kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201624. Dez. 2025 ·
Montag, 17.11.25 Cahuita - immer noch....
Also die Faultiere auf der morgendlichen birding tour hatte ich schon erwähnt. Natürlich sahen wir auch einige Vögel...
Und anderes mehr....
Den Nachmittag verbrachten wir bei einer Führung im Jaguar Rescue Center in der Nähe von Cahuita, einer Auffang- und Pflegestation für die Wildtiere der Umgebung. Auf dem Weg dorthin begegneten uns die ersten Aras
Und wir sahen viele der dauerhaften Bewohner der Station
Wir hatten viel von der Auffangstation gehört, auch durch eine Sendung auf ARTE und haben eine Privatführung gebucht. Dabei wurde uns die Geschichte und die Aufgaben der Station erzählt, während wir über das Gelände gingen. Viele dort aufgenommenen Tiere können wg. diverser Verletzungen nicht mehr ausgewildert werden. Damit hatte es durchaus etwas von einem Zoo, aber wir kamen viel näher an die Tiere heran und erfuhren von vielen, wie sie in die Station gekommen sind.
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201626. Dez. 2025 ·
Nach einem frühen Frühstück packten wir wieder um für eine weitere Bootsfahrt am Nachmittag und hatten heute die längste Fahrstrecke unserer Reise vor uns.
Das El Encanto hatte für uns die perfekte Lage, da wir alle Möglichkeiten zu Fuß in Reichweite hatten: sowohl gute Restaurants als auch den Nationalpark mit den Stränden. Die Hotelanlage ist sehr ansprechend, aber eben auch größer als die Lirio Lodge und damirt nicht ganz so persönlich.
Zum Glück war die Straße Richtung Norden wieder befahrbar und wir fuhren in ca. 5h die 250 km zur Maquenque Lodge. Unterwegs noch eine Stärkung an einer Soda....
Und überraschend bald waren wir dann auch an der Anlegestelle. Im Loose-Reiseführer wurde noch auf die Holperstrecke gegen Ende hingewiesen, aber seit Anfang des Jahres ist nun die Straße komplett geteert und fährt sich, abgesehen von ein paar Schlaglöchern, sehr angenehm.
Wie stellten das Auto am Ufer des Rio San Carlos ab und wurden rasch auf die andere Seite des Flusses gebracht.
Nachmittags konnten wir dann direkt das Baumhaus beziehen, das sich doch in einiger Entfernung vom Haupthaus auf dem großen Gelände der Lodge befand. Wir bekamen zwei Taschenlampen und ein Walkie Talkie für Notfälle ("in case you find something in your room, you don't want to have there"). Nachdem wir dann 51 Stufen hoch gegangen sind, wartete bereits das Gepäck auf uns 🙂
Bis wir uns eingerichtet hatten und etwas herum spaziert waren, wurde es bereits Abend.
Hallo Harald, schön, dass Du die Zeit findest weiterzuschreiben. Die Maquenque Lodge war ein Highlight unserer Reise 2021 nach Costa Rica. Die Nacht mit den vielen Geräuschen werde ich nicht vergessen. Ich bin gespannt, ob ihr auch einen geführten Walk gemacht habt und es Euch genause gefallen hat wie uns. Liebe Grüße Kirsten
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201626. Dez. 2025 ·
Trollkind schrieb:Hallo Harald, schön, dass Du die Zeit findest weiterzuschreiben. Die Maquenque Lodge war ein Highlight unserer Reise 2021 nach Costa Rica. Die Nacht mit den vielen Geräuschen werde ich nicht vergessen. Ich bin gespannt, ob ihr auch einen geführten Walk gemacht habt und es Euch genause gefallen hat wie uns. Liebe Grüße Kirsten
Hallo Kirsten, das ist ja interessant....wir haben in den Nächten der Maquenque Lodge ziemlich wenig gehört. Dafür waren konnten wir in der Lirio Lodge vor lauter "Lärm" kaum schlafen. Dazu hatte ich einen der Guides von Maquenque gefragt und er meinte, dass unmittelbar nach einer Regenperiode der Dschungel nachts sehr laut sei und es im Gegensatz dazu während einer trockenen Periode eher leiser sei. Das würde dazu passen, dass es vor unsere Ankunft in der Lirio Lodge drei Tage geregnet hat und wir die erste trockene Nacht erlebt haben und es in Maquenque vor unserer Ankunft trocken war. Herzliche Grüße Harald
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201626. Dez. 2025 ·
Mittwoch, 19.11.2025 - Maquenque Lodge Noch vor dem Beginn der Frühstückszeit waren wir mit unseren Kameras auf der Terrasse der Maquenque Lodge.
Zum Thema "Anfüttern" gibt es ja geteilte Meinungen, aber schön war es schon, vom Frühstück aus die Futterstelle zu sehen und das bunte Treiben zu beobachten. Wir kamen nur kaum zum Essen....
Gleich danach startete die Bootstour auf dem Rio San Carlos Richtung Grenze zu Nicaragua. Wir kreuzten den breiten Fluss mehrfach und waren fasziniert von der Landschaft und den Tieren in den Uferbäumen.
In einem kleinen Dorf an der Mündung des Rio San Carlos in den Rio San Juan machten wir Mittagsrast. Danach brach der große Regen aus und wir flüchteten ins Boot und zurück in die Lodge. Mit einem Imbiss setzten wir uns erneut auf die Terrasse und konnten bei nachlassendem Regen nicht genug von dem Treiben davor bekommen.
Der anschließende night walk rundete dann unseren erfüllten Tag ab. Um 18 Uhr waren wir bereits wieder am Haupthaus und liefen zu viert mit Guide auf Nebenwegen durch das Gelände der Lodge. Tolle Erfahrung, auch einmal bei Nacht durch den Wald zu gehen. Eine größere Schlange, einige kleinere Frösche und noch kleinere Sanduhrfrösche sowie Tapirspuren zeigten sich, garniert mit vielen Informationen des Guides über die uns umgebende Natur. Bei einem letzten Abstecher an einen Tümpel sahen wir dann noch viele Kaimane und einen faszinierenden Sternenhimmel. Gegen 19:30 waren wir zu viert die letzten beim Abendessen. Mit Taschenlampen zurück zum Baumhaus.
da bin ich auch gerne noch dabei. Schöne Sichtungen hatten ihr bereits in den ersten Tagen! Bei der Maquenque Lodge kommen gerade viele Erinnerungen bei mir hoch an das wunderbare Baumhaus. Wir haben es geliebt. Und das ihr dort kaum zum Frühstücken gekommen seid und lieber die Vögel an der Futterstation fotografiert habt, ging mir ganz genauso. Ich bin gespannt, wie euch die nächsten Stationen gefallen haben. Danke fürs Berichten!
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201627. Dez. 2025 ·
tina76 schrieb:Hallo Harald,
da bin ich auch gerne noch dabei. Schöne Sichtungen hatten ihr bereits in den ersten Tagen! Bei der Maquenque Lodge kommen gerade viele Erinnerungen bei mir hoch an das wunderbare Baumhaus. Wir haben es geliebt. Und das ihr dort kaum zum Frühstücken gekommen seid und lieber die Vögel an der Futterstation fotografiert habt, ging mir ganz genauso. Ich bin gespannt, wie euch die nächsten Stationen gefallen haben. Danke fürs Berichten!
Liebe Grüße Tina
Hallo Tina,
ja, die Maquenque Lodge fanden wir auch sehr schön, allerdings würden wir kein Baumhaus mehr nehmen. Die Lage war schon toll, aber zumindest unser Haus (Lapa Verde) war sehr dunkel und wir kamen uns ziemlich abgeschirmt von der Natur vor. Lag vielleicht auch daran, dass wir keinem einzigen Tier "auf Augenhöhe" begegnet sind 🙂.
Herzliche Grüße Harald
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201627. Dez. 2025 ·
Nachts fing es an, zu regnen und es sollte den ganzen Tag nicht mehr aufhören. Das Frühstück in der Lodge konnten wir ungestört durch irgendwelche Vögel genießen und packten dann unsere Sachen für die Weiterfahrt.
Die Maquenque Lodge hat uns wg. des großen Geländes sehr gut gefallen. Alles ist professionell organisert, aber durch die Größe eher unpersönlich, wie wir fanden. Highlight war für uns tatsächlich die Terrasse mit der Möglichkeit, den Vögeln ganz nah zu kommen. Ein Baumhaus müsste für uns allerdings nicht mehr sein.
Im strömendem Regen fuhren wir dann in einem Rutsch weiter nach Nordwesten zuletzt an den Hängen des Tenorio entlang bis nach Bijagua. Selbst waze merkte irgendwann, dass es regnet...
An Aussteigen und Fahrerwechsel war nicht zu denken. Nach anstrengenden 3 Stunden erreichten wir unsere nächste Unterkunft Casitas Tenorio B&B. Wir wurden von Jeff sehr herzlich empfangen und erstmal mit einem Kaffee versorgt, bevor wir dann unsere Hütte für die nächsten drei Nächte bezogen. Gemütlich und praktisch, mit großer Glasfront, durch die wir den Regen genießen konnten.
Nach der Regenfahrt waren wir nicht gerade erpicht darauf, am kommenden Tag eine Cano Negro-Tour zu machen, da uns Jeff sagte, dass die direkte Strecke wg. des anhaltenden Regens praktisch nicht befahrbar wäre und wir noch einmal 3 Stunden Umweg fahren müssten. Wir entschlossen uns, die Tour abzusagen, die trotz des Regens stattgefunden hätte.
Da wir abends in dem Regen auch ungern nach Bijagua zum Essen fahren wollten, machte Jeff den Vorschlag, uns einen Pizzadienst zu organisieren. Er deckte dann auch noch einen Tisch für uns, damit wir die Pizza nicht in der Hütte essen mussten. Perfekter Abend auf der Terrasse!
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201628. Dez. 2025 ·
Freitag, 21.11.25 Casitas Tenorio
Nachts immer wieder heftiger Regen. Gegen Morgen lässt es endlich nach und wir kommen trocken zum Frühstück: Obst, Rührei, Toast und die bisher leckerste Marmelade mit Maracuja und Mango, wie uns Nana, die Managerin und demnächst Ehefrau von Jeff erklärte. Vor der Terrasse hängen einige Bananen und werden von der Vogelwelt sehr gewürdigt.
Da weiterer Regen erst wieder nachmittags angesagt war, fuhren wir zu einer Kakao- und Gewürzfarm in der Nähe, hatten eine sehr interessante Tour über das Gelände und bekamen die einzelnen Schritte der Kakao- und Schokoladenproduktion gezeigt.
Die Mittagsstunden verbrachten wir dann mit Fachgesprächen über Google-Translator in einem Drugstore in Bijagua, da Ingrid bei der Tour so fies gestochen wurde, dass die ganze rechte Hand angeschwollen ist. Uns wurden zwei einzelne Tabletten verkauft und abends war die Hand beinahe wieder ok.
Zurück am B&B fing es pünktlich an zu regnen. Wir machten es uns auf der Terrasse des Haupthauses gemütlich.
Als Jeff die Hand von Ingrid sah, machte er erstmal Kaffee und versorgte uns mit Toast und Marmelade. Unterstützt durch eine Wasserlappenkühlung wurde die Hand allmählich besser , aber wir wollten an diesem Tag nichts Großes mehr unternehmen.
In einer Regenpause ließ ich Ingrid in der Obhut von Jeff und lief auf einem der Pfade durchs Gelände. Auf einer Lichtung dann das erste vorzeigbare Bild eines Kolibris (auf eine intensivere Bildbearbeitung und Rauschreduktion habe ich mal zugunsten der Aktualität verzichtet, da die endgültige Bearbeitung und das Aussortieren - so wie ich mich kenne - noch etwas dauern kann....)
Ich kam nach dem Spaziergang gerade noch trocken in die Hütte, bevor es erneut schüttete. Abends dann ein kleiner Ausflug mit dem Auto den Berg herunter auf einer Straße, die wie ein Bachbett aussah, in das Restaurant La Terrazza. Sehr gutes Essen mit verschiedenen Casados.
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201628. Dez. 2025 ·
Samstag, 22.11.2025 Casitas Tenorio
Es regnet immer noch, soll aber gegen mittag nachlassen. Deshalb buchen wir morgens noch einen time slot im Nationalpark des Vulkans Tenorio. Hier war dann doch trotz der tiefhängenden Wolken ein ziemlicher Andrang.
Zunächst ging es auf geteerten rollstuhlgeeigneten Wegen in den Wald, nach der Überquerung von zwei Bächen dann steil aufwärts und es fing prompt wieder an zu regnen. Begleitet von interessanten Tieren mühten wir uns aufwärts.
Irgendwann verloren wir allerdings die Lust, in dem strömenden Regen weiter aufwärts zu wandern und wir beschlossen, dass der türkisfarbene Rio Celeste ohne uns auskommen muss....
Also drehten wir um und trockneten uns im Cafe am Parkeingang. Als wir dann wieder abwärts fuhren, kam tatsächlich die Sonne aus den Wolken hervor.
Praktischweise befanden wir uns da direkt vor dem Lokal der Blue River Brewery, das uns bereits auf der Fahrt nach oben aufgefallen war. Damit war das Nachmittagsprogramm gebucht 🙂
Danach wurde die Siesta bei wieder einsetzendem Regen umso länger. Als es dunkel war und wieder einmal nicht mehr so nass, versuchten wir uns rund um unsere Hütte an einem night walk ohne guide, sahen aber nicht gar so viele Tiere. Dafür hörten wir umso mehr!
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201628. Dez. 2025 ·
Sonntag, 23.11.25 Casitas Tenorio - Samara, Hotel Bahia Beachfront
Wir verabschieden uns von den Casitas Tenorio. Hier hat es uns trotz des Regens sehr gefallen - nicht zuletzt durch die herzliche Betreuung von Nana und Jeff. Gerne wieder!
Unsere Strecke führt uns einmal rund um den Vulkan Tenorio und bei mehr und mehr blauem Himmel in die Ebene, bevor es dann noch einmal über eine Hügelkette geht und immer wärmer wird.
Bis wir dann direkt aus den Hügeln in Samara am Pazifik und gefühlt mit dem Auto direkt am Strand landen. Welch ein Szenenwechsel!
Das Hotel trägt den Namen zu Recht!
Den Nachmittag und Abend verbringen wir mit einem Strandspaziergang, Cocktails und einem hervorragenden Essen am Hotel.
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201628. Dez. 2025 ·
Montag, 24.11.25 Samara Heute schlafen wir aus und sind erst gegen 8:30 Uhr auf der Terrasse beim Frühstück. Eine turtle tour für heute Abend und eine Bootstour für den morgigen Vormittag ist schnell gebucht und wir laufen am Strand entlang in die Innenstadt von Samara mit Ziel ATM und Supermarkt. Unterwegs noch ein Smoothie am Strand und für den morgigen Abend einen Tisch im Restuarant La Dolce Vita gebucht.
Mittags ein leckeres Sandwich am Hotel und danach ausführliche Siesta im Schatten, später ins Meer - endlich mal ohne Regen!
Abends zogen wir uns dann lange, dunkle Kleidung an und wurden mit einem kleinen Bus zu der gebuchten turtle tour am Playa Corozalito abgeholt. Interessante Fahrt auf unbefestigter Buckelpiste mit steilsten Berg- und Talstrecken, die wir zum Glück nicht selbst fahren mussten. Unterwegs erklärte uns der Guide, wie wir uns am Strand zu verhalten hätten und dass er noch beinahe jeden Abend Schildkröten bei der Eiablage hätte beobachten können. Die große arrivaba direkt nach dem November-Neumond sei allerdings eben vorbei, es gäbe aber immer wieder einzelne Nachzüglerinnen. Am Playa Corozalito finden sich zumeist Oliv-Bastardschildkröten ein und wir hofften nicht vergeblich.
Nachdem wir als eine von mehreren Gruppen mit Rotlichtlampen, um die ggf. zu sehenden schlüpfenden Schildkröten nicht zu irriteren, eine Weile am Strand entlang gelaufen waren, sahen wir tatsächlich ein eben aufbrechendes Nest. Die kleinen Schildkröten schlüpfen alle auf einmal und die obersten werden durch die unteren förmlich aus dem Sand gedrückt. Bis zu 120 Schildkröten kommen so pro Nest aus dem Sand - es war faszinierend und sehr berührend, wie die Kleinen übereinander purzelten und die meisten sich sofort in Richtung Meer bewegten.
Weiter am Strand entlang sahen wir weitere seltsame "Baggerspuren" im Sand und folgten ihnen. Tatsächlich sahen wir eine Schildkröte, die eben begann ihre Eier in ihrem frisch gegrabenen Nest abzulegen. Immer so in Zehnerpäckchen plumpsten die Eier in das Nest und wir konnten sie bis zum Ende der Eiablage und zurück ins Meer begleiten.
Glücklich kehrten wir zum Hotel zurück.
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201630. Dez. 2025 ·
Dienstag, 25.11.25 Samara
Sehr frühr raus, da wir um 8:00 Uhr für die gebuchte Bootstoour abgeholt werden. Der Bus sammelt noch einige Passagiere auf und wir erreichen bald den Nachbarstrand Playa Carillo, wo das überdachte Boot bei Sonnenschein auf uns noch eine weitere Gruppe wartete.
Wir waren dann ca. 20 Personen und fuhren zunächst direkt aufs Meer hinaus und ließen uns den Wind um die Nase wehen. Unser Guide hielt Ausschau nach Delphinen und Schildkröten und wir hatten bald Erfolg.
Die Jugend schnorchelte noch etwas und wir vergnügten uns mit einem Imbiss.
Nachmittagsprogramm: Siesta, Schwimmen, am Strand sitzen, nach Samara am Strand entlang spazieren und später hervorragende italienische Küche genießen. Im Dunkeln dann mit Taschenlampe am Strand entlang zurück zum Hotel, immer aufpassend, dass wir keine der vielen Einsiedlerkrebse erwischen.
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201630. Dez. 2025 ·
Der Abschied von Samara fiel uns schwer: die Lage des Hotels und die Herzlichkeit des Personals war einfach schön.
Weiter ging es Richtung Montezuma und darüber hinaus bis nach Cabuya. Eigentlich nur knapp 100 km in direkter Strecke entfernt, aber ohne Flussdurchfahrten dann doch rund um die Nicoya-Halbinsel auf längerer Strecke und zuletzt wieder einmal auf nicht befestigter Schlaglochpiste bis zur Calala Lodge.
Wir wurden sehr herzlich empfangen und bezogen unser Stelzenhaus auf einem schönen Gelände mit Pool direkt am felsigen Strand.
Wir erholten uns von der Holperstrecke und versuchten, die Pelikane weiter draußen einzufangen.
Eine größere Waschaktion mit anschließendem sehr gutem Abendessen in der Lodge beschloß diesen Tag.
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201630. Dez. 2025 ·
Donnerstag, 27.11.25 Calala Lodge
Da die Calala Lodge nach Osten ausgerichtet ist, erreichte uns die Sonne bei schönem Wetter sehr früh.
Wir waren dann auch sehr früh unterwegs, um einige Kilometer weiter bis zum Eingang des Cabo Blanco Nationalparks zu fahren. Mehrere Rundwege führen durch das Reservat. Wir entschieden uns dann doch angesichts der gefühlten 200% Luftfeuchtigkeit bei 35 Grad dafür, nicht bis an die Spitze der Halbinsel zu gehen.
Der Weg führte über mehrere Bachläufe und begeisterte uns weniger durch die Tiersichtungen als durch die unglaublich vielfältige und dichte Vegetation.
Zurück am Eingang fiel uns noch der hier auf....
... bevor wir dann doch noch eine Gruppe von Brüllaffen hörten und dann auch sahen....
Auf dem Rückweg blitzte es dann bunt zwischen den Ästen....
... als wir bei dem Cafe eines indigenen Kaffee- und Kakaoprojektes hielten, in dem wir viele Arten von Schokolade und Kakao kennenlernten.
Völlig schokoliert kehrten wir zur Lodge zurück.
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201601. Jan. 2026 ·
Der heutige Sonnenaufgang war eher verhalten und wir machten uns früh auf den Weg an der Küste zurück nach Paquera, wo wir locker die Fähre nach Puntarenas um 12:00 Uhr nehmen konnten.
Mit etwas Abstand betrachtet würden wir uns den Abstecher nach Montezuma eher sparen wollen. Die Küste war nach der Erfahrung von Samara eher "underwhelming". Allerdings hat die Calala Lodge eine tolle Lage und auch die Tour durch den Cabo Blanco Nationalpark war sehr schön.
Die Fähre war eine interessante Unterbrechung der Fahrt und wir konnten uns 2 Stunden den Wind um die Nase wehen lassen. Puntarenas machte auf uns den Eindruck einer großen, chaotischen Hafenstadt, die wir schnell hinter uns ließen, da es nicht mehr weit zu unserer nächsten Unterkunft in den Hügeln oberhalb des Rio Tarcoles war.
Wieder ein vollkommener Szenenwechsel hin zu einem luxuriösen Zimmer mit Terrasse, einem kleinen privaten Pool und einer wunderschönen Aussicht ins Tal.
Im Hintergrund sahen wir die "berühmte" Tarcoles-Brücke, an der sich wg. der Krokodile den ganzen Tag über die Autos stauten.
Abends auf Empfehlung der französischen Besitzerin des B&B in das Restaurant La Teska, einer Churrascaria an der Hauptstraße.
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201601. Jan. 2026 ·
Samstag, 29.11.25 Rancho Capulin
Frühstück mit Aussicht, selbst gebackenem Brot und in Begleitung von einigen lauten Aras.
Ich hatte abends noch ein permit für den Carara Nationalpark gebucht, dessen Eingang wir kurz nach der Tarcoles-Brücke erreichten. Eine ganz unscheinbare Einfahrt zu einem kleinen Parkplatz mit Rangerstation, aber mit vielen interessanten Wegen, die wir zu einer größeren Runde verbinden konnten.
Direkt am Weg trafen wir alte und neue Bekannte....
Der Carara Nationalpark hat uns sehr begeistert und wir wären sicher noch länger geblieben, wenn uns nicht der Beginn eines heftigen Regens zum Auto getrieben hätte.
Wir kauften noch einige Vorräte im nächsten Supermarkt auf dem Weg nach Hause und machten es uns für den restlichen Nachmittag auf unserer Terrasse gemütlich. Da wir nicht mehr in den Regen wollten, bot die Dame des Hauses an, uns abends zwei Vesperplatten zu bringen. So richtig mit Wurst, Käse, Brot, Ei und Gemüse - war auch mal wieder gut, heimische Kost zu genießen 🙂
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201601. Jan. 2026 ·
Sonntag, 30.11.25 Rancho Capulin - Uvita, La Cusinga Lodge
Der Regen verzog sich nachts und wir konnten ein sonniges Frühstück genießen. Hier wären wir gerne noch einen Tag geblieben, aber die Fahrt ging weiter aus den Hügeln an die Küste und über Jaco und Quepos Richtung Uvita. Sonne, Strand und Palmen 🙂 Ca. 20 km vor Uvita von Nordwesten kommend kurz nach der Abzweigung der 243 sahen wir ein Schild "The Bakery", fuhren erst weiter, drehten dann aber um. Wir fanden eine geniales Cafe. Einen flat white, ein chicken honey sandwich und einen Heidelbeermuffin später fuhren wir die kurze restliche Strecke zur Lodge.
Auch hier wieder, wie so oft, sobald man die Durchgangsstraße verlässt, landet man auf einem Pfad, auf dem man hofft, ohne größere Probleme zur Unterkunft zu kommen.... Hat den Vorteil, schnell vollständig in die Natur eintauchen zu können und auch die Cusinga Lodge begeisterte uns mit ihrer Lage auf einem Hügel über dem Meer, dem großem privaten Geände, der Sicht auf die Punta Ballena und dem direkten Zugang zum Playa Arco.
Den restlichen Tag verbrachten wir auf dem Gelände und am Pool. Abends genossen wir das Restaurant Aracari der Lodge, wobei wir die vom Loose-Reiseführer gepriesene "Fusion-Küche" nicht soo prickelnd fanden.
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201603. Jan. 2026 ·
Montag, 1.12.2025 La Cusinga Lodge
Der sonnige Morgen und die Aussicht von unserer Hütte machen Lust auf den Tag. Beim Frühstück auf der Terrasse begleiten uns viele Kolibris, die sich leider der fotografischen Dokumentation entziehen.....
Wir hatten abends über die Rezeption noch eine Bootstour vereinbart, für die uns der Veranstalter Bellezas Terraba Tour nur die Koordinaten des pick ups an einem Strand südlich der Lodge geschickt hat. Dort angekommen, endete der Weg im Sand und unsere Zweifel mehrten sich, ob und wie wir hier abgeholt werden sollten.
In der Zwischenzeit tauchten einige Vögel auf und dann weit entfernt ein Boot, das zu Wasser gelassen wurde.
Und wir wurden pünktlich von guide Fabiola samt Sohn und Enkeln zu einer Mangroventour abgeholt, die für uns einer der Highlights der Reise war. Zunächst fuhren wir an der Küste entlang weiter Richtung Süden und dann in einer weiten Kurve in die Mündung des Rio Grande de Terraba. Flußaufwärts bogen wir in das Mangrovendelta ab und kreuzten 3 Stunden durch die Kanäle. Fabiola mühte sich ab, uns alle für uns verborgenen Tiere zu zeigen und hielt das Boot nötigenfalls auch mit der Hand an den Mangroven auf der Stelle, bis wir und auch ihre Enkel sie gesehen hatten.
Wir fuhren unter Mangrovenwurzeln hindurch....
... und glitten ohne Motor durch Vorhänge von Luftwurzeln.
Zurück am Strand fuhren wir nach Uvita und landeten letztendlich im Sibu Cafe an der Hautpstraße. Laut aber gut: Iced Latte, Sandwiches aus Sauerteigbrot und ein riesiges Clubsandwich. Wir schafften es gerade noch zurück zur Lodge, bevor erneut ein massiver Regen einsetzte, der bis in die Nacht anhielt. Zeit zum Lesen und Bilder sortieren auf der Terrasse bei Cocktails zur happy hour und später gemütliches Resteessen vom Mittag mit Dosenbier.
kharryThemenstarter76 Beiträge · seit 201603. Jan. 2026 ·
Dienstag, 2.12.2025 La Cusinga Lodge
Spätes Frühstück - es wird immer schwüler und anstrengender. Zunächst jagten wir einigen Kolibris hinterher....
Und wollten anschließend eigentlich die Wege der Lodge in voller Länge erkunden, beließen es dann aber bei einigen kurzen Abstechern.
Letztendlich landeten wir am Pool, wovon uns der einsetzende Regen schnell vertrieb. Abends hatten wir einen Tisch im Restaurant Citrus in Ojochal reserviert und genossen ein hervorragendes Abendessen, bevor wir es pitschnass zum Auto schafften.