unsere Reise nach Mauritius ist nun auch schon wieder 12 Jahre her und so verfolge ich gespannt deinen Bericht um Erinnerungen aufzufrischen und Neues zu entdecken. Was mich etwas verwundert, ihr wart doch alleine mit S. unterwegs, hättet ihr da nicht einfach sagen können, dass ihr hier und dort noch etwas verweilen wolltet? Warum dieses Gehetze?
An den Besuch im Botanischen Garten erinnere ich mich gut, wir waren einen Nachmittag lang dort unterwegs, haben geguckt und gestaunt und viel Neues entdeckt.
Jetzt bin ich gespannt auf eure weiteren Erlebnisse.
Liebe Grüße Kordula 🙂
BurschiThemenstarter4’144 Beiträge · seit 200910. Juli 2024 ·
Hallo Kordula, danke für dein Interesse. Wegen "Warum dieses Gehetze?" muss ich doch ein wenig ausholen: S. war uns z.B. im Botanischen Garten immer 30 Meter voraus. Wenn ich mal z.B. bei dem Vogel mit der Lotosblüte länger verweilte, hatte sie wenig Verständnis dafür. Das war in ihrem Programm nicht vorgesehen. Sie traf auch immer wieder andere Touriführer, mit denen sie sich unterhalten konnte. Da mussten wir dann auf sie warten. Allerdings konnte sie fast alle Fragen gut beantworten. Und dann ihre persönliche Situation: Selbstständig, alleinerziehend, Kind am Nachmittag allein zu Hause, Mutter krank. Bezahlung reicht gerade für das Mindeste. Kann ich alles nicht überprüfen, vielleicht bin ich auch zu gutmütig. Zu ihrer Entschuldigung muss ich aber auch sagen, dass meine Frau mittags meist wegen der Hitze und der extremen Schwüle schon ziemlich erschöpft war und ihr Interesse gegen Null sank. Was willst du mit zwei solchen Frauen an der Seite machen? Am frühen Nachmittag setzte dann oft auch heftiger Regen ein, der in diesem Jahr wohl mehr als üblich war. S. war nach dieser Exkursion auch auf mich sauer, weil ich den 3. Exkursionstag umstellte. Wir sollten vom Norden ganz in den Süden und dann zum Hotel wieder nach Norden fahren. Das war unsinnig, also verschob ich die Südenexkursion auf den Tag, an dem iwr sowieso nach Süden fuhren und legte die nächste Exkursion auf einen Sonntag, an dem wir eh im Norden waren. Da konnte S. aber nicht, weil sie da schon eine andere Tour leitete. Also bekam ich von Sega-Tours einen anderen - ich schicke mal voraus - sehr netten Führer zugewiesen. Von da an hatte ich es dann mit einer beleidigten Guide zu tun. Bei den längeren Fahrten sind dann meine beiden Damen im Auto eingeschlafen. Und da sag mal zum Fahrer: "Stopp, ich will mal einen Vogel fotografieren!" Da fügt man sich dann halt in sein Schicksal. 😉 🙄 😣 Falls ich je noch einmal nach Mauritius komme, buche ich nur die Hotels und nehme mir vielleicht ein Tagestaxi. Gruß: Burschi
BurschiThemenstarter4’144 Beiträge · seit 200911. Juli 2024 ·
Guten Morgen, In unserer schönen Suite im Resindence gab es am zweiten Tag eine kleine Panne. Der Putzfrau war im Bad aufgefallen, dass eine Kachel locker ist. Wir bekamen umgehend von der Rezeption das Angebot in eine höherwertige Suite zu wechseln. Ich lehnte dankend ab. Warum? Von unserem Balkon aus hatte man den idealen Blick auf eine Kolonie der Dorfweber und ihr Dorfleben. Davon will ich ausnahmsweise mal etwas genauer berichten und lasse den Baumeister selbst zu Wort kommen: Also, als erstes musst du eine Palme suchen, deren Blätter den idealen Baustoff liefert.
Das ist gar nicht so einfach, denn die Konkurrenz ist sehr groß! Von den Blättern zieht man einen dünnen aber stabilen Streifen ab.
Der ist für den Anfang zu kurz, da braucht es einen längeren!
Es muss auf jeden Fall ein frischer sein, denn nur ein solcher bricht nicht. Diesen knüpft man dann auf einen Ast, wobei man darauf achten muss, dass dieser so stabil ist, dass er das Nest auch bei heftigem Wind tragen kann. Das ist eigentlich der schwierigste Teil.
Ist die Aufhängung stabil, bastelt man danach einen festen Ring, sozusagen das Grundgerüst der Behausung.
Dabei kann man schon mal die Festigkeit testen. Es ist gar nicht so einfach, besonders wenn dabei auch noch ein kräftiger Wind weht. Da muss man schon ein wenig Akrobat sein.
An dieses Grundgerüst flechtet man dann mit viel Geduld weitere Fäden, bis eine große, bequeme und behagliche Kugel mit einem Eingang entsteht.
Wenn das alles fertig ist, dann setzt du dich neben das Nest und flatterst kräftig mit den Flügeln und zeigst dein schönes Gefieder.
Und dann kommen die Frauen! 🤩 🤩 Sie schauen sich das schöne neue Nest an und ...... verziehen ein wenig den Schnabel und fliegen zum nächsten und nehmen das Haus von der Konkurrenz. 😵 😈 😣 Ich weiß auch nicht, was ich falsch gemacht habe. 😈 Naja, dann fange ich eben noch mal von vorne an. Irgendwie wird es schon klappen. Für so ein Nest brauche ich gerade mal zwei Tage. Habe ja sonst nichts zu tun. Und das Baumaterial der missluingenen Hütte kann man ja auch wieder verwenden, zum Teil wenigstens. Oder ich klau was beim Nachbarn? Vielleicht habe ich auch ein wenig geschludert? So, ein schönes Hotel, nette Nachbatrschaft, gutes Essen, Pools zur Entspannung, was will man mehr? 🙂 Aber morgen ist schon wieder Abreisetag! 🙁 Schönen Tag noch: Burschi
😄 😄 😄 Hallo Burschi, das hat der Baumeister so plastisch beschrieben, dass ich ihn bei unserem nächsten Hausbau als Fachmann anfordern werde. Ich fürchte nur, die Einreisemodalitäten für ausländische Fachkräfte bleiben weiterhin so unverschämt schwierig, dass ich ihn für den "Bau" meiner letzten Behausung engagieren muss. Aber Tiefbau ist vermutlich nicht seine Spezialität. 😕
Herzlichen Dank für diesen humorigen Beitrag! Liebe Grüße freshy
Lotusblume1’948 Beiträge · seit 200911. Juli 2024 ·
Moin Burschi, "deine" Behausung erfüllt alle statischen und architektonische Aspekte und sogar das Umwelt Kriterium wird erfüllt. Deshalb würde unser Architekturbüro dich bei der nächsten Ausschreibung nach HOAI berücksichtigen. Kleiner Tipp: meistens fehlte nur das Ankleidezimmer für die Frau 😈
Hallo Bursch, danke für die lustige und bebilderte Dokumentation des Nestbaus. Ich staune immer wieder, wie diese kleine Vögel so etwas zu Stande bringen. Die Reise hört sich irgendwie nicht so entspannt an. Schade! Bin gespannt wie es weiter geht. Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana
BurschiThemenstarter4’144 Beiträge · seit 200912. Juli 2024 ·
Guten Morgen, nun heißt es Abschied nehmen von unserer Residenz 😄 nachdem wir nochmals einen schönen Abend hatten. 8.45 Uhr ist unser Guide mit Fahrer bereits da und wir fahren los. Es geht an einem Turm vorbei, in dem früher Kalk aus Korallen gebrannt wurde. Heute sind die Korallen natürlich geschützt. Der Turm ist ein Baudenkmal. Der Guide plaudert ohne Unterlass! Neben der Straße liegen Papaya- und Auberginen-Plantagen. „Morgens Mango – abends Tango!" Und weitere Sprüche hat er auf Lager. 😄 Er erzählt auch, dass die Hirtenmanias angeblich eingeführt wurden, um mit ihrem Geschrei die Ratten von den Feldern zu vertreiben, aus gleichem Grund auch die Mungos, von denen ich einen auf Ferney gesehen habe. Entlang der Straße sind die Bäume gepflanzt worden, um früher den Ochsenkarren, welche das Zuckerrohr zu den Fabriken brachten Schatten zu spenden. Er hat wirklich sehr viele Informationen für uns parat. Eigentlich sollten wir heute eine Zuckerfabrik besichtigen, doch die hat am Sonntag geschlossen. 9.30 Uhr halten wir auf dem Parkplatz, der zu einem Gut eines ehemaligen Zuckerbarons ge-hört, dem “ Chateau de Labourdonnais“. Wir spazieren dann durch den riesigen Park und besuchen auch das Chateau selbst. Alle Zimmer wie das Arbeitszimmer, den Speisesaal, die Küche, das Schlafzimmer usw. Jedes Detail wurde liebevoll arrangiert und vorher restauriert. Über die Restauration des Gebäudes sehen wir einen Videofilm, der zeigt, wie extrem aufwändig die Renovierung des Gebäudes sich gestaltete. Praktisch alles musste erneuert werden. Sturm, Wasser Korrosion, Termiten hatten fast das gesamte Gebäude zerstört.
Der Guide ist geduldiger und hat fundiertes Wissen über die Pflanzen. Nelken-, Muskatbaum, Jackfrucht, Mangos – von denen liegen viele durch Flughunde angebissene Früchte auf dem Boden – Affenapfel, Viergewürzepflanze, Zimtbäume und viele mehr.
Die wunderschöne Blüte der Clusia rosea
Cardamom-Blüte Und Orchideen, die ja Epiphyten (Aufsitzerpflanzen) sind, wurden hier auf Palmstämmen gepflanzt.
Die Jackfrucht ist die größte Frucht überhaupt und kann auch gegessen werden.
Der Bischofsmützenbaum hat tolle strahlende Blüten und Früchte, die an eine Bischofsmütze erinnern. 😄 Den roten Flammenbaum kennt wahrscheinlich jeder in Afrika.
Aber hier gibt es auch den seltenen gelben!
Daneben sind noch ein Madagaskargecko, ein Schmetterling, Tauben, Kardinal und Schildkröten zu sehen. Und das alles in entspannter Ruhe!
Der Madagaskar-Gecko ist zwar sehr hübsch, doch leider eine invasive Art, die den endemischen Gecko vertreibt. Schmetterlinge haben wir insgesamt sehr wenige gesehen. Das Schloss ist heute im Privatbesitz einer Kette, der nicht nur Zuckerfabriken, sondern auch Hotels und andere Unternehmen gehören. Das Mittagessen im Restaurant wird in drei Gängen serviert und ist ebenso lecker wie die Drinks dazu. Danach dürfen wir noch Rum und Saft verkosten. Das war ein sehr gelungener schöner Aufenthalt hier. Ganz nach meinem Geschmack. 13.35 Uhr fahren wir weiter und halten später wir für Fotos an einem leider geschlossenen sehr bunten Tamilentempel. Ich hatte den Wunsch geäußert, einen solchen mal besichtigen zu können. Wir sind extra dort hin gefahren.
Diese Buntheit mag für manch einen schon befremdend wirken, aber wenn wir an unsere überladenen Barockkirchen denken, dann ist es wieder vergleichbar. Anschließend fahren wir ans Cap Malheureux und besichtigen die berühmte Kirche mit dem roten Dach, die innen recht schlicht ist.
In aller Ruhe schauen dem sonntäglichen Strandtreiben ein wenig zu.
Dort setht auch eine Palme mit roten Früchten, die ich noch nie gesehen habe.
Es gibt auf Mauritius über 80 verschiedene Palmenarten. Schließlich entdecken wir in unmittelbarer Nähe einen Mangrovereiher.
Und gleich daneben ein Pärchen der Zebratauben.
Kurz nach 15.00 Uhr sind wir an unserem neuen Hotel, das gar nich weit entfern vom Cap Malheureux ist. Was uns wohl erwartet? Später mehr. Schönen Tag: Burschi
BurschiThemenstarter4’144 Beiträge · seit 200913. Juli 2024 ·
Guten Morgen, die Exkursion gestern war wirklich schön, so wie ich es mir vorgestellt habe. Kann ich den Tag im neuen Quartier auch entspannt ausklingen lassen? Das neue Hotel "Paradise Cove" ist fast in Gehweite zum Cap Malheureux. Schon von außen macht es einen guten Eindruck, denn es ist kein Touristenbunker mit vielen Stockwerken.
Wir betreten die Rezeption
gehen an der geräumigen Bar und der Bibliothek vorbei
und wir bekommen eine ausführliche Einweisung die Anlage und erhalten schließlich eine Suite Nr. 801 in zentraler, ebenerdiger Lage. Unser "Häuschen" hat eine ideale Lage und ist das erste links auf dem Bild.
Und die Einrichtung lässt keinerlei Wünsche offen!
Selbst die Toilette ist Luxus! Keine Klobürste, dafür ein Schlauch mit Hochdruckwasserstrahl und Notruftelefon in der Toilette! 🤩 In unmittelbarer Nähe ein künstlich angelegter Wasserfall.
Direkt davor eine ruhige Lagune, in der ein Boot schaukelt.
Außerdem sind noch weitere Pools vorhanden, gesäumt von hohen Schatten spendenden Bäumen oder Relaxzonen ebenfalls beschattet.
In der Anlage gibt es drei verschiedene Restaurants, deren Angebot nach Regionen ausgerichtet ist. Wir bevorzugten aber stets das mit der schönen Terrasse.
Am Abend findet sich immer ein schönes stimmungsvolles Plätzchen.
Bei Dunkelheit ist die Anlage romantisch illuminiert.
Auch der Wasserfall! Da kann man dann inder Stille, die Sektflasche köpfen, die zur Begrüßung eisgekühlt auf das Zimmer geliefert wurde und vor dem Einschlafen das "Betthupferl" genießen, das hier nicht nur ein Bonbon auf dem Kopfkissen ist.
Da kann man es wirklich aushalten! Warum habe ich hier nur vier Nächte gebucht!? Liebe Grüße: Burschi
BurschiThemenstarter4’144 Beiträge · seit 200914. Juli 2024 ·
Guten Morgen, schon gefrühstückt? Dann schaut euch mal an, wie das auf Paradise Cove geht! 🤩 🤩 Zuerst werfen wir dazu mal einen Blick in die Kühlkammer für das kalte Büfett. Ja, richtig, das Angebot für das Frühstück und auch für das Dessert am Abend war in einem extra gekühltem Raum aufgebaut. Vielleicht war es da auch nur deswegen so kalt, damit man sich nicht zu lange darin aufhält!? 😄 😄
So, das war das Frühstück. Und dann bekamen wir zum Frühstück auch noch Besuch. Es hat sich in der Vogelwelt herumgesprochen, dass es in diesem Hotel besonders viele Gäste gibt, deren Augen größer als der Magen sind. Da bleibt immer was auf den Tellern zurück, mal mehr, mal weniger. Da ruft man dann schnell die Kollegen herbei!
Aber die kleinen Frechen waren deutlich in der Mehrheit. Da kam man sich gelegentlich schon mal in die Quere. 😄
Aber was macht man, wenn man an die guten Vitamine heran will, die nur schwer zu erreichen sind? Hätten die nicht ein wenig mehr übrig lassen können? 🤨
Da muss man dann halt ein wenig Morgengymnastik machen! 😄
Auch dieser Gast hat noch was abbekommen, war aber etwas schüchterner.
Für manchen Leser mag das nun recht abschreckend wirken. Vögel beim Frühstück! Igitt! 😈 Nun, ich lasse die natürlich auch nicht mit von meinem Teller essen, wenn ich noch nicht fertig bin und weise sie zurecht, wenn sie gar zu aufdringlich werden. Aber zum Schluss bleibt dann - in der Regel esse ich immer auf! 😄 - doch noch eine Mangoschale mit Fruchtresten oder auch der eine oder andere Brösel übrig, der dann, wenn ich ferig bin, geholt werden darf. Aber andere rasten aus und schlagen wild um sich. Das sind dann diejenigen, die auf ihren Tellern angebissene Sachen in Masse liegen lassen. 😈 Beim Abendessen aber waren die Vögel schon schlafen gegangen, die viel kleineren Gäste, die Mossis, finden bei mir allerdings keine Gnade. Da will ich die leckeren Sachen schon gerne alleine essen und mich auch nicht anzapfen lassen.
Natürlich gab es neben den Salaten und den Desserts auch warme Hauptspeisen am Büfett, aber die sehen dann nicht ganz so lecker aus! 😄 Und an einem Tag in der Woche gibt es vor dem Diner noch einen Cocktailempfang (gratis!), bei dem man sich zwei Drinks aussuchen und diese genüsslich bei einer dargebotenen Sega-Show schlürfen konnte.
Das war dann ein echter Appetizer! 😄 Doch an einem Abend - weil wir schon gerade beim Essen sind - gab es noch eine ganz besondre Überraschung für uns. in gewissem Abstand am Rande der Lagune und in diese zum Teil hineingebaut stehen kleine Häuschen.
Dort wurde uns dann einmal nur für uns zwei von zwei Kellnern - auch nur für uns zwei! - ein Candlelight-Diner in 4 Gängen serviert.
Das machte seinem Namen alle Ehre. Um das hier nicht allzu auszudehnen, zeige ich nur mal das Dessert:
Doch damit war nicht Schluss! Wir wollten schon gerade aufstehen, da wurde uns noch eine ganz besondere Überraschung serviert! 🤩 🤩
Wow! Wer sollte das essen? Nach einem Stück stellten wir fest: Das war eine echt super leckere Sünde! War das wie bei Eva die Versuchung im Paradies? Auch wir konnten nicht widerstehen, schafften aber nur ein kleines Stück und boten den Kellnern den Rest an. Diese freuten sich, nahmen aber auch nur je ein kleines Stück und stellten die Hälfte in die Kühlung, sodass wir an den nächsten beiden Nachmittagen leckere gekühlte Schokoladentorte zum Kaffee hatten. 😁 😁
Da fiel mir dann ein: Hätte Mephisto den Faust nicht in Auerbachs Keller geschleppt, sondern hier her, dann wäre dem Faust sicher der verhängnisvolle Satz der Wette an einem Augenblicke - "Verweile doch, du bist so schön!" - herausgerutscht. Es war wirklich teuflisch gut hier im Paradies! Schönen Sonntag noch: Burschi
guten morgen Burschi, erstmals danke für den Einblick in eure Reise - mal was ganz anderes aber interessant Mauritius - ich finde die Mischung an verschiedenen Orten zu sein wunderbar und ehrlich - ich hab noch nicht gefrühstückt - das ist ja Quälerei 😉 traumhaft was da angeboten wird - nicht nur die Vielfalt sondern auch fürs Auge , da verstehe ich, dass man schon mal was zuviel auf den Teller packt- habe Gänsehaut bekommen beim Dinner zu zweit - das ist doch einfach herzig - was den Menschen einfält - sich für Momente wie im Paradies zu fühlen.... denke Du und deine Frau werden das immer in Erinnerung behalten. Dir auch einen schönen Sonntag wünscht die Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Burschi schrieb:Guten Morgen @ Rene: Habe leider keine Schwimmhäute zwischen den Zehen und tauche nicht, aber werde bei Gelegenheit mich dazu äußern. Leider keine Tipps. Burschi
Das war auch nicht meine Erwartung aber so einen Einblick, wie von dir geschildert, ist doch wunderbar 😎
Hallo lieber Burschi, mir gehen ganz viele Gedanken und Erinnerungen durch den Kopf, wenn ich deine Zeilen lese und die wunderschönen Bilder sehe. Euer Hotel ist der Knaller. Es ist halt ein fünf Sterne Hotel welches auch seinen Preis hat. Da wird einem schon was geboten. Wenn man keine zwei Wochen dort residiert und das Budget mit anderen Hotels ausgleicht, ist es aber wirklich eine Überlegung wert, es sei denn Geld spielt gar keine Rolle 😄
Eure Fotos vom Paradise Cove sind sehr viel ansprechender als die Luftaufnahmen im Netz. Der Anblick hatte mich bei der Suche nach einer Unterkunft für uns wegen der Größe eher abgeschreckt. Wenn man das ganze nicht aus der Vogelperspektive sieht, wirkt alles viel paradiesischer und die Gäste verlaufen sich auf dem riesengroßen Areal, so dass man nicht das Gefühl von Massenabfertigung hat.
Wenn ich euren Bericht in einem Rutsch lese, fällt mir auf, dass euer Urlaub sehr durchwachsen war von "Wow, ich bin im Paradies" und "Oh, das habe ich mir anders gewünscht". 2019 gab es nur einen Bruchteil der Urlauber die jetzt wieder auf Mauritius unterwegs sind. Wir hatten im November schönstes Wetter mit vielleicht zwei Stunden Regen an einem einzigen Tag. Und weil wir unsere Aktivitäten ohne Guide gemacht haben, gab es auch keine negativen Erfahrungen wie ihr sie am Anfang mit eurer Schühchen-Lady gemacht habt. Ein bisschen ernüchtert mich euer Bericht auch. Ich denke, dass ich wahrscheinlich meine Erwartungen für unseren Aufenthalt im Dezember runterschrauben muss. Herzlichen Dank, dass du auch die weniger schönen Dinge nicht einfach weg lässt. Das machen einige die ich kenne. Erst bei genauerem Nachfragen und ein paar Wochen oder Monate später, kommen auch die weniger schönen Erfahrungen ans Licht.
Ah, nachträglich noch meinen herzlichen Glückwunsch zu eurem Hochzeitstag. Euer romantisches Dinner und die Torte haben euren Tag zu etwas Unvergesslichem gemacht. Bin gespannt was ihr noch alles gesehen und erlebt habt.
BurschiThemenstarter4’144 Beiträge · seit 200914. Juli 2024 ·
Hallo zusammen, wow, das waren ja viele Reaktionen! Kaum schreibt man vom Essen, schon .... Das erinnert mich ja fast an Brecht: Erst kommt das Fressen und dann die Moral!" 😄 Aber Spaß beiseite, ja, es war ein einmaliges Erlebnis im Paradise Cove und es war das schönste Hotel, das wir je hatten. Wir müssen schon auch auf den Geldbeutel achten, aber bei dieser Reise haben wir uns erstmals ein 5 * Hotel geleistet und es nicht bereut, was nicht heißt, dass auch andere Unterkünfte auf anderen Reisen sehr schön waren. Aber hier habe ich keinen Cent bereut. Ich weiß auch nicht mehr genau, wie sie im Hotel von unserem Jubiläum erfahren haben. ich glaube, ich habe da mal bei SA-Travel einen Fragebogen ausgefüllt, wo ich das angegeben habe. Übrigens habe mich auch ausführlich mit dem Hotelmanager unterhalten. es ist ein gebürtiger Regensburger, der mit einer Mauritianerin verheiratet ist. Aber noch einmal zurück zu den 5 *. Wir haben uns über das Publikum sehr gewundert. Wir haben viele Jahrzehnte gebraucht, um uns das mal zu leisten, aber die Mehrheit der Gäste war zwischen 25 und 40! Und es waren nicht nur Deutsche! Wo wollen die später noch einmal eine Steigerung hernehmen, bzw. welche Ansprüche werden sie wohl für die Zukunft haben. Sind sie dann noch zufrieden zu stellen? Natürlich werden diese Tage für uns unvergesslich bleiben, aber nicht nur das Essen, auch viele andere kleine Dinge haben mich sehr erfreut. Ein bisschen kommt noch. Liebe Grüße: Burschi
BurschiThemenstarter4’144 Beiträge · seit 200914. Juli 2024 ·
Liebe Silvia, besonders vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich stimme dir in fast allem zu und würde es auch so sagen. Ja, wenn es was zu loben gibt, tue ich das gerne, spare aber auch nicht mit Kritik, wenn sie angebracht ist. Ich bin aber kein Meckerer, der gleich nach jedem Essen bei booking oder tripadviser einen Post abschickt. Aber hier könnte ich noch viele andere Kleinigkeiten berichten, die mir sehr gut gefallen und mich beeindruckt haben. Liebe Grüße: Burschi
Ich habe deinen Bericht auch gespannt gelesen und die tollen Fotos verschlungen. Obwohl Mauritius bisher gar nicht auf meiner Agenda steht, lach Danke dafür!
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, daher immer in Vorfreude
Ines
2001 Ghana, 2019 Südafrika, Eswatini, 2019/2020 Südafrika, Lesotho, 2022 Südafrika, 2024 Südafrika, Eswatini, Namibia, 2025 Sinai, 2027 Tanzania in Planung
ich bin deiner Reise auch gefolgt und habe aufmerksam mitgelesen. Eine schöne Reise habt ihr da gemacht. Danke für den Bericht.
Unsere Mauritius Erfahrung war leider nicht so prickelend, wofüraber das Land und die Leute nichts konnten. Wir waren damals dort, als dieser blöde Virus ausbrach 🙁 und wir dann fast die 2 Wochen im Hotel festsaßen 😗 Zumindest hast du uns nun gezeigt, was wir alles verpasst haben 😄
BurschiThemenstarter4’144 Beiträge · seit 200915. Juli 2024 ·
Hallo Thorsten, noch nicht Abschied nehmen! Es kommt ja noch was, wenngleich das "Paradise Cove" und der Ausflug davor zweifelsohne Höhepunkte waren. 😄 😄 Gruß: Burschi
BurschiThemenstarter4’144 Beiträge · seit 200915. Juli 2024 ·
Hallo zusammen, ein paar Aspekte des Aufenthaltes im Paradise fehlen noch. Es war leider nicht immer eitel Sonnenschein, sondern fast jeden Tag war eine mal längere, mals kürzere Regenperiode, die auch mal heftiger ausfallen konnte. Ich habe glaube ich schon mal erwähnt, dass sich Einheimische kaum an einen November mit soviel Niederschlag erinnern konnten. Dadurch war es natürlich auch extrem schwül, was meiner Frau etwas zusetzte. Das Hotel hatte aber ausreichend andere Betätigungsmöglichkeiten. An einem Vormittag buchten wir von der Hotelanlegestelle aus eine Fahrt mit einem Glasbodenboot zum Korallenriff. Um 10.00 Uhr begeben wir uns zum Bootshaus, besteigen mit acht weiteren Personen ein kleines Boot und schippern damit zum Riff. Leider ist es ziemlich windig und das Wasser so relativ trübe. Man sieht nicht wirklich viel, nur einmal einen schönen Fisch, der aber schnell wieder verschwindet.
Gut, bei dem Fisch habe ich jetzt ein wenig geschwindelt, 😉 😛 aber es war genau der, den ich ein paarmal gesehen habe. Außer dieser Fahrt - im Hotelpreis inbegriffen - werden auch noch Katamaranfahrten und Schnorchelfahrten zum Riff angeboten. Da ist aber genau der Haken beim Schnorcheln auf Mauritius. Meist muss man erst mit einem Boot ein ganzes Stück weit aufs Meer hinausfahren, um dann beim Riff schnorcheln oder tauchen zu können. Das ist nicht wie auf den Malediven, wo man vom Ufer aus starten kann. Man ist so auch immer darauf angewiesen in der Gruppe zu schnorcheln. Das Gelände des Hotels ist aber so weitläufig, dass man auch hier spazieren gehen kann. Man findet viele reizvolle Blumen.
Und die schönen duftenden Frangipani-Blüten findet man nicht nur in gelb sondern auch in rot.
Kleinere asiatische Statuetten laden zum Meditieren ein. Und auch so manchen Tierchen kann man begegnen, wenngleich sie sehr scheu sind, wie diese Agame.
Auf der Halbinsel zwischen der Lagune und dem Meer finden sie einige versteckte Häuschen mit nur zwei Liegen, wohl um den Liebespaaren hier Rückzugsmöglichkeiten zu bieten.
Wir nutzten eine davon, um einen Regenbrachvogel zu beobachten (leider war es da schon so dämmerig, dass ich das Foto hier nicht zeigen will) und einem Nachtreiher in unmittelbarer Nähe beim Fischen zu beobachten.
So verweilten wir auch am letzten Abend hier in aller Stille, bis die letzten Sonnenstrahlen erloschen.
Viele Grüße: Burschi p.s. Morgen ist wieder Exkursionstag!