von CPT nach WHK im Frühjahr 2023

Reisebericht 147 Antworten · 15,7k Aufrufe · gestartet 19. Apr. 2023 von bayern schorsch
1’425 Beiträge · seit 201308. Mai 2023 ·
Hi Schorsch,
Jetzt muss ich mich doch mal kurz vom verregneten und popokalten Ätna melden.
Haaaaaach, wäre ich jetzt gerne im Naries (ganz großer Seufzer)
Wir waren dort als einzige Gäste und es war wunderschön, obwohl wir vorher noch gegrübelt haben was uns da wohl am Spektakel Pass erwarten wird 😄
LG
Claudia
https://clamat2017.blogspot.com/2017/03/naries-namakwa-retreat.html
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/
1’545 Beiträge · seit 201309. Mai 2023 ·
Hallo Claus,
frisch aus Portugal zurück, habe ich hier auch wieder aufgeholt.
Dein Tempo ist schon recht forsch, aber es hat gut gepasst für mich, denn Schlemmen und Verkosten am Kap, was kann es Schöneres geben. Im Le Bon Vivant zum Abschluss einen Remy Martin, in heißem Wasser serviert, dann ist es perfekt (für uns zumindest!)
Paternoster fanden wir auch sehr entspannt. Abends zu Fuß nach Hause zu laufen war kein Problem. Auch unser Gastgeber fand das völlig in Ordnung.
Jetzt bin ich gespannt auf eure weiteren Erlebnisse.

Herzliche Grüße
Beate

P.S.: du hast schon recht, im Forum ist es wirklich deutlich ruhiger geworden, das beobachte ich auch seit geraumer Zeit. Schade eigentlich!
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
Themenstarter3’390 Beiträge · seit 200909. Mai 2023 ·
Hallo zusammen,

vielen Dank für Euere Rückmeldung, und bei der Gelegenheit auch mal wieder vielen Dank an die "Danke-Button-Drücker" und natürlich auch an die stillen Mitleser.

@ Clamat Claudia:
Haaaaaach, wäre ich jetzt gerne im Naries (ganz großer Seufzer)
Hallo Claudia, ich glaub, das bist Du nicht alleine! Ich könnt glatt morgen schon wieder losfahren. 🙂

@ old woman Beate:
frisch aus Portugal zurück, habe ich hier auch wieder aufgeholt.
ja dann - welcome back liebe Beate!
Dein Tempo ist schon recht forsch, aber es hat gut gepasst für mich, denn Schlemmen und Verkosten am Kap, was kann es Schöneres geben. Im Le Bon Vivant zum Abschluss einen Remy Martin, in heißem Wasser serviert, dann ist es perfekt (für uns zumindest!)
Das mit dem Remy haben wir übersehen. Für uns gab´s das hier zum Abschluss, auch nicht schlecht:

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Bis dann,
herzl. Grüße vom bayern schorsch
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Themenstarter3’390 Beiträge · seit 200909. Mai 2023 ·
Mittwoch, 05. April, ein ganzer Tag auf Naries Retreat

Die etwas "Älteren" kennen das Lied - "ja wenn die Sonne erwacht in den Bergen" ....

Und genau so romantisch, wenn nicht fast schon kitschig schön wie im Lied war das hier auf Naries.
Ich bin ein Frühaufsteher und richte mir morgens um halb Sechs noch die beiden Liegen draußen auf der schönen Terrasse. Schorschine liegt noch im Bett, wird aber durch die Rucklerei, die ich draußen veranstalte, geweckt. Und das ist gut so, denn sonst hätte sie was verpasst. Wir richten´s und draußen nochmal gemütlich ein. Was für eine tolle Morgenstimmung, wir poofen noch so ein bisschen vor uns her, und die Dassies, die sich in der Morgensonne wärmen, leisten uns Gesellschaft …

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Irgendwie ist´s mir nicht ganz so wohl in der Magengegend. 😈
Wird doch nicht so was ähnliches sein wie bei meinem Freund Hermann, dem es mittlerweile deutlich besser geht. Der Doc in Springbok hat anscheinend gute Arbeit geleistet. Na ja, wird schon werden, da lass ma uns nicht unterkriegen.

Wir fahren runter zum Haupthaus, wo´s ein leckeres Frühstück gibt, machen aber vorhar noch einen Schlenker zum zweiten Chalet.

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Wir sind außer einem weiteren Paar, die allerdings im Haupthaus übernachtet haben, die einzigen Gäste. Die Herrschaften sind aber muffelig, das merken wir spätestens beim Morgengruß, der nicht mal erwidert wird. Auch gut, vielleicht haben sie Streit, wer weiß.

Wir wollen heute dem Goegab-Nationalpark einen Besuch abstatten.
Klein, nett, kaum Tiere, und heiß, so ist das Motto für diesen Nationalpark zumindest zu dieser Jahreszeit. Und unsere gute Wildcard wird hier nicht genommen. 🙁 Ja Leute, jetzt waren wir mit der wildcard 2 x letztes Jahr für jeweils fast drei Wochen rund um den Krüger unterwegs (Relaxtour I und II), und auch in Kapstadt und Umgebung hatten wir freien Zutritt, und dann wird hier unsere wildcard nicht genommen? Die Dame an der Rezeption hat mir aber erklärt, dass der Goegab nicht zu SAN_Parks gehört, und außerdem hat sie mir erklärt, dass wir die große 4x4 Schleife gar nicht fahren brauchen – kostet uns nur zusätzlich etliche Rand und sehen werden wir eh nix. Ich fass es nicht – was ist denn das für ein Geschäftsinteresse?
Die Frau war ja nur negativ eingestellt.

Na ja- ganz unrecht hatte sie ja nicht, denn Tiere haben wir tatsächlich kaum gesehen. Ein paar wenige Springböcke, ein paar wenige Zebras, das war´s dann schon. Aber trotzdem finde ich, dass dieser Park eigentlich schon ganz nett ist. Die Landschaft ist schön, und wenn man hier zur rechten Zeit, sprich zur Blumenblütezeit unterwegs wäre, ja dann …

Wir waren übrigens bis auf einen weiteren Gast, der eine halbe Stunde vor uns durchs Eingangstor gefahren ist, das einzige Auto weit und breit.

Filmaufnahmen hat der Schorsch gemacht, wie immer. Und seine Passagiere haben das fotografieren anscheinend total vergessen – wie so oft in diesem Urlaub. Na ja, zwei Bilder war die Ausbeute, darum gibt´s noch 2 pics aus dem Netz, damit man wenigstens a bisserl was sieht:

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A ja, und dann noch was – heiß war´s, das Thermometer zeigte uns 35 Grad, puh! 🤩

Also drehn wir unsere Runde von ca. 1 bis 1 ½ Stunden, bevor wir uns dann über das mitgebrachte lunch-packet von der Lodge hermachen. Nichts Besonderes, aber es hat schon gepasst. Bei der Gelegenheit haben wir dann gleich den Angestellten vom Succulent Garden, der hier im Reserve sehr hübsch angelegt ist, mitversorgt. Der nette Mann freute sich sehr über Toast, Eier & Co.

Zurück über Springbok, und während ich unseren Fortuner getankt und aufgehübscht habe (die Fensterscheiben brauchten dringend saubermachen), macht sich der Rest der Truppe auf in die Apotheke, die ein paar hundert Meter entfernt ist und besorgt dem armen Schorsch ein paar von den guten Tabletten, die der Doc gestern unserem Hermann verschrieben hat. Es geht mir nämlich gar nicht mehr so recht gut, und ich bin heilfroh, als wir am sehr frühen Nachmittag in unseren Mountain-Chalets zurück sind. Relaxen, ausruhen, Buch lesen, das machen die einen Drei, währenddessen ich versuche, mich gesund zu schlafen. Mal schauen, wie das später wird. 😮 😐 🤨

Nach zwei Stunden Schlaf geht´s mir ehrlich gesagt immer noch nicht besser. Trotzdem war der Sonnenuntergang wieder mal vom Feinsten. Einfach nur schön, hier rund um die Mountainchalets mit diesen herrlichen Felsformationen zu sitzen und einfach nur zu schauen.

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Dann sind wir wieder runter zum Haupthaus, wo das Dinner serviert wird. Schorschine und unseren Freunden hat´s sehr gut geschmeckt, bei mir war nach dem zweiten Bissen „finito“. Nichts und niemand hätt mich überreden können, auch nur einen weiteren Bissen zu mir zu nehmen. Mir war richtig übel und was war ich froh, als wir kurze Zeit später zurück in unserem Mountain-Chalet waren. Dort steht nämlich ein bequemes Kingsize-Bett, das mich regelrecht angelacht hat. Das Kopfkissen kaum berührt, und schon war ich im Land der Träume, wo´s von Dassies, Springböcken und Oryx grad so gewimmelt hat. Ich glaub, Elefanten haben mich im Traum auch noch besucht. 😉

Hoffentlich geht´s mir Morgen wieder besser, denn wir haben einen langen Ritt vor uns. Unser nächstes Ziel ist die Fish River Lodge und das ist gleichzeitig auch die längste Strecke, die wir in diesem Urlaub zu bewältigen hatten.
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zuletzt bearbeitet 09. Mai 2023
16,9k Beiträge · seit 201209. Mai 2023 ·
Lieber Schorsch (und natürlich auch Schorschine),
ich sitze hier mit gespitztem Bleistift und schreibe eifrig mit. Eure Unterkünfte habe ich mir auch schon abgespeichert.
In Eurem Bericht gibt es wieder reichlich Inspirationen zum Nachreisen.
Was wir definitiv weglassen werden - zumindest werde ich es versuchen - ist die Sache mit dem Unwohlsein.
Das hatte ich erst im Dezember und das braucht kein Mensch im Urlaub.
Ich hoffe, es ging Dir bald wieder besser und ich drücke die Daumen (und die Zehen) dass Du nicht einen ganzen Tag als Pendler zwischen Bett und Kloschüssel verbringen musstest.
Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, da verschwendet man nur kostbare Urlaubszeit.

LG
Logi
6’155 Beiträge · seit 200609. Mai 2023 ·
ja mei mein lieber bayern schorsch,
was hat dich denn da so umgehauen --- das viele gute Essen, Austern, Muscheln - und so ein Glaserl Wein das ist ja nix 😉 Spass beiseite, hoffentlich war der Spuk den nächsten Tag vorbei...?
Sehnsüchte hast Du mit Naries in mir geweckt - wenn ich die Bilder anschaue, denke ich , es war doch erst gestern dass wir da waren.
Bin gespannt wies weiter geht --- machs gut und grüss mir die Schorschine herzlich.
Liebe Grüsse sendet Dir deine Forumsfreundin Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
775 Beiträge · seit 201709. Mai 2023 ·
Oje, krank im Urlaub geht ja gar nicht! Hoffentlich helfen die Supertabletten schnell.
Bin gespannt.
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana
Themenstarter3’390 Beiträge · seit 200910. Mai 2023 ·
Grüss Euch zusammen,

gleich vorweg: soooooo krank war ich ja nun auch wieder nicht - das hat sich schon wieder gegeben, aber hat halt a bisserl gedauert. 😉

@Logi:
ich sitze hier mit gespitztem Bleistift und schreibe eifrig mit. Eure Unterkünfte habe ich mir auch schon abgespeichert.

Hallo Logi, und dabei dachte ich, dass Du unsere Unterkünfte alle schon längst kennst?
Was wir definitiv weglassen werden - zumindest werde ich es versuchen - ist die Sache mit dem Unwohlsein. Das hatte ich erst im Dezember und das braucht kein Mensch im Urlaub.
... stimmt, braucht kein Mensch, und im Urlaub schon gleich zwei mal nicht ...

@ Hanne:
was hat dich denn da so umgehauen --- das viele gute Essen, Austern, Muscheln - und so ein Glaserl Wein das ist ja nix 😉 Spass beiseite, hoffentlich war der Spuk den nächsten Tag vorbei...?
Grüss Dich Hanne, zum Glück hat der Spuk nicht all zu lange gedauert, Du weißt ja, Unkraut .....
Sehnsüchte hast Du mit Naries in mir geweckt - wenn ich die Bilder anschaue, denke ich , es war doch erst gestern dass wir da waren.
oh ja, das glaub ich Dir gerne, vor allem sieht man auch, wie schnell die Zeit an uns Allen doch vorübergeht 😉

@ Enilorac:
Oje, krank im Urlaub geht ja gar nicht! Hoffentlich helfen die Supertabletten schnell.
.. wird schon wieder, aber dauert halt ...

Bis dann,
der bayern schorsch
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Themenstarter3’390 Beiträge · seit 200910. Mai 2023 ·
Donnerstag, 06. April – wir fahren nach Namibia 🙂 🙂 🙂

06.00h morgens Abfahrt (!!!) – wer hätte das gedacht, dass wir im Urlaub derart früh aus der Kiste müssen. Hilft aber alles nichts, denn heute haben wir tatsächlich eine ewig lange Fahrt vor uns. Dadurch, dass wir nicht in Port Nolloth, sondern im Naries Retreat übernachtet haben, verlängert sich die Fahrt nochmal um viele Kilometer.

Lange haben wir überlegt, welche Streckenführung wir nehmen sollen. Über Port Nolloth und dann weiter nach Alexanders-Bay, oder vielleicht doch über Vioolsdrift? Auf der Karte sieht man die verschiedenen Strecken, man hat die Qual der Wahl:

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Hier im Forum ging die Meinung dann eher in Richtung Alexanders Bay, also haben wir uns an die Strecke rangemacht. Google erzählt uns was von ca. 500 km, Fahrzeit gute 6 – 6 ½ Stunden, und liegt damit nicht unbedingt richtig. 🙁
Grenzübertritt und Pausen, das kostet Zeit, und die letzten ca. 20 km bis zur „FISH-RIVER-LODGE“ sind wahrlich in einem schlechten Zustand.

Aber gut, gehen wir´s an und sehr schnell sind wir in Port Nolloth, das wir aber auf Grund des Zeitdrucks einfach links liegen lassen. Gerne wäre ich beim „The Beachhouse“ vorbeigefahren, die Freigabe hab ich dazu nicht bekommen. Übrigens geht´s mir heute leicht besser, und Hermann und ich teilen uns die Strecke von der Fahrerei her. Was auch gut so ist, denn dann kann ich zwischendrin auch mal ein bisschen „ruhen“.

Von Naries bis Port Nolloth sind es ca. 120 km, und nochmal 85 km bis zur Grenze bei Alexanders-Bay. Das ging wirklich flott und wir waren sogar froh, dass die Grenzer schon da waren. Die Prozedur dauert in SA nicht lange, vielleicht sind sie froh, dass sie uns loshaben. 😄

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Über die „Ernest Oppenheimer Brücke“ geht es dann zur Grenzstation in Nambia. (das Bild ist eine Leihgabe aus dem Forum)

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Auch an der Grenze in Namibia geht´s recht flott voran, und unsere Freunde Astrid und Hermann staunen nicht schlecht als sie sehen, wie wir von einem Schalter zum nächsten Schalter geschickt werden. Wir kennen ja dieses Prozedere schon seit Jahren, sind aber immer wieder fasziniert über die Bürokratie, die wir hier hautnah miterleben dürfen. 🙂 😉 😛

So weit, so gut, wir müssen noch unser permit abholen, denn ohne permit geht hier gar nichts. Auch hier war die Sache prompt erledigt, nur dummerweise war der Drucker, wo das begehrte permit rauskommen soll, „out of order“. Ja so ein Mist, aber es hilft alles nichts, wir müssen warten, und zwar immerhin eine geschlagene halbe Stunde. Das war nicht ganz so gut, ist aber nicht zu ändern.

Endlich geht die Reise weiter, und der Empfang in Namibia durch eine kleine Oryxherde war richtig nett. Da haben wir uns schon sehr gefreut, kaum in Namibia, und schon laufen dir nach den ersten 3 Kilometern etliche Oryx über den Weg. Klasse!


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Über eine perfekt ausgebaute Straße geht es über Rosh Pinah bis nach Witputz. Übrigens dachte ich, dass Wiputz so was wie ein kleines Dörfchen wäre. Weit gefehlt, wir haben grad mal 2 oder 3 Häuser gesehen. Bis kurz vor Rosh Pinah haben wir immer wieder schöne Blicke zum Oranje, der hier dunkelbraun durchs Land zieht. Mir gefällt diese Fahrerei hier sehr gut, und in dem Toyota Fortuner ist man schon sehr bequem unterwegs.

Irgendwo gibt´s dann endlich eine längere Pause, wo wir uns über unser Frühstückspacket hermachen, das uns von der Lodge am Abend zuvor mitgegeben wurde …

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Die Strecke ab der Grenze bis nach Witputz war in einem sehr guten Zustand, ab Witputz haben wir es für die letzten 130 km mit Gravel zu tun, wobei die Gravel-Road schon fast so platt war wie eine Teerstraße. Keinerlei Wellblech, man muss grad aufpassen, dass man nicht zu schnell unterwegs ist.

Die letzten rund 20 km vor der Fish-River-Loge waren in einem sehr schlechten Zustand und ich hab nicht auf die Uhr geschaut. Aber schätzungsweise bald eine Stunde haben wir für diesen Teil gebraucht.

Aber irgendwann schafft´s jeder, und dann sind wir endlich da. Die FISH-RIVER-LODGE, die uns gleich mal mit diesem Regenbogen begrüßt:

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Apropos Regenbogen: den gibt´s ja nur dann, wenn´s auch vorher zumindest ein klein bisschen regnet, oder wie in unserem Fall nieselt. Mehr war es nicht, aber die Angestellten der Lodge haben gejubelt. Endlich zumindest ein bisschen ein Nass von oben, das hat´s hier schon lange nicht mehr gegeben.

Diese Nieslerei hat aber einen ganz gewaltigen Nachteil. Man kann nämlich hier in der Lodge, wenn man will, unterm Sternenhimmel schlafen. Ein ganz romantische Sache! 😘 😘 😘
Die Zimmermädels richten auf Wunsch draußen auf der Terrasse auf einem Betonsockel das Bett mit Matratze und Zudecke für die Nacht. Eigentlich eine tolle Sache, aber nachdem wir hautnah dieses kleine Gewitter hier erleben durften, da wurde uns von einer Nächtigung draußen abgeraten, denn falls es regnet, dann müssen wir natürlich selbst dafür sorgen, dass das komplette Bettzeugs wieder nach innen geschafft wird. Das haben wir dann doch lieber bleiben lassen.

Hier ein paar Bilder von der FRL, der Restaurantbereich:

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unser Zimmer:

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und natürlich die schönen Blicke über den Canyon, das ist schon ein klasse Blick:

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Der Fish River Canyon hat schon was, da gibt´s nix zu rütteln. Im äußersten Süden Namibias, nämlich unterhalb von Ketmannshoop gelegen, befindert sich Afrikas tiefste Schlucht. Nach dem Grand Canyon ist der Fish River Canyon mit einer Länge von 160 km der größte Canyon Afrikas und der zweitgrößte Canyon der Welt. Seine Tiefe umfasst zwischen 457 und 549 Meter, seine Breite bis zu 27 km. Rekordtemperaturen von 50 ° C wurden hier schon gemessen.
Trotz leichtem Nieselschauer – sowas haut den bayern schorsch nämlich noch lange nicht um, nutzen wir den schönen Infinity-Pool. Der Blick ist sensationell, das ist richtig klasse.

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Für 18.00h haben wir uns zu einem scenic-drive angemeldet. Kostenpunkt 570 namibische Dollar, und die Fahrt ist schön, richtig schön.

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Zu diesem Bild muss ich gleich noch was schreiben: noch nie gesehen und zum ersten mal erlebt:
😁 😁 😁 Das mobile Waschbecken !!! 😁 😁 😁

Wahrscheinlich ist es Corona geschuldet – unser Fahrer hat, bevor er einen Tisch für den sundowner eingedeckt hat, jeden von uns ans Auto geholt und dort konnten wir unsere Hände (mit Seife) waschen. Da haben wir nicht schlecht gestaunt, ein völlig neue Erfahrung …

Der sundowner an wunderschöner Stelle, mit tollem Blick in den Canyon, seht selbst, das ist fast nicht zu toppen:

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Den sundowner hat unser Driver sehr schön arrangiert. Gin Tonic zum Abwinken, dazu diverse Süßigkeiten, das war schon ein drive der Extraklasse:

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und dann zum Schluss noch ein toller Sonnenuntergang ...

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Nach dem scenic-drive geht´s dann ganz schnell zum Frischmachen auf´s Zimmer, und bald danach treffen wir uns zum Abendessen. Das Essen war gut, wobei ich die Esserei gar nicht wirklich beurteilen kann. Ging es mir während des sundowner-drives noch ganz hervorragend, so bring ich beim Dinner keinen Bissen runter. Grad noch die Suppe, dann war Schluß. Wieder plagt mich eine Übelkeit ähnlich wie tags zuvor, eine ganz komische Sache. Draußen auf der Terrasse gibt´s zum Glück so ne Art Relaxstuhl, da leg ich mich flach und an der frischen Luft geht´s mir auch bald wieder besser.
Trotzdem – für einen Absacker bin ich nicht mehr zu gebrauchen, das Bett und ich sind mittlerweile die besten Freunde geworden, und gut, dass meine Schorschine bald nachkommt. 🙂

FAZIT zur Fish-River-Lodge:
Was soll ich schreiben? Mir fällt das gar nicht so leicht und vorweg, es hat nichts damit zu tun, dass ich nicht zu 100 % auf dem Damm war. Denn dafür kann ja die Lodge nichts. Aber umgehaut hat´s nur unsere Freunde, Schorschine und mich nicht.
Wahrscheinlich haben wir wieder mal zu viel erwartet, was aber nicht heißen soll, dass wir unzufrieden waren. Der Blick in den Canyon „vom Bett aus“ ist schön, aber es ist nicht der vielgepriesene Blick in den Canyon, sondern allenfalls über den Canyon. Die Zimmer sind stylisch kühl, das Bad zwar groß, aber ungemütlich. Der sundowner drive war super, das Abendessen hat gepasst (laut Schorschine, Astrid und Hermann), und die Angestellten waren durch die Bank sehr freundlich.

Vielleicht mag es daran gelegen haben, dass wir einen Vergleich haben. Und zwar zur anderen Seite des Canyons. Dort waren wir vor etlichen Jahren in der Canyon-Lodge. Das hat uns wesentlich besser gefallen, das ist wesentlich heimeliger, und da hatten wir unseren ersten Springbock vor unserer Türe stehen. Falls man von oben, also vom Norden kommend, zum Canyon fährt, wäre für uns die erste Wahl die Ostflanke des Canyons. Dort kann man auch die verschiedenen viewpoints mit dem eigenem Auto abfahren, das ist m.M. nach ein Vorteil.
ABER – damit man mich nicht falsch versteht. Das ist kein Jammern, sondern einfach unser Empfinden über die Dinge, so wie wir sie gesehen haben. Das ist keine Kritik im Sinne von Kritik, das wäre übertrieben.

Denn es bleibt dabei – die Lage ist wirklich einzigartig, das ist sicherlich nicht zu toppen. Vielleicht aber toppt die Lodge den diesjährigen Preis von 400 Euro. Vielleicht schlagen sie nochmal 20 oder 30 % in der nächsten Saison auf und genieren sich nicht, so wie in unserem Fall, für eine Tasse Cappuccino zum Frühstück nochmal ein paar Euros extra draufzuschlagen.
Egal – wir lassen uns die Stimmung nicht vermiesen, denn dazu gibt es keinen Grund. Und die Tasse Cappuccino können wir uns auch noch leisten, auch wenn´s bei 400 Euro pro Nacht an Peinlichkeit nicht zu überbieten ist. Und meine kritischen Töne sind morgen früh schon nicht mehr ganz so kritisch, denn da sehen wir was, was wir in unseren vielen Afrika-Urlauben noch nie gesehen haben. Dazu aber morgen mehr, und außerdem geht´s mir ja am Morgen sowieso wieder besser. Ganz so, als wär nie was gewesen.
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zuletzt bearbeitet 10. Mai 2023
554 Beiträge · seit 201710. Mai 2023 ·
Hallo lieber Schorsch,

da bin ich doch jetzt stutzig geworden. Wir waren 2017 und 2019 in der Fish River Lodge. In 2019 haben wir bei 2 Nächten pro Nacht und Person 1995,00 Namibia Dollar bezahlt, was nach heutigem Kurs ca. 122,00 Euro sind, pro Zimmer also 244,00 Euro. Ich habe soeben extra nachgeschaut. 400,00 Euro pro Nacht sind, sorry, eine Frechheit. Das würden wir nicht bezahlen. Die Lodge ist schön, der Sundowner war auch bei uns klasse ( fast wäre ich dabei ins Gin-Fässchen gefallen 😗 )
Auch die Tour in den Canyon ist toll, aber zu diesen Preisen würden wir nicht mehr hinfahren. Da stimmt Preis-/ Leistung für uns nicht mehr.
Wo soll das hinführen?

Nachdenkliche Grüße
Kordula 🙂
zuletzt bearbeitet 11. Mai 2023
1’821 Beiträge · seit 200810. Mai 2023 ·
Hallo Schorsch, jetzt oute ich mich auch erst mal als stiller Mitleser (in).

Ja, bei einigen Sachen kann ich sehr gut mitreden.

krank im Urlaub, das braucht wirklich keiner. Ich habe das letztes Jahr so richtig ausgekostet, denn ich bekam in Namibia Corona. Das war echt bescheiden, zumal ich alleine unterwegs war. Jedenfalls konnte ich im Auto niemanden anstecken. Positiv denken 😁 Ich musste natürlich weiter fahren, was auch einigermaßen ging, weil ich recht kurze Etappen hatte. Aber die Betten in den Lodges habe ich ein paar Tage lang schon ausführlich getestet 😗
In Goegab war ich 2017, zur Blütezeit. Was es nicht gab, waren Blüten 🤩
Denn der Sommerregen war ausgefallen, daher kaum Blümchen. Das war extrem frustrierend.

Gruß Boris

So ein Handwaschbecken hatten wir auf einem Ausflug von der Khowarin Lodge auch. Wir haben sehr gelacht
Themenstarter3’390 Beiträge · seit 200911. Mai 2023 ·
Hallo zusammen,

Dandelion / Kordula schrieb: (zur Fish River Lodge)
400,00 Euro pro Nacht sind, sorry, eine Frechheit. Das würden wir nicht bezahlen. Die Lodge ist schön, der Sundowner war auch bei uns klasse
oh ja, 400 Euro haben wir knapp bezahlt, wobei natürlich der "heutige" Preis auf Grund des Kursrückganges etwas günstiger liegt. Aber rund 370 - 380 Euro zahlst Du immer noch. Viel zu viel!
der Sundowner war auch bei uns klasse ( fast wäre ich dabei ins Gin-Fässchen gefallen 😗 )
oha, was hast Du denn da angestellt?!?

Boris schrieb:
krank im Urlaub, das braucht wirklich keiner. Ich habe das letztes Jahr so richtig ausgekostet, denn ich bekam in Namibia Corona. Das war echt bescheiden, zumal ich alleine unterwegs war. Jedenfalls konnte ich im Auto niemanden anstecken. Positiv denken 😁 Ich musste natürlich weiter fahren, was auch einigermaßen ging, weil ich recht kurze Etappen hatte. Aber die Betten in den Lodges habe ich ein paar Tage lang schon ausführlich getestet 😗
... davon kann ich ein Lied singen, aber wenigstens nur ein kurzes Lied ....
In Goegab war ich 2017, zur Blütezeit. Was es nicht gab, waren Blüten 🤩
Denn der Sommerregen war ausgefallen, daher kaum Blümchen. Das war extrem frustrierend.
Ja, das ist natürlich schon richtig doof. Ich mein, wir müssen unsere Reisen doch längerfristig planen und können nicht einfach mal so auf die Schnelle zur Blümenblüte ins Namaqualand fahren. Jetzt planst Du, und dann kommt alles ganz anders. Eigentlich ist es ähnlich mit der Migration in der Mara / Serengeti. Du denkst, Du hast den richtigen Zeitpunkt, und dann fällt der Regen aus, oder er ist zu viel. Kann man halt nicht ändern ...
Boris, in jedem Fall freut´s mich, dass Du dabei bist. Bist ja auch eine der ganz alten Fomis. 🙂

herzliche Grüße
der bayern schorsch
... die Betten waren DER Zufluchtsort schlechthin, und nur dort kannst Du gesund werden .... 😉
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
661 Beiträge · seit 201511. Mai 2023 ·
2019 bezahlten wir in der Fish River Lodge 3990 Rand für eine Nacht!
Grüessli
Malbec
33,3k Beiträge · seit 200611. Mai 2023 ·
was nach heutigem Kurs ca. 122,00 Euro sind, pro Zimmer also 244,00 Euro. Ich habe soeben extra nachgeschaut. 400,00 Euro pro Nacht sind, sorry, eine Frechheit.
Man will halt die 2 Jahre Coronaausfälle durch kräftige Preisanstiege schnell wieder reinbekommen 😉 Machen leider nicht wenige Anbieter (Mietwagen, Unterkünfte etc) so 🙁
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
298 Beiträge · seit 200711. Mai 2023 ·
Grüss dich Bayern Schorsch/Claus,

ich lese auch mit großer Begeisterung mit, da ich ja im letzten Jahr die gleiche Strecke geplant und schon gebucht hatte. Aber dann haben unsere Freunde, die mitfahren wollten, abgesagt, da sie noch Angst wegen Cororona hatten. Deshalb bin ich mit großem Interesse dabei und freue mich auch sehr über deine tollen Fotos. So kann ich das wenigstens am PC miterleben. Super Unterkünfte habt ihr genossen aber dass der Magen streikte, ist nicht so schön. Ich wollte schon fragen, wieviel ihr in diesem Urlaub zugenommen habt....
Ich hatte zweimal in Urlauben heftige Probleme mit dem Magen und habe nun festgestellt, dass ich nicht soviel Fisch und anderes leckeres Getier aus dem Meer vertrage. Auf einer Hurtigrutenreise war es besonders schlimm, da habe ich mich nur von Fisch ernährt und eine Mitreisende hat mich dann auf die Möglichkeit der Fischeiweiß-Unverträglichkeit hingewiesen. Der Alkohol kanns nicht gewesen sein!! War zu teuer.

Auf jeden Fall hoffe ich , dass es bald weiter geht mit deinem spannenden Bericht und vor allem, dass du bald wieder fit bist und das gute Essen und den südafrikanischen Wein geniessen kannst.
Und übrigens: Wir haben für September eine große Namibia-Rundreise gebucht, aber diesmal altersbedingt nicht mehr als Selbstfahrer, sondern organisiert.

Herzliche Grüße aus München
sendet dir und deiner Frau
Silvy
2’085 Beiträge · seit 201211. Mai 2023 ·
Servus Schorsch,
ehrlich gesagt, war ich ja ziemlich gespannt auf eure Station in Port Nolloth - die hab ich nämlich von deiner ersten Streckenplanung grad so an Freunde weitergegeben, die im Oktober in umgekehrter Richtung von WHK nach CPT fahren. Jetzt hab ich gesehen, dass ihr noch umgebucht habt - und das hab ich jetzt ebenfalls als Option weitergegeben. Aber ihr seid doch immerhin durch das Städtchen gefahren ... wie fandet ihr's denn dort?

Dein Fazit zur Fish River Lodge fand ich auch interessant. Ich glaube, es ist ein bisschen der Gondwana-Style, seit die so groß geworden sind ... mir ging's in der Zambesi Mubala Lodge so ähnlich. Da fand ich's gar nicht zu teuer und es gab auch nicht wirklich was zu meckern, aber irgendwie war's ein bisschen mehr gewollt als gekonnt. Dort ist dann ja der Begriff "Drogerie-Charme" in unseren Wortschatz übergegangen.
(Das ist wohl völliger Quatsch, den ich da geschrieben hab, weil die FRL gar nicht zu Gondwana gehört 🤪 - Logi hat mit aufgeklärt, danke dafür!)

Jetzt schau mal, dass du nicht noch länger schwächelst - ich bin ja seehehr gespannt, was euch dann tatsächlich am nächsten Tag begegnet ist.
Viele Grüße Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
zuletzt bearbeitet 11. Mai 2023
16,9k Beiträge · seit 201211. Mai 2023 ·
franzicke schrieb:
Dein Fazit zur Fish River Lodge fand ich auch interessant. Ich glaube, es ist ein bisschen der Gondwana-Style, seit die so groß geworden sind ...
Hallo Ingrid,

die Fish River Lodge hat mit Gondwana so gar nix zu tun.
Vielmehr mit Rockefeller ...

G
Logi
Themenstarter3’390 Beiträge · seit 200912. Mai 2023 ·
Hallo Ihr Lieben,

habt Dank für Euer feedback und Euere Rückmeldungen zur FRL.

Malbec schrieb:
2019 bezahlten wir in der Fish River Lodge 3990 Rand für eine Nacht!
Hallo Malbec, das freut mich, dass Du auch mit dabei bist.
3.990 Rand waren zum damaligen Kurs in 2019 ja auch schon ne Stange Geld. Aber doch ne andere Größenordnung als heute. 🙁

Travel namibia Christian schrieb:
Man will halt die 2 Jahre Coronaausfälle durch kräftige Preisanstiege schnell wieder reinbekommen 😉 Machen leider nicht wenige Anbieter (Mietwagen, Unterkünfte etc) so 🙁
Schon, Christian, aber da bin ich mal gespannt, ob diese Rechnung sich ausgeht. Ich befürchte aber schon, denn der Tourist lässt ja "fast alles" mit sich machen. Leider.

Silvy schrieb aus München:
ich lese auch mit großer Begeisterung mit, da ich ja im letzten Jahr die gleiche Strecke geplant und schon gebucht hatte. Aber dann haben unsere Freunde, die mitfahren wollten, abgesagt,
Grüss Dich Silvy, und schön, dass Du auch mit an Bord bist. Das freut mich sehr. Und ja, dass die Reise bei Euch ausgefallen war, wusste ich. Also hier ganz fleißig mitlesen. Vielleicht holt Ihr die Reise ja irgendwann mal nach?
Auf jeden Fall hoffe ich , dass es bald weiter geht mit deinem spannenden Bericht und vor allem, dass du bald wieder fit bist
... wird schon wieder, zum Glück war alles nur halb so schlimm ...
Und übrigens: Wir haben für September eine große Namibia-Rundreise gebucht, aber diesmal altersbedingt nicht mehr als Selbstfahrer, sondern organisiert.
kann ich sehr gut nachvollziehen. Mir wird es auch oft zu viel mit der ganzen Organisiererei. Besonders dann, wenn man nicht nur für sich selbst, sondern auch noch für die Freunde mitorganisieren muss.

Franzicke / Ingrid schrieb:
ehrlich gesagt, war ich ja ziemlich gespannt auf eure Station in Port Nolloth
Mensch Ingrid, Du kannst aber schon arg in meinen Wunden rumstochern. Ich war doch auch so gespannt, und dann ist NARIES draus geworden. Das war ja auch super, aber halt total anders. Beim nächsten mal ...
Das Städtchen Port Nolloth können wir nicht beurteilen. Wir sind ja nicht mal bis zum Hafen vorgefahren. Du fährst, wenn Du auf P.N. zukommst, rechts ab Richtung Alexanders Bay und lässt das Städtchen im wahrsten Sinne des Wortes links liegen.
Jetzt schau mal, dass du nicht noch länger schwächelst - ich bin ja seehehr gespannt, was euch dann tatsächlich am nächsten Tag begegnet ist.
die Schwächelei ist noch nicht ganz beendet, und das, was uns am nächsten Tag "begegnet" ist, war super (für uns), da eine Erstsichtung.

Logi schrieb: (zur FRL in Bezug auf Gondwana)
die Fish River Lodge hat mit Gondwana so gar nix zu tun.
Danke Logi für den Hinweis. Ich hätte das auch nicht gewusst, wobei´s im Endeffekt ja "wurscht" ist, teuer ist teuer, das bleibt dabei. Ob nun von Gondwana oder sonst wem. 😉 🙂

Heute Nachmittag geht´s dann im Bericht wieder weiter.
Bis später,
der bayern schorsch
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zuletzt bearbeitet 12. Mai 2023
Themenstarter3’390 Beiträge · seit 200912. Mai 2023 ·
Freitag, 07. April, wir fahren zu einem unserer Lieblingsplätze in Namibia:

Genau, Klein Aus Vista eagles nest, das wollten wir unseren Freunden unbedingt zeigen, denn für meine Schorschine und mich ist das der wohl schönste Flecken, den Namibia zu bieten hat. Zwei Mal waren wir nun schon hier, das erste Mal bei unserem ersten Namibiaurlaub, das ist bald 15 Jahre her. Damals hatten wir das „The Rock“ – ein einziger Traum. Zwei Nächte sind wir damals geblieben, ein paar Jahre später waren es sogar 3 Nächte, da haben wir das „eagles view“ gebucht. Und wir freuen uns sehr auf Klein Aus Vista, denn hier haben wir viele wunderschöne Stunden erlebt.

Zurück aber nochmal in die Fish River Lodge.
Ich prüfe meine morschen Knochen – gut, das „Fahrgestell“ ist noch in Ordnung, die Übelkeit verschwunden – das könnte vielleicht doch ein Zeichen der Besserung sein.

Wir gehen zum Frühstück und stellen fest, dass wir schon bald die letzten Gäste hier in der FRL sind, aber wir haben ja Zeit, denn die heutige Strecke bis nach Klein Aus Vista ist nicht all zu weit, grad mal 230 km sind es, und wir wählen die Strecke über Simplon und Goageb. Nach dem Frühstück schauen wir nochmal zum Pool, denn dort gibt es diese schönen Relax-Stühle, und mit den Dassies hatten wir die größte Freude:

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Und dann hatten wir eine supertolle Erstsichtung. Für viele Fomis sicherlich nichts Besonderes, aber wir haben uns über die LOVE BIRDS sehr gefreut. Diese kleinen und bunten Papageien haben es uns so richtig angetan, und man könnte hier stundenlang sitzen und dem Treiben zuschauen. Die Bilder sind so „einigermaßen“, ich denke aber, dass die Filmaufnahmen, die ich bisher noch gar nicht gesichtet habe, bestimmt super geworden sind:

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Irgendwann reißen wir uns los – hilft ja alles nichts, wir müssen weiter, und am frühen Nachmittag erreichen wir Klein Aus Vista und checken im Desert Horse In ein. Das bestellte Braai-Packet wird noch fertiggemacht, und wir genehmigen uns einen Rock-Shandy in der Bar des Haupthauses.

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Hier der Pool am Haupthaus, auch recht nett angelegt …

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… und dann fahren wir die 6 oder 7 km vom Haupthaus hinter zum eagles nest. Wir haben für uns den Doppelbungalow „THE BOULDERS“ reserviert, hier gleich mal ein paar Bilder vom Innenbereich:

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Ein Blick auf die Bettensituation – hmmm…., das gefällt dem bayern schorsch überhaupt nicht, und zwar ganz und gar nicht … 😈 😈 😈 😈

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Ich wusste, dass sowohl „The Rock“ als auch das „eagles view“ mit bequemsten kingsize-beds 😘 🙂 ausgestattet sind. Nicht im Traum hätte ich daran gedacht, dass man hier im Boulders Betten vorfindet, die wenn man auch zusammenschiebt, immer noch einen Abstand von mindestens 30 bis 40 cm. haben. Ja so ein Mist!!! 😈 😈 🤩

Gibt´s ja Leute, denen so was egal ist – uns ist es halt nicht egal und wäre bei jeder anderen Unterkunft ein absolutes no go und K.O.-Kriterium. Hätte ich das im Vorfeld gewusst, wir hätten das „The Boulders“ ganz bestimmt nicht gebucht, aber der Gedanke, einen Doppelbungalow zu haben, jeder sein eigenes Schlafzimmer, jeder sein eigenes Bad, und dann (so hab ich mir das vorgestellt) geht man durch den Wohnraum raus auf eine Gemeinschaftsterrasse. Weit gefehlt! 🙁

Um ins Freie zu gelangen, musste man in jedem Fall durch eines der Schlafzimmer durchlaufen, ich find das auch im Nachhinein und mit Abstand eine ziemlich bescheidene Lösung. Wie gesagt, hätte ich das gewusst, hätte ich …

… ja, was hätte ich?
Ich weiß es – ich hätte einfach für uns das „The Rock“ und für unsere Freunde das „eagles view“ gebucht. Einmal dort zum Braai, am nächsten Abend im anderen Chalet zum Braai. Dann hätte das gepasst, aber so war´s schon etwas – na ja ….

Trotzdem lassen wir uns die Stimmung nicht vermiesen. Denn die Landschaft entschädigt (entschädigt ist ja auch schon wieder arg hochgegriffen) für die kleinen Nachteile, die das The Boulders halt so mit sich bringt. Beim nächsten Mal wird ja eh alles besser gemacht!

Wir arrangieren uns, und im South-Trakt werden die Terrassenmöbel zusammengetragen, und schon haben wir unseren feinen Tisch. Hermann als alter Grillmeister macht seine Sache gut, und es dauert nicht lange, schon haben wir ein prasselndes Lager- Grillfeuer:

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Zwischendrin schau ich mir mal das bestellte Braai-Packet an und würz das Zeugs noch etwas nach.

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Allein beim Anblick der Rinderfiltetscheiben wird´s mir regelrecht schlecht. War es bislang am heutigen Tag noch einigermaßen gut, um so mehr hab ich jetzt mit mir regelrecht zum Kämpfen. Ja Mensch, das gibt´t doch gar nicht, tagsüber alles gut, und jetzt?

Ich genehmige mir ein Schöpperl Rot, aber auch das hilft nichts.

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Im Essen stochere ich lustlos herum, beinah hätte ich den anderen Dreien den Appetit verdorben. Irgendwie quäl ich mich aber durch, schau mir noch den herrlichen Sonnenuntergang an …

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.... und schon bin ich in der Falle. Hab ich das schon erwähnt, dass diese Tage das Bett zu meinem besten Freund wurde? Ich glaube ja, aber ich war abends einfach platt, richtig platt, und da bist du nur froh, wenn dir jemand das Bett aufschlägt.

Und lustig ist das ja schon – geschlafen hab ich wie ein Murmeltier, zwischendrin mal a bisserl gefröstelt, danach anständig geschwitzt, das ist jetzt der dritte (!!!) Abend, dass ich ein Totalausfall bin. Aber nur abends!
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zuletzt bearbeitet 12. Mai 2023
661 Beiträge · seit 201512. Mai 2023 ·
Hallo bayern schorsch.

Deine Krankheitssymptome sind das letzte was man während eines Urlaubs brauchen kann. Wärst du eine junge Frau würde ich bei diesen Symptomen auf eine Schwangerschaft tippen. 😄
Hoffentlich konntest du den weiteren Verlauf der Reise noch richtig geniessen. Deinen Bericht zu lesen macht Spass, auch weil wir schon gleiche Orte besucht haben.
Grüessli
Malbec