BikeAfricaThemenstarter7’322 Beiträge · seit 200628. Juli 2021 ·
Hallo zusammen,
mir sind gerade einige eingescannte Dias von vor 20 Jahren in die Hände gefallen. Ich habe hier auf der Strecke von den Epupa Falls in einer kleinen Siedlung am Pistenrand übernachtet. Das Foto entstand am nächsten Morgen nach der Übernachtung. Das Fahrrad stand die ganze Nacht nicht abgeschlossen und komplett beladen (außer Lenkertasche mit Kamera und Wertsachen) an die Hütte gelehnt zwischen Hütte und Zelt. Ob die Siedlung noch zum Kaokoveld oder schon zum Damaraland gehört, weiß ich nicht. Der Dorfladen hatte nur ca. 2 kg Zucker, 3 kg Salz, ein paar Stück Seife sowie Cola und Bier. An Essen gab es nicht einmal Maismehl, sondern nur Mopanewürmer.
Hier ist ein Foto, morgens auf dem Rücken liegend aus dem Zelt fotografiert. Ich glaube, das war in Sesfontein.
An die folgende Übernachtung kann ich mich überhaupt nicht mehr erinnern. Die Straße im Hintergrund sieht aus wie eine Asphaltstraße und mit dem Zelt war ich bis maximal 2002/2003 unterwegs. Es müsste also auch in Namibia sein, aber ich weiß nicht, wo das sein könnte. 😉
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfricaThemenstarter7’322 Beiträge · seit 200629. Juli 2021 ·
… hier noch drei weitere Fotos. Zwei davon stammen von der Reise 2001 mit einem Landy-Fossil von 1971. Das erste stammt von einer vermutlich nicht erlaubten Übernachtung am Kuiseb-Canyon. Wir hatten uns zeitlich verschätzt und es wurde dunkel. Natürlich stand das Auto nicht auf der offiziellen Piste, sondern auf einem kleinem Abstecher, an dem sonst die Grader samt Fahrer übernachten, wenn sie die Piste glatt schieben. Das Foto entstand am nächsten Morgen.
Während der morgendlichen Hinfahrt ins Sossusvlei war alles locker fahrbar. Am späten Nachmittag wurde es mühsamer. Der Landy hätte es mit seinen 65 PS geschafft, aber der Motor drohte zu überhitzen und eine durchgebrannte Zylinderkopfdichtung eines Oldtimers ist nicht das Reiseerlebnis, das man sich wünscht. Wir mussten also an einer ungünstigen Stelle anhalten und abwarten. Die graue Tonne auf dem Heck war unsere Waschmaschine. Etwa zur Hälfe voll Wasser, etwas Seife und die dreckigen Klamotten rein und das Gerüttel auf den Pisten machte die Wäsche von alleine (fast) sauber.
Ein Jahr später dann noch mal mit dem Rad auf dem Weg nach Epupa. Die Kunene River Road zwischen Ruacana und Epupa war leider überschwemmt und nicht fahrbar.
Gruß Wolfgang
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BikeAfricaThemenstarter7’322 Beiträge · seit 200629. Juli 2021 ·
Sasa schrieb:Das mit der Waschmaschine ist Klasse. Das merke ich mir, Wolfgang.
… Du musst halt drauf achten, die Tonne an einer Stelle zu befestigen, an der es am meisten rüttelt. Deshalb stand die Tonne bei uns so weit hinten wie möglich. Manche tun auch noch einen Tennisball o.ä. dazu, der für etwas mehr Bewegung der Wäsche sorgen soll. Die Befestigung auf dem Dach sorgte durch Sonneneinstrahlung zudem für ziemlich warmes/heißes Wasser.
Gruß Wolfgang
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BikeAfricaThemenstarter7’322 Beiträge · seit 200629. Juli 2021 ·
adriana schrieb:Mein Favorit ist das erste Foto!
… meines auch. Die Siedlung liegt schön entlang des Bogens der Piste und das morgendliche Licht ist irgendwie schön. Und mit diesem Schlafplatz verbinde ich auch noch einige Erinnerungen. Als ich dort am Nachmittag ankam, lief das ganze Dorf zusammen und es versammelten sich Frauen, Männer und Kinder vor der fensterlosen Lehmhütte, die als Shop diente. Darunter waren auch zwei Frauen in traditioneller Herero-Tracht. Eine davon hatte ein Kleinkind dabei, das gerade laufen lernte. Ein anderes Kind hatte ein Trikot von Borussia Dortmund an, welches wohl über eine Altkleidersammlung den Weg nach Namibia gefunden hatte. Es bestand inzwischen etwa zu je 50% aus Stoff und Löchern. Ich hatte erst einmal ein Bier im Shop gekauft und nachdem ich es getrunken hatte, kaufte ich noch zwei. Das eine reichte ich einem Dorfbewohner und von dort wanderte es von Hand zu Hand und jeder nahm einen Schluck. Ich fragte, ob ich dort mein Zelt aufbauen dürfe und als ich mich schlafen legen wollte, gingen alle nach Hause.
Gruß Wolfgang
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Blende18.21’180 Beiträge · seit 201729. Juli 2021 ·
Schöne Bilder, ich mag, als Afrika-Spätzünder, gerne auch immer die älteren Bilder aus einer anderen Zeit gucken.
Bei dem Asphaltbild habe ich spontan an die Strecke Etosha > Caprivi gedacht. Aber keine Ahnung ob die B8 früher schon asphaltiert war?!
@ Waschmaschine Die ist immer fester Bestandteil der Einkaufsliste. Wir kaufen aber immer nen billigen Eimer mit Deckel, sind mutig und stellen den hinten in die Ladefläche. Bislang gut gegangen und funktioniert immer bestens. So konnte ich auch meine Anzahl T-Shirts etc. in der Reisetasche drastisch reduzieren. Es wird immer nur eines für den Rückflug aufbewahrt. 😄
Hallo Wolfgang , Ich bin immer begeistert wenn ich Fotos aus vergangener Zeit sehe. Wunderschön , vor allem das Auto . Mit was für einem DIA Scanner scannst Du die Fotos ein. Ich habe ein älteres Gerät , die Fotos sind leider unbefriedigend. Meine Aufnahmen stammen allerdings aus den Jahren 1959 ( Marocco ) und 1961 ( Algerien , Sahara- Durchquerung nach Timbuktu ) . Die Farben sind auf Grund des Alters auch ziemlich verblasst. Hoffentlich kommt bald noch mehr von Dir
Gruß Dieter
seit 1959 u.a. : 4xMarocco, 2xTunesien, 2xAlgerien-Mali, Ägypten-Sudan, 4xNamibia-Botswana-Simbabwe, Israel, 2xKanada, 3xUSA, 4xAustralien, 2xNeuseeland, Mexico, Europa total ,Türkei ,Zypern,
Erinnert sich noch wer an die alte „skyline“ von Windhoek? 🙂 Gescannt von AGFA CT 18 Diafilm, zum Zeitpunkt des scans ca. 35 Jahre alt Die Kodak aus dieser Zeit haben ich fast alle weggeschmissen, weil farblich kaputt @den überhitzenden LR: Ich kann mich aus dieser Zeit nicht an ein grundsätzliches Kühlungsproblem erinnern. Wenn doch, waren häufige Ursachen ein defekter Thermostat oder verlegte Kühler (Grassamen udgl.) oder Kühlkanäle (Kalk oder Dreck), damals wurde das Kühlwasser ja oft „aus der Leitung“ befüllt. Ist mir auch bei meinem 404 passiert und war mit einem Kühlerreiniger, Ablassen der dabei entstandenen Brühe und neu Befüllen behoben. Grüße
BikeAfricaThemenstarter7’322 Beiträge · seit 200629. Juli 2021 ·
Blende18.2 schrieb:Schöne Bilder, ich mag, als Afrika-Spätzünder, gerne auch immer die älteren Bilder aus einer anderen Zeit gucken.
… kommt gleich noch was …
Bei dem Asphaltbild habe ich spontan an die Strecke Etosha > Caprivi gedacht. Aber keine Ahnung ob die B8 früher schon asphaltiert war?!
… dort war ich nicht. Ich glaube eigentlich auch nicht, dass es wirklich eine Asphaltstraße war, sondern nur auf dem Foto so wirkt. Ich habe Asphaltstraßen teilweise durch Umwege umfahren und kann mich nicht erinnern, in Namibia mal entlang einer Asphaltstraße gezeltet zu haben.
@ Waschmaschine Die ist immer fester Bestandteil der Einkaufsliste. Wir kaufen aber immer nen billigen Eimer mit Deckel, sind mutig und stellen den hinten in die Ladefläche. Bislang gut gegangen und funktioniert immer bestens. So konnte ich auch meine Anzahl T-Shirts etc. in der Reisetasche drastisch reduzieren. Es wird immer nur eines für den Rückflug aufbewahrt. 😄
… wir hatten eine Weithalstonne mit Schraubdeckel und Dichtung im Deckel. Die hätte man auch auf den Kopf stellen können.
Gruß Wolfgang
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BikeAfricaThemenstarter7’322 Beiträge · seit 200629. Juli 2021 ·
Rocky schrieb: Ich bin immer begeistert wenn ich Fotos aus vergangener Zeit sehe. Wunderschön , vor allem das Auto .
… das Auto hatte mich auch begeistert. Rechtslenker, mit Zwischenkupplung und Zwischengas zu schalten, Overdrive-Getriebe mit Zwischengängen … - da hatte man zwischen den Sitzen vier Schalthebel. 😉 Es gab einen zweiten Tank unter dem Beifahrersitz und oben Platz für 5 Kanister sowie einen beplankten Dachträger, auf dem man auch draußen schlafen konnte. Der Verbrauch war mit 10 Litern Diesel auf 100 km auch recht moderat. Es gehörte meiner Reisepartnerin. Leider ist das Fahrzeug inzwischen verschrottet.
Mit was für einem DIA Scanner scannst Du die Fotos ein. Ich habe ein älteres Gerät , die Fotos sind leider unbefriedigend.
… die Dias wurden testweise von unserer Pressestelle gescannt im Hinblick auf einen Bericht in unserer Mitarbeiterzeitung. Ich weiß nicht, welches Gerät die verwenden, aber es ist sicherlich nicht das billigste. Und es ist kein spezieller Diascanner, sondern ein "normaler" Flachbettscanner.
Gruß Wolfgang
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BikeAfricaThemenstarter7’322 Beiträge · seit 200629. Juli 2021 ·
loser schrieb: @den überhitzenden LR: Ich kann mich aus dieser Zeit nicht an ein grundsätzliches Kühlungsproblem erinnern. Wenn doch, waren häufige Ursachen ein defekter Thermostat oder verlegte Kühler (Grassamen udgl.) oder Kühlkanäle (Kalk oder Dreck), damals wurde das Kühlwasser ja oft „aus der Leitung“ befüllt. Ist mir auch bei meinem 404 passiert und war mit einem Kühlerreiniger, Ablassen der dabei entstandenen Brühe und neu Befüllen behoben.
… das Auto war damals schon 30 Jahre alt und hatte bereits zwei komplette Reisen durch Afrika hinter sich. Mag sein, dass da nicht mehr alles so 100% ok war. Zu unserer Reisezeit war es zudem ziemlich heiß. Wir haben bis zu 47 Grad im Schatten gemessen. Da war das Kühlwasser im Sossusvlei schon vor dem Motorstart ziemlich warm, nachdem das Auto den ganzen Tag in der Sonne stand.
Gruß Wolfgang
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BikeAfricaThemenstarter7’322 Beiträge · seit 200629. Juli 2021 ·
… und hier noch drei Fotos. Sie stammen aus der Zeit, als Solitaire noch eine verschlafene Siedlung war, die kaum jemand kannte. Die Fotos waren neulich schon mal im Rätsel-Thread und irgendwann anders schon mal eingestellt, aber sie passen vom Thema, daher stelle ich sie nochmal rein. Es lesen ja auch immer mal wieder noch neue Mitglieder mit.
Ich war 1998 erstmals in Solitaire und dann nochmal 2000 und 2001. 2015 führte mein Weg wieder über Solitaire, aber leider war Percy "Moose" McGregor ein Jahr zuvor überraschend verstorben. 2015 war Solitaire nicht wiederzuerkennen und wie ein "Rummelplatz". Es gab eine große Bäckerei, eine Lodge, alte Oldtimer als Blickfang, ein Restaurant und die ehemalige Kirche war nun Sitz eines Unternehmens für Pirschfahrten.
Noch 2001 war Solitaire eine kleine Tankstelle. Meine Reisepartnerin und ich hielten uns hier stundenlang auf und kein Auto hielt an. Es gab einen Tankwart und bezahlt wurde bei Moose. Moose kümmerte sich auch um den Laden, Kaffee und Kuchen, die Bäckerei und auch um den Campingplatz. Nebenbei kümmerte er sich um die Tiere der Region und fütterte sie. Darunter waren eine Wildkatze und auch Kleinpapageien (Unzertrennliche) Sonntags hielt er auch den Gottesdienst in der Kirche, wenn ich mich recht erinnere. Die Kirchenglocken wurden durch einen Metallzylinder ersetzt, auf den mit einer Eisenstange geschlagen wurde.
Hier der Blick auf die Tankstelle. Der Schriftzug am Dach der Tankstelle fehlte damals noch. Der Vorplatz war öde. Es gab keinen Parkplatz und keine Oldtimer.
Blick von der Rückseite auf die etwa 150 Jahre alte damalige Kirche. Im Hintergrund ist der berühmte Baum zu sehen. Rechts vom Stamm hängt der erwähnte Metallzylinder.
Hier sind wir mit Moose im Pumpenhaus, dass die kleine Siedlung mit Wasser versorgt. Irgendwas funktionierte gerade nicht so richtig, so dass Moose es regelmäßig kontrollieren musste.
Moose war ein netter und hilfsbereiter Mensch mit einem schönen Humor. Er sagte von sich, "I'm the only Moose in the desert" und erzählte, dass sich seine Schwester um verletzte und kranke Pferde kümmere. Dann fügte er hinzu: "My sister loves horses. I love Harley Davidson". Außerdem fragte er uns, ob wir zufällig ein Rezept für Schwarzwälder Kirschtorte dabei hätten, weil er das gerne mal ausprobieren wollte. Ich hatte schon beim Einchecken am Flughafen das Gefühl, dass ich irgendwas wichtiges vergessen hätte ... 😉
Gruß Wolfgang
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BikeAfricaThemenstarter7’322 Beiträge · seit 200629. Juli 2021 ·
Hier noch vier Fotos vom damaligen Fahrzeug. Sie stammen von meiner damaligen Homepage und sind stark verkleinert. Seinerzeit nutzte man so 28.000er Modems. Das war aus heutiger technischer Sicht knapp nach Akustikkoppler.
Das erste Foto zeigt meine Reisepartnerin und mich auf der Strecke Henties Bay zur Spitzkoppe. Wir übernachteten "wild"in der Wüste, was in dieser Region meines Wissens auch nicht verboten ist/war. Wir nutzten die Wendeschleife eines Graders, in der wir parkten, um keine zusätzlichen Spuren in der Wüste zu hinterlassen. Damals begegneten wir auf dieser Strecke keinem anderen Auto. Ein Jahr später fuhr ich die Strecke mit dem Rad. Das erste Auto des Tages begegnete mir kurz vor Sonnenuntergang. Korrektur: Die Strecke befuhr ich ein Jahr _vor_ der Landy-Tour bereits mit dem Rad.
Hier eine kurze Durchquerung einer Rinne im Kaokoveld, bei deren Durchquerung wir uns die Aufhängung des Auspuffs abrissen. Wir konnten das für wenig Geld in Khorixas schweißen lassen.
Hier noch zwei Aufnahmen aus ungewöhnlicher Perspektive. Die Gummiente auf der Stoßstande sorgte dafür, dass uns der Kontrollposten am Veterinärzaun scherzhaft die Weiterfahrt untersagte, da die Mitnahme von Geflügel verboten sei. 😉
Gruß Wolfgang
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BikeAfricaThemenstarter7’322 Beiträge · seit 200630. Juli 2021 ·
… kleine Anekdote noch zum T-Shirt, welches ich auf dem ersten Foto des letzten Beitrags trug … Das war ein Werbe-Shirt der Deutschen Bank mit kleinem Brustlogo. Das gabs mal so nebenbei während eines Badmintonturniers, an dem ich teilnahm. Ein Jahr nach der Landy-Tour radelte ich bis zu den Epupa Falls. Dort trug ich es gerade, als mir ein Himba entgegenkam, mir zwei eiserne Armreifen entgegenhielt und an meinem T-Shirt "zuppelte". Ich habe es dann mitten auf der Piste eingetauscht. In Henties Bay hatte ich zwei Jahre zuvor schon mal ein T-Shirt mitten in einer Kneipe getauscht. 😉 Auf Reisen passieren manchmal Dinge, die man sich nicht vorstellen kann …
Gruß Wolfgang
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Moin Wolfgang, Mach bitte weiter. Diese Aufnahmen sind schlicht historisch und vermitteln, wie rasant die Entwicklung verlaufen ist. Wir können auf nur 11 Jahre zurückblicken und haben festgestellt, dass das Namibia von 2010 so auch schon nicht mehr vorhanden ist. Gruß Reinhard
BikeAfricaThemenstarter7’322 Beiträge · seit 200630. Juli 2021 ·
Moin Reinhard,
ich schau mal, was ich noch so an älteren Fotos finde. 1998 war z.B. die Strecke von Sesriem zum Sossusvlei noch komplett Piste, mit bis zu kopfgroßen Steinen bedeckt und wirklich übel zu fahren. 2000 war sie dann bereits bis Düne 45 asphaltiert. 2001 war sie -glaube ich- bereits bis zum 4x2-Parkplatz asphaltiert, so wie es heute ist.
Ich habe auch sicherlich noch Fotos von Joe's Beerhouse, als es noch in der Independence Ave. lag. Ich habe alleine von Namibia etwa 6.000 Dias. Viele davon sind älter, aber bei etlichen weiß ich nicht einmal, ob es dort heute anders aussieht. Manche Dinge ändern sich in Afrika sehr schnell und andere gar nicht.
Ein paar Fotos folgen auf jeden Fall noch.
Gruß Wolfgang
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BikeAfrica schrieb:… das Auto war damals schon 30 Jahre alt und hatte bereits zwei komplette Reisen durch Afrika hinter sich. Mag sein, dass da nicht mehr alles so 100% ok war. Zu unserer Reisezeit war es zudem ziemlich heiß. Wir haben bis zu 47 Grad im Schatten gemessen. Da war das Kühlwasser im Sossusvlei schon vor dem Motorstart ziemlich warm, nachdem das Auto den ganzen Tag in der Sonne stand.
Ja Wolfgang, der Diesel dieser Baujahre musste in sehr tiefem Sand schon schwer rackern, habe ich öfters beobachtet…. und dann noch 47 Grad …… Diese Dieselmodelle hatten deswegen und wegen ZK-Problemen in RSA eigentlich einen angekratzten Ruf. Aber wenn das Auto schon zweimal durch Afrika gegangen war, war es wohl besser als dieser. Eigentlich hätte ich auf ein späteres Baujahr getippt, weil der Wechsel der Scheinwerfer von Grill in die Kotflügel ca. Ende der 1960er war. Ist aber nicht so wichtig. Grüße, und freue ich mich auf mehr davon. Und falls sich jemand für das Akazienwachstum in der Wüste interessiert, hier ein Vergleichsbild aus 1977. Und noch eines von damals
BikeAfricaThemenstarter7’322 Beiträge · seit 200630. Juli 2021 ·
Logi schrieb: hier ein Bild der "Kirchenglocke" von Solitaire:
Prima, dann muss ich das schon nicht mehr raussuchen … 😉 Ich vermute, das ist ein aufgeschnittener Druckluftbehälter von einer LKW-Bremsanlage.
Gruß Wolfgang
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