Neue Preisstruktur staatliche Schutzgebiete

85 Antworten · 11,1k Aufrufe · gestartet 30. Apr. 2018 von travelNAMIBIA
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376 Beiträge · seit 201012. Nov. 2018 ·
Noch ´ne Frage:
Wenn man von Henties Bay zum Cape Cross und zurück, bzw. dann die C35 nach Uis fährt, fallen dann Gebühren für Cape Cross und Dorob an?

LG,
Sonja
Themenstarter33,3k Beiträge · seit 200612. Nov. 2018 ·
Hi Sonja,

die Hauptdurchgangsstraßen durch u.a. Namib-Naukluft-Park und Dorob NP bleiben weiterhin kostenlos. Für Dorob, zumindest die Sektion um Swakopmund, wird es aber auch noch eine andere Lösung geben, da dort viele Swakopmunder z.B. täglich mit ihren Hunden spazieren gehen.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
132 Beiträge · seit 201112. Nov. 2018 ·
Leute worüber regt ihr Euch auf?
a.)
Über eine Erhöhung um das Zigfache, was nicht angebracht ist.

b.)
(Teilweise Satire)
Man könnte ja mal in Deutschland eine Dreier-Staffelung einführen.
Z.B.: Eintritt Blumeninsel
- Ausländer 30 Euro
- EU Bürger 15 Euro
- Deutsche 5 Euro, unter 16 Jahren 0 Euro
873 Beiträge · seit 201612. Nov. 2018 ·
Die (neuen) Preise sind völlig o.k., WENN das Geld mehrheitlich für den eigentlichen Schutzzweck des Nationalparks (Flora und Fauna) ausgegeben wird. Und dabei geht es ausdrücklich NICHT um die Anzahl oder den Pflegezustand der Straßen oder die Lebensmittelbestückung des Supermarktes oder die Verfügbarkeit von Diesel an der Tankstelle in Halali.
Die Touris sind mehr oder weniger das 'nötige Übel', ohne das man den Tier-, Pflanzen- und Landschaftsschutz nicht gewährleisten kann.
Leider ist die ganze Orga der Nationalparkverwaltung teilweise ein lächerlicher Witz und Geldverschwendung erster Sahne, so dass viel Geld in Vetternwirtschaft, Korruption etc. versickert.
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
5’486 Beiträge · seit 200912. Nov. 2018 ·
Ich hoffe sogar ganz explizit, dass die Mehreinnahmen nicht für die Verbesserung des Wegenetzes eingesetzt werden. Ich finde es furchtbar, wenn ich in einem afrikanischem Nationalpark über glatt gebügelte oder sogar asphaltierte Pisten fahre. Da geht gleich jede Illusion von Wildnis und Naturnähe verloren. Außerdem ziehen bessere Wege noch mehr Menschen in die Nationalparks. Aus diesem Grund werde ich auch mit Etosha und KNP nicht so richtig warm. Wenn da der Golf vor einem Elefanten steht muss ich immer an einen Safaripark denken, nicht aber an die afrikanische Wildnis.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
352 Beiträge · seit 201612. Nov. 2018 ·
Nach wie vor finde ich dieses Preisgefügein Overseas, SADC und Einheimische für den A....
Stand letztens ein 1 Million Rand teurer neuer Landcruiser mit 150000 Rand teurem Offroad Anhänger vor uns bei den Augrabies Fällen und bezhlte für die Unterkunft einiges weniger, da wir nur SADC waren. Die Overseas Leute müssen da nochmal ne richtige Schippe drauflegen. Ich glaube High Season Preise gab es außerdem, aber das betrifft ja dann wenigstens alle.
Gast12. Nov. 2018 ·
An die Empörer über gestaffelte Eintrittspreise in südlich afrikanischen NPs und GRs.
Wollt ihr, dass die Staatsbürger eurer Gastländer über den Preis bzw. durch eure höhere Kaufkraft aus ihren schönsten Landschaften verdrängt werden und diese für euch exklusiv beanspruchen?
Wenn ja, bitte begründen
bin gespannt, Werner
PS Ticktack, gib dir keine Mühe, differenzierte Meinungsäußerungen überfordern dich
zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2018
938 Beiträge · seit 201312. Nov. 2018 ·
Ticktack schrieb:Nach wie vor finde ich dieses Preisgefügein Overseas, SADC und Einheimische für den A....
Stand letztens ein 1 Million Rand teurer neuer Landcruiser mit 150000 Rand teurem Offroad Anhänger vor uns bei den Augrabies Fällen und bezhlte für die Unterkunft einiges weniger, da wir nur SADC waren. Die Overseas Leute müssen da nochmal ne richtige Schippe drauflegen. Ich glaube High Season Preise gab es außerdem, aber das betrifft ja dann wenigstens alle.
Nunja, Preise nach Einkommen sind noch schwieriger......
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
1’680 Beiträge · seit 200712. Nov. 2018 ·
loser schrieb:An die Empörer über gestaffelte Eintrittspreise in südlich afrikanischen NPs und GRs.
Wollt ihr, dass die Staatsbürger eurer Gastländer über den Preis bzw. durch eure höhere Kaufkraft aus ihren schönsten Landschaften verdrängt werden und diese für euch exklusiv beanspruchen?
nicht nur das, Locals zahlen Steuern bzw finanzieren durch einen Teil ihrer Steuern den Erhalt der NP/GR, wir Overseas eben nicht und mal ganz ehrlich, warum aufregen?! .... gemessen an den Gesamtkosten einer solchen Reise.... wieviel macht da der Anteil der Fees aus?
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2018
352 Beiträge · seit 201612. Nov. 2018 ·
@ loser
Yes ja, Namibianer verdrängen Südafrikaner aus ihren staatlichen Camps 😄 😄 😄
390 Beiträge · seit 201712. Nov. 2018 ·
Mike17 schrieb:Genau. 13 Euro für einen Tag Etosha ist purer Wucher. Da gehe ich doch lieber für 17 Euro in den Duisburger Zoo. Leute, ihr lebt in einer Ego-Blase.
Der Vergleich hinkt etwas. Im Zoo müssen die Tiere gefüttert werden. In Etosha wohl eher nicht.
Wofür werden die Gelder dort verwendet? Die Camps dürften sich über die Übernachtungspreise mehr als finanzieren.

Von anderen Parks mal ganz zu schweigen. Wofür soll ich am Fish River Canyon 13 Euro Eintritt pro Person bezahlen? Wo noch nicht mal vernünftige Wanderwege angelegt und erhalten werden?

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517 Beiträge · seit 201812. Nov. 2018 ·
@loser,
Werner, ich habe gerade versucht gedanklich die Bilder meiner letzten Etosha Besuche aufzurufen um festzustellen, welche Bevölkerungsschicht von subventionierten Preisen profitiert.... Ich habe sie gefunden. Zum Vergleich zu Deutschland die Gruppe, die auf das Frühstücksbuffett im Adlon 50%Rabatt bekommt...
@Christian, das die Befürworter der Preiserhöhung dir aus der Seele sprechen kann ich gut nachvollziehen....
VG
390 Beiträge · seit 201712. Nov. 2018 ·
M@rie schrieb:
loser schrieb:An die Empörer über gestaffelte Eintrittspreise in südlich afrikanischen NPs und GRs.
Wollt ihr, dass die Staatsbürger eurer Gastländer über den Preis bzw. durch eure höhere Kaufkraft aus ihren schönsten Landschaften verdrängt werden und diese für euch exklusiv beanspruchen?
nicht nur das, Locals zahlen Steuern bzw finanzieren durch einen Teil ihrer Steuern den Erhalt der NP/GR, wir Overseas eben nicht und mal ganz ehrlich, warum aufregen?! .... gemessen an den Gesamtkosten einer solchen Reise.... wieviel macht da der Anteil der Fees aus?
Ich hab grad mal geguckt: wir haben in diesem Jahr für 2 Leute ca. 120 Euro Eintritt in staatliche Parks ausgegeben. Nach den neuen Preisen wären das 380 Euro gewesen. Ich finde schon, dass das eine Menge Geld ist, über die ich schon nachdenke.
zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2018
Gast12. Nov. 2018 ·
danke Marie, wichtiger Hinweis, weiß das eigentlich, im Affekt hatte ich das verschwitzt. Sagt eigentlich der Hausverstand. Vor ca. 30 Jahren war das trotzdem auf meinen Parkunterlagen im Hwange aufgedruckt, wäre vielleicht angebracht, das generell zu machen.
Ich habe seit Jahren Kontakt mit "normalen" Südafrikanern, deren Meinung dazu kann ich verstehen. Sie hat mit der Feststellung zum Auto zum Nachbarn am Gate nichts zu tun. Klar gibt es auch reiche Südafrikaner, aber was ist damit bewiesen? Das Problem ist es weltweites. Soll Tourismus höher gewertet werden, als die Interessen der Einheimischen?
Die Präpotenz, die sich hier und in ähnlichen Themen ausgebreitet hat, hat diese Frage eigentlich schon beantwortet.
Das war's dann wohl,
Werner
zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2018
1’680 Beiträge · seit 200712. Nov. 2018 ·
motorradsilke schrieb:
M@rie schrieb:
loser schrieb:An die Empörer über gestaffelte Eintrittspreise in südlich afrikanischen NPs und GRs.
Wollt ihr, dass die Staatsbürger eurer Gastländer über den Preis bzw. durch eure höhere Kaufkraft aus ihren schönsten Landschaften verdrängt werden und diese für euch exklusiv beanspruchen?
nicht nur das, Locals zahlen Steuern bzw finanzieren durch einen Teil ihrer Steuern den Erhalt der NP/GR, wir Overseas eben nicht und mal ganz ehrlich, warum aufregen?! .... gemessen an den Gesamtkosten einer solchen Reise.... wieviel macht da der Anteil der Fees aus?
Ich hab grad mal geguckt: wir haben in diesem Jahr für 2 Leute ca. 120 Euro Eintritt in staatliche Parks ausgegeben. Nach den neuen Preisen wären das 380 Euro gewesen. Ich finde schon, dass das eine Menge Geld ist, über die ich schon nachdenke.
und was habt ihr für den Mietwagen bezahlt? den Flug? wie lange hast du darüber nachgedacht?

für die meisten Locals ist schon alleine das Hinkommen zu den NP/GR unbezahlbar und das, obwohl sie vor Ort leben.... euch ist schon klar, dass wir (ja, ich zähle genauso dazu) eh schon zu den Privilegierten gehören, die sich eine derartige Reise überhaupt leisten können, wir geben zig Tausende für Flug, Mietwagen/Camper, Unterkünfte aus und da sollen dann die Fees wirklich eine Rolle spielen?!
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2018
132 Beiträge · seit 201113. Nov. 2018 ·
An die Empörer über gestaffelte Eintrittspreise in südlich afrikanischen NPs und GRs.
Wollt ihr, dass die Staatsbürger eurer Gastländer über den Preis bzw. durch eure höhere Kaufkraft aus ihren schönsten Landschaften verdrängt werden und diese für euch exklusiv beanspruchen?
Wenn ja, bitte begründen
bin gespannt, Werner


Ich kann das schon - und gut dargelegt - begründen.
Will ich aber gar nicht...

.., ich schrieb ja (leichte Satire) das wir das auch in Deutschland so machen sollten, also z. B.:
Eintritt ins Felsenmeer:
- Ausländer (aus USA, Saudi Arabien, Türkei, Iran, pp.) 20 Euro
- EU-Bewohner (aus Polen, Ungarn, England, pp.) 10 Euro
- Deutsche 5 Euro
- Kinder unter 16 Jahre 0 Euro

Das würde ich "gerne mal sehen"....
Themenstarter33,3k Beiträge · seit 200613. Nov. 2018 ·
Hi motorradsilke,
Wofür werden die Gelder dort verwendet? Die Camps dürften sich über die Übernachtungspreise mehr als finanzieren.
Ich glaube das wird nun schon zum dritten Mal alleine in diesem Thread geschrieben. MET-Eintrittspreise haben nichts mit den Unterkünften zu tun. Rein gar nichts. Die Unterkünfte werden von NWR betrieben. Die Eintrittspreise sind für den Naturschutz, Forschungsprojekte, Instandhaltungen der Parkinfrastruktur (zugegeben hapert es da gerne Mal), Anti-Wilderer-Maßnahmen etc.
Von anderen Parks mal ganz zu schweigen. Wofür soll ich am Fish River Canyon 13 Euro Eintritt pro Person bezahlen?
Für den Blick auf den zweitgrößten Canyon der Welt, nach Sossusvlei und Etosha der touristisch beliebteste Punkt im Land. Nur mal so zum Vergleich: Grand Canyon in den USA (ok, da hast Du einige Wanderwege... und jeden Tag ein wunderbares Rummel-Freizeitpark-Feeling) "West Rim entrance package - $88 per person, North/South Rim - $30."

OFF TOPIC
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Und unterschiedliche Preisstrukturen Einheimische/Ausländer gibt es in vielen Ländern der Erde. Ich rege mich auch nicht darüber auf, dass Rentner irgendwo in einem Museum in Deutschland günstiger reinkommen... und gerade Rentner, die eigentlich reiche Generation (natürlich genauso pauschalisiert wie "alle Einheimischen in Namibia sind arm").... Im übrigen gilt hier im Land jeder ab 60 pauschal als Rentner, auch Ausländer, und kommt in den Genuss zahlreicher Rabatte, z.B. 5% bei Superspar in Windhoek an einem Mittwoch, kein Eintritt zu Messen etc.
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OFF TOPIC ENDE

Aber es ist doch im Prinzip ganz einfach: Wer es nicht bezahlen will, sucht sich ein anderes Reiseziel oder lässt die Schutzgebiete eben aus. Das ist nichts anderes bei der wiederkehrenden Diskussion nach Übernachtungspreisen.

Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2018
390 Beiträge · seit 201713. Nov. 2018 ·
travelNAMIBIA schrieb:Hi motorradsilke,
Wofür werden die Gelder dort verwendet? Die Camps dürften sich über die Übernachtungspreise mehr als finanzieren.
Ich glaube das wird nun schon zum dritten Mal alleine in diesem Thread geschrieben. MET-Eintrittspreise haben nichts mit den Unterkünften zu tun. Rein gar nichts. Die Unterkünfte werden von NWR betrieben. Die Eintrittspreise sind für den Naturschutz, Forschungsprojekte, Instandhaltungen der Parkinfrastruktur (zugegeben hapert es da gerne Mal), Anti-Wilderer-Maßnahmen etc.
Von anderen Parks mal ganz zu schweigen. Wofür soll ich am Fish River Canyon 13 Euro Eintritt pro Person bezahlen?
Für den Blick auf den zweitgrößten Canyon der Welt, nach Sossusvlei und Etosha der touristisch beliebteste Punkt im Land. Nur mal so zum Vergleich: Grand Canyon in den USA (ok, da hast Du einige Wanderwege... und jeden Tag ein wunderbares Rummel-Freizeitpark-Feeling) "West Rim entrance package - $88 per person, North/South Rim - $30."


Viele Grüße
Christian
West Rim ist nicht staatlich, sondern Native Land, das kannst du nicht vergleichen.

Und South/Nord Rim ist der Eintritt von 30 $ für ein Auto mit bis zu 5 Personen. Und das Ticket gilt eine Woche. Und dort gibt es einen Jahrespass für 80 $ für ein Auto mit bis zu 5 Personen.
Also wesentlich günstiger, und es wird mehr gemacht.
Ich hätte kein Problem, auch den erhöhten Eintritt klaglos zu zahlen, aber dann erwarte ich eben schon, dass etwas in die Infrastruktur gesteckt wird. Nach der Erhöhung passt einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis in meinen Augen nicht.



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390 Beiträge · seit 201713. Nov. 2018 ·
M@rie schrieb:
motorradsilke schrieb:
M@rie schrieb:
loser schrieb:An die Empörer über gestaffelte Eintrittspreise in südlich afrikanischen NPs und GRs.
Wollt ihr, dass die Staatsbürger eurer Gastländer über den Preis bzw. durch eure höhere Kaufkraft aus ihren schönsten Landschaften verdrängt werden und diese für euch exklusiv beanspruchen?
nicht nur das, Locals zahlen Steuern bzw finanzieren durch einen Teil ihrer Steuern den Erhalt der NP/GR, wir Overseas eben nicht und mal ganz ehrlich, warum aufregen?! .... gemessen an den Gesamtkosten einer solchen Reise.... wieviel macht da der Anteil der Fees aus?
Ich hab grad mal geguckt: wir haben in diesem Jahr für 2 Leute ca. 120 Euro Eintritt in staatliche Parks ausgegeben. Nach den neuen Preisen wären das 380 Euro gewesen. Ich finde schon, dass das eine Menge Geld ist, über die ich schon nachdenke.
und was habt ihr für den Mietwagen bezahlt? den Flug? wie lange hast du darüber nachgedacht?

für die meisten Locals ist schon alleine das Hinkommen zu den NP/GR unbezahlbar und das, obwohl sie vor Ort leben.... euch ist schon klar, dass wir (ja, ich zähle genauso dazu) eh schon zu den Privilegierten gehören, die sich eine derartige Reise überhaupt leisten können, wir geben zig Tausende für Flug, Mietwagen/Camper, Unterkünfte aus und da sollen dann die Fees wirklich eine Rolle spielen?!
Also zig Tausende geb ich für den Urlaub nicht aus.
Wir haben auch über den Camper lange nachgedacht. Und der Urlaub war für uns an der Schmerzgrenze. Weil eben der Camper schon so teuer war. Aber das haben wir gemacht, weil ich das Land mal sehen wollte. Und wir werden es nochmal machen, weil uns das mit dem Camper total gefallen hat. Aber da bekomm ich auch einen Gegenwert und der hohe Preis ist in der hohen Abnutzung durch die Pisten verständlich.
Aber bei dem Eintritt bekomm ich keinen Gegenwert, für den etwas erbracht werden muss. Der Canyon z.B. ist einfach da, für den muss auch nichts gemacht werden.
Und dass wir zu den Privilegierten gehören, ist mir klar. Aber wir müssen dafür auch was tun. Kaum Einem fällt das in den Schoss. Und daher möchte ich nicht das Gefühl haben, abgezockt zu werden, ich möchte für mein Geld auch eine Gegenleistung (z.B. vernünftige Infrastruktur) bekommen. Aber daran hapert es, es wird im Gegenteil eben genau mit deinem Argument gearbeitet: ihr seid die Reichen, da können wir es beliebig nehmen.
Ich hoffe nur, dass das nicht nach hinten losgeht und dadurch Urlauber wegbleiben. Das wäre nämlich für die Lokals noch schlimmer.


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828 Beiträge · seit 201613. Nov. 2018 ·
...bei 13 Euro muss mann/ frau sich schon ernsthaft fragen, ob Preis/Leistung noch stimmt.

Da beobachtet man über Monate Flugpreise und fliegt stundenlange Umwege über den Golf um ein paar Euro zu sparen, aber mit den überhöhten Preisen in den Parks sind die gesparten Euros dann schnell wieder weg. Geht doch nicht !

Da bleibe ich lieber gleich Zuhause, dort wo Preis / Leistung noch stimmt. In Paris bekomme ich immerhin als Gegenwert 3-4 Pastis, das erzeugt sichtbare Wirkung, das Leben wird viel erträglicher und man muss sich nicht die ganze Zeit mit langweiligen Landschaften und störrischen Viechern, die einem (auf schlechten Strassen) dauernd unmotiviert vor den Kühler laufen, auseinandersetzen... 😄

lg Maputo