Ersttätertour im November 2018 mit kleinen Fragen

6 Antworten · 2’264 Aufrufe · gestartet 06. Aug. 2018 von Deacon Frost
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Themenstarter1 Beiträge · seit 201806. Aug. 2018 ·
Hallo zusammen,

nach zwei Reisen nach Südafrika im November 2015 und Juni 2017 geht es für uns diesen November nach Namibia. Wir (beide Mitte 30) haben bei den beiden vorangegangenen Afrikareisen gemerkt, dass uns eine gute Mischung aus Safari im Auto und zu Fuß durch die Natur am besten gefällt. Ähnlich wollen wir dies nun in Namibia auch handhaben.

Die Flüge haben wir bereits gebucht (mit Ethiopian Airlines aus Frankfurt), Ankunft am 9. November und Abflug am 26. November jeweils um die Mittagszeit. Ebenfalls gebucht haben wir bei Kalahari Car Hire einen Toyota Hilux mit Dachzelt. Wir haben 17 Nächte zur Verfügung, die wir größtenteils auch im Dachzelt auf einer Campsite verbringen wollen.

Als Route haben wir die Standard-Einsteigerroute vorgesehen, ohne große Auswüchse wie Fish River Canyon oder Caprivi. Im Detail sieht der Plan momentan so aus:
Tag 01 - Ankunft, Auto abholen, einkaufen - ÜN Arebbusch Travel Lodge
Tag 02 - Fahrt nach Naukluft-Berge - ÜN BüllSport Campsite
Tag 03 - Wandern im Namib Naukluft NP - ÜN BüllSport Campsite
Tag 04 - Fahrt nach Sesriem - ÜN Sesriem Campsite
Tag 05 - Sossusvlei etc. - ÜN Sossus Oasis Campsite
Tag 06 - Fahrt nach Walvis Bay / Swakopmund - ÜN noch offen
Tag 07 - Pelican Point Kayak + Sandwich Harbour Tour - ÜN noch offen
Tag 08 - Fahrt zur Spitzkoppe - ÜN Spitzkoppe Restcamp
Tag 09 - Fahrt zur Fingerklippe - ÜN Vingerklip Lodge
Tag 10 - Fahrt nach Etosha NP - ÜN Olifantsrus Camp
Tag 11 - Etosha NP - ÜN Okaukuejo Camp
Tag 12 - Etosha NP - ÜN Halali Camp
Tag 13 - Etosha NP + Onguma - ÜN Onguma Tamboti Campsite
Tag 14 - Etosha NP + Onguma - ÜN Onguma Tamboti Campsite
Tag 15 - Fahrt nach Mount Etjo Safari Lodge - ÜN Mt. Etjo Camping
Tag 16 - Mount Etjo Safari Lodge - ÜN Mt. Etjo Camping
Tag 17 - Fahrt nach Omatozu - ÜN Omatozu Safaris Camp
Tag 18 - Rückfahrt nach Windhoek, Rückflug

Entgegen unserer normalen Reisegewohnheiten haben wir sehr viele 1-Stop-Übernachtungen. Überlegung war hier, dass wir ja nahezu jeden Tag das Auto bewegen und dafür Zelt etc. ohnehin zusammenpacken müssen. Damit war dann für uns der Vorteil von mehreren Nächten am gleichen Ort nicht mehr zwingend gegeben.

Unschlüssig sind wir uns noch bei Tag 14, ob wir tatsächlich zwei Nächte im Onguma Reserve bleiben sollen. Natürlich könnte man von dort aus auch noch einmal selbst in den Etosha fahren, aber dort waren wir ja zuvor schon drei volle Tage plus den Anreisetag unterwegs.
Zwei Alternativen hätten wir uns überlegt:
Alternative 1
An Tag 14 von Onguma in die Waterberge fahren, dort im Waterberg Wilderness Plateau Camp übernachten, nachmittags den Rhino Drive machen und am nächsten Tag weiter zur Mount Etjo Safari Lodge.
Alternative 2
An Tag 8 noch einmal in Walvis Bay / Swakopmund bleiben, dort bspw. noch eine weitere Tour machen (Little Five o.ä.) und erst an Tag 9 zur Spitzkoppe fahren. Bis einschließlich Tag 13 würde dann alles einen Tag nach hinten rutschen.

Wie sehen das die Experten, was empfehlt ihr? Und passt die restliche Tour in euren Augen oder seht ihr grobe Schnitzer und habt ganz andere Verbesserungsvorschläge? Wir sind für jeden Hinweis dankbar... 😎

Vielen Dank euch!
D.
873 Beiträge · seit 201607. Aug. 2018 ·
Schöne klassische Route.
Das mit den vielen 1-Tages-Stops müsst ihr selbst wissen. Es geht allerdings nicht nur um das Ein- und Auspacken, sondern auch das tägliche Einchecken, Orientieren, evtl. sogar Nachbarn kennenlernen etc. Ab und zu zweimal den gleichen Standort finde ich allein deshalb empfehlenswert.

Swakopmund: Auf jeden Fall die Little Five Tour machen, für uns dort der absolute Höhepunkt!!

Etosha: Wir sind auch zwei Nächte in Onguma gewesen und von dort am ersten Tag trotzdem wieder in den Etosha reingefahren - obwohl es unsere 5ter Etosha-Tag war. Wir konnten einfach nicht genug von den vielen verschiedenen Tieren bekommen. Und von Onguma ist man in wenigen Minuten wieder im Park drin.

Mount Etjo: Bei uns waren zwei Tage Mount Etjo zum 'Füße hochlegen' der Abschluss der Reise. Da wir erst abends zurückgeflogen sind, war es kein Problem, von dort zur Autoabgabe und zum Flughafen zu fahren. Auf diese Weise würdet ihr hinten einen Tag einsparen, den ihr noch unterwegs irgendwo draufschlagen könntet.

Christoph

Unser Reisebericht:
https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/295597-ersttaeterfamilie-landschaft-tiere-was-sonst.html
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2018
137 Beiträge · seit 201707. Aug. 2018 ·
Ich seh das mit den Eine-Nacht-Stops wie du. Einpacken musst du eh jeden Tag. Wir hatten auch viele eine Eine-Nacht-Stops was in Ordnung war.

Etosha wäre wir glaube ich zu viel. Wir hatten drei Nächte und das war ok. Vier Nächte auch .

Falls noch eine Nacht übrig ist. Lüderitz und hier vorallem Kolmanskuppe finde ich sehr interessant. Vorallem Kolmanskuppe

Waterberg Wilderness ist schön. Aber reserviert den Rino Drive vorher. Wir waren extra schon mittags dort und es war schon ausgebucht . Sehr schade.
2’497 Beiträge · seit 201107. Aug. 2018 ·
Für eine Nacht, die ja nur übrig wäre, von Sesriem nach Lüderitz zu fahren, halte ich für keine gute Idee. 6 Stunden hin und am nächsten Tag 10 Stunden bis Swakopmund macht so gar keinen Sinn.

Ich würde die Nacht zu Swakopmund packen und die Little Five Tour machen oder zum Waterberg fahren und dort, falls Ihr schon im Etosha Glück mit Rhinos hattet, einfach wandern. Ist halt Geschmackssache, was man lieber mag. Ich mag Swakopmund und auch den Waterberg.

Sonst finde ich die Tour ganz gut, die 1-Nacht-Stopps sind mit Dachzelt verschmerzbar, wenn man die Etappen dazwischen teilweise (z.B. Etosha) schon als Gamedrive sieht.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
137 Beiträge · seit 201707. Aug. 2018 ·
Hallo Karin,

Mit der Streckenrntfernung hast du natürlich recht . Das ist Quatsch . Ich hab mir die Entfernungen nicht genau durchgerechnet

Ich dachte wenn evtl umgeplant werden würde ...
1’417 Beiträge · seit 201307. Aug. 2018 ·
Hallo,

auch ich würde den Tag nach Swakopmund packen.
Die Sandwich Harbour Tour macht nur als Ganztagestour Sinn. Bei Halbtages- bzw. Kombitouren kann es durchaus sein, daß man gezeitenabhängig gar nicht bis zum Sandwich Harbour vordringen kann.
In meinem Reisebericht 2018 findest du ein paar Eindrücke von der (Ganztages-) Sandwich Harbour Tour mit einigen Zusatzinfos. >klick<
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
210 Beiträge · seit 201707. Aug. 2018 ·
Hallo,
Ich würde den Onguma Tag am Waterberg verbringen, uns hat es dort sehr gut gefallen, da man auch sehr schön wandern kann. Der Rhinodrive war auch prima, da wir 2 Nächte da waren konnten wir bequem für den nächsten Tag buchen. Waterberg is doch wieder eine ganz andere Landschaft und bringt Abwechslung in die Reise. Aber auch das hängt vom persönlichen Geschmack ab, für uns war Namibia mehr als Tiere und Etoscha. Waterberg war der letzte Stop vor Windhoek zum Wandern uns Ausklingen.
Die Einnächte Übernachtungen sehe ich nicht als Problem, wenn die Tagesetappen nicht zu lang sind.
Grts
Marianne
2018 Erfahrungen unserer Reise nach Namibia 2017 Stippvisite im Iran