ERErnst54Themenstarter1’079 Beiträge · seit 201615. März 2018 ·
Liebe Karin, hier schreibt die Spusi. Ernst muss einen Laptop repapieren, danke nochmal für die wirklich hilfreichen Tipps. Wir haben gestern den Campingführer von Tracks for Africa bestellt und werden nach Erhalt fleißig planen, Einen schönen Abend und liebe Grüße von Ernst.
Hi Ernst und Spusi, Auch wir waren bislang begeisterte Lodgehopper in Südafrika und Namibia, nun sind wir auch hier begeisterte Camper 🤩 (gönnt euch aber auf jeden Fall einen Bushcamper) Noch ein kleiner Tipp: Nehmt beim 1. Einkauf stabile Obstkartons (möglichst in gleicher Größe) im Supermarkt mit. Die sind ideal zum Verstauen der Lebensmittel etc. Und was beim Campen auf keinen Fall fehlen darf: Eine hübsche afrikanische Tischdecke (kauft sie groß genug, dass man bei stärkerem Wind die Eckzipfel an den Tischbeinen verknoten kann 😛 Ach ja, und nehmt von zu Hause 2 oder 3 Geschirrhandtücher mit. Ich weiß, die kann man auch dort kaufen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die fürchterlich fusseln 😣 Ihr könnt ja mal in unserem Blog rumschnupper. Leider wurde gestern das letzte Kapitel geschrieben 🙁 https://clamat2018.blogspot.de LG Claudia
ERErnst54Themenstarter1’079 Beiträge · seit 201617. März 2018 ·
Hallo Claudia! Danke vorerst für die Praxistipps, aber du wirst es nicht glauben, aber meine Spusi nimmt auch zu Hause bei jedem Einkauf Kartons mit 😄 , damit das Tragen und verstauen im Auto leichter fällt. LG 🙂 Ernst
ERErnst54Themenstarter1’079 Beiträge · seit 201613. Apr. 2018 ·
Hallo liebe Fomis! Ich grab mal diesen alten Beitrag wieder aus, da meine SPUSI meint (bitte nicht lachen, völlig ernst gemeint), wie soll sie in der früh den Kaffee kochen. 😕 Zu Hause rafft sich einer von uns beiden morgens auf, füllt den (Melitta) Kaffefilter mit Kaffee, Wasser in die Maschine und fertig. Bei Freunden in Jo´burg gibt es den Kaffee aus einem Behälter, in den man das Wasser und den Kaffee gibt, wartet, und dann irgendeinen (was weis ich 🤩 ) drückt und der Kaffee wird vom Pulver getrennt. Bei uns absolut nicht üblich! Kann man so eine Kaffeedrückgerät in Namib erwerben, oder sollen wir so ein Teil aus VLBG (heißt Vorarlberg) mitnehmen. In Erwartung ernsthafter Antworten 🙂 LG Ernst PS: Die Frage ist wirklich ernst gemeint 😁
Hallo Ernst und SPUSI, allen Ernstens - wie Gromi sagen würde - wir machen Filterkaffee in Kanada, Australien und seit Jahren auf unseren Touren durchs südliche Afrika. Dafür brauchen wir Platz in der Reisetasche für 1,5 kg vacuumverpackten Kaffee*) (auf dem Rückflug Platz für Souvenirs 😉 ), Filtertüten, Plastikfilter und eine Thermoskanne, die schon fast so oft und weit gereist ist wie wir. Eine/r von uns beiden muss morgens als Erstes Wasser aufsetzen, Windschutz gegen die Morgenwinde nicht vergessen, Filter mit Kaffee füllen, auf die Thermoskanne stellen und warten, dass das Wasser kocht. Manchmal kommt inzwischen Nr. 2 aus der Dusche zurück und vervollständigt den Arbeitsgang, während Nr. 1 jetzt duschen darf. *) Nein, wir kaufen dieses Genusslebensmittel daheim. Genau wie die Ritter Sport Schokolade. Sonst versorgen wir uns ausschließlich vor Ort.
Also, so machen wir das. Es geht sicherlich auch anders, aber das schmeckt uns dann nicht. Z.B. der Drückdurcheinsiebkaffee.
Kein Problem, diese Frage kann und darf man meiner bescheidenen Meinung nach auch ganz ernsthaft diskutieren. Ich sage immer; das Leben ist zu kurz, um schlechten Kaffe zu trinken! Deshalb soll diesem Thema auch die verdiente Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Den meiner nach besten Kaffe gibt es aus den Moka Caffetieras (z.B. von Bialetti). Die sind für unterwegs sehr praktisch und der Kaffee ist im Nu gebrüht.
Jetzt haben wir beim vorletzten Mal selber eine von zuhause mitgebracht, was sehr weise war. Denn beim letzten Trip jetzt im Januar - Februar haben wir das nicht so gemacht und wir haben ohne Keks weder in Windhoek noch in Swakop eine anständige Moka Express bekommen. Nur so eine kleine billige im Superspar bei der Maerua Mall, das ging grad so einigermassen.
Aber weil wir uns ja zu helfen wissen, nicht wahr, haben wir dann einfach in einem Supermarkt noch Kaffefilter gekauft und mangels eines geeigneten Filtergeräts einfach aus zwei leeren Pet-Flaschen eine Filterkaffeemaschine gebastelt. Das hat wunderbar funktioniert und der Kaffe am Morgen auf der Campsite hat jeweils einfach himmlisch geschmeckt. Ach ja, im genannten Supermarkt haben wir dafür einen sagenhaft tollen Kaffe aus Äthiopien entdeckt. Der war sensationell gut!
Jetzt gehe ich mir glaubs noch grad ein lecker Tässchen brühen.
ERErnst54Themenstarter1’079 Beiträge · seit 201613. Apr. 2018 ·
@freshy, Gina und Sam! Danke vorerst für die wirklich hifreichen Antworten. In der Praxis ist es doch so, dass man vieles plant, aber die selbstverständlichen Nebensächlichkeiten übersieht und vor Ort dann ein echtes Problem bekommt. Ich geniesse jetzt einen Sundowner (GT double) bei einem herrlichen Sonnenuntergang im Klostertal mit Blickrichtung Schweizer Berge. LG auch von meiner SPUSI 🙂 Ernst
PS: Das ist der Sundowner
Noch eines, von meinem Wohnzimmerfenster aufgenommen.
dergnagflow2’573 Beiträge · seit 200713. Apr. 2018 ·
Hi Ernst,
Ernst54 schrieb:Bei Freunden in Jo´burg gibt es den Kaffee aus einem Behälter, in den man das Wasser und den Kaffee gibt, wartet, und dann irgendeinen (was weis ich 🤩 ) drückt und der Kaffee wird vom Pulver getrennt. Bei uns absolut nicht üblich!
Wir haben sowas ähnliches für unseren Morgentee und es ist superpraktisch. Tee/Kaffee hinein, kochendes Wasser drauf, ziehen, setzen lassen und dann das Sieb hinunterdrücken. Fertig.
Bei uns darf immer die Bialetti mit in den Urlaub, braucht ja nicht viel Platz im Gepäck. Der Fahrer ist ohne vernünftigen Kaffee absolut unerträglich bis zur Mittagszeit 😉
Kaffee in guter Qualität erhält man problemlos in Namibia im Supermarkt.
Hallo Ernst, Ihr habt ja einen traumhaften Ausblick!
Die von Dir beschriebene Kaffeekanne kenne ich als French Press und wir trinken unseren Kaffee fast nur so. Unsere Kanne ist fast komplett aus Edelstahl, nur das Sieb ist aus Kunststoff. Ist zum Reisen vielleicht noch praktischer als die Variante aus Glas. Funktioniert schon seit mindestens 10 Jahren tadellos. Auch für den Campingurlaub kann ich mir das gut vorstellen!
Liebe Grüße,, Mirja
ERErnst54Themenstarter1’079 Beiträge · seit 201626. Mai 2018 ·
Hallo liebe Fomis! Ich grabe diesen alten Beitrag wieder aus, da es nun ernst wird. Abflug 25. Dez. ab Wien bis 12. Jän. 2019 ab WDH. Tour steht im Grossen und Ganzen. Nur meine SPUSI ist sich nicht sicher, wie lange die vom Autovermieter bereit gestellten Gasflaschen reichen. Ich nehme einmal an, dass da Standardgrößen üblich sind. Die Frage an sich ist banal, ich weis, aber um meine SPUSI zu beruhigen, stelle ich diese Frage einfach mal in das Forum. Über sachdienliche Hinweise würde ich mich freuen und verbleibe mit freundlichen 🙂 Grüßen Ernst
wir haben in 40 Tagen zwei dieser üblichen Gasflaschen verbraucht. Gekocht haben wir auf dem Herd aber eher wenig, sondern ihn hauptsächlich zum Erwärmen des Kaffee-, und Abwaschwassers benutzt. Gruß Gina
Hallo Ernst, unsere beiden Gasflaschen haben schon kürzer gereicht oder die gesamten 5 Wochen. Zum Kochen braucht es nicht viel Gas. Wichtig ist sicherzustellen, dass sie voll sind 🙂 . Sofern die Möglichkeit besteht, lass sie wiegen. Gas nachfüllen kostet zwar nicht viel, aber u.U. findest du nicht auf Anhieb eine Füllstation. Ob es verschiedene Gebinde gibt, weiß ich nicht, wir hatten immer dieselben Flaschentypen. LG freshy
Strelitzie2’862 Beiträge · seit 201126. Mai 2018 ·
Moin Spusi & Ernst,
Sofern die Möglichkeit besteht, lass sie wiegen.
Die Möglichkeit habt ihr selbst – nehmt eine Kofferwaage mit, Tara (Gewicht der Flasche) ist eigentlich immer aufgedruckt. So könnt ihr herausfinden, ob die Flasche voll ist. (mache ich jedenfalls bei unserem Grill so)
Grüß Gott Ernst.. also ich bin seit 1987 begeisterter Camper ( immer im Dachzelt ). Ja, ich weiß, der Auf-und Abbau im Camper ist gegenüber Dachzelten einfacher, meine aber, dass es auch von Vorteil ist, wenn die müden Glieder nach langer Fahrt und (überstandener?!) Nacht durch Dehnen und Strecken fürs Zeltrichten zwangsweise wieder auf Vorder-Mann oder Frau kommen..ersetzt den täglichen Sport!! Früher hatte ich immer ein oder zwei Dachzelte mit einer Standardbreite von 1,20 m. Jezt miete ich nur noch bei einem Vermieter, der eine Breite von 1,40m anbietet..wesentlich konfortabler!! (als Sonderwunsch kann sogar ein Zusatzzelt für Familien mit 1,60m montiert werden.) DAS mal zum Zelt selber! Noch was Wichtiges (zumindest achte ich darauf): Immer einen Resevestuhl mitgeben lassen..schon einige mal unterwegs haben die Gestänge die "Flügel" gestreckt! 2 Gasflaschen sind unbedingt notwendig. 2 Kochaufsätze ebenfalls (lieber auf die übliche Gascampingleuchte verzichten..lockt nur viel Flugobjekte abends an, die dann am Lampenschirm verbrannt werden und möglicherweise ins Essen fallen?! So, das wäre von mir aus das, was mir so auf die Schnelle zum Thema eingefallen ist... Bin auch wieder den ganzen September in Namibia und Botswana als "Dachzelter" mit einem Freund auf Tour (jeder in SEINEM Zelt mit 1,4m Breite)...freue mich riesig darauf (schon mehr als 20 mal) LG Gerhard
denke auch, dass es am wichtigsten ist, dass die Flaschen auch voll sind. Bitte achtet darauf, dass die Flaschen einen Schutzdeckel oder zumindest einen Schutzbügel haben. Unsere Flasche hatte dies nicht und nach einigen Tagen, meinten meine Jungs, im Auto würde es so komisch riechen. Es hat noch sicher 1 Stunde gedauert, bis uns der Geruch zu komisch wurde und wir unseren Laderaum begutachteten. Heftiger Gasgeruch und eine eingefrorene Gasflasche. Erstmal den Wagen gut gelüftet und den schrecken verdaut. Man stellt sich ja vor, wie der Kühlschrank anspringt und die ganze Karre samt Insassen explodiert. Gepäckstücke hatten das Absperrädchen, da Flasche ohne Schutzdeckel, durch das Gewackel aufgedreht. Wir hatten noch eine zweite Flasche und diese hat für den restlichen Urlaub gelangt. Genutzt haben wir sie jedoch nur für Kaffeewasser. Wegen des Windes, finde ich die Gaskocher mit dem Schraubaufsatz eh nicht so toll und habe lieber mein Lagerfeuer zum Kochen genutzt.
Hallo Ernst, wir sind auch mal so ganz und gar keine Campingfans-aber in Afrika ist das völlig anders. Die Nächte im Dachzelt mit den ganzen (tierischen 🤩 ) Geräuschen, das gemütliche Feuer abends etc. möchten wir keinesfalls missen! Ich habe gerade gesehen, dass der Kaffeeröster des Vertrauens aktuell einige praktische Sachen für günstig im Angebot hat, m.E. völlig ausreichend! Es gibt Stirnlampen, kleine Hängelampen, einfache Karabinerhaken, eine elastische Wäscheleine und vor allem auch Handtücher aus Mikrofaser, die sehr schnell trocknen und die nie müffeln! Sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr angenehm für die Reise! Fröhliches Weiterplanen und Grüße von Sille
Als Lampe zum Camping und als Souvenier habe ich mit bei Cymot eine dieser "Solar Jar" Lampen gekauft. Ein Solarmodul mit Bügel zum Aufhängen auf einem Einweckglas. Sehr schönes Licht und man kann das Glas mit allerlei Deko verzieren. Kostet etwa 20 Euro