Reiseplanung Flüge > 1 Jahr im Voraus

30 Antworten · 7’374 Aufrufe · gestartet 06. Feb. 2017 von Applegreen
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Gast08. Feb. 2017 ·
Offtopic:

Hallo Carsten,
Bwana Tucke-Tucke schrieb:
Flüge wird es jetzt immer geben, seit uns die open sky Politik Mitte letzten Jahres alle überrascht hat.
[...]
Wir machen bereits seit August 2016 für dieses Jahr Mangelwirschaft.
[...]
Mehrbedarf von mindestens 1.000 Fahrzeugen und kein namibischer Verleiher hat für diese Saison substanziell mehr angeschafft.
Weißt Du, was das Haupthindernis ist, warum die ihre Flotten nicht ausbauen? Die merken ja die gestiegene Nachfrage und eine normale Marktreaktion wäre ein Ausbau des Angebotes, zumal das gerade bei Mietwagen auch innerhalb weniger Monate umsetzbar ist (während es für Bauprojekte für 2.000 zusätzliche Betten vielleicht 1-2 Jahre braucht). NEEEF? Sonstige politische Unsicherheiten? Finanzierungsprobleme? Oder individuell unterschiedliche Gründe?

Harte Zahlen fehlen noch, aber im Moment hört es sich so an, als könne Namibia die zusätzlichen Flugkapazitäten nur teilweise bedienen. Dann werden wieder Flugverbindungen wegfallen und Flugpreise wieder steigen. Das könnte einhergehen mit nachfragebedingt 2 Jahre lang stark steigenden Unterkunftspreisen. Am Ende könnte Namibia dann ziemlich teuer geworden sein und im Worst-Case nach kurzem Boom eine harte Landung im Tourismus erleben (wenn weiter nicht in zusätzliche Kapazitäten bei Mietwagen und Unterkünften investiert wird).

Allgemein: Es gab ja zum Teil die Meinung, dass die zusätzlichen Flugverbindungen kaum zu mehr Touristen führen und vor allem bisherige Verbindungen (z.B. über JNB) ersetzen werden. Das ist nur ein Monat und vielleicht nicht repräsentativ, aber Oktober 2016 war der allererste Monat, in dem das erweiterte Flugangebot (teilweise) zur Verfügung stand. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Zahl der Namibia-Passagiere ab Deutschland laut Bundesstatistikamt um 24% (von 11.706 auf 14.510, gegenüber 2013 waren es sogar 46% mehr). Die Flüge von Qatar, KLM und Ethiopian werden aber nicht nur mit Passagieren aus Deutschland gefüllt, so dass der tatsächliche Anstieg der Namibia-Touristen noch signifikant höher gewesen sein dürfte.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2017
Themenstarter1’796 Beiträge · seit 201408. Feb. 2017 ·
Hallo Carsten & Guido.,

Danke auch für Eure Einschätzungen!

Damit bestätigt Ihr meine Befürchtungen - unsere Agentur in Swakop ist mittlerweile mit den Buchungen der Unterkünfte und des Mietwagens beauftragt und die Flüge werden wir dann "nachbuchen".

Gott sei Dank planen wir bis auf den KTP Unterkünfte und Aktivitäten überwiegend abseits der "Hauptrennstrecken" bzw. "Coffe-to-go"-Routen 😗

Wenn ich mir dazu noch den gerade anderen aktuellen Beitrag "Neues "Pauschal"produkt von Gondwana Collection" durchlese, wird die geplante Tour 2018 vermutlich dann tatsächlich die vorerst Letzte für Namibia sein 🤢

Ich wollte mir schon immer mal Neuseeland, Chile und Paraguay anschauen 😎

Liebe Grüße und einen schönen Tag!
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
33,4k Beiträge · seit 200608. Feb. 2017 ·
Moin zusammen,
Weißt Du, was das Haupthindernis ist, warum die ihre Flotten nicht ausbauen? Die merken ja die gestiegene Nachfrage und eine normale Marktreaktion wäre ein Ausbau des Angebotes, zumal das gerade bei Mietwagen auch innerhalb weniger Monate umsetzbar ist (während es für Bauprojekte für 2.000 zusätzliche Betten vielleicht 1-2 Jahre braucht). NEEEF? Sonstige politische Unsicherheiten? Finanzierungsprobleme? Oder individuell unterschiedliche Gründe?
oder eben einige führende touristische Verbände im Land, die ihre Mitglieder davor warnen Kapazitäten auszubauen. Es könnte ein kurzfristiger Boom sein und dann stehe man da. So erhoffe man sich eine Ausweitung der Saison nach dem Motto: "Kann ich nicht im August, dann fliege ich eben zur Nebensaison im Januar nach Namibia". Aber ob das klappt?

Beste Grüße
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast08. Feb. 2017 ·
Moin,
travelNAMIBIA schrieb:oder eben einige führende touristische Verbände im Land, die ihre Mitglieder davor warnen Kapazitäten auszubauen. Es könnte ein kurzfristiger Boom sein und dann stehe man da. So erhoffe man sich eine Ausweitung der Saison nach dem Motto: "Kann ich nicht im August, dann fliege ich eben zur Nebensaison im Januar nach Namibia". Aber ob das klappt?
Bei einigen Unterkünften mag es nach den mageren Jahren ab 2010 nötig sein, erst mal die Auslastung zu steigern. Die Autovermieter haben offensichtlich schon bislang nicht am Hungertuch genagt? Wenn die den Nachfrageanstieg jetzt nur zur Erhöhung der Auslastung und somit zur Gewinnmaximierung nutzen, dann entsteht kein einziger Arbeitsplatz. Dann sollte die Politik A bei dem Verband dazwischen hauen und B vielleicht eine Förderpolitik zugunsten von touristischen Projekten aufsetzen. Ähnlich der KfW-Konstruktion in Deutschland kann man dazu z.B. zinsvergünstigte Kredite für Tourismusprojekte anbieten.

Natürlich stimmt es einerseits, dass die ganze Welt immer unkalkulierbarer und unplanbarer wird. Der Wechselkurs kann sich in den nächsten Jahren gar nicht bewegen oder mit massiven Auswirkungen auf den Tourismus verdoppeln oder halbieren, je nachdem ob die nächste Krise dank Zuma in Südafrika stattfindet, es eine große Krise in Europa gibt (z.B. mit Griechenland oder den Wahlen in den Niederlanden und Frankreich als Auslöser) oder irgendwas, was noch keiner auf dem Plan hat. Ebenso könnten sich dank Spekulationen die Rohstoffpreise stark bewegen, was den Rand stärken und Flüge verteuern könnte.

Aber die gestiegene Nachfrage für Namibia-Reisen für die nächsten 1-2 Jahre ist definitiv da. Die Flugkapazitäten sind erst mal auch da. Die meisten Autovermieter halten ihre Autos nur 2-3 Jahre. Ich weiß nicht wie es in Namibia ist, aber in Südafrika sind die Autos vieler Vermieter auch nur geleast. Und insofern sehe ich in Bezug auf die Autovermieter das große Investitionsrisiko nicht? Man kann den Boom jetzt mitnehmen und wenn es in 2 Jahren wieder schlechter aussehen sollte, dann ersetzt man die dann aus Altersgründen ohnehin automatisch wegfallenden Autos eben nicht mit der gleichen Zahl an neuen Autos?

Beste Grüße

Guido
3 Beiträge · seit 201707. Apr. 2017 ·
Hallo liebe Foristen!

mein Name ist Yves und dies ist heute mein erster Beitrag bzw. meine erste Frage. Nachdem ich schon zur Vorbereitung unserer Namibia-Reise viel in Eurem Forum gelesen habe und auch schon viel an wertvollen Informationen auf diese Weise gewinnen konnte, treiben mich noch zwei Themen um, auf die ich leider noch keine befriedigende Antwort finden konnte. Doch dazu gleich mehr.

Zuerst möchte ich mich Euch noch genauer vorstellen. Ich bin 46 verheiratet und Vater von zwei Töchtern im Teenageralter, was einem eigentlich für alle übrigen Abenteuer im Leben keine Schweißtropfen mehr auf die Stirn bringen sollte. Wir leben in der nähe von Stuttgart und unternehmen ab liebsten sehr individuelle Urlaube, in für uns noch unbekannte Länder. Dabei ist es uns wichtig möglichst viel von dem Land und seinen Bewohnern kennen zu lernen. Unserer Erfahrung nach geht das in der kleinen Gruppe der Familie am besten, wo man dem großen Toursitenstömen ausweichen kann. Aber wir haben auch schon - vor allem mit Skiurlauben - Urlaub gemeinsam mit Freunden gemacht. Bisher haben wir unsere Urlaube immer komplett alleine individuell gebucht. Dank dem Internet ist das ja meist kein Problem mehr. Mir macht die Planung sogar viel Spaß, weil es einem die Gelegenheit gibt sich bereits im Vorfeld intensiv mit dem Urlaubsland zu beschäftigen und es steigert - zumindest bei mir - die Vorfreue enorm.
Ich persönlich war bisher einmal beruflich im Frühjahr 2004 für einige Wochen in Upington und an den Wochenenden haben wir Ausflüge z.B. in den Kgalagadi Transfrontier Park unternommen. Damals mit einem Nissan Almera Mietwagen durch die Wasserlöcher!

Jetzt haben wir den Plan, bevor die Kinder aus dem Haus sind, noch mal gemeinsam einen großen Urlaub im südlichen Afrika zu unternehmen. Zeitpunkt August bis Anfang September 2018.

Bei Afrika tue ich mich aber ein wenig schwer, einen Zugang zu finden, da ich dort - wie gesagt noch nie - auf eigene Faust unterwegs war. Daher hatte ich diesbezüglich vor 4 Jahren schon mal Kontakt zu "Mythos Afrika Safari" aufgenommen. Die Besitzerin hat sich aber anscheint aus der Tourismusbranche zurückgezogen, hat mich aber heuer freundlicher Weise an eine Freundin von "Sense of Africa" vermittelt. Basierend auf dem Tourvorschlag von vor 4 Jahren hat man uns dort eine um eine Woche verlängerte Tour angeboten. Verlauf ganz grob: Windhoek - Sossusvlei - Swakopmund - Etosha - Caprivi - Kasane - Victoria Falls - Caprivi - Windhoek.
Wie gesagt, dauer ca. 4 Wochen, 4 Erwachsene. Als Mietwagen würden wir einen Wagen mit 2 Dachzelten nehmen.
Der Vorschlag der Agentur würde 7 Nächte in Lodges und 21 Nächte auf Campsites beinhalten. Als ich das Angebot las, interessierte mich natürlich, welche Plätze die Agentur ausgesucht hatte. Bei der Gelegenheit bin ich auch über den ein oder andern Preis gestolpert. Die Agentur hat natürlich nur einen Gesamtbetrag ausgewiesen. Ich habe mir dann aber mal die Mühe gemacht und für alle Locations die Preise rausgesucht. Das ging erstaunlich schnell und einfach. Als ich dann die Preis addierte, staunte ich nicht schlecht: Ein Unterschied von 52% oder fast 25.000 NAD. Mir ist schon klar, das die Agenturen auch von was leben müssen, aber solche Gewinnspannen sind doch nicht normal oder? Ich könnte mir auch vorstellen, das die ein oder andere Agentur ggf. günstigere Konditionen bekommt, als wenn ich da als Individualtourist anfrage, was ggf. auch zu deren Gewinn beitragen könnte. Bei der von Euch in diesem Threat ebenfalls empfohlen Agentur "info namibia" steht zum einen, dass sie keine Servicegebühren bei Buchungen von Unterkünften erheben, aber leider auch keine Campsites buchen.

Somit die 1. Frage, ob Travel Planner Fees in der Höhe normal sind oder was i.d.R. angemessen ist. Ich will den Service, wenn ich ihn annehme, ja nicht umsonst aber 52%?!?!

Das brachte mich unmittelbar zu meiner 2. Frage: Warum mach ich das überhaupt über eine Agentur? Habe ich doch noch nie gemacht! Ich las schon, dass es wohl nicht zwingend erforderlich ist, die Unterkünfte über eine Agentur zu buchen? Das stimmt doch oder gibt es Lodges/Campsites die nur über Agenturen zu buchen sind? Wie macht Ihr das so? Alle individuell oder über Agentur?
1,5 Jahre im voraus die Unterkunft zu buchen ist ja schon ganz schön weit in der Zukunft. Was ist, wenn eine Unterkunft, die man individuell gebucht hat und die man ggf. anzahlen muss, in der Zwischenzeit den Besitzer wechselt oder pleite geht?

Bei der Recherche sah ich auch, das der Ausflug zu den Victoria Falls ein recht teures Vergnügen ist. Wir würden den Wagen in Kasane in der Chobe Safari Lodge stehen lassen und mit einem Transfer nach Victoria Falls fahren. Die Preise sind aber auch recht gepfeffert. 68,- USD pro Person pro Strecke, macht bei 4 Leuten hin- und zurück 544,- USD. Zusammen mit einem Hotel in VC (Kingdom) mit 2DZ sind das knapp 1000,- EUR! Ist das Wirklich so teuer?

Den Rückweg nach Windhoek hat die Agentur auch wieder über Caprivi geplant. Der Weg über Botswana ( Maun und den
Trans-Kalhari-Highway) soll nicht lohnenswert sein, dafür aber teurer. Ist das auch eure Meinung?

Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten und sorry, das es doch so ein langer Text geworden ist.
LG
Yves
17,0k Beiträge · seit 201207. Apr. 2017 ·
Hallo Yves,

Ich habe mir dann aber mal die Mühe gemacht und für alle Locations die Preise rausgesucht. Das ging erstaunlich schnell und einfach. Als ich dann die Preis addierte, staunte ich nicht schlecht: Ein Unterschied von 52% oder fast 25.000 NAD. Mir ist schon klar, das die Agenturen auch von was leben müssen, aber solche Gewinnspannen sind doch nicht normal oder?

Doch!

Ein Beispiel: 2015 sind wir zu viert eine 3 1/2-Wöchige Tour gefahren, nahezu exakt wie von einem deutschen Reiseveranstalter ausgeschrieben. Übrigens auch von Windhoek zu den Vic Falls und zurück.

Allerdings haben wir die Unterkünfte und den Wagen über einen Unternehmen in Namibia buchen lassen (machen wir immer so), die Flüge buchten wir selbst.

Ersparnis? 2000 Euro pro Person!
Macht nach Adam Riese zusammen 8000 Euronen...

LG
Logi

LG
Logi
33,4k Beiträge · seit 200608. Apr. 2017 ·
Hallo Neise,

willkommen im Forum.
Wahrscheinlich wäre ein eigener Thread für Deine Thematik sinnvoller gewesen.
Bei namibischen Buchungsbüros war es eigentlich üblich, dass diese Unterkünfte und Fahrzeug zu normalen Endkundenpreisen vermitteln und dann eine Provision bekommen bzw. den STO-Preis an den Dienstleister zahlen und Dir den Rack-Preis in Rechnung stellen. Rack ist der normale Endkundepreis.
Im Zuge des Namibia-Booms hat sich leider bei vielen durchgesetzt die Provision einzustreichen und zudem auf den Endkundenpreis noch ordentlich draufzuschlagen. Das es bis zu 52 Prozent sind ist schon ein starkes Stück...
Ich rate dazu von den Buchungsbüro stets Einzelpreise im Angebot zu verlangen. Dann wirst Du zwar nur noch wenige Angebote bekommen (wegen des deutlichen Mehraufwandes), aber Du siehst genau was etwas kostet.
Sense of Africa, SWA Safaris etc sind hingegen Reiseveranstalter. Die legen bei Individualreisenden und individuelle Reiseplanung ganz andere Maßsstäbe an. Ich würde mich da eher an einen kleinen Reiseveranstalter oder eben mit Euren konkreten Wünschen an ein Buchungsbüro wenden. Und dieses am besten ruhig bis zu 1 Jahr im Voraus.

Viele Grüße aus Windhoek
Chgristian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
3 Beiträge · seit 201708. Apr. 2017 ·
Hallo Christian, hallo Logi,

danke für die schnellen Antworten. Ich habe noch mal genauer nachgerechnet und diesmal auch die 2018-er Preise (so weit schon verfügbar) berücksichtigt. Bei 1 oder 2 Unterkünften hatte ich mich vertan. Manchmal ist der Preis per room incl. B&B und manchmal pro Person. Aber so komme ich auch immer noch auf ca. 33% Unterschied in der Gesamtsumme ggü. dem Namibischen Reiseveranstalter und wenn ich selbst buchen würde. Bei den meisten Unterkünften habe ich sogar - wenn auch ein wenig versteckt - Online-Booking-Portale gefunden. Bei 2-3 müsste ich ein Anfrage schicken. Es scheint also möglich zu sein, alles selbst zu buchen.

@ Christian,
wie erkenne ich denn, ob ich es mit einem Reiseveranstalter oder einem Buchungsbüro zu tun habe? Bzw. kannst Du ein gutes empfehlen?

LG
Yves
33,4k Beiträge · seit 200608. Apr. 2017 ·
Hallo Yves,

schau z.B. mal hier: https://www.namibia-forum.ch/partner.html

Viele Grüße
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
37 Beiträge · seit 201713. Apr. 2017 ·
Hallo Yves,
wir sind dieses Jahr auch zum ersten mal in Nambia und mir ging es genauso wie dir. Ich hab im Januar die Flüge gebucht und musste dann feststellen, dass meine gewünschten Unterkünfte fast ausnahmslos für September / Oktober bereits ausgebucht waren. Ich habe bis Anfang März an meiner Route gebastelt und verändert und letztendlich Alternativen gefunden, das meiste über Reisebüroveranstalter gebucht, zum Teil um einiges teurer, als auf den Homepages der Lodges ausgewiesen.

Meine Theorie ist, dass die meisten Lodges von den Agenturen komplett geblockt werden und man dann wirklich Glück haben muss, noch etwas zu bekommen. Die Reisebüroveranstalter haben nach meinen Recherchen im Schnitt etwa 2-3 Zimmer pro Lodge, manchmal auch nur eines, je nach Größe. Der Selbstbucher muss also zwangsläufig auf irgendwelche Veranstalter oder Agenturen zurückgreifen.

Viele berichten ja auch hier, dass die vermeintlichen ausgebuchten Lodges dann doch recht leer waren... ich weiss nicht, welche Ausgleichszahlungen da fließen, aber es ist für mich wirklich schwierig und sehr nervenaufreibend gewesen, ständig meine Routen und Pläne zu ändern. In manchen Gegenden gibt es eben nur sehr knappe Möglichkeiten oder man muss mal schnell 100 km weiter fahren.
Ich kenne das von meinen bisherigen Individualreiseplanungen so auch nicht und bin nun sehr gespannt, ob auch wirklich alles klappt, wir das richtige Auto bekommen, unsere Unterkünfte tatsächlich frei und nicht überbucht sind, wie voll mit Touristen das Land nun sein wird oder ob doch noch ein bisschen Afrika Feeling aufkommt.
Ich hätte auch niemals gedacht, dass ich mal eine Reise fast ein 3/4 Jahr im Voraus komplett buchen werde... aber so hält nun auch die Vorfreude länger an 😉
109 Beiträge · seit 201113. Apr. 2017 ·
Hallo Yves,
ich habe Dir eine PM mit unseren Erfahrungen geschickt.
Liebe Grüße, Yawa