Republik Zentralafrika
Wir konnten am nächsten Tag ohne weitere Vorkommnisse ins Nachbarland hinüber. Dieses Land war damals berüchtigt für seinen Präsidenten. Jean-Bédel Bokassa liess sich später wie sein Vorbild Napoleon, zum Kaiser krönen. Er stand schon zur Zeit unseres Besuches im Verdacht Kannibalismus zu betreiben.
Davon merkten wir nichts, aber die vielen Polizeikontrollen waren nervig. Bei jedem kleinsten Dorf gab es eine und man musste sich in ein Buch eintragen. Der damalige Schweizer Fahrausweis hatte keine Nummer und eine solche musste man zwingend in die entsprechende Spalte schreiben. Da mit einer allfälligen Überprüfung zu rechnen war, schrieb ich die Formular- Nummer auf, die ganz unten auf dem Blatt stand. Nämlich „Form“ für Formular und eine Folge von Ziffern. An jeder Kontrolle wurden ich für Geld, Kugelschreiber oder Benzin fürs Moped angebettelt.
Edwin, der keine Französisch Kenntnisse hatte, liess man in Frieden. Da versuchte ich es auch mit nicht vertsehen. Aber das war nicht so einfach. Als mich der Polizist nach einem bestimmten Dokument fragte, händigte ich ihm das ganz spontan aus. Da wurde er misstrauisch und fragte wieso ich das verstanden hätte. Ich stellte mich dumm und ahnungslos.
Neben den Polizeikontrollen gab es noch die Regenbarrieren. An einer war dann auch der Schlagbaum unten und man wollte uns nicht weiter lassen weil es gerade angefangen hatte zu regnen. Es könne sein, dass sich in der nächsten Senke Wasser sammelt, war das Argument. Unser Gegenargument der leichte Niederschlag habe ja erst vor wenigen Minuten angefangen, liess man dann doch gelten und öffnete den Schlagbaum. Tatsächlich kamen wir ohne jegliches Problem durch die Furt.
Bei der letzten Kontrolle vor der Hauptstadt Bangui, teilte man uns mit, dass wir uns innerhalb von 24 Stunden in einem Büro anmelden und vor der Abreise wieder abmelden müssten. Diese Totale Überwachung zeigte, dass Bokassa nichts riskieren wollte. In der Stadt gab es scheinbar einige Franzosen, denn wir fanden einen Laden mit vielen aus Frankreich importierten Produkten. Unter anderem Milch und Käse, aber zu Preisen welche nicht im Budget eingeplant waren. Wir erfuhren später, dass es früher hier eine Molkerei gab, diese der Regierung aber nicht genehm war und sie schliessen musste.
Übernachten konnten wir im Garten eines deutschen Entwicklungshelfers, der eine Manguste und mehrere Taranteln als Haustiere hielt. Die Manguste fanden wir lustig, aber die anderen haarigen Viecher weniger, vor Allem als sich eine im Wohnzimmer freien Auslauf verschaffte.
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Zu schrauben gab es an den Bussen fast jeden Tag etwas. Was Edwin da an seinem da macht kann ich nicht sagen.
Als ich mir in der Stadt ein Ersatzteil für den Bus beschaffen musste, benutzte ich zum ersten Mal ein Sammeltaxi. Für meine Mitfahrer war das wohl auch ein Novum, denn sie bestaunten mich die ganze Fahrt. Ich war es gewöhnt auf der Strasse als Weisser aufzufallen, aber auf so engem Raum ist es noch etwas anderes.
Wir konnten am nächsten Tag ohne weitere Vorkommnisse ins Nachbarland hinüber. Dieses Land war damals berüchtigt für seinen Präsidenten. Jean-Bédel Bokassa liess sich später wie sein Vorbild Napoleon, zum Kaiser krönen. Er stand schon zur Zeit unseres Besuches im Verdacht Kannibalismus zu betreiben.
Davon merkten wir nichts, aber die vielen Polizeikontrollen waren nervig. Bei jedem kleinsten Dorf gab es eine und man musste sich in ein Buch eintragen. Der damalige Schweizer Fahrausweis hatte keine Nummer und eine solche musste man zwingend in die entsprechende Spalte schreiben. Da mit einer allfälligen Überprüfung zu rechnen war, schrieb ich die Formular- Nummer auf, die ganz unten auf dem Blatt stand. Nämlich „Form“ für Formular und eine Folge von Ziffern. An jeder Kontrolle wurden ich für Geld, Kugelschreiber oder Benzin fürs Moped angebettelt.
Edwin, der keine Französisch Kenntnisse hatte, liess man in Frieden. Da versuchte ich es auch mit nicht vertsehen. Aber das war nicht so einfach. Als mich der Polizist nach einem bestimmten Dokument fragte, händigte ich ihm das ganz spontan aus. Da wurde er misstrauisch und fragte wieso ich das verstanden hätte. Ich stellte mich dumm und ahnungslos.
Neben den Polizeikontrollen gab es noch die Regenbarrieren. An einer war dann auch der Schlagbaum unten und man wollte uns nicht weiter lassen weil es gerade angefangen hatte zu regnen. Es könne sein, dass sich in der nächsten Senke Wasser sammelt, war das Argument. Unser Gegenargument der leichte Niederschlag habe ja erst vor wenigen Minuten angefangen, liess man dann doch gelten und öffnete den Schlagbaum. Tatsächlich kamen wir ohne jegliches Problem durch die Furt.
Bei der letzten Kontrolle vor der Hauptstadt Bangui, teilte man uns mit, dass wir uns innerhalb von 24 Stunden in einem Büro anmelden und vor der Abreise wieder abmelden müssten. Diese Totale Überwachung zeigte, dass Bokassa nichts riskieren wollte. In der Stadt gab es scheinbar einige Franzosen, denn wir fanden einen Laden mit vielen aus Frankreich importierten Produkten. Unter anderem Milch und Käse, aber zu Preisen welche nicht im Budget eingeplant waren. Wir erfuhren später, dass es früher hier eine Molkerei gab, diese der Regierung aber nicht genehm war und sie schliessen musste.
Übernachten konnten wir im Garten eines deutschen Entwicklungshelfers, der eine Manguste und mehrere Taranteln als Haustiere hielt. Die Manguste fanden wir lustig, aber die anderen haarigen Viecher weniger, vor Allem als sich eine im Wohnzimmer freien Auslauf verschaffte.
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Zu schrauben gab es an den Bussen fast jeden Tag etwas. Was Edwin da an seinem da macht kann ich nicht sagen.
Als ich mir in der Stadt ein Ersatzteil für den Bus beschaffen musste, benutzte ich zum ersten Mal ein Sammeltaxi. Für meine Mitfahrer war das wohl auch ein Novum, denn sie bestaunten mich die ganze Fahrt. Ich war es gewöhnt auf der Strasse als Weisser aufzufallen, aber auf so engem Raum ist es noch etwas anderes.


