Hallo Nadja, jetzt habe ich doch glatt den Beginn deines Reiseberichts verpasst - das kommt davon, wenn man (ich) sich nur in der Namibia-Ecke des Forums herumtreibt 😉 So, aber ab jetzt bin ich mit dabei 🤩
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201423. Sept. 2016 ·
sphinx schrieb:Hallo Nadja nachdem ich, wenn ich ehrlich bin, gar nicht mehr mit einem Reisebericht von Dir gerechnet hatte, freue ich mich umsomehr mit Euch durch den KNP zu fahren. Schon einmal vielen Dank. Liebe Grüße Elisabeth
loeffel schrieb:Hallo Nadja, jetzt habe ich doch glatt den Beginn deines Reiseberichts verpasst - das kommt davon, wenn man (ich) sich nur in der Namibia-Ecke des Forums herumtreibt 😉 So, aber ab jetzt bin ich mit dabei 🤩
Hallo Elisabeth, hallo Stefan,
so richtig habe ich ja selber nicht mehr daran geglaubt, dass ich den Reisebericht noch schreibe - nachdem wir ja nun doch schon etliche Wochen wieder daheim sind... 😉 😎 Aber es verkürzt die Wartezeit auf den nächsten Urlaub und somit habe ich das "Projekt" dann doch gestartet! 😄
Umso mehr freue ich mich natürlich darüber, dass doch einige mitlesen... 😊
Viele Grüße und allen ein schönes Wochenende, Nadja
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201423. Sept. 2016 ·
Champagner schrieb: Dein unbestimmtes Kerlchen ist übrigens eine Rotkappenschwalbe (Wire-tailed Swallow), wenn mich meine Augen am frühen Morgen nicht täuschen.... 🙄
Liebe Grüße von Bele
Hallo Bele,
vielen Dank für die Bestimmungshilfe! Habe ich direkt geändert... 🙂
Schön, dass Du dabei bist! Aber was ist denn mit dem Seitenumbruch falsch?! 🤨
Champagner8’791 Beiträge · seit 201023. Sept. 2016 ·
Fortuna77 schrieb:
Schön, dass Du dabei bist! Aber was ist denn mit dem Seitenumbruch falsch?! 🤨
Viele Grüße, Nadja
Hi Nadja,
das gab's früher oft, in letzter Zeit scheint es aber auch wieder zu passieren: man schreibt etwas, der neue Beitrag wird angezeigt, aber wenn man ihn lesen will, dann kann man ihn nicht sehen. Wenn man dann einen weiteren Beitrag (so sinnerfüllt wie meiner da oben zum Beispiel 😄 ) schreibt, dann gibt's ne neue Seite und alles ist wieder gut.....
Das böse Gesicht galt also nicht dir 😉
Liebe Grüße von Bele
P.S.: Witzigerweise bin ich jetzt wieder dran - aber ich hatte es wohl nicht richtig erklärt: es wird eine neue Seite (5) angezeigt, aber auf der ist nichts....meinen Beitrag kann ich noch lesen, allerdings auf der Seite 4.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201424. Sept. 2016 ·
Champagner schrieb: P.S.: Witzigerweise bin ich jetzt wieder dran - aber ich hatte es wohl nicht richtig erklärt: es wird eine neue Seite (5) angezeigt, aber auf der ist nichts....meinen Beitrag kann ich noch lesen, allerdings auf der Seite 4.
🤪 Der klassische Vorführeffekt! 😄 jetzt bin ich schlauer... 😗
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201424. Sept. 2016 ·
24.05.2016 - Von Punda Maria geht’s nach Shingwedzi
In dieser Nacht habe ich im Schlafsack super gut und warm geschlafen. Der Wecker ging wieder um fünf. 🙄 Markus war direkt auf den Beinen, ich brauchte jedoch ein paar Minuten länger, um aus meinem kuscheligen Bettchen zu krabbeln... 😗
Mit Kaffee und Kakao im Gepäck ging es um sechs Uhr auf den Morningdrive auf die S99. Außerhalb des Camps zeigte das Thermometer gerade mal 7°C an. 😐
Wir fuhren ein Stück in südwestlicher Richtung.
Die Ausbeute war an diesem Morgen jedoch spärlich und wir drehten bald um und frühstückten im Camp. Danach verließen wir Punda Maria in Richtung Süden.
Hier wurde bereits fleißig gearbeitet...
Am Wasserloch bei Dsundzwini sahen wir an diesem Morgen "nur" ein paar Kudus und Nyalas sowie unsere ersten Wasserböcke in diesem Urlaub.
Pied Crow
Southern Yellow-billed Hornbill
Aussicht bei der Abfahrt vom Aussichtspunkt bei Dsundzwini
Gut "vernetzt"... 😐
Auf unserem Weg Richtung Süden sahen wir bald diesen stattlichen Elefanten Bullen beim Frühstück.
Red-billed Hornbill
"Ganz schön stürmisch hier oben!" 😄 - Grey Go-away Bird
Aber die Frisur sitzt! 😉
An der Babalala Picnic Site machten wir eine kurze Pause und fuhren dann weiter über die S56 Gravelroad.
Hier sahen wir etliche Vögel, leider ist bei den Bildern jedoch auch viel Ausschuss dabei... 😗
Magpie Shrike
White fronted Bee-eater
Zwischendurch war die Sicht aufgrund des dichten Mopani Bewuchs jedoch recht schlecht und wir schlugen wieder den Weg auf die Hauptstraße ein.
Von Weitem sahen wir diesen Gesellen kommen und warteten gerne, bis er vor uns die Straße überquerte...
Ganz schön schwer, so ein Rüssel... 😄
Kurz vor Shingwedzi fuhren wir den letzten Loop. Auch hier standen rechts und links des Weges immer wieder Elefanten im Gebüsch und vorsichtig schlängelten wir uns den Weg entlang.
Am Wasserloch warteten einige Autos, doch es war nichts zu sehen. Kaum waren sie weg, kam ein Elefant um die Ecke, um seinen Durst zu stillen. Allerdings zog er es vor, aus dem Wasserreservoir zu trinken – gut, wenn man so groß ist! 😁
Und es brach nicht ab... Direkt vor dem Abzweig zum Shingwedzi Camp hatten wir weitere tolle Elefantensichtungen. Ganze Familen waren auf dem Weg zum Fluss.
Die Kleinen beobachteten die Großen, wie sie nach Wasser gruben und nutzen die Gelegenheit, dort ebenfalls ihren Durst zu stillen.
Klein, größer, groß - aber es geht noch viel größer… 🙂
Tawny Eagle?
Saddle-billed Stork
Gegen halb drei kamen wir im Shingwedzi Camp an.
Bei unserem letzten Aufenthalt im Krüger haben wir bereits eine Nacht hier verbracht. Dieses Mal erhielten wir jedoch einen super tollen Bungalow, die B40. Anscheinend handelt es sich hierbei um ein „neueres“ Modell - nach der großen Flut 2013 mussten einige Bungalows wieder auf- bzw. neugebaut werden und so freuten wir uns über diese schöne, helle und geräumige Unterkunft. 🙂 Von der Besucher Terrasse konnten wir die Elefanten Familie beobachten, wie sie weiter zog.
Dann war auch endlich der Weg für den Büffel frei.
Im Shop kauften wir einige Dinge (u.a. auch den Krüger Pass, den Markus danach überall fleißig abstempeln ließ) und sprangen dann kurz in den wunderbaren Pool. Für uns gehört der Pool dort zu den schönsten im ganzen Park und da die Temperaturen nachmittags mit 26 Grad sehr angenehm waren, nutzen wir die Gelegenheit für eine Abkühlung.
Die letzten 1,5h ging es dann noch für eine letzte Ausfahrt des Tages ein Stück Richtung Süden. Wieder sahen wir viele Elefanten – aber kann man davon jemals zu viele sehen?! 😊
Gabar Goshawk
African Fish-Eagle im letzten Tageslicht
Pünktlich um halb sechs waren im wieder Camp. 😉 Ein toller Tag lag hinter uns und wir gönnten uns einen Gin Tonic. Zum Abendessen grillten wir Rinderfilet mit Butternut und Schafskäse (mit ordentlich Chili und Knoblauch). 😛 Super lecker!
Mal wieder ging es um acht Uhr ins Bett... 😗 Die kurzen Tage hatten somit auch etwas Gutes – wir waren in diesem Urlaub ausgeschlafen wie selten… 😄
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201424. Sept. 2016 ·
25.05.2016 Von Shingwedzi nach Mopani - (1) Morning Drive via Redrocks
Wie immer ging der Wecker um fünf und dieses Mal stellte ich den Wasserkocher an, während Markus duschte. 😉
Eingemummelt mit Mütze und Sweatjacke ging es um Punkt sechs bei „milden“ 11°C vorne aus dem Camp raus, von dort wollten wir eine Runde ums Camp drehen – 2014 hatten wir auf dieser Strecke morgens fünf Cheetahs entdeckt. 🤩 Aber das war 2014 gewesen und natürlich sahen wir dieses Mal keine Katzen… Na, wäre ja auch zu schön gewesen… 😗
Das Camp im schönsten Morgenlicht vom Shingwedzi River aus gesehen.
Egyptian Goose - Nil Gänse
Blacksmith Lapwing - Waffenkiebitz
Dieser Bursche entschied sich dann doch für einen anderen Weg und schlug sich in die Büsche...
Ein kleines Tree Squirrel am Baum, war auf den ersten Blick gar nicht richtig zu erkennen.
Wir fuhren zum nördlich gelegenen Wasserloch und dann wieder Richtung Süden und nahmen den Loop Richtung Red Rocks.
Wir sahen Büffel, einzelne Elefanten, Zebras und viele Impalas. Zwischendurch jedoch auch immer wieder lange Strecken nix.
Dieser hübsche Kerl ließ sich von Red-billed Oxpecker (Rotschnabel Madenhackern) die Parasiten entfernen. Das juckt und kitzelt ja schon beim Hinschauen... 😣
Leider nur von hinten - ein scheues Sharpe's Grysböckchen.
Redrocks Lookout Point:
Gegen neun waren wir wieder im Camp und frühstückten, bevor wir um viertel vor zehn das Camp endgültig verließen.
Hier noch ein paar Bilder von unserem schönen Bungalow:
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201424. Sept. 2016 ·
25.05.2016 Von Shingwedzi nach Mopani (2)
Ein kurzer Abstecher zum Confluence Point bescherte uns noch die Sichtung von zwei Eulen (Verreaux's Eagle-Owl), während die Go-away Birds ein Konzert der Extraklasse gaben... 😄 Hilfe, als Eule hätte ich mir echt ein ruhigeres Plätzchen gesucht...
Abgeknickte Stämme und angeschwemmte Äste ließen erkennen, mit welcher Kraft und Gewalt die Flut 2013 hier gewütet haben muss.
Den Sinn dieses Schildes haben wir nicht ganz verstanden - das Aussteigen ist ja nur innerhalb besonders gekennzeichneter Bereiche gestattet... 😉
Vielleicht war das Schild aber auch für ihn gedacht... 😄
Black-winged Stilt (Stelzenläufer)
Wir bogen auf die lange S50 ab. Diese läuft am Shingwedzi entlang und dann weiter an der Grenze zu Mosambik entlang Richtung Süden.
Hinged Terrapin
Immer wieder sahen wir viele Elefanten, Impalas, Wasserböcke und Grünmeerkatzen.
Am Aussichtspunkt Kanniedood Hide war richtig was los... Die Impala Männchen jagten die genervten Weibchen immer wieder durch die Gegend. Mittlerweile hatten wir die Brunftlaute zuordnen können. In den ersten Nächten hatten wir immer gedacht, dass Raubtiere in der Nähe seien, dabei gaben die Impala Männchen solche Laute von sich... 🙄 🤪 😮
Süße Herznase! Ist der Kleine nicht puschelig?! 😊
Im weiteren Verlauf des Shingwedzi konnten wir 2 Elefanten zwischen den Büschen und Bäumen beim Baden beobachten! 🤩
Im Wasser schienen sie fast schwerelos und es war toll, ihnen beim Spiel zuzusehen. Leider war die Sicht sehr eingeschränkt und als uns ein Auto entgegenkam machten wir Platz, da wir noch ein gutes Stück vor uns hatten...
Auch die Flusspferde hatten ihren Spaß
Am Nyawutsi Hide war deutlich weniger los - auch Autos kamen sahen wir an diesem abgelegenen Stück immer seltener... Die Schildkröte war dafür umso relaxter und genoss ihr Sonnenbad! 😄
In den Büschen entdeckten wir rechts und links immer wieder Elefanten, man musste bei den vielen Biegungen richtig vorsichtig sein.
Die Strecke zog sich und unsere Stimmung schwankte, da die Fahrt deutlich mehr Zeit in Anspruch nahm, als gedacht... 🤨 Am Abzweig zum Wasserloch Grootvlei schwankten wir deshalb, ob wir es uns nicht "sparen" sollten...
Zum Glück taten wir das nicht - getreu' dem Motto, wenn man schon mal diese lange Strecke fährt, dann nehmen wir diesen Abstecher nun auch noch mit, wer weiß schon, wann mal nochmal hierher kommt... 😗 Und diese Entscheidung wurde belohnt!
Eine ganze Herde Elefanten plantschte im Wasser, kein Baum oder Strauch stand im Weg und so genossen wir ganz alleine den Anblick dieser grandiosen Tiere... 🤩
Das Flußpferd war wohl froh, als irgendwann wieder Ruhe einkehrte! 😛 Auf der anderen Seite des Damms ging es deutlich ruhiger zu...
Motiviert setzten wir unseren Weg weiter fort und nahmen nun ohne Frage auch die Auffahrt zum Shibavantse Lookout in Kauf.
Klipspringer
Secretarybird
Wir überquerten den Tropic of Carpricorn, ohne dies jedoch weiter zu bemerken, da auf der S Straße kein Hinweisschild stand...
Cape Glossy Starling
Bevor es auf der S50 Richtung Westen weiterging, kamen wir an einer Art Sumpflandschaft vorbei.
Kurz drauf stießen wir auf die ersten Wildebeest des Urlaubs. Das ist wirklich das schöne im Krüger, dass sich die Landschaft immer wieder spürbar ändert und es somit auch immer wieder neue Tiere zu entdecken gibt...
Wir hatten es fast geschafft, doch dann ließen wir einigen Büffeln den Vortritt.
Das danach ca. 300 Büffel aller Altersklassen den Weg querten, hätten wir nie gedacht. 😮 Etwa zwanzig Minuten warteten wir (gezwungenermaßen) dort und genossen das Spektakel. Das witzige war, dass wohl jeder einzelne Büffel kurz stehenblieb und uns ansah, bevor es weiterging… 😄 es nahm kein Ende… 🤪 zwischenzeitlich nutzen auch ein paar Zebras und Warthogs den Übergang...
Um halb vier trafen wir in Mopani ein und bekamen den gebuchten Bungalow (Nr 101) mit View.
Da wir das Mopani Camp bisher nur von einem kurzen Stopp kannten, gingen wir auf Erkundungstour - Markus stieg sogar noch in den Pool, mit war es jedoch zu kalt und ich ging nur mit den Beinen rein… Schade eigentlich, denn der Pool in Mopani ist auch sehr schön, aber etwas schattig gelegen und mir war es in dem Moment wirklich zu frisch. 😵
Wir kauften noch ein paar Basics im gut sortierten Campshop, kochen mussten wir an diesem Tag nicht, da wir das Tindlovou Restaurant besuchen wollten.
Die Aussicht von unserer Terrasse im Abendlicht:
Bereits um kurz vor sechs machten wir uns auf den Weg zum Restaurant, doch leider gab es keinen Platz mehr auf der Terrasse 🙁 - zu gerne hätten wir den tollen Sonnenuntergang weiter genossen... Somit nahmen wir im überdachten Hauptbereich Platz. Wir bestellten beide einen Burger mit Pommes und Salat und waren schnell wieder versöhnt!
Dazu gab es ein kühles Bier und für Markus zum Nachtisch noch einen Melvapudding mit Vanilleeis. 🙂 Alles sehr lecker! Und das Personal war auch super freundlich.
Auf unserer Terrasse gönnten wir uns einen letzten Gin Tonic und verschwanden an diesem Abend "erst" um halb neun im Bett...
In Mopani waren wir auch schon mal. Wir hatten den Bungi 102, ebenfalls mit einem sagenhaften view über den river. Das Restaurant besuchten wir "nur" auf einen Gin-Tonic und dachten uns, dass man dort sehr gut auch mal essen könnte. Die Speisen, die aufgetragen wurden, sahen alle sehr gut aus und die Stimmung draußen auf der Terrasse war vom Feinsten. Schade, dass Ihr das nicht genießen konntet. Wobei - der Burger sieht schon auch recht lecker aus.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201425. Sept. 2016 ·
bayern schorsch schrieb:Hallo Nadja,
ein schöner Bericht - vielen Dank für die Mühe!
In Mopani waren wir auch schon mal. Wir hatten den Bungi 102, ebenfalls mit einem sagenhaften view über den river. Das Restaurant besuchten wir "nur" auf einen Gin-Tonic und dachten uns, dass man dort sehr gut auch mal essen könnte. Die Speisen, die aufgetragen wurden, sahen alle sehr gut aus und die Stimmung draußen auf der Terrasse war vom Feinsten. Schade, dass Ihr das nicht genießen konntet. Wobei - der Burger sieht schon auch recht lecker aus.
Viele Grüße der bayern schorsch
Hallo bayern schorsch,
vielen Dank für Dein Feedback! 🙂 Ja, der Burger war wirklich lecker... so lecker, das ich ihn zum Ende der Reise in Berg-en-Dal nochmal gegessen habe... 😄
Viele Grüße, Nadja
Und vielen Dank an dieser Stelle auch an alle Danke-Button-Drücker sowie stillen Mitleser! 🙂
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201403. Okt. 2016 ·
26.05.2016 – Rund um Mopani
In dieser Nacht haben wir gut geschlafen, es war sogar ziemlich warm. Der Wecker weckte mich diesen Morgen nicht, da Markus bereits früher wach war und ihn ausgestellt hatte. Ich stand somit erst um zwanzig nach fünf auf und duschte, während Markus draußen Besuch von einem Honeybadger bekam, der wohl seine morgendliche Kontrollrunde drehte... Wahrscheinlich waren beide gleichermaßen erschrocken, zumindest verschwand der Honeybadger schnell wieder. Die erste Sichtung so kurz nach dem aufstehen und dann noch "frei Haus", ich konnte mir einige Tage anhören, dass ich "Langschläfer" das verpasst hatte... 😉 😛 Punkt sechs saßen wir im Auto. Die Temperatur war mit 17 Grad bereits recht mild und daran sollte sich im weiteren Tagesverlauf auch nicht mehr viel ändern... 😐 Da die Tankstelle bereits geöffnet hatte, tankten wir schon vor dem ersten Drive. Dann ging es Richtung Norden auf den Shongolongo Drive. Zuerst fuhren wir das Stück an der H-Straße entlang.
Im trüben Licht entdeckten wir, gut getarnt, ein Pärchen Double-banded Sandgrouses.
Wasserloch an der H1-6.
Als wir den Wendekreis des Steinbocks überquerten, stoppten wir an dem Hinweisstein. Hier ist das Aussteigen auf eigene Gefahr erlaubt, allerdings weiß man natürlich nie, was sich an so einem trüben Morgen dahinter befindet und so wurde es ein sehr kurzer Fotostopp und ich sprang schnell wieder ins Auto... 😎 😗
Bei der Weiterfahrt entdeckten wir einen einzelnen Elefanten, der durch den rötlichen Sand eine hübsche Färbung hatte.
Eine etwas kleinere Büffelherde als am Vortag querte die Straße.
Das Gamedrive-Fahrzeug war allerdings wohl zu ungeduldig, denn kurz nach den Büffeln kamen noch zwei große Elis aus dem Gebüsch und querten die Straße. Vorher wurde sich jedoch noch ausgiebig am Wegweiser geschubbert. 😄
Hooded Vulture - Kappengeier (Danke Birgit! 🙂 )
Das Wetter war recht trübe, wir sahen erstmal nur noch einige weitere Tiere, auf der S Straße war es dann ziemlich lange mau.
Kämpfende Impalaböcke
Ein Steenbok-Weibchen
Das Wasserloch Frazerus
Red-crested Korhaan
Kurze Zeit später trafen wir auf eine große Herde Elefanten, um die 70 Tiere querten den Weg! Besonders angetan hatte es mir dieser kleine Furz, dem es unter seinem Bäuchlein ganz schön zu jucken schien... 😊
Wir beobachteten die Tiere eine ganze Zeit, nicht alle querten den Weg, sondern nahmen ausgedehnte "Sandduschen" und so fuhren wir schließlich langsam weiter...
Der 2. Teil des Shongolongo Drives war spannender, da der Weg auf- und abging und die Landschaft viel abwechslungsreicher war. Kurz vorm Mopani Camp gibt es zwei Hides, von denen der zweite auch als Übernachtungshide genutzt werden kann.
1. Stopp: Pioneer Dam
Weit entfernt, auf der anderen Seite, entdeckten wir Löffler und Silberreiher sowie ein riesiges Krokodil
2. Stopp: Shipandane Overnight Hide - hier beobachteten wir mutterseelenalleine Flußpferde und Wasservögel
Egyptian Goose (Nilgänse), Grey Heron (Graureiher) und African Darter (Schlangenhalsvogel)
Ach nein, ein weiterer Gast tauchte dann doch auf und buhlte um unsere Aufmerksamkeit: ein Cape Glossy Starling 🙂
African Jacana (Blaustirn-Blatthühnchen)
Wir konnten uns kaum losreißen, von diesem wunderschönen Ort, doch da wir beide mittlerweile ziemlich hungrig waren, ging es "heim" nach Mopani.
Gegen halb elf waren wir wieder im Camp und frühstückten erst mal. Dann wurden Postkarten und Getränke eingekauft, bevor es um halb eins wieder losging.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201403. Okt. 2016 ·
26.05.2016 - Rund um Mopani (2)
Als wir gegen mittag erneut wieder los fuhren, fing es leicht an zu regnen. Die Temperaturen hatten die 20 Grad Marke tatsächlich nicht geschafft und es herrschte ein wirklich "herbstliche" Stimmung... 😕
Laughing Dove (Palmtaube)
Das erste Teilstück ging zur Stapelkop Pan, 18km Fahrt dorthin = gähnende Leere. Zum Glück wurden wir dennoch belohnt... Das Highlight war die Elefantenherde, die wir am Wasser antrafen. Die Kleinen rangelten miteinander und es ging drunter und drüber.
Als sie weiterzogen, fuhren wir weiter um die Pan herum. Es gibt noch ein paar Zufahrten, zu Aussichtspunkten, doch unser PKW tat sich auf der ruppigen Strecke ziemlich schwer und so musste Markus genau aufpassen, welchen Weg er einschlug... 😮
Ein einzelner Elefant erschien auf der anderen Uferseite und stillte seinen Durst. Dichte Wolken zogen sich zusammen.
African Grey Hornbill
Auf dem Rückweg querte die Herde nochmal unseren Weg. Wahnsinn, wie schnell sie unterwegs sind und auch die Kleinen das Tempo mithalten können.
Leopard Tortoise war anscheinend auch zu schnell... 🙄 eine Schildkröte nicht scharf zu bekommen, ist auch eine Kunst... 😣
Das trübe Wetter schlug uns irgendwie auf's Gemüt, bei uns war die Stimmung auf dem Tiefstpunkt! Das hielt auch die weitere Strecke noch an... 😵 Wir fuhren die Hauptstraße Richtung Süden und dann die S Straße parallel wieder hoch, dabei sahen wir wieder Elefanten und einige Vögel.
Dieser riesige Elefantenbulle ließ nicht aus der Ruhe bringen und kombinierte sein Stretching-Programm mit ausgiebiger Körperpflege.
Ein tapferes Kerlchen... 😮
Zur Abwechslung sahen wir ein paar Zebras, dekoriert mit Madenhackern
Als wir auf die S50 abbogen, kam uns einige große Elefantenbullen entgegen.
Dieser African Grey Hornbill posierte schön für uns.
Im weiteren Verlauf der S50 trafen wir wieder auf unsere Büffelherde (von gestern?!), sowie Zebras und Gnus.
Eine große Zebraherde legte ordentlich Aktion an den Tag. 🤩 Gerne hätten wir sie länger beobachtet, doch es war bereits kurz vor fünf und wir mussten weiter.
Abendstimmung vorm Mopani Camp
Um kurz nach fünf waren wir wieder im Camp. Es gab Bier für Markus und Savanna für mich. Dann wurden Nudeln mit Pesto (bei mir zusätzlich mit Tomaten) und Gurkensalat gemacht. Noch einmal fing es an zu regnen.
Ab 19.00h hieß es Feierabend: Tagesbericht schreiben und die Ruhe genießen. Die gibt es hier nämlich wirklich! Zwar lag unser Bungalow nicht weit von dem Restaurant entfernt, aber man hört nicht viel. Die Nachbarn links waren heute auch sehr leise und der große Bungalow rechts von uns war auch in der 2. Nacht nicht belegt... schade war es nur, dass wir von unserem View nicht viel hatten, da es bereits um halb sechs dunkel wurde. 🙁
Flash20101’425 Beiträge · seit 201506. Okt. 2016 ·
Hallo Nadja,
ich lese fleißig mit und mag eure Bilder und Eindrücke sehr! Und - oh mein Gott - ist der Mini Ellie vielleicht niedlich! Zum Kaputtlachen 😄 Wenn der so weiter macht, möchte ich ihm nicht in 10 Jahren begegnen, falls er dann immer noch so drauf sein sollte 🤩
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. Okt. 2016 ·
Bernd schrieb:Hallo Nadja,
also den Spot mit dem Mini-Eli finde ich grandios, einfach herzerfrischend. Den hätte ich mir gern noch viel länger angesehen. Vielen Dank dafür.
Gruß, Bernd
ANNICK schrieb: Das mini Eli ist einfach goldig! 🙂
Wie Bernd hätte ich noch länger zugeguckt. 😎
Flash2010 schrieb: ich lese fleißig mit und mag eure Bilder und Eindrücke sehr! Und - oh mein Gott - ist der Mini Ellie vielleicht niedlich! Zum Kaputtlachen 😄 Wenn der so weiter macht, möchte ich ihm nicht in 10 Jahren begegnen, falls er dann immer noch so drauf sein sollte 🤩
Liebe Annick, liebe Laura, lieber Bernd,
vielen Dank für euer Feedback! 🙂 Ja, der Kleine war einfach zu herzig! 🤩 Keine Ahnung, welchen "Auftrag" er am frühen Morgen hatte, aber es war sehr unterhaltsam... 😄 Im Nachhinein ist es wirklich schade, dass wir nur so ein kurzes Video von ihm haben - in dem Moment war ich jedoch zwischen fotografieren und filmen und gucken hin- und her gerissen, aber ich merke, bewegte Bilder sind dann doch ganz schön...
jetzt habe ich mich selbst überlistet... 🤪 😣 😗 Den kleinen Eli haben wir erst am 27.Mai gesehen... gerade merke ich jedoch, dass ich Schlaumeier den Tag noch gar nicht eingestellt habe... 😮
Also war es kein Nachtrag, sondern ein Vorgeschmack! 😄 😎
am großen Monitor sehen Deine Bilder doch gleich noch viel schöner aus. Vielen Dank für die vielen Bilder und ich will natürlich gerne noch viel mehr sehen 🤩 Viele Grüße Elisabeth
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. Okt. 2016 ·
27.05.2016 - Von Mopani zur Sunbird Lodge, Phalaborwa(1)
In der Nacht hatte es weiter geregnet. Um fünf ging der Wecker und um sechs starteten wir zum Tropic of Capricorn-Loop. Leider hatten wir nicht das Glück, dass Honey Badger uns erneut einen Besuch abstattete. Entweder war es ihm zu feucht, oder er hatte seine Runde bereits früher gedreht… 🤨
Schon bald sahen wir eine Herde Elefanten, die sich aus dem dichten Gebüsch, in unsere Richtung bewegte.
Dann querten sie die Straße, doch die Kleinsten trauten sich nicht so richtig und gaben uns eine großartige Vorstellung. 🤩 Zu süß. 😘 Ich wusste nicht, ob ich fotografieren oder filmen sollte, es war einfach zu herzig... Es sah‘ aus, als hätten sie das erste Mal Asphalt unter ihren Füssen… 😄
Irgendwann reichte es den älteren Muttertieren und sie drängten die Kleinen forsch voran.
Wir bogen auf die S-144 ab und sahen bald einen Kori Bustard.
Was wohl diesem Wegweiser widerfahren ist?! 😐 🤢
Pilzkulturen mal anders... 😉
Noch immer nieselte es, die Tiere sahen nicht wirklich glücklich aus... Aber das täuschte wohl, der Regen hier in der Region war ein Geschenk, denn bereits zu dem Zeitpunkt unserer Reise war die allgegenwärtige Trockenheit ein trauriges Thema.
Dann trauten wir unseren Augen kaum, aus weiter Entfernung näherten sich zwei "äh" Gnus?! Nein, es waren tatsächlich Tsessebes... 🙂 Da es von dieser Antilopenart nur ca. 220 im KNP geben soll, freuten wir uns besonders, dass wir gleich vier Tiere sahen!
Wir sahen ihnen nach, bis sie wieder verschwunden waren...
Ein weiterer Kori Bustard tauchte auf und kurz drauf erschien ein hübscher Schabracken Schakal auf der Bildfläche - hatten wir im KTP täglich soviele von ihnen gesehen, war es hier im Krüger ein richtiges Highlight!
Wir fuhren weiter und dann kündigte sich die zweite einprägsame Eli-Sichtiung des Tages an... allerdings war es kein lustiger kleiner Fratz, sondern ein anscheinend sehr alter und sehr grummeliger Elefantenbulle. 😮 😕
Zielstrebig kam er mit aufgestellten Ohren und irrem Blick auf uns zu und wir legten schon bald den Rückwärtsgang ein...
Er zwang uns bestimmt 500 Meter zurück und hielt uns gut zwanzig Minuten auf, bevor wir weiterfahren konnten. Die Fahrspur ist übrigens unsere... 😗
Zwischenzeitlich hatten wir wirklich überlegt, umzudrehen und den Weg zurück zu fahren um noch rechtzeitig im Camp anzukommen, doch dann fasste sich Mr. Griesgram ein Herz und ließ uns unbehelligt passieren.
Gut so, denn so trafen wir tatsächlich noch auf ein Gnu, weitere Zebras und drei uns bis dahin unbekannte Antilopen - Common Reedbucks. Was für eine Ausbeute!
Ein paar Vögelchen (Yellow Billed Stork und African Spoonbill) und Zebras später...
...waren wir um kurz nach neun wieder im Camp, frühstückten, packten unsere Sachen zusammen und checkten um zehn aus. Natürlich nicht ohne das obligatorische Bild am Camp Baobab... 😎 Mittlerweile hatten wir zwar schon größere Exemplare dieser wunderbaren Bäume gesehen, aber 'wat mut, dat mut'! 😄