take-off1’674 Beiträge · seit 201223. Sept. 2014 ·
Huhu Lil,
das kleine Löwenbabys ist ja wirklich soooo süß . 😄 😄 😄 Hätte es nicht in euren Rucksack gepasst? 🤪 😗 Ich hoffe doch sehr, seine Mutter hat es wieder gefunden. Irgendwie sieht es ängstlich und verzweifelt aus.
Ach herrjeh... Was für ein armer kleiner Zwerg 😮 😮 ... Ist das denn ein normales Verhalten, dass eine Löwenmutter ihr Junges so ungeschützt lässt... 😕 ? Was meinte denn Euer Guide Shaku dazu ?? Hoffentlich findet ihn Strelitzie wohlauf und munter wieder... LG, Nane 🙂
das sind ja tolle Bilder mit dem kleinen Löwen Cup - den möchte man ja wirklich gleich einpacken. Und auch das Video ist grandios und sicherlich ungewöhnlich.
Es ist schon bedenklich, dass sich innerhalb Eurer Beobachtungszeit von rd. 1 Std. keine Mama und keine Tante um den Kleinen gekümmert haben. Da habe ich Bedenken. Trotzdem hoffe ich sehr, dass die Sache für den Kleinen doch noch gut ausgegangen ist. Hoffentlich werden das spätere Besucher bestätigen.
Gruß, Bernd
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Champagner8’801 Beiträge · seit 201024. Sept. 2014 ·
Guten Morgen Lil,
danke für die vielen schönen Fotos und das Video - wie das Kerlchen sich da gähnend auf die Seite fallen lässt...einfach nur 😘 😘 😘
Auch ich hoffe, dass mit diesem süßen Fratz alles in Ordnung ist - wobei ich schon am Anfang gestutzt habe: ein einzelnes Baby ist eher selten bei Löwen, oder? Da macht man sich schon Gedanken, ob der Wurf nicht vielleicht krank ist 😵 . Wobei ich diese laienhaften Kenntnisse jetzt einfach mal eins zu eins von den Hauskatzen übertragen habe - von Löwen hab ich keine große Ahnung....
Aber vielleicht hilft ja das Forum in Form von Strelitzie bei der Aufklärung des Falles 🙂 !
Ehrlich gesagt bin ich jetzt schon ganz schön gespannt auf den Makgadikgadi-Teil.... Ihr dürft also von meiner Seite aus gerne weiterfliegen 😄 !
LilThemenstarter1’242 Beiträge · seit 200925. Sept. 2014 ·
@ Strelizie Dankeschön und gern geschehen. Ich drücke euch ganz fest die Daumen dass ihr die kleine Löwenfamilie treffen werdet 😁 .
@ take-off Huhu Dagmar, wir hatten auch den Eindruck dass das kleine Löwenbaby ununterbrochen nach seiner Mama rief 🙁 .
Wir stellten natürlich Shaku die Frage wie er reagieren würde, wenn jetzt eine Hyäne vorbeigekäme. Er antworte uns, wie nicht anders erwartet, dass man nicht in die Natur eingreifen dürfe. Ich bin mir aber nicht so sicher, ob wir Touris in dem Moment nicht doch vielleicht versucht hätten, die Gefahr zu vertreiben (in die Hände klatschen, laut schreien, was auch immer).
@ ANNICK Coucou Annick, Danke fürs Kompliment. Ich bin mir ziemlich sicher dass euch das Pom Pom Camp auch gefallen würde 😁 .
@ Nane42 Huhu Nane, Shaku konnte sich die Situation eigentlich auch nicht erklären und nahm an, dass sich das Baby aus einem sicheren Versteck irgendwie selbstständig gemacht hat. Hoffen wir, dass Strelitzie uns schöne Bilder vom 4-Monate-alten Löwenkind mitbringt 😁 .
@ Bernd. Es freut mich sehr dass auch du mitliest 😁 .
@ Champagner Huhu Bele, dankeschön. Am Wochenende geht's weiter und ich hoffe dass ich noch ein paar schöne Erinnerungen in dir wecken kann 😁 .
Freue mich auf das Wochenende wenn es weitergeht 🤪
Für den Kleinen sehe aber schwartz 🙁 🙁 Welche Mama lässt denn ihr supersüsses Baby so lange allein in der Wildnis. Ich hoffe ja noch das sie gar nicht weit weg war sondern nur gut versteckt um im Notfall eingreifen zu können. Ihr hättet ja eigentlich versuchen können auszusteigen, dann hättet ihr das sicher gemerkt 😗
Jedenfalls sind wir, glaube ich, jetzt alle auf den Bericht von Strelizie gespannt.
Lass dich aber vor Sorge um den Kleinen nicht vom Schreiben abhalten. Wir warten.............
Liebe Grüsse Gypsy
LilThemenstarter1’242 Beiträge · seit 200926. Sept. 2014 ·
Huhu Gypsy, hoffen wir das beste für den Kleinen 😉 .
LilThemenstarter1’242 Beiträge · seit 200926. Sept. 2014 ·
Im Camp geniessen wir ein letztes Mal das leckere Mittagessen, packen unsere Sachen zusammen und dann wird es leider Zeit sich von Dineo, Andy und dem restlichen Pom Pom-Team zu verabschieden 😐 .
Nach einer herzlichen Umarmung vom Manager-Ehepaar werden wir von Shaku zum Airstrip gebracht.
Doch nach nur 5 Minuten hören wir die Managerin durchfunken, dass sich die Zeit unseres Fluges geändert hat und wir erst um 12.50 Uhr fliegen. Wir wenden und fahren zurück. Eine halbe Stunde später nehmen wir wieder im Landy Platz um definitiv das Camp zu verlassen. Wir kommen am Airstrip an, sehen aber weit und breit keinen Flieger 🤨 . Ein erneuter Funkspruch : neue Zeit 13.40 Uhr. Was jetzt ?
Shaku disponiert um und macht einen allerletzten Mini-Game Drive mit uns 😄 .
Die letzte Brückenüberfahrt in unserem Urlaub.
Um halb zwei landet dann schlussendlich unser Flieger (oder das was so aussieht) 😮 .
Oje ! Ein Zweisitzer und der Pilot ??! sieht aus als käme er gerade von der Schulbank 😗 😮 😕 . (Ich muss sogleich an Bele's Bericht denken, in dem auch "ein Pilot mit Flaum auf der Oberlippe" vorkam). Sehr viel Erfahrung kann der junge Mann noch nicht haben 😮 .
Er entschuldigt sich für die Verspätung und erzählt uns, dass unser ursprünglicher Flieger einen Platten hatte 😮 . Uns ist etwas mulmig zumute 😮 . Das Gepäck wird hinter unseren Sitzen verstaut und nach einem herzlichen und zugleich traurigen Abschied von Shaku quetschen wir uns in die kleine Propellermaschine.
Holprig kurven wir auf die Fahrbahn zu, ehe wir mit einer famosen Beschleunigung unseres Jungpiloten dem Himmel entgegen schwirren.
Ich schaue nach unten, entdecke Shaku der uns fröhlich zuwinkt und bin sehr traurig dieses Paradies mit seiner traumhaften Umgebung hier verlassen zu müssen 😐 😐 😐 . Hier haben wir uns sehr wohl gefühlt und wären gerne länger geblieben. 3 Nächte waren definitiv zu kurz !
Je weiter wir uns von dem Okavango Delta entfernen
umso karger wird die Landschaft unter uns. Ab Maun ist fast keine Wasserfläche mehr zu sehen und Graslandschaft und Trockensavanne wechseln sich ab. Schon von weitem können wir den Boteti River, Westgrenze des Makgadikgadi Pans National Parks, erkennen.
Der Flug ist "a little bit sehr bumpy" und nach 50 langen und bangen Spass- 😄 Minuten haben wir endlich wieder Boden unter den Füssen.
Am Airstrip werden wir von Slade, unserem Guide für die nächsten beiden Tage, erwartet. Das Gepäck wird ausgeladen und keine 5 Minuten später macht sich die kleine Propellermaschine schon wieder aus dem Staub.
Auf dem Weg zu unserer Unterkunft können wir uns einen ersten Eindruck von der Landschaft machen. Die Gegend hier ist geprägt von Steppengebiete und Dornbüschen und alles ist sehr sehr trocken. Das genaue Gegenteil von dem wo wir herkommen.
Nach nur 20 Minuten sind wir am Ziel
und werden herzlich mit einem kalten Getränk und Erfrischungstüchern empfangen. Nach kurzen Erklärungen gibt es für Jo und mich eine schöne Trinkflasche als Geschenk und wir dürfen dann unsere Chalets beziehen, die malerisch am Ufer des Boteti Flusses liegen.
Die Managerin schliesst auf und unser erster Blick gilt den "oh schreck" unzähligen kleinen Käfern, die sich überall befinden. Im Bett, am Moskitonetz, auf den Möbel, einfach überall 😣 😵 😏 .
Die Frau sieht unseren entsetzten Blick, beruhigt uns und erklärt die Käfer würden weder stechen noch seien sie giftig. Ausserdem würden die Zimmermädchen vor dem Zubettgehen noch mal mit der Chemiekeule vorbeikommen.
Ok, wir sind hier mitten im Busch, die Viecher sind nicht gefährlich, trotzdem finden wir es nicht wirklich prickelnd !
Aber abgesehen von den vielen Krabbel-Tierchen ist der Bungalow ein wahrer Traum.
Von der schattigen Terrasse können wir den Boteti überblicken, der aufgrund starker Regenfälle seit 2009 wieder fliesst.
Es ist so sagenhaft ruhig hier; man hört nur Vogelgezwitscher und das Rauschen der Bäume im Wind.
Die Betten sind liebevoll dekoriert
Schönes helles Bad.
Wegen der unzähligen Käfer packen wir nur das notwendigste aus und dann warten auch schon Kaffee und Kuchen auf uns.
Eine halbe Stunde später steigen wir am hauseigenen Anlegeplatz ins Boot, verlassen das Ufer und schippern auf dem Boteti Richtung Norden. Der Wind weht uns leicht um die Ohren und wir geniessen die traumhafte Landschaft um uns herum.
Nach einem knapp 10-minütigen Bootstrip erreichen wir das gegenüberliegende Ufer und steigen in den Geländewagen um.
Wir fahren am Ufer entlang
und begegnen schon nach kurzer Zeit einer Giraffe, die sich genüsslich an den leckeren Zweigen bedient.
Impala von hinten
und von vorne.
Krokodil
Und dann sehen wir sie :
die scheuen, schönen Tiere, deren Laute an Hundegebell erinnern.
Von Mai bis September kann man am Boteti River eine der beeindruckendsten Tierwanderungen von Gnus und Zebras in Botswana erleben. Und wir sind mittendrin - in der Zebrawanderung (Gnus sind im Moment noch Mangelware).
Schwarz/weiße Streifen wo man auch hinschaut.
Nach den vielen Zebras stoppen wir kurze Zeit später auch für das liebe Federvieh.
Marabu
Gelbschnabeltoko
Weißrückengeier - danke Bele 🙂
African Jacana (Blaustirnblatthühnchen)
Und noch eine Herde Zebras.
Auch ganz junge sind mit dabei.
Morgen ist Vollmond angesagt.
Schakal
Die untergehende Sonne taucht die Landschaft in ein rot-goldenes Licht und wir geniessen auf einer Anhöhe des Flusses unseren Sundowner.
Immer wieder kreuzen Mengen von Zebras unseren Rückweg. Die Abendstimmung am Boteti mit den vielen Tieren ist atemberaubend.
Nach einem weiteren Apero an der Bar ertönen dann schliesslich Trommeln, die das Abendessen einleiten. Kurz nachdem wir am schön gedeckten Tisch Platz genommen haben,
erscheint plötzlich das gesamte Team aus Küche, Service und Ranger und überrascht uns mit einer afrikanischen Gesangseinlage. Die hellen Stimmen und das Klatschen lösen wieder Gänsehaut pur bei uns aus. Ein unvergesslicher Moment !
Nachdem Köchin und Koch das Menü verkündet haben, stürmen wir das reichhaltige Buffet.
Heute Abend stehen Beef in Senfsauce, Bohnen, Reis und Kartoffelpüree auf dem Programm und das ganze wird mit einem Cheese Cake abgerundet. Mmmh wieder sehr lecker !
Das Publikum ist mal wieder bunt gemischt und auch hier sitzen die Manager und Ranger mit am Tisch, um geduldig alle Fragen zu Land, Landschaft und den Tieren zu beantworten.
Nach dem schmackhaften Essen setzen wir uns mit einem Amarula ans Feuer und lassen den ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen.
Anschliessend werden wir vom Ranger zu unserem Bungalow gebracht, da man auch hier nachts nicht alleine wegen der wilden Tiere umher laufen darf. Die Betten sind aufgedeckt, man hat das Moskitonetz heruntergelassen und Käfer sind so gut wie keine mehr darunter zu sehen. Gottseidank, die Managerin hat Wort gehalten 😗 !
Wow! Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ein traumhaftes Bild. 😁 Es fängt die Stimmung sehr nah ein und man fühlt sich direkt an den Boteti versetzt. Vielen Dank für das Teilen!
Über wen habt ihr die Leroo La Tau Lodge denn gebucht? Die sieht ja wirklich sehr verlockend aus, obwohl ich befürchte, dass sie unseren Preisrahmen sprengt. Freue mich schon auf mehr 😄
Viele Grüße Rudi
P.S. Das mit dem Bild zitieren muss ich wohl noch üben. Auf jeden Fall meine ich vor allem das Bild was Belle auch gepostet hat.
auch die Fortsetzung Deines Berichts habe ich mit viel Vergnügen gelesen. Und die Fotos sind auch wieder grandios.
Für mich war die Lodge Leroo-La-Tau besonders interessant. Das war vor rd. 20 Jahren eine unserer ersten Lodges in Botswana. Damals sind wir auf der Teerstraße an der Abzweigung vorbei gefahren und waren schon fast in Maun. Natürlich gab es noch kein GPS oder Handy - wir hatten aber zum Glück ein Sat-Fon. Damit haben wir die Lodge erreicht und uns den Weg erklären lassen. Schließlich haben wir die Lodge mit großer Mühe gefunden. Das Areal war nicht sehr gepflegt, die Cottages ziemlich abgewohnt und der Pool dreckig. Der Boteti führte noch kein Wasser. Aber die Lage der Lodge war auch damals schon grandios. Inzwischen hat sich offensichtlich einiges verändert. Vielleicht sollten wir es uns wieder einmal ansehen.
Übrigens, das hat man Euch vermutlich auch erzählt, bedeutet der Name der Lodge The Lion`s Footprint.
LilThemenstarter1’242 Beiträge · seit 200928. Sept. 2014 ·
Hallo ihr Lieben,
vielen, vielen Dank für eure lieben Worte 😘 😊 🙂 . Es freut mich sehr, wenn ich schöne Erinnerungen oder Sehnsüchte wecken kann 🤪 .
@ Champagner Huhu Bele, dankeschön 😘 und gern geschehn 😄 . Das Zebrafoto ist auch eins von meinen Lieblingsbilder, obwohl ich es fast gelöscht hatte, weil es mir im allerersten Moment auf dem Display vom Fotoapparat sehr dunkel erschien 😗 .
@ Rudi7 Hallo Rudi, schön dass du auch mit dabei bist und vielen Dank für deine lieben Worte 😘 . Wir haben die gesamte Reise als Gesamtpaket bei Iwanowski‘s Reisen gebucht und kennen somit leider nicht die Einzelpreise von den Unterkünften.
P.S. Zum Zitieren : Du musst in den Thread mit zitieren reingehen, den Teil (oder Foto) kopieren, dann den Thread mit abbrechen wieder verlassen. Das ganze in deine Antwort hereinkopieren und dann die blaue Blase (über den Smiley's) anklicken 😉 .
@ Bernd Hey Bernd, vielen Dank fürs Kompliment 😘 . Dass Leroo la Tau übersetzt The Lion’s Footprint heisst, ist uns bekannt, nicht aber dass es diese Unterkunft schon so lange gibt. Die Lage ist wirklich gigantisch, die Lodge sehr gepflegt und das Personal tut alles um dem Gast jeden Wunsch von den Augen abzulesen 😄 . P.S. Löwenspuren haben wir viele gesehen und dabei blieb es leider auch 😐 .
@ Guggu Huhu Gudrun, ich danke dir 😘 und schöooon wenn ich wunderbare Erinnerungen in dir wecken kann 🤩 .
Gleich geht’s weiter mit grossem Elefantenkino ...
LilThemenstarter1’242 Beiträge · seit 200928. Sept. 2014 ·
13. Mai 2014
Nach dem üblichen Weckruf um 6.00 Uhr wartet eine halbe Stunde später ein schmackhaftes Frühstück auf uns. Nach der kurzen Fahrt im Boot steigen wir auf der anderen Seite des Ufers wieder in den bereitstehenden Landrover. Es ist heute Morgen zum ersten Mal richtig kalt.
Wir verlassen das Ufer des Boteti und fahren durch die Buschlandschaft; gespannt was uns heute alles noch erwartet.
Wir fahren an Steppe und baumloser Savanne vorbei und sehen leider sehr wenige Tiere.
Die einzig nennenswerte Sichtung ist eine Puffotter die sofort das Weite sucht
und ein Elefant, der ziemlich schlechte Laune hat und seinen Anspruch auf das Territorium hier ziemlich klar zum Ausdruck bringt. Mit aufgestellten Ohren macht er uns klar, dass wir es ja nicht wagen sollen noch näher zu kommen. Ist ja schon gut; wir müssen eh weiter ...
Nach 1 1/2 Stunden ergebnisloser Suche nach weiteren Tieren fahren wir zurück zum Ufer des Boteti. Hier sieht die Tierwelt schon wieder ganz anders aus.
Wir beobachten Elefanten bei der Morgenwäsche,
beim Spaziergang,
beim Frühstück,
von hinten,
von der Seite
und von vorne.
Der Boteti River und seine, von grünen Bäumen und Büschen, bewachsenen Ufer sehen wunderschön aus und wir können uns nicht satt sehen an diesen Farben. Zu Recht wird er als kleiner Bruder vom Chobe River bezeichnet.
Wir haben den ganzen Morgen über kein einziges Auto gesehen und geniessen die Einsamkeit und Ruhe hier im Park.
Kaffeepause machen wir in Flussnähe; herrlich dieses Fleckchen Erde.
Danach machen wir uns wieder auf den Weg, entdecken eine Vielzahl bunter Vögel
und fahren an Kudus
und friedlich grasenden Impalas vorbei.
Einer von den Ugly's : Marabu.
Gigantischer Blick über die Floodplains (rechts mit Eli als Deko).
In der Ferne sehen wir einen einzelnen Elefanten und der Anblick des Riesen auf der grünen Insel mitten im Boteti ist postkartenreif.
Kurze Zeit später stoppen wir bei einer Herde Zebras die ihren Durst stillen.
Es ist so wundervoll still und friedlich hier und die Ruhe im Park wird nur von Vogelgezwitscher und vom Plätschern des Wassers unterbrochen, wenn die Zebras hochschrecken und wild auseinander rennen.
Wir fahren weiter und sehen kurze Zeit später eine Elefantenherde die genüsslich ein Bad nimmt.
Die Elis schwimmen im Fluss,
tauchen unter und toben sich in kleinen Kämpfen aus.
Der Rest der Gruppe frisst friedlich am Ufer
und dieser Schmutzfink bespritzt sich mit Wasser und Matsch.
Was für ein Elefantenkino ! Wir sind begeistert.
Die Kolosse würdigen uns keines Blickes und scheinen sich durch unsere Anwesenheit nicht stören zu lassen ...
... ausser dieser Riese hier,
der plötzlich, wie von der Tarantel gestochen auf uns zuläuft und bedrohlich mit den Ohren wedelt. Er hebt seinen Rüssel in die Luft, trompetet und stampft bedrohlich mit dem Fuss.
Leichtes Unbehagen macht sich bei uns Touris bemerkbar, doch unser Ranger versichert uns, dass es sich hier nur um einen Scheinangriff handelt. Kein Grund zur Sorge ! Vorsichtshalber vergrössert er den Abstand zwischen Tier und Mensch und der Elefant wendet sich von uns ab.
Nach vielen Fotos trennen wir uns von den Elefanten und erreichen erst gegen Mittag, voller Eindrücke und Adrenalin, unsere Lodge.
Champagner8’801 Beiträge · seit 201028. Sept. 2014 ·
Ach Lil, das sind ja wirklich wunderschöne Fotos vom Boteti und seinen Anwohnern - Sehnsucht kommt auf 🤨 ! Und das Foto mit dem einzelnen Elefanten im knallblauschimmernden Wasser ist der Hammer!
Du schreibst ja, dass der Boteti auch kleiner Bruder des Chobe genannt wird - aber ehrlich gesagt hat der Kleine für mein Empfinden zwei große Vorteile gegenüber seinem Bruder: man ist dort auf der "richtigen Seite" und hat daher viel besseres Licht (dieses häufige Gegenlicht am Chobe und auch der Rauch von Namibia nervt manchmal schon) - und man hat viel mehr Ruhe! Für mich eine magische Gegend - und du bringst dieses Feeling mit deinen Fotos perfekt rüber!
Danke dafür!
Gruß Bele
P.S.: Den Film hab ich jetzt erst gesehen - wie cool!!!! Grüß mir bitte den Jo recht herzlich - ich bin neidisch 🤢 (und beobachte genau, um dazu zu lernen und nächstes Mal schon beim Filmen weniger Fehler zu machen)!! 🙂
take-off1’674 Beiträge · seit 201228. Sept. 2014 ·
Hach Lil was für eine traumhafte Reise. Durch die Bilder erweckst du wieder eine tiefe Afrikasehnsucht in mir. Das Video mit Originalton des trompetenden Elefanten ist einfach gigantisch. Ich fühle mich gleich mittendrin und werde so etwas von tiefenentspannt und ruhig, wie ich es (fast) nur in Afrika erlebe. Obgleich ich auch zugeben muss, dass ich bei Scheinangriffen von Elefanten immer etwas nervös werde.
Deine Elefantenbilder sind wirklich klasse. Ich finde du hast deine Kamera noch sehr ruhig gehalten als der Eli seinen Scheinangriff gestartet hat.Da hätte ich bereits den Rückgang eingelegt 🙁 Na ja, bin ja auch ein klein wenig Elefantengeschädigt 🙄 Aber ich mag diese Tiere trotzdem sehr. Mir gefällt die afrikanische Rasse auch besser als ihre asiatischen Verwandte. Bewundere immer wieder wie so grosse und gewichtige Tiere sich fast lautlos fortbewegen können.
Deine Lanschaftsbilder sind auch sehr gelungen. Mir gefällt besonders der Blick über die Floodplains mit Eli als Deko.