fahrinurlaubThemenstarter394 Beiträge · seit 200826. Apr. 2011 ·
Hi, wir haben unsere ursprünglichen Reise umgestellt: Zambia mit South Luangwa NP gestrichen und wollen jetzt über Zimbabwe an die Küste Mosambiks fahren. Die Route sieht jetzt so aus:
Los sollte es Anfang November mit einem 4x4 Camper mit Dachzelt gehen und eingeplant sind 4-5 Wochen. Da wir schon mal im Okavango-Delta und Krüger NP waren, sind diese Orte hauptsächlich Durchgangsstationen… in Maun würden wir gerne einen Heliflight unternehmen und in Savuti zwei Nächte bleiben. Der Schwerpunkt sollte Nord-Zimbabwe mit seiner Tierwelt und die Küste Mosambiks zum relaxen sein. Ist diese Strecke realistisch für 4 Wochen? Uns graut es etwas davor durch Harare oder andere größere Orte in Zim zu fahren (Kriminalität). Wie sieht die Sicherheitslage im Allgemeinen aus… das Auswärtige Amt schreibt von bevorstehenden Wahlen in diesem Jahr. Gibt es Alternativen… evtl. über Great Zimbabwe? Kann man Anfang/Mitte November die Strecke Hwange-Binga-Karoi-ManaPools am Lake Kariba erfahrungsgemäß noch fahren oder wird sie wegen der Regenzeit schon gesperrt sein?
fahrinurlaub schrieb: Uns graut es etwas davor durch Harare oder andere größere Orte in Zim zu fahren (Kriminalität). Wie sieht die Sicherheitslage im Allgemeinen aus… das Auswärtige Amt schreibt von bevorstehenden Wahlen in diesem Jahr.
Hallo
Wir waren letztes Jahr 3x in Harare und hatten nie Probleme, weder zu Fuss, noch mit dem Auto, allerdings gehen wir nach Einbruch der Dunkelheit nie raus; das haben wir immer und überall in Africa so gehandhabt. Und keine Kameras umgehängt, einfache Kleidung usw. Punkto Wahlen sieht es so aus, dass im Herbst keine stattfinden; sagen zumindest unsere Freunde in Mutare. Herzlich grüsst Manaslu
fahrinurlaubThemenstarter394 Beiträge · seit 200804. Mai 2011 ·
Habe mittlerweile den Footprints 'Zimbabwe' gelesen und der schreibt, das es recht sicher ist… freundliche nette Menschen etc. Aber die Kapitel 'economy' und 'social conditions' sind ja total deprimierend.
Ist denn mittlerweile der Coronation Caravan Park in Harare wieder in Betrieb, oder wo sollte man dort übernachten?
Der Coronation Park war bei unserem letzten Besuch total herunter gekommen. Der Platz war so eine Art “Vergnügungsort” für das Milieu geworden. Aus jeden Fahrzeug dröhnte andere Musik, wobei es scheinbar keine Rolle spielte, wenn die Lautsprecher fast explodierten. Die Mädels und Jungs gingen fleißig duschen, denn so kann man scheints das HIV-Virus abwaschen. Wir verzogen uns mit ein paar anderen Touris in die hinterste Ecke, konnten aber wegen des Lärms und “Verkehrs” trotzdem nicht schlafen. Gemäss Auskunft von Einheimischen ist das bis heute so geblieben.
Ich würde mir eine Unterkunft in der Gegend vom Lake Chivero suchen.
Achtung in Harare! Unseren Freunden wurde kürzlich vor einem Shopping Center in Harare ein Reifen zerstochen. Das selbe ist uns mal in Bulawayo passiert. Die Ganoven hoffen, dass die Luft ganz langsam entweicht und wenn man dann einige Kilometer außerhalb auf der Landstrasse steht um den Reifen zu wechseln, schlagen sie zu.
Die meisten Zimbabwer sind wirklich nett, aber eben doch nicht restlos alle.
fahrinurlaubThemenstarter394 Beiträge · seit 200816. Mai 2011 ·
Tja, wir sind immer noch unentschlossen, mein Partner grauts vor der politischen Situation in Zim.
Wie sieht es eigentlich mit der Strecke von Hwange über den Chizarira NP weiter zu den Mana Pools aus, kann man die Anfang/Mitte November noch fahren? Habe gelesen die Piste muss ziemlich übel sein. Da die Autovermieter in Joburg (KEA und Britz) nur eine Fahrt in Sambia in der Gegend von Livingstone zu lassen, bleibt uns wohl nichts anderes übrig als diese Strecke zu fahren.
Und eine weitere Frage auf die ich bis jetzt noch keine Antwort bekommen habe. Ist es ratsam die Campingplätze in Hwange und Mana Pools vorzubuchen? Wir neigen eher dazu nicht vorzubuchen, da wir wirklich nicht wissen welchen Tag genau wir an welchen Ort sind.
wir selber sind diese Strecke im Juni 2011 gefahren. Deine angefragte Strecke ist grober Gravel und in keinster Weise mit den Pads von Namibia vergleichbar, viel schmaler und zum Teil eine richtige Reifenfresser Piste. Durch den vielen Regen in diesem Jahr war sie stellenweise noch stark beschädigt. Wir haben von Mana Pools bis Binga ca. 12 Stunden Fahrzeit mit kleiner Pause gebraucht, inklusive Zwischenstopp in Karoi zum Tanken.
Die Camps im Hwange und Mana Pools haben wir nicht vor gebucht. Die drei Haupt Camps - Robins Camp, Sinamatella Camp und Main Camp sind sehr groß und man sollte immer einen Platz finden. Diese Camps kosten 15,00 US pro Person/Tag.
Die privaten Camps sind mit einem Auto ausgebucht oder für Gruppen mit max. 12 Personen. Wir hatten Glück in Mandavu Dam und Shumba Camp einen Platz zu bekommen. Diese kosten 25,00 US pro Person/Tag und man hat das Camp mit zwei Attendents für sich alleine. Diese halten sich diskret im Hintergrund zurück.
Mana Pools hat ca. 30 Campsites. Hier haben wir auch nicht vor gebucht. Die erste Camp-reihe am Zambezi kostet pro Campsite 100,00 US/Tag. In der zweiten und dritten Reihe kostet das Camp pro Person 20,00 US/Tag. Parkeintritt kostet 30,00 US für 7 Tage und 10,00 US pro Fahrzeug.
Wir haben Deinen Bericht über KEA gelesen und sind schockiert. Wir wollen nämlich im August auch eine Rundreise in ZIM mit KEA machen, und natürlich ohne Einschränkungen!
Weißt Du denn, welche Vermieter diese Einschränkungen nicht haben? Wir haben ja schon gebucht (bei Iwanowski und dort auch zweimal nachgefragt, ob es kein Problem ist - angeblich nicht), allerdings müssen wir jetzt ja vielleicht doch den Anbieter wechseln.
Hallo, letzten Monat haben wir eine ähnliche Reise unternommen. Probleme gibt’s immer dann nicht, wenn man den richtigen Vermieter hat. Ich könnte da 4x4campers.co.za empfehlen. Viele Grüße an Mike und Keith. Obwohl die Straßen in ZIM (bis auf die Gegend unterhalb des Kariba Sees) in gutem Zustand sind, braucht Ihr für Eure geplante Strecke sicher gutes Sitzfleisch. Wir sind von JNB über Serowe, Kubu Island und Panadamatenga (Supergrenze nach ZIM) in den Hwange NP und von dort in den Chizarira NP gefahren. Hierzu ist eine sehr gute Bodenfreiheit (>Serien-Hilux) erforderlich. Der Rest der Strecke nach Karoi ist, wenn sie zu Eurer Zeit grundsätzlich noch befahrbar ist, eine Geduldsprobe (außer, man wechselt gerne Reifen oder nimmt Materialschäden in Kauf). Das Sanyati River Camp fällt als Zwischenstopp aus. Es sind zwar noch ein paar Einheimische dort, die gerne ein paar Dollars verdienen würden, es gibt jedoch keinerlei funktionierende Infrastruktur mehr. Kurz vor Karoi (ca. 50-60 km) gibt’s dann wieder Teer. Mana Pools war wie immer traumhaft, ein Kurzaufenthalt kommt aber schon relativ teuer und die ersten 40 KM bräuchten dringend einen Grader. Bei unserer Reise quer durch ZIM (auch durch Harare, wo wir uns – sehr individueller Eindruck!!! – sehr sicher gefühlt hatten) haben wir viele Kontrollen passiert und sind immer hervorragend behandelt worden (wie man in den Wald hineinruft…). Bei Mutare sind wir nach MOZ gefahren und haben den Fehler gemacht, den Gorongosa NP (zum dritten Mal!) zu besuchen. Dort mussten wir ans neue amerikanische Management, die wohl gerade auf zahlungskräftige Kundschaft, die Hubschrauberrundflüge mit Stöckelschuhen (eigene Beobachtung) mögen, ca 20 Euro für die Erlaubnis, selbst auf Gamedrive zu fahren, zahlen. Von dort sind es etwas mehr als 1.100 Kilometer bis Maputo und das zieht sich!!! Wir würden es uns nicht mehr antun. Wobei die Grenze bei Beitbridge keine Alternative ist und wir ggf. über Plumtree nach BOT und weiter nach Martins Drift reisen würden. Wir würden das in vier Wochen nicht mehr machen wollen. Fragen? Immer gerne! VG Peter
Hallo Peter! 20 Euro für einen Gamedrive? Extra zu den normalen Gebühren? Der Frage von Manaslu möchten wir uns anschliessen. Bitte beschreib uns kurz deine Erfahrung im Gorongosa. Wir überlegen nämlich ob wir August/September einen kleinen Umweg dorthin machen sollen oder nicht. Vielen Dank Christina
Wie ich festgestellt habe, möchten doch einige von euch in naher oder ferner Zukunft via Mutare nach Mosambik reisen. Für Camper hätte ich eine sehr nette Adresse ausserhalb Mutare:
HIVU Nursery Backpackers und Camp Site
Hoch oben in den Vumba-Bergen auf 1‘700 m an genialer Lage mit wunderbarer Aussicht ins Tal und auf die Chimanimani-Berge, mitten in der Natur. Der Platz ist ca. 400 m von der Einfahrt zum botanischen Garten entfernt und angeschrieben. Es gibt einen kleinen Laden, Gemeinschaftsräume mit Kamin, eine Küche und ein sehr nettes, kleines Gartenrestaurant, wo man was Kleines essen kann. Campiert wird auf einer schönen, grossen Wiese unmittelbar neben dem Haus. Kosten: 5 U$ pro Person. Ein zuverlässiger Nachtwächter sorgt für die Sicherheit. Besitzerin: Sally Preston. Nein, vorbuchen muss man nicht, und nein, eine Internetseite gibt’s auch (noch) nicht. Dafür ein paar Fotos von unserem 4-tägigen Aufenthalt:
Der einst tolle Zeltplatz des botanischen Gartens ist nicht mehr in Betrieb und der Caravanplatz, welcher immer noch angeboten wird, ist ein Trauerspiel. Die einst schöne Aussicht ins Tal ist komplett zugewachsen und es gab kein Wasser und keinen Strom mehr. Dazu kommt, dass die ziemlich lange Zufahrt sehr ungepflegt ist. Unser Freund, der zwar einen Allrad hatte, aber noch nicht so geübt war, sagte uns anschliessend, dass dies für ihn schon ein Grenzfall gewesen sei. Kosten immerhin 55 U$ für 2 Pers. für 1 Nacht. Wir sind nicht geblieben.
Den Stadtcamping von Mutare haben wir uns auch angeschaut, aber da er direkt an der Hauptstrasse liegt und nicht eingezäunt ist, war er uns ein wenig unheimlich. Dazu kommt noch, dass der Typ gleich einen Fantasiepreis verlangen wollte, als er unsere ausländischen Nummernschilder sah.
Wir können euch die HIVU Nursery wärmstens empfehlen!
Hallo, habe jetzt im nachhinein auch keine Lösung parat. Muß mich auch etwas zurückhalten, da ich mich in Entschädigungsverhandlungen befinde. Unser Urlaub war auf jeden Fall ein Flopp. Auch der KEA Trax Camper. Nicht das Fahrzeug an sich, sondern der Trax Aufbau ist überaltert. Jeden Tag ein neues Problem und dabei null Werkzeug (nicht mal ein Schraubenzieher) Nur Radwechsel-Werkzeug. Man hat den Eindruck, KEA möchte seine Wagen nur auf Teerstraßen fahren lassen.Mußten uns notgedrungen erst mal einige Werkzeuge kaufen.
Hallo Zusammen, ja, es stimmt, wir mussten zusätzlich zu den üblichen Gebühren, etwa 20 Euro für die Erlaubnis zahlen, als Selbstfahrer einen Gamedrive zu machen. Dabei gilt diese Erlaubnis nicht, wie die sonstigen Gebühren, 24 Stunden, sondern pro Tag. D.h., dass wir grundsätzlich für den Ankunftstag (abends) und für den nächsten Tag morgens extra je 20 Euro zahlen sollten. Wir hatten uns dann aber darauf geeinigt, mir Extra-Unterschrift des zu seinen Mitarbeitern nicht sehr freundlichen Gerneralmanagers, zweimal zm Preis von einer Erlaubnis fahren zu dürfen. Übrigens waren einige Strecken für Selbstfahrer gesperrt... Während unseres Aufenthalts wurden ständig Hubschrauberflüge durchgeführt. Das war wahrscheinlich eine Ursache, dass wir kaum Tiere (zwei Antilopen waren's glaube ich)vor die Linse bekommen haben. Wie schon angemerkt, Selbstfahrer sind nicht mehr so wirklich die Zielgruppe - schade eigentlich. Dafür gibt es auch auf dem Campground wireless Lan!!! Wir waren schon enttäuscht, früher hatte es uns besser gefallen. VG Peter