Es ist Zeit, Namibia wieder Richtung Botswana zu verlassen. Wir genießen noch das Frühstück im Camp Kwando und machen dann die Verabschiedungsrunde. Auch wenn wir nur kurz da waren, haben wir doch viele vom Staff ins Herz geschlossen. Wir haben uns auch hier sehr wohl gefühlt, und ein winziges Stück von einem bleibt dann ja an solchen Orten auch immer zurück. Henry blubbert im Fluss herum, wir sagen auch zu ihm noch auf (hoffentlich) Wiedersehen. Einzig die rabiate Affen-Gang werden wir nicht vermissen 😊
Ich habe den Mudumu NP als den am wenigsten spannenden Park in Erinnerung, aber ich glaube, ich tue ihm unrecht, das möchte ihr hier korrigieren. Ich habe mich mit @Nacho ein bisschen darüber unterhalten, und in der Retrospektive denke ich, konnte ich den Park nicht so recht genießen, weil es meinem Sohn ja nicht so gut ging. Da überlagern sich diese Erinnerungen wohl. Wenn ich mir die Fotos so anschaue, ist es doch auch ein wirklich sehr schöner Park! Wenn auch die Tierdichte nicht ganz so groß ist, aber das lag vielleicht auch an den Uhrzeiten, zu denen wir unterwegs waren. Sehr schön war, dass wir kaum anderen Autos begegnet sind, hier und selbst in der Kwando Core Area. Auch am Horseshoe beim Sundowner waren wir insgesamt nur 3 Autos.
Aber jetzt: Byebye Camp Kwando! Wir können die Lodge wirklich uneingeschränkt empfehlen. Und das liegt eigentlich immer auch an den wieder sehr herzlichen und aufmerksamen Menschen, die einen Aufenthalt zu etwas Besonderem machen.
Wir fahren wieder zurück auf die B8 Richtung Grenze. Um 12h erreichen wir diese, nachdem wir über die Brücke am Chobe fahren. Der Fluss hat gut Wasser - meine Eltern erinnern sich, als sie das letzte Mal da waren, hatte er viel weniger.
Die Ausreise geht schnell, auch dank des Forums wusste ich, was zu tun ist und welche Formulare wir brauchen. Eine zweite Familie wird wieder zurückgeschickt, weil sie ein Formular fürs Auto vergessen haben 😩 auch hier wird sehr gründlich jedes Dokument geprüft, das ich für meinen Sohn vorlegen muss. Dann gehts auf zum Botswanischen Grenzposten! Die Hütte ist klein, und voll. Ohje. Es ist ein bisschen laut und eng, aber die zwei Damen am Schalter führen ein strenges Regiment und jeder wird in seine Schranken verwiesen, damit funktioniert es auch schließlich gut und wir kommen in Summe auch zügig durch. Da ich vorab gelesen hatte, dass es auch Gesundheitschecks gibt, mache ich mich auf die Suche, wo die denn wären. Tatsächlich gibt es einen zweiten Schalter an einem anderen Häuschen, da wird nochmal separat kontrolliert und damit ist auch alles erledigt und wir können in den Chobe Nationalpark einfahren!
Da wir um 15h bereits eine Bootsfahrt haben, fahren wir die Teerstraße bis Kasane durch und checken um 14h in der Chobe River Lodge ein. Auf dem Weg sehen wir keine Tiere.
Die Lodge liegt mitten in Kasane, sie ist sehr schön und modern, und hat nur wenige Zimmer, was wir immer bevorzugen. Wir werden jedoch nicht wirklich warm, uns ist sie ein bisschen zu "poliert", anders kann ich es nicht ausdrücken. Der Staff ist auch sehr freundlich, aber auch recht distanziert. Und dadurch, dass wir nicht wirklich in der Natur sind, ist es für uns die am wenigsten attraktive Lodge. Dafür haben wir ein beheiztes Zimmer zur Abwechslung und das Essen ist auch prima. Sie haben ein eigenes Kiddies Menü, das ist immer gut. Was uns gefällt ist, dass man beim Essen gemeinsam mit den anderen Gästen an einer langen, großen Tafel sitzt.
Mein Sohn isst noch schnell etwas, und dann treffen wir auch schon Tefo, unseren Bootsführer für den Nachmittag. Die Lodge hat direkt einen Steg zum Boot, das ist sehr komfortabel. Durch den Garten gehen wir zum Wasser und steigen ein, wir sind die einzigen Gäste. Wir haben ein kleines Boot, das freut uns natürlich auch sehr.
Wir merken schon bei der Anfahrt zum Nationalpark: hier ist deutlich mehr los, als wir es bisher gewohnt waren! Zuerst muss unser Guide uns registrieren, dann fahren wir weiter. Meine Eltern vergleichen die Bootsfahrt natürlich mit der, die sie damals vor Jahren gemacht haben. Damals war es deutlich trockener, und sie erinnern sich an riesige Herden, die zum Fluss gekommen sind. Das ist heute nicht so, wir sehen viele Tiere, aber meist eher vereinzelt. Dafür fahren wir nicht nur an der Riverfront entlang, sondern auch zu den Inseln und Kanälen. Meine Eltern sind Anfangs etwas enttäuscht, mein Sohn und ich sind jedoch begeistert, wir haben den Vergleich ja nicht 😃 doch sie finden sich ab und genießen die Fahrt dann schließlich genauso.
African Darter
Und wir sehen wirklich viele Tiere. Zur großen Freude meines Sohnes sehen wir sehr viele - teils riesige - Krokodile, und mit dem Boot kommt man ihnen wirklich sehr nahe. Elefanten gibt es in jeder T-Shirtgröße, von S bis XL, Büffel, Waterbuck, Kudu, Impala und viele Wasservögel.
African Fish-Eagle
Wir sind gerade auf Seite der Inseln, da sehen wir an der Riverfront am Ufer Antilopen zum Wasser kommen. Wir sind recht weit weg, das mag meinen Faux-Pas vielleicht entschuldigen - ich rufe aufgeregt: Blessbok! 😁
Es sind natürlich Rappenantilopen. Die Kleinen sind noch so hell, ich glaube das hat mich auf die Entfernung verwirrt. Ich schieb's mal auf die Sonne 🫠
Wir bleiben mit dem Boot recht lange bei ihnen und schauen ihnen zu, wie sie zum Wasser laufen, trinken, und sich schließlich wieder zurückziehen. So eine schöne Herde haben wir noch nie gesehen, bisher immer nur ein oder maximal zwei zusammen, und noch nie Jungtiere.
Und schon sind sie wieder verschwunden! Was für eine schöne Begegnung. Tefo navigiert uns weiter, und wir sehen ein paar Kudus, Impalas und Waterbucks.
Wir fahren wieder Richtung offenes Wasser und Inseln und hier kommen wir den Krokodilen so richtig nahe.
Pied Kingfisher
Mein Sohn kann sich gar nicht losreißen, jedes Krokodil, das wir entdecken, muss auch angesteuert werden 😃 sie sehen alle so grimmig aus! Dazwischen schummelt sich auch ein Water Monitor.
Water Monitor
Dazwischen sehen wir immer wieder Wasservögel, hauptsächlich verschiedene Arten von Enten/Gänsen, aber auch andere.
Was für lange Krallen die haben! Aber auch sehr niedlich, die Kleinen. In einem anderen Reisebericht gabs ja schon so tolle Fotos davon, wie ein fürsorglicher Jacana-Papa seinen Nachwuchs unter die Achsel geklemmt transportiert hat. Das haben wir leider nicht gesehen, aber unser Guide erzählt uns natürlich davon.
Wir tuckern vor uns hin und besuchen noch Elefanten, die sich auf einer der Inseln zum Fressen aufhalten. Die Sonne neigt sich schon stark dem Horizont zu, sehr lange werden wir wahrscheinlich nicht mehr fahren.
Der Elefant sieht ein bisschen so aus, als würde es ihm den Rock wegblasen 😃
Hallo Caroline, da waren wir vor Kurzem auch! Ich habe schöne Erinnerungen an die Gamedrives an Land und auf dem Wasser.
Wenn man von der Natur pur kommt, ist es schon etwas gewöhnungsbedürftig plötzlich in einer Stadt zu sein. Trotzdem hat uns die Lodge gut gefallen und etwas Luxus war auch wieder einmal schön.
Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana
carolineThemenstarter87 Beiträge · seit 202615. Okt. 2026 ·
Liebe Caroline,
Oh wie lustig 😃 ja eh, ich fand die Lodge eh schön, ist natürlich meckern auf hohem Niveau! Der Gamedrive, den wir mit ihnen hatten, war auch sehr schön.
Wann wart ihr denn da?
Liebe Grüße,
Caroline
carolineThemenstarter87 Beiträge · seit 202616. Okt. 2026 ·
Chobe Sunset
Viel zu bald geht die Sonne unter und damit rückt auch das Ende der schönen Bootsfahrt näher. Aber ein paar ganz wudnerbare Sonnenuntergangsfotos gehen sich doch noch aus 😃 Wir genießen die Zeit und die relative Stille (den tuckernden Bootsmotor hört man ja doch). Gottseidank ist die Flusslandschaft weitläufig, und die vielen Boote verlaufen sich etwas, aber so ganz alleine ist man hier halt nicht. Da waren wir von den vorigen Locations halt sehr verwöhnt. Auch an der Riverfront selbst sieht man immer wieder Gamedrive Autos fahren. Allzu schlimm ist es jedoch nicht.
Die Fahrt ist eindeutig sehr Elefanten-lastig, und es wird auch so bleiben. Auch wenn es nicht die riesigen Herden sind, an die sich meine Eltern erinnern, genießen wir alle die Fahrt sehr und freuen uns, das erleben zu dürfen. Vom Boot aus Safari zu machen ist wie ich finde immer noch mal etwas anderes, als mit dem Auto. Man hat eine ganz andere Perspektive, und sieht andere Dinge. An dieser Reise gefällt mir besonders, dass wir diese Abwechslung haben.
Als die Sonne so richtig untergeht, steuert Tefo eine Insel an, auf der eine Elefantenfamilie noch unterwegs ist. Die Stimmung ist einzigartig, es ist nur noch ein zweites kleines Boot in unserer Nähe, und im Gegenlicht entstehen dabei ganz wunderbare Bilder. Kitschfaktor inklusive!
Die Dickhäuter sind ganz nahe am Wasser und beäugen uns immer ein wenig misstrauisch, fühlen sich aber offenbar nicht gestört. Wir haben den Motor abgestellt und hören, wie sie das lange Gras ausrupfen und genüsslich verspeisen. Hin und wieder prustet einer.
Wir werden natürlich vom stärksten Mitglied der Familie gebührend gewarnt, wenn wir ihnen gefühlt zu nahe kommen. Kommt nur her, dann kriegt ihr eine Tracht Prügel! Der Zwerg wird bestimmt mal eine gute Chefin 😃 Sie passt gut auf ihre Großen auf.
Irgendwann geht auch der schönste Tag zu Ende, und wir müssen uns von ihnen losreissen. Schließlich wartet in der Lodge ja auch das Abendessen auf uns.
Die meisten Boote sind bereits weg, und Tefo gibt ordentlich Gas. Wir holen noch ein paar von ihnen ein und wir kommen im (Stock-) Finsteren bei der Lodge an.
Wir gehen gleich Abendessen - es gibt leckeres Steak mit Erdäpfelpürree. Mein Sohn liebt das, und ich bin froh, dass er wieder ordentlich essen kann!
Das Highlight des Abendessens ist allerdings, dass uns ein Hippo im Garten besucht. Mein Sohn ist so begeistert, dass er fast aufs Essen vergisst. Es fühlt sich wie zuhause (ist es wahrscheinlich auch. Wer soll es ihm streitig machen?) und mampft genüsslich vor sich hin. Der Staff ist etwas nervös und lässt uns nicht aus den Augen, obwohl wir natürlich die Terrasse nicht verlassen. Aber offenbar sehen wir nicht sehr vertrauenserweckend aus, und ich vermute, sie rechnen jeden Moment damit, dass einer von uns das Hippo streicheln will 🤪 Als professionelle Hippo-Streichler wissen wir natürlich, dass wir nicht im Zoo sind, und gefährlichstes Tier in Afrika, und so weiter. Wir erfreuen uns einfach am Anblick und schließlich haben wir auch noch nie gemeinsam mit einem Flusspferd zu Abend gegessen, das ist schon auch etwas besonderes.
Nach einem erfolgreichen Tag fallen wir wieder müde ins Bett. Morgen läutet der Wecker wieder früh, es geht zum Gamedrive in den Chobe Nationalpark.
Melanie1982730 Beiträge · seit 202316. Okt. 2026 ·
Die Abwechslung gefällt mir auch sehr an eurer Reise. Und diese Bilder mit den Elefanten im Sonnenuntergang - hach, einfach herrlich!
Oh wie lustig 😃 ja eh, ich fand die Lodge eh schön, ist natürlich meckern auf hohem Niveau! Der Gamedrive, den wir mit ihnen hatten, war auch sehr schön.
Wann wart ihr denn da?
Liebe Grüße,
Caroline
Wir waren Mitte September dort 😀
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2022: Namibia
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carolineThemenstarter87 Beiträge · seit 202617. Okt. 2026 ·
Chobe Riverfront - It's raining dogs and cats...
Wir stehen wieder früh auf, und ich frage meinen noch dreiviertelschlafenden Sohn, ob er liegen bleiben oder mitfahren möchte. "Liegen bleiben" ist die erste, vernuschelte Antwort. Dann dreht er sich um, rollt sich aus dem Bett und sagt: "Aber dann seht ihr sicher die Löwen!"
Um 6h30 essen wir rasch Frühstück, dann geht es auch schon los.
Heute machen wir den Gamedrive mit der Lodge. Unser Guide heisst "Free" und wir haben noch ein asiatisches Paar, das ebenfalls mit uns im Auto mitfährt. Es gibt eine kurze Verzögerung, da es im Auto keine Decken gibt. Es ist aber bitter kalt, und wir bitten Free, uns doch welche zu organisieren. Das zweite Auto hat zum Glück welche abzugeben, und so fahren wir gut eingewickelt los.
Wir sind gegen 7:20h am Gate, wo Free uns registriert. Es sind auch ein paar andere Autos da, aber es geht trotzdem recht schnell.
Wir fahren um die erste Kurve, und Free ruft aus: "Dogs!" Das kennen wir jetzt ja schon 😃
Da ist gleich als Begrüßungskommittee unsere 3. Runde Wilddogs! Sie sind recht geschäftig, tauchen von links auf, laufen bei uns an der Straße entlang und verschwinden dann wieder im Busch. Free hat das Auto abgestellt, damit wir sie gut beobachten können. Sie sehen aus, als hätten sie gerade gut gefrühstückt...wahrscheinlich Spiegelei mit sidedish Impala oder so 😊
Da hat sich wer aber nicht das Gesicht gewaschen, nach dem Essen!
Sie lassen sich von uns nicht stören, und ziehen ihrer Wege. Wir sind uns alle einig: das ist doch ein guter Auftakt!
Ich hatte ein bisschen befürchtet, dass die Riverfront a) überlaufen und b) landschaftlich eher eintönig sein könnte. Wir sehen zwar deutlich mehr Autos als auf unseren bisherigen Gamedrives, aber es verläuft sich eigentlich. Nur einmal sollen wir einen Stau erleben. Und landschaftlich gefällt mir die Riverfront ganz ausgezeichnet!
Bitte korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege, aber ist das jetzt nicht unser erster "Toni"?? Tawny Eagle
Der Aufpasser der Truppe
Wir sind noch nicht allzu weit gefahren, da wird Free angefunkt. Er spricht einige Zeit ins Funkgerät und bleibt dann kurz stehen. Er sagt uns, dass relativ weit weg eine große Büffelherde ist, und dort wurden wohl Löwen gesichtet. Wir können dort hinfahren, dann können wir aber nicht bei jedem Kudu stehenbleiben, weil es recht weit wäre. Dadurch ist natürlich auch das Risiko groß, dass wir sie verpassen. Wir sind uns sofort einig: wir müssen da hin! Auch das asiatische Paar stimmt zu. Free haut in die Tasten - beziehungsweise steigt in die Eisen - und die rasante Fahrt geht los. Links und rechts fliegen Impalas, Kudus und die anderen üblichen Verdächtigen vorbei, hinter uns die Staubfahne.
Von der Fahrt gibt es naturgemäß keine Fotos, wir mussten alle unsere Kappen und Hüte halten 🤪 ich hab leider auch vergessen, den Tracker von OrganicMaps einzuschalten als wir gestartet sind.
Ich habe ihn auf der Rückfahrt angeschaltet, das müsste zumindest die Rückfahrt abbilden. Die Büffelherde müsste also ungefähr bei den Puku Flats gewesen sein.
Wir erreichen die Büffelherde. Es sind noch zwei andere Autos da, aber nicht der Stau, den wir bei einer Sichtung erwartet hätten. Wir sind enttäuscht. Die Fahrt war ganz schön lang, da haben wir sie wohl verpasst. Aber das Risiko war uns ja klar. Wir suchen dennoch mit Fernglas und Zoomobjektiven den Horizont ab. Free ist in seiner Ehre gepackt und will uns nicht umsonst hierher gehetzt haben. Immer wieder sucht er in der Ferne, und bittet uns um noch etwas Geduld. Und tatsächlich meint er, eine Löwin entdeckt zu haben. Er versucht uns zu erklären, wo, aber wir finden sie einfach nicht. Sie muss ungefähr Stecknadelkopfgroß irgendwo im Pampasgras zu finden sein. Hm. Und nu? Er spricht sich mit den anderen Fahrern ab.
Die nächste Frage von Free können wir zuerst nicht recht einordnen: "Anyone of you checking out today?" Ok, will er uns gleich hier rauswerfen!? Nein, er möchte wissen, ob es jemand von uns eilig hat. Er glaubt, dass sich die Löwen im Kreis um die Büffelherde herumbewegen und mit viel Glück würden sie am anderen Ende in unsere Richtung kommen. Er schätzt es mit 50/50 ein. Es ist schon recht spät, und wenn wir noch bleiben, würden wir deutlich später zur Lodge zurückkommen, als geplant.
Wir sagen sofort: "No checkout, we want to stay!" die Asiaten schauen sich unsicher an, und sagen dann, dass sie heute zwar auschecken, es aber nicht eilig haben, und auch unbedingt bleiben wollen. Gut, das ist also ausgemacht. Ich frage mich noch, was wird da wohl die Lodge sagen? Aber Free funkt direkt die Lodge an und fackelt nicht lange. Es wird nicht gefragt, ob wir bleiben dürfen, es wird kommandiert, dass wir bleiben würden, und man mit dem Frühstück auf uns zu warten hat! 😁 So wird das gemacht.
Free fährt noch ein Stück weiter, und da zeigt sich dann unser erster und einziger Stau in Botswana. Die Löwen scheinen schon vor längerem da gewesen zu sein, und haben sich dann wohl verdünnisiert. Doch es spricht sich natürlich herum, und jeder versucht sein Glück. Es stehen bestimmt 15 bis 20 Autos hier.
Free spricht nochmal mit anderen Fahrern und positioniert sich. Dann heisst es Ausschau halten. Schließlich entdeckt er sie - sie scheinen tatsächlich den Bogen geschlagen zu haben, den er vermutet hat!
Wer sieht den Löwen?
Es ist für uns natürlich super aufregend. Mit Ultrazoom (und schlechter Qualität natürlich 😊) können wir die Löwen immerhin sehen, mit freiem Auge ist das auf die Entfernung kaum möglich. Bitte entschuldigt die schlechten Bilder 🙄
Wir haben sie offenbar innerhalb der 4 Stunden ihres Löwentages erwischt, in denen sie nicht gerade schlafen. Sie bewegen sich tatsächlich auf uns zu! Insgesamt sind es meine ich 5 Löwen, Weibchen und junge Männchen, die erst ein bisschen Mähnenflaum haben. Als richtiger Papalöwe gelten sie natürlich nicht 🦁
Und man glaubt es kaum, sie kommen tatsächlich gemütlich direkt auf uns zu! Direkt auf den Autostau! Es scheint ihnen so dermaßen wurscht zu sein, dass da 20 Blechkarossen stehen, für sie ist das wahrscheinlich nichts viel anderes als ein paar Elefanten oder Baobabs. Vermutlich sind sie den Rummel um sich auch schon gewöhnt.
Sie haben es nicht eilig, die Büffeljagd haben sie wohl aufgegeben.
Wenn wir noch analogen Film hätten, hätten wir drei Rollen verschossen, glaube ich. Auch unsere Mitfahrer sind begeistert. Ich glaube, es wäre ihnen in diesem Moment auch egal, wenn sie ihren Flug verpassen würden 😁 Bei solchen Szenen ist es immer schwierig, sich (und den Sohnemann) daran zu erinnern, im Gamedrive Auto nicht vor Aufregung aufzustehen. Free ist aber sehr streng und passt gut auf uns auf. Die Löwen sind allerdings auch ultra entspannt und rühren nichtmal ein Ohrwaschl in unsere Richtung.
Die Jungchen haben noch nicht viel Mähne, und man sieht auch ihre Flecken noch ganz gut, recht alt können sie noch nicht sein. Aber schon stattlich!
Wie gesagt - mindestens 3 Filmrollen 😁Sie gehen lautlos zwischen den Autos Richtung Gebüsch und als der letzte Löwe verschwunden ist, müssen auch wir uns auf den Heimweg machen. Manchmal zahlt es sich eben aus, auch mal geduldig zu warten! Es war wieder ein ganz besonders eindrückliches Erlebnis, und wir sind dankbar.
Free navigiert uns sicher aus dem Stau heraus, der sich noch nicht auflösen möchte. Ein paar spät hinzugestoßene Autos sehen nur noch die letzten Zipfel der Löwenschwänze - so geht es manchmal eben auch. Wir hatten Glück, so viel Zeit mit dieser wunderbaren Familie verbringen zu dürfen!
Aber jetzt heißt es heimwärts, ohne Wenn und Aber! Ich glaube, Free wäre jetzt nicht mal mehr für einen Leoparden stehen geblieben.
Ach doch, der Marabut hat es auch noch auf ein schnelles Foto geschafft!
Er rast mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 40kmh über die Sandpisten. Um 10 Uhr hätten wir zurück sein sollen, ich glaube, gegen 10h45 waren wir dann da. Trotzdem gab es noch ein sehr gutes warmes zweites Frühstück, wodurch wir uns das Mittagessen sparen konnten 😄
Wir erholen uns ein wenig am Pool, die drei gehen sogar kurz rein, ich spare mir das. Ist mir zu kalt. Danach gehen wir zu Fuß noch ein wenig durch die Straßen von Kasane und kaufen ein paar Souvenirs.
Damit wir uns am Nachmittag ja nicht langweilen können, haben wir einen zweiten Gamedrive gebucht. Ich habe mich gegen eine zweite Susnet Cruise entschieden und stattdessen einen 4h private Gamedrive bei Mojo gebucht, der mir von Bele (@Champagner) empfohlen wurde. Um 14h wird es wieder losgehen!
wow, euer Chobe- Erlebnis weckt Wünsche. Die Wildhunde hatten eine ausgesprochen schöne Fellfarbe. Und die Löwenbande doch noch so nah zu sehen - wow, euer Guide verdient einen Orden. Wie schön es ist, wenn jemand so viel Leidenschaft für seinen Job hat.
Auch wenn ich mich wiederhole: Das ist eine richtig schöne Reise👍
Dein Bericht ist einfach toll,😊. Wir waren im September im Chobe einen ganzen Tag mit Mojo unterwegs, bin gespannt, ob es Euch genauso gefallen hat wie uns.
Ich verkünde: Mindestens 6, wenn nicht sogar 8, Löwen-Öhrchen gespottet! =^.^=
Ich freue mich ja so für dich, und besonders auch für deinen Frühaufsteher-Sohnemann, dass sich Free's Teufels-Ritt und das Warten gelohnt hat!
Die fünf Löwen waren, so wie ihr ja auch, bestimmt auf einem Familienausflug unterwegs. Die hätten sich bestimmt genauso sehr über die tollen Erinnerungsfotos deines Sohnes gefreut wie ich. ^^ Besonders dieses hier mit dem goldenen Schnitt ist ihm besonders gut gelungen.
du hast ja auch Katzenaugen 😃 vielen Dank für dein Lob, das leite ich gleich weiter! Das Foto finde ich auch besonders schön. Ich finde auch ihr Fell so schön, wenn sie noch ein bisschen Jugendflaum und -flecken haben, und den zarten Mähnenansatz.
Mit dem Familienausflug hast du sicher recht. Wahrscheinlich schreiben sie auch gerade ihren Reisebericht. "...stellt euch vor, am 5. Tag unseres Urlaubs haben wir doch glatt eine ganze Herde an Blechbüchsen gesehen! Es müssen mindestens 20 gewesen sein! Und so mutig wie wir waren, wir sind mitten zwischen ihnen durchgelaufen. Mann ist mir die Sause gegangen!" 😄
carolineThemenstarter87 Beiträge · seit 202618. Okt. 2026 ·
Chobe Riverfront - einer geht noch!
Southern Yellow White-Eye
Um 14 Uhr werden wir pünktlich von Mojo abgeholt. Er hat ein ganz neues, sehr komfortables Gamedrive Auto und begrüßt uns herzlich. Wir haben ein paar Sachen für seine Tochter besorgt, die wir ihm gleich geben, worüber er sich freut.
Da wir bereits am Vormittag mit der Lodge im Park waren, gilt unser Permit noch, registrieren muss Mojo uns natürlich trotzdem. Gleich vor dem Eingang entdecken wir einen Steenbok - leider den einzigen dieser Art auf unserer diesjährigen Reise.
Steenbok
Wir nützen noch kurz die Facilities während Mojo und registriert und dann geht es auch schon wieder zurück in den Park. Die Wildhunde haben uns diesmal leider nicht begrüßt 😊
Das hier ist unsere gefahrene Runde:
Obwohl die Perlhühner inflationär die Parks besiedeln, fotografieren wir sie nur kaum. Deshalb an dieser Stelle stellvertretend für alle Suicide Birds, die wir noch so sehen werden, hat Max sie abgelichtet:
Helmeted Guineafowl
African Darter
Wir fahren zunächst am Fluss entlang, das haben wir ja auf Grund des Zeitmangels am Vormittag nicht geschafft. Auch von dieser Perspektive ist die Landschaft einfach zauberhaft. Überall trifft man Tiere, die den Wasserreichtum sichtlich genießen.
Endlich treffen wir heute auch wieder Giraffen. Ich mag die Langhälse besonders gerne; sie sehen immer so friedlich und gemütlich aus.
Selbstverständlich bekommen sie auch Vorfahrt. Die Riverfront ist wirklich schön zu befahren, immer wieder kommt man zum Fluss oder fährt an ihm entlang. Da wir am Vormittag ein recht intensives Programm hatten, haben wir Mojo gebeten, es jetzt langsamer anzugehen (sprich: wir bleiben bei Impalas und Gabelracken stehen 😊)
Lilac-breasted Roller
Black-winged Stilt
Wir begegnen natürlich auch der üblichen Elefantenfamilie, die direkt an uns vorbeistapfen.
White-crowned Lapwing
Hier haben wir es mit einem klassischen Fall von Mitreiterei zu tun...
...ist wohl kein passender Baum in der Nähe.
Hippopotamus & African Fisheagle
Wir genießen es, diesmal eher gemächlich unterwegs zu sein. Mojo hat zu jedem Vogel und jedem anderen Tier etwas interessantes zu erzählen. Auch hier sehen wir nur hin und wieder ein, zwei Autos, wirklich überlaufen oder unangenehm voll kommt es uns nicht vor. Da hatte ich mit Schlimmerem gerechnet.
Und zu unserer Freude entdecken wir eine Familie Zebramangusten, wie sie über den Sand flitzen. Leider schaffen wir nicht mehr als ein Beweisfoto. Bisher haben wir die flinken Kerlchen noch nicht zu Gesicht bekommen!
Mojo fährt vom Fluss wieder hinauf und hört über Funk, dass wohl wieder Löwen gesichtet wurden. Diesmal musste offenbar ein Warzenschwein dran glauben. Er spricht sich mit den anderen Fahrern ab, um herauszufinden, wo genau er hinfahren muss. Auf dem Weg quert noch eine Elefantentruppe unseren Weg und wir müssen natürlich den Weg freigeben.
Die haben offenbar gerade ein Schlammbad genommen und wollen sich jetzt im Schatten ein bisschen ausruhen. Weiter weg vom Wasser treffen wir noch einen Vogelberg 😄
Wir fahren weiter, Mojo versucht, die Löwen zu finden. Zuerst fahren wir einen falschen Track entlang und müssen wieder umdrehen. Dann geht es weiter, und schon sehen wir drei Autos an einem Busch stehen. Mojo fährt langsam heran und ermahnt uns, ja leise zu sein und nicht aufzustehen. Ein Auto fährt weg und wir reihen uns brav ein. Wir stehen zwar erst neben dem ersten Auto in zweiter Reihe, können aber gut sehen, denn die Löwin hat sich mit ihrer Beute und ihren drei Jungen direkt in dem Busch neben der Straße verzogen.
Sie lässt offenbar ihre Jungen zuerst fressen, oder hat sich bereits den Bauch vollgeschlagen, jedenfalls liegt sie extra entspannt herum. Vom Auto aus könnte man ihr den Kopf kraulen (wenn man das denn möchte...🫣), so nahe sind wir. Es ist atemberaubend, so nahe zu sein. Leider sind die Jungens so tief im Busch, und die Zweige hängen so ungünstig herunter, dass es für den Fokus in Schwerstarbeit ausartet.
Da wir doch etwas ungünstig stehen, wir aber noch nicht an der Reihe sind, manövriert Mojo uns etwas herum. Da sehe ich, dass einer der Kerlchen hinten aus dem Busch rauskriecht. Mojo fährt ein Stückchen nach hinten, sodass wir freie Sicht haben. Das ist aber sehr freundlich von dem Kleinen, dass er sich da aus dem Busch rausgezwickt hat! Die Mama scheint es nicht bemerkt zu haben.
Schaut her, ich kann auch schon fies fauchen!
Schon anstrengend so ein Löwenleben!
Wir stellen fest: das ist eindeutig unser Löwen-Urlaub. So viele Löwen haben wir auf keiner Reise bisher gesehen! Dementsprechend muss es natürlich ausgekostet werden. Mojo beweist eine Engelsgeduld.
Wir fahen nocheinmal zum Busch, aber die kleinen haben sich noch tiefer rein verzogen, und machen sich über die Reste des armen Schweins her. Da auch bereits noch zwei Autos warten, schlägt Mojo vor zur Picknicksite zu fahren, etwas zu trinken und dann hinunter zum Fluss zu fahren.
Crested Francolin
An dem Picknick Spot steht sogar ein Kaffeestand, zu meinem großen Leidwesen ist er jedoch geschlossen 😩 Wir nützen die Zeit, um die Toiletten aufzusuchen, und es trudeln zwei weitere Autos ein. Wir stärken uns während wir Mojo mit unserer Tinkers Map löchern, was wir alles gesehen haben. Er muss uns alles erklären und kann alles genau bestimmen. Dass wir uns das nicht alles merken, dafür kann er nichts 😅
Die Gäste aus dem anderen Auto sind auch bereits ausgestiegen und eine Dame steht nichtsahnend in der Gegend herum und erfreut sich an einer Dose Limonade, da fallen sie plötzlich die Affen an! Einer ist besonders dreist, er kreischt und springt ihr auf den Oberkörper! Sie schreit entsetzt und fuchtelt mit den Armen, da lässt er dann doch von ihr ab und verzieht sich auf den nächsten Baum. Die haben keinerlei Scheu!
Wir fahren hinunter zum Fluss. Die Sonne steht schon recht tief, und das Licht ist ganz wunderbar.
Im Elefantenmarsch geht es ab zum Schlafquartier. Oder was auch immer Elefanten dann in der Nacht so machen.
Wir drehen um und fahren wieder hinauf. Mojo fragt, ob wir nocheinmal bei den Löwen vorbeischauen wollen. Was für eine Frage! Natürlich wollen wir. Diesmal ist nur noch ein Auto bei dem Busch. Es ist schon recht spät, aber ein Kurzbesuch geht sich noch aus.
Unsere Jungs nagen noch am Schweinsbraten herum, diesmal beteiligt sich die Mama ebenso.
Doch da auch der schönste Gamedrive irgendwann zu Ende geht (beziehungsweise das Gate eben gnadenlos schließt), müssen wir uns losreißen. Mein Sohn ist natürlich komplett von den Socken. Das Schweini hat ihm natürlich sehr leid getan, wir lieben schließlich auch die Warzenschweinchen, aber auf der anderen Seite sind wir auch froh, dass "unsere" drei Jungs (oder Jungs und Mädels, zwei haben wir nie so ganz gesehen, um das endgültig bestimmen zu können) auch ein gutes Abendessen haben um groß und stark werden zu können. Mein Sohn meint nur, zum Glück haben wir diesmal nicht die Eingeweide gesehen, wie bei dem hinnigen Impala das Letzte mal!
Wir machen uns auf die Rückfahrt, die Sonne steht schon tief.
Das Funkgerät knackt und knistert und es kommt ein Funkspruch durch. Mojo sagt, "They might have seen a Leopard!" Da wir sowieso in die Richtung fahren, können wir den Leoparden doch auch noch mitnehmen 😅
Wir müssen dennoch kurz bei einem Geierbaum stehenbleiben.
White-backed Vulture & Hooded Vulture
Den Hooded Vulture haben wir nämlich noch nicht gesehen! Meine Mama ist etwas erstaunt, sie denkt sich, haben die nicht vorher was von "Leopard" gesagt? Dann bleiben sie bei den Geiern stehen!?
Dann treffen wir noch auf eine Elefantenkuh mit zwei Jungen; an und für sich nichts so Besonderes, aber das Licht ist gerade sooo gut...gaaanz kurz stehen bleiben!
Jetzt denkt sich meine Mama endgültig, sie hat sich bei dem Leoparden verhört. Wenn wir auch noch wegen Elefanten stehenbleiben!
Mojo fährt zügig weiter und biegt dann nach links ab hinunter zum Fluss und fährt ein ganzes Stückchen am Fluss entlang, vorne sehen wir Autos stehen. Er sucht uns zielsicher eine Lücke, und zwickt uns zwischen die Büsche. Mittlerweile ist es schon sehr dunkel, und versuche mal, eine Fleckenkatze im Halbdunkel mitten im Gebüsch zu finden! Jemand entdeckt ihn dann doch und unser Glück ist perfekt 😃💕
Was für ein schönes Kätzchen! @Black Lion Safari, ich weiß, nicht deine Freunde 😄 wie nennst du sie nochmal? Rosettenpanther? Ich finde Leopardensichtungen haben immer eine ganz andere Atmosphäre, als Löwen oder selbst Geparden. Jede Großkatze hat irgendwie so ihr eigenes Gefühl. Und bei Leoparden habe ich immer eine kleine Gänsehaut.
Ich glaube, es ist ein Weibchen. Sie liegt ein Weilchen im Gebüsch und macht sich dann aber doch auf den Weg.
Sie schleicht sich lautlos zwischen den Autos hindurch, und fort ist sie, wie ein Geist. Niemand traut sich zu reden, es wird höchstens geflüstert.
Nachdem sie verschwunden ist, machen auch wir uns auf den Weg. Da sie sich in Richtung des Hauptweges bewegt hat, schauen wir, ob wir sie vielleicht noch einmal sehen, doch sie bleibt verschwunden.
Es ist bereits 18:03h, und um 18h30 schließt das Gate. Mojo gibt Gas. Wir fragen ihn, was passiert, wenn wir nicht rechtzeitig zum Gate kommen. Er meint, der Guide bekommt eine Verwarnung, und wenn es zweimal passiert, wird ihm die Lizenz für eine Zeit lang entzogen. Strafe zahlen muss man sowieso. Also nicht so schön für jemanden, der damit seinen Lebensunterhalt verdient!
Aber Mojo kennt sein Auto, und die Strecken, und pünktlichst um 18:27h !!! fahren wir durchs Gate. An der Lodge verabschieden wir uns. Morgen früh treffen wir uns am Bootsanleger wieder - wir haben vor unserer Abfahrt von Kasane noch eine Morning Cruise mit Mojo gebucht.
Ein unglaublich erlebnisreicher Tag geht mit einem guten Abendessen zu Ende.
Ich bin sehr froh, dass wir die Bootsfahrt gegen den Gamedrive mit Mojo getauscht haben. Mojo bietet wirklich sehr individuelle Erlebnisse an, er geht super auf Kinder ein und kennt sich im Chobe Nationalpark an Land und auf dem Wasser exzellent aus. Ich wollte einen 4h Gamedrive - kein Problem! Na gut, es sind am Ende dann ja auch sogar viereinhalb Stunden draus geworden 😃 Und auch die Bootstour, die standardmäßig 2h dauert, konnte ich problemlos auf 3h verlängern. Wir können ihn wirklich nur jedem wärmstens empfehlen.
Morgen müssen wir extra früh aufstehen, da Mojo uns bereits um 6h abholen will.
Was für ein Tag heute!
fotomatte2’534 Beiträge · seit 200918. Okt. 2026 ·
Hallo Caroline,
wie schön, dass du auch einen Blick für die vielen Vögel hast.
Dein vermuteter Lanner Falcon ist ein junger Black-winged Kite, also ein Gleitaar.
Viele Grüße, Matthias (gerade frisch zurück, unter anderem auch von einer wundervollen Bootstour mit Mojo).
Vielen Dank für die Korrektur! War auch mein erster Gedanke, aber die gelben Augen haben mich dann verwirrt. Ich dachte, der Gleitaar hätte rote Augen, aber wahrscheinlich irre ich mich da 😄
wie ich Anfangs auch geschrieben hatte, habe ich das Gefühl, dass sehr wenig Vögel generell unterwegs waren. Vielleicht liegt es an der Jahreszeit.
Liebe Grüße,
Caro
fotomatte2’534 Beiträge · seit 200918. Okt. 2026 ·
Hallo Caro,
das stimmt auch mit der roten Iris, aber eben nur bei adulten Tieren. Die jungen Vögel haben eine gelbe Iris.
caroline schrieb:Das Foto finde ich auch besonders schön. Ich finde auch ihr Fell so schön, wenn sie noch ein bisschen Jugendflaum und -flecken haben, und den zarten Mähnenansatz.
Liebe Caroline
Sofern bei "ihr" die Hormone nicht völlig verrückt spielen, müsste "sie" eigentlich ein "er" sein. Mähnenwuchs ist bei uns Löwen normaler Weise (und ja, es gibt/gab auch mal Ausnahmen!) den Männchen vorbehalten. So eine Kragenpracht ist zum Jagen auch viel zu unpraktisch.
caroline schrieb:
Schon anstrengend so ein Löwenleben!
Ja, Engeriesparen will gelernt sein! Da gehört die richtige Gähntechnik unbedingt dazu. =^.^=
Wie schön, dass ihr die noch junge Löwen-Familie gefunden habt! Und dazu noch beim Mittag-/Abendfressen! Da hattet ihr wirklich viel Glück!
So stelle ich mir übrigens deinen Sohn vor, wenn er ein Löwe wäre. =^.^=
Vielen Dank für die schönen Fotos und das erzählen der spannenden Geschichte dahinter!
Was Leoparden betrifft, so kennst du mich glaube ich noch nicht ganz so gut, Caroline. Natürlich kann ich auch mit Leoparden! Besonders wenn sie noch ganz klein sind, so wie hier. ^^ Nur diese eine hochnäsige, hinterhältige und hübsche Hochstaplerin musste ich auf meiner Reise durch den KTP wegen Hochverrates (und wegen meines Privat-Fotografen) auf einen Baum jagen.
Ansonsten würde ich aber bei dem Büsi auch eher auf eine Rosetten-Mieze als auf einen Rosetten-Kater tippen. Du weisst ja, die Figur macht den Unterschied.
So, jetzt ist für mich aber auch die Zeit, um in den Energiespar-Modus zu wechseln. So wie meine Seelenschwester hier:
"Ich finde auch ihr Fell so schön, wenn sie noch ein bisschen Jugendflaum und -flecken haben" - hier war mit "sie" nicht die weibliche Form, sondern die Mehrzahl gemeint, bei der Familie waren ja mehrere Teenies dabei 😃
Ich weiß chon, Tierbestimmung ist nicht so meins, aber dass normalerweise nur die Männer eine Mähne haben bei den Löwen, krieg ich auch noch hin 🤪
"So stelle ich mir übrigens deinen Sohn vor, wenn er ein Löwe wäre. =^.^="
Ja das kommt ganz gut hin. Das muss ich ihm auch erzählen, da freut er sich bestimmt königlich darüber 😃
Gutes Ruhen, eure Hoheit! 🦁 20h schlafen muss man auch mal können.
Hallo Caroline, es kommt mir alles sooo vertraut vor! Um den Leoparden beneide ich euch. Der war uns auch bei unserer sechsten Reise vergönnt. Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana
carolineThemenstarter87 Beiträge · seit 202620. Okt. 2026 ·
Liebe Caroline,
ja das Gefühl kenne ich beim Reisebericht lesen, ich finde das auch immer toll, wenn man mit"reisen" kann, wo man selbst schon war. Hattet ihr den Leo bei eurer sechsten Reise dann gesehen, oder nicht? 🤔