SorimucThemenstarter384 Beiträge · seit 201306. Sept. 2026 ·
Mittwoch, 27. Mai 2026 – (Mal wieder) ein entspannter Tag
Kaum zu glauben, aber unsere letzte Reisewoche war bereits angebrochen – in einer Woche würden wir schon wieder zu Hause sein 😳 Man merkte langsam, dass sich unsere Reise dem Ende zuneigte. Wir hatten in den vergangenen Wochen so unglaublich viel erlebt und gesehen, dass uns zwischendurch tatsächlich einfach ein wenig die Motivation fehlte, noch einmal etwas zu unternehmen.
Deshalb hatten wir beschlossen, heute nicht selbst in den Etosha-Nationalpark zu fahren, sondern uns lieber einen entspannten Tag in der Lodge zu machen und am nächsten Morgen gemeinsam mit einem Guide auf einen Morning Drive zu gehen. Für heute war bei unserer Ankunft leider bereits alles ausgebucht. Nach den vielen Eindrücken freuten wir uns aber ohnehin auch langsam wieder auf etwas Alltag zuhause und darauf, die Reise später beim Sortieren der Bilder, Schreiben des Reiseberichts und Gestalten des Fotobuchs noch einmal Revue passieren zu lassen.
In der Etosha Safari Lodge fühlten wir uns auf Anhieb sehr wohl. Obwohl die Lodge recht groß ist, hatte das auch seine Vorteile: Unser Zimmer war schön und geräumig, das Frühstücksbuffet ließ wirklich keine Wünsche offen und auch die Mahlzeiten am Abend waren ausgesprochen lecker. Morgens merkten wir allerdings sofort, dass es hier wieder deutlich kühler war als im Norden – für unseren Morning Drive am nächsten Tag mussten also wieder die warmen Sachen aus dem Koffer geholt werden.
Den restlichen Tag ließen wir ganz entspannt am Pool verbringen. Wir lasen, gingen zwischendurch baden und Sophia beschäftigte sich mit ihren Playmobil-Figuren. Auch die Mangusten statteten uns hier wieder ihren Besuch ab.
Beim Mittagessen und später auch beim Abendbuffet ließen wir es uns gutgehen und unterhielten uns am Nachmittag noch sehr nett mit einer neu angereisten Reisegruppe.
Nach ein paar Runden UNO an der Bar kam schließlich auch unser Guide vorbei und bestätigte endgültig, dass wir am nächsten Morgen tatsächlich beim Morning Drive dabei sein würden. Erleichtert darüber und voller Vorfreude auf unseren Ausflug in den Etosha-Nationalpark gingen wir früh ins Bett – schließlich sollte der Wecker am nächsten Morgen sehr früh klingeln.
SorimucThemenstarter384 Beiträge · seit 201307. Sept. 2026 ·
Donnerstag, 28. Mai 2026 – Ein Morgen voller Tiersichtungen
Heute klingelte der Wecker bereits um 05:30 Uhr. Nach einem schnellen Frühstück trafen wir uns um 06:30 Uhr mit unserem Guide Richard und zwei weiteren Mitfahrern. Gemeinsam fuhren wir Richtung Etosha-Gate und gehörten schließlich zu den ersten Fahrzeugen, die kurz nach der Öffnung in den Park einfuhren.
Einer der großen Vorteile eines geführten Game Drives ist für uns die erhöhte Sitzposition, vor allem aber die Vernetzung der Guides untereinander. Richard erhielt gleich zu Beginn die Nachricht, dass Löwen in der Nähe von Okaukuejo gesichtet worden waren. Also ging es mit ordentlich Tempo dorthin – und tatsächlich entdeckten wir ein Löwenmännchen, zwei Weibchen und einige Jungtiere. Sie waren zwar recht weit entfernt, aber mit dem Fernglas konnten wir sie gut beobachten. Sobald sie sich ins hohe Gras legten, waren sie allerdings praktisch verschwunden.
Safari-Romantik 😎
In der Umgebung entdeckten wir außerdem drei Tüpfelhyänen, Schakale und Riesentrappen, bevor wir weiterfuhren.
Kurz darauf entdeckten wir ein Nashorn, das gemächlich auf ein nahegelegenes Wasserloch zulief. Richard vermutete genau das und positionierte uns entsprechend – und tatsächlich waren wir die Ersten, die das Nashorn am Wasserloch beobachten konnten. Wenig später kamen noch weitere Fahrzeuge und eine Herde Zebras dazu. Das Nashorn ließ sich davon nicht weiter beeindrucken, drehte uns irgendwann einfach den Rücken zu und zog wieder davon.
Ein weiteres Highlight folgte kurz darauf: eine große Elefantenherde, die plötzlich rechts und links der Straße zwischen den Büschen auftauchte. Besonders schön war, dass auch mehrere Jungtiere dabei waren. Ein Elefantenbaby war laut Richard vermutlich gerade einmal zwei Monate alt und blitzte immer wieder kurz zwischen den Büschen hervor.
Die Herde bewegte sich teilweise direkt an der Straße entlang und überquerte sie immer wieder. Dabei mussten wir besonders darauf achten, genügend Platz als möglichen Fluchtweg zu lassen. Ein Elefant wurde sogar ziemlich ungehalten, als zwei Fahrzeuge hinter uns zu dicht vor ihm standen, und quittierte das Ganze mit lautem Trompeten. Da wurde noch einmal sehr deutlich, wie wichtig es ist, den Tieren ihren Raum zu lassen.
Gegen 11 Uhr waren wir wieder zurück am Gate. Auf dem Rückweg sahen wir noch eine große Gruppe von etwa 20 bis 30 Geiern, die über einer Stelle im hohen Gras kreiste. Was genau sie dort gefunden hatten, konnten wir leider nicht erkennen.
Damit verabschiedeten wir uns nach einem wirklich wunderschönen Morning Drive von Etosha. Löwen, Nashorn und Elefanten – mehr hätten wir uns für diesen Vormittag kaum wünschen können.
Zurück an der Lodge verbrachten wir den restlichen Tag ganz entspannt am Pool. Die kleinen Mangusten sorgten wieder für Unterhaltung: Marc und Sophia fanden heraus, dass sie immer dann in Richtung Haupthaus flitzen, wenn dort die Rasensprenger angeschaltet werden. Im feuchten Boden suchen sie anschließend nach Würmern und balgen sich offenbar begeistert um ihre Beute.
Am Abend gab es noch Cocktails am Pool und anschließend Buffet zum Abendessen. Nach dem frühen Start waren wir alle ziemlich müde – besonders Sophia – und verschwanden deshalb bald im Bett.
SorimucThemenstarter384 Beiträge · seit 201309. Sept. 2026 ·
Fazit Etosha Safari Lodge
Die Etosha Safari Lodge ist mit 65 Chalets eine vergleichsweise große Anlage. Die Unterkünfte sind weitläufig und flügelförmig angeordnet, sodass die Entfernungen zum Haupthaus teilweise erheblich sind. Mit dem Auto kann man allerdings direkt vor dem jeweiligen Chalet parken. Wir hatten mit Chalet 42 großes Glück, denn es lag nur wenige Schritte vom Haupthaus entfernt.
Ein großer Pluspunkt ist die Lage: Die Lodge liegt nur etwa 10 Kilometer vom Anderson Gate des Etosha-Nationalparks entfernt. Gerade für einen Morning Drive ist das ideal, da man morgens nicht weit bis zum Parkeingang fahren muss und somit weniger früh aufstehen muss.
Unser Chalet hat uns sehr gut gefallen. Es war modern und gleichzeitig im afrikanischen Stil eingerichtet, hatte ein separates WC, bequeme Betten, eine kleine Terrasse und ein offen gestaltetes Badezimmer. Auch eine Klimaanlage war vorhanden – bei den Temperaturen definitiv ein wichtiger Pluspunkt.
Auf dem weitläufigen Gelände gibt es drei Pools. Wir haben allerdings ausschließlich den Pool am Haupthaus genutzt und waren dort erstaunlich oft fast allein. Viele Gäste verbringen den Tag im Etosha, sodass die Anlage trotz ihrer Größe angenehm ruhig wirkte.
Besonders schön fanden wir die Sundowner-Plattform, die wie ein Steg in die Landschaft hinausragt. Sie ist zum Sonnenuntergang sehr beliebt. Praktisch: Die Lodge bringt dafür sogar eine mobile Bar nach draußen, sodass man sich direkt vor Ort mit Getränken versorgen kann.
Auch das Abendessen auf der Terrasse hat uns mit den Lichterketten in den Bäumen sehr gut gefallen. Das Essen war insgesamt gut bis sehr gut, vor allem die große Auswahl beim Frühstück und Abendessen. Da findet eigentlich jeder etwas. Nicht jedes Stück Fleisch war perfekt, aber das war für uns kein wirklicher Kritikpunkt. Der Service war ebenfalls gut bis sehr gut und vor allem angenehm schnell und aufmerksam.
Die Etosha Safari Lodge hat uns ausgesprochen gut gefallen und ist für einen Aufenthalt rund um den Etosha eine klare Empfehlung.
SorimucThemenstarter384 Beiträge · seit 201309. Sept. 2026 ·
Freitag, 29. Mai 2026 – Letzter Halt: Kambaku
Nach einem gemütlichen Frühstück und dem Beladen unseres Autos ging es wieder auf die Straße. Zunächst tankten wir noch am Etosha Trading Post und erhöhten den Reifendruck, da wir ab jetzt überwiegend auf Teerstraßen unterwegs sein würden. Über Outjo und Otjiwarongo fuhren wir weiter Richtung Kambaku, unserer nächsten Unterkunft nordwestlich des Waterbergs.
Für die Strecke brauchten wir etwa zweieinhalb bis drei Stunden. Wir fahren auch auf Teerstraßen gemütlich mit maximal 100 km/h und werden deshalb regelmäßig überholt. Umso größer war unsere Überraschung, als wir während der wenig abwechslungsreichen Fahrt plötzlich eine Giraffe direkt am Straßenrand am Zaun entdeckten. Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet! 😃
Die letzten rund 17 Kilometer führten noch über eine Pad, bevor wir Kambaku erreichten. Die Lodge hatte ich irgendwann hier im Forum entdeckt und war sofort begeistert. Da wir den Waterberg bereits zweimal besucht hatten, war die Lage für uns zweitrangig – wir wollten hier vor allem drei entspannte Tage verbringen und noch einmal die Landschaft genießen.
Wir wurden sehr herzlich empfangen und erfuhren, dass wir bei unserer Fully-Inclusive-Buchung zweimal täglich zwischen einem Game Drive und einem Bushwalk wählen konnten. Für den ersten Nachmittag ließen wir beides allerdings aus. Sophia hatte sofort den Spielplatz entdeckt und wollte lieber dort spielen, während wir den Lunch mit Burgern, Pommes, Salat, Guacamole und Brot genossen. Gegessen wird hier gemeinsam an großen Tischen, sodass man schnell mit anderen Gästen ins Gespräch kommt.
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir entspannt am Pool. Sophia war begeistert vom Spielplatz, während wir gelesen und Musik gehört haben. Bei der Guest Relation Managerin äußerten wir außerdem den Wunsch, dass Sophia gerne einmal reiten würde. Sie liebt Pferde und nimmt seit Anfang des Jahres Reitstunden – für sie wäre das hier eine ganz besondere neue Erfahrung.
Am Abend ging es zunächst ans Lagerfeuer. Von der schön gestalteten Feuerecke hatte man einen tollen Blick auf das beleuchtete Wasserloch, auch wenn sich dort gerade kein Tier blicken ließ. Anschließend wechselten wir in die Bar, die mit ihren Barhockern in Form von Pferdesätteln ziemlich originell gestaltet ist. Auf der angrenzenden Dachterrasse waren lange Tafeln für alle Gäste gedeckt, und wir wurden zufällig mit verschiedenen anderen Gästen zusammengesetzt.
Neben uns saß Thorsten, der ehemalige Besitzer von Kambaku, mit am Tisch. Seine Kinder haben die Lodge inzwischen übernommen, während er sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hat und nur noch repräsentative Aufgaben übernimmt. Es wurde ein richtig kurzweiliger Abend. Wir tauschten uns über den Etosha-Ausflug der anderen Gäste aus und konnten Thorsten gleichzeitig mit allgemeinen Fragen über Namibia löchern – unter anderem über das Schul- und Sozialsystem des Landes.
Auch kulinarisch wurden wir verwöhnt: Auf Guacamole mit Garnele folgte Eland-Steak mit weißem Bohnenpüree und Gemüse. Das war richtig lecker. Zum Dessert gab es ein Rhabarber-Trifle, das allerdings nicht ganz meinen Geschmack traf. Sophia hingegen blieb ihrer Linie treu und begnügte sich mit Brot, während sie nebenbei einen ganzen Block vollmalte.
Gegen halb zehn fielen wir schließlich zufrieden ins Bett. Unser erster Tag im Kambaku hätte kaum entspannter beginnen können – genau das, was wir uns für die letzten Tage unserer Reise gewünscht hatten.
SorimucThemenstarter384 Beiträge · seit 201316. Sept. 2026 ·
Samstag, 30. Mai 2026 – Zum Glück gibt es Gin Tonic
Heute Morgen hatten wir bewusst keine Aktivität geplant und konnten deshalb ausschlafen. So richtig gelungen ist das allerdings nicht: Unser Zimmer lag direkt neben dem Haupthaus und dem Essbereich, sodass wir schon ab 5:30 Uhr mitbekamen, wie die ersten Gäste aufstanden. Kaffee holen, unterhalten, Frühstück vorbereiten – alles war ziemlich gut zu hören. Wir dösten trotzdem noch gemütlich weiter und gingen gegen 9 Uhr zum Frühstück.
Und das war tatsächlich das beste Frühstück unserer gesamten Reise. Es gab unter anderem Bagels mit Avocado und Ei oder Räucherlachs und Frischkäse, frische Waffeln, verschiedene Obstsorten im Glas, bereits mundgerecht geschnitten und vieles mehr – wirklich alles, was das Herz begehrt.
Als wir fertig waren, trudelten nach und nach die anderen Gäste von ihren morgendlichen Aktivitäten wie Reiten, Game Drive oder Bushwalk ein. Bei angeregten Gesprächen über die Erlebnisse wurde die Stimmung richtiggehend ausgelassen. Eigentlich wollten wir uns unterdessen für eine kleine Wanderung umziehen. Genau in diesem Moment begann allerdings der Zimmerservice mit der Reinigung unseres Zimmers und werkelte dort geschlagene 45 Minuten herum – inklusive Fensterputzen. Da wir erst am Nachmittag zuvor eingezogen waren, hätten wir auf diese gründliche Reinigung ehrlich gesagt gut verzichten können 😅
Inzwischen war es fast 11 Uhr und in der Sonne schon ziemlich warm. Sophia hatte überhaupt keine Lust auf eine Wanderung und wollte lieber mit der riesigen Lego-Kiste der Lodge spielen. Und auch wir waren nicht mehr besonders motiviert. Also gesellten wir uns wieder zu den anderen auf die Veranda und suchten uns später einen Platz am Pool.
Sophia und ich ergatterten zwei Liegen im Halbschatten, lasen und hörten Hörspiel, während Marc den ganzen Nachmittag in der Sonne am Pool verbrachte. Um 13 Uhr wurden wir bereits wieder zum Lunch gerufen – verhungern muss man hier wirklich nicht 🤪 Es gab gegrilltes Calamari-Steak mit Salat, dazu Brot, Butter und Guacamole. Getränke waren den ganzen Tag inklusive (außer Alkohol).
Am Nachmittag stand dann unser nächstes gemeinsames Erlebnis auf dem Programm: der Gin-Tonic-Drive, wie der Sundowner Drive hier nach Aussage der anderen genannt wird. Um 15:30 Uhr ging es mit insgesamt zehn Gästen los. Unser Guide hieß Max und wir waren fast zweieinhalb Stunden auf dem riesigen Gelände unterwegs.
Leider war das für uns der enttäuschendste Drive der gesamten Reise. Dabei lag es gar nicht daran, dass wir wenige Tiere gesehen hätten – Tiere gibt es schließlich immer zu entdecken. Vielmehr hat unser Guide so gut wie nichts erklärt. Bei Tieren in der Nähe nannte er meist nur kurz die Art und fuhr anschließend weiter. Auch Spuren, Hinterlassenschaften oder Informationen über die Lodge und den Farmbetrieb hätten genügend Gesprächsstoff geboten, aber es kam kaum etwas. Auf Nachfrage erhielt man lediglich einsilbige Antworten.
Wenn wir eine Tierart bereits gesehen hatten, wurde bei einer weiteren Sichtung teilweise gar nicht mehr angehalten. Irgendwann standen wir dann aber zehn Minuten an einem Punkt, an dem in großer Entfernung ein paar kaum erkennbare Punkte zu sehen waren, die angeblich Kudus sein sollten. Insgesamt wirkte der Drive ziemlich planlos, war wenig informativ und dadurch leider auch etwas langweilig.
Zum Glück war wenigstens der Sundowner selbst sehr schön. An einer freien Stelle im Gelände (Erhöhungen gibt es hier keine) wurde auf der Motorhaube des Fahrzeugs eine kleine Bar aufgebaut und wir bekamen unseren angekündigten Gin Tonic. Wir unterhielten uns gut mit den anderen Gästen und genossen den Sonnenuntergang, bevor es zurück zur Lodge ging.
Dort versuchten wir noch herauszufinden, ob am nächsten Tag derselbe Guide mitfahren würde – denn dann hätten wir auf die nächste Tour definitiv verzichtet 🫣
Gegen 18:30 Uhr waren wir zurück, duschten noch schnell und machten uns anschließend wieder auf den Weg zum Abendessen auf der Dachterrasse. Die Sitzordnung war wie am Vorabend, sodass wir erneut eine sehr nette Runde hatten. Diesmal saß statt Thorsten eine Volontärin mit am Tisch, die noch bis September auf der Lodge bleiben und bei den Pferden helfen wird. Wir finden es schön, dass sich die Mitarbeiter hier immer wieder unter die Gäste mischen und dabei auch ein bisschen aus ihrem Alltag erzählen.
Zum Essen gab es Tomatensuppe als Vorspeise, Oryx-Geschnetzeltes mit Wirsing und Bratkartoffeln als Hauptgang und zum Abschluss Orangen-Minz-Sorbet. Das Geschnetzelte war ehrlich gesagt nicht ganz mein Fall, das Sorbet dagegen war richtig lecker.
Danach ging es auch schon ins Bett. Schließlich wollten wir am nächsten Morgen wirklich mal wieder früh aufstehen 😂
wir waren zum ersten Mal im Mai 22 in Kambaku und letztes Jahr Ende Mai. Das erste mal hat es uns sensationell gut gefallen, letztes Jahr gar nicht.
Was war anders?
Du beschreibst den Gamedrive als Enttäuschung und wir empfanden das Gleiche.
In 22 gab es zwei hervorragende, leidenschaftliche Guides. Das Reservat an sich ist nicht sonderlich reizvoll. Deshalb ist es das A und O, einen Guide zu haben der die Gäste unterhalten kann, wenn es keine spannenden Sichtungen gibt. Unsere wussten gefühlt alles über Vögel, Dung, Fauna. Wenn es keine Tiere am Boden zu sehen gab wurde was über Vögel, Insekten und Pflanzen erzählt, das geht auch mit Humor, so dass die Fahrt unterhaltsam und witzig werden kann.
Letztes Jahr hatten wir ein Mädchen Anfang Zwanzig. Sie war nett, aber unerfahren und ähnlich kommunikativ wie euer Guide.
Ich glaube was einen guten Guide ausmacht, lässt sich nicht lernen. Das hat was mit der Persönlichkeit zu tun.
Schade, dass die zwei Guides weggeheiratet wurden, schön für die zwei, aber ein echter Verlust für Kambaku.
Jetzt bin ich gespannt, ob ihr den zweiten Drive noch mit einem anderen Guide gemacht habt.
SorimucThemenstarter384 Beiträge · seit 201318. Sept. 2026 ·
Liebe Silvia,
genau so haben wir es auch empfunden. Die Umgebung gibt landschaftlich tatsächlich nicht wahnsinnig viel her – umso wichtiger ist dort aus meiner Sicht ein guter Guide, der auch dann etwas aus einer Fahrt machen kann, wenn sich die Tiere gerade rar machen.
Und da merkt man wahrscheinlich wirklich, wie viel Persönlichkeit, Begeisterung und Erfahrung ausmachen. Wenn jemand spannende Geschichten über Vögel, Pflanzen, Spuren oder auch einfach die tierischen Hinterlassenschaften erzählen kann, kann so ein eigentlich unspektakulärer Drive plötzlich richtig unterhaltsam werden. Bei unserem ersten Guide hat uns genau das leider komplett gefehlt.
Aber kleiner Spoiler: Wir haben den zweiten Drive tatsächlich noch gemacht – und diesmal mit einem anderen Guide. Und mit ihr hatten wir richtig Glück! 😄 Mehr dazu dann im nächsten Teil.
SorimucThemenstarter384 Beiträge · seit 201318. Sept. 2026 ·
Sonntag, 31. Mai 2026 - Ein letzter Tag zwischen Pferden, Giraffen und Sundowner
Kaum zu glauben, aber heute ist tatsächlich unser letzter voller Tag in Namibia. Morgen geht es zurück nach Windhoek und dann heißt es Abschied nehmen. Unglaublich, wie schnell knappe sechs Wochen vergehen können – und gleichzeitig haben wir in dieser Zeit unglaublich viel erlebt.
Der Morgen begann für mich leider mit ziemlich heftigen Magenschmerzen, sodass ich zunächst gar nicht sicher war, ob ich bei unserer geplanten Aktivität mitkommen könnte. Aber ich wollte es zumindest versuchen – und zum Glück ging es dann doch ganz gut.
Nach einem kleinen Frühstück liefen wir gegen Viertel vor acht zu den Ställen. Für Sophia stand heute nämlich noch einmal ein ganz besonderes Erlebnis auf dem Programm: Sie durfte auf einem Pony reiten, während wir sie bei einem Bushwalk begleiteten.
Ihr Pony hieß Eni und war zu Sophias großer Freude eine Schimmelstute. Mit Helm und Gamaschen ausgestattet saß sie wenig später glücklich im Sattel. Benito führte Eni, während Stefanie uns als Guide begleitete – und schon nach kurzer Zeit merkten wir, was für einen Unterschied ein guter Guide machen kann.
Stefanie erklärte uns unterwegs jede Menge Spannendes: wie man im Sand die Spuren von Katzen und Hunden unterscheidet oder woran man die Hinterlassenschaften von Wiederkäuern und Nichtwiederkäuern erkennt. Und dann kam auch noch das tierische Highlight: Vier Giraffen standen ganz in unserer Nähe im Gebüsch und fraßen, während wenig später Gnus an uns vorbei galoppierten.
Ein richtig schöner Ausflug, der uns allen großen Spaß gemacht hat – und für mich um Welten besser war als unser Game Drive am Vortag.
Gegen halb zehn waren wir zurück und widmeten uns erst einmal ausgiebig dem wirklich hervorragenden Frühstück. Frisch gepresster Orangensaft und ein Bagel mit Räucherlachs – so lässt sich ein letzter Urlaubstag durchaus beginnen.
Danach wechselten wir in den gemütlichen Teil des Tages und verbrachten die nächsten Stunden im Garten und am Pool. Anfangs war es noch ziemlich frisch, später konnten wir immerhin eine der begehrten Sonnenliegen ergattern. Einige andere Gäste hatten sich ihre Plätze nämlich schon vor dem Frühstück mit Handtüchern und Taschen reserviert – dieses Phänomen funktioniert offenbar auch in Namibia ganz hervorragend 😈
Auf das Mittagessen verzichteten wir, denn langsam war uns das Essen einfach zu viel. Nachmittags gab es aber noch ein Stück Orangenkuchen, bevor wir um halb vier zu unserem letzten Sundowner Drive aufbrachen. Diesmal saß Stefanie am Steuer, außerdem begleiteten uns zwei Amerikaner.
Und auch hier zeigte sich wieder der Unterschied zum Vortag. Wir sahen deutlich mehr Tiere, Stefanie hielt regelmäßig an und erzählte uns viel über das, was wir entdeckten. Natürlich gab es auch längere Abschnitte, in denen weit und breit kein Tier zu sehen war – aber das gehört nun einmal dazu.
Insgesamt bestätigte sich für uns trotzdem der Eindruck, dass das Reservat landschaftlich und hinsichtlich der Tierwelt eher überschaubar ist. Viele Arten begegnen einem immer wieder, und für unseren Geschmack hätte der Drive durchaus eine Stunde kürzer sein können. Ich finde es erstaunlich, dass viele Gäste hier eine oder zwei Wochen verbringen.
Zum Sundowner trafen wir noch die Eltern unserer amerikanischen Mitfahrer, die zu Pferd unterwegs waren. Kurz darauf entdeckten wir einen Erdwolf, den wir eine ganze Weile beobachten konnten. Ein ziemlich schöner Abschluss unseres letzten Drives.
Mit der untergehenden Sonne wurde es allerdings sehr schnell bitterkalt. Auf der Rückfahrt froren wir ordentlich und verschwanden anschließend direkt unter der heißen Dusche.
Am Abend gab es noch einmal ein leckeres Essen auf der Dachterrasse. Diesmal saßen wir neben Melanie, die für die Guest Relations der Lodge zuständig ist und erst seit zweieinhalb Monaten hier lebt. Sie erzählte uns einiges über ihr Leben und ihre Arbeit in Namibia und so wurde es ein interessanter und sehr unterhaltsamer letzter Abend.
Sophia hatte derweil ebenfalls ihre Abendunterhaltung gefunden: Sie saß irgendwann an der Bar auf einem der Barhocker in Form eines Pferdesattels und unterhielt sich bestens mit einem anderen Gast 😅
Und damit ging tatsächlich unser letzter voller Tag dieser Reise zu Ende. Nach fast sechs Wochen voller Landschaften, Tiere, Begegnungen und unzähliger Erlebnisse blieb uns jetzt nur noch eine letzte Nacht in Namibia.
selbst für mich sind eure 6 Wochen überraschend schnell vergangen.
Ich staune vielleicht über eure Erdwolf Sichtung. Wir haben noch nie einen gesehen. Was für ein Privileg.
Hab ich im Baumstamm wirklich eine Schlange gesehen? Das ist ja ein cooles Foto, wie sie da zum Fenster raus schaut. Da hat sie bestimmt ein Nest geplündert. Also echt zwei ganz besondere Sichtungen beim letzten Drive.
Ihr hattet eine tolle Reise und du hast sie sehr sympathisch erzählt.
Herzlichen Dank für die Zeit und Mühe, die du investiert hast.
SorimucThemenstarter384 Beiträge · seit 201320. Sept. 2026 ·
Montag, 1. Juni 2026 – Abschied von Namibia und ab nach Hause
Unser letzter Morgen in Namibia begann früher als geplant. Eigentlich wollten wir ausschlafen, doch wie schon an den Tagen zuvor wurden wir gegen sieben Uhr von den anderen Gästen geweckt, die vor ihren Aktivitäten frühstückten. Erst gegen halb acht kehrte wieder Ruhe ein und wir dösten noch ein wenig weiter. Sophia war ohnehin schon ganz aufgeregt: Heute ging es nach Hause – und damit rückte auch das heiß ersehnte Wiedersehen mit unserem Kater immer näher 😍
Zum Abschied ließen wir uns das Frühstück noch einmal richtig schmecken: süße Waffeln, Bagel mit Avocado und Ei und frisch gepressten Orangensaft. In der Ferne zogen tatsächlich noch einmal vier Giraffen an der Lodge vorbei – ein ziemlich passender letzter Gruß aus Namibia.
Danach hieß es endgültig zusammenpacken. Wir verteilten unsere Siebensachen auf die Koffer, bezahlten die offene Rechnung und stellten dabei fest, dass Sophias Ausritt vom Vortag gar nicht berechnet worden war – eine wirklich nette Geste. Schließlich verabschiedeten wir uns vom Personal und den anderen Gästen.
Fazit Kambaku Safari Lodge
Kambaku war eine wunderschöne letzte Station und genau der richtige Ort, um unsere Reise langsam ausklingen zu lassen. Unser Zimmer war gemütlich und außergewöhnlich eingerichtet, das Essen hervorragend – insbesondere das Frühstück war für uns das Beste der gesamten Reise – und auch der Service ließ keine Wünsche offen. Besonders positiv in Erinnerung bleiben uns außerdem die Ausflüge mit Stefanie und natürlich Sophias Ausritt.
Man sollte allerdings wissen, dass Kambaku vor allem auf Reiter und Jäger ausgerichtet ist und viele Gäste hier ihren kompletten Urlaub verbringen. Als Rundreisende waren wir eher die Ausnahme. Vom Jagdbetrieb selbst haben wir allerdings kaum etwas mitbekommen.
Für uns war Kambaku genau der richtige Ort, um nach knapp sechs Wochen Namibia noch einmal ein paar entspannte Tage zu verbringen und die Reise gemütlich ausklingen zu lassen. Ein zweites Mal würden wir vermutlich trotzdem nicht kommen – dafür bietet uns die Umgebung zu wenig Neues und Namibia noch viel zu viele andere Orte, die wir gerne entdecken würden.
Um 10:20 Uhr rollten wir vom Hof. Auch auf den letzten Kilometern Schotterpiste bis zur B1 zeigte sich Namibia noch einmal von seiner tierischen Seite: Eine Warzenschweinfamilie, ein Steinböckchen und einige Helmperlhühner kreuzten unseren Weg. Danach lagen mehrere eher unspektakuläre Stunden auf der B1 vor uns. Für etwas Abwechslung sorgten lediglich eine Polizeikontrolle vor Otjiwarongo mit einem ausgesprochen freundlichen Polizisten und ein kurzer Zwischenstopp an einer Tankstelle. Ab Okahandja wechselten wir auf die A1, wo das Fahren deutlich entspannter wurde.
Um 14:20 Uhr erreichten wir Windhoek, tankten unseren Hilux ein letztes Mal voll und standen um Punkt 14:30 Uhr bei Asco Car Hire. Nach fast sechs Wochen hieß es nun auch Abschied nehmen von unserem zuverlässigen Reisebegleiter auf vier Rädern. Nachdem das Auto ausgeräumt und kontrolliert war, warteten wir auf unseren Shuttle zum Flughafen.
Gegen 15:15 Uhr ging es los. Nach einem kurzen Zwischenstopp an der Arebbusch Travel Lodge erreichten wir kurz vor vier den Flughafen – allerdings nicht ganz ohne letzten kleinen Schreckmoment: Direkt bei der Einfahrt gab es an einem Speedbump plötzlich einen lauten Knall. Ein Blick nach hinten zeigte, dass sich der Anhänger mit unseren Koffern vom Bus gelöst hatte. Zum Glück war das erst hier und nicht auf der Autobahn passiert – daran möchte man lieber gar nicht denken 🫣
Am Flughafen sicherten wir uns zunächst einen sonnigen Platz in der kleinen Bar am Eingang und bestellten Salat und Sandwiches. Als die Sonne langsam hinter den Gebäuden verschwand, gaben wir unsere Koffer auf und machten uns nach Security und Passkontrolle auf den Weg in die Paragon Premium Lounge.
Dass wir überhaupt in den Genuss der Lounge kamen, hatte einen einfachen Grund: Nachdem wir den Hinflug in der Economy Class ziemlich fürchterlich gefunden hatten und Marc von früheren Reisen noch einige Meilen übrig hatte, hatten wir uns für den Rückflug kurzerhand ein Upgrade in die Business Class für uns alle drei gegönnt. Gebucht hatten wir es bereits drei oder vier Wochen zuvor über die Lufthansa-Hotline. Für Sophia und mich war es das erste Mal in der Business Class – entsprechend gespannt waren wir auf das, was uns erwartete.
Die ersten Annehmlichkeiten konnten wir schon in der Lounge genießen: weiche Sessel, Essen und Getränke inklusive. Sophia freute sich über Nudeln mit Pesto, Marc und ich über den leckeren Wein. Da sich allerdings grundsätzlich jeder Fluggast gegen Bezahlung in die Lounge einbuchen konnten, wurde es mit der Zeit ziemlich voll. Zum Glück hatten wir uns frühzeitig eine ruhige Ecke gesichert.
Das Boarding begann pünktlich und am Gate trafen wir sogar noch einmal einen Gast aus Kambaku, der ebenfalls über München nach Hause flog. Dann kam der Teil, auf den wir uns besonders gefreut hatten: unser Einzug in die Business Class 😅
Und was soll ich sagen: Sophia und ich waren ziemlich begeistert. Viel Platz, ein Sitz, der sich in ein flaches Bett verwandeln ließ, gutes Essen und natürlich ein Film zum Einschlafen – so lässt sich ein Nachtflug definitiv deutlich angenehmer verbringen. Einziger Wermutstropfen waren die beiden defekten Toiletten im vorderen Bereich, wodurch es vor den verbliebenen Toiletten hinten regelmäßig zu Staus kam.
Ob sich das Upgrade gelohnt hat? Rein finanziell betrachtet wahrscheinlich eher nicht. Aber es war schon eine ziemlich nette Erfahrung, nach einem Nachtflug tatsächlich komplett ausgeruht in München anzukommen. Für uns war es jedenfalls ein sehr angenehmer Flug – und ein ziemlich luxuriöser Abschluss von sechs Wochen Namibia.
Pünktlich gegen 6:30 Uhr landeten wir in München. Dank Business Class waren wir als Erste aus dem Flugzeug und auch die Passkontrolle ging ohne Wartezeit. Nur beim Gepäck zeigte sich der Münchner Flughafen wieder von seiner gewohnten Seite: Erst nach einer guten halben Stunde tauchten die ersten Koffer auf – immerhin waren unsere direkt dabei.
Die S-Bahn stand schon bereit zur Abfahrt – und damit waren wir tatsächlich wieder zu Hause.
Fast sechs Wochen Namibia lagen hinter uns – sechs Wochen voller Landschaften, Tiere, Begegnungen, kleiner Abenteuer und unglaublich vieler Eindrücke. Irgendwie kaum zu glauben, wie schnell diese Zeit vergangen war. Und so schön diese Reise auch gewesen ist: Es fühlte sich gut an, wieder nach Hause zu kommen.
Für Sophia warteten dort endlich unser Kater und ihr Freunde. Für mich zunächst einmal der Wäscheberg einer sechswöchigen Reise 🤣
SorimucThemenstarter384 Beiträge · seit 201320. Sept. 2026 ·
Fazit – Sechs Wochen Namibia
Und damit endet sie tatsächlich – unsere längste Reise, die wir bisher je unternommen haben. Fast sechs Wochen Namibia. Sechs Wochen in einem Land, das wir schon vorher sehr geliebt haben und das uns auch dieses Mal wieder unglaublich viele besondere Momente geschenkt hat 🥰
Wir haben auf dieser Reise so viel erlebt und gesehen: die Weite der Kalahari, den Fish River Canyon, die traumhaften Landschaften rund um Aus und Lüderitz, die Dünen der Namib, Swakopmund und Sandwich Harbour, die Spitzkoppe, das Damaraland, den weiten Weg bis hinauf zu den Epupa Falls und natürlich die Tierwelt im Etosha. Wir haben Elefanten gesucht und gefunden, Löwen beobachtet, sind durch Dünen gefahren, haben unter einem unglaublichen Sternenhimmel geschlafen, sind gewandert, geritten, haben Sundowner genossen und unzählige Kilometer auf namibischen Schotterpisten zurückgelegt.
Es fällt mir schwer, einzelne Highlights herauszupicken. Ganz weit vorne waren für uns sicherlich das Schlafen unter den Sternen im Barchan Dune Retreat, Sandwich Harbour, das Elefanten-Tracking im Damaraland, die Fish River Lodge und natürlich die vielen besonderen Tierbegegnungen. Aber oft waren es genauso die kleinen Momente dazwischen: ein Frühstück mit Aussicht, ein einsamer Picknickplatz irgendwo im Nirgendwo, ein wunderschöner Sonnenuntergang oder einfach dieses Gefühl, unterwegs zu sein und ganz viel Zeit miteinander zu haben.
Genau diese Zeit war vielleicht das größte Geschenk dieser Reise. Fast sechs Wochen lang mussten wir nirgendwo anders sein, hatten keinen Alltag und keine Termine und konnten dieses Land, das wir so sehr lieben, ganz in Ruhe genießen. Gerade mit Sophia war es etwas ganz Besonderes, all das gemeinsam zu erleben und Namibia noch einmal ein Stück weit durch ihre Augen zu sehen.
Gleichzeitig haben wir aber auch etwas über uns gelernt: Wir sind definitiv keine Langzeitreisenden 😉 So schön diese sechs Wochen waren – irgendwann haben wir alle gemerkt, dass wir uns wieder auf unser Zuhause, unser eigenes Bett, Freunde und Familie und sogar ein bisschen auf einen geregelten Alltag freuen. Für uns sind drei bis vier Wochen vermutlich die perfekte Reisedauer. Lang genug, um wirklich einzutauchen und viel zu erleben, aber kurz genug, dass man am Ende noch nicht ganz so sehnsüchtig Richtung Heimat schielt.
War es trotzdem richtig, dieses Mal fast sechs Wochen zu bleiben? Absolut. Wir würden keinen Tag davon missen wollen.
Namibia hat uns auch beim fünften Mal nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Wir haben neue Ecken kennengelernt, alte Lieblingsorte wieder besucht und einmal mehr festgestellt, warum dieses Land für uns etwas ganz Besonderes ist.
Und nach so einer langen Reise nach Hause zu kommen, hat schließlich auch einen entscheidenden Vorteil: Man kann direkt anfangen, die nächste zu planen 😉
Zum Schluss möchte ich mich aber auch noch bei euch bedanken: bei allen, die uns in den vergangenen Wochen hier begleitet, mitgelesen und kommentiert oder einfach zwischendurch den Danke-Button gedrückt haben. Ich habe mich wirklich über jede einzelne Rückmeldung gefreut und es hat unglaublich viel Spaß gemacht, unsere Reise auf diese Weise noch einmal Revue passieren zu lassen und mit euch zu teilen.
Ich hoffe, ich konnte mit diesem Bericht vielleicht den einen oder anderen inspirieren. Und wenn dabei noch ein paar Informationen, Erfahrungen oder ganz praktische Kleinigkeiten für eure eigene Reiseplanung hilfreich waren oder irgendwann noch sein werden, dann hat sich die ganze Schreiberei gleich doppelt gelohnt.
Danke, dass ihr uns auf unserer Reise begleitet habt!
SorimucThemenstarter384 Beiträge · seit 201320. Sept. 2026 ·
Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Ich habe dieses Mal kein klassisches Reisetagebuch geführt und auch nicht jeden Abend lange Texte ins Handy getippt. Stattdessen habe ich meine Erlebnisse regelmäßig mit der App „Whisper“ eingesprochen und direkt von Sprache in Text umwandeln lassen. Das geht im Urlaub wesentlich schneller als Schreiben und hat für mich hervorragend funktioniert – das Ergebnis konnte sich auch an Orten ohne WLAN oder Handynetz sehen lassen. Gleichzeitig hatte ich nach der Reise schon eine ziemlich ausführliche Textbasis, auf der ich für diesen Reisebericht aufbauen konnte.
Vielleicht ist das ja auch für den einen oder anderen von euch eine Idee für die nächste Reise 😊
nochmal vielen Dank für diesen tollen Reisebericht.
Du schreibst sehr unterhaltsam und ehrlich.
Mir geht es auch so wie dir, fünf Wochen- dann verabschiedet sich lamgsam meine Begeisterungsfähigkeit. Irgendwann ist das Erlebte nicht mehr zu toppen und dann freue ich mich auch wieder auf Normalität und Struktur.
Ist ja auch schön, wenn man ein Zuhause hat, in das man gerne zurückkehrt 😃
Melanie1982699 Beiträge · seit 202320. Sept. 2026 ·
Vielen lieben Dank für diesen tollen Bericht!
Ich habe mich immer gefreut, wenn es hier bei euch weiter ging und wie schon erwähnt, gefallen mir einige bzw sogar viele Unterkünfte von euch sehr gut.
Auch hattet ihr immer ein tolles Verhältnis von Aktivitäten und Entspannung, ich habe direkt mit euch mitentschleunigt 😊
Ich kann aber auch sehr gut nachvollziehen, dass ihr euch nach 6 Wochen wieder auf Zuhause gefreut habt. Mir geht es eigentlich schon nach gut 2 Wochen so 🙈 eine dritte wäre vermutlich noch ok, aber ich kann mir zB keine Weltreise oder auch „nur“ eine 3monatige Auszeit vorstellen. Zumindest aktuell nicht. Lieber einen neuen Urlaub planen 😉
Danke für deine Zeit und liebe Grüße aus Franken
PS: um eure Business-Sitze beneide ich euch schon ein wenig. Für uns reicht es trotz Meilen nur für die Holzklasse, mehr bringen wir nicht zusammen 🤷🏻♀️
Schade, dass dieser sehr schön geschriebene und durchweg unterhaltsame Reisebericht schon zu Ende ist, Es hat sehr viel Freude bereitet, euch zu begleiten!
Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Ich habe dieses Mal kein klassisches Reisetagebuch geführt und auch nicht jeden Abend lange Texte ins Handy getippt. Stattdessen habe ich meine Erlebnisse regelmäßig mit der App „Whisper“ eingesprochen und direkt von Sprache in Text umwandeln lassen. Das geht im Urlaub wesentlich schneller als Schreiben und hat für mich hervorragend funktioniert – das Ergebnis konnte sich auch an Orten ohne WLAN oder Handynetz sehen lassen. Gleichzeitig hatte ich nach der Reise schon eine ziemlich ausführliche Textbasis, auf der ich für diesen Reisebericht aufbauen konnte.
Vielleicht ist das ja auch für den einen oder anderen von euch eine Idee für die nächste Reise 😊
Hi Sonja
Dein Whisper-Tipp interessiert mich. Allerdings finde ich im Appstore ganz viele Apps mit Namen Whisper. Welche genau hattest Du verwendet, wie sieht das Logo der App aus?
Vielen Dank schon
LG Kudu
Eines Tages wirst Du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die Du immer wolltest. Tu sie jetzt. Paulo Coelho
Liebe Sonja, vielen Dank für deinen tollen Bericht garniert mit schönen Bildern. Ich habe sehr gerne mitgelesen und geträumt. Die Sehnsucht ist geweckt.
Besonders hat mir das jeweilige Fazit gut gefallen.
Wir hatten bisher auch nur einmal so eine lange Reise durch Australien. Aber hier ist ja auch schon die Anreise ein großer Zeitfaktor. Es hat schon was, aber der Kopf muss es auch verarbeiten.
Und wenn man gerne und gesund wieder nach Hause kommt, ist das doch wunderbar.