mika1606Themenstarter663 Beiträge · seit 201624. Nov. 2018 · #1
Hallo in die Runde,
Nach unserer Tour in 2017 (4 Wo/Lodge & Camping) im Okt./Nov. beginne ich langsam mit der Planung unserer Tour für den Zeitraum Mai bis M Juni 2020. Wir möchten mal eine andere Reisezeit in Namibia erleben. 😉
Die Route habe ich schon mal grob auf der tracks4africa Karte abgesteckt. Hier der 1ste Eindruck.
Aktuell bin ich unschlüssig ob wir die Tour im Uhrzeigersinn oder umgekehrt von Windhoek angehen? 🙁 Schon mal Dank vorab für Eure Einschätzungen dazu.
Beste Grüsse & noch ein schönes WE Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021
Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017
Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
mika1606Themenstarter663 Beiträge · seit 201626. Nov. 2018 · #2
Hallo,
Hat denn keiner einen Hinweis für uns? 🙁
Wenn ich mir so die Klimatabellen etc. anschaue würde ich sagen im Uhrzeigersinn?!
Was sagen die Experten(-innen) dazu?
Danke & Gruss Gerhard
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Ich denke, es gibt mehrere Gründe für eine Fahrt im Uhrzeigersinn. Temperatur: Zum einen seid Ihr dann erst mal im Süden (der im Spätherbst Richtung Winter nachts langsam kühler wird). Je weiter ihr dann nach Norden fahrt, desto milder wird's.
Sichtungen: Für uns war auch das Sichten von Tieren ein sehr wichtiger Aspekt. Da ist der Uhrzeigersinn auch gut, denn es ist besser, wenn man erst mal 'unten rum' fährt - denn dann freut man sich dort über jeden Oryx, Springbock, Strauß, Zebra, etc. . Wenn man dann eher am Ende im Etosha ist, ist das dann die Steigerung. Von den in den ersten beiden Wochen gesehenen Tieren gibt es plötzlich einen Massen-'Overkill', statt vier Springböcke plötzlich 40. Und es kommen noch Elefanten und mit Glück auch Katzen dazu. Das stelle ich mir andersherum blöder vor.
Sonne?: Bei unserer Tour hatte ich noch überlegt, wie das mit dem Sonnenstand ist, man fährt ja die Ostseite der Runde relativ schnell runter und die Westseite deutlich langsamer rauf, hat also bei den Autofahrten deutlich mehr Gegenlicht, weil die Sonne im Norden steht. Das hat sich dann aber bei uns praktisch wenig ausgewirkt. Tagsüber steht die Sonne sowieso recht steil und die ersten beiden Stunden morgens und die letzten beiden abends haben wir tendenziell sowieso nicht im Auto gesessen.
mika1606Themenstarter663 Beiträge · seit 201626. Nov. 2018 · #4
Hallo Christoph,
Ganz herzlichen Dank für Deine Rückmeldung. 🙂
Das mit den Sichtungen und damit der "Anzahl" von Tieren - ein interessanter & wichtiger Aspekt!
Bezogen auf die Temperaturen und der Interpretation von Klimatabellen war es auch meine erste Idee im Uhrzeigersinn zu starten. Danke auch hier für Deine persönliche Einschätzung.
Na, dann will ich mich mal langsam an die Details machen. 😉
Beste Grüsse Gerhard
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lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200826. Nov. 2018 · #5
Erster Eindruck: Schöne Runde, schön viel Zeit! Glückwunsch! und Die Anmerkungen von Yoda911 kann ich nur unterstreichen. 🙂 Gruß
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Eine schöne Runde! Teperaturbedingt würde ich sie wahrscheinlich auch im Uhrzeigersinn fahren.
Wir waren in diesem Jahr im Gegenuhrzeiger unterwegs - und schätzten dies durchaus! Wobei wir uns auch nach dem völlig überfüllten Tierpark Etosha noch über einzelne Tiere in freier Natur freuen konnten 🤪 Zudem war uns Landschaft mindestens so wichtig wie Tiere. Aber jeder hat so seine Vorlieben 😉
Ich empfand es durchaus angenehm, entgegen der grossen Mehrheit unterwegs zu sein - so trafen wir unterwegs auch immer wieder auf neue Leute 😉 Ich hatte auch das Gefühl, dass die Strassen auf unserer Seite meist etwas besser (oder weniger schlimm...) waren - aber das bildete ich mir vielleicht auch einfach nur ein 😄
mika1606Themenstarter663 Beiträge · seit 201626. Nov. 2018 · #7
Hallo
lilytrotter schrieb:Erster Eindruck: Schöne Runde, schön viel Zeit! Glückwunsch! und Die Anmerkungen von Yoda911 kann ich nur unterstreichen. 🙂 Gruß
Vielen Dank für Deine Rückmeldung. Dein "Lob" freut mich ganz besonders. 🙂
@ trsi, auch Dir Dank für Deine persönliche Erfahrung.
Schöne Grüsse Gerhard
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mika1606Themenstarter663 Beiträge · seit 201602. Jan. 2019 · #8
Hallo in die Runde,
Vorweg wünsche ich allen hier im Forum alles Gute für 2019 und natürlich tolle Reisen und immer eine gesunde Heimkehr.
Ich habe die entspannte Zeit zwischen den Jahren genutzt und unsere Reiseplanung weiter verfeinert.
Reisezeit: Mai/Juni 2020 (ca. 7 Wo) Tourverlauf von WDH/WDH im Uhrzeigersinn (Danke noch einmal für die Tipps 🙂 ) Hilux 4x4 mit Camp-Ausstattung schon reserviert.
So könnte die Tour aussehen:
1 Start Nachtflug 2 Ankunft Windhoek 2 Ü 3 Windoek 4 Marienthal 1 Ü 5 Auob Tal kurz vor Grenze RSA 1 Ü 6 Kgalagadi Transfrontier Park 5 Ü 7 Kgalagadi Transfrontier Park 8 Kgalagadi Transfrontier Park 9 Kgalagadi Transfrontier Park 10 Kgalagadi Transfrontier Park 11 Keetmanshop 1 Ü 12 Fishfluss Canyon 1 Ü 13 Aussenkehr 1 Ü 14 Oranjemund 1 Ü 15 Richtersveld 3 Ü 16 Richtersveld 17 Richtersveld 18 Grenze - Aus 1 Ü 19 Aus-Koolmanskoppe-Lüderitz 2 Ü 20 Lüderitz 21 Namtib 1 Ü 22 Sesriem 1 Ü 23 Swakopmund ü. Blutkoppe 4 Ü 24 Swakopmund 25 Swakopmund 26 Swakopmund 27 Spitzkoppe 1 Ü 28 Messum C.-Ugab Rhino Camp 1 Ü 29 Desolation Valley - Palmwag 1 Ü 30 Palmwag Concession 1 Ü 31 Hoanib Rivier - Seisfontein 1 Ü 32 Seisfontein-Tsuxub River 1 Ü 33 Purros 1 Ü 34 Purros nach Grüne Tonne 1 Ü 35 Hartmannsthal 1 Ü 36 Camp Syncro 2 Ü 37 Camp Syncro 38 Etambura Camp 2 Ü 39 Etambura Camp 40 Epupa Falls 1 Ü 41 Kunene River Lodge 2 Ü 42 Kunene River Lodge 43 Dolomite Camp 2 Ü 44 Dolomite Camp 45 Okaukuejo Camp 2 Ü 46 Okaukuejo Camp 47 Okonjima Lodge 2 Ü 48 Okonjima Lodge 49 frei 2 Ü 50 frei 51 Windhoek 1 Ü 52 Rückflug
Hier als Karte
Es ist noch nichts gebucht. Na, ist ja auch noch ein wenig früh. 😉
Aktuell habe ich noch 2 Tage "offen".
Dankbar wäre ich u. a. für Hinweise bzw. Ideen wo wir sinnvollerweise die "2 Tage" verbringen sollten. 🙁
Freue mich auf Eure Rückmeldung.
Danke vorab & schöne Grüsse Gerhard
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mika1606Themenstarter663 Beiträge · seit 201604. Jan. 2019 · #9
Hallo,
Habe die Karte ausgetauscht nachdem ich noch ein wenig mit BaseCamp "geübt" habe.
Danke vorab für eine kritische Betrachtung.
Gruss & einen schönen Abend Gerhard
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mika1606Themenstarter663 Beiträge · seit 201611. Jan. 2019 · #10
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RORockshandy280 Beiträge · seit 201811. Jan. 2019 · #11
Hallo Gerhard, ich kann jetzt selbstverständlich nur für mich sprechen (und nicht für alle anderen, die sich noch nicht zu deiner Tour gemeldet haben 😉 Aber bei 7 Wochen (!!) Zeit würde ich gar nicht viel vorplanen, sondern einfach drauf los fahren und schauen, was sich so ergibt . . .
LG Rockshandy
Yoda911873 Beiträge · seit 201611. Jan. 2019 · #12
Nach DEN sieben Wochen Tour ist es nicht ganz einfach, Dir zwischen Okonjima und der Abreise noch zwei Tage zu empfehlen mit etwas, was Du nicht schon kennst. Eine 'Standard-Empfehlung' auf der Strecke wäre wohl Erindi. Oder einfach z.B. zwei Tage Füße hochlegen und vom zurückliegenden Urlaub träumen in Gocheganas oder Voigtland? Christoph
mika1606Themenstarter663 Beiträge · seit 201611. Jan. 2019 · #13
Euch beiden danke für Eure Rückmeldungen.
@ Rockshandy, ja das ist immer so eine Sache: Planen oder treiben lassen. Da wir das Land schon ein wenig kennen ist planen für uns aber keine Einschränkung.
@ Christoph, möglicherweise ist meine Darstellung nicht ganz deutlich. 🙁 Die 2 noch offenen Tage könnten wir an jeder Stelle einfädeln; nicht unbedingt am Ende.
Gruss & Euch beiden ein schönes WE Gerhard
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FOFocus517 Beiträge · seit 201811. Jan. 2019 · #14
Hallo, ich kann dir nur soviel sagen - ich selber versuche immer meine Touren halbwegs vorzuplanen, wenn ich jemanden mit habe. Die Zeiträume bewegen sich immer so zwischen 6 und 12 Wochen on Tour. Ich kann dir sagen, ich war nie zu der Zeit an dem Ort welcher auf meinem Zettel stand. Nie..
Deine 2 Tage "Reserve" werden wohl bereits nach den ersten 4 Wochen "verbraucht" sein. Von daher behalte die übrige Zeit als "Schwund" in Reserve.
VG
mika1606Themenstarter663 Beiträge · seit 201612. Jan. 2019 · #15
Guten Morgen,
Manchmal benötigt man einen "kleinen" Schubser. 😎
@ Focus, auch Dir Dank für Deine Rückmeldung. 🙂
Ich bin gestern Abend in mich gegangen - mit folgendem Ergebnis:
1. Tag benutzen wir als Variable im NW zw. unserem Aufenthalt in Sesfontein & Camp Syncro (hoffentlich in 2020 noch verfügbar 🙁 )
2. Von Sesfontein habe ich mal folgenden "Tagesausflug" in Base Camp geplant.
Damit wären die 2 noch nicht belegten Tage "verbraucht. 😉
Idee Tagesausflug:
Es sind ca. 300 km. Wenn es eng werden sollte können wir jederzeit abbrechen bzw. "verkürzen" und über die D3703 zurück nach Sesfontein.
Warum Sesfontein? Wegen Nachtanken für unsere dann folgende mehrtägige Tour in den NW/Kaokoveld.
Das müsste doch machbar sein oder?
Danke erneut für Eure Meinung/Einschätzung 🙂
Gruss, Gerhard
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als bekennender "Wüstenfan" würden mir die 2 Tage die du zwischen Aus und Swakop eingeplant hast keineswegs reichen. 1Ü in Sesriem könnte auf 2 aufgestockt werden, oder aber 2 weitere Ü in Tiras, Koiimasis oder Kanaan. Alle sind aus unserer Sicht zu empfehlen, Kanaan bietet Vorteile wenn man Exkursionen in die "Sandwüste" unternehmen möchte. Auch ein Zwischenstop auf dem Weg von Sesriem nach Swakop bei Mirabib könnte in Betracht gezogen werden - gefällt uns besonders gut wegen der absoluten Abgeschiedenheit, des Rundumblickes und den guten Voraussetzungen für Nachthimmel Beobachtungen bzw. Fotographie (kein Streulicht, da absolut keine Siedlungen weit und breit).
Qual der Wahl eben.....eigentlich ein Luxusproblem!
Gruss, Ulli
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz
mika1606Themenstarter663 Beiträge · seit 201612. Jan. 2019 · #17
Guten Morgen Ulli,
Vielen Dank für Deine Anregungen.
Ja, wirklich ein "Luxusproblem" - aber ein nettes Problem. 😎
Gruss & Dir ein schönes WE Gerhard
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AOaos1'166 Beiträge · seit 200812. Jan. 2019 · #18
Hallo Gerhard,
dein "Tagesausflug" ist nicht machbar. Allein die von dir gewählte Strecke von Sesfontein bis Puros dauert 4,5-5 Stunden. Ich fürchte auch, dass deine Spritsparrechnung nicht aufgeht, da ihr am nächsten Tag wieder nach Puros fahrt. Ich würde einfach genug Ersatzkanister mitnehmen und mit 16l/100 km Diesel kalkulieren.
Meine Empfehlung: D3707 - Signal Hill - über Obias in den Hoanib - östlich bis die Poort - dann soweit nach Westen wie möglich im hoanib - Übernachtungsplatz außerhalb des Flussbetts suchen. Am Nachmittag/Abend kann man noch eine kleine Wanderung auf einen der Hügel am Rand machen und das Panorama genießen. Am nächsten Tag nach Puros über den Hoarusib.
Wenn ihr über den Crowhter's Trail kommt, ward ihr bereits im Hoanib. Dann würde ich nach Puros fahren und gut (bzw. von dort noch einen Ausflug in den Hoarusib unternehmen).
mika1606Themenstarter663 Beiträge · seit 201613. Jan. 2019 · #19
Hallo Axel,
Ganz herzlichen Dank für Deine Rückmeldung. 🙂
Dein Routenvorschlag war bisher auch meine Idee - angeregt durch Deine informativen RB. 😉 Auf den T4A-Karten hat dieser "Tagesausflug" eine Distanz von ca. 300 km/ 7,5 Std.
Na, vielleicht nutzen wir den Tag dann auch "einfach nur" um in aller Entspanntheit den Hoanib zu geniessen. Vielleicht haben wir dann es mehr Glück Elefanten zu beobachten (2017 hatten wir leider kein Glück).
Gruss Gerhard
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mika1606Themenstarter663 Beiträge · seit 201606. Feb. 2019 · #20
Hallo in die Runde, Nach einiger Zeit möchte ich ein kleines Update geben. Danke an alle die mich an dieser Stelle mit Tipps unterstützt haben. Auch habe ich natürlich fleissig ältere & aktuelle RB gelesen. Auch dort gab/gibt es natürlich viele interessante Anregungen. Dank auch an dieser Stelle an die fleissigen Schreiber. 😁
Habe mich natürlich auch an die Lösung meines "Luxusproblems" - wie busko es bezeichnet hat - gemacht.
Die 2 noch "offenen" Tage habe ich wie folgt eingebaut: 1. Wir machen 1 Wild Camping Ü zw. Ugab Rhino Camp & Palmwag. So haben wir ausreichend Zeit das HUAB River zu geniessen. 2. 1 Wild Camping Ü zw. Hoanib - Hoarusib. Sicherlich auch kein "verschwendeter Tag". 😉
Seit ein paar Tagen sind auch die überwiegende Zahl der Ü-Buchungen (Lodge /Camping) durch die von mir eingebundene lokale Agentur bestätigt.
Hier die aktualisierte Übersicht - für Interessierte vielleicht als Anregung. 📎 NamibiaTourÜbersicht2020.pdf Sicherlich wird es die eine oder andere Frage noch geben. Aber kommt Zeit kommt sicherlich hier auch ein Rat.... 😎
Noch ein Hinweis: Mesosaurus Fossil Camp vermietet übers WE keine Chalets - nur Campsites
Schöne Grüsse Gerhard
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