THEMA: Die Affen rasen durch das Camp
02 Sep 2014 18:02 #352303
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  • Nadja+Marco am 02 Sep 2014 18:02
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Hallo Susanne,

Es kann gar nicht genug von euch sein! :-)
Wir sind dabei und schon ganz gespannt auf bekannte Orte :-)
Liebe Grüße
Nadja & Marco
Last Minute in den Süden Namibias und KTP:

www.namibia-forum.ch...bias-in-den-ktp.html

Der Reisebericht zweier Schildkröten:

www.namibia-forum.ch...r-schildkroeten.html


Reisebericht Namibia: www.namibia-forum.ch...es-tier-ist-das.html
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02 Sep 2014 18:04 #352304
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  • Lil am 02 Sep 2014 18:04
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Haaaalt, möchte auch noch gerne mit :woohoo: .

Susanne, eure Route klingt super interessant und ich bin sehr gespannt was ihr alles so erlebt habt B) .

LG Lil
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02 Sep 2014 19:50 #352326
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Hi Susanne,

bin für eine Woche auch noch mit dabei und fahre dann selbst in die Gegend. Das Auto sieht ja klasse aus :cheer:

Lieben Gruß

Michael
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02 Sep 2014 19:58 #352331
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Hallo Susanne,

ich quetsch mich auch noch irgendwie rein :laugh:
Nun ist die Karre aber ziemlich voll :dry:

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

Zu den Reiseberichten:
www.namibia-forum.ch...n-afrika.html#471572
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02 Sep 2014 20:07 #352335
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Herzlich willkommen an alle neu zugestiegenen und die zahlreichen "Danke-Button"-Drücker. Im Kofferraum findet sich sicher noch das ein oder andere Plätzchen und wer mutig genug ist, unseren mitreisenden Löwen Leo (er war von 2012 so begeistert, dass er wieder mitwollte) auf den Schoß zu nehmen, kann sich auch noch neben Mara auf die Rückbank setzen.

Nur den Platz auf dem Dach würde ich nicht unbedingt empfehlen. Der könnte im Laufe der Reise vielleicht ein bisschen spannend werden, zumindest für die, die auf dem Hardtop-Teil sitzen... ;)

LG
Susanne
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02 Sep 2014 20:13 #352337
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Die Affen rasen durch das Camp- Teil 2

01.08.2014: Von Hazyview nach Shimuwini

Nach einem gemütlichen Frühstück umringt von den drei Hunden des Guesthouses machten wir uns auf den Weg zum Checkers, um unsere restliche Einkaufsliste abzuarbeiten. Dort und im angrenzenden Liquor-Store bekamen wir erfreulicherweise auch alles, so dass wir um kurz vor zehn schon vor dem Pionieers standen, um unsere Rumpsteaks abzuholen. Das Preis-Leistungsverhältnis dieser Steaks ist absolut top, von so einer Qualität können wir hier zu diesem Preis nur träumen.

Nachdem wir uns im Buchladen nebenan noch mit einer aktuellen KNP-Karte eingedeckt hatten, machten wir uns auf der R 40 auf Richtung Phalaborwa-Gate. Ca. 20 km vor Phalaborwa begann die Sache interessant zu werden: Es gab nicht nur vereinzelte Schlaglöcher in der Straße, sondern die Straße verwandelte sich ziemlich schlagartig in ein einziges riesiges Schlagloch. Der LKW vor uns fing an, sich in Schlangenlinien langsam die Straße entlangzuwinden. Micha versuchte, seiner Spur so weit wie möglich zu folgen, um zumindest den meisten der Schlaglöcher auszuweichen. Erschwert wurde das Ganze noch durch den heftigen Staub, der über der Straße lag. Die Sicht war massiv eingeschränkt. Der Spaß mit den Schlaglöchern zog sich über rund 15 Kilometer. Zwischendurch war es immer wieder etwas besser, bevor denn wieder ohne Vorwarnung die Riesenlöcher auftauchten. Vorbei am House of Amarula und einem Tankstop in Phalaborwa erreichten wir schließlich das Gate.

Endlich wieder im KNP! Die Formalitäten waren schnell erledigt und so waren wir kurz nach eins im Park. Unser erstes Ziel war der Sable Hide. Dort hatten wir in der Vergangenheit schon viele schöne Sichtungen gemacht.

Bevor wir durch das Gate fuhren, hatten wir noch eine Wette abgeschlossen, welches Tier wir als erstes sehen würden. Mara tippte auf Zebra, ich auf Büffel und Micha ging auf Nummer sicher: Impala. Und behielt auch Recht.



Auf dem Weg zum Hide fuhren wir noch eine der Schleifen, die ebenfalls zum Wasser führt und wurden dort gleich mit einem wunderbaren Anblick belohnt: Elefantenbadeparty. :) Oder soll ich lieber Schlammparty sagen?













Es war ein unglaublich toller Anblick. Einen schöneren Start im KNP hätten wir uns kaum vorstellen können.

Das ist übrigens die Stelle, an der vor ca. 10 Tagen ein rotes Fahrzeug von einem einzelnen Elefanten angegriffen und aufs Dach gelegt worden ist. Ich bin ja seit unserem Hornraben-Erlebnis 2008 (unser armer roter Polo wurde von den Viechern angepickt…) der sicheren Meinung, dass Tiere keine roten Autos mögen.

Nach einem kurzen Zwischenstop auf dem Massorini-Picknickplatz nahmen wir die Stecke in Angriff, die Micha schon 2012 unbedingt fahren wollte, ich aber mangels Kennzeichnung auf der Karte und fehlendem Navi damals verwehrt hatte: Die Shivhulani-Road, einen als Allrad-Stecke gekennzeichneten Weg, der eine Kilometer hinter dem Picknickplatz nach Norden abbiegt. Allrad haben wir zu dieser Jahreszeit dort keinen gebraucht, aber eine entsprechende Bodenfreiheit ist auf alle Fälle notwendig. Außer einem schnell davonhuschenden Sekretär überzeugte die Strecke allerdings eher durch fahrtechnische Besonderheiten als durch Tiersichtungen.

Weiter ging es dann auf der S 131 und S133 Richtung Norden, bis wir schließlich den Letaba überquerten
und auf die Privatstaße zum Shimuvini Bushcamp abbogen. Unterwegs gab es noch einige nette Sichtungen.



Klipspringer



Ein weiterer Elefant beim Buddeln, dieses Mal allerdings die Trockenvariante



Steinböckchen




Hooded vulture

Knapp einen Kilometer vor der Abzweigung zur Campzufahrt stauten sich am Straßenrand die Fahrzeuge. Wir dachten schon, juhu, Katzen gleich am ersten Tag. Auf Nachfrage stellte sich dann allerdings heraus, dass die Löwen im Moment abwesend waren und gerade nur ein schon etwas angefressener Büffel zu besichtigten war. Nachdem es schon auf halb fünf zuging und wir weder die Automasse noch die Büffelreste besonders ansprechend fanden, entschieden wir uns dazu, am nächsten Tag nochmals vorbeizuschauen und ins Camp zu fahren.

Auf dem Weg dorthin gab es dann noch mehr Elefanten und auch einige Büffel zu sehen. Im Camp angekommen bekamen wir den Bungalow Nummer 2 zugewiesen. Erst etwas unzufrieden mit der Lage direkt gegenüber der Rezeption, entdecken wir schnell den Vorteil unseres Häuschens: Der Birdhide lag sehr nahe und wir hatten einen kurzen Weg zum Fluss. Außerdem war von den anderen Bewohnern bzw. deren Fahrzeugen erst am nächsten Morgen um sechs wieder etwas zu hören.



Blick vom Fluss, Nr. 2 war das rechte Häuschen

Nach einem kurzen ersten Entdeckungsspaziergang entlang des Zauns legten wir unsere leckeren Rumpsteaks auf den Grill und beschlossen den Abend gemütlich mit einem Savannah in der Hand. Von wunderbarem (und lautstarkem) Hippogrunzen untermalt kam der Schlaf dann ziemlich schnell.

LG
Susanne
Letzte Änderung: 02 Sep 2014 21:41 von mamba29.
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