THEMA: Südafrika 2012 - Zwei Seelen in einer Brust
05 Apr 2012 20:39 #230769
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  • casimodo am 05 Apr 2012 20:39
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Hallo Mandy, Hallo Dirk,

ich bin sooooo gespannt, was der Titel Eures Reiseberichtes zu sagen hat :dry:

Also möchte ich mich Chrissie anschließen und Euch um eine Fortsetzung bitten.
Ich werde gleich einmal mit gutem Beispiel vorangehen und den Gharagab Teil meines Berichtes schreiben.

Viele Grüße
Carsten
Letzte Änderung: 05 Apr 2012 20:40 von casimodo.
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05 Apr 2012 21:33 #230772
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  • Helsinki am 05 Apr 2012 21:33
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Hallo Ihr zwei,

Bin grade nicht sicher, aber anhand dessen, was ich im Sanparks Forum gelesen habe, könnte der Elefanten Kadaver Alexander gewesen sein, einer der Big Tusker, der letztens verstorben ist......

Freue mich schon auf Fortsetzung eures Berichtes...
Südafrika, Swaziland 2010
Südafrika und Botswana 22.06.-14.07.2012
Südafrika, Swaziland 18.12.14-05.01.2015
Südafrika und Botswana 27.12.- 14.01.16
Südafrika, just Kruger 24.06. 16- 10.07.16




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06 Mai 2012 11:13 #234734
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Hallo Ihr Zwei,
das war ein lustig geschriebener Reiseabschnitt der wirklich sehr gefallen hat, mit schönen Bildern!
Gruß sendet Namibianer1
im Fieber südliches Afrika
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06 Mai 2012 11:26 #234739
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So ihr Zwei, nun warte ich aber schon auf die weiteren Tage...
... wo sind die Berichte und schönen Bilder?
Gruß aus dem Norden :dry:
im Fieber südliches Afrika
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06 Mai 2012 12:18 #234753
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  • bayern schorsch am 06 Mai 2012 12:18
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Hallo Mandy, hallo Dirk,

auch ich möchte mich meinen Vorpostern anschließen:

es wäre supertoll, wenn´s mit Eurem Reisebericht weiterginge.
Heut wär doch ein klasse Tag für solche Dinge.
Oder scheint bei Euch die Sonne?;)

LG
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten:

Reiseberichte Bayern Schorsch
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11 Mär 2013 22:48 #280359
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  • dirkmandy am 11 Mär 2013 22:48
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Hallo FoMis!

Nachdem wir unseren Reisebericht nun ein Jahr nicht fortgeführt haben (keine Lust (so viel Offenheit muss sein...), keine Zeit ...), geht’s jetzt endlich weiter. :) Bitte entschuldigt die kleine Verzögerung. :laugh:


03.01.2012 Olifants Camp -> Satara Camp

Nach einem Blick auf die Frühstückskarte im Camp haben wir uns doch dazu entschlossen, einfach nur im Shop ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Die häufig erwähnte kleine Auswahl war tatsächlich noch untertrieben. Ein Tüte trockene Brötchen, Äpfel und Zuckerwasser getarnt als Orangensaft, mussten für den Start in den Tag reichen.

Ohne Frühstück, dafür Zeit gespart, geht es also zeitig auf die Pad. Die ersten Minuten fahren wir ohne nennenswerte Sichtung, daher suchen wir uns einen Aussichtspunkt und genießen dort unser Frühstück Deluxe. Wenigstens der Ausblick ist traumhaft. Und am Fluss grasen auch ein Paar Büffel.




Schnell geht es dann weiter, denn heute heißt unser Ziel Satara. Hier hat man bekanntermaßen die besten Chancen auf Löwensichtungen. Bis dahin vergeht aber noch einige Zeit. Statt Löwen gibt es jede Menge Elefanten. Wir scherzen schon: für den einen einzigen Elefanten im Etosha werden wir jetzt kräftig entlohnt. Dieser Urlaub steht unter dem Motto Elefant… oder doch eher Nashorn… oder Giraffe...






Gegen Mittag kommen wir im Camp an und gönnen uns erstmal ein großes Eis. Dirk um seinen Hals zu kühlen, und ich um meine Gelüste zu befriedigen. Nicht dass noch jemand auf die Idee kommt, ich wäre auf Diät … wenig Abendessen, kein Frühstück :)

Unseren Bungalow können wir auch gleich beziehen. Hier gefällt es mir auch gleich viel besser. Wir haben ein Häuschen direkt am Zaun und können von der Terrasse direkt auf die Tierwelt schauen. Insgesamt macht alles einen gepflegteren Eindruck als in Olifants.

Lange halten wir uns aber nicht auf. Wir haben eine Mission: LÖWEN. Es dauert auch nicht lang, bis wir an eine Stelle kommen wo geschätzte 20 Autos stehen. Das kann in Afrika nicht viel bedeuten, außer: hier gibt es Löwen. Und man mag es kaum glauben, alles geht hier zivilisiert von statten. Als wir uns ein Plätzchen suchen wollen macht uns tatsächlich ein anderer Touri Platz und überlässt uns seinen Premium Platz. Trotzdem schauen wir gefühlte 10 Minuten auf dem Busch und sehen nichts. Anscheinend ziehen wir mit unserem unkoordiniert rotierenden Fernglas die Blicke auf uns. Jedenfalls erbarmt sich unser Nachbar und gibt uns die genauen Koordinaten zu den Löwen. „Liegender Baumstamm, zwei Sträucher nach rechts, 3 Meter dahinter.“ Ah ja, da liegen sie. 5 Löwen, die ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Nichts tun! Wir versuchen uns an ein paar Fotos, auf denen nicht viel mehr zu sehen ist als grün. Aber das zählt, wir haben Löwen gesehen! :) Wir bleiben weitere 20 Minuten, aber als sich nichts tut, machen wir den Neuankömmlingen hinter uns Platz.



Bis zum späten Abend sehen wir nur die üblichen Verdächtigen. Nicht weniger schön.
Ein paar Eindrücke….







Generell gefällt uns der Krüger ganz gut. Wir halten uns von den Teerstraßen fern und fahren einfach jeden Loop. Hat im Etosha ja auch immer gut funktioniert. Auch sind hier sehr wenig Autos unterwegs. Wir haben fast den Eindruck allein zu sein. … Alle anderen sind auch bei den Löwen. Gegen 17:30 machen wir uns auf den Rückweg zum Camp. Schließlich wollen wir pünktlich vor Torschluss da sein. Wir fahren also und treffen tatsächlich wieder auf eine kleine Autokolonne. Diesmal schaffen es wir sogar ganz ohne Hilfe die beiden Löwen zu entdecken. Gleiches Bild, schlafende Löwen. Da wir beide gerne auch mal Löwen in Aktion sehen wollen, warten wir, und warten wir, und warten wir. Es wird auch merklich kühler und auch bei den Löwen muss sich doch langsam der Hunger melden. Wie wäre es denn mit dem kleinen Impala da hinten … Aber nichts passiert. Es müssen ja nicht gleich wilde Jagdszenen sein, aber ich möchte einen Löwen zumindest mal stehen sehen. Können die das eigentlich???
Mit Blick auf die Uhr, es ist schon 10 nach 6, müssen wir los. Es ist noch ein Stück zu fahren. Also schnell zurück zum Camp, immer auf Elefanten gucken, um die Ecke und auf die Bremsen. Steht dort doch eine riesige Büffelherde. Faszinierend. Das sind bestimmt an die 100 Tiere. Zeit zu zählen haben wir nicht, denn die Uhr tickt. Also schön vorsichtig durch die Massen. Aber auch hier alles zivilisiert, die Büffel stehen schön neben der Straße. Die Tiere sind alle sehr gut dressiert. :)

Wir überholen noch das ein oder andere Auto. Mein Gott, haben die Nerven. Fahren in einer Ruhe zum Camp und uns kommen sogar noch Autos entgegen. Dabei ist dort nichts. (Außer die Löwen, die jetzt bestimmt Hunger haben :) ) Wir Reihen uns dann aber doch noch rechtzeitig in die Schlange am Gate ein und sind pünktlich um 18:27 Uhr im Camp.



Lang ausruhen wollen wir uns aber nicht. Schauen wir doch mal, was Satara kulinarisches zu bieten hat. Schnelle Erkenntnis: Viel ist es nicht. Bis wir das feststellen, dauert es aber doch eine Weile. Unsere Kellnerin ist etwas, sagen wir mal, unmotiviert. Nach einer Stunde haben wir dann unsere Bier, sowie Salat und Sandwich. Kein Highlight, aber genießbar. Nachdem am Zaun auch nichts zu sichten ist, gehen wir ins Bett. Immerhin haben wir etwas Schlaf nachzuholen.





Fazit Satara:
Das Camp ist ganz nett. Auch unser Häuschen macht einen guten Eindruck. Küche war auch gut ausgestattet und wenn man sich außerhalb des Parks mit Lebensmitteln versorgt, eine super Sache.

Landschaftlich hat uns Olifants mehr angesprochen. Von den Tiersichtungen hat Satara die Nase vorn. Lässt sich aber schwer verallgemeinern. Schließlich war im Dezember bei uns viel grün, sodass es im Norden mit Tieren schwierig wurde. Aber nicht weniger reizvoll.
Letzte Änderung: 31 Jul 2013 21:39 von dirkmandy.
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