THEMA: Pannen, Pech und Safariglück (09/2019)
04 Nov 2019 16:51 #571946
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  • Champagner am 04 Nov 2019 16:51
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Hallo Tine,

dieser Blick ist zu gut :woohoo: :laugh: ! "Wann fällt endlich das Fressen vom Baum? :unsure: "

Schön, jetzt auch mal die Bilder zu der Geschichte, die ich ja schon kannte, zu sehen - auch wenn es für euch vor Ort nicht immer "schön" war. Aber langweilig auf jeden Fall auch nicht.... :laugh: !

Liebe Grüße von Bel
Letzte Änderung: 04 Nov 2019 18:01 von Champagner.
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04 Nov 2019 22:44 #571976
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Sascha schrieb:
... was für schöne und weniger schöne Erlebnisse...
besser kann diese Reise nicht auf den Punkt gebracht werden ;)

BMW schrieb:
RETRO kann man schmunzeln....aber live erlebt raubt das den Nerv............ :evil:
Ja, im Rückblick ist es deutlich amüsanter als in der Situation :woohoo:

Nadja schrieb:
auch wenn das Verhalten der Guides/Organisation das ein oder andere Mal Kopfschütteln bei mir verursacht hat... :whistle:
nicht nur bei dir :laugh: und ich soll dir ganz liebe Grüße zurück ausrichten von Andi! Schade, dass wir uns in Büsnau dieses Mal nicht sehen können...

Bele schrieb:
dieser Blick ist zu gut :woohoo: :laugh: !
gleich geht es weiter mit der Story, da kommen noch ein paar nette Bilder :whistle:

@ all: Danke für Euer Interesse und Miterleben, geteiltes Leid ist halbes Leid :silly: ...
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04 Nov 2019 23:01 #571977
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19.9.2019 | HATAB Campsite CNP 03
Safariglück entlang der Chobe Riverfront


Auch diese Nacht war nicht ganz ruhig. Honeybadgers randalierten am Küchentrailer.
Um 6:30 Uhr beginnt die Morgensafari. Auf zum Leopardenbaum, bevor die Lodge-Autos den Park stürmen.



Der Leopard ist weg. Unten lungern wieder die drei Junglöwen hungrig herum und schauen immer wieder sehnsüchtig nach oben.







Aber halt, was macht eigentlich das Impala im Baum?



Eine junge Löwin hat es geschafft in den Baum zu klettern und genießt das 3-4 Tage alte Impala. Sehr vertrauenserweckend schaut ihre Haltung dabei nicht aus. Heute haben wir die Zeit das außergewöhnliche Geschehen in Ruhe zu dokumentieren. Zumindest hat auch unser Guide noch nie einen Löwen im Baum gesehen...

Ab und zu fällt auch für die unten Gebliebenen etwas runter :P.


Puh, seid froh, dass die Fotos nicht den Geruch vermitteln können. Der Gestank ist echt heftig!!!


Der Löwe hier findet es sehr lecker


Schleck, schleck...


Ein kleiner Brocken für dich


Oben im Baum wird weiter genussvoll geknuspert


und genagt


Wer unten bleibt hat das Nachsehen...
Neidvoll wird nach oben gelinst





Spareribs oder Zahnstocher?

Langsam wird es voller mit Autos und wir machen Platz für die Anderen. Die Fahrt entlang des Chobe bietet viele zauberhafte Ausblicke und weiterhin schöne Tiersichtungen.




Büffel mit Heron

Bleiben wir erst mal bei den Vögelchen:



Weißscheitelkiebitz (Danke Konni)


Schreiseeadler sind natürlich auch zu entdecken, alt und


juvenil


Schopf-Frankolin (Danke Konni)

Heute ist der Morgen, der Karminspinte







ein Graulärmvogel ist zu sehen,


eine Riesentrappe,


zwei Weißrückengeier,


ein Hammerkopf,


ein Felsentoko


und diese hier


Die Halbmondantilope schaut sehr ausgemergelt aus,


den Kudus scheint es besser zu gehen.




Wir spotten noch einen Fischer am Ufer



Aber was ist das schon gegenüber einem Löwen 9m hoch im Baum?
Auf dem Rückweg ins Camp sehen wir auch den Leopard in einem Baum 500m weiter flussaufwärts.




Wohlbehalten, aber sehr müde.
Er hat wohl die Gunst der Stunde genutzt und sich verdrückt. Unser Pech war vielleicht sein Glück.

Mittags ist Siesta im Camp. Leider gibt es so gut wie keinen Schatten. Im Zelt aufhalten ist wie Saunabaden... Und mittlerweile hat es hier ein Bienenproblem. Sobald irgendwo Wasser ist, kommen Bienen. Wir haben plötzlich hunderte davon, überall, am Boden, an der Dusche, am Körper. Und Andi hat eine nachgewiesene Bienen- und Wespenstichallergie. Nur eine Person wird letztendlich gestochen – natürlich mein Mann :angry:! Er bleibt wie immer ganz cool, nur ich bin dann fast am hyperventilieren. Schließlich habe ich schon erlebt wie er am ganzen Körper rot angelaufen ist, sich seine Stimme bereits anfing zu verändern bis endlich der Notarzt kam. Seitdem hat er ein Notfallset für unterwegs. Er nimmt dann erst Mal ganz relaxt seine Allergietablette (er soll eigentlich gleich zwei nehmen) und zum Glück passiert nichts! Sensationell, keinerlei Reaktion :silly: ;) .

Was die Abendsafari so bietet, erzählen wir ein anderes Mal...
Letzte Änderung: 06 Nov 2019 21:31 von Erdwölfe.
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05 Nov 2019 08:15 #571990
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Hallo Tine,

was für tolle Sichtungen und dann noch so genial abgelichtet! Ich hatte bei unserer Ugandatour vergeblich nach den Ishasha Baumlöwen gesucht und ihr findet sie so nebenbei an der Chobe Riverfront.

Bei deinen "Fragezeichen-Vögeln" kannst du getrost das ? wegmachen. Beim "Schropf" Frankolin würde ich allerdings noch das r streichen. Der Weißscheitelkiebitz wird häufig auch Langspornkiebitz genannt. Kleiner Tipp zur Rotschopftrappe: Sicheres Erkennungsmerkmal sind die hellen, V-förmigen Markierungen auf dem Rücken.

LG Konni
Link zu Reiseberichten,Homepage & Reiseblog: www.namibia-forum.ch...ammlung-daxiang.html





Letzte Änderung: 05 Nov 2019 08:18 von Daxiang.
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Konni schrieb:
Bei deinen "Fragezeichen-Vögeln" kannst du getrost das ? wegmachen. Beim "Schropf" Frankolin würde ich allerdings noch das r streichen.
Liebe Konni,
Danke für alles: Das Bestimmen, das Aufpassen, das Bilderlob :whistle: ...
Über den "Baumlöwen" an der Riverfront haben wir uns auch riesig gefreut!
Herzliche Grüße
Tine
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06 Nov 2019 22:13 #572176
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19.9.2019 | Fortsetzung
Das Glück ist uns weiterhin hold

Auf geht’s zur Abendsafari. Im Vorfeld ist fleißig spekuliert worden, ob die Löwin noch oben im Baum sitzt und wie sie es runter schaffen wird. Als erstes sehen wir heute Nachmittag eine Gruppe badender Elefanten (leider ohne vorzeigbare Fotos) .Wir machen uns rasch auf den Weg zum ersten Leopardenbaum. Da ist nichts mehr los und die Löwin ist anscheinend wohlbehalten nach unten geklettert. Die Löwen haben sich zurückgezogen.


Das Bild schaut genau aus wie das vom Vorabend, es ist wirklich einen Tag später entstanden...

Zwei Federfreunde wollen dafür aufs Bild:


Graureiher


Zwergspint

Am neuen Leopardenbaum ist auch nichts mehr zu sehen. Dafür hat Joel den richtigen Riecher wo in etwa der Leopard (es ist laut Guide übrigens eine Leopardin) sich jetzt aufhalten könnte. Eine der Italienerinnen entdeckt sie dann.




Was für eine Schöne. Und immer noch sehr müde.

Wir verlassen die Leopardin um erneut am Gate Wasser zu holen und wollen am Rückweg noch einmal bei ihr vorbeischauen.


„...dieses Gebiet besitzt, besonders während der Trockenzeit, die dichteste Elefantenkonzentration Afrikas...“
bei diesem Anblick glaube ich dieser Beschreibung über den Chobe Nationalpark jedes Wort – Elefanten soweit das Auge reicht... Wir brauchen jedoch auch Wasser. Vom Ihaha Gate zurück nehmen wir die Pad nicht direkt am Wasser. Auf einmal kommt »Stop« vom italienischen Adlerauge. Was liegt denn da im Gras?





Wir sind verzückt über unsere erste braune Hyäne! Auch Joel freut sich. Leider ist die Sicht doch ziemlich eingeschränkt und der Abend schreitet voran, also ziehen wir von dannen.

Ja, und was ist hier los? Da ist er, dieser magische Moment: Die Leopardin hat sich wirklich äußerst dekorativ – nur für uns und das im Chobe! – auf einem unbelaubten Baumstamm platziert.






Und wie von Joel angekündigt verlässt sie ihren Platz und verschwindet im Gebüsch, just als ein anderes Safarifahrzeug die Pad entlang kommt. Sorry, wenn jetzt mehrere Fotos folgen, aber ich liebe diesen majestätischen Abgang, wenn die Muskulatur und Grazie der Katze zur Geltung kommen...






Danke, du Hübsche!

Nur in einer Sache hatte Joel nicht recht (vielleicht ist es jemanden von euch aufgefallen): Es sind 2 unterschiedliche Leoparden, die wir am Nachmittag gesehen haben. Als Andi zu Hause die Fotos bearbeitet hat, stellte er fest, dass die Leopardin im Altholz zwei unversehrte Ohren hat, hingegen die Leopardin vom Vormittag und Nachmittag im Busch nicht...

Die Dämmerung schreitet voran und wer sitzt denn hier? Zwei staatliche Löwenmännchen ruhen
ums Eck. Joel fährt für unseren Geschmack zu nah ran. Das Vertrauen in das neue Fahrzeug ist nicht vorhanden. Wir möchten nicht in der Dämmerung 1m neben dem Löwen erneut liegenbleiben!



Der bekommt von uns den Spitznamen Quasimodo

Jetzt ist es zu dunkel, also ab ins Camp!




Ein Safaritag, wie er im Bilderbuch stehen könnte, neigt sich dem Ende. Gute Nacht.
Letzte Änderung: 06 Nov 2019 22:17 von Erdwölfe.
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