THEMA: welche Route in der Regenzeit - Februar 07
15 Nov 2006 09:20 #25667
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  • synapse am 15 Nov 2006 09:20
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Hallo!

Wir würden gerne im Februar von JHB über Botswana nach Namibia fahren. Wie schauts da erfahrungsgemäß mit Überflutungen aus?
Ist Savuti,Moremi,chobe, Salzpfannen,usw. befahrbar oder sollte man sich eine Alternative suchen?

Vielleicht hat wer einen Routenvorschlag - möchten nicht wirklich mehr als 10 Tage in Botswana verbringen, da wir Namibia auch noch ausführlich bereisen wollen.

Die Vic-Fälle würden wir auch gerne sehen (Zimbabwe oder Zambia?).

recht viele Fragen....aber als Neuling tut man sich halt schwer...

vielen Dank und schöne Grüße, Florian
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15 Nov 2006 10:48 #25668
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  • Annette am 15 Nov 2006 10:48
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Hallo Florian,

wenn ihr von Joburg kommt bietet sich das Khama Rhino Sanctuary an. Es ist die einzige Möglichkeit außer im Etosha auf Nashörner zu stoßen. Die Regenzeit kann so oder so sein. Dieses Jahr mußte der Moremi nach schweren Regenfällen gesperrt werden. Noch im August gab es Wasser in Hülle und Fülle. Das gleich gilt für die Pans. Der schlammige Untergrund kann nach Regenfällen sehr tückisch sein. Alternativ kann der nördliche Teil der Central Kalahari ein guter Tip sein. Im Savute dürfte es keine Probleme geben. Der tiefe Sand komprimiert sich bei Feuchtigkeit und wird besser befahrbar. Für den Savute würde ich 2-3 Tage einplanen. Von dort weiter nach Ihaha (Chobe riverfront) Dann nach Kasane und mir der Fähre nach Zambia - Livingston ( politisch korrekt). Einen Sundown Cruise auf dem Chobe (tierreicher) oder Zambezi einplanen. Dann auf der Strasse nach Katima Mulilo, Namibia. Wenn ihr bis dahin schon viele Tiere gesehen habt könnt ihr überlegen, ob der Etosha, falls er auf dem Programm steht, euch noch einen Benefit bringt.

Gruß Joachim

Ps: Ihr könnt euch ja mal unsere Reiseberichte der letzten beiden Jahre ansehen.
Neuerscheinung: "Sieben Monate Afrika - ein Reisebericht". 470 Seiten, 494 Farbbilder
http://www.ja-louis-verlag.de
Reiseberichte: http://www.afrika-2005.de
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15 Nov 2006 11:31 #25670
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  • Andreas Cierpka am 15 Nov 2006 11:31
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Johannesburg -> Khama Rhino Sanc. ist gut an einem Tag machbar, wenn ihr morgens bei Zeiten los kommen solltet.

Khama Rhino Sanc. -> Maun ist ebenfalls kein Problem

Maun -> Savuti die Strecke durch die Savuti Marsh werdet ihr sehr wahrscheinlich nicht fahren können, sondern müßt euch über die Sandridge nähern.

Savuti -> Kasane ist ebenfalls kein Problem wenn ihr über Ghoha fahrt.

Kasane -> Vic Falls würde ich von der Lodge aus organisiert machen. So könnt ihr es bequem als Tagesausflug machen. Ansonsten kommen ca. 20US$ für die Fähre, 60 US$ für das Visum, 100Rand Third Party Insurance, 10US$ für was weis ich leider nicht mehr, 50US$ Road Levy hinzu. Da ihr mit der Fähre übersetzen müßt ist einiges an Zeit mit einzurechnen. Bequemer ist es halt dann von der Lodge aus als \"Touri\" nach Zimbabwe zu fahren und den Tag zu genießen. Wenn ihr selber fahren wollt, würde ich eher mit 2 Tagen Vic Falls rechnen.

Kasane defenitiv solltet ihr einen Bootstour auf dem Chobe machen. Wahrscheinlich werdet ihr nicht so viele Elefanten sehen, da Wasser überall vorhanden sein wird, aber dennoch wird es sehr schon sein.

Kasane -> Divundu ist gut machbar und ihr seid schon wieder weit im Herzen Namibias


Was mit größter Wahrscheinlichkeit nicht gehen wird, ist die Piste über die Makgadikgadi Pans. Der Regen hat die Oberfläche aufgweicht und es wird eine einzige Schlammschlacht werden. Da ihr auch nur 10 Tage Botswana & Vic Falls einplant würde ich auch auf den Moremi N.P. verzichten.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
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15 Nov 2006 11:57 #25672
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Hallo Florian,
eventuelle Behinderungen durch die Regenzeit lassen sich ja vermeiden, wenn man die Teerpads benutzt. Und davon gibt es genug: von Jo´burg bis Kasane (dafür braucht man mindestens 2 Tage ) gibt es eine durchgehende Teerstraße, die im wesentlichen auch gut zu befahren ist ( wenn man mal von den gelegentlichen, gemeinen Schlaglöchern nach Nata absieht ). Zwischenübernachtung wäre vorstellbar in Francistown oder Nata.
In Kasane habt Ihr die freie Auswahl: im Ort bzw. in unmittelbarer Nähe gibt es 14 Lodges in allen Varianten und Preisgruppen; gemeinsam ist ihnen allen, dass sie Bootstouren auf dem Chobe anbieten.
Von Kasane aus lassen sich problemlos Tagesausflüge zu den VicFalls organisieren und buchen - über Sambia oder Simbabwe. Es empfiehlt sich, derartige Touren nicht mit dem eigenen Auto zu machen ( insbesondere nicht nach Simbabwe ), da dafür einige bürokratische Hürden zu überwinden wären; hinzu kommen die etwas \"undurchsichtigen\" Grenzformalitäten bei der Einreise nach Simbabwe. In einer geführten Gruppe ist man da sicher besser aufgehoben.
Ich würde mal für das Ziel \"Kasane\" ( einschließlich Ausflug zu den Fällen )ca. 5 Tage ansetzen zuzüglich 2-3 Tage Anfahrt von Jo´burg.
Von Kasane aus könnt Ihr dann in den Caprivi einfahren und schön gemütlich in Richtung Etosha weiterreisen. Als Zwischenziele bieten sich an der Mudumu Nationalpark (z.B. Lianshulu-Lodge) und Mahango Nationalpark (mit PopaFalls ? - vielleicht nicht - nach den VicFalls). Wetterbedingt dürfte es da auch keine Probleme geben, da die ganze Tour auf der B8 zu fahren ist - auch alles Teerstraße. Zeitbedarf für den Caprivi ca. 6 Tage.
Dann hättet Ihr etwa 14 Tage \" verreist\" und könnt den Rest im \"eigentlichen\" Namibia ( Ihr werdet es merken: der Caprivi gehört eigentlich nicht zu Namibia - er ist so ganz anders wie der Rest des Landes ) \"verschwenden\".
Gruß Joli
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15 Nov 2006 12:20 #25678
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  • Andreas Cierpka am 15 Nov 2006 11:31
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Joli,

waren nun schon öfters mit dem Mietauto in Zimbabwe. Die Regeln sind schon klar nur die Auslegung ist unterschiedlich. Von Zambia nach Zimbabwe (Vic Falls) haben wir für unseren Sprit nichts bezahlt - was wir aber hätten müssen. Von Botswana nach Zimbabwe (Pandamatenga) habe wir 20 US$ bezahlt obwohl nur 10US$ fällig gwesen wären. Hat sich also ausgeglichen.

Ansosnten lief die Bearbeitung unserer Visaanträge recht zügig ab. Aber als Tagesausflug von Kasane aus würde ich weder Zambia noch Zimbabwe vorziehen. Die Zeit an der Grenze ist verlorene Zeit. Es sei denn man möchte einmal erleben wie man ganz schnell 2 h an der Einreise verbraten kann.

Wir haben Zimbabwe schon sehr in unser Herz geschlossen und werden auch kommendes Jahr wieder dort einige Tage verbringen. Ist nicht so überlaufen wie Namiba und Botswana :laugh:
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15 Nov 2006 15:31 #25685
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  • beate am 15 Nov 2006 15:31
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@Annette:
kleiner Widerspruch: wenn man Nashörner sehen will, bietet sich von Johannesburg aus auch der Pilanesberg NP an (ca. 3 Std. nordwestlich).
Hier haben wir im Oktober insgesamt 35 Nashörner gesehen, 2 Tage vorher im Khama-Rhino-Sanctuary nur 3!
Gruss Beate
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