THEMA: Tourplanung Arusha >Ngorongo >Serengeti März 2020
25 Aug 2019 16:34 #565705
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  • Blende18.2 am 25 Aug 2019 16:34
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marimari schrieb:
Grillen / Feuer machen ist in der Serengeti grösstenteils nicht erlaubt. Da gibt es die Kochstellen / Häuschen die benutzt werden.

Hallo Mari,

danke für den Input. Das Thema Lagerfeuer scheint tatsächlich wenn überhaupt, dann nur auf den Special-Campsites eine Möglichkeit zu sein. Da sieht man's zumindest häufig.

Bzgl. deiner Route. Den Ngorongoro Krater kann man ja ganztätgig besuchen. Von beiden Anbietern haben wir das Feedback, dass die 6 Stunden Begrenzung diskutiert, aber nie eingeführt wurde. Man also den ganzen Tag dort haben kann. Wie hast du das erlebt, warst du mit einem halben Tag glücklich oder hättest du eher mehr Zeit investieren wollen?

Die Option haben wir auch überlegt, gerade wenn man z.B. erst Ndutu anfährt ist die Strecke ja kürzer.


>> wir zweifeln halt gerade ob der Safari-Part so übermäßig grandios ist, dass sich der Preis rechtfertigt, wenn man dafür Abends auf überfüllten Campsites mit dreckigen Ablutions steht, nur seinen Gaskocher anmacht und ohne gemütliches am Feuer sitzen ins Zelt kriecht? :huh:


Gruß,
Robin
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25 Aug 2019 19:51 #565720
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  • marimari am 25 Aug 2019 19:51
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Blende18.2 schrieb:
marimari schrieb:
Grillen / Feuer machen ist in der Serengeti grösstenteils nicht erlaubt. Da gibt es die Kochstellen / Häuschen die benutzt werden.
Den Ngorongoro Krater kann man ja ganztätgig besuchen. Von beiden Anbietern haben wir das Feedback, dass die 6 Stunden Begrenzung diskutiert, aber nie eingeführt wurde. Man also den ganzen Tag dort haben kann. Wie hast du das erlebt, warst du mit einem halben Tag glücklich oder hättest du eher mehr Zeit investieren wollen
>> wir zweifeln halt gerade ob der Safari-Part so übermäßig grandios ist, dass sich der Preis rechtfertigt, wenn man dafür Abends auf überfüllten Campsites mit dreckigen Ablutions steht, nur seinen Gaskocher anmacht und ohne gemütliches am Feuer sitzen ins Zelt kriecht? :huh:

Hallo Robin,
wir waren vor 2 Jahren mit 6 Stunden zufrieden. Wir sind sehr früh los - bei Öffnung. Am frühen Morgen sind die Tiersichtungen eh am Besten. Am Mittag läuft nicht mehr so viel. Ja, uns hat das gereicht und wir wollten keinen zusätzlichen Tag Ngorongoro-Fee bezahlen. Mit ausländischem Auto sind die Fees extrem teuer. Wir waren ja mit unsere eigenen Auto unterwegs :kiss: .Die Ngorongoro - Area ist ja nicht nur der "Krater" sondern zieht sich zur Serengeti oder dann Ndutu. Die 24 Stunden Fee bezieht sich dann auch auf Gate Einlass und Verlassen der Area. Das sollte man sich zeitlich ansehen. Wir waren ca. 16.00 am Ngorongoro Gate (Karatu) u. gegen 15.55 am Gate der Serengeti. Die Strecke vom Krater bis in die Serengeti war in extrem schlechten Zustand. Wir haben vorher (nach Verlassen des Kraters) noch einen Halt in der Werkstatt am Krater gemacht um einen Stossdämpfer auszutauschen. Das hat natürlich noch ein wenig Zeit gekostet ;) . Ging aber trotzdem gut und wir konnten die 24h Stunden einhalten. Der Krater ist ein Erlebnis - wir hatten tolle Löwensichtungen - 2 Tage kann ich aber nicht empfehlen..das wird einfach extrem teuer. Die Simba Campsite ist o.k. Dreckig sind alle Camps. Die Toiletten-Häuschen überall in desolatem Zustand :P Da muss man drüber stehen. Dafür entschädigt die Tierwelt. Wir hatten ja zum Glück das WC im Auto...ich würde mir auch eine mitnehmen. Das lohnt,
www.ebay.co.uk/p/Lei...226?iid=222600801959
Viel Spass beim Planen. Plant nicht zu viel. Das Gute ist wirklich, dass man in Tanzania sehr flexibel unterwegs sein kann. Die Vorbucherei aus dem südlichen Afrika hat da noch nicht Einzug gehalten ;) .

Gruss M.
Nächste Reiseziele:
ab Ende Juli 2022: CH, Italien, Kroatien, Bosnien & H., Montenegro, Albanien, Griechenland, Türkei, Georgien, Armenien, Georgien, Aserbeidschan, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan, China/Tibet, Laos, Thailand, Kambodscha, Thailand, Malaysia/Singapore, Thailand, Laos/Vietnam, China, Mongolei, Russland...
Letzte Änderung: 25 Aug 2019 20:19 von marimari.
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25 Aug 2019 20:13 #565727
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Hallo Robin,

wir waren in Tansania mit Guide, als Lodgehopper - daher keine Ahnung von Zeiten und CS.
Aber - die Zeitenfrage war schon ein Thema, auch auf welchem Gebiet man zB. in der Ndutu Area fahren durfte.
Zum Krater - volle Zustimmung zu MariMari: wir sind um 6.30 Uhr (im Februar) eingefahren, die Sonne war noch nicht vollständig aufgegangen- tolles Licht, wenig Fahrzeuge. Gegen 10.30 Uhr kamen die "Rudel" der großen Veranstalter, teilweise 3 Autos im Konvoi.
Um 13.00 Uhr sind wir langsam wieder hoch, haben sehr viel gesehen - und uns hat es als Abschluss der Reise wirklich genügt. Einen ganzen Tag muss man ( aus unserer Sicht!) nicht im Krater zubringen.
Bei Interesse: hier, Seite 4, unten, mit Sonne.

Viel Planungsfreude - und es lohnt sich!!! :)
LG Strelitzie
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26 Aug 2019 10:48 #565764
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Hoi Robin
Blende18.2 schrieb:
Soweit ich deine Tour nachvollziehen kann, war es eher trocken?!
Ja, wie geschrieben kenn ich persönlich Nordtansania nur trocken.
Blende18.2 schrieb:
Butterblume hat es mit Februar/März 2014 natürlich auch ganz dicke getroffen. Das war, was man so liest und versuchen kann nachzuvollziehen vom Regen her ein echtes Ausnahmejahr.
2007 hats eine Bekannte in der NCA erwischt, war meines Wissens im Februar:

Solche Jahre gibts halt immer wieder, man kann Glück oder Pech haben.
Blende18.2 schrieb:
@ Wieso März
Wir planen über meinen 40. Geburtstag da zu sein und können in der Serengeti im März in der Off-Season dennoch einen Hauch Migration erleben.
OK, wird akzeptiert! :laugh:

Dumme Frage: Könnt Ihr das Dach öffnen oder schaut Ihr nur aus den Fenstern raus?
Ersteres ist genial um Tiere zu beobachten und für mich um während der Gamedrives hinten im Dachausschnitt zu stehen, ich leibe diese Möglichkeit des 360°-Rundumblicks!
Mit Dachzelt hats meist wenn überhaupt nur kleine Klappen.
Für mich wäre das Grund genug auf das Dachzelt zu verzichten und ein schnell auf- und abbaubares Bodenzelt mitzunehmen.

Betreffend der Camps braucht Ihr meiner Meinung nach in der Nebensaison nichts zu buchen, die öffentlichen Campingplätze sollten dann auch nicht voll sein und da kann man einfach hinfahren und sein Zelt aufbauen.
So seid Ihr frei von Terminen.
Letzte Änderung: 26 Aug 2019 10:49 von picco.
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26 Aug 2019 11:15 #565766
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Hallo Robin,

einem angehenden Selbstfahrer in Tansania helfe ich selbstverständlich gern.

Die Public Campsites müssen nicht vorgebucht werden, die Special Campsites dagegen schon. Ein Lagerfeuerverbot haben wir auch auf den Public Campsites nicht erlebt. Gerade die geführten Safaris haben da z.T. wahre Scheiterhaufen entzündet. Ich empfand die Sauberheit auf den Campsites als akzeptabel. Selbst meine Frau hat nicht gemeckert und die kann in der Hinsicht echt pingelig sein.

Die Situation am Lake Ndutu ist wirklich kompliziert. Das Seeufer und die Region nördlich des Sees gehören zur Serengeti, Das übrige Hinterland NCCA. Um die Region wirklich zu erfahren, sollte man beide Bereiche besuchen. Gezahlt werden muss am Naabi Hills Gate. Am Lake Ndutu gibt es ebenfalls ein Gate, an dem man den Wechsel von einem Park in den anderen Park vornehmen muss. Man sollte tunlichst darauf achten nicht "schwarz" die Grenze zu überschreiten. Die Ranger achten darauf und erheben Strafen. Die Grenze ist mit 1m hohen Betonpfählen markiert. Aus vorgenannten Gründen bietet es sich in der Ndutu-Region den Serengeti Bereich im Anschluß an den Serengetibesuch und den NCCA-Bereich im Anschluss an den Besuch in diesem Park zu organisieren.

Wie stark die Regenzeit ausfällt hängt davon ab, ob Ihr ein "El Nino Jahr" erwischt. In dem Fall erwartet Euch viel Regen. Wir haben schon alles miterlebt, sind aber immer irgendwie durchgekommen.

Einen wichtigen Punkt hat Picco angesprochen. Etwas ganz tolles sind in Ostafrika die Fahrzeuge mit Hubdach. Ich würde nur ein Fahrzeug mit Hubdach mieten. Ein Dachzelt würde ich nur nehmen, wenn der Wagen eine separate Luke über Fahrer- und Beifahrersitz hat, die sich trotz Dachzelt öffnen lässt. Ansonsten würde ich ein Bodenzelt nehmen.

So schwer es auch fällt, würde ich in Euren Fall ganz auf den Tarangire verzichten. Ist ein Umweg, von dem Ihr kaum etwas haben werdet.

Mein Vorschlag wäre wie folgt:

1. Tag: Fahrzeugübernahme, Einkauf, Mto wa Mbu
2. Tag: Mto wa Mbu - NCCA (Ndutu-Region)
3. Tag: NCCA (Ndutu-Region)
4. Tag: NCCA - Serengeti (Seronera)
5. Tag: Serengeti (Seronera)
6. Tag: Serengeti (Seronera) - Serengeti (Moru)
7. Tag: Serengeti (Moru) - Serengeti (Ndutu)
8. Tag: Serengeti - NCCA (Simba Campsite)
9. Tag: Kratertour und Abends noch nach Mto wa Mbu
10. Tag: Lake Manyara - Arusha

Alles Gute
Thomas
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26 Aug 2019 17:32 #565786
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Sorry, halbwegs oT! :unsure:
Hallo Thomas,

wir fanden diese Unterscheidung und Bezahlung der Areale sehr kompliziert - und waren froh, den Guide dabei zu haben.
Meine Frage nun:
wir haben zuerst in der Ndutu Safari Lodge gewohnt, von dort sind wir zum Kati Kati Camp auf die andere Seite des Ndutu gewechselt.
Dazu mussten wir uns an der Ranger Station, nahe des Airstrips Ndutu ab - und im nächsten Häuschen dort anmelden.
Für die Central- Serengeti (3. Station) erfolgte dann erst die Anmeldung (Bezahlung?) am Naabi Hill Gate (das die große Area am Beginn der Serengeti - mit Shops, Picnic - oder? )
Diese Ranger-Station empfanden wir als sehr versteckt - und haben uns gefragt, wie man die als Selbstfahrer findet....?

Ranger-Station Ndutu:


Fragende Grüße
Christina
Letzte Änderung: 26 Aug 2019 17:33 von Strelitzie.
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