THEMA: Tourplanung Arusha >Ngorongo >Serengeti März 2020
26 Aug 2019 22:17 #565824
  • earl of hennsewilre
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  • earl of hennsewilre am 26 Aug 2019 22:17
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Hallo Robin,

Du musst Dich von dem Gedanken, dass es in Tansania ähnlich wie im südlichen Afrika läuft, verabschieden. Ich übertreibe jetzt (minimal): Solange Du die fürstlichen Gebühren abtrittst, ist es Ihnen egal, was Du auf dieser Campsite veranstaltest. Nicht umsonst sehen die Toiletten etc so aus.
Ja, Du kannst hinfahren, wo du willst und dein Zelt aufstellen; egal ob es auf dem Boden steht oder dem Dach.
Ja, wir haben auf den meisten Campsites (Tagrangiere, Lobo, DikDik) Feuer gemacht. Wenn Du Glück hast, bringt Dir der Camp Aufpasser sogar gegen einen Obolus Holz. (Wo das wohl herkommt... :unsure: ) Wir haben uns in Arusha auf dem Markt mit Holzkohle eingedeckt.
Ja, auch ich würde bei der kurzen Besuchsdauer nicht in den Tarangiere fahren. Dafür ist der Eintritt zu teuer und der Park zu schön. Besser in Karatu ausserhalb der NCAA übernachten, um wenigstens eine Nacht Kosten zu sparen. Wenn ihr wirklich sehr früh aus Arusha wegkommt, könntet ihr im Zweifel ja noch zum Lake Manyara, welcher direkt am Weg liegt.

Überdenke das Dachzelt noch einmal. Unserer Erfahrung nach, hat die Ausrüstung in Tansanina oft nicht den Zustand/Qualität wie im südlichen Afrika. Gerade in der Regenzeit würde ich mich nicht auf ein u.U. windiges Dachzelt des Verleihers verlassen und stattdessen mein eigenes, dichtes Bodenzelt runterfliegen. Da weiss man, was man hat! Wir haben für unsere Tour Zelt, Matten, Schläfsäcke, Kocher, Tisch, Stühle und Zubehör runtergeflogen. Das geht ohne Übergepäck mit der richtigen Airline. Stühle und Tisch haben wir den Verleiher sogar noch gewinnbringend verkauft :woohoo:

Ein halber Tag Krater hat uns gereicht. Wir wollten ohnehin gegen 15 Uhr wieder draussen sein, da ansonsten die nächsten 24h angebrochen gewesen wären. Die Kosten sind horrend. Für uns war es jeden Dollar wert. Ich denke noch heute gerne daran zurück und schaue die Bilder mit grosser Freude an. Wir hatten eine fantastische Lichtstimmung im Krater!

Gruss
earl
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26 Aug 2019 22:46 #565826
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  • marimari am 26 Aug 2019 22:46
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earl of hennsewilre schrieb:
Hallo Robin,

Du musst Dich von dem Gedanken, dass es in Tansania ähnlich wie im südlichen Afrika läuft, verabschieden. Ich übertreibe jetzt (minimal):

Ja, wir haben auf den meisten Campsites (Tagrangiere, Lobo, DikDik) Feuer gemacht. Wenn Du Glück hast, bringt Dir der Camp Aufpasser sogar gegen einen Obolus Holz. (Wo das wohl herkommt... :unsure: ) Wir haben uns in Arusha auf dem Markt mit Holzkohle eingedeckt.
l

Hallo zusammen,
interessant. Bei uns war Feuer machen (ausserhalb der vorhandenen Kochstellen u. der Kochhäuschen/-käfige) auf Lobo u. DikDik verboten. Dies wurde auch an den Gates explizit erwähnt/kommuniziert.
Sehr wahrscheinlich wird dies auch je nach Saison/Trockenheit gehandhabt, auch hier im Forum scheinen die Meinungen ausseinander zu gehen. Auf Simba hatten wir im August 2 Grad - da kam es gar niemanden in den Sinn ein Feuerchen beim Auto zu machen. Die Leute sassen in warmen Jacken in den Ess- Häuschen/Käfigen. Um 9pm war Lichterlöschen. Jeder kroch ins Zelt. Der Wind pfiff jedem um die Ohren :P .
Wichtig scheint mir jedoch Earl's Kommentar: verabschiedet Euch von Kenntnissen des südlichen Afrikas...in Ostafrika ist vieles anders. Vergleichen geht schlecht. Dachzelte sieht man selten - die Mehrheit ist in Bodenzelten unterwegs.
Bez. public Campsites /private Campsites: Geschmacksache /Budgetfrage - für uns waren die public Campsites ausreichend. So ganz alleine (= wirklich alleine) in der Pampa im Bodenzelt ist auch nicht jedermanns Sache..das sollte man vor der Buchung wissen..(WC, Dusche gibt's kaum..etc. - von daher Geschmackssache ;) )
Gruss M.
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Letzte Änderung: 26 Aug 2019 22:50 von marimari.
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27 Aug 2019 07:41 #565833
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  • picco am 27 Aug 2019 07:41
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Hoi Robin
Blende18.2 schrieb:
Mara sucht gerade nach Dachzelten auf Campsites und findet nicht ein Bild dazu im Netz???
Weil Dachzelt in Ostafrika untypisch ist. Ich kann mich nicht erinnern eines gesehen zu haben.
Das ist eher im südlichen Afrika typisch.

Aber wie Earl schon geschrieben hat: Verabschiedet Euch von den Vorstellungen die Ihr aus dem südlichen Afrika habt!
Ostafrika ist anders!
Blende18.2 schrieb:
Darf man mit Dachzelt auf eine Public-Campsite fahren und dort aufbauen oder gibt es dafür gesonderte Stellplätze, ggf. der Parkplatz vorne? Die Fotos die man so findet, da stehen die Autos nur am Rand des Platzes oder an der Straße, aber nirgends auf der Wiese.
Wenn Ihr eine leere Public Campsite findet dann könnt Ihr Euch da hinstellen wo Ihr wollt, wobei dann auch der Parkplatz schön genug ist ;) B)
Wenn es aber auch andere Camper hat dann müsst Ihr gemäss der Auskunft, die ich 2013 von unserem Driverguide erhalten habe, auf dem Parkplatz stehen. Gefragt hab ich ihn weil mir damals so was wie ein 'Heckzelt' vorschwebte, also ein hinten runterklappbares Zelt, das auch das öffnen des Hubdaches ermöglicht hätte.

Muss es denn Selbstfahren sein?
Wäre eine Tour mit Driverguide und Koch, so wie wir es im Norden Tansanias immer gemacht haben, nicht auch eine Variante?
Letzte Änderung: 27 Aug 2019 07:42 von picco.
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27 Aug 2019 10:01 #565854
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  • Topobär am 27 Aug 2019 10:01
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Hallo Robin,

wenn Ihr meine Reiseberichte gelesen habt, wisst Ihr ja auch, dass wir bei unserer vorletzten Reise nach Tansania richtig viel Regen hatten. Nach 2 Tagen Starkregen stand das halbe Land unter Wasser. Trotzdem hatten wir eine tolle Reise ohne große Einschränkungen und werden weiterhin im Nordwinter nach Afrika reisen.

Eine Reise in der von Euch geplanten Zeit hat nicht nur Risiken, sondern auch Chancen. Ihr seit in der absoluten Nebensaison unterwegs. Die Campsites werden leer sein und Ihr werdet Euch bei spektakulären Sichtungen nicht mit 20 anderen Fahrzeugen um die beste Fotoposition streiten.

Wir hätten überall Feuer machen können (auch z.B. auf der Dik Dik Campsite). Wir hatten aber häufig nicht das Bedürfnis dazu. Im Gegensatz zum südlichen Afrika ist das Angebot an Fleisch in Ostafrika sehr dürftig, so dass wir nie gegrillt haben. So entfiel der Hauptgrund für ein Campfire. Da es auch immer warm war, war ich häufig zu faul, mich um Feuerholz und das Feuer zu kümmern. Wenn wir zu zweit unterwegs waren, haben wir stattdessen nach dem Abendessen häufig mit einem Drink auf dem Autodach gesessen, den weiten Rundumblick genossen und die Tiere beobachtet, die sich in der Nähe aufgehalten haben.

Was ich Euch sehr empfehlen kann ist ein Tarp. Damit kann man verhindern, dass einem durch Regen der Abend auf der Campsite verdorben wird.

Einige Airlines (z.B. KLM) bieten für Ostafrika standardmäßig 2 Gepäckstücke a 23kg. Da bietet es sich an, einiges an Ausrüstung von zu Hause mitzubringen.

Ich beginne im übrigen auch gerade mit den Planungen für unsere Ostafrika-Reise im Januar 2021.

Alles Gute
Thomas
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31 Aug 2019 11:42 #566271
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  • sternschnuppe am 31 Aug 2019 11:42
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Hallo Topobär,

an welchem Autovermieter bist Du aktuell "dran" ?
Bei Shaw Safaris kann ich keine Preise etc, auf der Homepage finden (oder ich habs übersehen?) und bei Tanzanian Pionners finde ich die Abrechnung nach km nicht so toll.
Wie sind denn bei Shaw Safaris die Konditionen ?
Und was meinst Du mit Hubdach ? (zum drunter schlafen - oder nur zum rausschauen und fotografieren ? ) (sorry für die blöde Frage...aber Bodenzelt in Afrika kommt für mich leider nicht in Frage :pinch:
Hast Du noch eine Alternative als Vermieter ?

Danke für ein paar Infos.
Grüße
Schnuppe
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02 Sep 2019 10:54 #566405
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  • Topobär am 27 Aug 2019 10:01
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Hallo Schnuppe,

mit Hub- oder Klappdach meine ich eine Dachöffnung, aus der ich zum fotografieren und Tiere beobachten herausschauen kann.

Darf ich neugierig sein und nachfragen, weshalb ein Bodenzelt für Dich nicht in Frage kommt?

Jetzt zum Thema Mietwagen, welchen mich auch sehr beschäftigt. Mit Tanzanian Pioneers sehe ich das genauso wie Du. Ich mag die Abrechnung nach Kilometern nicht. Ich möchte mir nicht jedes Mal die Frage stellen, ob sich der zusätzliche Loop rentiert. Außerdem sind die Kritiken zu diesem Vermieter sehr durchwachsen.

Da ich aufgrund der sehr guten Erfahrungen noch immer sehr an Sunworld Safaris hänge, habe ich die Idee, den Wagen dort in Nairobi zu mieten und dann eine Rundtour durch die südlichen Parks in Kenia und den Northern Circuit in Tansania zu machen. Muss dazu allerdings noch ein wenig recherchieren. Lt. Homepage von Sunworld erlauben sie, mit den Fahrzeugen nach Tansania zu fahren. Im Gegensatz zu dem, was man immer hört, habe ich auf der TANAPA-Homepage auch keine Restriktionen für kenianische Fahrzeuge gefunden. Vor allem den letztgenannten Punkt muss ich aber noch zweifelsfrei klären.

Alles Gute
Thomas
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