Dollarversorgung und Schuldscheine für Zimbabwe

146 Antworten · 25,6k Aufrufe · gestartet 13. Mai 2016 von Guido.
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570 Beiträge · seit 201125. Jan. 2017 · #61
Schön finde ich folgendes Zitat im Anhang:
You have failed to mention that although there is a cash shortage, people are using their cards to buy in the supermarkets, at restaurants, shops, bars and lodges/hotels. Swipe machines are everywhere, save some small shops and the curio market. Internet banking, PayPal, PayNow, Exchange for Free, etc are all options when it comes to pre-booking accommodation and activities. So yes, there is a cash shortage, but you hardly need to carry huge amounts of cash.

--> Visa Karte als Zahlungsmittel ... Ich bin mir nicht sicher wie sich aktuell ein praktikables und sicheres Portfolio an Zahlungsmitteln für eine 4 Wöchige Simbabwe Reise zusammenstellen lässt. Hat wer aktuelle Erfahrungen die über einen Tagestrip nach Vic Falls hinausgehen?

X000$ in Bargeld? Visakarte (zum zahlen, nicht abheben?) oder 50:50?

LG
Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
1'068 Beiträge · seit 201326. Jan. 2017 · #62
Ich würde es echt nicht auf die Bargeldversorgung ankommen lassen.
Wir wollten in Kariba vorsorglich Bargeld ziehen, weil es etwas knapp wurde,
Am Geldautomaten standen ca 8 Leute an, da dachten wir, ok, stellen wir uns halt dazu.
Es stellte sich schnell raus, dass für den ATM Nümmerchen vergeben wurden und die Übrigen (ca. 60) gegenüber im Schatten warteten... Darüberhinaus war der Betrag zum Abheben limitiert...

Ich würde daher lieber deutlich mehr Dollar mitführen! Wer weiss, wie lange du am Automaten warten musst und ob es überhaupt etwas gibt! Visa ging, Mastercard oder Visa plus nicht.

Gruss
Mabe
55 Beiträge · seit 201026. Jan. 2017 · #63
Hi zusammen,

wir sind vor 2 Wochen aus ZIM zurückgekehrt. Wir waren mit dem eigenen Auto im Südosten unterwegs (u.a. Gonarezhou NP). Die Bargeldversorgung gestaltete sich wie erwartet schwierig. Man spürt die Bargeldknappheit überall. Selbst in den größeren Städten Chiredzi oder Triangle gab es keine funktionierenden ATMs. An Tankstellen funktionierten zu einem großen Teil nur lokale Kreditkarten. Visa hat zum Teil funktioniert, jedoch war das Volumen auf max. 40 USD pro Bezahlung an den Tankstellen beschränkt. Der Rest muss Bar bezahlt werden. Man sollte in ZIM zur Zeit immer genügend Bargeld als Reserve mitführen. Auch ZAR werden überall akzeptiert.

Viele Grüße!
1'715 Beiträge · seit 200626. Jan. 2017 · #64
Da frage ich mich, wie lange es noch Benzin und Diesel gibt. Wenn dem Land die Devisen ausgehen kann es auch keinen Brennstoffe mehr importieren.

Wir wollen dieses Jahr wieder nach ZIM um besonders Mana Pools zu besuchen. Eventuell müssen wir das von Sambia aus machen oder auch ganz weg lassen.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
55 Beiträge · seit 201026. Jan. 2017 · #65
Tankstellen sind ja nicht staatlich sondern private Unternehmen. Total, Engen etc. werden ihre Spritlieferungen nicht Bar bezahlen. Wir werden im April für 10 Tage nach Mana Pools fahren und ich bin da relativ unbesorgt. So lange Du Bargeld hast wirst Du auch Sprit bekommen.

Gruß

Philipp
zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2017
466 Beiträge · seit 201026. Jan. 2017 · #66
Auf die Gefahr dass ich was falsch kombiniere - auch die Tanken müssen ihre Lieferungen in harter Währung bezahlen - Bonds nimmt niemand ausserhalb Zims an. Warum soll die Treibstoffversorgung also sicher gestellt sein?
Es gibt (schon) ein paar Tankstellen die nehmen nur US$ an und wir haben im Dezember erlebet dass längst nicht jede Tanke alle Kraftstoffsorten hat. Das war in Massvingo...

Grüßle
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
466 Beiträge · seit 201026. Jan. 2017 · #67
mit vollen Tanks über Kariba ins Land sollte Mana auch weiterhin möglich sein. Gamedrives sind dort fast unnötig da die Tierchen zu dir kommen... 😎
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
55 Beiträge · seit 201026. Jan. 2017 · #68
Ich denke, dass es nicht immer alle Sorten Sprit gibt liegt eher an allgemeinen Lieferengpässen als an der Bargeldknappheit. In Mozambique habe wir z.B. über Weihnachten an vielen Tankstellen keinen Diesel bekommen. Das Problem hatten wir auch schon in anderen Ländern.... Wie auch immer, über Kariba sollte aber in Tat ein voller Tank plus Ersatzkanister reichen. Wir kommen aber über Beitbridge, da müssen wir auf jeden Fall Tanken 😉

LG

Philipp
zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2017
4'984 Beiträge · seit 201626. Jan. 2017 · #69
Die allgemeine Lage in Simbabwe scheint sich täglich zu verschlimmern; vor allem für die lokale Bevölkerung.
mMn ist das Land auf dem besten Weg die Hyperinflation von 2009 zu wiederholen.
Die Bargeldknappheit konnte durch die Einführung der Bond Notes natürlich nur unwesentlich gemindert werden.
Neben dieser kämpft das Land, ebenso wegen Zahlungsproblemen mit der Knappheit an Benzin und Diesel,
Wasser, Strom, und Medikamenten. Krankenhäuser fahren tlw Notbetrieb, weil es vor allem an Narkosemitteln mangelt,
die für OPs notwendig sind.
Quellen: zimbabwesituation
Daher nochmal mein Tipp an alle Reisenden:
Sicherheitslage vor Reiseantritt aktuell prüfen; ausreichende Mengen an US$ in kleinen Noten mitnehmen (50er und 100er Scheine sind im Land quasi nicht mehr existent); wichtige Medikamente für den persönlichen Gebrauch jedenfalls mitbringen.
Gruß Gina
ThemenstarterGast26. Jan. 2017 · #70
Hallo,
Wilson96 schrieb:Tankstellen sind ja nicht staatlich sondern private Unternehmen. Total, Engen etc. werden ihre Spritlieferungen nicht Bar bezahlen.
Nein, aber eben auch nicht mit selbst gedruckten Bondnoten. Frank und Emanuel sehen das meines Erachtens richtig: Zimbabwe hat nicht nur eine Bargeldkrise. Die importieren seit Jahren mehr als sie exportieren und weil sie selbst kein Geld mehr generieren können, sind sie gegenüber dem kompletten Ausland nicht mehr liquide. Die Banken und Zentralbank haben nicht genug USD-/ZAR-Guthaben um den Zahlungsverkehr mit dem Ausland flüssig abwickeln zu können. Bisher hat man die Versorgung der Tankstellen offenbar priorisiert. Wie lange man das aufrecht erhalten kann, wird sich zeigen.

Das ist ja generell das Problem: Zimbabwe hat sich eine Konstellation gebaut, in der sich die Krise fast zwangsweise immer mehr selbst verstärkt. Die wenigen Unternehmen, die noch irgendwas exportieren und somit Devisen generieren können, die müssen zum produzieren teils Zeug im Ausland einkaufen: Maschinen, Ersatzteile, Hilfsstoffe. Die Unternehmen haben auch genügend Bankguthaben, um das zu bezahlen. Das nützt aber nichts, wenn die Zentralbank/Banken die Zahlungen ins Ausland nicht abwickeln können (oder zumindest nicht ausreichend schnell). Weil Zimbabwe als Land so ein miserables Rating hat, können die Unternehmen auch nicht im Ausland Kredite aufnehmen, mit denen sie dann ausländische Lieferanten bezahlen. In der Folge droht noch mehr Export wegzubrechen. Dann noch weniger Devisen. Teufelskreis.

Der Tourismussektor, der so viel Potential hat, leidet natürlich auch - mit Ausnahme wahrscheinlich von Kurztrips nach VicFalls und vielleicht dem absoluten Luxus-Level (Flug-Safaris mit Wilderness oder so). Zum einen wird das Reisen durch die fehlende Geldversorgung objektiv schwieriger. Zum anderen hält der beständige Fluß an Krisenmeldungen aktuell sicher viele generell von Zim-Reisen ab.

Kleiner Hoffnungsschimmer: einige Regionen haben jetzt wohl gut Regen abbekommen, so dass nach der Dürre die Ernten vielleicht wieder besser ausfallen.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2017
4'984 Beiträge · seit 201627. Jan. 2017 · #71
Guten Morgen allen,

ich möchte hier keinesfalls politisieren, da ich das in einem Reiseforum für unangebracht halte;
zum besseren Verständnis der aktuellen, finanziellen Lage des Landes, aber nachstehend zwei links einfügen.
Der erste soll den Hintergrund zu meinem Rat erklären, die Sicherheitslage vor Reiseantritt nochmal zu prüfen,
denn es muss davon ausgegangen werden, dass es hier zu massiven Protesten der Staatsangestellten kommen kann:
http://zimbabwe-consolidated-news.com/2017/01/26/govt-unable-to-pay-bonuses-nehanda-radio/
Der zweite link beleuchtet die traurigen Methoden der versuchten Geldbeschaffung durch die Regierung:
https://www.dailynews.co.zw/articles/2017/01/26/embrace-wildlife-conservation-practices

Gruß Gina
33,1k Beiträge · seit 200627. Jan. 2017 · #72
Moin zusammen,

vielleicht nicht ganz objektiv zum Thema:
"Zimbabwe's cash shortage has had little effect on tourism activities in the country."
http://www.tourismupdate.co.za/article/118149/Letter-Cash-crisis-A-report-from-those-on-the-ground

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
7'296 Beiträge · seit 200627. Jan. 2017 · #73
GinaChris schrieb:Die allgemeine Lage in Simbabwe scheint sich täglich zu verschlimmern; vor allem für die lokale Bevölkerung.
mMn ist das Land auf dem besten Weg die Hyperinflation von 2009 zu wiederholen.

... eine Wiederholung in solchem Ausmaß hat meines Wissens noch kein Land zuvor geschafft und überhaupt gab es vergleichbare Inflationen meines Wissens zuvor nur in Deutschland (1923), Ungarn (1946) und Jugoslawien (1990).

Mugabe hat zwischen 2006 und 2009 die Inflation damit bekämpft, dass er mehr Geld drucken ließ. Am Ende hatte das Land nicht einmal mehr das Geld, um das Papier zu bezahlen, auf dem das Geld gedruckt werden sollte. Mugabe selbst ist Multimiliardär und einer der reichsten Menschen der Welt, aber Zimbabwe hatte am Ende -so hatte ich mal gelesen- ein Staatsvermögen von etwa 200 US$. Noch mehr Pleite geht ja als Staat kaum noch.

Ich war 2006 in Zimbabwe. Die Währung wurde gerade um drei Nullen abgewertet. 1.000 Dollar waren jetzt noch einen wert und die alten 1.000er-Scheine wurden tatsächlich im Alltag als 1 Dollar weiterverwendet. Die Supermärkte waren voll, aber die Leute hatten kein Geld mehr zum Einkaufen.
Ich habe auf dem Schwarzmarkt getauscht und den zehnfachen Kurs des offiziellen bekommen, aber dennoch war das Land kein billiges Reiseland.

Später hat Mugabe Verkaufspreise festgesetzt, die z.T. unter den Einkaufspreisen lagen. Zu diesen Konditionen wollte natürlich kein Händler mehr etwas verkaufen und die Läden blieben leer. Gleichzeitig wurde die Währung noch einmal um 10 und später um weitere 12 Nullen abgewertet. Man hatte nach der Abwertung mit Geldscheinen zu einem Cent begonnen und am Ende gab es einen 100-Trillion-Dollar-Schein.

Diese Entwicklung von außen zu sehen, ist nur skurril. Mir tun allerdings die Menschen im Land leid, die unter dieser Misswirtschaft leben müssen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
570 Beiträge · seit 201127. Jan. 2017 · #74
Danke für all das feedback. der Kern meiner Frage bleibt noch unbeantwortet:

Hat jemand Erfahrung mit dem ZAHLEN mit Visa Karte (oder anderen Karten) seit Einführung der Bond-Notes? Wenn sich Bargeldloses zahlen als HAuptzahlungsmittel durchsetzt wie in dem Artikel behauptet ist mir das nämlich auch sehr recht.

Geldabheben hatte ich nicht vor. Aber mit 3000$ Einreisen in kleinen Scheinen irgendwie auch nicht.
Die VErsorgungslage werden wir schon überlegen. DAs tolle an SIM ist ja, dass viele Attraktionen am Rand liegen und von Botswana oder Sambia aus 'mitgenommen' werden können falls sich die Lage in SIM spontan drastisch verändert.

Also: Jemand Erfahrung mit VISA Zahlung auf täglicher Basis auch für das übliche Nahrungsmittel Kaufen/Bezahlung in NPs
LG
Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
7'296 Beiträge · seit 200627. Jan. 2017 · #75
... die Entwicklung ist möglicherweise rasant.
Wenn gestern jemand so bezahlen konnte, heißt das nicht, dass Du das morgen auch noch kannst.

Einen Puffer in US$ als Bargeld hätte ich auf jeden Fall dabei.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'003 Beiträge · seit 200827. Jan. 2017 · #76
Hi,
wenn Du 4 Wochen ZIM machen willst, wirst Du trotzdem wenigstens USD 3.000 in cash mitnehmen müssen - ich hätte eher zu USD 4.000 geraten. Auf fremde Aussagen kannst Du Dich nicht verlassen. Bisher musste alles in den NP's in cash bezahlt werden, Volltanken USD 150 etc., Camping / Übernachtung cash usw.
Gruss
Christian
1'667 Beiträge · seit 201127. Jan. 2017 · #77
Max Power schrieb:

Geldabheben hatte ich nicht vor. Aber mit 3000$ Einreisen in kleinen Scheinen irgendwie auch nicht.

LG
Amos
Hallo Amos,

wieso nicht ? Soviel Platz im Gepäck sollte doch noch sein 😉 Wir sind im letzten Jahr auch mit 3000,00 $ in sehr kleiner Stückelung gereist, sind halt ein paar cm 😄
Ich würde mich niemals darauf verlassen, dass ich mit VISA zahlen kann. In 3 mal Zim haben wir noch nie eine Kreditkarte benutzt.
Es wäre wohl in einigen großen Supermärkten möglich gewesen, in den Parks (wie Christian schon schrieb) und beim Tanken nicht.
Ich würde einfach ausreichend Dollar mitnehmen, die werden ja auch nicht schlecht, falls es zuviel sein sollten und zur Sicherheit noch etwas Rand (wenn Ihr von Südafrika kommt, braucht Ihr die ja am Ende eh noch)

Ansonsten tut es mir maßlos leid um die Menschen in diesem Land. Wenn man den Optimismus und die Hoffnung 2012 gesehen hat, war es schon im letzten Jahr sehr traurig anzusehen.
Da können wir doch froh sein, dass unsere größten Sorgen sind, wie man sein Geld am besten ausgibt. Nicht böse sein, aber in diesem Thread scheinen sich Viele mehr dafür zu interessieren, inwieweit ihre Reisemöglichkeiten eingeschränkt sind als für das Schicksal des Landes. Vielleicht sollte man da mal vorrangig drüber nachdenken. Wir waren auch 2006 in Zim und ich kann nur hoffen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.

LG

Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
1'715 Beiträge · seit 200627. Jan. 2017 · #78
Wilson96 schrieb:Tankstellen sind ja nicht staatlich sondern private Unternehmen. Total, Engen etc. werden ihre Spritlieferungen nicht Bar bezahlen. Wir werden im April für 10 Tage nach Mana Pools fahren und ich bin da relativ unbesorgt. So lange Du Bargeld hast wirst Du auch Sprit bekommen.
Klar wird man Sprit bekommen. Wie 2006, als ZIM noch eigenes Geld mit Verfalldatum druckte. Auf dem Schwarzmarkt für 5 US$/Liter und nur in harter Währung bezahl bar.

Mit einem Fahrzeug wie unseres, welches auf guten Teerstrassen mindestens 20l/100km verfbraucht, ist mir das durchqueren von ZIM auch mit 235 Liter zu heiss.

Gruss
Emanuel
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zuletzt bearbeitet 27. Jan. 2017
1'068 Beiträge · seit 201327. Jan. 2017 · #79
Hallo Amos,

Meine Erfahrung ist zwar auch schon vom letzten Jahr, aber auf Kartenzahlung würde ich mich nicht verlassen.
Das ging zwar meistens beim Einkaufen- da waren zT die Kassen sogar so modern, dass automatisch diverse Währungen umgerechnet wurden!
Das setzt jedoch voraus, dass die dahinter stehende Technik funktioniert, und das ist leider wenig zuverlässig!
In Kariba gibt es z. B ne super moderne Total-Tankstelle, die auch VISA akzeptieren wollte. Bis das Lesegerät eine Verbindung aufgebaut hatte, dauerte es seine Zeit- Glück gehabt. An vielen anderen Stellen klappte das leider nicht.

Ich hatte mir vor unsere Reise auch entsprechend Gedanken gemacht. Wenn sich die Lage in ZIM verschlechtert, das Geld knapp wird oder die Versorgung nicht so klappt, muss/ kann man halt in die Nachbarländer ausweichen.
Gruss
Mabe
389 Beiträge · seit 200627. Jan. 2017 · #80
Hier noch ein von uns praktizierter Tip wegen der Geldmenge.

Wir haben die Scheine in mehrere Pakete mit einem guten Vakkuumschweißgerät eingeschweißt. Da wurden aus dem Geldscheinstapel eine kleine flache Plastiktüte. Damit man nicht sieht was drin ist hat meine Frau die Geldscheine vor dem Einschweißen mit "Zewa" umwickelt.
Das ganze ist Wasserdicht und kann dann locker auch z.B. im Kühlschrank eingelagert werden.

Gruß Joachim
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause. Reisende Geschichten.
zuletzt bearbeitet 27. Jan. 2017