Kosten eigenes Auto südliches Afrika

26 Antworten · 1'365 Aufrufe · gestartet 21. Juli 2025 von pollux
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Themenstarter1'677 Beiträge · seit 200721. Juli 2025 · #1
Da das gerade im Visums-Thread war, und da nun wirklich nicht hingehört, hier mal ein Anfang:

Wir hatten von 2004 bis 2024 einen Hilux , Bj. 1996. Also am Ende 28 Jahre alt, wo man einfach mit mehr Reparaturen rechnen muss. Das Auto hat uns in 20 Jahren 25.000 Euro gekostet, für Unterstellen, License, Wartung, Versicherung, Reparaturen, Reifen, Batterien, ...

Also im Mittel 1.250 € pro Jahr. Wir hatten nur ein 3rd Party Versicherung, wer Vollkasko braucht, hat da sicher einen größeren Brocken. Aber "viele tausend Euro pro Jahr", wie jemand schrieb, kann ich nicht nachvollziehen. Man sieht natürlich auch, dass es zusammen mit dem Kaufpreis nur Sinn macht, wenn man das Auto nicht nur 3 Wochen pro Jahr nützt.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
592 Beiträge · seit 202421. Juli 2025 · #2
HI pollux,
Ich habe gerade mal meine Excel Tabellen befragt.
Auto 1
12/2000 bis 11/2013 13 Jahre im Besitz.
Carnet, Wartung, Unterstellung ,Reparaturen ohne Verschiffung.
13.014 ,-€ Gesamtkosten/ 1000,- im Jahr.
Gesamtreisezeit im südlichen Afrika
780 Tage. Kilometer gesammt ca. 110.000 km
20 Reisen damit gemacht.
Auto 2
7/2014 bis heute 11 Jahre im Besitz.
12.758,-€ Gesamtkosten/ 1160,-€ im Jahr.
Gesamtreisezeit 744 Tage. Kilometer gesammt ca. 105.000 km
14 Reisen
Unberücksichtigt Tausch von Dachzelt, Kühlschränken, mal neuen Schlafsäcken. Gehört eigentlich auch mit dazu, aber oft gemacht wegen....Ich will mal was neues haben und nicjt weil es kaputt ist. Aber es geht ja um die Auto kosten.
Versicherung hab ich nach wie vor leider noch nicht.
Also mehre tausend Euro auch bei mir nicht.
Bei mir entspricht das Kosten von 17,-€ pro Reisetag.
VG
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2025
25 Beiträge · seit 201921. Juli 2025 · #3
Moin in die Runde,

das deckt sich auch mit unseren Erfahrungen. Etwa 1200€ pro Jahr.

VG
6 Jahre Afrika 1985 bis 1991 - Sierra Leone - Liberia - Ghana - Nigeria - Sudan - Ethiopia - Kenya - Tanzania - Uganda - Zimbabwe - Botswana - Namibia - Süd Afrika
1'095 Beiträge · seit 200921. Juli 2025 · #5
fidel schrieb:plus die Kosten des Autos, die du nach >10 Jahren auch auf fast Null abschreiben kannst. Sonst ist es ja kein ehrlicher Vergleich mit Mietwagen.
Auf keinen Fall!
Es ist eher so, dass du ein Auto dass du pflegst und gut ausstattest einige Zeit sogar mit Gewinn verkaufen kannst. Sehr lange steht eine schwarze Null. Das ist allerdings eine Besonderheit von Namibia, die so in anderen afrikanischen Ländern nicht gilt. Hat damit zu tun, dass das Angebot hier sehr dünn ist. zudem erhöht Toyota jährlich die Preise um +/- 10%. Bei Zubehörartikeln ist es oft noch krasser. ARB z.B. erhöht gerne zweimal im Jahr.
Aktuell ist bei namcars bspw. ein V8 Troopy drin. Der Wagen ist 18 Jahre alt und hat 200.000 km gelaufen. Aufgerufener Preis ist 65.000 EUR. Ich denke der Preis ist zu ambitioniert aber 50.000 EUR kann er bekommen.

Liebe Grüsse
Guido
544 Beiträge · seit 201421. Juli 2025 · #6
Moin,

die vorgenannten Summen können wir auch in etwa bestätigen, wobei unsere eigenen Erfahrungen erst 3,5 Jahre umfassen. Wenn demnächst der Kühler (hoffentlich noch) prophylaktisch getauscht wird, ist es in dem Jahr etwas mehr.

@ fidel:
Vergleich zwischen Miete und eigenem Fahrzeug war hier bis jetzt noch nicht das Thema. Zumindest wir (noch voll im Erwerbsleben und daher mit begrenztem Urlaub) haben uns das Auto auch nicht angeschafft um damit 'irgendwie was zu sparen'. So eine Rechnung geht vermutlich eher selten auf aber bei uns war es der Wunsch nach was eigenem, zumal wir uns bei unseren Reiseplänen wohl noch etwas länger auf das südliche Afrika festgelegt haben.

Deine Aussage zum Restwert möchte ich in Frage stellen ... schau Dir mal die Gebrauchtwagenpreise an, da sind wir auch nach deutlich über 10 Jahren noch lange nicht nahe 0.

Sollten wir das Auto nicht schrotten und aus individuellen Gründen nicht mehr ins südliche Afrika reisen können oder wollen, werden wir den absehbar wohl noch ziemlich gut los.

Gruß
Henning
592 Beiträge · seit 202421. Juli 2025 · #7
@ fidel.
Deine Betrachtung stimmt schon, aber nur teilweise. Denn Abschreibung nach 10 Jahren ist eine steuerliche Bezrachtung. Privatgegenstände werden normalerweise nicht abgeschrieben. Richtig wäre, woe Henning schreibt, der Anschaffungspreiss abzüglich Restwert nach x Jahren gleich realer Fahrzeugwertverlust. Diesen müsste man dann in doe Kosten mit einrechnen.
Der Beweggrund zur Miete vs. eigenes Auto ist der wie ebenfalls Henning beschreibt.
@ Henning, wenn mit dem Auto nichts weiter passiert, Unfall, weggeschwommen im Fluss, Umgekippt etc. Dann "rechnet" es sich auch. Je nach Annahme Mietpreis, ungeachtet das man bei Mietwagen immer ein euer Auto ohne Sorgen bekommt. Das war aber vor 20 Jahren wo ich die Entscheidung getroffen habe keinesfalls so wie heute. Missen möchte ich 'mein"Auto aber nicht. Da funktioniert alles, man muss sich abet auch kümmern wollen und vor allem muss es einen selber Spaß machen.
Fidel, da ich da etwas pedantisch veranlagt bin, kann ich dir da auch an meinem persönlichen Beispiel einige Zahlen liefern.
Posten 1
Auto gekauft in England, 9 Jahre alt, 90.000 km, mit zugegebener Maßen Wartungsstau, den ich größtenteils in Namibia behoben habe.
Autopreis, 8500,- €
Kosten wie Flug nach England, Fähre Zulassung, einige Reparaturen zu Hause, neue Ausrüstung wie Dachzelt, Kühlschränke, Kanister, Sandbleche etc. Also alles was in und am Auto ist belaufen sich auf 17 .000,-€ inkl.Autopreis.
Posten 2
Verschiffung, Hafengebühren, Carnet und Unterstellung bis heute 7600,-€
Posten 3
Wartung und Reparaturn bis heute 7586,-€
GESAMTKOSTEN 32.266,-€
Nun der Vergleich.
Ich habe mit diesem Auto 744 Tage Nutzungstage.
Bei einem Mietwagen hätte diese Zeit bei
90,-€ Miete 66.960,-
80,-€ Miete 59.520,-
70,-€ Miete 52080,-
60,-€ Miete 44640,-
50,-€ Miete 37200,-
40,-€ Miete 29760,-
gekostet.
Mein Auto ist zu o.g. Kosten noch da und kann noch bestimmt einige Reisen genutzt werden.
Die Mietwagenkosten sind weg.
Das ist so der Unterschied zum eigenen Auto.
Es gibt aber sicher ganz viele Argumente für Eigentum oder Miete und natürlich persönliche Überlegungen.
Mein Beispiel soll aber auch nur ein Zahlenbeispiel sein.
Nun wir jeder denken, 8.500,- für ein Auto, kann nur Schrott sein....
Füge dann mal ein Foto ein, wo er aus England zu Hause angekommen ist.
VG
Edit, wenn die Tippfehler auf dem Handy nicht so mühsam zu beseitigen wären,würde ich das machen....Somit sorry und etwas Kreativität. Danke

DSC_0226.jpg
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2025
925 Beiträge · seit 201621. Juli 2025 · #8
Vielen Dank für die weiteren Gedanken, ich finde die Argumente durchaus interessant und nicht fernliegend. Es steht und fällt vermutlich sehr vieles auch mit der Art des Autos, dem Preis und den eigenen Ansprüchen. Für einen halbwegs jungen Wir hatten das auch schon mehrfach in Erwägung gezogen, die Zukunftsaussichten bzgl. Nutzung waren aber meist zu unklar (Kinder, Flugpreisentwicklung etc.), zudem ist es natürlich gerade im Vorfeld ein ziemlicher Organisations- und Bürokratieaufwand. Wenn letzterer, z.B. durch einfache Zulassung in SA o. NAM wegfallen würde, wäre die Entscheidung sicher einfacher. Rückblickend haben wir dafür allein in den letzten 5 Jahren Mietkosten von fast 20.000€ gehabt..
Seyko schrieb:Es ist eher so, dass du ein Auto dass du pflegst und gut ausstattest einige Zeit sogar mit Gewinn verkaufen kannst. Sehr lange steht eine schwarze Null. Das ist allerdings eine Besonderheit von Namibia, die so in anderen afrikanischen Ländern nicht gilt. Hat damit zu tun, dass das Angebot hier sehr dünn ist. zudem erhöht Toyota jährlich die Preise um +/- 10%. Bei Zubehörartikeln ist es oft noch krasser. ARB z.B. erhöht gerne zweimal im Jahr.
Aktuell ist bei namcars bspw. ein V8 Troopy drin. Der Wagen ist 18 Jahre alt und hat 200.000 km gelaufen. Aufgerufener Preis ist 65.000 EUR. Ich denke der Preis ist zu ambitioniert aber 50.000 EUR kann er bekommen.
Das ganze als Wertanlage zu sehen ist ein innovativer Ansatz, der aber noch mehr Aufwand und Risiko birgt 😉
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
1'095 Beiträge · seit 200921. Juli 2025 · #9
Fidel,

ein Gedanke dazu ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen.
Je neuer und komfortabler das Angebot ist, desto eher ist es verkauft.
Wir haben unseren 4jährigen Camper - sinnvoll aufgebaut aber ohne schnick schnack - den wir neu gekauft hatten und wo der Camper nach unseren Vorgaben gebaut wurde, innerhalb von zwei Wochen(!) verkauft. Inseriert wurde er in Deutschland. Innerhalb von 24 Stunden hatten wir 4 ernsthafte Interessenten, wovon nach 2 Tagen noch 3 übrig waren. Am Ende hat ein 4. ihn innerhalb von einem Tag gekauft.

Dazu muss man berücksichtigen, dass vergleichbare Fahrzeuge heutzutage in Deutschland für 150-200.000 EUR verkauft werden.
Hier kannst du 40-50% sparen. Bauzeiten in NAM sind dennoch etwa 1 Jahr, bei einem bekannten Ausbauer auch gerne 2. Das macht ein bestehendes Angebot noch attraktiver.

Dazu kommt der Vorteil, mit einer NAM-Registrierung das lästige Carnet zu sparen, die damit verbundene Kaution etc pp. Ebenso das Thema Versicherung ist sehr einfach zu lösen. Ich habe unserem Käufer geholfen. Es waren nur wenige Tage Aufwand nötig um alle Papiere für ihn zu besorgen und das Fahrzeug umzuschreiben.

Die Nachfrage in Europa ist ungebrochen hoch.

Liebe Grüsse
Guido
592 Beiträge · seit 202421. Juli 2025 · #10
Guido,
Da ich annehme, das deine Zahlen sich auf deinen Iveco mit Kabine beziehen,solltest du das dazu schreiben. Vollkommen anderes Pteisgefüge, Käuferklientel, Angebot und Nachfrage, Nutzung etc. Das hat nichts mit einem 08/ 15 Geländewagen zu tun und somit absolut nicht zu Mitfahrzeugen, Kosten, Wartung, Unterstellung, Unterhalt usw.tauglich ist.
Carnet und Nam Zulassung, da denke ich, dass sich die Vorteile und Nachteile beim Handling ausgleichen, Kosten im Vorfeld ist das Carnet teurer, nach der Nutzung nicht mehr relevant außer entfallende Zinserträge. Versicherung eindeutig zu Gunsten Nam Zulassung.
Nutzung eines Sadac zugelassenes Fahrzeug etwas billiger im angrenzenden Ausland gegenüber EU Zulassung.
VG
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2025
240 Beiträge · seit 202521. Juli 2025 · #11
Man kann sich alles schön rechnen, es kommt auf die jeweilige Situation an.
England war eine Zeitlang das Paradies zum Einkauf von Rechtslenkern für Afrika.
Ich selbst kaufte einen 10 Jahre alten Landcruiser Prado in Cardiff über eBay für ganze 3.400 Euro zum Zeitpunkt, als dort die Kfz-Steuern exorbitant erhöht wurden.
In Erwartung auf einen Schrotthaufen erwartete mich ein optisch und technisch neuwertiges Fahrzeug am Flughafen mit 130.000 km.
Ein Jahr Zulassung in D zwecks jüngerer neuer EZ, kostete das Fahrzeug mich, von Bremerhaven nach WB für 1.000 Euro verschifft, und 32.000 N$ Verzollung, angelandet N$ 110.000, während das identische Modell zum Zeitpunkt der Einfuhr gebraucht in Johannesburg R 380.000 kostete.
Dieses Fahrzeug kostete kaum Geld in Wartung und Reparaturen, Reifen waren das Teuerste, nur eine Unfallreparatur von N$ 35.000, wo mich rasende Wardens im Kafue gestriffen haben. Gottseidank hatten wir Vollkasko.
Kostengünstiger kann man 4x4 nicht fahren. Dachzelt, Kühlbox etc. waren in Nam auch nicht teurer als in D.

NUN gibt es in Namibia jedoch neue Player, wie der pakistanische Händler Jan Japan, und andere, die massenweise gebrauchte Fahrzeuge am japanischen Markt in Auktionen ersteigern und in Afrika verkaufen, alle mit Leistungen um und etwas über 100.000 km. Dort finden sich viele deutsche und japanische Marken, auch 4x4. Bei diesem Händler, der Niederlassungen in allen größeren Ortschaften in Namibia hat, muß man jedoch aufpassen, daß man das Fahrzeug mit den Reifen und Batterie ausgeliefert bekommt, mit denen man es gekauft hat. Ein Roadworthy-Test kann vieles bewirken, auch den Wechsel von Reifen und Batterien, die dann über die Gebrauchtschiene verschachert werden. Für jemanden, der ein eigenes Fahrzeug günstig erwerben möchte, eine durchaus interessante Alternative. Auch wenn es die typisch halbseidenen Geschäftsmethoden aus Pakistan sind mit Partnern, die durchaus gewöhnungsbedürftig sind.
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2025
607 Beiträge · seit 201021. Juli 2025 · #12
gebe auch noch meinen Senf zu dem Thema: ich habe 2018 ein Land Cruiser Station Wagon(Baujahr 2016 40000km) in Johannesburg gekauft . Zugelassen habe ich ihn auf einen Südafrikaner. Dies ist aus meiner Sicht die günstigste Variante mit 1 Tag Aufwand nach Kauf.
Von 2018 bis 2023 hatte ich Vollkasko, da sie nur 400€/Jahr gekostet hat. Wenn ein Einheimischer sein Haus versichert hat, bekommt er auf Autoversicherung Rabatt. Für den Aufwand den der Einheimische hat, bezahle ich 300 €/Jahr. Der Aufwand besteht für ihn darin, dass er pro Jahr die Steuer/Versicherung bezahlt und zur Polizei geht um ein beglaubigtes Dokument ausstellen zu lassen, dass ich mit dem Auto überall fahren kann. Dieses Dokument ist vor allem bei der Wiedereinreise nach Südafrika unbedingt notwendig. Und er schickt mir die Unterlagen immer nach D, sodass das Auto irgendwo stehen kann. Problem war seit 2023 Diebstahlversicherung, hier verlangt die Versicherung jetzt einen Tracker.
Ich habe mich bewusst gegen einen Kauf in Europa entschieden, da ich dann beim Verkauf das Auto nach D transportieren muss und dann Einzelabnahme beim TÜV bräuchte.
Bei Kosten muss man außer dem Wertverlust, der beträgt bei meinem LC gerade einmal 9000€ in 7 Jahren, den Währungsverlust mit einbeziehen, der beträgt Stand heute, 2800 €.
Ich kann nur sagen, wer einen Residental findet, der das Auto auf sich zulässt, hat am wenigsten zu tun und geringste Kosten.
Ich würde auch immer wieder ein relativ junges Fahrzeug kaufen, somit hat man die ersten Jahre nur Kundendienstkosten.
Grüße Wolfgang
1'095 Beiträge · seit 200921. Juli 2025 · #13
R51 schrieb:Guido,
Da ich annehme, das deine Zahlen sich auf deinen Iveco mit Kabine beziehen,solltest du das dazu schreiben. Vollkommen anderes Pteisgefüge, Käuferklientel, Angebot und Nachfrage, Nutzung etc. Das hat nichts mit einem 08/ 15 Geländewagen zu tun und somit absolut nicht zu Mitfahrzeugen, Kosten, Wartung, Unterstellung, Unterhalt usw.tauglich ist.
Carnet und Nam Zulassung, da denke ich, dass sich die Vorteile und Nachteile beim Handling ausgleichen, Kosten im Vorfeld ist das Carnet teurer, nach der Nutzung nicht mehr relevant außer entfallende Zinserträge. Versicherung eindeutig zu Gunsten Nam Zulassung.
Nutzung eines Sadac zugelassenes Fahrzeug etwas billiger im angrenzenden Ausland gegenüber EU Zulassung.
VG
Ich schreibe von einem 79er Land Cruiser mit 1HZ Motor (neu) als Single Cab mit Kabine ohne Chassis Verlängerung o.ä,
592 Beiträge · seit 202421. Juli 2025 · #14
Ah, ok,danke für die Info.
VG
544 Beiträge · seit 201421. Juli 2025 · #15
Moin,

von mir noch ein kleiner Nachtrag:
Eigenes Auto kostet natürlich auch (Urlaubs-)Zeit, weil man sich um nahezu alles selber kümmern muss. Wir müssen daher zumindest am Anfang und Ende der Reise extra Zeit in Windhoek einplanen, um ein paar Dinge zu regeln und das Auto sauber wieder unterzustellen.

Bei Service usw steht und fällt vieles mit dem Untersteller, ob und was der anbietet. Unseren Wagen lassen wir zum Service bringen und holen, sodass wir das von Deutschland aus regeln können.

Zahlen könnte ich zwar auch liefern aber zumindest in unserem Fall verbietet sich ehrlicherweise jegliche Rechnerei:
Zu Mietwagenzeiten waren wir alle zwei Jahre in Namibia und nun, nachdem wir 'Eintrittsgeld' bezahlt haben, zwei Mal jährlich.

Nicht zuletzt aufgrund der für uns größeren Flexibilität und weil wir was 'individuelles' haben wollten, sind wir den Schritt zum eigenen Fahrzeug gegangen. Bis jetzt haben wir das nicht bereut, obwohl wir ein eher älteres Fahrzeug von privat gekauft haben. Dafür war der Preis auch relativ günstig und wir können die eine oder andere Reparatur verschmerzen.

Gruß
Henning

PS: Wir freuen uns jedes Mal wie ein Schnitzel, wenn wir nach Ankunft in Windhoek in UNSER Auto einsteigen, das Gefühl ist für uns einfach unbezahlbar!
592 Beiträge · seit 202421. Juli 2025 · #16
MaHe schrieb:Moin,
PS: Wir freuen uns jedes Mal wie ein Schnitzel, wenn wir nach Ankunft in Windhoek in UNSER Auto einsteigen, das Gefühl ist für uns einfach unbezahlbar!
....genau so ist das 🙂
240 Beiträge · seit 202521. Juli 2025 · #17
Wie bereits gesagt, wird die Kfz-Versicherung erheblich günstiger, wenn man z.B. Grundbesitz hat, und das Auto über die Hausratsversicherung mit versichern kann.
Oder sich bei jemandem mit dranhängen kann.
925 Beiträge · seit 201622. Juli 2025 · #18
Wenn man sich die massiv gestiegenen Preise - in Europa noch viel mehr als im südlichen Afrika - für gebrauchte Fahrzeuge ansieht, würde manche hier vorgestellte Rechnung heute wohl anders aussehen.

Auch wenn ich die Vorteile eines eigenen Fahrzeugs natürlich sehe und selbst wenn es am Ende in 10 Jahren rückblickend ähnlich teuer wäre, werden wir wohl vorerst weiterhin den Preis für höhere Flexibilität durch hohe Mietpreise, vor allem in den Ferien zahlen.
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
388 Beiträge · seit 201722. Juli 2025 · #19
Also nur gut 1000 Euro im Jahr kann ich mir kaum vorstellen. Zumindest nicht, wenn man mehr als 1x im Jahr verreist.
Parken wenn man nicht da ist
Versicherung
Mindestens 1x im Jahr Service
Steuer
Kommt auf mindestens 1000 Euro.
Dazu dann Reifen und Reperaturen, was je nach Jahr zwischen 0 und mehreren Tausen Euros liegen kann.

Für meinen Land Cruiser habe ich dafür 2024 2900 Euro bezahlt (Versicherung third party 120 im Jahr, Parken 90 Euro), bei 16000km.

Mein Hilux 2022 1500 Euro bei ca. 10 000km.
2'534 Beiträge · seit 200722. Juli 2025 · #20
Hi,
darf ich mich da mal mit einer eventuell halbwegs passenden Frage dazuhängen?
Hat hier jemand Erfahrung mit geteiltem Auto?
Also dass zwei (maximal drei) Personen sich ein Auto teilen, das dann unten steht und abwechselnd genutzt wird?
Mit all den Nachteilen, die das mit sich bringt, aber eben auch geteilten Kosten?
lg Wolfgang
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