THEMA: CuFs 8wöchige Antiviruskur,erfolgreich oder nicht?
22 Feb 2018 11:22 #511214
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28.9. durch die Ntwetwe-Pan – 1.10. von Greens Baobab nach Nata
Die letzte Nacht auf der Campsite in der CKGR war sehr windig und der heftige Wind begleitete uns den ganzen Tag. Wir brachen früh auf, erlebten unterwegs noch ein paar Gaggeltrappeneinlagen, tankten in Rakops, wo uns einer der Tankwartjungens nach Alkohol fragte. Er wolle nämlich den Indenpendenceday feiern. F. gab uns als Antialkoholiker aus – gemein! Wasser predigen und Wein saufen nennt man das wohl…
Dann ging es auf Mopipi zu, links ab über die gewaltige, beeindruckende Ntwetwe-Pan, zunächst aber duch eine enge Bush-Pad. Das kratzende Geräusch der harten Zweige war trotz kurviger Fahrweise unvermeidlich aber nervig,.


















Nach der Passage des Checkpoints am Tjai Vet überquerten wir das ausgetrocknete Bett des Boteti.
Schon in Rakops war alles in Staub- und Sandwolken gehüllt gewesen. Unterwegs verstärkte sich der Wind zum Sturm. Wir fuhren über riesige Flächen ohne jeglichen Grashalm. Der Himmel war meistens voller Staub grau und gelegentlich blau.





VIDEO FAHRT
'bemerkenswerte' PAN

Auf der Pan gab es einzelne Grasinseln, die sich mit den weißgrauen Salzflächen abwechselten.











Eigentlich wollten wir auf Gabasadi-Island übernachten – einen kleine, mit hartem Gras bewachsene Anhöhe, aber dort wären wir dem starken Wind zu sehr ausgesetzt gewesen und auf Sandstrahlen waren wir nicht wild. So fuhren wir erst einmal bis Chapmanns Baobab weiter. Da lag er nun – der gefällte Riese:











Da wir keinen Platz fanden, der uns zum Übernachten einlud, fuhren wir bis Greens Baobab weiter. Unterwegs sahen wir große Zebraherden









viele Großtrappen und Gackeltrappen, Strauße, Warzenschweine und diesen hübschen Kerl.







Am Platz bei den Green-Baobabs klappten wir das Zelt auf und verzichteten wegen des anhaltenden Windes auf großartige Grillerei oder Kocherei.
Vergnügt auf der Bettkante sitzend, ließen wir die Beine baumeln, verzehrten ein paar Brote und genossen den Rotwein, der uns trotz des tobenden Wetters draußen die nötige Bettschwere verschaffte.



Gute Nacht!

Letzte Änderung: 24 Feb 2018 12:55 von CuF.
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22 Feb 2018 16:14 #511257
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Fortsetzung 29.09.

Gegen 5 Uhr morgens ließ der Wind nach und wir warteten auf den Sonnenaufgang.














Hier seht Ihr ein altes Ehepaar im Zustand beginnender Verwahrlosung….



Wir wurden auf eine Eule (Milchuhu) aufmerksam, die, von einer Trappe gehasst, vom nächtlichen Ausflug zurückkehrte, sich zuerst auf das linke Nest im Baobab setzte, eine Weile der zeternden Trappe zuschaute und sich dann in das rechte Nest hineinkuschelte. Die Fotos haben nur Beweisbildqualität.






Wir fuhren weiter durch dichtes Buschland, bis Gweta, dann die 90 Kilometer weiter bis Nata, wo wir tankten und ein paar Flaschen eines köstlichen (nichtalkoholischen) Getränks kauften, das „just moringa“ hieß. Leider haben wir es dann nirgendwo anders mehr gefunden.
Letzte Änderung: 22 Feb 2018 16:18 von CuF.
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24 Feb 2018 17:41 #511607
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Nata-Logde, Bird Sanctuary, 29/30.Sept.








Die Nata-Logde hatte noch Campingplätze frei und so genossen wir nach einigen Tagen ohne sanitäre Einrichtungen die dortigen Duschen und einen feinen Lunch.
Es war sehr schwül und gewittrig.
Claus sah am nächsten Morgen auf dem Weg vom Waschhaus zwei Buschbabies,die über den Dächern der Ablution verschwanden.
Tags fuhren wir zum Bird Sanctuary und sahen einen Doppelbandrennvogel
DOPPELBANDRENNVOGEL









Rosa-Pelikane,









Video
Flugshow

Flamingos,




Stelzenläufer



Rotschnabelenten



Graukopfmöwe



Rotnackenfalken





Video
Falken





Brauner Sichler




Zwergtaucher







Kammbleßhuhn




Weidelandpiper






ein Flußpferd



und keinen einzigen Storch!
Auf der Campsite tummelten sich Damaratschagras




und Braundrosslinge, letztere waren eifrig mit dem Nestbau beschäftigt.





Wie kleine Laternen leuchteten die
Horngurken oder Hornmelonen (Cucumis metuliferus)



aus dem Dickicht der Bepflanzung.
ein Regenschauer kündigt sich an




Die Abenddämmerung brachte dann noch einmal den Anblick zweier Buschbabies, die hurtig den Stamm eines Baumes an unserem Platz emporklommen
Anhang:
Letzte Änderung: 25 Feb 2018 13:56 von CuF.
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01 Mär 2018 17:15 #512451
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1.10. bis 3.10. Maun Okavango-River-Logde
Es musste wohl doch nachts ein Gewitter-und Regenstreifen über das Land gezogen sein, denn hinter Nata standen große Pfützen auf der Straße, aus denen Rinder und Pferde schlürften.
Wir hatten während unseres ersten Aufenthaltes in Maun beim Maun-Rest camp die Nächte bis 3.10 gebucht, bezahlt und uns einen Platz ausgesucht, der uns dann auch zugesichert worden war.
Am 1.10. dort angekommen, wies uns eine unhöfliche, barsche, sichtlich verkaterte Mitarbeiterin einen anderen Platz zu. Niemals zuvor sind wir in Namibia und Botswana so unfreundlich behandelt worden. Der uns zugedachte Platz war über und über mit welkem Laub bedeckt und so abschüssig, dass wir nirgends geradestehen konnten. Die Grilleinrichtung war zerbröselt und unbrauchbar. Eingefasst war der Platz auch noch von hochgetürmten Laubbergen von den – gefegten – anderen Plätzen. Der uns zugesicherte Platz wäre reserviert für fünf Leute. Es war nichts zu machen und so verließen wir unter Protest und nachdem widerwillig und aggressiv das Geld wieder rausgerückt worden war, diesen freundlichen Ort und fanden in der Okavango-River-Lodge noch einen Platz für zwei Nächte - was wir nach Stunden schon bereuten! Neben dem Lodgegrundstück versammelte sich die Bevölkerung von halb Maun am mit Müll übersäten Platz am Fluss,
Filmchen:
Tag- und Nacht-Party

Bootsanhänger fuhren vor, Autos mit Wassertanks, die mit Flusswasser gefüllt wurden, Gekreisch, Gegröle, es wurde gesoffen, gebadet, gepinkelt – nach Einbruch der Dunkelheit wohl auch eifrig Aids verbreitet. Oh, wie sehnten wir uns nach den Brunftgeräuschen der Buschböcke und Impalas in Khumaga zurück!
Bis 20 Uhr fuhren unentwegt hupende Taxen dort hin oder von dort weg – und dann war der Spuk endlich zu Ende.
Auf dem Platz sahen wir Nektarvögel (ohne Foto),

Zweifarbenwürger (Swamp Boubou),




Senegalcoucal





Großer Goldweber (Golden Weaver)



Riesenglanzstar





und einen Orange-Breasted-Bush-Shrike, für uns ein neuer Vogel.
Orangewürger, Orange-Breasted-Bush-Shrike
Video:
Orangewürger

Anderntags fuhren wir in die Stadt, um die Gasflaschen auffüllen zu lassen (Viking Gas, Taustreet), kauften bei Spar ein und erfuhren, dass immer noch Feiertag/Ferien und daher auch kein alkoholischer Nachschub erhältlich war. Beim Vorbeifahren an einem privaten Bottleshop sahen wir, dass der Inhaber gerade auf-oder absperren wollte, fuhren vor – und wurden, da wir ja telefonisch vorbestellt hatten (!), bestens bedient. Auch dort gab es die auf Seite 13 dieses RBs abgebildeten Getränke – der afrikanische Gin eines badischen Zugvogels und der „Lady-Whisky“.
Auf der Camp Site dann wieder Lärm, der von Stunde zu Stunde zunahm, immer unerträglicheres Musikgewummer aus voll aufgedrehten Autolautsprechern. Diesmal endete der Krawall auch um 20.00 Uhr nicht, sondern ging bis kurz vor Mitternacht. Dann hörten wir Polizeisirenen, Geschrei, Gekeife – und endlich war RUHE!
Never ever Okavango River Lodge again…
Morgen geht's in den MOREMI!
Anhang:
Letzte Änderung: 01 Mär 2018 17:19 von CuF.
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03 Mär 2018 16:41 #512870
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3.10. bis 7.10 Moremi Third Bridge
1. Teil: 3. und 4. Okt.

Wie waren wir froh, aus der Stadt herauszukommen!
Vor dem S-Gate ein Brown Snake Eagle (sehr weit weg; 400mm + 2.0 Konverter).





Im Moremi angekommen, machten wir einen kleinen Drive zu den Blackpools und sahen Elefanten,(Elefantenfotos gibt es im Forum wohl er- und ausgiebig genug :) ).
Hippos und Löwen.






nichts los mit dem Langweiler :(






Auf einem Picknickplatz trafen wir weitere Savannakunden – ein Schweizer Ehepaar, denen der Wagen nach Maun gebracht worden war, allerdings ohne Stühle einzuladen. Die mussten sie dann kaufen, auch das Beifahrerfenster ließ sich nicht öffnen…
In Third Bridge hatten wir Platz 2





– neben Elsa mit Mann und Bamanjacs, die am nächsten Tag weiterreisen wollten.
Beim Frühstück beobachteten wir balzende Milane (Yello-billed Kite) direkt im Baum über uns.





Beim Gamedrive






sahen wir die oben erwähnten Formis wieder, die sich genau wie wir wunderten, dass die neue vierte Brücke gesperrt war und man die alte nutzen musste.



Wie wir später erfuhren, ist ein Pfosten in der Mitte bereits abgefault…




Wir sahen Karminspinte,












die hübschen Pygmygoose,



Flußpferde,



u.a.
Stelzenläufer, imm.

Sporengänse








Sattelstörche,




Silberreiher br.


Zurück am Platz stellten sich uns neue Nachbarn auf Platz3 vor – ein junges Paar aus dem bayrischen Schwaben, die dort mit einem unserer Meinung nach völlig untauglichen Camper (Britz) gelandet waren und auf den geflickten Reifen warteten, den ihnen jemand von Maun mitbringen w/sollte. Unterwegs waren sie wohl mehrfach steckengeblieben und die junge Frau war nahe am nervous breakdown. Sie hatten keine Erfahrung mit Fahrten im Tiefsand, die Mietwagenfirma hatte ihnen zugesichert, die Fahrt durch den Moremi bis Savuti wäre überhaupt kein Problem.
Wir saßen bis spät in der Nacht am Feuer zusammen, lauschten dem Glöckchengeklingel der Frösche und dem Gegrunze der Hippos. Außerdem tüftelten wir eine alternative Route aus, die sie am nächsten Morgen in Angriff nahmen. Wie wir zu Hause erfuhren, hat dann alles gut geklappt.
Hallo Alexandra und Jürgen, falls Ihr das lest und heil von den Philippinen zurückgekommen seid – schöne Grüße nach Augsburg!
Anhang:
Letzte Änderung: 03 Mär 2018 18:51 von CuF.
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05 Mär 2018 11:21 #513110
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2. Teil: 5.Okt.

Dauergast auf der Campsite:
African mourning dove (Angolaturteltaube) –






und dieser Vogel, den wir für einen red billed Quela oder Indigobird Village halten – Berichtigungen erwünscht!
Wir haben zusammen mit Maddy beschlossen, dass dies ein Blutschnabelweber (Single) sein muß.




Wir erkundeten wir Mboma Island, sahen, leider sehr, sehr weit entfernt, ein Paar Klunkerkraniche mit einem halbwüchsigen Jungen. Neu für uns war ein African Stonechat





der wohl fütterte und weiter Begegnungen mit vielen alten Bekannten.




Hamerkopnest

Verkehrssicherungspflicht?










Weißbürzeldrossling

und doch! :P






Wir hielten es zumeist so, daß wir morgens/vormittags unterwegs waren und den Nachmittag auf dem Platz verbrachten. Dort gibt es immer was zu sehen und zu erleben. Heute z.B. eine Horde Teenager, die erst einmal ausgiebig die Toiletten einsauten, in der Ablution jede Menge Abfall hinterließen und ein kindisches Vergnügen daran hatten, das Toilettenpapier abzurollen und damit zu „dekorieren“. Das war dann langweilig und sie vergnügten sich damit, johlend und kreischend in dem Wasser vor der Third Brigde herumzutoben bis wir sie verscheuchten. F. fragte später am Gate eine Mitarbeiterin , ob man nicht einmal eine Lektion in “parkrules“ abhalten könne und erfuhr, daß diese Mädchen zu einer Gruppe von südafrik. Touristen gehörten und, während die Eltern auf Gamedrive waren, wohl ihren eigenen Vergnügungen nachgegangen waren, so „nachhaltig“, dass sie einen Tag vor ihrer geplanten Abreise vom Platz geschmissen wurden. Wir hatten schon immer bis nachts sehr viel Kreischen und Johlen gehört.
Letzte Änderung: 08 Mär 2018 06:49 von CuF.
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