THEMA: 3 Generationen auf großer Namibia-Erstlingstour
13 Nov 2017 22:16 #496921
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  • Sasa am 13 Nov 2017 22:16
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Hallo liebe Fomis,
ich habe eben meinen Reisebericht in ein Worddokument kopiert, weil ich ihn ausdrucken wollte, um ihn zum Forumstreffen mitzunehmen. Dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen:
1. es sind 531!!!! Seiten :woohoo: (also wohl nichts mit mal schnell ausdrucken und mitnehmen nach Herrmannsburg)
2. Ich hábe den Bericht gar nicht abgschlossen.
Und da ich Euch jetzt 531 Seiten zugemutet habe, denke ich dass ihr die 532igste dann auch noch verkraftet und dann habe ich das wenigstens abgeschlossen.

Tag 21: Windhoek - Fankfurt
Das Frühstück mit Blick über die Stadt im Thule Hotel ist sehr schön und die Auswahl ist gut. Da wir nicht wissen was wir einen weiteren Tag in Windhoek machen sollen, entschließen wir uns dazu den Voucher für einen Tagesaufenthalt auf der Ondekaremba Farm in der Nähe des Flughafens einzulösen. Den Voucher hatten wir bei der Abreise an der Waterberg Plateau Lodge erhalten, da der Familie Rust beide Unterkünfte gehören.
Die Fahrt über die Teerpad Richtung Flughafen vergeht mit letzten Tiersichtungen. Wir halten noch einmal an, um eine Gruppe Affen zu beobachten, die aber über den Stacheldraht Zaun flüchten. Unglaublich in welchem Tempo sie am Stacheldraht hoch und an der anderen Seite wieder runter klettern ohne sich zu verletzen.











Nachdem die Bande verschwunden ist fahren wir weiter. einige Kilometer vor dem Flughafen biegen wir auf eine Sandpad Richtung Ondekaremba ab.
Als wir dort ankommen, werden wir beim Aussteigen mit Geschrei begrüßt. In einem Baum sitzen mehrere Graulärmvögel. DIe wollen sich aber gar nicht so gerne fotografieren lassen, was sie mit noch mehr Geschrei laut äußern.





Wir schauen uns ein wenig um. Eine junge Frau begrüßt uns und zeigt uns die Umkleideräume und das Dusch- und WC-Häuschen. Dann deutet sie auf den Pool und zeigt uns die Terrasse. Sie fragt, ob wir einen Lunch wünschen. Wir bestellen für mittags Spaghetti und Salat.
Wir schauen uns weiter um. Das ist wirklich der richtige Ort für den letzten Tag in Namibia. Nochmal SAnd, Sonne und ein paar süße Erdhörnchen.






Dann ist




Ein süßer kleiner Hund kommt auf uns zugelaufen und will gekrault werden. Unser Tochter ist vollkommen begeistert ud krault natürlich und nicht nur sie.







Wir gehen noch ein bisschen spazieren. Es gibt Hühner und noch weitere Hunde. Wir treffen den Koch, der gerade einen kleinen Hund aus der Küche raus jagt. Er erzählt uns, dass das Hündchen gerade die Leberwurst geklaut und gefressen hat. Er schimpft zwar laut, kann dem kleinen aber sichtlich nicht wirklich böse sein. Wir lachen herzhaft und erzählen uns eine ganze Zeit mit dem netten deutschsprachigen Koch.
Irgendwann sagt er, dass er eine Lunchbestellung habe und jetzt Spaghetti kochen müsste. Wir erklären, dass es unsere Bestellung sei und er fragt noch nach unseren Vorlieben für die Nudelsoße
An der Terrasse am Pool bekommen wir kurze Zeit später unser leckeres Mittagessen Dabei kommen wir mit einem schweizer Paar ins Gespräch, dass leider nicht so begeistert ist von Namibia, wie wir. Sie waren ein Jahr vorher in der Serengeti und meinten danach wäre Etosha sehr enttäuschend gewesen. Wir berichten von unseren Sichtungen, vor allem dem Erdferkel und dem Wal, aber das scheint nicht besonders anzukommen. Das Gespräch verebbt und die beiden fahren bald ab.
Wir haben noch ein bisschen Zeit und genießen die letzte Stunde mit einigen Entdeckungen.





Dann ist es auch bei uns so weit. Das Auto muss zurückgegeben werden und wir fahren zum Flughafen. Die Übergabe bei Kea/Britz geht zügig. Die Reifenrechnung soll uns erstattet werden mit der Kaution. Schauen wir mal, ob das klappt. Wir werden die paar Meter zum Flughafen gefahren. Da der Flieger erst abends geht, haben wir noch einige Stunden Zeit und bleiben draußen. Dort sind warten noch einige andere Familien und die Kinder fangen an zu spielen und zu laufen, Gut so, dann sind sie nachher müde.
Als es dunkel wird, können wir einchecken und haben so wenigstens den Gepäckwagen nicht mehr im Schlepptau. Irgendwann dürfen wir dann boarden. Der Flug startet pünktlich. Wir vertreiben uns die Zeit mit Filmen und wollen dann irgendwann schlafen. Ich bin gerade eingedöselt als mich meine Tochter wieder wach macht. Sie hat schlimmes Nasenbluten. Wir wollen zum WC, um sie sauber zu machen. Das Blut läuft weiter. Ich rufe den Steward, der uns in den hinteren Teil des Fliegers bringt. Er bringt Tücher und ist ansonsten hilflos. Deshalb ruft er die Chefstewardess. Diese kommt und gibt verschiedene Ratschläge, die leider alle nicht fruchten. Es blutet weiter. Ich mache mir mittlerweile wirklich Sorgen. Die Stewardess sucht in den Passagierunterlagen nach einem Arzt. Sie findet einen und geht. Als sie zurück kommt, sagt sie, dass der Arzt nicht kommen will und dass er sagte, wir sollen Tomponage in das Nasenloch stecken. Super. Vielen Dank für gar nichts. Was machen wir denn hier seit 2 Stunden. Zu allem Unglück kommen wir auch noch in Turbulenzen. Die Blutungen werden dann irgendwann doch weniger, so dass wir gegen 3 Uhr wieder auf unseren Sitzen sind und dort in einen unruhigen Schlaf fallen.
Als das Kabinenlicht wieder angeht, sind wir mehr als müde.
In Frankfurt dauert es mit dem Gepäck sehr lange, so dass wir nur noch knapp unseren Zug bekommen. Alle sind froh im Zug zu sitzen und die 1,5 Stunden Fahrt werden verschlafen.
Alles andere läuft nach Plan und spätestens als wir zu Hause von den Pferden wiehern begrüßt werden und der Hund bei der Freundin geholt ist, freuen wir uns auch wieder zu Hause zu sein.

ENDE
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
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Letzte Änderung: 13 Nov 2017 23:18 von Sasa.
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Liebe Konni,
danke schön. Deine tollen Danksagungen nach den Berichten sind immer wieder ein High Light. Schön, dass ich nach einem Jahr auch noch eine bekommen habe. Jetzt ist der Bericht wirklich fertig.
In Deinem habe ich auch schon geschmökert, aber ich habe mich noch nicht gemeldet. Werde aber bestimmt bald hinterherlesen und mich dann zu Wort melden.

Viele Grüße
Sasa
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Auch von mir ein herzliches Danke für den Bericht und die Bilder! Spannend zu lesen, was Ihr auf Eurer Erstlingstour so erlebt habt.
HG
Martin
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Hallo Sasa,
Danke für diesen unterhaltsamen RB. Jetzt freue ich mich auf den von der zweiten Reise!
Bis Samstag :)
Ute
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14 Nov 2017 18:16 #497024
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Liebe Ute, bei meinem Tempo fange ich besser schonmal mit dem vom nächsten Jahr an :whistle:
Freue mich auf Euren Bericht am Wochenende
Lieben Gruß
Sasa
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