Blende18.21’179 Beiträge · seit 201725. Nov. 2024 ·
Hallo Lillie,
hört sich doch nach einem guten Plan an. Ich hatte hier eine ganze Route reingeschrieben und glaube jetzt habe ich es nur falsch verstanden. Ich schätze in Hoada seid ihr vor Palmwag?
Also Tag#1 Hoada > Day Area Concession > ÜN in Palmwag (könntet ihr sogar in der DayArea machen, da hat es ja auch Campsites) Tag#2 Palmwag > Hoanib erkunden > ÜN Elephant Song Tag#3 Hoanib > Seitenarm > ÜN Puros Tag#4 Puros Tag#5 Khowarib
Hoada bis Palmwag Day Area ist nicht so weit, also eher kurz Campsite sichern und dann einen Mittags/Nachmittags-Drive in die Concession.
Ab Palmwag musst du schon mit grob 2,5 - 3 Stunden bis Elephant Song rechnen. Früh genug unterwegs, kann man dann noch gut den Hoanib etwas erkunden, zumal man ja am nächsten Tag auch nochmal Zeit dafür hat.
--------------------------- Alternative, wenn man erst Nachmittags in Palmwag ankommt und vorher irgendwo weiter weg als z.B. Hoada übernachtet hat oder morgens noch ein anderes Programm hat. (ich hatte sie jetzt eh schon abgetippt 😉 )
#1 Übernachtung in der Palmwag-Lodge Campsite. Auf dem Weg dorthin hat man dann schon aufgetankt an der Tankstelle, die Permits organisiert an der Campsite Reception.
#2 Für einen Morning-Gamedrive seid ihr in wenigen Minuten am südlichen Gate der Concession. Jetzt habt ihr viel Zeit für die Day-Area, könnt sie erkunden, ggf. bei Sichtungen Zeit verbringen etc. Raus fahrt ihr am nördlichen Gate und von da aus über Sesfontein nach Elephant Song. (ob man dann das Camp genießt, noch einen kleinen Abstecher in den Canyon fährt oder die Naturpools dort in den Felsen für ein kleines Bad besucht muss die Zeit, Lust und Laune entscheiden)
#3 der nächste Tag gehört voll und ganz dem Hoanib und vielleicht einem oder zwei Abstecher in die westlichen Zuflüsse und ihr übernachtet nochmal am Elephant Song, so habt ihr einfach genug Zeit für den Hoanib, Suche nach Wüstenelefanten oder sogar Löwen etc.
#4 wie Adrian schreibt bis "DiePoort", hoch in den Ganamub und dann nach Puros. Sundowner auf der JanJoubert Koppie und die Gegend erkunden. Genauso kann man auch die Route über den Obias in die Giribes Plains nehmen z.B.
#5.1 weiterer Tag Puros und ganz entspannt in den Canyon etc. #6.1 ab da dann über D3707 Richtung Khowarib
#5.2 morgens zum Puros Canyon und danach noch über die D3707 zum Khowarib
Auch 5.2. sehe ich als gut machbar an, aber kommt dann auch etwas auf die Zeit an, die ihr habt und wie viel man so pro Tag hinter dem Steuer verbringen will. Wir haben auch Wüstenwalks in Puros an der Campsite gesehen oder Canyonwalks die von der Khowarib-Lodge aus organisiert wurden. Da müsst ihr dann einfach eurem Gusto nach recherchieren und schauen was euch am besten zusagt.
EDIT - achja und ich schließe mich den Kommentaren hier an. Genug Wasser, SatPhone, Fahrkenntnisse, Ruhe und Zeit einplanen. Gebraucht haben wir das SatPhone auch noch nie wirklich, aber man hat es für die Ausnahme und nicht den Regelfall dabei. Gute Beispiele wurden hier schon genannt und finden sich immer wieder mal im Netz oder auch hier im Forum. Das ist nicht ängstlich, sondern vernünftig und im Ernstfall sind die Mietkosten sehr gut investiert. Und eingebuddelt haben wir uns auch an unmöglichster Stelle dieses Jahr. Sowas passiert irgendwann jedem. 😣 😗
Ich war die letzen Wochen mehrfach im Hoanib. Ich nutze nun am liebsten den Zugang von der D3707 über den Signal Hill und das Obias Revier. Da kommst du in der Nähe des Hoanib Valley Camp in den Hoanib. Da ist auch eine Wasserstelle die bei den Elefanten sehr beliebt ist.
Die meisten Elefanten haben wir jeweils im Bereich zwischen den beiden Wasserlöchern (Hoanib Valley Camp und Mudorib) gehabt. Ich mag die Region östlich von Die Poort nicht so gerne. Deshalb übernachten wir eher westlich auf einer wilden Campsite in einem der Seitentäler vom Hoanib.
Herzliche Grüsse Chrigu
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LillieThemenstarter29 Beiträge · seit 202326. Nov. 2024 ·
Danke nochmals für die vielen Tipps! 😉
Wie viel Zeit benötigt man denn in etwa für die Day Visitor Area in der Palmwag Concession? Sollte man den Tag von früh bis Abends ausnutzen oder ist ein halber Tag bereits ausreichend?
Ich bin noch unsicher mit der Übernachtung auf der Strecke von Purros bis zum Olifantsrus Campsite in Etosha. Wir würden die D3707 nehmen und dann über Kamanjab Richtung Etosha fahren. Würdet ihr eher eine Übernachtung in den Camps bei der Khowarib Schlucht empfehlen oder in Hoada? Beides sieht auf Fotos sehr schön aus 🙂 Die benötigte Fahrzeit kann ich schlecht einschätzen.
Liebe Grüße Lillie
dergnagflow2’567 Beiträge · seit 200726. Nov. 2024 ·
Hi, ich würde ausschlafen und gemütlich frühstücken und gegen 10 Uhr losfahren. Die Runde sind ca. 90 Kilometer, da seid ihr - je nach Sichtungen und Fotostopps - sicher in drei bis vier Stunden durch. Bzgl. der Fahrt von Purros nach Olifantrus empfehle ich eine Übernachtung im Ongongo Gorge bei Warmquelle (samt einem Bad in dem natürlichen Pool dort) und am nächsten Tag durch die Khowarib Schlucht nach Olifantrus. In zwei Tagen ist das gemütlich machbar. Das sind in Summe 300 Kilometer. Fahrtzeit am ersten Tag ca. 3 Stunden, am zweiten dann eher 4-5 6-7 (sorry, hab' sicherheitshalber nochmal nachgeschaut). lg Wolfgang
Hoada ist eine sehr schöne Campsite, allerdings eine lange Strecke von Purros. Khowarib bis Olifantsrus Campsite ist auch nicht gerade eine Kurzstrecke. Für beide Strecken könnt ihr mit einem Puffer 5-6 Stunden rechnen. Hoada / Olifantsrus geht allerdings recht zügig und ihr habt an dem Tag im Etosha noch Zeit. Ist denke, ist alles eine Sache der Abwägung.
LillieThemenstarter29 Beiträge · seit 202326. Nov. 2024 ·
Hi, leider haben wir auf der Strecke nur Zeit für eine Übrnachtung da wir bereits ein paar Buchungen gemahct haben. Mit der Khowarib Schlucht wird es leider zeitlich nicht klappen 🙁
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200826. Nov. 2024 ·
Lillie schrieb:
Würdet ihr eher eine Übernachtung in den Camps bei der Khowarib Schlucht empfehlen oder in Hoada? Beides sieht auf Fotos sehr schön aus 🙂 Die benötigte Fahrzeit kann ich schlecht einschätzen.
Das mit den Übernachtungsplätzen ist immer Geschmacksache, wir finden beides o.k. - ...die Fliegen sind überall die selben 😁 Zum besseren Einschätzen der Fahrzeit kannst du hier unter KNOW-HOW > Karten wunderbar die Fahrzeiten zu deinen Strecken ablesen und selbstständig addieren. Das ist sehr praktisch.
btw - Womit navigiert ihr?
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
dergnagflow2’567 Beiträge · seit 200726. Nov. 2024 ·
Hi Lillie,
Lillie schrieb:Hi, leider haben wir auf der Strecke nur Zeit für eine Übrnachtung da wir bereits ein paar Buchungen gemahct haben. Mit der Khowarib Schlucht wird es leider zeitlich nicht klappen 🙁
ich hatte es so verstanden, dass ihr von Purros bis Olifantrus zwei Tage (inkl.einer Übernachtung) Zeit habt.
Dafür gibt's eben diese beiden Möglichkeiten: 1.) Purros - Palmwag - Hoada - Olifantrus (alles ganz gut zu befahrende Gravel road) - südliche Variante. Tag 1: Purros - Hoada Campsite: 270 km, Fahrtzeit ca. 4.30 ohne große Pausen. Tag 2: Hoada - Olifantrus: 200 km, Fahrtzeit ca. 3 Stunden ohne große Pausen.
2.) Purros - Khowarib Schlucht - Olifantrus (zwischen Warmquelle und dem Vet. Zaun meistens Steinpiste und Flussbett, manchmal auch feiner Sand) - nördliche Variante. Tag 1: Purros - Ongongo Gorge: 140 km, Fahrtzeit ca. 3 Stunden Tag 2: Ongongo Gorge - Olifantrus (via Khowarib Schlucht): 200 km, Fahrtzeit ca. 6:30. Alternativ ist im T4A in der Khowarib Schlucht noch ein Community Camp (Omeva Oviure Community Camp) eingezeichnet, das liegt ca. 30 km von Warmquelle entfernt, das könnte die Zeiten um rund eine Stunde noch verschieben (also Tag 1 4 Stunden und Tag 2 5:30). Allerdings kenne ich das nicht und weiß nicht, ob das überhaupt noch existiert. Hier gibt's einen Eintrag, der allerdings schon älter ist: https://tracks4africa.co.za/listings/item/w192185/omeva-oviure-community-camp/
Wie auch immer ihr das fahrt, es ist beides sehr schön. 😉 Variante 1 ein wenig "ruhiger" dafür länger, Variante 2 ein wenig "wilder" dafür kürzer aber fahrtechnisch anspruchsvoller.
Hallo, 1. Wir möchten Mitte März von Palmwag und den Crowthers Trail über Amspoort nach Elephant Song Camp fahren. Kann man von Amspoort nach Elephant Song Camp auch fahren wenn der Hoanib Wasser hat, gibt es da einen track wo man nicht über den Fluß muß, oder müssen wir da den ganzen Weg zurück, um über Palmwag dann nach Sesfontain zu fahren? Ich bin bei früheren Reisen um diese Jahreszeit schon zwei mal von der anderen Seite von Sesfontain kommend an der Flußquerung beim Elephant Song Camp gescheitert. Auf Basecamp und der T4A-App find ich da keine "Umfahrung" oder Bypass. War in letzter Zeit jemand in der Gegend und weiß wie "nass" es dort noch ist? 2. Wie kann man am besten das Elephant Song Camp kontaktieren, da ich inzwischen mehrere Telefonummer gefunden habe? Ist 081222497 (Magnes) aktuell. Bei "namibia-tracks-and-trails" find ich das Elephant Song Camp ja nicht. Ich bitte um Informationen, LG Hans
LillieThemenstarter29 Beiträge · seit 202327. Feb. 2025 ·
Hi, wir konten die Elephant Song CS unter reservations@namibia-tracks-and-trails.com reservieren. Anya hatte uns unter dieser Adresse immer schnell geantwortet.
Unser Plan ist Ende April von Sesfontein für eine Nacht zur Elephant Song CS fahren und wieder direkt zurück nach Sesfontein. "Ich bin bei früheren Reisen um diese Jahreszeit schon zwei mal von der anderen Seite von Sesfontain kommend an der Flußquerung beim Elephant Song Camp gescheitert." Kann man in diesem Fall die Elephant Song CS nicht erreichen oder kommt man von dort aus nicht weiter Richtung Hoanib? Die Zufahrt von Sesfontein zur Elehant CS bereitet uns etwas Sorgen, da es ja sehr sandig und etwas schwierig zu finden sein soll.
Da ab Elephant Song Camp die Berge an den Hoanib heranreichen, fanden wir keine Möglichkeit den Fluß zu queren, sahen aber das Camp sehr schön gegenüber liegen. Das Problem der vielen Spuren (rot) ist hier schon mehrfach erwähnt worden, seitlich soll es besser sein, wir hatten da aber keine Probleme. Meine Frage ist aber die Strecke von Amspoort nach Elephant Song Camp.
süd schrieb:Hallo, 1. Wir möchten Mitte März von Palmwag und den Crowthers Trail über Amspoort nach Elephant Song Camp fahren. Kann man von Amspoort nach Elephant Song Camp auch fahren wenn der Hoanib Wasser hat, gibt es da einen track wo man nicht über den Fluß muß, oder müssen wir da den ganzen Weg zurück, um über Palmwag dann nach Sesfontain zu fahren?
Hallo Hans
ihr kommt ja nicht bei Amspoort sondern bei Mudorib raus. Amspoort ist noch mal einige Kliometer weiter westlich. Das ist in den T4A Papierkarten falsch eingetragen. Wenn der Hoanib läuft ist ein Durchkommen fast nicht möglich. Dann müsst ihr den ganzen Weg zurück. Es kann aber auch sein, dass nicht so viel Wasser im Fluss ist. Dann habt ihr zumindest die Möglichkeit den Hoanib zu queren. Ihr fahrt dann über Norden raus, entweder auf die D3707 oder über den Fearless Pass auch zur D3707.
Herzliche Grüsse Chrigu
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ergänzend zur Antwort von Chrigu noch: Bypass/Umfahrung kann es von Westen kommend nicht geben, denn spätestens durch De Poort musst Du durch. Wenn der Hoanib läuft, kommst Du also nicht zum Elephant Song Camp. Das hatten wir vor drei Jahren auch schon mal... Es macht auch keinen Sinn 'auf Teufel kommm raus' zu versuchen, die Campsite zu erreichen, weil Du dann bei laufendem Rivier selber auf der Campsite für einen gewissen Zeitraum festsitzt.
Deine Nummer von Magnus ist unvollständig, denn bei Dir fehlt die letzte Ziffer, die in diesem Fall eine 3 ist. Wir selbst waren vor gut vier Wochen im ES Camp und haben die Nummer von ihm bekommen. Auf jeden Fall kannst Du im Voraus bei ihm anfragen, wie die Situation im Hoanib und rund ums Camp ist.
@Lillie: Natürlich sind auf der Strecke Sesfontein --> Elephant Song die berühmten Bulldust-Löcher aber wir hatten da noch nie echte Probleme, ebensowenig mit der Orientierung. Das Flussbett des Hoanib ist zwar zunächst sehr breit und hat auch mehrere 'Spuren' aber spätestens kurz vor Elephant Song, wo man an dieses 'Gate' der Palmwag Concession kommt, ist das enger und selbsterklärend. Von dort sieht man auch die ES Campsite ... also alles halb so wild.
Danke für die Antworten, jetzt ist es mir klar. Da wir genug Zeit haben, bin ich auch drauf eingestellt ab und zu mal umdrehen zu müssen. Jetzt muß ich nurmehr unser Bushcamperproblem lösen.
earlybird711’114 Beiträge · seit 201627. Feb. 2025 ·
Gelöscht
Namibia Oktober 2019 - Namibia April 2021! Schön war's
Namibia Oktober 2021 - Süd-Namibia April 2023
Namibia September / Oktober 2025 - Namibia 2027 5 Wochen im April/ Mai, mal gucken wohin es geht!