Kenia's Norden - Wuesten, Wildtiere und Staemme

Reisebericht 37 Antworten · 9’376 Aufrufe · gestartet 02. Apr. 2017 von Bushtruckers
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201422. Apr. 2017 ·
25.3. Es war nicht einfach einzuschlafen. Auch wenn man splitternackt auf der Mattratze liegt, so ist es dennoch heiss. Kaum ein Lüftchen weht. Also dreht und wendet man sich, bis der ersehnte Schlaf kam. Und klar, früh schon war ich auf den Beinen. Der heutige Morgen ist dem Besuch eines der beiden El Molo Dörfer gewidmet. Der kleinste Stamm war bis auf 99 Mitglieder zusammengeschrumpft. Durch Inzest wurden etliche anormal geboren. Die einzige Lösung war, sich mit anderen Stämmen vermischen und so wenigstens annähernd El Molos zu behalten. Erst fahren wir auf die Erhebung und blicken auf den See und eine Halbinsel.


Die El Molos leben hauptsächlich vom Fischfang. Wo sie Gemüse herbekommen, konnte ich nicht sehen, denn wachsen würde hier wohl kaum etwas. Die Fischer kommen zurück und meist haben sie Nilbarsche als Beute.



Eine kleine Mission hilft den Leuten und die Kinder können dort zur Schule. Somit war ich auch nicht erstaunt, dass einige Englisch konnten. Das Dorf von oben.



Einer der Alten mit dem typischen “Kopfkissen”



Wir bezahlen den Eintritt und werden durchs Dorf geführt. Einige nehmen Fisch aus, andere reparieren die Netze und wieder andere, vor allem ältere Männer sind fleissig am Schwatzen. Die Kinder laufen mit uns mit, andere spielen.















Unser Guide führt vor wie man diese aus Palmenstämmen gefertigten Boote bewegt. Der Bräutigam muss bei der Hochzeit den Eltern der Frau ein solches Boot als Brautgeld geben.



Ein Grünschenkel und der auch hier vorkommende Plastikabfall….



Haubenlerchen wuseln hier überall rum. So sehr ich mich auch bemühte eine andere Lerchenart zu finden, es sollte einfach nicht sein.



Die El Molo machen echt schöne Dinge. Die bläulichen Steine holen sie auf der Halbinsel im ersten Bild. Natürlich muss einer mit mir nach hause! Unten der traditionelle Rock.



Einer meiner Gäste hat einen verdorbenen Magen und geht zurück zum Auto. Wir spazieren dem See entlang, um zu sehen, was für Fische Daniel für uns eingekauft hat. Doch es hat auch Vögel… und der Küstenreiher, der nur an der Küste am Lake Turkana vorkommt, soll nicht unfotografiert bleiben.Auch der Grünschenkel will mit aufs Bild.







Ich habe immer Hemmungen, Leute so direkt zu fotografieren. Aber die Frau war zu typisch und hatte nichts dagegen.




Das hier ist wohl das vielsagendsde Bild….. Die EU hat eine Leitung vom Mt. Kulal bis ins Dorf gezogen. Doch Hirten haben die aus irgendwelchen Gründen zerbrochen und nun hängt das Dorf wieder vom Sodawasser des Turkana Sees ab. Flicken wäre eine andere Möglichkeit, doch wie lange dies wiederum halten würde, ist eine andere Sache.





Es ist nun recht warm und wir begeben uns ins Camp zum Mittagessen.
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201423. Apr. 2017 ·
Nach dem Mittagessen werde ich an einen Tisch eingeladen. Es sind Leute vom Marsabit County, dem grössten County in Kenia, von Marsabit bis an den Turkana See. Wir diskutieren und sie fragen mich natürlich, was könnte man besser machen. Klar kommen da meine Hauptsorgen – Ueberweidung, Abholzung und Abfalll – vieles verursacht durch die grössere Bevölkerungsdichte und der Armut. Das nicht umdenken wollen, trägt auch dazu bei. Der Herr hat die Idee in Marsabit eine Fleischverarbeitungsfabrik einzurichten. Auf meine Frage, ob denn die Pastoralisten bereit seien, Ihre Tiere zu verkaufen, antwortet er auch nur zögernd. Meine Idee, dass Leute, die Abfall wegwerfen, eine Stunde lang Abfall auflesen müssen, finden sie gut. Auf jeden Fall möchten sie Aenderungen. Die Frau ist vom Stamm der Borana, wurde noch beschnitten und hat 5 Kinder. Sie selber rät nun ihren Töchtern nicht zu heiraten

Am späteren Nachmittag besuchen wir das Dorf der Turkana. Man sieht die traditionellen Hütten sowie etwas moderne bei denen doch schon Stein als Material verwendet wird.



Da der Boden hier sehr hart ist, werden die Menschen ziemlich oberflächlich begraben und mit Steinen zugedeckt.



Tanzen spielt auch bei den Turkana eine grosse Rolle. Und dem folgen wir nun gespannt. Leider hat sich ein betrunkener Zwischenhändler dazwischen gemischt, doch auf meine Zeichen hin, entfernt er sich wenigstens von der Tanzgruppe. Die Frau mit dem violetten Oberteil ist die Anführerin. Sie bittet uns nachher auch, nicht durch Agenten zu kommen. Daniel erklärt ihr, dass der sich von selber reingemischt hat. Einer meiner Kollegen fotografiert ein Kind und die Mutter möchte US$ 5.- dafür haben, zusätzlich zum Eintritt. Sie wird nachhaltig von der Anführerin zurechtgewiesen und sie bekommt das Geld nicht.



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Wie oft in armen Gegenden ist der Fussball aus Plastiktüten und Schnüren gefertigt. Spass haben sie dennoch



Charakteristische Frauen und Hütte von innen





Kilimambogo ist der Kikuyu Name für den kleinen Vulkan bei Thika, der auch ein Nationalpark ist. Er bedeutet Hügel der Büffel. Sein Maasai Name ist Oldonyo Sabuk und den findet man meist auch auf Karten vermerkt. Wie kommt also dieser Name ins Turkana Dorf?



Der warme Abend geht schnell vorbei und wir geniessen den Turkana See Fisch.
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201423. Apr. 2017 ·
26.3. Der Magen unseres Kollegen will einfach nicht wie er sollte. Also anstatt des Kameltrekkings in Tuum, fahren wir nach South Horr. Dies ist eine kleinere Strapaze als 2 Stunden lang neben den Dromedaren hergehen und in der Nähe eines Samburudorfes übernachten. Eingepackt haben wir nach dem Früstück rasch, denn die Zelte bleiben im Auto. Die Naturstrasse ist grösstenteils recht gut und wir können zügig durch die weiterhin öde Landschaft fahren. Langweilig ist es deswegen nicht! Denn auch wüstenähnliche Gebiete haben verschiedene Gesichter. Erst geht es noch ein Stück dem See entlang.



Von weitem sehen wir eine Dhau, die an einem kleineren Vulkan im See vorbei segelt.



Etwas wehmütig verlassen wir den See – es ist einfach schön hier! Durch weiterhin karge Landschaft geht es weiter bis zum nächsten Halt bei den Windturbienen. Da es hier immer starke Winde lohnt es sich solche aufzubauen. Profitieren wird Loiyangalani und auch grössere Orte in etlicher Entfernung. Wie gut sie für die Vögel sind, wird sich zeigen, denn sie sind noch nicht in Betrieb.





Oft ist es sehr bergig und wir befinden uns im Land der Samburu. Auch wird von den Bergen klares Wasser in Leitungen ins Tal gefördert. Wohin, das werdet Ihr gleich sehen, denn wir sind nicht mehr weit von South Horr entfernt.





Am Anfang von South Horr treffen wir auf dies. Ein wirklich grosses Stück Land ist eingezäunt, Wasser hingeleitet und auch innerhalb liegen Leitungen, wenn auch zerbrochen. Auch die Treibhäuser hatten schon bessere Tage gesehen. Die Mangobäume stehen einfach so da, es kümmert sich wohl keiner um sie.







Eine teure Ziegenweide…..



Auf der Strasse torkeln betrunkene Männer rum, ok, es ist heute Sonntag. In Kürze, man hat den Samburu eine Lebensgrundlagemöglichkeit hingestellt, aber vergessen, dass die wohl kaum selber einen Spaten in die Hand nehmen. Ein leider vergebener Hilfsversuch.
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1’625 Beiträge · seit 201501. Mai 2017 ·
Liebe Elvira
Einen besonderen herzlichen Dank für die Fortsetzung. Ich genieße Deinen informativen Bericht über das Leben in Kenya (ist natürlich auch Deinem Insiderwissen geschuldet) sehr.
LG Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201401. Mai 2017 ·
Liebe Elisabeth

freut mich doch, wenn Dir mein Bericht gefaellt.

Liebe Gruesse aus nun endlich gelegentlich Regen
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201401. Mai 2017 ·
Daniel wählt ein Camp von dem er weiss, dass es dort viele Vögel hat. Echt lieb von ihm. Ich werde auch nicht enttäuscht. Wieder haben wir die Wahl zwischen Zelt und Häuschen und wir wählen die Häuschen. Einfach, doch sauber und komfortabel.

Der Chefkater…. Das Grundstück ist relativ gross und sieht so aus, wie es auch ein Treffpunkt für verschiedene Leute ist.





Ich schaue 2 Mal, ja es ist die andere (Unter-)art des Graubülbüls = Dodsonbülbül.



Daniel füllt Wasser in das Vogelbecken, doch der Zement hat so viele Risse, dass es nicht für lange bleibt. Doch um die wunderschönen Grünschwanzglanzstare anzuziehen reicht es aus.





Die Meerkatze wurde von Hunden und den Menschen fern gehalten. Wir wollten ja unser Essen behalten.





Heuglinsdrossling sucht nach Insekten in irgendwelchem Dung

Wir möchten einen Samburutanz sehen und Daniel mobilisiert. Nicht einfach an einem Sonntag, wo die Frauen im Salon oder beim Einkaufen sind. Doch ein paar Morans (Krieger) kommen. Allerdings ist es nicht einfach für sie anzufangen, da sie sich normalerweise erst mit irgendwas stimulieren. Doch es gelingt ihnen dennoch uns etwas vorzuführen. Kurzfilm klick youtube Link.





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Ein alter Mann, ein frisch geborenes Dromedar im trockenen Fluss, eine Szene für sich



Die Weisskopfmausvögel kommen eher im nördlicheren Kenia vor. Auch im Samburu sah ich sie, doch sie waren überhaupt nicht fotogen oder besser gesagt, wollten sich nicht präsentieren.





Es wird nun rasch dunkel und nach dem Duschen gibt es auch ein feines Abendessen. Dass ich diese Spinne als Zimmergenossen hatte, störte mich gar nicht….. ich schlief einfach tief und fest.
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201402. Mai 2017 ·
27.3. Ein gemütliches Frühstück nach tiefem Schlaf und da das Licht gut war, Vögel jagen.



Afrikanische Paradiesschnäpper sind immer in Bewegung, doch ich wollte diesen Mischling der hellen und dunklen Phase unbedingt.

Alles ist geladen und wir verlassen den Ort. Die schöne Wüstenrose musste doch aufs Bild…



Es geht nun auf Naturstrasse, gelegentlich ziemlich holprige Wellblechpiste Richtung dem Abgrund des Grossen Grabenbruchs und danach nach Maralal.





Irgendwann steht eine Tafel und weist auf ein Schutzgebiet hin. An den Namen kann ich mich nicht mehr erinnern. Was wir finden sind Somali Strausse und Paviane.



Die Strasse klettert hoch und höher. Bald finden wir Bleistiftzedern und die Vegetation hat sich total gewandelt. Gewitterwolken hängen tief und ein Mast, der mal Stromkabel tragen wird, um Strom von den Windturbinen nach Maralal zu bringen, steht auch schon. Auch buntes Markttreiben erleben wir im Vorbeifahren.













Wir halten an einem Punkt wo man weit ins Great Rift Valley sehen kann. Leider ist es zu diesig, um auf dem Foto viel zu erkennen. Daniel fragt uns, ob wir ans Ende der Welt fahren möchten, auch wenn sie dort etwas Eintritt verlangen. Klar wollen wir….









Wir sind begeistert, der Blick ist einfach gigantisch. Es ist zwar hier oben etwas frisch, doch was solls.. es gefällt uns. Fächerborstenraben stellen sich auch noch in Pose und Protea Büsche fangen an zu blühen.









Ein einfaches, aber schmackhaftes Mittagessen und bald geht es weiter….



Es passiert mir selten, dass ich beim Autofahren einschlafe. Doch auf einmal fielen mir die Augen zu und als ich wieder zu mir kam, waren wir am Rande von Maralal.
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1’739 Beiträge · seit 201002. Mai 2017 ·
Hallo Elvira

Danke für die Fortsetzung. Schön, dass Ihr auch diese Strecke zurückgefahren seit. "Worlds End" ist ein atemberaubender Platz.

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Man kann es im Bild einfach nicht so wiedergeben. Am Morgen war es wesentlich klaren als am Nachmittag. Allerdings sind dann lange Schatten im vorderen Teil, da die Sonne ewig nicht ins Tal hinunter kommt.
Es passiert mir selten, dass ich beim Autofahren einschlafe. Doch auf einmal fielen mir die Augen zu und als ich wieder zu mir kam, waren wir am Rande von Maralal.
Auf dem Stück hast Du nichts mehr verpasst. Sind nur ca. 20 km.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
zuletzt bearbeitet 02. Mai 2017
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201405. Mai 2017 ·
Hallo Christa

Du hattest mehr Glueck mit dem Licht, bei uns war es nicht so toll. Doch wie Du sagst, das Auge sieht mehr als die Kamera.

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201405. Mai 2017 ·
Wie muss man sich Maralal vorstellen? Die Stadt gehört zum Samburu West und wird von Samburus dominiert. Dabei hat es natürlich auch Läden, die von Indern und anderen Stämmen betrieben werden. Mein hellblaues Badetuch ist auf dem hellblauen Leintuch in Maralal liegen geblieben. Also suche ich Ersatz. Badetücher? Nein. Also muss ein anderes Tuch her, natürlich mit den verrücktesten Farben. Der Koch kauft ein, darunter Ziegenfleisch.

Daniel findet das unscheinbare Tor zur Campsite. Leider ist Yare Club seit dem Tod der Besitzer heruntergewirtschaftet. Nach einiger Zeit wird auch das Tor aufgemacht und wir können reinfahren. Erstmal einen Ueberblick verschaffen und ein flaches Plätzen fürs Zelt suchen. Geschafft und Zelt steht auch schon bald. Zum Vögel fotografieren ist es zu dunkel, dies auch wegen hängenden Wolken. Also mal versuchen ins Internet zu kommen... mmhhh klappt nicht, also müssen Mails warten. Out of Office reply ist ja eingeschaltet. Ziege mag ich eigentlich am liebsten vom Feuer oder gebraten. Nun der Koch hat was anderes draus gebastelt. Erst rümpfe ich mal die Nase, musste dann aber zugeben, dass es schmeckt. Bald ab auf die Mattratze. Die Toilette ist auch schon fertig eingerichtet - etwas Luxus im Busch muss sein.



28.3. Herrlich im Vogelgezwitscher aufzuwachen! Wer wohl alles da ist? Schwer zu erkennen, es ist grau in grau und erst nach dem Frühstück kommt Licht rein. Auf der blühenden Schirmakazie zischen Nektarvögel herum und auch in der Hecke bewegt sich einiges.



Marico Nektarvogel und unten Olivendrossel



Wieder heisst es alles einladen und Richtung Baringo See fahren. Wir kommen durch die Gebiete, wo die Pastoralisten in private Ranchen eingedrungen sind. Ganz friedlich ist das leider nicht abgelaufen. In Baragoi hat es geregnet, wenigstens etwas Erleichterung für die Bevölkerung.



Wir fahren durch Mugie, einer der Ranchen und sind nicht begeistert, dass sie unweit des Hauses sogar die Frechheit haben, ihre Rinder in Koralen zu halten. Da zur extremen Dürre, die härteste seit Jahrzehnten, noch die Tatsache dazu kommt, dass im August Wahlen sein sollen, ist alles drunter und drüber. Solche, die an die Macht wollen, versprechen denen alles Land, das von weissen und schwarzen Farmern legal erworben wurde. Sie haben das überweidete Land wieder hochgepäppelt und Wildtiere den Touristen gezeigt. Geregeltes Grasen von Nutztieren liess kein Ueberweiden aufkommen. Doch wenn Pastoralisten Gras für ihre wandelnden Skelette sehen, vergessen sie alles und Zäune sind kein Hindernis. Leider wurde auch kürzlich die durch das Buch und den Film “Ich träumte von Afrika” berühmt gewordene Kuki Gallmannn angeschossen. Sie liegt noch im Spital, soll aber zum Glueck auf dem Weg zur Besserung sein. Auch ihr Farmhaus in Ol Ari Nyiro wurde zuvor angezündet. Ausgelöst wurde dies, weil die Polizei Kühe erschoss. Es ist ein hin und her und wahrscheinlich hat die Regierung nicht von Anfang an richtig gehandelt. Nun mit dem Regen wird wohl wieder Ruhe einkehren.

Das typische Landschaftsbild - Vegetation, die lange Dürren überstehen kann, schroffe Vulkanhänge und -steine. Gelegentlich Menschen zum Teil bewaffnet.



Nach einigen Stunden Fahrt taucht der Baringo See vor uns auf. Am Ziel sind wir aber noch nicht! Denn wir müssen in eine andere Ecke am See. Wir kommen am Militärlager vorbei, das immer da ist und immer wieder kommen uns Busse mit Soldaten entgegen. Das erste Dorf nach langem und alle Geschäfte zu. Hier hatten Banditen die Leute verunsichert und einige auch vertrieben. Diese Situation verschlimmert sich jedesmal, wenn Wahlen anstehen, ansonsten ist es hier ziemlich friedlich. Daniel hat unterwegs immer wieder mit Leuten vor Ort, die er kennt, Kontakt aufgenommen und nachgefragt wie es aussieht. Dies der Grund, weshalb ich einen Fahrer hatte, der die Leute hier kennt und die Leute ihn. Unsicher haben wir uns keinen Moment gefühlt.



Langsam, als wir uns Marigat nähern kommen die typischen Basaltlavawände ins Blickfeld



Nun ist es nicht mehr weit und wir sind am Eingang zum touristischen Teil des Baringo Sees. Die Guides hier haben veranlasst, dass die Touristen keinen Eintritt mehr an die Distriktverwaltung bezahlen müssen. Denn dies hat Touris abgehalten und das Geld hat nichts verbessert. Die Schlaglöcher in der Strasse sind nach wie vor da. Im Robert’s Camp bauen wir unsere Zelte auf. Und ach, es ist heiss, doch ich höre die harte Arbeit - Vögel rufen und davon Arten, die ich noch gar nie gesehen habe. Also Hitze vergessen und nicht weich spielen. Schon bald geht es ab auf die Bootsfahrt!

Kleinere Krokis, von denen gesagt wird, dass sie am Baringo See nicht aggressiv sind, gleiten ins Wasser als wir kommen



Nur ein Hippo und seine Narben zeugen von harten Kämpfen. Hippos erliegen oft den Kampfwunden.







Am Ufer steht ein Mangrovenreiher. Nett er ist gar nicht scheu.



Schlangenhals vogel



Goliathreiher



Flusseeschwalbe

Der Regen ist sichtbar, doch er zieht in eine andere Richtung und wir bekommen nur ein paar Tropfen ab. Wir sehen uns noch den Lake Baringo Club an, der mal das Haus von Weissen war, die Gäste unterbrachten. Doch schon bevor sie vom Wasser eingenommen war, hatte die Kette, die ihn übernahm, nicht allzu viel in die Renovierung investiert. Nun ist sie zu und die Tiere haben dort ihren Frieden. Meine Begleiter ziehen es vor ins Camp zu gehen, während ich und der Guide rumstrolchen. Ueber den Stacheldraht ins Grundstück des Lake Baringo Clubs. Eulen sind das Ziel, doch wir finden sie nicht. Also weiter und ein Perlkautz gibt auch prompt Antwort. Der Guide weiss, wo sie ihre Territorien haben.





Es sei nicht weit, um die Kurzschleppen - Nachtschwalbe zu sehen. Na ja, es geht so. Doch zu meiner Freude finden wir sie wirklich. Gut getarnt auf gleichfarbenen Steinen und mit immer schwächer werdendem Licht, versuche ich mein Bestes - die Kamera tut das auch.



Nun spazieren wir zurück zum Camp und ich gönne mir die wohlverdiente Dusche vor dem Abendessen.

Uebrigens während ich dies schreibe, prasselt draussen Regen runter. Auf dem Heimweg von Nairobi wurde ich auch schon mit dem Nass von oben gesegnet und musste um Pfützen rumlaufen.
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201406. Mai 2017 ·
29.3. Klar ganz früh aus dem Bett und versuchen das Morgenlicht für Aufnahmen zu nutzen. Sorry, Baringo geht nicht anders als vogellastig. Doch erst die Sonne begrüssen...







Braundrossling und vorne Heuglinsdrossling



Blauwangenspint



Nicht ein neuer Vogel für mich, doch einer der ich vor über 15 Jahren das letzte Mal in Shaba gesehen habe. Helmstar, angezogen von Früchten an einem Baum - sie waren allerdings nicht die einzigen







Zügelastrild



Jacksonsweber





Der Spiegelstar ist ein ganz neuer Vogel für mich. Quirlig oder von Blättern verdeckt.



Tränenbartvogel



Der Feuerstirnbartvogel ist weitverbreitet, aber immer wieder schön.



Orangebrustwürger

So nun ist alles eingeladen und weiter geht es zum Bogoria See. Nachdem wir bezahlt haben und das mit einem neuen System, das aber gut funktioniert, fahren wir rein. Es hatte geregnet und zwar nicht wenig. Der See hat nach wie vor einen extrem hohen Wasserspiegel und die idyllische Strasse dem See entlang ist unter Wasser. Doch wir kommen dennoch an einigen Orten ans Wasser ran. Hier darf man ja auch aussteigen.





Und dann sind da natürlich die Flamingos und zwar nicht wie meist die Zwerg- sondern die Rosaflamingos.





Man sieht gut, dass es geregnet hat und die feuchte Wärme lässt uns mit Schwitzen nicht aufhören.



Wir fahren nun auf dem Hügel oben entlang und gelangen viel weiter hinten am See zu heissen Quellen wie früher. Auf dem Weg hüpfen Grosse Kudus davon und schauen nur zwischen den Blättern zu uns herüber.



Den gleichen Weg fahren wir auch zurück, denn es gibt halt keinen anderen. Nach dem Auschecken gibt es Mittagessen, doch zuvor muss ich jagen... Und dann sehe ich ihn, den Paradiesfliegenschnäpper und zwar ein weisses Männchen. Konzentrieren und schauen, dass ich auf den Kopf scharf stellen kann. Keine leichte Aufgabe, denn er sitzt ja kaum einen Moment still.



Bald heisst es weiter und es geht hoch zur Hauptstrasse. Vorbei an Kohlesäcken (ist nur offiziell verboten... ) und schwindendem Akazienwald. Grosse nackte Flächen präsentieren sich bereits und Erosion hat schon eingesetzt. Heu wird abgeladen, ob gekauft oder Hilfsgut weiss ich nicht. Ich muss ehrlich gestehen, ich bin nicht begeistert, wie der Akazienwald verschwindet, doch sie werden ja rasch merken, dass sie nun weniger Honig ernten und die Erde bald nirgends mehr sein wird.







Kurz vor Nakuru, schon von Daniel vorgewarnt, kommt der Eselschlachthof ins Blickfeld. Chinesen haben ihn gebaut und schicken das Fleisch in eins der asiatischen Länder. Unweit davon werden sie gezüchtet. Doch Fotos von gestohlenen und gehäuteten Eseln wuseln auch auf Facebook rum. Irgendwer hat erfunden, dass Eselhaut ein Heilmittel ist....



Die Sisalplantage und die Verarbeitungsfabrik werden wohl mit dem geplanten Plastiktütenverbot in Kenia bald mehr Nachfragen bekommen. Kurz vor Nakuru ist nach wie vor die Müllhalde. Man sieht, wie viele Menschen hier beschäftigt sind, egal, ob es gesund ist oder nicht.





Nun in den neuen Nakumatt in Nakuru zum Einkaufen. Ich habe nun einfach Lust auf Leberwurstpaste und siehe da, es hat welche. Danach durch die Stadt Nakuru und auf einer kaum auffindbaren Strasse zum Punda Milias Camp. Sieht echt heimelig aus. Meine Begleiter wählen in einem der Häuschen zu schlafen, ich will ins Zelt - letzte Gelegenheit wohl für längere Zeit. Es nieselt und ist für uns an Hitze gewohnten richtig kühl. Der Koch hat eine Küche mit Licht und Dach.
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201406. Mai 2017 ·
30.3. Unser letzter Tag im Busch - sniff - und den verbringen wir im Nakuru Nationalpark. Hier macht uns das neue System zu schaffen, da Daniel nicht weiss, dass man auch an Seitentoren mit Cheque bezahlen kann. Da ich noch Geld auf der Karte habe, will ich das benutzen und den Rest von dem einbezahlten Betrag abziehen. Wird nun für die Armen kompliziert und dauert auch dementsprechend. Mal sehen, ob sie nicht bald zu einem besseren System aufrüsten.

Wir fahren am alt neuen Eingang vorbei. Auf dem letzten Bild, das ich von meinem Fahrer bekam, stand das Wasser noch bei den Gebäuden. Nun ist es dank der Dürre niedriger.



Wir fahren entlang dem Zaun. Dieser Weg war früher den Rangern vorbehalten, doch nun geht es nicht mehr anders. Etwas kann man noch Richtung See, doch ist es dank dem gestrigen Regen matschig.



Die Büffel haben ganz kleine Kälber bei sich. Niedlich.



Es geht auf das Baboon Kliff. Die Bäume haben wir schon nach Leoparden abgesucht, aber leider vergeblich. Man sieht, wo das Seeufer mal war.



Klippschliefer und Einsiedleragamen kann man auf dem Baboon Cliff kaum verpassen...



Das Schild zur Toilette ist neu. Doch die Toiletten sind noch die alten, stinkenden Löcher mit halbverfallenen Türen. Am besten lässt man die Türe auf, wenn man keine Gasmaske mit dabei hat. Schade, es ginge auch anders...



Giraffen sind immer wieder schön anzusehen und diese finden wir oben auf dem Hügelzug. Auch Büffel halten sich hier oben auf, jedoch mehr die alten Bullen wie die Herden mit den Kleinen. Katzen können sich hier sehr gut verstecken.





Ein guter Guide sieht auch kleine Tiere und das tut Daniel echt - Pantherschildkröte



Wir sind unterwegs Richtung Makalia Falls. Man sieht auf den Bildern wie ausgetrocknet das Gras ist.



Büffelbullen, die so unterm Baum liegen, sind mit Vorsicht zu geniessen. Ich begegne diesen lieber im sichern Auto sitzend.



Wir kommen am Makalia Fall ein, doch da ist kein Wasserfall, nur noch unten eine Pfütze. Eine Gruppe von Lehrern ist am Team Bilden und hüpfen herum. Zum Glück hören sie gleich auf, als wir aussteigen. Scheint sie haben keinen Respekt für die Natur und auch keine Augen dafür. Doch ein Highlight für mich, eine Schwarzente. Die findet man nur an wenigen Orten.



Wir essen unseren Picknicklunch gleich hier. Danach geht es Richtung See, doch nicht ohne vorher noch Giraffen genauer anzusehen.



Von weit sehen wir Breitmaulsnashörner, doch kein Weg hin. Die Luft flimmert und das kommt auch auf dem Bild deutlich raus.



Da es unserem Patienten trotz gestern gekaufter Medikamente nicht besser geht, machen wir uns langsam auf den Weg Richtung Lanet Gate. Doch halt, da sind junge Schabrackenschakale und die sind so neugierig, dass sie ganz nahe ans Auto kommen.



Daniel zeigt uns eine weitere Schildkröte und ich spotte den Isabellschmätzer - es ist ja noch Zugvogelzeit



Bald sind wir am Tor und checken aus. Vom Lanet Gate ist es nicht mehr so weit bis zum Camp. Es gibt ein feines Abendessen und die letzte Nacht im Zelt.

31.3. Wir nehmen es gemütlich mit dem Frühstücken und auch mit dem Heimfahren. Es geht vorbei am Elementaita und Naivasha See und hoch aus dem Grossen Grabenbruch raus. Oben angelangt, kaufe ich Gemüse ein, auf dem selben Markt wie dies jeweils Expräsident Moi tat. Na ja, benehmen tun die Verkäufer sich nicht grandios, denn ich hasse ein belagertes Auto und aufdringliches Verkaufen. Weiter durch Nairobi und zum Hotel Troy ohne Verkehrsstau. Beim Hotel wartet mein Fahrer Joseph schon auf uns und wir laden meine Sachen in sein Auto. Die Gäste checke ich ein und das sie nicht mehr ins Carnivore Restaurant möchten, verabschiede ich mich von ihnen. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen! Joseph wählt unglücklicherweise die Umfahrungsstrasse und schrittweise kommen wir vorwärts. 2 Stunden bis nach Juja, wo ich natürlich von Hunden und Katzen heftig begrüsst wurde.... zurück zum Hotel Troy nimmt erdann einen anderen Weg, so dass die beiden rechtzeitig am Flughafen ankamen.

Regen hat vor ein paar Tagen grossflächig eingesetzt. Die Masai Mara bekam einmal so heftigen Regen, dass dass die Brücke am Talek Tor überspült wurde. In Maralal brach eine Mauer zusammen, da sie diese an eine Stelle hinstellten, wo das Wasser durchläuft. Der Ewaso Nyiro Fluss ist voll und auch in Marsabit füllen sich die Wasserlöcher wieder. Wie lange der Regen nun anhält steht in den Sternen. Jedenfalls hatten viele gepflanzt und der Mais vertrocknete. Abwarten, wie sich dies entwickelt, denn die Preise sind schon drastisch in die Höhe gesaust, was die ärmere Bevölkerung hart trifft. Doch wenigstens waechst Gras nach und das hilft vielen schon weiter.

Liebe Grüsse
Elvira
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2’401 Beiträge · seit 201107. Mai 2017 ·
Hallo Elvira,

vielen Dank für Deinen interessanten RB mt den schönen Fotos, vor allem der Vögel. Deine Kenntnis des Landes und Deine Liebe zu diesem ergeben eine beeindruckende Reisebeschreibung. Für mich war besonders interessant, wie viel sich seit 2003 (mein Gott, das sind auch schon fast 14 Jahre her) verändert hat. Gerade an den Lakes Baringo und Bogoria - am Lake Baringo waren wir in einer Lodge auf der Insel (gibt es die noch?), und am Lake Bogoria haben wir die erste Nacht an der Picnicsite übernachtet. Die Ranger, dia uns am Abend noch Feuerholz verkauft hatten, haben uns am nächsten Morgen darüber aufgeklärt, dass man dort nicht campen dürfe und zur Figtree-CS geschickt - hatten wir unvergessliche Momente.

LG aus Puerto de la Cruz,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
1’739 Beiträge · seit 201007. Mai 2017 ·
Hallo Elvira

Danke für den letzten Teil.

So, nun kommt für mich die spannende Frage. Hast Du es bereut oder bist Du happy diese Tour mitgemacht zu haben. Ich war ja wohl ein wenig der Schubs für Dich, den Lake Turkana mal selbst erleben zu wollen. Mir persönlich sind halt die vorgefertigten Routen zu kurz, weil man für rechts und links ab vom Hauptweg keine Zeit hat.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
3’700 Beiträge · seit 200907. Mai 2017 ·
Liebe Elvira,

vielen Dank für die sehr informative Beschreibung und die wunderbaren Fotos. Ich gratuliere dir von herzen zu den grandiosen Vogelsichtungen.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201407. Mai 2017 ·
Thorsten - ja die Seen haben sich gewaltig veraendert. Die Lodge auf der Insel existiert noch. Ich habe in all den Jahren die Hot Springs in etlichen Stadien gesehen. Eigentlich auch interessant zu beobachten, wie sich die Natur staendig aendert.

Christa - bereut? NEIN, im Gegenteil. Ich wollte eigentlich schon sehr lange mal zum Turkana See, es hatte sich nur nie eine gute Gelegenheit geboten. Was mich zoegern liess, war die Duerre, denn mit Gruen haette alles noch viel toller ausgesehen und es waeren zu den Vogelbildern etliche Pflanzenbilder dazu gekommen 😮

Marina - herzlichen Dank fuers Kompliment.
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1’525 Beiträge · seit 201107. Mai 2017 ·
Guten Tag Elvira,

Danke für den interessanten Reisebericht in den wenig bereisten Norden............

lg......BMW