Hallo zusammen
Wir sind vor ein paar Tagen die Strecke Binga-Kariba gefahren, hierzu einige Neuigkeiten:
Durch die schweren Regenfälle um Weihnachten ist die Strasse stark beschädigt worden. In Matusadona hatte es 600 mm geregnet und alle Flüsse auf der Zufahrt zum NP führten Hochwasser. Ganz schlimm ist der Strassenzustand der Abkürzung Sanyati-Kariba. Die letzten 45 km bis zur Teerstrasse nach Kariba sind durch Erdrutsche, blanke Felsen, und bis zu 1 m tiefe ausgespülte Gräben nur mit sehr viel Vorsicht zu bewältigen und stellen an Fahrer und Fahrzeug sehr hohe Ansprüche. Bis zum Ende der Regenzeit wird sich an dem Zustand wohl kaum etwas ändern.
Uns ist aufgefallen, dass an der Strecke Binga-Sanyati neuerdings sehr aufdringlich gebettelt und nach Sweets gerufen wird 🙁 , was früher nie der Fall war. Auch ist bereits ein Stein in unsere Frontscheibe geflogen und hat eine hässliche Spur hinterlassen 🤢 . Das ist ein untrügliches Zeichen, dass nun so unverbesserliche Bonbons-Verteiler unterwegs sind, die wegen ein paar „dankbar leuchtenden“ Kinderaugen die Leute zu Bettlern gemacht haben um sich dann in Reiseberichten zu beschweren, dass in der Gegend gebettelt wird.
Wir waren auf dieser gesamten Strecke komplett allein unterwegs. Sogar zum Jahreswechsel waren wir in der Musumu Lodge in Binga die einzigen Gäste und auch in Kariba war tote Hose, obwohl noch Ferienzeit war. Das Warthogs Camp in Kariba wurde wegen abgelaufener Lizenz am 5. Januar 2013 geschlossen, muss komplett abgerissen werden und wird um ca. 150 m versetzt, wo es wieder frisch aufgebaut werden muss und für die nächsten 15 Jahre stehen darf. Eröffnung des neuen Camps ca. an Ostern. Armer Besitzer.
Vor einigen Monaten hatte ich mal in einem Thema den Campingplatz vom Orange Grove Motel in Chinhoyi wegen des ausgesprochen freundlichen Personals und des wunderschönen Gartens gelobt. Es gab einen Besitzerwechsel und Camping kostet nun 30 U$ pro Person 🤩 , obwohl das Duschhäuschen noch genauso alt ist wie früher und neuerdings ein lauter Generator ganz in der Nähe steht, welcher bei dem häufigen Stromausfall wohl meistens rattert. Hingegen wurde der Camping bei den Chinhoyi Caves ein wenig auf Vordermann gebracht und es gibt einige neue Unterstände, Grillstellen und Betontische- und Bänke. Das mittlere Duschhäuschen funktioniert halbwegs, wenn es zufällig Strom gibt und somit die Wasserpumpen laufen. Der Platz ist sehr sauber und nachts absolut ruhig. Kosten: 8 U$ pro Pers.
Grüsse aus Antelopepark in Gweru, wo wir auch wieder fast allein sind.
Erika
Wir sind vor ein paar Tagen die Strecke Binga-Kariba gefahren, hierzu einige Neuigkeiten:
Durch die schweren Regenfälle um Weihnachten ist die Strasse stark beschädigt worden. In Matusadona hatte es 600 mm geregnet und alle Flüsse auf der Zufahrt zum NP führten Hochwasser. Ganz schlimm ist der Strassenzustand der Abkürzung Sanyati-Kariba. Die letzten 45 km bis zur Teerstrasse nach Kariba sind durch Erdrutsche, blanke Felsen, und bis zu 1 m tiefe ausgespülte Gräben nur mit sehr viel Vorsicht zu bewältigen und stellen an Fahrer und Fahrzeug sehr hohe Ansprüche. Bis zum Ende der Regenzeit wird sich an dem Zustand wohl kaum etwas ändern.
Uns ist aufgefallen, dass an der Strecke Binga-Sanyati neuerdings sehr aufdringlich gebettelt und nach Sweets gerufen wird 🙁 , was früher nie der Fall war. Auch ist bereits ein Stein in unsere Frontscheibe geflogen und hat eine hässliche Spur hinterlassen 🤢 . Das ist ein untrügliches Zeichen, dass nun so unverbesserliche Bonbons-Verteiler unterwegs sind, die wegen ein paar „dankbar leuchtenden“ Kinderaugen die Leute zu Bettlern gemacht haben um sich dann in Reiseberichten zu beschweren, dass in der Gegend gebettelt wird.
Wir waren auf dieser gesamten Strecke komplett allein unterwegs. Sogar zum Jahreswechsel waren wir in der Musumu Lodge in Binga die einzigen Gäste und auch in Kariba war tote Hose, obwohl noch Ferienzeit war. Das Warthogs Camp in Kariba wurde wegen abgelaufener Lizenz am 5. Januar 2013 geschlossen, muss komplett abgerissen werden und wird um ca. 150 m versetzt, wo es wieder frisch aufgebaut werden muss und für die nächsten 15 Jahre stehen darf. Eröffnung des neuen Camps ca. an Ostern. Armer Besitzer.
Vor einigen Monaten hatte ich mal in einem Thema den Campingplatz vom Orange Grove Motel in Chinhoyi wegen des ausgesprochen freundlichen Personals und des wunderschönen Gartens gelobt. Es gab einen Besitzerwechsel und Camping kostet nun 30 U$ pro Person 🤩 , obwohl das Duschhäuschen noch genauso alt ist wie früher und neuerdings ein lauter Generator ganz in der Nähe steht, welcher bei dem häufigen Stromausfall wohl meistens rattert. Hingegen wurde der Camping bei den Chinhoyi Caves ein wenig auf Vordermann gebracht und es gibt einige neue Unterstände, Grillstellen und Betontische- und Bänke. Das mittlere Duschhäuschen funktioniert halbwegs, wenn es zufällig Strom gibt und somit die Wasserpumpen laufen. Der Platz ist sehr sauber und nachts absolut ruhig. Kosten: 8 U$ pro Pers.
Grüsse aus Antelopepark in Gweru, wo wir auch wieder fast allein sind.
Erika
Meine Reiseberichte:
1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa
http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120
2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle)
http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm
2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania
http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html
2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania
http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html
2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia
http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html