Freitag, den 15. August 2025
Um 22.15 hebt der Flug ET 729 Richtung Addis Abeba ab Genf ab. Endstation wird am nächsten Tag Brazzaville sein.
Ich habe noch nie eine Gruppenreise gebucht.
Ich habe auch noch nie ein Zimmer oder eine Kabine mit Jemanden geteilt den ich nicht kannte.
Aber ich wollte schon immer das Kongo Bassin erkunden. Als Solo Reisende sehr schwierig.
Und da kam im Dezember 2024 der "Thread" von robert.vienna der den Kongo bereisen wollte. Christa (Botswanadreams) und ich zeigten grosses Interesse. Am nächsten Tag bekam ich auch eine PM von Christa. Sie fragte ob ich eine Kabine auf der Princesse Ngalessa mit ihr teilen würde. Ohne wirklich nachzudenken sagte ich gleich zu. Am nächsten Tag bekam ich dann die Nachricht von Christa dass es eine Stornierung gab und wir 1000 Euros weniger pro Person zahlen würden. Da konnten wir Beide nicht wieder stehen!

Die Reise wurde noch am selben Tag gebucht.
Punkt um 06.10 landet die Maschine auf Bolé International Airport Addis Abeba. Am Flughafen ist wie immer viel Betrieb aber ich komme sehr schnell beim Transit vorwärts. Jetzt brauche ich nur noch im Café gegenüber von der Moschee nach einem älteren Mädel zu suchen. Ich finde es sehr schnell denn es gibt nur Eins!

Wir fangen gleich an über uns zu reden. Zum Glück sind wir Beide Frühaufsteherinnen. Ein Problem weniger. Am Schluss stellen wir fest dass es hinhauen könnte.
Um 09.00 geht es dann mit dem Flug ET 861 weiter nach Brazzaville. Die Maschine ist praktisch voll. Ich wundere mich dass da so viele Chinesen da sind. Zwei haben auch neben mir Platz genommen. Christa sitzt 10 Reihen hinter mir.
Nach 10 Minuten fange ich an mit den Chinesen zu reden. Sie erklären mir das China einen grossen Vertrag mit dem Kongo hätte. China hat auch den Flughafen in Brazzaville sowie die meisten Strassen gebaut.
Gegen 11 Uhr landen wir in Brazzaville.
Der Flughafen ist nicht sehr gross. Wir begeben uns gleich zum Immigration Schalter. Da werden alle Papiere verlangt die ich schon für das Visum benötigt habe. Der Beamte liest genau das Einladungsschreiben sowie den Impfpass mit Gelbfiebernachweis. Nach 15 Minuten bekommen wir endlich den Stempel und begeben uns zur Gepäckausgabe. Leider wird hier alles per Hand geladen so dass ich eine Ewigkeit auf meinen Koffer warte.
Draussen wartet schon Thorsten Hansen. Wir tauschen noch schnell bei der Bank am Flughafen Euros.
1 Euro = 700 FCFA
Ein Taxi bringt uns dann ins Pefaco Maya Maya Hotel wo wir zuerst unsere Koffer unterstellen. Einige von der Gruppe sind schon Gestern Abend mit dem Air France Flug angereist. Die Anderen kommen heute Abend an. Leider blieben einige Koffer in Paris hängen. Alle hoffen dass sie mit dem nächsten Flug heute Abend ankommen.
Christa und ich wissen warum wir nicht mit Air France fliegen wollten....
Im Hotel machen wir schon einmal mit unseren Reisegenossen Bekannschaft: Gunter (Solo Reisender und Fotograf), Karl (Solo Reisender), Bettina (Solo Reisende). Sie gehören wie wir zur Holzklasse da wir die billigeren Kabinen haben.
Da das Schiff noch freie Plätze hatte, nimmt Thorsten auch seine Frau und Tochter mit.
Dazu auch ein holländische Ehepaar.
Hier noch einige Infos über das Land Kongo.
Die Republik Kongo bis 1960 als Kolonie Französich Kongo, ist eine Republik in Zentralafrika.
Hauptstadt: Brazzaville
Die Republik grenzt an Gabun, Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, die Demokratische Republik Kongo, die angolanische Exclave Cabina und den Atlantischen Ozean.
Sprachen: Französich ist (als Erbe der Kolonialzeit) Amtsprache. Daneben sind die Verkehrssprachen Lingala und Kituba anerkannt.
Die Mehrheit der Gesamtbevölkerung der Republik Kongo gehört dem Christentum an.
Thorsten organisiert dann 3 Taxis die uns zum Bantu Beach bringen.
Ein netter Ort um eine Stunde zu verbringen. Die Jugend spielt Fussball
oder profitiert von der Frische des Kongo Flusses.
Sehr schnell komme ich mit den Einheimischen ins Gespräch. Sie sind sehr humorvoll. Sie sprechen französisch und wollen ein Foto mit mir schiessen. Warum nicht.
Der Ort besitzt Charme und man fühlt sich einfach wohl
Danach fahren wir mit den Taxis zu den Stromschnellen Da gibt es auch ein Restaurant.
Da bestellen wir uns ein kühles Bier : Ngok.
Die Flasche macht 0,65L und kostet 1000 FCFC (1,5 euros). Die Aussicht hier kann sich sehen lassen.
Die Stromschnellen sind aber nicht gewaltig. Gegenüber vom Fluss liegt die moderne Stadt Kinshasa (RDC).
Fortsetzung folgt