THEMA: Ecuador - Nebelwald, Regenwald, Galapagos, Quito
29 Jan 2024 18:07 #681427
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  • JP K am 29 Jan 2024 18:07
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Angefixt durch unsere Costa Rica Reise vor 2 Jahren hatten wir uns überlegt, dass es jetzt an der Zeit wäre für einen unserer Lebensträume. Wenn nicht jetzt, wann sonst sollen wir nach Galapagos fliegen? Also Reise geplant und mit unserem Reiseveranstalter besprochen, mit dem wir bereits 3x nach Afrika unterwegs waren. Nach etwa einer Woche haben wir ein unverschämt teures Angebot für eine 4-wöchige Reise erhalten. Also ein anderes, mir noch unbekanntes Reisebüro angerufen, und nochmals von neuem geplant. Diesmal kein Self-drive mit Mietwagen, sondern nach Möglichkeit die Bausteine aus deren Webseite aneinandergereiht und zwischendurch Transfers mit einem Taxi. Schon war die Reise zehntausend (!) Euro günstiger und es hat am Ende alles geklappt wie es sollte. Das waren Apothekenpreise vs. Supermarktpreise, und wir waren mit dem Supermarkt sehr zufrieden. Die Allee der Vulkane und Meerschweinchen am Spiess müssen wir auf ein andermal verschieben.

Unsere Reise vom 8.11. bis 6.12. im Überblick:
Maquipucuna Reserve, Maquipucuna Eco Lodge (5 Nächte)
Quito, Embassy Hotel (4 Nächte)
Yasuni Nationalpark, Yarina Lodge (6 Nächte)
Flughafen Quito, Wyndham Hotel (1 Nacht)
Galapagos Inselhopping (San Cristobal 2 Nächte, Isabela 3 Nächte, Santa Cruz 3 Nächte)
Hacienda Jimenita Wildlife Reserve (3 Nächte) in der Nähe Quito Flughafen

Zwischen den einzelnen Stationen hatten wir immer Taxitransfers von dem Reisebüro geplant, alles ist reibungslos abgelaufen. Allerdings gab es einen Aufreger, da wir auf dem Flug von Quito nach San Cristobal anfänglich wegen Überbuchung nur auf der Warteliste Platz nehmen durften. Ich habe dann schnurstracks das lokale Partnerunternehmen unseres Reisebüros angerufen, die hatten sogar mehrere Deutsche in Quito sitzen. Letztendlich durften wir dann doch noch einsteigen und landeten wie geplant auf Galapagos.

Fotoausrüstung wie schon in Tansania und Costa Rica, keine Veränderung. Olympus. Landschaftsaufnahmen gibt es eigentlich kaum, da wir sowohl in Maquipucuna (Nebelwald) als auch Yasuni NP (Regenwald) keinen Weitblick hatten. Dafür habe ich ständig irgendwelche Tiere abgeknipst.
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29 Jan 2024 23:24 #681451
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  • Gabi-Muc am 29 Jan 2024 23:24
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Hallo,

auf diesen Reisebericht bin ich sehr gespannt.

2020 habe ich mit Hilfe vom Bayern-Schorsch unsere Reise nach Ecuador geplant, die wie wir alle wissen nie stattgefunden hat. 2023 hatte ich dann schon relativ frühzeitig Flüge nach Ecuador gebucht, aber die Hotels nie fixiert. Irgendwie hatte ich kein gutes Gefühl. Die Sicherheitslage in Ecuador konnte ich schlecht einschätzen, vermutlich ist es aber auch nicht schlimmer als in Südafrika. Die Flüge habe ich umbuchen können, sodass wir 3 tolle Wochen im Südwesten der USA verbracht haben.

Aber Ecuador und vor allem die Galapagos reizen mich immer noch und das Ziel habe ich noch nicht von meiner Wunschliste gestrichen.

Desto mehr bin ich auf Deinen Bericht gespannt.

Verrätst Du mir bei welchem Reisebüro Du gebucht hast? Warum seit ihr nicht selbst gefahren?

Lg Gabi
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Letzte Änderung: 29 Jan 2024 23:26 von Gabi-Muc.
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30 Jan 2024 07:14 #681457
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  • picco am 30 Jan 2024 07:14
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Hoi JP K

Da bin ich doch gerne dabei!
Man liest betreffend Ecuador in letzter Zeit nicht viel Gutes...Ausnahmezustand, Bandenkriminalitt, Drogenkartelle usw...hast Du dazu auch Infos?
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30 Jan 2024 09:10 #681460
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Hallo J PK,
ich bin sehr auf Deinen Reisebericht gespannt, besonders weil wir im Mai auch Inselhopping auf Galapagos machen werden. Wie Picco schon schrieb, ist die Lage in Ecuador ja aktuell schwierig und wir haben ein paar Bedenken bezüglich unserer An-und Abreise via Quito und Guayaquil. Umso mehr interessiert mich, wie Dein Sicherheitsempfinden war. Und natürlich alles andere! :)
VG Elke
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30 Jan 2024 14:35 #681485
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Zur Bandenkriminalität in Ecuador kann ich aus eigener Erfahrung nichts beitragen, und auch aus eigener Beobachtung nicht, glücklicherweise. Wir waren dort, nachdem der Präsidentschaftsbewerber ermordet wurde, und zu dieser Zeit gab es in glaub ich einer Provinz eine nächtliche Ausgangssperre, aber dort waren wir nicht. Die jüngste Entwicklung, in den die Gefängnisrevolten angefangen hatten und ein Drogenboss ausgebrochen ist, war nach unser Reise. Es gab ja dann wohl auch eine Strassenschiesserei in Guayaquil, was wohl die Bandenaktivität in der Hafenstadt widerspiegelt, da von dort viel exportiert wird, so lese ich. Wir selbst waren ja bis auf Quito in eher abgelegenen Gegenden unterwegs, wobei uns keine Cocafelder untergekommen sind. Der Präsidentenpalast in Quito war sehr stark von Polizei frequentiert, die aber die Passanten nicht kontrollierten, sondern nur Präsenz zeigten. Unsere Transferfahrten mit dem Auto wurden auch nicht behindert, weder durch Polizeikontrollen noch durch Überfälle. Alles sehr entspannt.

Die Frage warum nicht eigenes Auto. Wie oben beschrieben habe ich das Konzept geändert und habe Bausteine gebucht. Ausserdem waren wir relativ lange an jeweils einem Ort, da sind Transferfahrten günstiger als ein Mietwagen. Zum Yasuni NP sind wir geflogen, alles in allem hätten wir bei so einem Trip ein eigenes Auto auch nicht gebraucht. Gebucht hatte ich mit Papaya Tours, ich war sehr zufrieden mit deren Vorbereitung und Durchführung. Von dem anderen Reisebüro, bei dem ich 3x Afrika in der Vergangenheit gebucht hatte, fühlte ich mich bei deren Angebot abgezockt, die wollten mich anscheinend als "Stammkunde" aussaugen. Einzelne Bausteine waren vergleichbar, und die Preise unterschieden sich dabei exorbitant.
Letzte Änderung: 30 Jan 2024 14:51 von JP K.
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30 Jan 2024 16:39 #681494
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  • Gabi-Muc am 29 Jan 2024 23:24
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Hallo,

danke für Deine Antwort.

Die Preise vor allem bei deutschen Reisebüro's finde ich oft auch ziemlich heftig. Ich buche in der Regel alles selbst, zum einen weil er mir Spaß macht, ich dann 100%ig alle Unterkünfte so auswählen kann wie ich will und letztendlich weil es günstiger ist. Aber es ist natürlich auch eine Menge Arbeit.

Wir waren 2021 in Uganda und ich habe hierfür 2 deutsche Reisebüro's angefragt. Die Preise waren hier auch extrem teuer. Ich habe dann ein Excel-Sheet angefertigt mit den gleichen Lodgen und dies an die Reisebüro's geschickt mit der Erklärung warum eine Differenz von bis zu 7000 EUR vorhanden ist. Von einem Reisebüro habe ich gar keine Antwort erhalten, das andere Reisebüro hat dann günstigere Lodgen eingearbeitet um auf meinen Preis zukommen. Letztendlich habe ich dann über das ugandische Reisebüro gebucht, die das deutsche Reisebüro betreuen. Insgesamt lagen wir auch 5 - 10 % drüber, aber das war es mir wert.

Problem ist halt, dass das deutsche Reisebüro verdienen will und vor Ort dann nochmal ein Reisebüro eingeschalten ist, die natürlich auch etwas verdienen wollen.

@Elke macht Ihr nur Galapagos oder seit ihr auch auf dem Festland unterwegs?

LG

Gabi
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