Botswana mit Flugsafari

10 Antworten · 3'538 Aufrufe · gestartet 13. Okt. 2008 von Minusch
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Themenstarter38 Beiträge · seit 200813. Okt. 2008 · #1
Guten Tag liebe Botswanaexperten
ich bastle immer noch an unserer Botswanareise März / April 2009
Da wir nicht selbst durch den Moremi fahren wollen möchten wir eine Flugsafari von Maun aus machen entweder zum Xakanaxa Camp oder Camp Okavango oder Camp Moremi.

Wer war schon in diesen Camps und kann mir eventl. Vor -oder Nachteile sagen .

Hab ein Angebot über 4 Tage 2 Nä. Xakanaxa und 2 Nächte Kwara
oder nur 2-3 Nächte Xakanaxa - fragen uns ob 3-4 Tage nicht zu viel wird , 3 Tage nur Safari ???

Unsere Tour sollte ungefähr so verlaufen :
1. Ank. WDH Mietwagen holen 4x4 m. Dachzelt
2. WDH > Maun
3. Maun Flugsafari zum Camp ÜN 1 ?
4. Safaritag im Camp ÜN 2
5. Rückflug n. Maun weiterfahrt nach Nxai Pan
Camping wo genau ?
6. Nxai Pan über Nata > Kasane
7. Kasane Chobe NP
8. Kasane > Fahrt zu Vic-Fällen
9. Vic-Fälle - Puffer - bzw. Relaxtag
10.Vic-Fälle > Caprivi
11.Caprivi > Popa Falls
12.Caprivi
13.Popa Falls > Shakawe Drotzky Cabin
14.Drotzky Cabin
15.über Shakawe > Nokaneng nach Tsumkwe > Grootfontein
oder über Rundu nach Grootfontein
( Frag schafft man das an einem Tag ??? )
16. Namibia ?
17. Namibia
18. Namibia
19. Namibia
20. Namibia
21. Heimflug von WDH

Ich würde mich sehr über euere Tipps freuen speziell Tipps zu der Flugsafari

Viele Grüsse Minusch
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435 Beiträge · seit 200713. Okt. 2008 · #2
- Zur Flugsafari kann ich nur sagen: jelänger, je besser. Näher kommt ihr dann nicht mehr ran.

- Für die Pans müsst ihr schauen wieviel Regen gefallen ist und ob noch Wasser in den Pfannen ist. Schön ist sicher Kubu Island, aber etwas abseits eurer Route. Vielleicht bietet sich eher eine Fahrt entlang des Boteti an.

-Im Caprivi kommt z.B.das Nambwa oder Bumhill-Camp in Frage.

-Die Strecke Shakawe-Grootfontain ist definitiv nicht machbar. Ihr könnt aber z.B. in Grashoek übernachten.
Reisebericht Namibia/Botswana 2007
3'491 Beiträge · seit 200613. Okt. 2008 · #3
Hallo Linksfahrer,
Du schreibst, dass Shakawe - Grootfontein an einem Tag nicht machbar wäre. Ich bins noch nicht gefahren, aber war der Karte nach der Meinung, dass das gerade noch ginge. Dürften so ca. 450 km sein, davon knapp 60 km Teerpad. Wenn ich da schief liege, wäre ich für eine Rückmeldung dankbar, weil ich in einem anderen Post genau diese Strecke als Tagesetappe empfohlen hatte. Ggf. müsste ich das berichtigen.
Danke
Joli
45 Beiträge · seit 200613. Okt. 2008 · #4
Hallo Joli,
du brauchst nichts berichtigen.
Deine Berechnung stimmt.
Ich bin vor einigen Jahren von
Drotzky`s bis nach Namutoni ge-
fahren.
War zwar heftig, aber aus div.
Gründen nicht anders machbar.
Gewöhnlich reise ich im Genießer-
tempo.
Gemütliche Grüße Kalli
435 Beiträge · seit 200713. Okt. 2008 · #5
Shakawe-Namutoni? Aber nur über Rundu oder? Die Strecke über Dobe ist nicht schnell zu fahren, teilweise auch mit Sand. Außerdem ist der Grenzübergang nicht wirklich frequentiert und deshalb lassen sich die "Beamten" sehr viel Zeit.
Ich kann nur sagen, das wir am Vormittag von Drotzky´s aufgebrochen sind und mit Einbruch der Dunkelheit in Grashoek waren. Weiter hätte ich definitiv nicht fahren wollen.
Reisebericht Namibia/Botswana 2007
114 Beiträge · seit 200714. Okt. 2008 · #6
Hallo Minusch

Das Xakanaxa Camp würde ich auf keinen Fall buchen. Sie haben dort kein privates Konzessionsgebiet und es finden demzufolge auch keine Gamedrives in der Nacht statt. Ausserdem wirst du auf den Gamedrives auch einige Selbstfahrer antreffen und das Feeling ist nicht das Gleiche. Wir waren vor ca. 4 Jahren (als Selbstfahrer) im Xakanaxa Camp und waren sehr enttäuscht. Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt weder bei Unterkunft, Essen und schon gar nicht bei den Gamedrives. Sehr zu empfehlen sind jedoch die Kwando-Camps Lebala, Kwara und Little Kwara. Ich persönlich würde 2-3 Nächte Lebala und 2-3 Nächte Little Kwara buchen. Wir waren begeistert!

Viel Spass bei der weiteren Planung!

Liebe Grüsse
Eningu
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Themenstarter38 Beiträge · seit 200814. Okt. 2008 · #7
Hi eningu
grad neulich wurde im Forum berichtet das das Kwando Camp nicht so toll sei ...
ich meine mit Camp Xakanaxa nicht die Campsite sondern die angebliche 41/2 Sterne Lodge
Diese Lodges kosten echt eine Schweingeld und wenn schon bereit ist das zu zahlen , dann will man ja schon ein gutes Preis-Leistungsverhältnis haben
Viele Grüsse Minusch
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470 Beiträge · seit 200614. Okt. 2008 · #8
Hallo Minusch

Wenn Du das Posting von Eningu mit meinem aktuellen Reisebericht vergleichst, wirst Du sehen, wie sehr es auf den Moment ankommt. Wir waren im August in Camp Xakanaxa und haben dort fantastische Erlebnisse gehabt. Sowohl die Game Drives als auch Unterkunft, Verpflegung und Service in der Lodge waren 1A. Obwohl wir als Selbstfahrer in Xakanaxa waren, haben wir die Game Drives mit dem Camp durchgeführt. Andere Selbstfahrer sind uns nicht in die Quere gekommen, da wir mit dem Game Drive Fahrzeug Mobilitätsmöglichkeiten hatten, die nicht mit den üblichen HiLux Fahrzeugen vergleichbar sind. Wenn sich ein Selbstfahrer anhängen wollte, sind wir einfach kurz durch Wasser oder Sumpf gefahren und waren wieder alleine. Die Resultate sind teils in meiner Gallerie ersichtlich.

Ebenfalls im August waren wir im Camp Okavango (im Reisebericht erwähnt).

Wo Eningu natürlich recht hat is betreffend der Möglichkeiten in den Privatkonzessionen. Sobald Du ausserhalb der Parkgrenzen bist, sind Game Walks und Nachtfahrten etc. möglich.

Die Kwando Camps geniessen einen super Ruf. Falls möglich könntest Du z. B. von Maun nach Xakanaxa fiegen und anschliessend den Transfer zu Kwara gleich per Bootsfahrt machen.

Schöne Grüsse

Patrick
www.mywilderness.net
zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2008
114 Beiträge · seit 200714. Okt. 2008 · #9
Hallo Minusch

Ich muss sagen, dass ich schon einige Zeit nicht mehr im Forum war und nun sehr erstaunt bin, dass die Kwando Camps schlecht abgeschnitten haben. Wir waren im Dezember 2007 letztmals dort und wie schon gesagt, es war einfach super. Kwara ist von der Unterkunft her nicht mehr ganz top, aber Little Kwara ist relativ neu und wird sehr persönlich geführt. Soviel ich weiss, wurde auch Lebala etwas "renoviert". Uns gefiel es aber auch so sehr gut. Vom Essen her ist es vielleicht nicht ganz so gut wie die Wilderness Camps, aber die Gamedrives gehören sicherlich zu den besten. Du hast auch immer einen Tracker dabei, was bei vielen anderen Lodges nicht mehr selbstverständlich ist. In Lebala hat unser Tracker z. B. an den Spuren erkannt, dass Geparde auf Jagd sind. Wir habe die Spuren natürlich verfolgt und konnten am Schluss tatsächlich den Kill beobachten 🙂. Wir hatten noch nie in einem Camp so viele tolle Tierbeobachtungen wie in den Kwando Camps. Aber das hängt natürlich nicht nur von den Guides und Trackern ab, sondern es braucht auch immer noch Glück dazu.

Bei Xakanaxa habe ich übrigens auch die Lodge und nicht den Campsite gemeint. Ich würde wirklich nie mehr eine teure Lodge buchen, bei der keine Gamedrives am Abend/Nacht stattfinden.

Liebe Grüsse
Brigitte
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470 Beiträge · seit 200614. Okt. 2008 · #10
STOP - falls Ihr diesen Thread über Camp Kwando ansprecht, darin ist das Camp Kwando in Namibia gemeint, und nicht eines der Camps in der Kwando Concession im nördlichen Botswana.

Kwando in Botswana ist eine Top-Location, auch wenn ich persönlich sehr schade finde, dass in einem abgelegenen Teil der Konzession Jagdsafaris durchgeführt werden. Wer dies nicht unterstützen will, findet gleich nebenan im Selinda Reserve eine Alternative.

Schöne Grüsse

Patrick
www.mywilderness.net
zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2008
1'271 Beiträge · seit 200715. Okt. 2008 · #11
Hallo,

aus eigener Erfahrung würde ich immer empfehlen 2 Lodges zu besuchen, da man dann unterschiedliche Gebiete im Delta kennenlernen kann (z.B. Moremi und private Konzessionen). Wir waren 2005 in Xakanaxa und es war recht schön. Aber ich fand es nicht so gut, daß man in der Dämmerung schon zurück in der Lodge war. Was mich dort auch gestört hat, war die Nähe zu zwei anderen Camps direkt neben Xakanaxa (Camp Moremi und Camp Okuti). Wir konnten das nächste Camp von unserem Zelt aus sehen. Das war nicht wirklich die "Abgeschiedenheit", die man so im Kopf hat. Daher ist es vielleicht ideal, ein Camp im Nationalpark und ein Camp im privaten Konzessionsgebiet zu besuchen, wenn Zeit und Geld reichen. Wenn ich nur ein Camp besuchen kann, würde ich auf jeden Fall außerhalb des Moremi bleiben, um Nachtfahrten und Walks machen zu können.

Schöne Grüße,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013