MOmonkeyThemenstarter12 Beiträge · seit 200828. Apr. 2008 ·
Hallo,
wir haben im Reiseführer gelesen, dass es im Zambesi Nationalpark mehrere wunderschön am Sambesi gelegene Campingplätze gibt. Z.b. Kandahar Fishing Camp, Mpala-Jena Fishing Camp, Sansimba Fishing Camp) die ohne jede Übertreibung zu den attraktivsten Übernachtungsplätzen in ganz Afrika gehören dürften (zumindest steht es so im Reiseführer).
Jetzt die Fragen: War von euch schon einer dort? Warum sind die so attraktiv? Hat jemand von euch eine Email, Telefonnummer oder Faxnummer von einem der Campingplätze?
Hi Claudia und Robby, der Zambesi N.P. ist sicherlich eine sehr nette Alternative, um dem Trubel von Vic. Falls mal zu entrinnen. Schöne Plätze am Ufer des Sambesi gibt es sehr viele. Man hat aber wirklich nichts als die schönen Plätze, keinerlei Einrichtungen, alles muss mitgebracht werden, auch das Trinkwasser. Trotzdem aus meiner Sicht empfehlenswert, auch wenn die Eintritts-. bzw. Übernachtungspreise ziemlich hoch sind. Gruß Namibilly
mit dem Zambesi National Park ist es so eine Sache. Obwohl in unmittelbarer Nähe der Victoria Falls und des gleichnamigen Städtchens, wird dieser NP etwas sehr stiefmütterlich behandelt.
Es gibt die Anglerpunkte, bei denen auch noch heute gecampt werden darf. Jedoch sind sämtliche Einrichtungen mehr als rudimentär.
Die Landschaft ist wunderschön, besonders zu Sonnenauf- und untergang. Viele umherfahren kann man nicht. So zumindest bei unserem letzten Aufenthalt dort. Eigentlich interessant ist lediglich die flußnahe Piste und deren kurze Zufahrten zum Sambesi. Einwärts in den Nationalpark, also von der Uferpiste gen Süden Richtung Asphaltstraße, die Vic Falls mit Kazungula Border verbindet, befinden sich ein paar Stichpisten, meist jedoch hochkarätig zugewuchert.
Wer dem Riminirummel in Vic Falls entgehen möchte, der findet dort mit Sicherheit eine romantische, wenn auch spartanische Alternative. Aber ich denke immerhin besser als eine Übernachtung auf dem Vic Falls Restcamp oder in überteuerten Lodges dort.
Ich fasse mal die positiven Punkte zusammen: -Landschaft ist wunderschön -romantische, wenn auch spartanische Alternative -schöne Plätze am Ufer des Sambesi Also, hinfahren!
Teuer? Wir kommen aus Kenya! Dann ist alles andere billig.
Wie sieht es denn mit Tierbeobachtungen aus? Elefanten gibt es sicher, denn die kreuzen ja ständig die Asphaltstrasse und ziehen vermutlich zum Zambezi. Habt Ihr sonst noch was beobachtet?
Es soll in diesem Jahr eigentlich nur Transit von VicFalls nach Kazungola sein, also ohne Übernachtung. Ich gehe mal davon aus, dass man mehr oder weniger am Fluß entlang bis zur Grenze nach Botswana kommt. Oder?
Bloß der Not keinen Schwung lassen und raus mit dem Geldbeutel 😛
Nach meinem Kenntnisstand ist die "Hauptpiste" des Zambesi NP, die ich in meiner vorherigen Nachricht beschrieben hatte, keine Durchgangspiste und endet an der Grenze. Dort, wo auf botswanischer Seite die Hunters Road ihren nördlichen Ausgangspunkt hat. Das bedeutet, dass es eine Sackgasse ist und man wieder vorbei an den Anglerständen zum NP-Eingangstor zurück muss.
Vielleicht hat da aber jemand aktuellere Infos.
Alm
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200821. Jan. 2016 ·
Hi, ja, es gibt nur den einen Eingang und man muss nach Vic Falls zurück. Nur um die Freude etwas zu dämpfen. Wir wollten bis jetzt zwei Mal in den NP und beide male war der wegen irgendetwas gesperrt. War allerdings beide Male im Februar. Das Hörensagen ist, das wohl häufig der ganze NP für die Jagd vom Staatschef und seinen Freunden benutzt wird und dann kommt man nicht rein. Als Übernachtung kann ich nur immer wieder das Camp am Zambesi, also die Aussenstelle des Vic Falls Restcamps empfehlen, ruhig, sicher, keiner Overlander etc. Wir waren jedes Mal allein, schön am Fluss gelegen. Gruss Christian
Zurück nach VicFalls? Das ist ja wieder mal richtig Afrika!!!
Auf T4A sieht das so gut aus, man kann kurz vor der Grenze ( Nähe Imbabala Zambezi Safari Lodge) wieder auf die Asphaltstrasse. Von hier, wenn man wirklich soweit kommt, wieder zurück nach VicFalls? Das gibt’s doch nicht, oder?
U.U. kann man auch auf einem der Stichwege zurück auf die Strasse. Was meint Ihr?
Wie auch immer, eine echte Planung wird kaum möglich sein. Dann werden wir am Eingangs-Gate mal nachfragen (die wissen ja immer alles -)
Als die Stichstraßen waren bei uns bisher immer nur zugewuchterte Pisten, in deren unmittelbarer Umgebung -wohl auch augrund der dichten Bebuschung- wenig bis gar keine Tiersichtungen zu verzeichnen waren.
Julia, aber nicht so verkrampft sein... Auch wenn T4A eine Durchgangspiste anzeigt, bedeutet das ja nicht, dass die auch zu befahren ist. Ich gebe da mal zu bedenken, dass die von mir sogenannte Uferhauptpiste ihr Ende genau auf der Grenze ZIM/BOT hat und es dort keinen offiziellen Grenzübergangsposten gibt. Dementsprechend ist ein Überfahren auch nicht gestattet.
In diesem Zusammenhang verweise ich außerdem auf die bereits schon häufig geschilderte Tatsache, dass Selfdriver auf der Hunter Road bei auch unbeabsichtigtem Grenzübertritt (von BOT nach ZIM oder umgekehrt) immer mal wieder in Schwierigkeiten mit den Grenzsoldaten kamen.
Aber kurz um... Ihr fahrt einfach sehr früh zum Gate, fragt, was machbar ist und was nicht, genießt den Sonnenaufgang am Sambesiufer inklusive der millionenfachen Morgengeräusche und wenns dann langweilig zu drohen wird, eben wieder raus aus dem NP. Notfalls oder notgedrungen auch auf der gleichen Piste.
Die Sache mit dem Grenzübertritt ist natürlich klar. Ich will ja nicht über die grüne Grenze, wir sind ja nicht in Austria. Die Piste (am Zambezi entlang) würde ja auch so ca. 700 Meter vor dem Zoll wieder auf die Strasse treffen. Logo, T4A sagt nicht dass der Weg auch heute noch vorhanden sein muß. Es gab ihn vermutlich mal.
Wir haben die Tage dieser Reise schon fest verplant, sonst würde ich glatt in dem Bereich etwas länger verweilen. Gut erreichbar und weg von den Touris, Herz was willst Du mehr?
Ich bin mal gespannt was die Ranger am Gate zu bieten haben. Da hatte ich auch schon sehr positiver Erfahrungen gemacht. Aus „Unmöglich!“ wurde nach einem längeren Schwätzchen ein „ No Problem“.
ich hab da noch eine andere Idee für dich. Wie wäre es mit dem südlichen Teil des Parks der im Inland gelegen ist. Ich bin im November bei einem großen Regenschauer hinein gefahren. Die Strecke führt an einem fossilen Flußlauf entlang. Nach dem Regen kamen riesige Herden aus den Wäldern auf die Ebene. Büffel (Herden bis 400 Tiere), Zebras, Elends etc. Habe dann bei Chamabonda gecamt. Dort ist ein Wasserloch und ein Hide. Bei Einbruch der Dunkelheit kamen die Elefanten. Über 200 hab ich gezählt bis ich die Hand vor Augen nicht mehr sehen konnte. Die Löwen haben gebrüllt und auch die Hyänen sind zahlreich. Ich habe nur am nächsten Morgen ein Auto gesehen, sonst war ich ganz alleine. Am Weg zur Grenze konnte ich auch die Stichstraße nach Norden zur Teerstraße nehmen.
Im Hawange war ich schon öfter, aber diesen Bereich kenne ich gar nicht. Das hört sich ja richtig gut an.
In T4A ist dazu ja nichts zu finden, aber Google Earth gibt Aufschluss. Gehe ich recht in der Annahme, dass es das Flussbett südlich der Strasse VicFalls-Kazungola ist. Verläuft parallel zur Strasse, Abstand so 3-7 km?
Einige Fragen hätte ich dennoch:
-von wo bist Du eingefahren ( südl. VicFalls ?
Da gibt es laut T4A auch ein Gate, richtig?)
-Kosten wie üblich? Incl. Campsite?
-Oder hast Du dich durchgeschlichen?
-Das Wasserloch ist bei 17 59 780 S 25 36 168 Ost, richtig?
-Wo bist Du wieder nach Norden auf die Asphaltstrasse gefahren? -Brauch ich die Sandschaufel?
Wenn Du da mal in Deinen Unterlagen graben könntest wäre ich Dir sehr verbunden.
Der Tipp ist ja richtig gut, da freu ich mich schon.
Darf ich mich hier kurz einklinken und nachfragen: War schon jemand mal in den Chalets/Cottages (also den offiziellen) im Zambezi NP? Gibt es da irgendwelche Infos zu?
Guten Morgen. Das sind weniger Chalets...vielmehr sehr spartanische Unterstände..so würde ich sie bezeichnen. Genutzt meist von Anglern. Ab schön wild romantisch gelegen. Einfach mal vorbeifahren und eruieren, ob sie Euch zusagen. Gebucht werden kann dann am Eintrance Gate. Gruß vom Alm
dort südlich im Zambezi NP war es wirklich unglaublich schön. Ich würde das nächste mal auch 2 Nächte bleiben.
Eingefahren bin ich wenige km südlich von Vic Falls, da ist ein kleines Gate. Es geht immer an dem alten Flußlauf Chamabonda Vlei entlang. Verfahren kann man sich da eigentlich nicht. Es kommen 3 Wasserlöcher. Am dritten nach ca 26 km liegt der Hide+Campsite Njako Pan.
Von dort geht es 8 km gerade aus, entlang der Parkgrenze zurück auf die Teerstraße Vic Falls/ Botswana. Koordinaten kann ich dir nicht bestätigen, hab kein Navi benutzt. Laut Karte steht da 17.59.744 25.36.181 Njako Hide 17.58.151 25.48.485 Gate
Bezahlt habe ich 17 $ Campsite p.P. 8$ Eintritt p.P. und 10$ fürs Auto (einmalig in glaub 5 Tagen)
ALM schrieb:Guten Morgen. Das sind weniger Chalets...vielmehr sehr spartanische Unterstände..so würde ich sie bezeichnen. Genutzt meist von Anglern. Ab schön wild romantisch gelegen. Einfach mal vorbeifahren und eruieren, ob sie Euch zusagen. Gebucht werden kann dann am Eintrance Gate. Gruß vom Alm
Nicht, dass ich da jetzt Luxus-Unterkünfte erwarten würde, aber das entspricht (auf den ersten Blick) doch etwa dem, was man z.B. aus den Sanparks-Unterkünften +/- gewöhnt ist?
Ich habe aber lediglich die Fischerhütten gegenwärtig vor Augen. Die genannten Campsites Chundu 1 und Chundu 2 habe ich nicht mehr präsent. Ob es die gab/gibt...?.... Boh... Sanitäranlagen nach den Fischerhütten habe ich nicht mehr memorisiert und deshalb eventuelle Stellen nicht als Campsite verknüpft.
The accommodation units at Zambezi Camp are self-contained lodges on the river bank, situated 6 kilometres upstream from Victoria Falls. The camp is served by a tar road and is open all year around. The lodges are all fully equipped and each has 2 bedrooms, a living room, bathroom and kitchen with stove and refrigerator.
Ja, aber ich entsinne mich nicht mehr an die Lodge- Unterkünfte und, wie bereits gestern geschrieben, auch nicht an irgendwelche Campsites und deren Sanitäreinrichtungen. An die runergekommenen Fischerhütten ja, an die erinnere ich mich.