Halb geplant & voll verwirrt - Bitte Routenhilfe

15 Antworten · 985 Aufrufe · gestartet 29. Mai 2026 von warzenwutz
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Themenstarter7 Beiträge · seit 202629. Mai 2026 ·
Liebe Forummitglieder

Uns rauchen die Köpfe wegen der letzten Details unserer Reiseplanung. Die Lücken wollen sich nicht schließen weil wir uns so unsicher sind wegen den Fahrverhältnissen am Ende der Regenzeit. Ein Automatikauto 😠 und noch dazu ne ängstliche Frau.

Die Situation ist folgende:
Wir werden am 24.4. 2027 frühs in Ghanzi starten und müssen am 26.4. abends in Maun ankommen.

Frage: Was machen wir an diesen zwei Tagen???
Wir haben uns mehrere Varianten überlegt und möchten gerne von Euch wissen was ihr für die beste Version findet oder ob ihr noch einen anderen Tipp habt.

Ursprüngliche Planung war, zu der Unterkünft nördlich von Maun - Bell Frog Inn - zu fahren - dort eine Nacht zu verbringen und eine Bootstour ins Okavango Delta zu machen.
Jetzt haben wir aber leider lernen müssen das der direkt angrenzende Fluss Ende April vermutlich noch ausgetrocknet ist da das Wasser ja erst ankommen muss 🙄

Alternativideen:
* In die Nxai Pan oder Bains Baobab fahren und dort eine Nacht auf der Campside verbringen.
* An den Boteti River fahren und mit der Fähre zum Khumaga Camp um von dort am nächsten Tag Richtung Norden oder Nordosten zurück zur A3
* oder doch lieber den Frosch nehmen auch wenn er auf dem Trockenen sitzt und dort Pizza essen 😕
* einfach in Maun bleiben und einen guten Anbieter finden und am 26. einen Ausflug machen 😊 - wenn ja kennt ihr was ohne das wir das Haus verpfänden müssen?

Wir würden uns sehr freuen über eure Meinungen, Tipps oder neue Anregungen.
Herzlichen Dank
Warzenwutz (Anja) und Automatikhasser (Daniel)
1'017 Beiträge · seit 202329. Mai 2026 ·
Hallo Warzenwutz,
Sehr cool formuliertes Thema. Gefällt mir. Da bin ich ja direkt schon auf deinen Reisebericht gespannt 😄 Aber hey, die Frau als ängstlich zu betiteln und damit den eigenen Schiss kaschieren ist gar nicht nett. Ich an ihrer Stelle würde dir dafür die Nase lang ziehen.

Mit der Routenplanung kann ich dir leider nicht helfen, wir waren noch nicht in Botswana, hatten aber schon für März gebucht, nur dann aus Angst vor ähnlichen Wassermassen wie in diesem Jahr, wieder storniert. Geplant war allerdings in Maun einen Heli-Flug übers Okavango zu machen. Das wäre ein Vorschlag meinerseits, falls ihr in Maun bleiben möchtet.

Ich wünsche dir einige gute Anregungen von anderen Fomis.
Liebe Grüße,
Silvia
Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026 Frühstück mit Giraffen – Namibia Mai 2025 Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023) Frühstück mit Giraffen – Mai 25 (Revidierte Version) https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307120-fruehtsueck-mit-giraffen-mai-25-revidierte-version
Themenstarter7 Beiträge · seit 202630. Mai 2026 ·
Silvia .... ich - Anja - hab es selbst geschrieben weil ich ehrlich gesagt: Schiss habe!!! 😄 😄 😄 😄
Daniel hat keine Angst - nur vor dem Automatikfahrzeug in das er Nullkommanull Vertrauen hat.
Danke trotzdem dass du meine Ehre verteidigt hast! 😉
Muss ich doch auf der einen Campsite in der Nebensaison am Okavanko in der Nähe des Soldatenfriedhofes den letzten Platz mitten im Dschungel nehmen 🤩
7'313 Beiträge · seit 200630. Mai 2026 ·
warzenwutz schrieb:
Daniel hat keine Angst - nur vor dem Automatikfahrzeug in das er Nullkommanull Vertrauen hat.

Vorweg ... ich fahre auch lieber Schaltgetriebe, am liebsten unsynchronisiert (also Schalten mit Zwischenkupplung und Zwischengas). Da hat man als Fahrer wenigstens noch was zu tun. Bei Automatik komme ich mir vor wie im Autoscooter auf der Kirmes.

Aber bei einem 4x4-Mietwagen in Afrika, der auch mal im Sand oder Schlamm gefahren wird, würde ich jederzeit Automatik bevorzugen, weil ich nicht weiß, wie die Vormieter damit umgegangen sind. Viele Touristen fahren z.B. mit zu großem Gang durch Sand. Wird der Sand tiefer, fehlt dem Motor die Durchzugskraft und die Drehzahl nimmt ab. Jetzt schalten bringt das Auto sehr wahrscheinlich zum Steckenbleiben. Damit der Motor nicht abstirbt, lassen manche Fahrer jetzt die Kupplung schleifen und fahren kilometerweit so. Damit verbrennen sie die Kupplung und machen sie kaputt. Dummerweise hält die Karre oft noch bis zur Autorückgabe durch und es trifft dann den unschuldigen Nachmieter, der irgendwo liegenbleibt. Beim Tausch der Kupplung erkennt man die Ursache im falschen Umgang. Der aktuelle Mieter kann unmöglich nachweisen, dass der Schaden vom Vormieter stammt und bleibt auf den Reparaturkosten sitzen. Es gibt einige Berichte hier im Forum, die diesen Sachverhalt aus eigener Erfahrung schildern.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
447 Beiträge · seit 201130. Mai 2026 ·
Hallo Anja und Daniel,
Wolfgang hat schon wichtige Argumente genannt, warum ein ein Leihfahrzeug mit Allrad gut sein könnte. Hier noch eine weitere Begründung. Bei einem Allradfahrzeug mit Automatik, z.B. ein moderner Hilux, ist im Gelände die Automatik sicherlich weit besser, als es ein guter Fahrer je sein könnte! Das stelle ich mal für uns Männer provokativ in den Raum. Ich selbst bin gerade knapp 5 Wochen mit Automatik Hilux in Namibia und Botswana unterwegs gewesen und es war eine supergute Erfahrung für mich und auch für meine Frau, die auch fährt. und der genannte Vorteil den Wolfgang nannte, man kann ihn weder abwürgen noch die Kupplung schleifen lassen. Das Mitdenken - H2; H4; L4, DIffsperre und Reifenluftdruck- wird einem trotzdem nicht abgenommen.
Gruß NamiBilly
236 Beiträge · seit 202431. Mai 2026 ·
Alternativideen:
* In die Nxai Pan oder Bains Baobab fahren und dort eine Nacht auf der Campside verbringen.
* An den Boteti River fahren und mit der Fähre zum Khumaga Camp um von dort am nächsten Tag Richtung Norden oder Nordosten zurück zur A3
* oder doch lieber den Frosch nehmen auch wenn er auf dem Trockenen sitzt und dort Pizza essen 😕
* einfach in Maun bleiben und einen guten Anbieter finden und am 26. einen Ausflug machen 😊 - wenn ja kennt ihr was ohne das wir das Haus verpfänden müssen?
Hi Anja und Daniel,
puh, das ist gar nicht so einfach. Von Ghanzi ist es eigentlich überall hin ein ganz schönes Stück, aber wenn ihr früh aufbrecht und euch viel Fahrerei nichts ausmacht, kann man schon was draus machen. Könnt ihr denn vielleicht irgendwo noch ein bisschen Zeit rausholen, oder zumindest nicht von Ghanzi aus starten, oder ist das grundsätzlich nicht möglich.

Nach Nxai Pan oder Baines ist es von Ghanzi aus eben schon ein ziemlicher Ritte, denke mal, dass ihr da schon mit 6-7 Stunden rechnen, und nur für eine Nacht würde ich das nicht machen, aber ihr hättet theoretisch 2 Nächte, oder? Dann könnte man das schon überlegen. Die Strecke durchziehen, und dann kann man dort eigentlich sehr gut entspannen. Ich würde dann aber Baines Baobab den Vorzug vor Nxai Pan geben. Boteti River dürfte etwas kürzer sein, zu der Strecke selbst kann ich aber nichts sagen.

Ansonsten schließe ich mich Silvia an - der Helicopter Flug von Maun aus ist lohnenswert, falls ihr in Maun bleiben wollt. Ich würde wohl nicht so viel Zeit in Maun verbringen wollen. Vielleicht wollt ihr ja noch etwas zu eurer Route davor und danach schreiben, das macht es ggf. einfacher, eine Empfehlung auszusprechen.
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Themenstarter7 Beiträge · seit 202601. Juni 2026 ·
Herzlichen Dank an Namibbilly und Wolfgang!
Ich kann noch nicht beurteilen ob meinem Mann die Skepsis etwas genommen werden konnte zwecks Allrad aber ihr habt MEINE Bedenken doch um einiges geschmälert und ich kann jetzt mit einem noch besseren Gefühl in die weitere Reiseplanung gehen.
Vielleicht gehe ich bei all den Automatikvorteilen dann doch auch mal ans Steuer 😉 😄 😄 😄
1'169 Beiträge · seit 201701. Juni 2026 ·
Hallo Anja,

da ich die Strecke Boteti bis hinter die Grenze schon als letzten Fahrtag gemacht habe, kann ich schonmal sagen, dass ich das für sehr gut möglich halte. Mit Ghanzi seid ihr ja auch nochmal ein Stück näher. Die Piste ist durchgängig Asphalt, recht gut zu fahren und zumindest 2022 waren die schlechten Streckenabschnitte der A3 erst hinter dwm Abzweig Richtung Boteti.

Fraglich aber auch hier ob es da Wasser hat zu der Jahreszeit und dann ist der Boteti ungleich trübseliger als mit Wasser.

Der Eingang zu Baines oder NxaiPan ist auch nicht weiter, aber da dauert es dann ab Gate ungleich länger mit Tiefsandpiste bis man an dem ein oder anderen Ort ist. Bei 2 Nächten könnte sich das lohnen, selber schon so gemacht mit Wechsel Baines und Nxai jeweils eine Nacht. Baines ist ein absolut magischer Ort, ganz alleine unterm Sternendach. Empfehlen würde ich dann erste Nacht Baines, da kommt man an, schaut die Bäume, genießt die Ruhe auf der Campsite und nachts den Sternenhimmel. Da braucht man eher nur nen späten Nachmittag plus Nacht und den Sonnenaufgang bei den Baines. Von da geht es dann zur Nxai Pan zum Gamedrive. Dort steht man dann danach bis der Sonnenuntergang startet am Wasserloch und fährt ganz früh morgens los nochmal zum Wasserloch. Dann nach einem schönen, frühen Morgendrive auch noch recht früh nach Maun. Das kann man sehr gut timen, je nachdem wie es danach weitergehen soll.


@Automatik
Klares GO, macht auch Spaß, bringt viel Sicherheit und ein Vorteil für mich in Botswana oder generell auf Safari ist, dass man auch als Fahrer nicht ganz so viel zu tun hat und etwas besser mitschauen kann nach Tieren. Mit Schalter war das in Uganda zuletzt dann doch einfach etwas mehr gewurschtel links und rechts.

PS. Schau mal im 2021er Bericht von mir. Kann grade die Stelle nicht exakt verlinken, aber da hast du jeweils 1x Baines und 1x Nxai Pan hintereinander. Das gibt dir vielleicht eine Idee. Und direkt davor auch der Boteti, aber eben mit Wasser.

Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 01. Juni 2026
Themenstarter7 Beiträge · seit 202601. Juni 2026 ·
Hallo Akane

Herzlichen Dank auch Dir für deine Überlegungen und deine Zeit zusammen mit uns zu überlegen was machbar ist und wäre.
Du hast Recht... von Ghanzi aus ist das ne ganz schöne Strecke aber wenn wir früh starten ist es vielleicht machbar auf dem Weg zur Campsite vom Planet Baobap mal einen Abstecher zu machen runter an den Boteti River.
Ich kann - so superschön die andere Seite auch sein soll - mich nicht überwinden mit der Fähre / oder bei Niedrigwasserstand sogar selbst den Fluss zu queren um auf der anderen Seite auf die Campsite zu gehen. Daher ist der Plan je nachdem wie spät wir dran sind mal runter zu fahren und zu schauen was da so geht. Wenn es zeitlich zu knapp wird rauschen wir komplett durch bis zum Planet Baopbap.
So gerne ich das möchte - da der April ja der Übergangsmonat ist was Regenzeit und Trockenzeit betrifft ist eine konkrete Planung selbst an die Salzpfannen fahren oder nicht sehr schlecht möglich. Man muss denke ich um die Zeit nochmal direkt schauen was möglich ist.
Wir werden entweder am nächsten Tag:
* recht früh morgens versuchen nochmal selbst auf Tour zu gehen Richtung Greens Baobap oder am Rande der Salzpfanne die zwischen Zaxana und Zoroga laut Karte eingezeichnet ist mal seitlich in eine Straße einbiegen.
* Alternativ auf Grund der günstigeren Tarife statt bei Planet Baobap einen Frühmorgenshalbtagsausflug auf der Gweta Lodge zu bekommen in die / an die Salzpfannen
* nochmal ein Stück weiterfahren Richtung Nata zum Nata Bird Sanctuary oder bei der Nata Lodge als Tagesgast versuchen einen Ausflug zu buchen falls es wetterstraßentechnisch noch nicht koscher erscheint.
Ich denke alles kann aber nichts muss und mit so genug Möglichkeiten im Gepäck werden wir es hinbekommen diese Lücke zu füllen in einem ansonsten für uns bereits sehr ansprechenden Reiseplan. Wir sind zeitlich gebunden da wir danach in Maun auf unser Reisegrüppchen treffen und ich leider nicht mehr Urlaub bekommen habe 🙁
Da du angefragt hattest hier nochmal unsere Reiseplanungsübersicht:
* Ankunft 23.4. Morgens in Windhoek / Fahrzeugübergabe / Weiterfahrt nach Simmenau: simmenau.com
* Weiterfahrt nach Ghanzi (ca. 7 Stunden?) / größer Einkaufen / symponiaghanzi.com
* Los gehts Richtung Planet Baobap Campsite / ca. 6 Stunden / auf Hinfahrt oder dann vor Ort umschauen was möglich ist / planetbaobab.travel
* Zurück nach Maun / (ca. 3 Stunden) und Treffen der Reisegruppe um ca. 18 Uhr der wir uns ein Stück durch die Wildnis anschließen/ vorher eventuell morgendlicher Ausflug buchen oder selbst schauen was geht / campsite Audicamp / audisafaris.com
* Wir kommen noch mehr an in der wunderschönen Natur und haben Zeit: Moremi / Campsite von 27.4. - 1.5. 2027 / xomaesites.com/camping / Third Bridge
* Danach geht es weiter nach Savuti Chobe Nationalpark vom 1.5.-5.5. / Campsite / skl-camps.checkfront.com
* nach der Wildnis gehts für eine Nacht nach Kasane in eine Lodge am Fluss / Bootsfahrt / Abendessenbuffet falls noch nicht ausgebucht / hier verabschieden wir uns von unserem Trüppchen und fahren alleine weiter
* Campsite in der Nähe von Divundu östlich vom Okavango / nyimelodge.com / scheint im Aufbau zu sein und laut Bewertungen ein Tipp den man riskieren kann / ehemals SWAPO Gebiet? - verfallene Militärgebäude? aber angeblich mittendrin in der Natur und Tierwelt und am Fluss
* 7.5. Weiterfahrt nach Namutoni / Eosha Nationalpark / Campsite
* Letzte Station Okaukuejo / Etosha / vom 8.5. - 10.5.
* 10.5. RückfahrtMorgends direkt Fahrt nach Windhoek / Rückgabe Autos und Heimflug Abends
Ich entschuldige mich für eventuelle Schreibfehler und den Bandwurmtext aber ... so ist der Plan. Mal schauen wie es wird... Gut oder sehr gut 😄
Themenstarter7 Beiträge · seit 202601. Juni 2026 ·
Oh hallo Robin
jetzt haben wir anscheinend recht zeitlich in die Tasten gehauen 🤩
ich hatte am Anfang noch weniger Ahnung als jetzt wo ich noch ganz viel keine Ahnung habe aber immerhin eine kleine Vorstellung das man sich alles wünschen aber nicht alles machen kann.
Hatte es anscheinend auch missverständlich notiert:
Also wir starten Morgens in Ghanzi am 25.4. und müssen am Abend des 26.4. gegen spätestens 18 Uhr in Maun die anderen im Audicamp treffen. Um diese Lücke ging es weil wir nicht nur irgendwo auf der Campsite abhängen wollten.
Ich beneide dich ehrlich gesagt um deine Sternenhimmelübernachtung und Danke für die Bestätigung meiner Bedenken was den Botetiriver betrifft. Wir werden sehen und erleben .... das macht die ganze Sache ja so spannend.

Herzliche Grüße
Anja
236 Beiträge · seit 202401. Juni 2026 ·
warzenwutz schrieb:

Also wir starten Morgens in Ghanzi am 25.4. und müssen am Abend des 26.4. gegen spätestens 18 Uhr in Maun die anderen im Audicamp treffen. Um diese Lücke ging es weil wir nicht nur irgendwo auf der Campsite abhängen wollten.
Hi Anja,
jetzt bin ich ein bisschen abgehängt - also ihr startet am 25., nicht am 24. (wie in deinem Eingangspost) in Ghanzi und habt somit nur die eine Übernachtung? Also für den einen Tag würde ich vielleicht wirklich eher einen netten Ausflug in Maun machen - der Helikopter-Flug ist wie gesagt ziemlich beeindruckend, auch wenn er natürlich nicht einen ganzen Tag füllt.

Aber für nur eine Übernachtung ist alles andere schon ein ziemlicher Ritt. Wir hatten bei unserer Tour 2024 übrigens auch zuerst Planet Baobab gebucht, aber dann haben wir uns kurzfristig dagegen entschieden und für Baines Baobab. Planet Baobab ist ein guter Ausgangspunkt für eine Erdmännchen-Tour oder einen Ausflug in die Salzpfannen, aber für beides werdet ihr Zeit brauchen, und das wird sich ehrlich gesagt nicht lohnen.

Ist denn die Planung eurer ersten Tage schon fix? Ich weiß, es ist nicht immer ratsam, am Ankunftstag schon größere Strecken zurückzulegen, aber man kann es von Windhoek aus schon ganz gut bis nach Buitepos an die Grenze schaffen, und dann bräuchtet ihr den Stop in Ghanzi nicht.

Aber ehrlicherweise würde ich den einen Tag sonst einfach in Maun entspannen - ihr habt dann ja noch eine schöne Tour vor euch (wir haben 2024 eine sehr ähnliche Route gemacht), und es ist vielleicht ganz nett, nicht direkt mit so viel Fahrerei in die Reise zu starten.
Reisebericht 3.5 Wochen in Simbabwe 2025 Reiserückblick Absolute Beginner in Namibia 2020 Teaser Namibia und Botswana 2024 Teaser Kilimanjaro 2022
24 Beiträge · seit 202501. Juni 2026 ·
Hallo Anja,

noch ein Aspekt, der bei Linksverkehr eindeutig für Automatik spricht: Mir fällt als Rechtshänder das Schalten mit dem linken Arm schwer. Das geht mir nicht so selbstverständlich von der Hand, wie mit rechts. Und gerade, wenn es darum geht, von der Umgebung etwas mitzubekommen, will ich meine Aufmerksamkeit nicht aufs Schalten lenken müssen.

Gruß Micha
7'313 Beiträge · seit 200601. Juni 2026 ·
Habicht1864 schrieb:
noch ein Aspekt, der bei Linksverkehr eindeutig für Automatik spricht: Mir fällt als Rechtshänder das Schalten mit dem linken Arm schwer. Das geht mir nicht so selbstverständlich von der Hand, wie mit rechts. Und gerade, wenn es darum geht, von der Umgebung etwas mitzubekommen, will ich meine Aufmerksamkeit nicht aufs Schalten lenken müssen.

Das ist Gewöhnungssache. Ich bin auch Rechtshänder und kann mit links gerade mal `ne Türklinke bedienen. Aber ich wechsle auch in Deutschland zwischen Rechts- und Linkslenker mit Schaltgetriebe und das geht völlig problemlos.

Ich muss allerdings sagen, dass die Automatikgetriebe sich während der Jahrzehnte deutlich verbessert haben. Ich kann mich noch gut an meine erste Fahrt mit einem Automatikauto erinnern, einem Golf 1 im Winter. Grande Malheur de Kack.
Heute ist das ganz anders. Automatikgetriebe sind meist im Vorteil, aber mir zu langweilig. Wegen unbekannter Vormieter wäre es in Afrika aber meine bevorzugte Wahl.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'462 Beiträge · seit 200601. Juni 2026 ·
Ich würde direkt nach Maun fahren, dort für den freien Tag einen Flug übers Okavango-Delta (vormittags) buchen und über das Audi-Camp eine Bootstour vermitteln lassen. Haben wir am Nachmittag gemacht, war sehr schön. Für nur eine Nacht würde ich weder Nxai Pan, Boteti oder Gweta ins Auge fassen.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
1'169 Beiträge · seit 201701. Juni 2026 ·
Sanne schrieb:Ich würde direkt nach Maun fahren, dort für den freien Tag einen Flug übers Okavango-Delta (vormittags) buchen und über das Audi-Camp eine Bootstour vermitteln lassen. Haben wir am Nachmittag gemacht, war sehr schön. Für nur eine Nacht würde ich weder Nxai Pan, Boteti oder Gweta ins Auge fassen.
THIS... für nur die eine Nacht macht es echt wenig Sinn anders. Und den Flug über's Delta haben wir in einer kleinen Maschine mal gemacht, sehr cool. Dieses Jahr wird es ein Heliflug. Auch in der Nähe von Maun gibt es eine ElephantSanctuary... wenn ihr sowas lieber mögt.

https://elephanthavens.org/

Ansonsten halt Okavango Gin shoppen, vielleicht mal bei der Brewery vorbeischauen, aber ich würde auch 1-2 Aktivitäten planen. Ghanzi nach Maun sind auch nur 3,5 Stunden... da geht auch noch was am Nachmittag des Anreisetags. Mittags in die Unterkunft, vielleicht mit schönem Garten etc. und den Flug Abends.

Dafür dann am nächsten Tag ne Bootstour. Ihr trefft euch im Audi Camp... übernachtet ihr da später auch?
Die bieten zum Beispiel Tagestouren mit dem Mokoro an, dann kommt ihr da später direkt im Zimmer an bevor ihr euch trefft.


Gruß,
Robin
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901 Beiträge · seit 201602. Juni 2026 ·
Blende18.2 schrieb:
THIS... für nur die eine Nacht macht es echt wenig Sinn anders.
Das kann ich aus meiner Sicht nur bestätigen. Wir sind Mal von Ghanzi zum Boteti River Camp an einem Tag gefahren, das ist locker drin (wenn man nicht einen Zwangsaufenthalt wegen defekter Batterie hat 😗 ), aber bis Baines ist es doch noch eine andere Hausnummer. Die Piste ist schon hardcore, wie wir finden. Ich bin zwar der Meinung, dass sich Baines auch für eine Nacht lohnt, aber nicht, wenn man davor so einen Ritt planen muss.

Von Baines nach Maun ist trotz der Buckelpiste gut fahrbar, das schafft Ihr rechtzeitig.
Blende18.2 schrieb:
Und den Flug über's Delta haben wir in einer kleinen Maschine mal gemacht, sehr cool. Dieses Jahr wird es ein Heliflug. Auch in der Nähe von Maun gibt es eine ElephantSanctuary... wenn ihr sowas lieber mögt.

https://elephanthavens.org/
Kann ich auch nur empfehlen. In Kombination mit dem Heli-Flug wunderbar. Erst eine Stunde über das Delta (einen möglichst frühen oder späten Flug nehmen!), dann zu den Elis. hat großen Spaß gemacht!

Herzliche Grüße
Martin
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