CACaro53Themenstarter2 Beiträge · seit 202614. Feb. 2026 · #1Hallo zusammen
Mein Freund und ich werden im Juni 2026 ein Self Drive Roadtrip durch Namibia und Botswana machen. Der letzte Teil von unserem Trip führt uns von Maun nach Kasane. Wir sind beide blutige Anfänger im Offroadfahren, würden allerdings sehr gerne über Khwai und Savuti nach Kasane. In anderen Beiträgen habe ich bereits die Empfehlung zur Pistenkuh DVD gefunden, welche wir uns sicher anschauen werden. Wir werden mit einem Toyota.Hilux 2.4 unterwegs sein. Ist das ein naives Vorhaben als Anfänger? Muss man mit vielen Wasserüberquerungen rechnen im Delta in dieser Zeit? Alternativ könnten wir natürlich über Nata, was wir aber etwas weniger spannend fänden. Wir leben in der Schweiz und 4x4 Kurse werden hier fast nur mit eigenen Fahrzeugen angeboten, was wir nicht haben. Um jegliche Tipps und Erfahrungsberichte wären wir sehr dankbar!
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201114. Feb. 2026 · #2Moin Caro,
traut euch! Wir waren alle mal blutige Anfänger. Noch bei unserer 2. Reise durch den Chobe und Moremi wussten wir nicht, dass man im Sand den Reifendruck deutlich reduziert. Und trotzdem mussten wir nie buddeln. Und falls ihr im Moremi auf eine Wasserdurchfahrt trefft und ihr keine Lust habt, die Furt abzulaufen - hatten wir auch nicht wegen unserer Croc-Phobie 😗 - einfach warten, bis Mutigere vorbeikommen. Lange Warten müsst ihr bestimmt nicht, denn einsam ist die Region leider nicht.
LG aus Puerto de la Cruz
Karsten
TATanja7395 Beiträge · seit 201815. Feb. 2026 · #3Hallo
Wir kommen auch aus der Schweiz und hatten für unsere 1. Reise nach Botswana bei ATW (Atlas Travel World), Jürg Sollberger, einen Offroadkurs gebucht, um uns einfach sicherer für die Reise zu fühlen. Er konnte für uns ein 4x4-Mietfahrzeug organisieren… uns hat der Kurs sehr viel Sicherheit gegeben - ob er wirklich nötig gewesen wäre: keine Ahnung…
Viel Spass
ThF241 Beiträge · seit 201615. Feb. 2026 · #4Wir hatten neben Pistenkuh schauen beim ADAC einen Offroad-Kurs gemacht. Der hat für die sandigen Verhältnisse in Botswana nicht sooo viel gebracht, uns aber vom Kopf her beruhigt.
Unser wichtigster Tipp: Lasst einfach konsequent die Luft ab! Allerdings waren wir zuletzt mit einer Fortuner ohne Kompressor in Moremi und hatten daher auf das Ablassen der Luft verzichtet. In Moremi ging das auch gut. Savuti, Nxai Pan und Magkadigkadi sollte man sich mit voll aufgepumpten Reifen nicht geben.
Wir selbst meiden Wasserquerungen und sind bisher lediglich durch den flachen Boteti gefahren, nachdem wir in der danebenliegenden Lodge nach der richtigen Spur gefragt hatten.
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Chrigu7'255 Beiträge · seit 200615. Feb. 2026 · #5Versucht irgendwo einen Kurs zu machen. Das macht Spass und bringt richtig viel. Wenn ihr es von der Tour her einrichten könnt, dann fahrt in Namibia nach Ababis.
https://zebra.reisen/fahr-und-offroadtraining-in-namibia/Herzliche Grüsse
Chrigu
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TAtacitus1'125 Beiträge · seit 202215. Feb. 2026 · #6Ein Basisverständnis über die Ausstattung und Funktion(en) eines Allradantriebs kann man sich auch vorab „erlesen“.
Und wenn es mit professionellem Training nicht klappen sollte, hat man immer die Möglichkeit, das „Sandfahren“ vorab durch learning by doing auszuprobieren, bevor es „ernst“ wird. Denn bevor man dorthin kommt, wo es drauf ankommt, findet man vor den langen Sandpassagen auf der Tour sicher ein paar 100 Meter Sandpiste, wo man niemanden behindert aber auch nicht „aus der Welt“ ist. Dort investiert man dann ein paar Stunden um alles auszuprobieren, was man gelesen oder videos gesehen hat und falsch machen könnte und wie es besser geht.
Z.B. mit harten Reifen und H1 anfahren und man wird rasch merken, wie weit man so kommt, dann die Untersetzung im 2., besser 3. Gang, dann den Reifendruck reduzieren…….oder in anderer Reihenfolge….. im Sand raufschalten und erleben wie rasch der Schwung weg ist usw. … einfach Diverses ausprobieren, auch das Schaufeln 😎 und dass man sich eine vernünftige Schaufel besorgen sollte.
Grüße
ElenaHanak162 Beiträge · seit 202016. Feb. 2026 · #7Da sind schon so viele gute Vorschläge!
Generell ist es einfacher, im Juni zu fahren als im Oktober. Plant den Start möglichst früh, solange der Sand noch kalt ist – je kälter der Sand, desto besser.
Bei Wasserdurchfahrten solltet ihr die Reifenspuren genau inspizieren: Wo fahren die Fahrzeuge hinein, wo kommen sie wieder heraus? Ist dort kürzlich schon jemand durchgefahren, und wenn ja, wo genau? Aussteigen und die Durchfahrt zu Fuß prüfen hilft natürlich auch, aber Vorsicht ist geboten. Am besten ist es, sich einem anderen Fahrzeug anzuschließen.
lg Elena
Ytramix299 Beiträge · seit 201816. Feb. 2026 · #8unser erster Trip ging auch gleich in Botswana los.
Das allerwichtigste nebst Reifendruck ist das ausschalten des TRC (TrackControl) Im L4 ist es automatisch draussen aber im H2 und H4 muss man das ausschalten!
Bei der Übergabe zeigen lassen. Auch in den PowerMode zu schalten bringt sehr viel. Bei Automatik auch mal die Tiptronic nutzen.
Wir haben zuvor einen Kurs bei Roli vin 4x4Exploring gemacht.
Uns hat es vorallem fürs Verständnis vom fahrbaren "Untersatz" gebracht und was die Dinger können.
Grüsse aus dem WestCoast Tiefsand
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
CACaro53Themenstarter2 Beiträge · seit 202616. Feb. 2026 · #9Danke euch allen tausendmal für diese wertvollen Hinweise! Das macht uns mega Mut 😎 Der Tipp mit dem Kurs direkt in Namibia ist super, wir schauen das wir uns dort anmelden können:-)
Topobär5'479 Beiträge · seit 200918. Feb. 2026 · #10Was jetzt viel wichtiger ist, ist die Unterkünfte zu buchen. Das dürfte für Juni schon ziemlich schwierig werden.