stelvioThemenstarter28 Beiträge · seit 202408. Feb. 2026 · #1Hallo Zusammen
Wir planen kurzfristig wieder nach Afrika zu gehen (nach mehreren Aufenthalten in Botswana und Namibia). Diesmal soll es der Süden Namibias werden und der KTP, wobei wir planen, von Kapstadt aus zu starten. Wir würden einen Landcruiser oder Hilux mit Dachzelt nehmen. Bei der Recherche habe ich jedoch nicht viele Berichte von Campern gefunden im Westen Südafrikas. Deswegen die Frage: macht die Route überhaupt Sinn? Oder besser auf den Süden Namibias fokussieren und aus Windhoek starten und zurückfliegen und ein anderes Mal Kapstadt und Umgebung mit Mietwagen ohne Zelt und dafür Lodges?
In Namibia würde ich gerne mehr von der Landschaft sehen. In Südafrika natürlich auch, allerdings hat es auf den Videos nicht danach ausgesehen, als ob man viel von der Landschaft sieht auf dem Weg nach Namibia, da oft flach?
Sue.ch546 Beiträge · seit 201208. Feb. 2026 · #2Hallo Stelvio
Der Westcoast NP, Namaqua NP und der Richtersveld NP haben uns sehr gut gefallen! 2022 sind wir von Kapstadt bis in den Etosha und wieder zurück nach Kapstadt gefahren (ohne KTP). Man braucht aber sehr viel Zeit dazu! In meiner Signatur findest du den Reisebericht zu dieser Reise. Vielleicht findest du ja etwas passendes für deine Reise darin!
Liebe Grüße,
Sue
stelvioThemenstarter28 Beiträge · seit 202408. Feb. 2026 · #3Danke, das ist hilfreich. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann habt ihr in Südafrika (fast?) nur in Lodges und Safari-Zelten übernachtet, aber nicht im Dachzelt?
Sue.ch546 Beiträge · seit 201208. Feb. 2026 · #4Ja, das ist richtig. Es war im August einfach noch zu kalt zum campen. In welcher Jahreszeit wollt ihr denn fahren?
Lg Sue
MAmagpie1387 Beiträge · seit 202208. Feb. 2026 · #5stelvio schrieb:Hallo Zusammen
Bei der Recherche habe ich jedoch nicht viele Berichte von Campern gefunden im Westen Südafrikas. Deswegen die Frage: macht die Route überhaupt Sinn?
Ich bin gerade die Westküste hochgefahren - Einstieg etwa auf Höhe der Cederberge, aus der Karoo kommend. Bis zum nördlichen Ende des Namaqua-NP kann man die Küste durchgehend befahren und auch überwiegend frei campen, oft direkt am Strand oder auf dem Kliff. Nördlich des NPs nimmt dann der Diamantenbergbau überhand - aber hier bietet es sich auch an, ins Richtersveld abzubiegen, wenn man auf wilde Berglandschaften steht. Grenzquerung dann bei Alexander Bay oder im Park (Sendelingsdrif), falls die Fähre aktiv ist. Mir hat die Tour in dieser eher wenig bereisten Ecke jedenfalls sehr gut gefallen. Die Cederberge sind übrigens auch ein Ziel für sich. Viele schöne (Allrad-)Pisten und Wandermöglichkeiten. Dort kann man locker ebenfalls eine Woche verbringen.
Aber: ich würde das nicht unbedingt im tiefsten Winter versuchen - auch im Hochsommer lief an der Küste durchaus nachts mal die Standheizung bei teilweise 10°C und entsprechender Nässe. Und auch der Süden Namibias ist ja auch nicht für tropische Nächte bekannt...
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200609. Feb. 2026 · #6Moin stelvio,
wie lange habt ihr denn führ Eure Tour Zeit und wollt ihr das Fahrzeug dann auch wieder in Kapstadt abgeben? Ab so 3 Wochen ist das sicherlich sinnvoll möglich, darunter würde ich davon Abstand nehmen und eher ein paar Tage nach Kapstadt fliegen und dann mit dem Flugzeug nach Windhoek, da einen Mietwagen nehmen und auch dort wieder abgeben.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
AGAgapanthus34 Beiträge · seit 202009. Feb. 2026 · #7Hallo Stelvio,
wir sind Anfang November letzten Jahres von Kapstadt nach Namibia gefahren. Allerdings nicht als Camper. Der Westcoast NP und die Cederberge haben uns gut gefallen. Anschließend haben wir den Süden Namibias bereist. Unter anderem haben wir uns auf der Kronenhof Lodge die Campsite angesehen. Die liegt landschaftlich toll und ist top.
Über den KTP ( 6 Nächte) sind wir zu den Augrabies falls gefahren. Dort lag unser Chalet neben der Campsite und diese hat uns auch gut gefallen. In Namibia, dem KTP und bei den Augrabies falls hatten wir Temperaturen um die 40 Grad.
Unseren Toyota Hilux haben wir in Upington abgegeben ( die Einweggebühr war ca. 93 Euro ) und sind mit Airlink zurück nach Kapstadt geflogen.
Haben dort am Flughafen einen Kleinwagen gemietet und damit die Reise ums Kap fortgesetzt.
Vor 3 Jahren haben wir das Auto in Kapstadt gemietet und bei der Abgabe in Windhoek fiel eine Einweggebühr von ca. 500 Euro an.
Viele Grüße
Agapanthus
Trollkind243 Beiträge · seit 202110. Feb. 2026 · #8Hallo Stelvio, wir planen für November diesen Jahres eine ähnliche Route. Wir starten von Kapstadt aus, werden 2 Tage Winelands machen und 2-3 Tage die Cederberge. Dann ein langer Fahrtag nach Upington und dann in den KTP. Für den Namaqua NP ist leider nicht genug Zeit und auch nicht Blütezeit. Zurück dann über den Karoo NP und die Swartberge. Wir werden bei Bushlore den Camper mieten. Alternativ ist Africamper und die bieten für 450 Euro auch eine Einwegmiete nach Windhoek an. In den Cedernberge gibt es einige Campingplätze, dazu auch einen Thread unter der entsprechenden Rubrik.
Viel Freude beim Planen
Liebe Grüße Kirsten
stelvioThemenstarter28 Beiträge · seit 202424. Feb. 2026 · #9Vielen Dank für die Antworten und sorry für die späte Rückmeldung.
Eigentlich hätte die Reisezeit jetzt sein sollen. Also sehr kurzfristig, aber leider kam eine Krankheit (zum Glück nichts schlimmes) dazwischen.