SadieThemenstarter1’835 Beiträge · seit 201510. Okt. 2025 ·
Kruger zum 5. Mal, Tanzania zum 3. Mal und Amboseli zum 2.Mal
Bekannte Gegenden aber neue Reise Weisen
Irgendwie ist es uns dieses Jahr nicht gelungen, auf neuen Pfaden oder in neuen Parken Safari zu machen. Krüger geht immer, sagten wir zueinander und wir hatten dort in der Vergangenheit immer tolle Sichtungen. Auch wollte ich unbedingt noch mal die Savannah und Tiere der Serengeti erleben, derweil mein Mann nochmals den Amboseli Park besuchen wollte, da uns dieser Park in 2021 sehr gefallen hat. Aber letztendlich gab es gleich drei neue Sachen für uns auf dieser drei-Länder Safari Tour. Wir mieten einen Camper Van von einer privat Person in Midrand, Südafrika. Stellt sich die Frage ob wir damit einen Fehltritt gemacht haben?
Zum ersten Mal sind wir in der Serengeti und im Tarangire als Lodge Hopper und nicht als Camper unterwegs…allerdings immer noch als Selbstfahrer. Stellt sich die Frage ob wir das Camper Leben vermisst haben?
Zum ersten Mal (in Afrika) buchen wir eine echte Safari, wie es sich gehört, mit Guide und einem Safari Vehicle, wohnen in einer Lodge, und überlassen dem Guide das Fahren und Tiere finden. Stellt sich die Frage ob wir das Selber fahren und selber Tiere finden vermisst haben?
Alle diese Fragen werden im folgenden Bericht beantwortet.
Vorbereitungen und Buchen
Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass diese Afrika Reise mit Besuch von drei Ländern nicht gerade einfach zu planen war. Als US Bürger mussten wir in Tanzania und in Kenya je ein Visum beantragen was relative leicht gemacht wird mit online Anfrage. In Kenya kann man ein single entry visa für $50 kaufen, hingegen für Tanzania gibt es für US Bürger keine Wahl: wir sind gezwungen das Multi-entry Visa für $100 zu kaufen. Muss irgend einen Grund dafür geben, vielleicht ist es eine reciprocal Sache…( ja, genau, ist es)
(Da ich schon seit 1976 im Ausland lebe, ist mein Deutsch vielmals holprig und manchmal kann ich mich nicht a den Deutschen Ausdruck erinnern, daher werde ich einfach das Englische Wort einschieben. Ok?)
Die Zeit der Einfahrt in die Serengeti und dem Tarangire musste klar überdenkt werden da wir das Zeitfenster bei der Ausfahrt nicht versäumen wollen. Alle Teile des großen Puzzles mussten logistisch passen, inklusive der Transfer von Arusha zur Kenianischen Grenze.
Unsere Lieblingscamps im Krüger NP habe ich alle selber über sanparks.org gebucht sobald das möglich war, nämlich 11 Monate vor unserer Ankunft. Die meiste Mühe und Stress bereitete mir das Buchen des Camper Vans. Das uns bekannte Maui Depot in Kempten Park hat leider die Mercedes Sprinter für zwei Personen aus ihrer Flotte gezogen und ich wurde bei keiner anderen Agentur fündig, denn mit einem noch größeren WoMo wollten wir nicht auf Game Drive fahren. Schlussendlich habe ich über Kampi.com von einer Privat Person in Midrand gemietet. Die ganze Buchungs Angelegenheit mit dem Kampi Personal war sehr kompliziert, nervig, und überhaupt nicht kompetent. Ich glaube ich war ihre erste ausländische Mieterin da die Agentur eigentlich Camping Zelte, Caravans, und Anhänger von privat Personen an andere Südafrikaner vermittelt. Ich kann diese Agentur leider überhaupt nicht empfehlen und es ist kaum zu glauben, aber ich warte immer noch auf die Zurückerstellung meines Breakage Deposits. Die Vermittlung und Übernahme des Camper Vans klappte wieder erwarten sehr gut. Wir fühlten uns sehr wohl in diesem uns bekannten wenn auch etwas in die Jahre gekommenen Gefährt: Gutes Bett, Toilette, Kühlschrank, und man sitzt erhöht bei Tiersichtungen. Hingegen bei Sichtungen auf engen Straßen sind wir oft nicht relaxed gewesen, da wir immer das Gefühl hatten dass wir andern Touris die Sicht verdecken.
In Tanzania habe ich mich wieder an Serengeti Select Safaris in Arusha gewendet, wie schon in 2015 und 2018, und Patricia und Nathan reservierten einen ihrer Land Rover Defenders für uns. Patricia gab mir Auskunft über die verschiedenen Tented Camps in der Serengeti und im Tarangire. Nach einigem freundlichen Hin und Her, hat Patrica dann meine bevorzugten Camps in beiden Parks gebucht. Auch war es dieser Agentur möglich die Eintritte in die NCAA zu bezahlen. Im Frühling kam dann die Meldung dass TANAPA nun von Selbstfahrern verlangt, dass diese die Eintrittsgebühren a den Gates selber bezahlen, also dass die Agentur das nicht mehr machen darf. Wohl ein Mittel gegen Korruption? Hingegen die Eintritte für die NCAA darf die Agentur weiterhin arrangieren.
Ursprünglich wollten wir auch den Amboseli Park als Selbstfahrer besuchen. Aber da wir leider nicht wieder von Road Trip Kenya mieten wollten (schlechte Erfahrung in 2021) und danach die gefährliche Mombasa Road fahren müssten, entschieden wir uns diesmal eine “echte” Safari zu buchen. Wir ließen uns durch Elvira von Bushtrucker.ch ein Angebot machen und zum Glück passte ihr Vorschlag unseren Vorstellungen. (Danke, Elvira!) Ihr Guide und Fahrer würde uns am Namanga border post (Grenzstadt Tanzania mit Kenya) abholen und dann würden wir der Grenze entlang zum Park fahren und in der Sentrim Amboseli Lodge am andern Ende des Parks übernachten. Sodele, all diese Details waren nun im Kasten. Phew!
Nun fehlte nur noch der Flug. Nach langem hin und her Denken, entschieden wir uns wieder mal mit Qatar Airlines zu fliegen, obschon dies eine längere Flugzeit für uns aus Florida bedeutet. Bei dieser Gesellschaft darf man gleich zwei Koffern gratis zum check-in bringen und sie werden meistens als beste Fluggesellschaft der Welt gewählt. Also buchte ich Miami-Doha-Johannesburg und dann für den Heimflug Nairobi-Doha-Miami. Den One-Way Flug von Johannesburg nach Arusha via Nairobi buchte ich mit Kenya Airlines.
In den folgenden Seiten werde ich euch zuerst einige Highlights aus dem Krüger Park zeigen, gefolgt von Bildern aus der Serengeti und Tarangire, und zum Abschluss noch einige Eindrücke vom Amboseli NP.
Hallo, auf diese Reise komme ich auch gerne mit. Und by the way, Florida mag ich auch sehr! Ich war früher oft dort, aber in letzter Zeit nicht mehr. Dafür in Afrika 🙂 Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Ah wie schön, dass du von euren drei verschiedenen Reisen berichtest! Welche Art hat euch wohl am Besten gefallen? Ich bin gespannt und freue mich auf die (Löwen-) Bilder!
SadieThemenstarter1’835 Beiträge · seit 201511. Okt. 2025 ·
Die Reise beginnt
Und endlich ist es so weit! Am 22. Juli, 2025 fliegen wir von Miami via Doha nach Johannesburg. Wir übernehmen den Campervan ohne jegliche Probleme, alles ist wie beschrieben vorhanden, sogar ziemlich gut gewartet, und der Übergeber, Paul ist super nett. Mein Mann fährt tapfer und sicher auf der linken Seite-trotz einer wüsten Erkältung und 6 Stunden Zeitverschiebung- zu unserer ersten Unterkunft in Middleburg. Sie heißt Diamond Rose Guesthouse und war ganz nett mit einem ergiebigen Frühstück am nächsten Morgen. Rückblickend war es eine gute Entscheidung die erste Nacht in Südafrika in einer festen Unterkunft zu verbringen, da wir zwei Nächte nur schlecht im Flugzeug schlafen konnten.
Diamond Rose Guesthouse, Middleburg
Hier die Liste der Krüger Campsites die wir über die nächsten Tage besuchen werden. 1 N Crocodile Bridge 5 N Lower Sabie 1 N Skukuza (for the steak at the Cattle Baron!) 5 N Satara 1 N Balule 1 N Skukuza (more steak!) 2 N Lower Sabie 1 N Skukuza (um am letzten Morgen die asphaltierte Straße zum Malelane Gate zu fahren)
Am 25. Juli machen wir unseren Großeinkauf in einem SuperSpar in Middleburg und fahren dann in etwa drei Stunden zum Krüger Malelane Gate wo wir unser permit erhalten. Den Eintritt bezahlen wir aber erst am Croc Bridge Gate via der Wildcard. Sehr guenstig wenn man den Eintrittspreis mit der Serengeti vergleicht. Wir folgen der S25 mehr oder weniger dem Crocodile Fluss entlang, erfreuen uns a den üblichen Verdächtigen, und sind voller Vorfreude auf unseren fuenften Krüger Park Besuch. Unsere erste Nacht im Park verbringen wir auf der Crocodile River campsite. Wir richten uns im Camper häuslich ein und finden ein Plätzchen für alle Esswaren und die mitgebrachten Sachen. Leider habe ich nun auch eine böse Erkältung erwischt, keine Wunder, da mein Mann seine Erkältung schon in Florida geschenkt bekam. Es regnet leicht und nach dem Einraeumen mache ich mich auf Suche nach den Bushbabies, finde aber nur den zahmen Bushbuck und Fledermaeuse.
Es ist nicht leicht uns am Morgen aus den Decken zu schälen bei nur etwa 10 Grad im Camper. Aber das grosse Bett das Mann (ja, mein Mann uebernimt dieses Aemtchen)mit den Couch Kissen macht, ist wirklich angenehm und wir schlafen gut. Die nächsten fünf Nächte sind wir auf der campsite in Lower Sabie zuhause und so machen wir uns eher spät auf die Socken Richtung Norden und zwar auf der S28, einer unseren Lieblings Strassen.
SadieThemenstarter1’835 Beiträge · seit 201511. Okt. 2025 ·
Als wir beim Ntandanyathi Hide ankommen, sehen wir einen dunkeln Koerper im Wasser der von einem Croc bewacht wird. Was ist wohl hier geschehen? Ein gespraechiger SuedAfrikaner erklaert uns, dass dieses Croc eben dieses Gnu getoetet habe! Ui, das ist ja ein richtiger Mara Moment hier im Kruger. Wir sehen dann wie das Croc seinen kill langsam flussabwaerts stoesst.
Wir fahren gegen Lower Sabie und erleben mehr Drama, dies mal leider weit weg am Hang ueber dem Fluss. Dort haben einige Loewen ein Zebra erlegt und fressen nun dran. Wir lernen schnell dass nicht jede interessante Sichtung auch fotographish gut ist. obschon mein Mann ein grosses Objective hat, sehen die Bilder leider ein wenig mickrig aus. Wenn ich aber durchs Fernglas schaue, war das wirklich eine tolle Sichtung.
Wir koennen unsern Stellplatz in Lower Sabie selber waehlen, und so richten wir uns auf der Nummer 24 ein. Ploetzlich sehe ich einen Nil Waran auf uns zu schleichen und es sieht ein wenig unheimlich aus dem so zu Fuss zu begegnen. Seine lange Zunge ist gespalten, wie man sieht.
SadieThemenstarter1’835 Beiträge · seit 201511. Okt. 2025 ·
Die river road ist nicht gerade ergiebig. Wo sind denn all die Loewen die man frueher so einfach antraf?
Spaeter schauen wir noch ein Mal beim Zebra Kill vorbei und sehen wie ein riesiges Croc von einem Loewen hangabwaerts geschochen wird. Es hat einen Brocken Zebra in der Schnauze und der Sand fliegt bis es beim Wasser ankommt. Die Reste des Zebras sind hinter einem Busch verborgen und ein Croc schleicht sich an, obschon dort ein Loewe Wache sitzt. Ploetzlich schnappt es sich einen Brocken Zebra, hebt den Kopf hoch und probiert den Brocken zu schlucken. Der Loewe schaut nur zu, wie wir auch und sind faziniert von diesem Schauspiel. Wir sehen uns um und merken dass wir nun die letzten bei dieser Sichtung sind. Es daemmert nun und einige der Loewen laufen den Hang hinunter und trinken im Fluss. Danach startet das gegenseitge Lecken. Nun ist es schon zu dunkel um gute Bider zu machen. Wir fahren zurueck zum Gate und die Frau Waerter muss extra das Tor aufmachen fuer uns. Es ist doch erst 17:50. und dann meint sie, "You're late." Als wir spaeter die Gate times auf dem permit nachlesen, sehen wir dass Gate time bis zu ersten August wirklich 17:30 ist und nicht wie wir angenommen haben um 18:00. Noch mal gut gegeangen und wir haben keine Busse erhalten. Ich konnte mich nicht einmal entschuldigen, da die nachsten Tage ein anderer Waerter am Gate war! Live and learn.
Mein Mann ist auch Grill master, aber wir machen das mit Kohle und nicht mit Holz weil das zu lange dauert.
SadieThemenstarter1’835 Beiträge · seit 201512. Okt. 2025 ·
Am naechsten Morgen finden wir ein Elternpaar Saddlebill Storks mit einem Jungen das noch gefuettert wird.
Die Zebra trinken vom gleichen Tuempel
Nach Nkulu picnic site spielt eine Leopard Mutter mit ihrem Jungen und die beiden jagen sich gegenseitig zwischen den Bueschen umher. Unsere Sicht ist sehr beschraenkt. So ist es eben im Kruger: manche Sichtungen waeren top ohne die Buesche! Als das Kleine auf den Sausage Tree klettert, gelingen uns endlich ein paar Bilder.
SadieThemenstarter1’835 Beiträge · seit 201512. Okt. 2025 ·
Nach der langen Sabie Bruecke, sagt mein Mann, "I see a lion." Als ich genauer mit dem Fernglass schaue, sehe ich eine weisse Scwanzspitze. "No, its a Leopard!" der dritte des Tages. Leider schreitet er von uns weg und es langt nicht fuer ein brauchbares Bild. Nicht 300 Meter spaeter, erscheinen diese zwei direkt neben uns auf die Strasse, gefolgt von zwei andern.
Diese vier muskulaeren Loewinnen sind auf Pirsch und schauen aufmerksam in alle Richtungen als sie die Strasse ueberqueren. So herrlich, diese schoenen Tiere aus naechster Naehe zu beoachten! Mein Loewen Herz ist gluecklich!
Beim Maruela Loop deutet ein Mann mit seinem Arm, wir sollen in den Loop fahren! OOh was gibt es wohl dort zu sehen? Mehr Loewen, und zwar ein Mating Pair. Er ist nicht gerade der Huebscheste aber er macht seine Aufgabe drei Mal gut und laut um seine Art zu vermehren.
Nach einem Besuch im Skukuza Laden, fahren wir wieder Tal ab und halten bei Leopards. Andere Touris erzaehlen dass ein Baboon die Leos verjagt habe. man sieht nun einen Imapala kill im Baum haengen. Wir machen Halt bei Nkulu wo ich das Geschirr spuehle und als wir zum Van zurueckkomen, ist der voller Vervet Monkeys! Wir haben total vergessen die Fenster zu schliessen und so macht sich ein Affe mit Ricola davon. Der hat wohl auch Husten. Es ist zum Lachen, aber das ist uns eine Lektion.
SadieThemenstarter1’835 Beiträge · seit 201513. Okt. 2025 ·
Heute wählt mein Mann in welche Richtung wir fahren. Es geht wieder zu unserer beliebten S28. Kurz nach der Abzweigung zum Hide hat sich eine Schlange von Autos gebildet. Es seien drei Cheetah an einem Kill zu sehen, erfahren wir. Aber, es dauert eine Weile bis wir etwas sehen. Plötzlich sehe ich drei Cheetah auf unserer rechten Seite, ziemlich weit weg und die rennen im hohen Gras. Ach wie schade!
Nun können wir vorfahren und sehen diverse Geier herumhüpfen und ein Jackal der sich ein Impala Bein gefasst hat.
Aus meinem linken Augenwinkel sehe ich Bewegung und da sind tatsächlich einige Löwen die zielstrebig Richtung Kill laufen. Aha! Nun wir uns klar warum die Cheetah das Weite suchten. Aber… die Löwen blieben stehen und schauen ängstlich in die Runde und ziehen sich dann zurück. Sie folgen den Büschen Richtung Hide.
Da wollen wir auch hin. Im Graben vor der Abzweigung kommt ein stattlicher Löwenmann auf uns zu, überquert die Straße und nun sehe ich das der Gute hinkt. Sofort taufe ich ihn “Limpy.” Limpy hinkt nun auch in Richtung Hide aber wir sehen ihn nicht mehr.
Im Hide wird natürlich über die Cheetah Sichtung diskutiert und wir finden heraus dass einige Leute zum Fenster hinaus hingen und so die Löwen verscheucht haben. So blöd! Wir entscheiden uns zum Dukes waterhole zu fahren um dort Frühstück zu essen. Als wir wiederum am Graben ankommen, schaue ich nach links und wen sehe ich?
Limpy kommt aus dem Gebüsch und markiert sein Revier. Er kreuzt den Weg vor uns und hinkt dann auf der andern Seite zu einigen Büschen. Plötzlich kommen drei Löwinnen in Sicht die Limpy freudig begrüßen. Er aber, schlängelt sich durch all ihre Zuwendungen und marschiert weiter! So ein cooler Löwe! Der König will heute nicht belästigt werden.
Wie ist es nur möglich dass wir und Limpy genau zur gleichen Zeit am gleich Ort sind? Niemand anders weit und breit!
SadieThemenstarter1’835 Beiträge · seit 201513. Okt. 2025 ·
Nach dem Frühstück, immer noch entlang der S28, finden wir zwei Wildhunde, ein Rüde und ein Weibchen. Sie sind nicht gerade ruhig und wechseln immer wieder ihre Stellung.
Als eine Hyäne geradewegs auf sie zukommt springen beide in Aktion und vertreiben den unwillkommenen Gast. Dann wird kurz etwas geschlafen.
Wir verlassen die S28 und fahren ueber die Bruecke in eine abgebrannte Gegend. Sehen nicht gerade viel, wie erwartet.
SadieThemenstarter1’835 Beiträge · seit 201513. Okt. 2025 ·
Gegen Abend zieht es uns erneut zur S28. Wir wollen sehen ob die Löwen und Wildhunde noch immer dort sind. Zuerst finden wir die Hunde die nun im Jagdmodus sind. Sie traben parallel zur Straße und schiessen wie aus einer Kanone geschossen in einige Wildebeest hinein. Diese aber senken ihre Koepfe und jagen die Hunde gleich zurück.
Die Hunde kommen in die Straße und trotten eine Weile vor unserm Camper her. So cool, ich fahre und die Hunde trotten im schönsten Abendlicht vor uns her. Das ist eine tolle und neue Erfahrung für uns.
Dann sehen wir wie eine Herde Impala auseinander stöbert als beide Hunde hinter ihnen her rennen. Leider geht nun alle Aktion hinter Gebüsch weiter und wir wissen nicht ob ihnen ein Kill gelungen ist.
Wir fahren weiter, kreuzen den Graben und sehen tatsächlich die Löwen wie sie im letzten Abendlicht zerstreut in einer offenen Wiese sitzen und einige Giraffen im Visier halten. Das wird wohl später auch eine Jagd geben. Leider ist unsere Zeit um, und wir kehren zurück damit wir bevor gate time im camp sind.
Was für ein toller Tag mit so viel Aktion zwischen den verschiedenen Tieren. Genau so liebe ich es auf Safari.
SadieThemenstarter1’835 Beiträge · seit 201515. Okt. 2025 ·
Diesen Morgen erleben wir einen wunderschönen Sonnenaufgang von der Lower Sabie Brücke.
Danach fahren wir wieder in die S28 ein.
Als wir beim Graben ankommen, kreuzen zwei Löwinnen das Track und hinter ihnen sehen wir dass Limpy genau auf uns zuschreitet und das im schönen Morgenlicht. das ist nun unsere dritte Begegnung mit diesem Loewenmann und wir haben wieder Mal glueckliches Timing!
Er markiert sein Revier
Tschuess Limpy, du treuer Loewe and have a good life!
SadieThemenstarter1’835 Beiträge · seit 201516. Okt. 2025 ·
Danke liebe Leser, fuer eure Aufmerksamkeit und Danke Druecken!
Am naechsten Tage besuchen wir den Mpondo Dam, nachdem ich im office gefragt habe ob dort Wasser sei. Ja, es sei wie immer ein See dort. Bei diesem See haben wir frueher immer badende Ellis angetroffen und das moechte ich wieder sehen.
Richtig, der Mpondo See ist voll und es kommen tatsaechlich einige Elefanten Herden zum Trinken, aber leider nicht zum Baden. Es ist wahrscheinlich zu kalt dazu.
Wir sehen einige Adler und Hippos. Dort haben wir auch ein problem mit einem Fenster im Campervan das aus den Fugen springt, aber mein Mann ist ein geschickter Fixer Mann und schon ist der Schaden behoben. Auf der Rueckfahrt finden wir eine Loewin die etwas ungeschickt Impala jagt, aber keinen kill macht. Sie muss wohl irgenwo Junge haben, den ihre Zitzen sind geschwollen.
Sie laeuft dann immer schoen auf der Strasse zurueck zum Damm und wir folgen ihr sehr langsam.
Als sie von der Strasse abbiegt, kehren wir auch um. Das war nett, diese Loewin auf ihrer Wanderung zu begleiten.
Nun ist schon der letzte Tag im Juli angebrochen und heute ziehen wir weiter nach Skukuza. Aber zuerst fahren wir auf die Lower Sabie Bruecke zum Sonnenaufgang. Seht schoen, wie immer.
Danach, etwa 300 Meter unterhalb des Lower Sabie Gates springen einige Impalas in Panik ueber die Strasse. Hmmm, wer verfolgt denn die? Wir fahren langsam so dass ich genau alle freien Plaetzchen zwischen den Bueschen abchecken kann. und... BAM! dort steht ein etwas bedoeppelter Leopard.
Auch er schaut angestrengt in alle Richtungen und ueberquert dann die Strasse.
Wir sehen ihn noch wie er sich durchs gebuesch schlaegt und wie eine Hyaene auf ihn zukommt.
Nun haut er noch schneller ab und das ist das Ende dieser Begegnung. Immer sind es die Hyaenen die Leoparde stoeren!
Tinochika1’654 Beiträge · seit 201416. Okt. 2025 ·
Hallo liebe Sadie, bei eurer Drei-Länder-Safari-Tour durch Afrika reisen wir doch gerne mit. Schon auf den ersten Seiten des Berichtes war euch die Sichtungsfee ja mehr als hold. Wir sind gespannt, was euch noch so alles vor die Linse gelaufen ist, und lesen gerne mit. Viele Grüße Die Tinochikas Ingrid und Hartwig
SadieThemenstarter1’835 Beiträge · seit 201517. Okt. 2025 ·
Hallo Ingrid und Hartwig! Das freut mich sehr dass ihr dabei seit. Ich lese eure Berichte auch immer sehr gerne. Wart ihr dieses Jahr wieder im KTP? Liebe Grüsse von Katrin