NINiclaus_FamiThemenstarter12 Beiträge · seit 202506. Okt. 2025 · #1Guten Tag liebe Forengemeinde,
im kommenden Jahr möchte ich mit meiner Frau erstmalig nach Namibia reisen. Wir sind beide Anfang 30 und haben bereits mehrere Roadtrips in den USA/Kanada gemacht. Da wir nun auch großes Interesse an einer Safari und am afrikanischen Kontinent allgemein haben, war Namibia für uns das naheliegendste Ziel.
Als Zeitraum haben wir 15 Tage (ggf. auch Verlängerung auf 16 Tage möglich) im Juni im Visier, unsere Route habe ich auf Basis einiger Reiseberichte bereits geplant. Dieses Forum habe ich erst heute entdeckt und die hier dargestellten Routen noch nicht ausführlich betrachtet. Ich würde mich freuen, wenn Ihr unsere Planung einmal betrachten und uns hilfreiche Tipps geben könnt. Ich kann noch nicht ganz abschätzen, ob wir uns ggf. zu viele Ziele vorgenommen haben - wir müssen aber nicht zwangsläufig mehrere Tage in Lodges verbringen und dort am Pool faulenzen. Stattdessen nehmen wir lieber etwas mehr Stress und Fahrerei in Kauf, um mehr zu sehen.
TAG - UNTERKUNFT - AKTIVITÄT
Tag 1 - Windhoek - Ankommen, Mietwagen abholen, Windhoek ansehen
Tag 2 - Mariental - Fahrt nach Mariental, Kalahari Wüste
Tag 3 - Fish River Canyon - Fahrt zum Fish River Canyon über Keetmanshoop, ist diese Fahrt ggf. zu lang?
Tag 4 - Aus - Fish River Canyon, dann Fahrt nach Aus
Tag 5 - Aus - Ausflug Lüderitz / Kolmanskop
Tag 6 - Sesriem - Fahrt nach Sesriem, Sossusvlei / Sesriem-Canyon
Tag 7 - Swakopmund - Sossusvlei / Sesriem-Canyon, Fahrt nach Swakopmund ggf. via Welwitschia Drive
Tag 8 - Swakopmund - LivingDesert Tour
Tag 9 - Swakopmund - SandwichIsland Tour
Tag 10 - Spitzkoppe - Hier sind wir noch etwas unentschlossen bezüglich des Übernachtungsortes
Tag 11 - Etosha - Fahrt nach Etosha, Safari
Tag 12 - Etosha - Safari
Tag 13 - Etosha - Safari
Tag 14 - Otjiwarongo - Ebenfalls noch etwas unentschlossen, ggf. Krokodil-Ranch oder Waterberg
Tag 15 - Fahrt nach Windhoek und abends Abflug
Ich freue mich über Eure Rückmeldungen.
Vielen Dank und viele Grüße
Lukas
CoM1'055 Beiträge · seit 201606. Okt. 2025 · #2Hallo Lukas,
es wäre hilfreich , wenn du uns mitteilen würdest , ob ihr campen wollt oder in Lodges nächtigen möchtet .
Bei 16 Tagen würde ich den Süden weg lassen . Waterberg macht meiner Meinung nach auch nur Sinn , wenn ihr dort 2 Nächte bleibt .
Viel Spaß beim weiteren planen
Conny
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200706. Okt. 2025 · #3Hi Conny,
CoM schrieb:
es wäre hilfreich , wenn du uns mitteilen würdest , ob ihr campen wollt oder in Lodges nächtigen möchtet .
"wir müssen aber nicht zwangsläufig mehrere Tage in Lodges verbringen und dort am Pool faulenzen" 😉
lg Wolfgang
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200706. Okt. 2025 · #4Hi Lukas,
ich find', dass bei 14/16 Tagen der Süden zuviel ist. Ich würde Mariental und Fish River auslassen, das ist einfach zuviel Fahrerei.
Sossusvlei solltet ihr zwei Nächte bleiben, sonst ist alles ein voller Stress.
Zudem würde ich zwei Nächte an der Brandberg White Lady Lodge mit einplanen, um dort ein Elephantentracking mitzumachen.
Dafür die eine Nacht an der Spitzkoppe streichen und zwei Nächte in Twyfelfontein einplanen. Da gibt es auch Elephantentracking und die Felsmalereien (UNESCO Weltkulturerbe) und andere Dinge zu besichtigen.
Bei der Rückfahrt würde ich die Nacht eher in Mt. Etjo einplanen. Dann kann Vormittags dort noch eine Pirschfahrt mitmachen und danach gemütlich nach WDH zurückfahren.
Also zB so:
TAG - UNTERKUNFT - AKTIVITÄT
Tag 1 - Windhoek - Ankommen, Mietwagen abholen, Windhoek ansehen
Tag 2 - Fahrt nach Sesriem
Tag 3 - Sossusvlei
Tag 4 - Fahrt nach Swakopmund
Tag 5 - Swakopmund - LivingDesert Tour
Tag 6 - Swakopmund - SandwichIsland Tour
Tag 7 - Fahrt zum Brandberg
Tag 8 - Brandberg
Tag 9 - Fahrt nach Twyfelfontein
Tag 10 - Twyfelfontein
Tag 11 - Fahrt nach Etosha, Safari
Tag 12 - Etosha - Safari
Tag 13 - Etosha - Safari
Tag 14 - Fahrt nach Mt. Etjo
Tag 15 - Fahrt nach Windhoek und abends Abflug
lg Wolfgang
Logi16,9k Beiträge · seit 201206. Okt. 2025 · #5Hallo Luka,
Herzlich Willkommen im Namibia Forum.
Es wäre hilfreich, wenn Du dazu schreiben würdest, was bereits gebucht ist.
Wann kommt Ihr mit dem Flieger an?
Hier geht es zu den Ersttätertouren =>
Ersttätertouren - so sehen sie ausNiclaus_Fami schrieb: wir müssen aber nicht zwangsläufig mehrere Tage in Lodges verbringen und dort am Pool faulenzen.
Dazu wird es gar nicht kommen, denn Juni ist Winter. Die Tage sind die küzesten des gesamten Jahres (so wie bei uns dann die Nächte kurz und die Tage lang sind). Es ist entsprechend kalt und es kann durchaus auch Minusgrade geben, insbesondere im Süden des Landes. Es sei denn, Ihr seid Fans des Eisbadens oder habt Neoprenanzüge dabei. 😎
Stattdessen nehmen wir lieber etwas mehr Stress und Fahrerei in Kauf, um mehr zu sehen.
Bei Eurer geplanten Route werdet Ihr viel sehen, hauptsächlich nämlich Straße bzw. Piste. 🤪
Wie die meisten Ersttäter, habt Ihr Euch viel zu viel vorgenommen. Ihr kommt am Nachmittag jeweils in Eurer Destination an, dann wird es dunkel und am nächsten Morgen müsst Ihr schon wieder los, zur nächsten Unterkunft.
Und kommt mir jetzt nicht mit
"Aber in den USA sind wir auch ...".
Das haben wir hier schon 1 Million Mal gehört/gelesen. Kann man nicht vergleichen, da die Straßen in Namibia mehrheitlich aus Schotterpisten oder auch Sand bestehen. Das Speedlimit liegt da bei 80 km/h, ist aber bei vernünftiger Fahrweise gar nicht zu erreichen. Rechnet mit einem Schnitt von 60 km/h.
Noch ein Punkt: die Fahrzeuge sind getrackt! Der Vermieter weiß zu jeder Zeit, wo Ihr seid und was Ihr damit macht. Fahrt Ihr wiederholt zu schnell oder irgendwo, wo Ihr laut Vertrag nicht fahren dürft, ist der Versicherungsschutz dahin. Das kann unter Umständen teuer werden. Bedenkt dabei: Ihr seid mit einem Betriebskapital von roundabout 50.000 € unterwegs.
Also, lange Rede kurzer Sinn:
Tour abspecken.
LG
Logi
NINiclaus_FamiThemenstarter12 Beiträge · seit 202506. Okt. 2025 · #6Hallo zusammen,
wow, das ging ja super schnell, vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Ich habe mir insbesondere Eure Hinweise zur Routenlänge zu Herzen genommen und unsere Planung dahingehend nochmal überprüft. In der Tat sammeln wir allein durch den Südteil etwa 1000 km mehr an Strecke, verbunden mit den Speed-Limits bzw. Straßenzuständen sehe ich ein, dass dies vermutlich zu ambitioniert geplant war. Ich hatte mich zwar sehr auf den Fish River Canyon und Kolmanskop gefreut, aber dieser große Umweg ist es vermutlich nicht wert.
CoM schrieb:Hallo Lukas,
es wäre hilfreich , wenn du uns mitteilen würdest , ob ihr campen wollt oder in Lodges nächtigen möchtet .
Bei 16 Tagen würde ich den Süden weg lassen . Waterberg macht meiner Meinung nach auch nur Sinn , wenn ihr dort 2 Nächte bleibt .
Viel Spaß beim weiteren planen
Conny
Wir werden ausschließlich in Hotels/Lodges übernachten, Camping mögen wir nicht.
dergnagflow schrieb:
Bei der Rückfahrt würde ich die Nacht eher in Mt. Etjo einplanen. Dann kann Vormittags dort noch eine Pirschfahrt mitmachen und danach gemütlich nach WDH zurückfahren.
Danke für diesen wie auch die weiteren Tipps. Gibt es in Mt. Etjo etwas besonderes bzw. eine Empfehlung für eine Unterkunft? Ich konnte in Mt. Etjo selbst nichts und in der Umgebung nur wenige Unterkünfte finden. Zielst Du auf das Erindi Private Reserve ab?
Logi schrieb:Es wäre hilfreich, wenn Du dazu schreiben würdest, was bereits gebucht ist.
Wann kommt Ihr mit dem Flieger an?
Dazu wird es gar nicht kommen, denn Juni ist Winter. Die Tage sind die küzesten des gesamten Jahres (so wie bei uns dann die Nächte kurz und die Tage lang sind). Es ist entsprechend kalt und es kann durchaus auch Minusgrade geben, insbesondere im Süden des Landes. Es sei denn, Ihr seid Fans des Eisbadens oder habt Neoprenanzüge dabei.
Fest gebucht ist noch nichts, aber quasi alles zur Buchung vorbereitet. Die Flugpreise schwankten in den vergangenen Tagen noch ein wenig mit Ausbrüchen nach unten, sodass ich mir noch ein Schnapper erhoffe 🙂 Die auserkorenen Flüge landen jeweils um 8:10 Uhr, wir fliegen nonstop von Frankfurt. Der Rückflug geht um 19:20 Uhr.
Unterkünfte haben wir auch bereits einiges zusammengestellt. Die größten Schwierigkeiten habe ich in/um Sossusvlei gehabt, wir haben dort jetzt das Desert Camp bzw. Desert Quiver Camp als unseren Favoriten ausgemacht - ist das eine gute Wahl?
Ich habe mir zwar viele Gedanken gemacht, darauf dass die Tage sehr kurz sind bin ich aber tatsächlich nicht gekommen 🙂 Wann wird es denn in der Regel hell und dunkel im Juni? Ich hoffe, dass generell vom Juni als Reisezeit nicht abzuraten ist.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200606. Okt. 2025 · #7Ich konnte in Mt. Etjo selbst nichts und in der Umgebung nur wenige Unterkünfte finden.
https://www.mount-etjo.com/Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Elchontherun1'250 Beiträge · seit 200906. Okt. 2025 · #8Hallo Lukas,
ich empfehle, die Krokodilzucht in Otjiwarongo wegzulassen. Schade um die Zeit. Diese "Qualzüchterei" muss man sich nicht antun.
In der Mount Etjo Lodge waren wir im Februar d.J. Die Zimmer können wir nicht beurteilen, wir waren auf der Campsite. Wir hatten Dinner gebucht; das Essen hat uns leider gar nicht überzeugt. Außerdem saß man auf Bänken ohne Rückenlehne, das war total ungemütlich und unbequem. Gleich nach dem Essen hat man uns aus dem Restaurant quasi "hinauskomplementiert".
Viel Spaß bei Deiner weiteren Planung.
Grüße vom Elch
NINiclaus_FamiThemenstarter12 Beiträge · seit 202506. Okt. 2025 · #9Elchontherun schrieb:Hallo Lukas,
ich empfehle, die Krokodilzucht in Otjiwarongo wegzulassen. Schade um die Zeit. Diese "Qualzüchterei" muss man sich nicht antun.
In der Mount Etjo Lodge waren wir im Februar d.J. Die Zimmer können wir nicht beurteilen, wir waren auf der Campsite. Wir hatten Dinner gebucht; das Essen hat uns leider gar nicht überzeugt. Außerdem saß man auf Bänken ohne Rückenlehne, das war total ungemütlich und unbequem. Gleich nach dem Essen hat man uns aus dem Restaurant quasi "hinauskomplementiert".
Viel Spaß bei Deiner weiteren Planung.
Grüße vom Elch
Danke für Deine Rückmeldung. Ich habe mich über die Krokodil noch nicht konkret informiert, solche Unternehmen unterstütze ich aber grundsätzlich nicht, daher danke für den Hinweis. Ich bin noch am überlegen, ob wir noch eine Lodge in Mt. Etjo buchen oder zum Abschluss einfach ein kleines Hotel/Guesthouse in Otjiwarongo. Ich kann mir vorstellen, dass man die Abendessen in den Lodges auch mal Leid ist und sich über einen normalen Restaurantbesuch freut.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200606. Okt. 2025 · #10Abschluss einfach ein kleines Hotel/Guesthouse in Otjiwarongo. Ich kann mir vorstellen, dass man die Abendessen in den Lodges auch mal Leid ist und sich über einen normalen Restaurantbesuch freut.
was erhoffst du dir von einer Übernachtung in einer namibischen Kleinstadt? Die einzige Stadt wo man im LAN übernachten sollte, um was zu entdecken, ist Swakopmund. Ich würde immer eine ländliche Unterkunft um Otji suchen, es muss ja nicht Mount Etjo Lodge sein (übrigens bekannt natürlich für die Tierbeobachtungen und das gute Essen... und die altbackenen dunklen Zimmer). Da gibt es ein großes Angebot in aller Himmelsrichtungen.
Bei mir steht 3-4 Mal im Jahr die Krokodilfarm auf dem Programm. Netter Zwischenstopp mit ganz guten Restaurant in schönes Umgebung. Kinder freuen sich über das Streicheln der ganz kleinen Krokodile. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Melanie1982635 Beiträge · seit 202306. Okt. 2025 · #11Wir waren letztes Jahr im Desert Quiver Camp. Würde ich sofort wieder buchen, es war wirklich sehr schön dort. Unbedingt 2 Nächte bleiben! Ihr könnt in der nahegelegenen Lodge frühstücken oder euch auch einen Picknickkorb packen lassen. Haben wir am 1. Morgen gemacht und sind dann ins Sossusvlei gefahren. Am 2. Morgen dann Frühstück in der Lodge.
Abends haben wir uns jeweils ein Braii-Paket bringen lassen und dann vor der Unterkunft gegrillt, es war so toll!
Juni ist generell unter Umständen schon recht kühl nachts. Und ja, die Tage sind kurz. Wenn man sich darauf einstellt, ist es aber trotzdem ok. Vielleicht könntet ihr den Zeitraum auch noch ändern? Evtl. ein paar Wochen früher?!
Sanne2'462 Beiträge · seit 200607. Okt. 2025 · #12Hi Lukas,
im Juni wird es echt früh dunkel und mit Sonnenuntergang ist es dann auch stockfinster. 😉 Daher würde ich die Etappen kürzen und werfe mal diesen Vorschlag in den Ring:
Tag 1 - Windhoek - Ankommen, Mietwagen abholen, Windhoek ansehen
Tag 2 - Fahrt nach Sesriem
Tag 3 - Sossusvlei
Tag 4 - Fahrt nach Swakopmund
Tag 5 - Swakopmund - LivingDesert Tour
Tag 6 - Swakopmund - SandwichIsland Tour
Tag 7 - Fahrt zum Brandberg
Tag 8 - Brandberg
Tag 9 - Etosha
Tag 10 - Etosha
Tag 11 - 'Etosha
Tag 12 - Erongo
Tag 13 - Erongo
Tag 14 - Okonjima
Tag 15 - Fahrt nach Windhoek und abends Abflug
Zu dem "Streichelzoo": Es mag sein, dass Kinder gern Baby-Krokodile streicheln, aber man kann denen auch vermitteln, dass diese Tiere das erdulden, über sich ergehen lassen (müssen). Mama-Kroko will dann ja meist niemand mehr streicheln und auch Baby-Kroko wacht nicht morgens auf und will von Touris begrabscht werden. 😛 Ich gebe aber zu, dass ich alle "Streichelzoo-Camps" ablehne und auch wenig Verständnis für Besucher dort habe. Wieso freut man sich über Tiere in freier Wildbahn, will sie aber betatschen, wenn sie sich nicht wehren können?
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
NINiclaus_FamiThemenstarter12 Beiträge · seit 202507. Okt. 2025 · #13travelNAMIBIA schrieb:was erhoffst du dir von einer Übernachtung in einer namibischen Kleinstadt? Die einzige Stadt wo man im LAN übernachten sollte, um was zu entdecken, ist Swakopmund. Ich würde immer eine ländliche Unterkunft um Otji suchen, es muss ja nicht Mount Etjo Lodge sein (übrigens bekannt natürlich für die Tierbeobachtungen und das gute Essen... und die altbackenen dunklen Zimmer). Da gibt es ein großes Angebot in aller Himmelsrichtungen.
Bei mir steht 3-4 Mal im Jahr die Krokodilfarm auf dem Programm. Netter Zwischenstopp mit ganz guten Restaurant in schönes Umgebung. Kinder freuen sich über das Streicheln der ganz kleinen Krokodile. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.
Viele Grüße
Christian
Ich erwarte mir ein wenig Abwechslung, aber vielleicht habe ich auch eine falsche Vorstellung. Ich war gerade mal per Streetview in 1-2 Kleinstädten und naja, ist jetzt in der Tat nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Danke für Deinen Beitrag, hat mir insofern auch schon weitergeholfen.
Melanie1982 schrieb:Wir waren letztes Jahr im Desert Quiver Camp. Würde ich sofort wieder buchen, es war wirklich sehr schön dort. Unbedingt 2 Nächte bleiben! Ihr könnt in der nahegelegenen Lodge frühstücken oder euch auch einen Picknickkorb packen lassen. Haben wir am 1. Morgen gemacht und sind dann ins Sossusvlei gefahren. Am 2. Morgen dann Frühstück in der Lodge.
Abends haben wir uns jeweils ein Braii-Paket bringen lassen und dann vor der Unterkunft gegrillt, es war so toll!
Danke für die Info und den Erfahrungsbericht - da es bislang auch unser Favorit ist, werden wir das Desert Quiver Camp dann wohl buchen 🙂
NINiclaus_FamiThemenstarter12 Beiträge · seit 202507. Okt. 2025 · #14Sanne schrieb:Hi Lukas,
im Juni wird es echt früh dunkel und mit Sonnenuntergang ist es dann auch stockfinster. 😉 Daher würde ich die Etappen kürzen und werfe mal diesen Vorschlag in den Ring:
Tag 1 - Windhoek - Ankommen, Mietwagen abholen, Windhoek ansehen
Tag 2 - Fahrt nach Sesriem
Tag 3 - Sossusvlei
Tag 4 - Fahrt nach Swakopmund
Tag 5 - Swakopmund - LivingDesert Tour
Tag 6 - Swakopmund - SandwichIsland Tour
Tag 7 - Fahrt zum Brandberg
Tag 8 - Brandberg
Tag 9 - Etosha
Tag 10 - Etosha
Tag 11 - 'Etosha
Tag 12 - Erongo
Tag 13 - Erongo
Tag 14 - Okonjima
Tag 15 - Fahrt nach Windhoek und abends Abflug
Danke - das entspricht im Großen und Ganzen ja dem Vorschlag von Wolfgang, den ich jetzt so erstmal übernommen habe. Und siehe da, irgendwie sieht die gesamte Planung schon viel runder aus. Insbesondere vor dem von mir zunächst nicht berücksichtigten Hintergrund, dass es bereits früh dunkel wird.
Wie ist es denn in Lodges bezüglich Lagerfeuer? Wird dann dort von der Lodge ein Feuer gemacht, an dem sich die Gäste treffen?
Sanne2'462 Beiträge · seit 200607. Okt. 2025 · #15Niclaus_Fami schrieb:
Wie ist es denn in Lodges bezüglich Lagerfeuer? Wird dann dort von der Lodge ein Feuer gemacht, an dem sich die Gäste treffen?
Ja, anders kenne ich das in den Camps/Lodges im südlichen Afrika nicht. Das ist meist auch sehr nett, kommt man doch mit anderen Touristen/Guides in Kontakt. Nehmt unbedingt warme Klamotten mit. Nirgendwo habe ich mehr gefroren als in Namibia oder Südafrika Ende Juni/Juli. 😛
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
NINiclaus_FamiThemenstarter12 Beiträge · seit 202507. Okt. 2025 · #16Sanne schrieb:
Ja, anders kenne ich das in den Camps/Lodges im südlichen Afrika nicht. Das ist meist auch sehr nett, kommt man doch mit anderen Touristen/Guides in Kontakt. Nehmt unbedingt warme Klamotten mit. Nirgendwo habe ich mehr gefroren als in Namibia oder Südafrika Ende Juni/Juli. 😛
Klingt doch super, danke. Dann konkurriert der Sonnenuntergang auch nicht mit dem Abendessen, sondern man kann sich in aller Ruhe den Sonnenuntergang ansehen, im Anschluss noch etwas essen und dann ab ins Bett. 🙂
utaeleonore600 Beiträge · seit 202207. Okt. 2025 · #17Juni ist eine gute Reisezeit. Tagsüber nicht allzu heiss, aber nachts eben empfindlich kalt, wie schon geschrieben. Da kann man durchaus auch einen Pullover gebrauchen.
Um ca 18 Uhr ist es dunkel. Das Lagenfeuer wir meist kurz davor angemacht, da sitzt man dann bis zum Essen. Essen ist meistens recht früh, 18.30.
Bitte beachtet, dass Ihr niemals in der Dunkelheit Auto fahrt. Und immer so plant, dass ihr nicht erst um 17.30 ankommt. Sondern mit mehr Puffer. Autofahren in der Dunkelheit ist bei allen Autovermietern verboten.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. Okt. 2025 · #18Dann konkurriert der Sonnenuntergang auch nicht mit dem Abendessen, sondern man kann sich in aller Ruhe den Sonnenuntergang ansehen, im Anschluss noch etwas essen und dann ab ins Bett. 🙂
Sonnenuntergang im Juni in Windhoek etwa um 18:15 Uhr (Aufgang gegen 7.30 Uhr). Meist richtet sich der Tagesablauf hier im Land ohnehin sehr viel mehr nach der Tageshelligkeit; d. h. frühes Aufstehen und frühes Zubettgehen ist eigentlich üblich. Wenn ihr irgendwo nur eine Nacht seid und am Nachmittag Aktivitäten (Game Drive o.ä.) dort geplant habt, dann solltet ihr im Winter nicht später als etwa 15 Uhr vor Ort sein.
Beste Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
NINiclaus_FamiThemenstarter12 Beiträge · seit 202508. Okt. 2025 · #19Hallo zusammen,
nochmals vielen Dank für Eure bisherigen Hinweise, sie haben uns wirklich total geholfen und uns eine Menge Fahrerei erspart. Die Route sieht insgesamt viel strukturierter aus und wir haben fast ausschließlich 2-3 Übernachtungen, was auch viel entspannter ist.
Flüge, Mietwagen und erste Unterkünfte haben wir jetzt gebucht, der Plan sieht nun wie folgt aus:
TAG - UNTERKUNFT - AKTIVITÄT
Tag 1 - Windhoek - Ankommen, Mietwagen abholen, Windhoek ansehen
Tag 2 - Sossusvlei (Sossusvlei Lodge gebucht) - Fahrt nach Sesriem
Tag 3 - Sossusvlei (Sossusvlei Lodge gebucht)
Tag 4 - Swakopmund (nettes Appartment gebucht) - Fahrt nach Swakopmund
Tag 5 - Swakopmund (nettes Appartment gebucht) - LivingDesert Tour
Tag 6 - Swakopmund (nettes Appartment gebucht) - SandwichIsland Tour
Tag 7 - Brandberg (White Lady Lodge gebucht) - Fahrt zum Brandberg
Tag 8 - Brandberg (White Lady Lodge gebucht)
Anschließend an Tag 8 wurden mehrere Routenvorschläge gemacht, wir konnten uns noch nicht ganz entscheiden, wie es nun weitergehen soll. Die Unterkünfte in Twyfelfontein sagen uns nicht zu 100% zu, außerdem stellen wir uns die Frage, ob sich der Abstecher lohnt. Hier würde man sich ja insbesondere auf das Elefanten-Tracking und die Malerei fokussieren, beides bietet aber auch der Brandberg.
Die Überlegung ist, direkt zum Etosha durchzufahren, das wurde hier auch teilweise empfohlen, Sind die knapp 370km gut machbar an einem Tag? Wirklich viel kann man im Anschluss dann voraussichtlich nicht mehr machen, aber bei den Distanzen ist es natürlich nachvollziehbar, auch mal einen Fahrtag einzulegen. Gibt es interessante Stopps unterwegs? Lohnt sich ggf. eine Zwischenübernachtung? Andernfalls könnten wir sonst auf 4 Nächte im Etosha gehen - oder wäre das zu viel?
Tag 9 - Etosha
Tag 10 - Etosha
Tag 11 - Etosha
Tag 12 - Etosha
Tag 13 - Erongo? Waterberg? Mt. Etjo?
Tag 14 - Erongo? Waterberg? Mt. Etjo?
Tag 15 - Fahrt nach Windhoek und abends Abflug
Melanie1982635 Beiträge · seit 202308. Okt. 2025 · #204 Nächte Etosha sind definitiv nicht zu viel. Wenn ihr zum Andersson Gate reinfahrt, dann dort 2 Nächte und 2 Nächte im Osten. So hatten wir es letztes Jahr. Allerdings hatten wir einen Zwischenstopp bei Ai Aiba im Erongo. Ich würde jetzt mal behaupten, dass die Fahrt vom Brandberg nach Etosha vielleicht 1 Stunde länger ist als bei uns und wir waren definitiv um 15 Uhr schon in Okaukuejo am Wasserloch. Ein kleiner Abenddrive wäre da bei euch vielleicht schon noch drin. Und wenn nicht, dann ist es einfach mal ein Fahrtag.
Zum Brandberg möchte ich noch kurz sagen, dass es keine Garantie für das Elefanten-Tracking gibt. Bei uns waren die Elefanten dieses Jahr so weit weg, dass es nicht angeboten wurde. Aber die Wanderung zur White Lady mit den Felsmalereien war sehr schön. Schade fanden wir es trotzdem, aber vielleicht klappt es dann ein anderes Mal.