mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201522. Aug. 2025 · #1
Hallo zusammen,
unsere 4. Reise nach Namibia soll nun endlich in den Caprivi gehen, wieder Lodgerundreise, am liebsten mit einem Toyota Fortuner. Ich habe es bereits x mal geplant und wir haben es doch nicht geschafft, sei es, dass wir gar nicht fliegen konnten oder doch eine andere Route gewählt haben. Wir planen für Ende Mai 26 für ca. 16 Nächte, davon habe ich die Hälfte für den Caprivi vorgesehen. Gebucht ist noch nichts, von one-way mit Rückflug von Kasane oder Victoria Falls, was ich vor 2 Jahren geplant hatte, bin ich wieder abgekommen. Ich habe also die Herausforderung, die lange Fahrt hin und zurück zu verplanen.
Favorisiert für die 8 Tage Caprivi sind Ndhovu Safari Lodge, Camp Kwando und die Xaro Lodge bei Shakawe.
Ich weiß, ich bin nicht der erste, der hier im Forum die Frage nach der Planung der Strecke stellt. Ich habe auch schon fleißig im Forum gesucht, bin aber immer noch nicht glücklich. Gesucht sind also Unterkünfte an der Strecke Windhoek-Divundu-Windhoek für je 1-2 Nächte. Perfekt wäre, wenn man auf dem Gelände etwas wandern könnte und ein paar Tiere jeglicher Größe dürfen es auch sein.
Die Waterberg-Region haben wir auch schon zwei Mal ausgelassen, in finde dort einfach keine passende Unterkunft. Es wäre aber ein guter Stopp für die letzten zwei Nächte, wenn man etwas durch die Natur laufen könnte und ein gutes Essen hätte.
Ich freue mich auf eure Anregungen!
Liebe Grüße Marc
XYXynxNet145 Beiträge · seit 201722. Aug. 2025 · #2
Ich habe Hakusembe in Rundu in guter Erinnerung. Da kannst du zwar nicht viel auf dem Gelände machen, aber die Lodge liegt schön am Fluss. Außerdem ist gegenüber ein angolanisches Dorf. War interessant und kurzweilig, das Dorfleben rund um den Fluss zu sehen.
Nimm dir für den Caprivi einen Kompressor mit oder zumindest ein Luftdruckmessgerät. Ich musste damals vor dem Horse Shoe abbrechen, weil es zu sandig war und ich keine Luft ablassen konnte. Ansonsten hatten wir damals auch einen Fortuner. War eine gute Wahl. Allerdings 2 Monate später im Jahr.
Xaro Lodge kenne ich nicht. Sind wir nur mit dem Boot dran vorbei gefahren. Wir waren bei Drotskys in den neueren Cabins. War gut! Plan mehrere Bootsfahrten mit ins Budget ein. Ansonsten kannst du von da aus auch noch mit dem Auto einen Ausflug zu Tsodilo Hills machen.
Hallo, Ndhovu Lodge ist sehr schön, Essen sehr lecker, können wir empfehlen, alternativ können wir auch Mobola empfehlen, das ist aber nichts mit wandern, Tiersichtung gehen in Richtung Flusspferde und Krokodile incl. einer reichhaltigen Vogelwelt. Zuden anderen beiden können wir nichts sagen, aber Richtung Camp Kwando ist auch die Kazondwe Loge sehr empfehlenswert. Empfehlenswert auf jeden Fall eine Fahrt in die Kwando Core Area im Bwabwata National Park zum Horse Shoe und auch weiter, allerding 4x4 Voraussetzung wegen längeren Strecken Tiefsand mit teilweise längeren Steigungen, Kompressor für Luftdruck von Vorteil.
Viel Spaß und gute Reise!
utaeleonore600 Beiträge · seit 202222. Aug. 2025 · #4
Verrätst du mal, warum du keinen Gabelflug nehmen willst?
Bei Divundu finden wir auch Ndhovu ganz toll. Die machen auch gerade ihre Zelte neu, und die neuen sind wirklich klasse.
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201522. Aug. 2025 · #5
Danke für eure schnellen Antworten! Ndhovu scheint dann ja wohl eine gute Wahl zu sein.
Ob ich selbst zum Horse Shoe fahre, bin ich mir noch nicht ganz sicher. Wahrscheinlich entscheide ich das erst vor Ort. Mehrere Bootsfahrten sind fest eingeplant 🙂
Hakusembe wäre ein Option für eine Stopp, ist notiert.
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201522. Aug. 2025 · #6
utaeleonore schrieb:Verrätst du mal, warum du keinen Gabelflug nehmen willst?
Klar 🙂 Das hat mehrere Gründe: Zum einen "müssen" wir von und nach Windhoek fliegen, da ich noch Meilen habe, die sonst verfallen. D.h. wir müssten wohl raus aus dem Transitbereich, in Namibia wieder einreisen und neu einchecken. Dann scheinen mir die Einwegmieten deutlich teurer zu sein als noch vor zwei Jahren und die Flüge kämen on top. 2024 hätte ich einen Gabelflug bei Discover gebucht.
Zudem habe ich keine guten Erfahrungen mit Zubringern am Rückflugtag 😎 Vor ein paar Jahren hatten wir mal ein großes Chaos bei der Strecke Durban-Johannesburg. Ich mach das einfach nicht (mehr) gerne, am Rückflug einen Stopp am Anfang. Und umgekehrt, also erst den Flug und dann zurück nach WDH fahren, gefällt mir von der Reihenfolge her nicht.
Hallo, Du suchst an einer Strecke, Wdh-Divundu, von ca 900km Unterkünfte...... Rundu kannst mal Camp Hogo anschauen, Mobola, River Dance, Mahangu, White Sands Lodge. Waterberg Gebiet auch Weavers Rock, allerdings 85 km vom Waterberg weg, aber für einen schönen Tagesausflug zum Plateau gut geeignet. VG
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201123. Aug. 2025 · #8
Hallo, wir haben uns in der Aloegrove Lodge sehr wohlgefühlt. Insbesondere die Wanderung auf dem riesigen Gelände (Johan hat uns mit einer Karte irgendwo ausgesetzt und wir sind dann zu Fuß zur Lodge zurück) hat uns sehr gefallen. Den Waterberg sieht man von den großzügigen Unterkünften, die auf einem Hügel liegen. Man könnte einen Tagesausflug zur Waterberg CS machen und von dort eine Wanderung bis zur Plateau-Kante. (Aufs Plateau darf man nur geführt.) LG aus Puerto de la Cruz Karsten
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201523. Aug. 2025 · #9
R51 schrieb: Du suchst an einer Strecke, Wdh-Divundu, von ca 900km Unterkünfte......
Hm, ok, du hast recht, mein Anliegen war nicht gerade präzise formuliert. 🙂
Ich verzweifle vor allem an der Aufteilung der Strecke. Hin würden wir ja als ersten Stopp im Caprivi Ndhovu haben, d.h. davor wäre zwischen Otavi und Grootfontein aus meiner Sicht sinnvoll, das wäre dann der erste Stopp nach Windhoek.
Zurück von Shakawe gäbe es dann schon mehr Varianten, vor allem - wenn man hin nur 2 Übernachtungen einplant - weil wir da auch 5-6 Tage Zeit haben. Durch den Kopf ging mir z.B. Shakawe - eine Lodge bei Rundu - Frans Indongo oder Waterberg - und irgendetwas und zurück. Für "irgendetwas" wollte ich etwas besonderes. Man könnte noch am Schluss einen Abstecher in den Erongo machen oder gar zwischendrin Etosha Ost einbauen. Okonjima wäre gut gelegen, da waren wir aber schon (als man es noch bezahlen konnte 😎 )
Also, mir geht's im Wesentlichen um das "irgendetwas" auf dem Rückweg und ob einer eine gute Idee am Waterberg hat. Und ich freu mich natürlich über jeden weiteren guten Tipp für diese Strecke.
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201523. Aug. 2025 · #10
Hallo Karsten, danke. Bei der Aloegrove waren wir erst letztes Jahr. Hat uns auch sehr gut gefallen, wäre sicher eine Option. Grüße Marc
am Waterberg, kannn ich die Waterberg Guest Farm empfehlen. Wir hatten ein Bush-Bungalow und waren wirklich begeistert. Schaut euch die Homepage mal an... Wandern kann man direkt von der Farm aus auf den "kleinen" Waterberg oder du fährst ca 15 km zum Waterberg rüber. Falls reiten in Frage kommt, könnt ihr auch einen Ausflug zu Pferd unternehmen. Die Zimmer im Guesthouse habe ich selbst nicht gesehen, sollen aber laut anderen Gästen nicht so toll gewesen sein..
Moin Marc, wir waren die letzten Jahre imm wieder auf der Strecke unterwegs. Dieses Jahr u.a. mit folgenden Unterkünften: - kurz nach Otavi, als stopp-over "Otavi Vineyards Self-Catering"; wir hatten ein sehr nettes kleines Chalet auf dem Weingut; sind spät angekommen und hatten uns eine (überraschend) leckere Flasche Wein und Vesper-Platten mit eigenen Produkten bestellt. Und waren begeistert. Würden wir als stop-over immer wieder machen; auch, weil es so passend an der Fahtstrecke liegt. Sehr nette Menschen. Rundu - Camp Hogo bei Gerd; einfache Zelte, einfaches und günstiges Camp; sehr nette Atmosphäre direkt am Fluss. Nette Gespräche mit dem liebenswerten Gerd und Gästen an der Bar. Taugt auch zum "versacken". Völlig entspannt und ungezwungen. Für uns eine super nette stop-over location. - Mobola - schöne kleine Chalets und CS; werden wir zukünftig mal länger bleiben, hat uns gut gefallen, die Inselbar ist ein tolller Platz: Preis/Leistung klasse. - Nhdovu - Renovierung könnte langsam durch sein; Preise sicherlich etwas gestiegen, aber Atmosphäre, Ausblick, Essen, top! Die neuen Zelte und Bungalows sind schon eine Klasse für sich. Genauso wie der Ausblick von der Terasse auf Elefanten, Hippos, Büffel. - Riverdance - auch gerade renoviert. Machen u.E. die besten game-drives in den Bwabwata und Sunset-Cruise auf dem Kavango. Drives aus unser Sicht "outstanding". Sehr schönes und liebevolles Camp, tolle Bungalows, gute Weine, leckeres Essen, nettes Personal / Eigentümer. Top und völlig entspannt. Camp Kwando und Nambwa waren wir auf den CS. Generell gibt es aber sicherlich noch zig gute Alternativen rund um Divundu. Have fun, Botswanasky
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201523. Aug. 2025 · #13
Moin Botswanasky,
danke für die Tipps! Ich hab nun schon viel Lobendes hier über Riverdance, Ndhovu, Drotsky's und an anderer Stelle über die Xaro Lodge gelesen. Ist denn die Gegend dort so unterschiedlich oder wiederholt sich das? Die drei Stellen sind ja keine 100km auseinander.
Hallo, Naja, soooo unterschiedlich ist die Region nicht. Wenn es da nicht das Aber gäbe. Mobola / Riverdance sind Nachbarn. Die beiden Lodges bieten eine sehr schöne Flusslandschaft mit inseln, Stromschnellen, Felsen, Sonnenuntergänge, was besonders bei Bootstouren in dem Gebiet nicht zu toppen ist. 70 km bis zu den beiden Parks Mahangu und Buffalo. Aber für einen entspannten Aufenhalt sehr schön. Village Touren, Bootscruise, Fishing wird angeboten. Ndhovu eher langweiliger Flusslauf, dafür aber Sicht auf den gegenüber liegenden Buffalo Park und kurzer Weg in beide Parks, auch als Vormittags- oder Nachmittagstour geeignet. Drotskys....ist für mich so Mittelklasse, für einen Stopover ok. Diese Einschätzung bezieht sich aber nur auf die Umgebung und nicht auf die Zimmer, da nur Camper. VG
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201523. Aug. 2025 · #15
Hallo R51, danke für die Einschätzung. Dann werde ich mal versuchen, Mobola oder Riverdance in die Planung einzubinden. Kwando ist aber ganz anders, habe ich verstanden? VG Marc
Schliesse mich der Einschätzung von R51 voll an. Und ergänze: Riverdance und Nhdovu wurden gerade renoviert; schau Dir die Fotos dazu an. Mobola hat uns auch gut gefallen, als Selbstversorger Lodge deutlich günstiger als die anderen beiden. Ist glaube ich die Frage, was Du erleben möchtest und wie du den Tag verbringen willst. Drotskys sehe ich so wie R51.
Hi, Kwando ganz anders? Nicht wirklich. Landschaftlich ändert sich im Caprivi nicht spürbar viel. Der Kwando ist nicht so offen wie der Kavango, und er verliert sich oft in Riedflächen mit teilweise offenen Flächen in der Ebene. Das erleichtert die Tierbeobachtung in der Ferne. . Ich denke da an den Bwabwata. Gilt natürlich nur aus meiner Einschätzung zu den Tagen wo ich dort war. Eine gute Regenzeit kann da einen vollkommen anderen Eindruck hinterlassen. Der Mudum ist schön, wild eben, erfordert aber....sagen wir etwas Mut. Enge Wege und dichterer Busch mit Sandpiste kann schon für sich spannend sein. Kommen dann noch Elefantrn vor und hinter dem Auto aus dem Busch erfordert das besagten Mut. Mut, in der Situation ruhig bleiben zu wollen. Insgesamt bleibt der Caprivi in jedem seiner Teile interessant und abwechslungsreich und man ist ein klein wenig im " richtigen " Afrika. Nur wie lange noch fragt man sich und schaut auf die Mall von Divundu..... VG
mc3009Themenstarter219 Beiträge · seit 201526. Aug. 2025 · #18
Guten Morgen,
so die Routenentscheidung ist getroffen und Flüge gebucht. Wir fahren nur mit einem Stopp bei Otavi zur Riverdance als ersten Stopp im Caprivi, zurück mit Zwischenstopp bei Grootfontein doch noch in den Etosha und dann über die Munsterland Guest Farm zurück.
Mit den Unterkünften kämpfe ich noch ein wenig. Nach 3 Tage Riverdance sind noch 5 Tage für Camp Kwando und Ndhovu offen. Ich bin noch unschlüssig, ob ich 2/3 oder 3/2 buchen soll. Bei der Ndhovu überlege ich noch, ob ich eine Suite nehme oder ein Standard Zelt. Eure Meinungen dazu würden mich interessieren.