Selbst fahren Mahango Core, Buffalo Core, Kwando C

42 Antworten · 3'145 Aufrufe · gestartet 19. Juli 2025 von powerraupe
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1'097 Beiträge · seit 200921. Juli 2025 ·
Jetzt habe ich doch auch nochmal eine „Gegenfrage“. Ihr beide ratet also ernsthaft einem Touristen (in aller Regel ohne spezielle Kenntnisse) dazu, den Kwando Core mit mehr oder minder Strassenbereifung zu bereisen, dazu vor dem Horse Shoe den Reifendruck geschätzt (wie gesagt, ein Gauge gehört nicht zur Ausrüstung) abzulassen und dann mit diesem niedrigen Druck den Rest des Parks, der eben NICHT nur aus Sand besteht, zu befahren?
Themenstarter10 Beiträge · seit 202421. Juli 2025 ·
Guten Morgen und vielen Dank für die Tipps. Die Frage ist für uns ausreichend beantwortet. Wir werden nicht ins Kwando Core fahren. Habt eine schöne Zeit.
611 Beiträge · seit 202421. Juli 2025 ·
@power raupe,
Dein Enschluss steht fest, das ist gut so und ihr werdet auch ohne den Kwando ein schönes Erlebnis haben.
Aber lass uns den Threat noch kurz nutzen, um die Frage von Seyko zu beantworten.
@Seyko. Die Frage war doch, ob der Fortuner für diese Gebiete geeignet ist. Daraufhin wurde gesagt, das dieses Auto nicht geeignet ist. Darauf habe ich widersprochen. Dann die Reifenfrage und ja, der Fortuner hat auch die richtigen Reifen, auch wenn die aussehen wie Strassenprofil...
So nun mit dem "raten zu ja oder nein ".
Heute ist es so, ich stelle eine Frage, die es früher gar nicht gab. Damit meine ich das Vor IT Zeitalter.
Nun kommen sofort die Mahner, Warner, Vermeider, Ängstlichen, Ratgeber und wie man sie heutzutage alle nennen will. Das führt dann dazu, dass das Abenteuer, was ja eigentlich gesucht wird meistens durch Meinungen gar nicht erst stattfindet, oftmals unberechtigt. Die daher rühren, das vollkommen überzogene Vorsicht und Panik verbreitet wird.
Ich gehe natürlich auch davon aus, dass der Mensch ein gewisses Einschätzungsvermögen besitzt. Leute die in Gegenden fahren wie gefragt, die wollen ja in der Regel keine Teerstraße bei Tiersichtungen.
Findet aber nicht statt, da ja vorher abgeraten wird. Das finde ich schade, da kein Grund besteht.
Nochmal Auto, Reifen Ausrüstung.
Wer den Fortuner für solch Gelände abrät, muss technisch auch von dem Hilux abraten. Fortuner und Hilux bekommen werkseitig die gleichen Reifen je nach Produktionszeitraum und Verträgen drauf. Niemnd dürfte dann mit dem Fortuner ins Sossusvlei fahren, zum Angeln an den Strand auch nicht. Man sieht das Auto aber oft an diesen Orten. Bekannte von mir haben mit dem Serienfortuner die Küstentour ab Walfish Bay gemacht.
Jedenfalls finde ich es Schade, dass manches Erlebnis einfach verloren geht, weil die Warnungen dementsprechend ausfallen.
VG
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2025
7'325 Beiträge · seit 200621. Juli 2025 ·
ktp-15.jpg


Ich weiss nicht so genau was ihr gegen den Fortuner habt? Wir sind damit mehrfach die Skelettküste und auch Lüderitz - Walvisbay durch die Dünen gefahren. Das Fahrzeug ist besser ausbalanciert als der Hilux. Unsere Erfahrungen sind durchwegs positiv. Also am Fahrzeug selbst liegt es nicht. Je nach Verleiher kriegt ihr den mit Strassenreifen, AT-Reifen oder MT-Reifen. Mit Strassenreifen die vielleicht auch nicht so gut abgelassen werden können ist es sicher herausfordender.

Ein Messgerät für den Reifendruck kostet 10-15 Euro und gehört nach meiner Meinung eh zu einer persönlichen Grundausstattung für Namibia dazu. Die meisten Messgeräte der Verleiher (speziell die an den Pumpen) taugen nichts.

Wo ihr Recht habt, ist das Kwando Core nichts ist, was man mit dem günstigsten Fahrzeug von irgend einem Vermittler und ohne Kentnisse fahren sollte.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 21. Juli 2025
490 Beiträge · seit 202021. Juli 2025 ·
R51 schrieb:..."echte AT" Reifen braucht, was braucht ihr dann im Khaudom oder beim Dünen und Strandcamping in Mosambik??? ...
Aus meiner Erfahrung ist die Reifenfrage nur bei extremen felsigen Anstiegen und bei Schlamm entscheidend, aber niemals im Sand, egal wie tief der ist. ....
Aber scheinbar brauchen immer mehr Leute den BF in Ausführung Mud Terrain, um Namibia bewältigen können........
das unterschreibe ich mal genau so..... 😎

und wer bitte definiert "A/T" eigentlich .... der Reifenhersteller (und dem ist egal was ihr damit macht)!
"M/T" ist mit ziemlicher Sicherheit in trockenem, weichem Sand dem A/T sogar unterlegen (der M/T kann einfach besser den Wagen einbuddeln...).

Ich habe in meinem Jahren (habe schon eine Menge Geländestrecken gefahren, oftmals auch schlimmer als in Namibia...) alles mögliche an Reifen drauf gehabt, vom normalen europäischem GJR bzw. Winterreifen über A/T und sogar mal M/T, auf Felsen, auf Sand, auf Gravel-Roads, auf Steinen 🤩 , .... Die funktionieren alle, bis sie am Ende sind.

Die Hard-Core-Bereifung M/T ist eher was für Schlammschlachten (Profil setzt sich nicht zu..) , es gibt sogar Modelle die verstärkte Seitenflanken haben, und dann nicht so schnell von einem Stein seitlich durchlöchert werden (also auch ganz gut im felsigen Gelände). Da geht es aber mehr um die Schadensvermeidung.
Ich bin mir sicher, nicht mal die normalen Vermieter wissen genau, was für Spezifikationen der aufgezogene Reifen denn nun wirklich hat (Thema Seitenflanken...) .

Ich möchte auch nicht wirklich zig Kilometer mit dem Hardcore M/T auf Gravel-Roads fahren, die können ganz schön heiß werden dann. So ein A/T ist einfach ein Kompromiss in Sachen Langstrecken-Tauglichkeit, Grip im Sand, am besten noch mit verstärkten Reifenflanken für Felsüberfahrten. Ob das dann wirklich der Fall ist kann man kaum ermitteln bei den Marketingaussagen der Reifenhersteller.

Jedenfalls bin ich mir sicher, dass der Wagen niemals festhängt aufgrund der Reifenwahl, das ist immer der Fahrer der da reinfährt obwohl er es hätte bleiben lassen sollen ... 😈

ach ja: der Fortuner 4x4 kam mir sogar dem Hilux leicht überlegen vor im Gelände, einfach weil er nicht so extrem leicht auf der unbeladenen Hinterachse ist.
Gruß Burkhard
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2025
2'462 Beiträge · seit 200622. Juli 2025 ·
Seit wann spielt bei Sand denn das Profil eine Rolle? Bislang dachte ich immer, es ginge um Reifendruck und Auflagefläche. Früher sind die Südafrikaner mit einem Golf II durch KTP, CKGR und Co. gefahren und haben sich auch nicht alle 50 Meter ausbuddeln müssen. Meiner Erfahrung nach entscheidet eher Wissen über die Fahreigenschaften und das eigene "Arschgefühl" auf der Strecke.

Ich würde es auch begrüßen, wenn bei Aussagen "das Fahrzeug ist ungeeignet" Gründe genannt werden. Ich sehe sehr viel mehr Südafrikaner mit einem Fortuner als mit Hilux rumfahren. Bei der Nxai Pan Zufahrt oder auch im CKGR hatten die nicht mehr "Probleme" als Hilux und Co.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
1'097 Beiträge · seit 200922. Juli 2025 ·
Guten Morgen,

ich fühle mich angesprochen und komme sehr gerne der Aufforderung nach Erklärung nach.
Wie ich in meinen Posts geschrieben habe, was aber scheinbar vielfach überlesen wurde, besteht die Kwando Core Area NICHT nur aus Sand. Ich bin nahezu den kompletten Park gefahren - bis sehr weit rein ganz nah an die botswansiche Grenze. Ich würde somit behaupten, dass ich den Park ganz gut kenne.

Je nach Fahrerfahrung ist der Horse Shoe, der wirklich tiefsandige Teil, durchaus eine Herausforderung. Insbesondere falls es einmal Gegenverkehr gibt. Das Problem beginnt danach. Wenn der TO bspw. einen Fortuner erhält (was wahrscheinlich ist), der mit A/Ts bereift ist, die Strassenreifen ähneln, wird er danach höchstwahrscheinlich ein Problem bekommen. Warum? Es gibt dort sehr viel unterschiedliche Untergründe und Vegetationszonen. Diese Zonen wechseln sich ab. Das sorgt einerseits für eine grosse Abwechslung, ist aber andererseits eine Herausforderung für die Reifen. Spitze Steine, Wurzeln, die in den Track ragen etc pp.

Was ist die Krux daran? Lässt er viel Luft ab (geschätzt oder gemessen ist mir dabei egal), kommt er leichter durch den Hoirse Shoe. Da er aber mit 99,9% Wahrscheinlichkeit keinen Kompressor dabei hat, fährt er den ganzen Park mit diesem Luftdruck und muss damit ebenso wieder nach Kongola reinfahren. Für den Rest des Parks macht das Profil dann eben doch einen Unterschied. Wichtiger als das Profil ist imho aber die Stärke der Sidewalls. Die Gefahr, dass eine Wurzel bspw. ein Loch oder einen Riss in der Sidewall verursacht, ist da sehr real.

Wenn ich eure Kommentare so lese, tut Ihr gerade so, als wäre die Durchquerung eines der einsameren Parks Namibias ein Kindergeburtstag. Als ich zuletzt da war, sind wir zur offiziellen Öffnungszeit beim Schlagbaum gewesen. Das Office war zu und es kam jemand verschlafen und gähnend im Bademantel raus. So viel ist da los.
Den Park zu befahren macht sehr viel Spass aber er ist deutlich einsamer als das Gros der anderen Nationalparks (ich denke selbst im Mudumu ist mehr los) und bietet eben für die falsche Bereifung eine erhöhte Gefahr für Reifenschäden.
Vernünftige A/T Reifen haben verstärkte Sidewalls. Deshalb war meine Aussage so wie ich sie formuliert habe.

Kwando Core hat abenteuertechnisch das höchste Rating der drei Teile des Babwata Parks, da stimme ich überein. Aber bitte mit dem richtigen Equipment.

Liebe Grüsse
Guido
115 Beiträge · seit 202422. Juli 2025 ·
Ich finde die Diskussion hier übrigens sehr gut! Zeigt wie wichtig es ist sich mit dem Thema auseinander zu setzen.

Ich war 8 Jahre in einem Transport-Bataillon und wir haben viel Geländefahrten geübt, auch im Winter auf Eis usw. Wir haben einige Übungen bis zum Abwinken geübt, dazu gehörte aus der Reifenwechsel in schwer zugänglichem Gelände, wenn man nicht so einfach an den defekten Reifen ran kommt. Das übet man im Winter, wenn die Finger einfrieren oder im Sommer, wenn man im eigenen Schweiß badet... Das macht absolut keinen Spaß und ist sehr kräfteraubend. Jemand der das nicht regelmäßig macht, könnte da schnell in eine sehr unangenehme Situation geraten, deswegen wäre ich etwas vorsichtiger mit den Aussagen: "Mach doch, ist easy." Solange wirklich alles gut geht, war es ein toller Ratschlag und der Fahrer ist um ein Erlebnis reicher, wenn's schief geht ist aber die K*cke am dampfen und der Fahrer hätte sich diese Erfahrung sehr viel lieber erspart.

Ich denke ein ganz großer Faktor dabei ist die eigene Erfahrung und was man sich selbst zutraut bzw. sich auch nicht überschätzt! Jemand der z.B. im Allgäu in den Bergen wohnt und Landwirt ist, fährt ganz anders als jemand der in Berlin lebt und immer nur geteerte Straßen in der Stadt gewohnt ist. Deswegen sind pauschale Aussagen, meiner Meinung nach, sowieso ziemlich fahrlässig.

Ich würde mich als ganz passablen Fahrer mit viel Erfahrung einschätzen, trotzdem habe ich immer noch den nötigen Respekt vor jedem Hindernis. Die meisten Schäden sind nicht bei den großen schwierigen Hindernissen passiert, sondern bei den kleinen Unachtsamkeiten oder wenn man leichtsinnig oder auch müde wird.
57 Beiträge · seit 201722. Juli 2025 ·
Hallo zusammen,

Jetzt stelle ich mal eine etwas provokative Frage ( Ist aber nicht provokativ / böse gemeint, sondern wirklich rein interessehalber)

Wie bzw. wo sammelt man denn die Erfahrungen mit Tiefsand, etc., und wir habt ihr die Erfahrungen gesammelt, wenn mans nicht irgendwann einfach mal macht?

Als wir 2017 in Botswana waren, haben wir uns am Ende (u.a. aber nicht nur aufgrund fehlender Erfahrung bei Tiefsand-, Wasserdurchfahrten) dagegen entschieden, von Kasane nach Maun durch den Chobe zu fahren, sondern sind außen rum.

Gerne würde ich das aber irgendwann schon mal machen. Aber bis dahin hab ich ja vermutlich genauso viel bzw. wenig Erfahrung wie vor 8 Jahren...

Schönen Gruß
Gasse
2'400 Beiträge · seit 201122. Juli 2025 ·
Moin Gasse,
ich hab es damals einfach mal gemacht: ohne jede Ahnung, dass man im Tiefsand den Reifendruck erniedrigt und dass man vor Wasserdurchfahrten die Frau 😗 vorausschickt, um die Tiefe zu testen. (Damals gab es noch kein Namibiaforum 🤩 ) Das einzige, was ich konnte, war, den Zauberknopf zu drücken, als ich mich im Sand festgefahren hatte (bei Savuti), das hat ausgereicht.
Nun ist es ja nicht so, dass die Gegend menschenleer ist, wenn das alles nicht reichen sollte, muss man nicht lange auf Hilfe warten.
LG aus HH
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
1'097 Beiträge · seit 200922. Juli 2025 ·
Ich sehe das ähnlich. In Regionen, wo ausser Schweiss und Zeit kein weiterer Nachteil droht, einfach machen und lernen 😄
Es sollte imho einfach etwas los sein, so dass im Fall der Fälle auch Hilfe vorbeikommt. Dazu würde ich bei Tiefsand mind eine Schaufel mitnehmen.

Liebe Grüsse
Guido
1'695 Beiträge · seit 200722. Juli 2025 ·
Die Ababis Farm macht Fahrtraining. Ob da explizit Sand dabei ist, weiß ich nicht. Dünen haben sie jedenfalls.

https://www.ababis-gaestefarm.de/d/erleben/fahrtraining/
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
2'462 Beiträge · seit 200622. Juli 2025 ·
Gasse schrieb:
Wie bzw. wo sammelt man denn die Erfahrungen mit Tiefsand, etc., und wir habt ihr die Erfahrungen gesammelt, wenn mans nicht irgendwann einfach mal macht?

Als wir 2017 in Botswana waren, haben wir uns am Ende (u.a. aber nicht nur aufgrund fehlender Erfahrung bei Tiefsand-, Wasserdurchfahrten) dagegen entschieden, von Kasane nach Maun durch den Chobe zu fahren, sondern sind außen rum.


Schönen Gruß
Gasse
Bei Sand würde ich wirklich sagen "einfach mal machen", denn da kann nicht viel passieren, außer dass man buddeln muss. Bei Wasser rate ICH immer, drumherumzufahren, wenn man unsicher ist, denn eine solche Durchfahrt kann im schlimmsten Fall sehr teuer werden. Daher fahren WIR durch Wasser nur, wenn wir Tiefe und Länge abschätzen können oder es gar keine Alternative gibt.

"Geübt" habe ich seinerzeit bei der Anfahrt Nxai Pan. Da kam ich oben schweißgebadet vor Anspannung an, denn diese erste Erfahrung war von "try and error" geprägt und der Glückseligkeit, nicht in der Hitze buddeln zu müssen. Das kam erst später, als ich übermütig dachte, ich könnte das schon recht gut. 😄
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
7'325 Beiträge · seit 200623. Juli 2025 ·
pollux schrieb:Die Ababis Farm macht Fahrtraining. Ob da explizit Sand dabei ist, weiß ich nicht. Dünen haben sie jedenfalls.

https://www.ababis-gaestefarm.de/d/erleben/fahrtraining/
Wir machen sehr viele Fahrtrainings bzw. Offroadtrainings auf Ababis. Da ist Sand immer ein wichtiger Aspekt.


Bei YouTube ansehen ↗

Allerdings ist das immer im Flussbett. Dünen hat Ababis keine.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 23. Juli 2025
611 Beiträge · seit 202423. Juli 2025 ·
Hallo,
Wollte nur nochmal darauf hinweisen, das man im Sand bei einem Schaltwagen vorsichtig mit seiner Kupplung umgehen sollte. Die kann ruckzuck abgetaucht sein.
Wer kein razsames Fahrtraining machen möchte, ist aus meiner Sicht das beste Übungsterrain das Sossusvlei. Da ist Hilfe im Falle des Falles vorhanden, ob andere Touris oder die Shuttlefahrer.
VG
7'325 Beiträge · seit 200623. Juli 2025 ·
R51 schrieb:
Wollte nur nochmal darauf hinweisen, das man im Sand bei einem Schaltwagen vorsichtig mit seiner Kupplung umgehen sollte. Die kann ruckzuck abgetaucht sein.
Das ist mit ein Grund weshalb wir auch für die Dünen Touren hauptsächlich Hilux und Fortuner empfehlen. Die haben eine sehr gute Automatik die im Sand alles richtig macht, zumindest sobald die Traction Control abgeschaltet ist. So gut und sauber kannst du von Hand nicht schalten, wenn du nicht sehr viel Erfahrung hast. Und wer hat die schon mit einem Mietwagen?

Herzliche Grüsse
Chrigu
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1'695 Beiträge · seit 200723. Juli 2025 ·
Warum ist Traction Control schlecht im Sand? Und wo ist es dann sinnvoll?
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611 Beiträge · seit 202423. Juli 2025 ·
Hi pollux.
Das altivierte Traction Kontroll System verhindert, dass durch zu hohe Drehzahl und Newtonmeter am Rad Schlupf entsteht.
Also wenn ein oder mehrere Räder anfangen durchzudrehen, regelt das System die Drehzahl des Motors automatisch herunter und die Leistung wird vermindert. Das tut es so lange bis die Räder wieder 100% Grip haben.
Im Sand ist das aber kontraproduktiv, da man dort meist mit Schlupf fahren muss.
Bei vielen Autos wird das zum Beispiel im 4 L automatisch deaktiviert.
Somit schaltet man das aber auch manuell aus (4H), um dieses Verhalten der Motorsteuerung durch das System zu vermeiden.
Das System hat aber viele Namen, je nach Marke.
Sinnvoll ist das System z.B. wenn man ganz vorsichtig anfahren muss, bei Schnee oder Eis, oder wenn auf rutschigem Untergrund z.B. eine Kurve zu schnell genommen wird.
VG
zuletzt bearbeitet 23. Juli 2025
7'325 Beiträge · seit 200623. Juli 2025 ·
pollux schrieb:Warum ist Traction Control schlecht im Sand? Und wo ist es dann sinnvoll?
Es ist fast immer sinnvoll und trägt sehr zur Sicherheit des Fahrzeugs bei. Im Sand kann es dich aber bis auf 0 abbremsen. Das ist sehr kontraproduktiv. Alle Toyotas die ich kenne haben Traction Control automatisch ausgeschaltet wenn du im Low bist.

Hier auch noch eine schöne Erklärung der KI:

Die Traction Control funktioniert so, dass sie durchdrehende Räder erkennt und dann die Motorleistung reduziert oder die Bremsen an den durchdrehenden Rädern aktiviert. Das ist auf festem Untergrund super, aber im Sand ist das kontraproduktiv.
Im Sand brauchst du oft kontrolliertes Durchdrehen der Räder, um:

Momentum aufzubauen und zu halten
Die Reifen sich "durchgraben" zu lassen
Eine Art "Paddel-Effekt" zu erzeugen

Wenn die Traction Control eingreift und die Leistung drosselt, während du versuchst durch tiefen Sand zu fahren, kannst du stecken bleiben.
Zusätzliche Tipps für Sand:

Reifendruck reduzieren (auf etwa 1,0-1,5 bar)
4WD Low verwenden für bessere Kontrolle
Gleichmäßige Geschwindigkeit halten
Nicht abrupt lenken oder bremsen

Bei modernen Hilux-Modellen gibt es oft einen speziellen "Sand-Modus" im Terrain-Select-System, der die Traction Control automatisch anpasst. Falls dein Modell das hat, nutze diesen Modus.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 23. Juli 2025
326 Beiträge · seit 201825. Juli 2025 ·
passt nicht zwingend für Namibia, aber Traction Control kann in heimischen Gefilden z.B. bei Eis auch nachteilig sein, wenn ein Rad durchdreht und dadurch dann das ganze Fahrzeug stehen bleibt und man nicht mehr vorwärtskommt (ohne Schneeketten).

ansonsten ist das natürlich ein sehr gutes und wichtiges Fahrsicherheitsfeature. nur eben in solchen Extremsituation nicht hilfreich
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