Braucht Ersttäter Guide auf dem Khowarib Trail?

7 Antworten · 993 Aufrufe · gestartet 12. Feb. 2025 von AnjaB
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Themenstarter1 Beiträge · seit 202512. Feb. 2025 · #1
Hallo Zusammen
Ich heiße Anja, bin 52 Jahre alt und reise am Freitag erstmalig nach Namibia. Ich bin total gespannt und es ist seit langem mein Wunsch. Ich hoffe, trotz Regenzeit auf Tiere und viel Landschaft 😇,
Mein Mann und ich waren schon mehrmals mit dem Rucksack in Asien unterwegs… haben somit keine Afrika Erfahrung. Ich habe viel Zeit hier im Forum verbracht und sage schon mal Danke für die tolle Hilfe bei der Reiseplanung.
Nun zu meiner Frage… ich hatte hier gelesen, dass mehrere Leute hier schrieben, zum Beispiel vom Elephant Song Camp in Begleitung eines Guides Touren gemacht haben
Ich hatte auch einen genannten Kontakt angeschrieben, aber keine Antwort gegeben
Das Elephant Song Camp habe ich in der Mail so verstanden, dass sie keine Guides vermitteln
Hat jemand einen Tipp?
Haltet ihr es für machbar aktuell selbst vom Galton Gate durch die Khowarib Schlucht zu fahren und erst beim Elephant Song Camp zu versuchen einen Guide für 2 Tage zu nehmen? Das wäre nach Waterberg und Etosha unser Plan, erst zur Ongongo Campside und danach zum Elephant Song Camp zu kommen
Danke für gute Ideen
Viele Grüße Anja
P.S. Ich bin mit einem sicheren Autofahrer unterwegs, auch Gelände erfahren, aber ich selbst bin jetzt wo der Abflug am Freitag näher rückt ganz aufgeregt
388 Beiträge · seit 201713. Feb. 2025 · #2
Ist machbar.
Warum ihr überhaupt einen Guide wollt, ist mit nicht klar. Gerade vom Elephant SOng Camp runter in den Hoanib ist ja sehr einfach.

ABER: Wenns regnet, kann man es weder mit noch one guide machen.
Und wie man mit nem 4x4 fährt, solltet ihr schon wissen. Auf jeden Fall den Reifendruck auf 1 bar runter sobalds sandig wird,
Schau mal hier, war vor 1 Jahr: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304527-damaraland-und-namib-wueste-im-februar-2024.html?start=18
zuletzt bearbeitet 13. Feb. 2025
4'129 Beiträge · seit 200813. Feb. 2025 · #3
Jetzt im Februar würde ich als Ersttäter in der Regenzeit den Khowarib Trail vom Galton Gate aus kommend garnicht nicht planen. Der Track führt in wesentlichen Teilen im Flussbett, bzw. kreuzt es mehrfach. Bei Trockenheit anspruchsvoll aber machbar.
Der Aufwand und die Kosten für einen 2-tägigen Guide stehen in keinem Verhältnis zum "Erlebnis".
Tipp: Auf den Gravel bleiben und nur vor Ort fragen, was geht.
Du hast nichts über deine (Berge-)Ausrüstung erwähnt, auch das ist ein entscheidender Faktor.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 13. Feb. 2025
11 Beiträge · seit 202413. Feb. 2025 · #4
CarstenS schrieb:Ist machbar.
Warum ihr überhaupt einen Guide wollt, ist mit nicht klar. Gerade vom Elephant SOng Camp runter in den Hoanib ist ja sehr einfach.

ABER: Wenns regnet, kann man es weder mit noch one guide machen.
Und wie man mit nem 4x4 fährt, solltet ihr schon wissen. Auf jeden Fall den Reifendruck auf 1 bar runter sobalds sandig wird,
Schau mal hier, war vor 1 Jahr: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304527-damaraland-und-namib-wueste-im-februar-2024.html?start=18
Ich bin mal eben beim Überfliegen des Themas kurz deinem Link nachgegangen. Wow was für eine schöne Tour!!! Danke für den tollen Bericht....
7'285 Beiträge · seit 200613. Feb. 2025 · #5
Hallo Anja

Aktuell solltest du keine Trockenflüsse in Namibia befahren. Das ist etwas für die Trockenzeit. In der Regenzeit lässt man das besser bleiben. Aktuell haben wir in ganz Namibia auch sehr starke Regenfälle.

Wenn ihr gar keine Sanderfahrung habt, ist der Khowarib Trail und auch der Hoanib keine gute Idee. Der Weg nach Elephant Song hat zum Teil grosse Powderdust Löcher. Das kann dann so aussehen.

Fam-Fri-24-021.jpg

Das Bild ist aus dem Khaudum. Kann aber auf der Fahrt von Sesfontein nach Elephant Song gleich aussehen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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796 Beiträge · seit 201513. Feb. 2025 · #6
Hallo Anja,

wir sind letzten Juli die Strecke von Erwee (C40) nach Khowarib gefahren. Tagesetappe bei bestem Wetter und alles trocken. An einigen Stellen, hatten wir navigations Probleme und haben uns kurz verfahren. Der Weg ist nicht immer eindeutig zu erkennen und unsere Handys hatten zeitweise kein GPS Signal.
Ich bin Chrigus Meinung und würde da bei möglichem Regen nicht dort langfahren. Ansonsten sollte man gut im Tiefsand und Staub fahren können. Es gibt echt heftige Powder Dust Stellen und wir hatten an einer Flußausfahrt ein wenig Probleme. Sonst ist es eine traumhafte Strecke. gerade der Bereich der Schlucht ist fantastisch. Könnte man aber sicher auch sehr gut von Khowarib aus erkunden und sich dort auch über die Strecke und die befahrbarkeit informieren.

Gruß
Markus

Khowarib.jpg


Ausfahrt aus dem Fluß, im Bereich der Himbasiedlung, kurz vor Khowarib Lodge
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
7 Beiträge · seit 202413. Feb. 2025 · #7
AN CARSTEN!
Anja und ich wollten auch genau diesen Teil von Dir fahren. In deinem tollen Bericht war auch Wasser zu sehen und jetzt hat es wohl auch gut geregnet und da waren wir uns unsicher, inwieweit es noch geht oder eben nicht geht und da kam dann die Idee für diesen Teil einen Guide zu nehmen.
Da Du in der Ecke warst, wir kommen von Olifantsrus und haben dann Ongongo Waterfall Campseite (für das Stück war der Guide gedacht) und danach Elefant Song Camp gebucht. Hast Du noch einen Routentipp an der Stelle ohne die Schlucht ggf. über die C35-->D3710 zum Waterfall Campsite?
1.jpg
zuletzt bearbeitet 13. Feb. 2025
388 Beiträge · seit 201713. Feb. 2025 · #8
Schöne Alternativstrecke außer den C Strasßen gibt es nicht / kenne ich nicht.
Bezüglich Regen ist es natürlich nicht vorhersehbar. Aber die gängigen Wetterapps geben schon bein Einblick.
Wenn es die Tage vorher in Etosha schon geregnet hat / Regen für Sesfontein vorhergesagt ist, würde ich die Strecke nicht fahren.
Wenn davor alles trocken war und absolut nichts vorhergesagt ist für die nächsten 3-5 Tage, dann warum nicht.
Und natürlich ist es eine 4x4 Strecke mit etwas Nervenkitzel, wie von den anderen beschrieben. Aber das ist ja mit der Grund, warum man da langfährt.
Als ich die Strecke zum ersten Mal gefahren bin, war ich auch noch Anfänger, und damals vor 22 Jahren oder so, hatte man kein GPS, nur ne Karte und Beschreibung!