take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201230. Nov. 2024 ·
Tag 9 - 15.10.24 Xakanaxa
Da wir ja schon gestern einen Teil der westlichen Route gefahren sind, wählen wir die östliche Route um nach Xakanaxa zu kommen.
Auf diesem Weg gibt es keine nennenswerte Sichtungen.
Als erstes fahren wir zur Paradise Pan. Hier gibt es noch Wasser.
Waffenkiebitz
Bee-Eater
Warzenschweine
Am Gate von Xakanaxa steige ich aus um uns einzuchecken. Dies ist meist meine Aufgabe.
Als aus dem Office rauskomme laufe ich in Richtung eines Landy von Savanna und bleibe irritiert stehen. Das ist doch gar nicht unserer. Ich komme mit dem Pärchen ins Gespräch und es stellt sich heraus, dass es MooseOntheLoose und Erdferkel aus dem Forum sind. Wir hatten uns vorher noch nie gesehen, doch die Forums-Namen sind uns allen ein Begriff. Und so fangen wir gleich zu erzählen an. Von ihnen erfahren wir auch, dass gestern hier oben in Xakanaxa ein Unwetter mit Gewitter und Starkregen war … vielleicht doch gut, dass wir nicht umbuchen konnten. Seit dem gibt es aber auf der Campsite kein Wasser!!! … weder in der Dusche noch im WC.
Diese Info hätte die Ranger beim Check-in uns auch geben können.
Auch erfahren wir, dass zumindest die Campsite neben ihnen frei war (so viel zu fully booked).
MooseOnTheLoose und Erdferkel setzen ihren Weg fort und wir fahren zur Campsite.
Wir haben Campsite Nr 6, direkt neben den Ablutions … was uns allerdings bedingt durch die Situation nicht wirklich nützt.
Das Empfangskomitee steht jedenfalls schon mal bereit.
Ein großer Elefantenbulle, dem der Busch auf unserer Campsite am Besten schmeckt.
Wir lassen die Elefanten Elefanten sein und arragieren uns auf unserer CS.
Während Jürgen in der Hängematte relaxt, jage ich ein paar Vögeln hinterher.
Crested Barbet (Hauben-Bartvogel)
Black Collard Barbet (Halsband-Bartvogel)
African Hoopoe (Wiedehopf)
Cape Starling (Glanzstar)
Nachmittags starten wir Richtung Maya Pan. Hier im nördlichen Teil des Moremi gibt es noch Wasser.
Dieser Eli versinkt bis zu den Knien (keine Ahnung wie das bei den Elefanten heißt) im Sumpfwasser und ist unaufhörlich am Fressen.
Hippo-Familie schön dekoriert.
Nimmersatt
Graureiher
Als wir zur Campsite zurückkehren sind die Elis noch oder wieder da.
Wir kochen und entfachen ein Feuer, da wir wieder Brot backen wollen.
Während wir dies tun, laufen die Elis im Abstand von 2 m an uns vorbei. Ich bin nur etwas unsicher bezüglich unseres Essen. Was – wenn sie gerade darauf Lust hätten? 🤩
Das Essen interessiert sie allerdings glücklicherweise nicht.
Stattdessen verrichten sie ihr kleines und großes Geschäft vor unserer Haustür.
Den Abend beschließen wir am Feuer und bei einem schönen Sonnenuntergang.
Hallo TAKE OFF`s voller Freude lese ich euren Bericht ( die anderen RB`s von euch übrigens auch ). Daß ihr so ruhig weiter hantieren konntet bei dem Elefantenbesuch zeigt mal wieder , daß ihr schon öfters in Afrika ward und ihr doch einige Erfahrung habt . Bei unserem Elibesuch auf Xakanxa saßen wir wie angetackert auf unseren Stühlen und dachten , daß dies unsere letzten Lebensminuten wären 😈 Das war 2018 und unsere zweite Reise - 1. x Botswana . Nun hoffe ich , bei meiner nächsten Reise im Mai 25 , doch so ähnliche Erlebnisse zu haben und werde dann hoffendlich ein wenig entspannter reagieren . Man hat ja , allein in diesem Forum ,schon zig ähnliche Situationen in Xakanxa beschrieben bekommen - also ist das dort anscheinend fast alltäglich und nicht wirklich gefährlich . Wobei ich natürlich nicht leichtsinnig werden will und großen Respekt vor diesen tollen Geschöpfen habe . nun freue ich mich auf die Fortsetzung . Liebe Grüße und einen schönen 1. Advent Conny
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
das war wirklich ein lustiges Treffen am Gate von Xakanaxa letztens mit Euch. Ja die Elefanten... Ich kann mich nicht erinnern, dass sie uns bei unserem letzten Besuch 2022 so nah gekommen sind im Moremi. Mal abgesehen von dem einen, der uns morgens weckte auf Third Bridge, als er direkt neben unserem Dachzelt durch die Büsche musste.
Dieses Jahr gingen sie auch für unser Empfinden viel zu sehr auf Tuchfühlung. Wir hatten 3 enge Begegnungen. Auf Xakanaxa war mein Mann grad duschen und ich packte am Auto rum. Da kam ein Elefant, der in gebührendem Abstand gefressen hatte, plötzlich zu unserem Auto. Ich bin rasch zur Beifahrertür rein und er trat an die Fahrertür heran und schlug den Rüssel aufs Dach. Nicht doll, aber dennoch laut. Nach dem Motto, hehe, hab ich der einen Schrecken eingejagt. Und weg war er. Nahe North Gate kommt uns ein Bulle auf dem Fahrweg entgegen. Wir halten in gebührendem Abstand an und fahren auf die Seite. Er hätte überall hin ausweichen können oder auch einfach weiter auf dem Weg laufen können. Nein, er kommt auf unser Auto zu, auf meine Beifahrerseite herum und schaut mir etliche Sekunden ganz tief in die Augen. Ich hätte ihn berühren können. Ich muss dazu sagen, ich habe das Handy nach vorn rausgehalten und ein Filmchen von ihm gemacht. Als er dann quasi vor mir steht, hört man mich nur noch rufen: Gerhard, mach das Fenster zu, mach das Fenster zu! Dann bricht der Film ab, weil mir das Handy vor Schreck aus der Hand fällt und die letzte Einstellung zeigt nur noch die Stoßzähne. Bissl Blair Witch Project, falls das jemand kennt. Hinterher dachte ich nur so, in einem Safari Fahrzeug sitzend hätte auch niemand ein Fenster schließen können... Und dann unsere 3. Begegnung auf Third Bridge Nr. 5. Ein wunderschöner großer Platz am Wasser, komplett zugebuscht mit nur einer Ausfahrt. Wir sind kurz vor dem losfahren morgens, die Hecktüre des Buschcampers war aber noch offen, als einer nach dem anderen eine 8rüsselige Herde auf unseren Platz kommt von ganz groß bis ganz klein. Sie kamen um zu bleiben, jedenfalls ziemlich lange. Über eine Stunde standen wir nahe unserem Auto in den geöffneten Türen und haben die Tiere beobachtet. Die Kleinen tollten herum, kamen aber nie näher als 4m oder so. Die Hecktüre zu schließen wurde mir nicht "erlaubt". Irgendwann legten sich die Kleinen zum Schlafen, die Großen schliefen quasi beim Fressen stehend ein und langsam dachten wir uns, dass wir ja doch mal aufbrechen müssten. Wir stiegen nun doch mal ein, ließen das Auto vorrollen, so dass ich Platz hatte, vorsichtig hinten die Hecktüre zu schließen. Langsam trollte sich die Herde zum Wasser runter und wir konnten Meter um Meter fahren. Die Leitkuh gab unsere Ausfahrt frei... Eines muss ich sagen. Die Tiere waren immer friedlich. Wir kennen aber auch andere Geschichten. Deshalb ist immer Vorsicht geboten, man kann es nie wissen. So liebe Dagmar, hast Du eine kleine Episode Reisebericht von uns bekommen. 😄 Liebe Grüße,
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201201. Dez. 2024 ·
Com Schrieb
Daß ihr so ruhig weiter hantieren konntet bei dem Elefantenbesuch zeigt mal wieder , daß ihr schon öfters in Afrika ward und ihr doch einige Erfahrung habt
Liebe Conny, ja, einige Afrika Erfahrung haben wir. Das heißt aber nicht, dass wir den Respekt vor den Tieren verloren haben. Vielleicht bilden wir uns ein, die ein oder andere Situation einschätzen zu können, doch sind es noch immer Wildtiere.
Bei Elefanten halten wir es in der Regel so, wenn sie ruhig und friedlich zu uns kommen, ist alles ok. Leise sein, keine hektischen Bewegungen, damit sie sich nicht erschrecken.
Anders sieht es aus, wenn wir sie überraschen, weil wir sie z.B. in den Büschen nicht gesehen haben. Dann sind wir die Eindringlinge und meist ist dann Rückzug angesagt.
Eine allgemein gültige Formel hiefür gibt es nicht.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201201. Dez. 2024 ·
MooseOnTheLoose schrieb
So liebe Dagmar, hast Du eine kleine Episode Reisebericht von uns bekommen. 😄
Ja, danke für die Episoden. 😁
Ich denke, die Elefanten zeigen mit diesem nicht aggressiven aber deutlichem Verhalten "Ich bin hier der Chef!" Und trotzdem habe ich sie auch lieber etwas weiter auf Distanz.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201201. Dez. 2024 ·
Tag 10 - 16.10.24 Third Bridge
Wir haben nur knappe 30 Km bis Third Bridge zu fahren und können uns daher Zeit lassen.
Von einem entgegenkommenden Fahrzeug bekommen wir den Hinweis, dass nicht weit entfernt ein 2 Tage alter Riss liegt, an dem auch noch mit Löwen sind. Wir können gerne folgen wenn wir mögen.
Natürlich mögen wir.
Der Geruch ist eindeutig. 🤢
3 Löwinnen, 4 Cups und 1 Löwe.
Allerdings stehen erstens schon mehrere Autos dort und obwohl ja sonst überall Trockenheit herrscht, liegen die Löwen am Anfang eines Sumpfgebietes. Und liegen für Fotos nicht wirklich gut.
Daher nur ein paar Fotos.
Wir reißen uns auch relativ schnell los und fahren den Luigi Track und viele kleine anderen Wege. Es gab tatsächlich 1 Situation, in der wir wegen Wassers nicht weiterkamen.
Ansonsten auf Grund der beschriebenen Trockenheit alles easy zu fahren.
Dieser Riss ist schon etwas älter.
Eine große Giraffenherde quert unseren Weg oder wir den ihren.
Wir kommen zur 4th Bridge, die noch immer nicht befahrbar ist und suchen uns einen anderen Weg zu Third Bridge.
Und aus diesem Grunde sollte man die Durchfahrten hier nicht abgehen.
Bereits gegen 10.00 Uhr erreichen wir Third Bridge
Wir melden uns an und sind total überrascht, dass es hier Wifi gibt. Eine schöne Gelegenheit sich mal wieder mit der Außenwelt in Verbindung zu setzen und ein Lebenszeichen nach Hause zu schicken. 😄
Einige Sichtungen des Nachmittag-Drive.
Bei der Rückfahrt haben wir kurz vor der Third Bridge eine Road Blockade. Hier z.B. trauen wir uns nicht vorbeizufahren.
Er schaut immer wieder aus den Büschen und taxiert uns.
Also warten wir und warten… und warten … und warten.. Langsam wird es dunkel und wir überlegen schon was wir tun können.
Dann endlich kommt die Familie ….
Nachdem wir sicher sind, dass kein Nachzügler mehr kommt, fahren wir weiter.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201203. Dez. 2024 ·
Tag 11 - 17.10.2024 Kaziinkini bzw. Sitatunga
Wir verlassen Third Bridge nicht über die Brücke, sondern fahren rechts und nehmen den „Über-Land-Weg“ Richtung Gate.
Hier und da gibt es noch schöne Landschaftsszenen
Und Sichtungen
Wir fahren einige Loops ab, doch je weiter wir Richtung South Gate kommen, je weniger Tiere sind zu sehen – außer Elis natürlich.
Und so beschließen wir den Park zu verlassen.
Unser nächstes Ziel ist die Community Campsite Kaziinkini.
Bereits gegen 11.30 Uhr erreichen wir diese. Und natürlich gibt es ein Empfangskomitee.
Auf einer Tafel steht mein Name und welche Campsite wir haben. Grundsätzlich ist Kaziinkini schön angelegt und auch gepflegt. DOCH: bei dieser Trockenheit ist sie wenig einladend. Es sieht sehr trostlos aus mit den von den Elefanten abgefressenen Bäumen und auf dem was noch übrig ist, liegt der graue Staub.
Trotz allem klappen wir unsere Markise aus und machen bei 38°C eine kleine Mittagspause - umgeben von Elefanten.
Rechts von uns geht eine Herde mit 5 Elis vorbei, links eine mit 8 Elis.
Kurz beratschlagen wir uns und dann steht der Entschluss fest - wir fahren weiter !!! 2-3 Elefanten auf der Campsite ist okay für mich – aber dies ist mir eindeutig zu viel. Was, wenn ich abends bei Dunkelheit zum Toilettenhäuschen will und mir ein Eli im Wege steht, der sich evtl. von meiner Kopflampe gestört fühlt? – Vielleicht bin ich hier etwas zu ängstlich – aber es sind hier einfach zu viele.
Und Tschüss
Wir fahren weiter bis Maun, machen hier noch unsere Einkäufe und hoffen, dass wir in Sitatunga wieder eine CS bekommen.
Dieses Mal haben wir dort sogar die freie Wahl und können eine „Privat-CS“ bekommen (für nur 30Nam$ mehr haben wir unsere eigene Dusche und Toilette). Schön einfach mal ohne Eli-Alarm ruhig schlafen zu können.
Wir können diese Campsite uneingeschränkt als Zwischenstopp empfehlen.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201203. Dez. 2024 ·
Tag 12 - 18.12.2024
Nxai Pan South Camp
Wir verlassen Sitatunga und fahren auf der A3 bis zur Abzweigung nach Nxai Pan.
Und auch hier Elefanten auf der Suche nach Wasser.
Die Zufahrt zum South Gate ist tiefsandig und „ruckelig“.
Und nicht wie anders zu erwarten treffen wir auf unserer Campsite wieder Elefanten.
Wir haben die CS NX2, welche etwas “privat“ liegt. Sie hat einen schönen Blick auf die weite Fläche.
Obwohl sich auch hier wegen der Trockenheit nur wenige Tiere zeigen, gefällt es uns hier sehr gut. Die Ruhe … das Gefühl „Afrika“, die Weite … all das was uns gefällt.
Nachmittags machen wir noch einen kleinen Game Drive zum Wasserloch.
Auch hier die üblichen Verdächtigen.
Elefanten bei der Körperpflege
Trappe
Bis bald
Wir kehren zurück zu unser Campsite.
Auch ein Schakal besucht noch spät abends unsere Campsite und lässt sich nur schwer verscheuchen. Doch irgendwann gibt er auf und verschwindet.
Während wir an der Essensvorbereitung sind schreitet wieder ein Eli (wer denn sonst) vorbei.
Wenn man sich erstmal an die stetige Präsenz der Elefanten gewöhnt hat, ist alles ok.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201204. Dez. 2024 ·
Tag 13 - 19.10.24
Nxai Pan bis Baines Baobab
Oh … welch ein Wunder … beim Aufstehen sind keine Elefanten in Sichtweite.
Nach dem Frühstück packen wir zusammen und fahren ohne große Erwartungen zum Wasserloch, wo wir gegen 7.30 Uhr eintreffen.
Schon von Weitem sehen wir eine Giraffe.
Auch 3 Löwinnen liegen verstreut am Wasserloch.
Doch dann, wir sind kaum angekommen, startet eine der Löwinnen einen Angriff auf die Giraffe.
Glück für die Giraffe - Pech für die Löwin.
Und so kommen sie gemeinsam zurück.
Danach ziehen sich die Löwinnen (3 insgesamt) zurück.
Heute Morgen ist hier echt was los. Ich frage mich, wo die aller herkommen?
Giraffen
Kudus
Zebras
Und dann das! Eine Staubwolke nähert sich dem Wasserloch. Es ist eine nicht enden wollende Anzahl von Büffel.
Es dürften nach unserer Überschlagszählung um die 100 Tiere sein, die sich nun alle um das Wasserloch verteilen.
Hier trauen sich die Löwen nicht ran.
Als alle fertig getrunken haben, ziehen sie in gleicher Ordnung wieder zurück.
Nun trauen sich auch wieder die anderen Tiere ans Wasserloch
Springböcke und Impalas gemeinsam (das sieht man nicht oft).
Es ist wahrlich ein Paradies, das sich uns heute Morgen hier zeigt.
Trotz allem fahren wir noch eine kleine Runde und entdecken ein 2. Wasserloch. Hier sehen wir auch den einzigsten Elefanten für heute. (ohne Bild - Bilder von Elefanten haben wir wahrlich genug. 🤪 )
Außerdem wuselt eine quirlige Perlhühner- Familie herum
Auf dem Rückweg läuft uns noch eine Riesentrappe über den Weg.
Zurück am Wasserloch gibt es keine Veränderung. Die Löwen haben sich in der Schatten der Büsche zurückgezogen und machen was Löwen tagsüber so machen – schlafen!
Zeit für uns, uns von der Nxai Pan zu verabschieden.
Wir hatten hier mehr Sichtungen als wir erwartet haben.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201204. Dez. 2024 ·
Tag 13 - 19.10.24
Teil 2 - Baines Baobab
Unser nächstes Ziel sind die Baines Baobabs. Auch hier hatten wir getauscht. Ursprünglich wollten wir 2 Nächte der Nxai Pan bleiben. Doch haben wir direkt am Gate nach einem Tausch nach Baines Baobab gefragt. Nach mehreren Telefonaten hat dies dann auch geklappt und wir bekommen Campsite Nr 2.
Die Campsite Nr. 1 wird meistens favorisiert, da sie direkt gegenüber den Baines Baobab liegt.
Diese haben wir auch besucht und gewartet, ob noch jemand kommt (fully booked? Oder? Man weiß ja nie!)
Nach einer Weile sehen wir 2 Autos an den Baobabs stehen und fahren dann zu unserer Nr. 2
Im Nachhinein muss ich sagen, dass mir die Nr. 2 sogar besser gefallen hat. Schöner Blick auf die Pan, toller Sonnenuntergang, weitläufig groß, einsam.
Und wenn die Pfanne trocken ist, gibt es auch einen Weg quer zu den Baobabs.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201208. Dez. 2024 ·
Tag 14 - 20.10.24
Von Baines Baobab nach Khumaga
Bereits um 05.30 klingelt unserer Wecker.
Wir wollen zum Sonnenaufgang an den Baobabs sein.
Zu dieser Zeit hat dieser Ort etwas so endlos Friedliches. Die Ruhe, die Weite der Pan. Einfach nur magisch.
Wir warten bis die Sonne diese Stimmung zu Nichte macht, in dem sie aufgeht.
Wir laufen noch etwas zwischen den Baobas herum und fahren nach einer Tasse Tee weiter.
Doch welch ein Erstaunen direkt hinter der ersten Kurve !!?
Keine 200 m von den Baobabs entfernt liegen 2 Löwinnen auf der Pad.
Damit hätte ich nie gerechnet, sonst wäre ich genau wie viele andere nicht in den Baobabs zu Fuß unterwegs gewesen.
Und im Prinzip gibt es hier ja auch keine Beutetiere.
Nach dem wir uns genug gewundert haben und die Löwin die Pad freigibt, fahren wir weiter.
Unser Ziel ist Khumaga in der Makgadikgadi.
Wir nehmen den „kurzen Weg“ über Phuduhudu. Diese Strecke sind wir 2016 schon einmal gefahren und ich hatte sie in keiner schlechten Erinnerung. Seitdem sind nun allerdings 8 Jahre vergangen. Was uns erwartet sich 20 Km übelste Wellblechpiste mit Tiefsand. Wir und auch der Inhalt unserer Autos werden von rechts nach links, von oben nach unten und dazu noch quer geschüttelt.
Irgenwann haben wir es geschafft und kommen an den Boteti, bzw. das was davon noch übrig ist.
Es gibt noch ein paar kleinere oder größere Wasserstellen, an denen sich die Tiers sammeln. Und wie es aussieht, haben wir die richtige Zeit erwischt.
Eine große Zebraherde versammelt sich an den einzelnen Wasserlöchern. Es scheint gar nicht aufzuhören, ständig kommen neue hinzu.
Am Hippopool sind viele Tiere vertreten. Es ist ständiges Kommen und Gehen.
Auch die Geier sind vertreten.
Gegen Mittag erreichen wir Khumaga. Es ist ein kleines einfaches Camp, das alles hat, was wir brauchen. Und natürlich hat es auch ein Empfangskomitee … Elefanten.
Unsere CS ist direkt gegenüber den Ablutions unter einem Schattenbaum. Außer uns ist nur noch eine alleinreisende Weltenbummlerin aus der Schweiz da.
Nachmittags fahren wir nochmals an den Boteti. Nachdem wir den Roadblock überwunden haben, gibt es keine besonderen Sichtungen ...außer Elefanten.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201210. Dez. 2024 ·
Tag 15 - 21.10.2024
Ein Tag - anders als geplant
Früh morgens gibt es ein Gewitter und paar Regentropfen fallen auf das Dachzelt. Ich schlafe wieder ein und werde durch eine Horde Affen geweckt, die sich mit unserer Mülltonne beschäftigen.
Heute ist das Wetter wieder unentschlossen – vielleicht das Einläuten der Regenzeit oder doch noch etwas Trockenzeit?
Auf jeden Fall ist der Himmel stark bewölkt.
Wir fahren trotz Allem morgens früh nochmals zu den Hippo Pools.
Es sind allerdings nur sehr wenig Tiere zu sehen und der Drive hat sich nicht wirklich gelohnt.
Also kehren wir wieder zu unserer Campsite zurück.
Wir frühstücken gemütlich und unterhalten uns noch eine Weile mit der netten Schweizerin.
Dann ziehen wir los. Unser Ziel ist Njuca Hills Camp in der Makgadikgadi.
Je weiter wir Richtung Osten fahren, um so blauer wird der Himmel. Und zu meiner Freude werden auch die Hinterlassenschaft der Elefanten weniger. Langsam wandelt sich die Landschaft von Buschland in eine gelbe Savanne.
Bereits gegen 12.15 Uhr erreichen wir die Njuca Hills Campsite. Die Campsite liegt schön mit einem weiten Blick in die Savanne. Doch es ist erst 12.15 Uhr und es herrschen 40°C.
So ruhig und friedlich es hier auch ist … wir beschließen bis Gweta weiterzufahren und uns dort eine Campsite zu suchen.
Ganz ohne Elis geht es aber auch hier nicht. Dieser Genosse beobachtet uns ganz genau von seinem exponierten Aussichtspunkt.
Allerdings ist die Campsite in Gweta „fully booked“ und auch die Idee in Gweta wieder zu Pulas zu kommen funktioniert nicht. Irgendwie haben wir zu oft „bar“ bezahlt und nun fehlen uns die Pula für Kubu Island. In Gweta gibt es keine Möglichkeit an Bargeld zu kommen. Also fahren wir weiter bis Nata … ziehen Geld … tanken … kaufen ein …. A propos einkaufen - wir kennen jeden Liquor Shop zwischen Maun und Nata 🤩 - und nirgends gibt es alkoholfreies Bier für Jürgen. 🙁 Da habe ich es mit meinem Rotwein doch einfacher. 😗
Letzendlich finden wir in der Nata Lodge Campsite einen Stellplatz.
Da wir ja nun alles andere schon erledigt haben, können wir morgen früh direkt los nach Kubu Island.
Wenn der Tag so auch nicht geplant war, hat er uns und besonders Jürgen sehr gut gefallen.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201214. Dez. 2024 ·
Zwischenbemerkung:
Angefixt durch einen wundervollen Reisebericht von Beatnick wurde ich auf Kubu Island aufmerksam.
Und genau dafür ist das Forum Gold wert.
Wir Formis reisen ... jeder mit einem anderen Plan und in eine andere Region. Jedoch ergeben sich oftmals sich erst durch die Infos in diesem Forum neue Reiseziele und durch die Erfahrungen von uns allen auch neue Anreize.
Daher nochmals vielen Dank an alle Reiseberichtschreiber.