Wir waren im März auf einer Farm südlich von Aranos. Auch dort wurden Proben genommen. Es ist wohl in der Region ein großes Thema, aber es scheint einen guten Zusammenschluss innerhalb der lokalen (Farmer)Community zu geben mit dem Ziel, das zu bekämpfen (davon spricht ja auch der Beitrag). Alle halten es für wahnsinnig, gehen aber davon aus, dass die Entscheidungsträger vor allem ihre eigenen Taschen im Blick haben..
In jedem Fall schadet Aufmerksamkeit sicher nicht..
solitaire1'942 Beiträge · seit 201122. Mai 2024 · #3
Danke Sangwali für den interessanten Beitrag. Ich hab auf Farmen auch schon davon gehört. Ich hoffe, dass die lokale Community auch eine Chance hat, ihren Einspruch durchzubringen. Arbeitsplätze sind immer das "Zauberwort", um dem Profit Einzelner (Unternehmen) Tür und Tor zu öffnen, und die Legitimation für Politiker, die horrendsten Projekte zu bewilligen. Das sieht man nicht nur in Afrika, sondern auch bei uns in Europa. Über die Bedingungen und die Bezahlung der Arbeitsplätze sowie die negativen Aspekte von Projekten redet dann niemand.
Liebe Grüße Solitaire
www.margit-noehrer.com
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Buch: Der glühende Atem der Wüste
Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
Hoffentlich kommt das nicht zustande. Es sind ja nicht nur Menschen betroffen, sondern auch die Tierwelt. Welche von dem verseuchtem Wasser trinken und dann sicherlich eingehen werden. Kommt noch die Problematik hinzu; Uranförderung für Russland. Da es sich ja um ein russisches Unternehmen handelt. Alles andere kann man sich ja denken.
Geplanter Lösungsbergbau im Stampriet-Aquifer. Sicher wissen die Ansässigen Näheres ...
seit Jahren hier (also nicht im Forum, aber in Namibia) ein allgegenwärtiges Thema. Das Wasserministerium hat schon vor Monaten die Lizenzen verweigert, so dass ein Abbau (vorerst) sowieso nicht möglich ist. Schon die Überschrift des Artikels ist falsch. Namibia plant es eben nicht, sondern die russischen Bergbauunternehmen/Investoren (wenn man mehr dazu erfahren will, einfach mal "Headspring" googeln).
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Swakop521'223 Beiträge · seit 201027. Mai 2024 · #6
Gehen wir mal davon aus daß die regierende Swapo das genehmigen wird über die Köpfe und Gesundheit aller Betroffenen hinweg. Ihnen ist die eigene Tasche näher, außerdem sind wohl noch Waffenschulden aus der Zeit des Terrorkampfes zu bezahlen. Und es steht ein chinesischer Luxusbau als Parteizentrale in Windhoek, der wohl noch Bezahlung benötigt.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
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Dazu die Rede des Landwirtschaftsministers von heute: "At the end of the day we cannot survive without water and food, but we can live without coal or uranium. Therefore we believe it is our duty, as Government and responsible citizens, to be cautious about all activities that could negatively impact our scarce, life-giving resource – WATER." 📎 MinisterSpeechStamprietmeeting.pdf
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Die Organisation SAUMA (Stampriet Aquifer Uranium Mining Association) hatte heute einen offenenen Brief in der AZ-Beilage Market Watch abdrucken lassen. Darin nimmt sie Stellung zu verschiedenen Themenbereichen und erklärt warum der Uranabbau in einem wichtigen Wasserkörper, wie es der Stampriet-Aquifer ist, einfach zu viele Risiken birgt und deshalb nicht erlaubt werden sollte. ...
LG Logi
solitaire1'942 Beiträge · seit 201104. Aug. 2024 · #11
Danke für die Info, Logi.
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Swakop521'223 Beiträge · seit 201005. Aug. 2024 · #12
solitaire schrieb:Danke für die Info, Logi.
Es ist absehbar daß Calle Schlettwein in den Ruhestand geht. Damit geht auch die Entscheidung mit ihm, wie dieses in Afrika üblich ist. Was ein Nachfolger entscheidet steht in den Sternen.... Alles ist nur eine Frage der Zeit.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Unterhalb des Kalaharisands besteht die unterirdische Geologie aus einer abwechselnden Folge von wasserführenden Schichten aus porösem Sandstein, den Grundwasserleitern (in orange und gelb) sowie nicht-porösen, wasserfreiem Tonstein (in grau). Die gelben Schichten sind artesisches Wasser, welches darauf deutet, daß das Wasser in einem Bohrloch aufsteigen und sogar an der Oberfläche abfließen kann, wie es stellenweise in den Tälern der Auob- und Nossob-Riviere der Fall ist. ...
LG Logi
TAtacitus1'126 Beiträge · seit 202227. Nov. 2024 · #14
Heute in Al Jazeera Is Russia poisoning Namibia’s water in its hunt for uranium?
Bantry Bay Production GmbH im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD
Dreharbeiten: 20. Mai bis 23. Juni 2025
Mit der wunderbaren, diesmal blonden Julia Koschitz. v.l.n.r.: Sten Mende (DOP), Gustav Schmidt (Rolle Dominik), Michael Klammer (Rolle Vincent), Julia Koschitz (Rolle Hannah), Florian Baxmeyer (Regisseur), Jörg John Werner (Produktionsleiter), Ariane Krampe (Produzentin) Foto: ARD Degeto Film | Bantry Bay Productions GmbH | Willem Vrey
Das Drehbuch stammt von Klaus Arriens und Thomas Wilke, Regie führte Florian Baxmeyer. Gedreht wurde in Namibia in Windhoek, Swakopmund, Wüstenquell, Roessing Mountain und auf der Insel Gran Canaria.
Als ihr Sohn Dominik (Gustav Schmidt) in Namibia spurlos verschwindet, reist die Berliner Kassiererin Hannah Jansen (Julia Koschitz) auf eigene Faust nach Afrika. Begleitet wird sie von Vincent (Michael Klammer), einem scheinbar harmlosen Tourguide. Gemeinsam stoßen sie auf ein Netz aus Korruption, geopolitischen Interessen und persönlicher Schuld.
Zum Inhalt:
Die Welt der 45-jährigen Supermarktkassiererin Hannah Jansen gerät aus den Fugen, als sie einen erschütternden Anruf erhält: Ihr 29-jähriger Sohn Dominik ist in der Wüste Kalahari verschwunden. Sofort fliegt sie nach Windhoek, doch die Ankunft ist ernüchternd: Die örtliche Polizei glaubt nicht mehr daran, den Vermissten noch lebend zu finden. Dominik, ein erfahrener Umweltgutachter mit Fokus auf den dortigen Uranabbau, kannte die Region – und doch fehlt von ihm jede Spur. In seiner verlassenen Wohnung erlebt Hannah auch noch eine weitere Überraschung: Sie trifft dort auf Sima, ihre namibische Schwiegertochter, und ihren fünfjährigen Enkel Robin – von deren Existenz sie nichts wusste. Während Sima ihren Mann bereits für tot erklärt hat, entdeckt Hannah weitere Hinweise: Ein gewaltsamer Einbruch, manipulierte Bremsen am Dienstfahrzeug ihres Sohnes und überall eine Mauer des Schweigens. Was geht hier vor sich? Hannah bricht schließlich auf eigene Faust auf, um in der Wüste nach ihrem Kind zu suchen. Als sie mit Hilfe des Tourguides Vincent herausfindet, welche Machenschaften eines Uran-Konzerns Dominik ans Licht bringen wollte, gerät auch ihr Leben in Gefahr.
„Skeleton Coast“ (AT) ist eine Produktion der Bantry Bay Production GmbH im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD. Produzentin ist Ariane Krampe, als Producer fungiert Felix Schwegler. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann und Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film).
Danke, Carsten, der Film verspricht jede Menge Lacher. Es beginnt schon beim Arbeitstitel "Skeleton Coast" und dem Spielort "Kalahari" mit Szenen aus der "Namib". Das wird ein richtig toller Filmabend 🙂
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Carsten Möhle schrieb:Die Welt der 45-jährigen Supermarktkassiererin Hannah Jansen gerät aus den Fugen, als sie einen erschütternden Anruf erhält: Ihr 29-jähriger Sohn Dominik ist in der Wüste Kalahari verschwunden.
Ich finde es sehr bemerkenswert, dass das Thema Teenagerschwangerschaften und die daraus resultierenden Folgen hier sozialkritisch angesprochen werden. Insbesondere vor dem Hintergrund, da in Namibia die Quote der Schulabbrüche wegen Schwangerschaft sehr hoch ist.
Tembo.Simba 1 schrieb: Kommt noch die Problematik hinzu; Uranförderung für Russland. Da es sich ja um ein russisches Unternehmen handelt. Alles andere kann man sich ja denken.
Russland investiert über 10 Milliarden NAD in namibische Uran- und Ölprojekte Russland hat seine Präsenz im Bergbau- und Energiesektor Namibias mit Projekten im Wert von über 10 Milliarden NAD verstärkt. In der Erongo-Region ist das russische Staatsunternehmen Rosatom über seine namibische Tochtergesellschaft ONE Uranium Ltd. aktiv und erschließt Uranvorkommen an den Standorten Husab und Shiyela. Diese Aktivitäten sind Teil der wachsenden namibischen Partnerschaften im Bereich der Kernenergie und umfassen schätzungsweise Investitionen von über 5 Milliarden NAD. Das russische Unternehmen Geopromining ist in der Region Otjozondjupa an der Gold- und Nichtedelmetallexploration beteiligt, während mit Russland verbundene Unternehmen in Partnerschaft mit lokalen Unternehmen auch in die Offshore-Ölexploration einsteigen. Diese Projekte bringen weitere geschätzte 5 Milliarden NAD an Explorations- und Entwicklungsmitteln ein. Die Abkommen basieren auf Kooperationsabkommen, die Namibia und Russland in den letzten Jahren unterzeichnet haben und die Sektoren Energie, Bergbau, Verteidigung und Bildung abdecken. Namibia begrüßt zwar ausländische Investitionen, fordert jedoch eine stärkere Aufsicht, um Transparenz, Umweltschutz und einen fairen lokalen Nutzen zu gewährleisten.
Dazu gab es gestern einen Bericht in der ARD Sendung "Brisant".
Den habe ich gestern auch zufällig gesehen... aber als es um die Hafenstadt Swakopmund ging, war es mir schon zu viel und ich habe mich auf die Suche nach dem Hafen gemacht...
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