Zu Viert in Südafrika - Nationalparks Nord und Ost

Reisebericht 46 Antworten · 5'785 Aufrufe · gestartet 18. Jan. 2024 von Yoda911
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12. Tag (19.09.2023) Mopani Rest Camp, Kruger National Park
Da wir auch im Mopani Camp zwei Tage bleiben, ist heute kein Umzugstag und da keine konkreten Ziele auf dem Plan stehen, können wir uns ein bisschen 'treiben lassen'. Ich werde mal versuchen, hier mal mehr von den ‚normalen‘ Tieren zu posten, die wir jeden Tag zwischen den besonders erwähnenswerten grauen Riesen oder Katzen in der Berichterstattung etwas vernachlässigen. Ich fürchte allerdings, dass sich schon wieder ein Elefant dazwischen gemogelt hat.
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Die Bilder gesammelt haben wir bei einer Runde über verschiedene Pisten rund um Mopani. Wir wollten allerdings rechtzeitig zurück sein, da wir für den Abend ein Bush Braai, also ein organisierter Gamedrive mit abschließendem Barbeque gebucht. Konni löst damit einen Geburtstagsgutschein ein. Der Sichtungs-Höhepunkt der Fahrt lag eigentlich gleich am Anfang. Wenige hundert Meter nach der Camp-Ausfahrt steuert unser Fahrer eine trockenliegende Wasserröhre direkt unter der asphaltierten Hauptstraße an. Die Röhre dient als Bau für eine Hyänenfamilie und tatsächlich sehen wir genau dort die Hyänen-Mutter mit zwei Kleinen, die wirklich unglaublich süß aussehen. Da es schon stark dämmert, werden die Fotos nicht mehr soo toll, das Erlebnis schmälert das aber kaum.

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Nach einer guten Stunde Fahrt – es ist inzwischen stockfinster – halten wir an einem vorbereiteten kleinen Boma-Platz mitten im Busch vollständig mit Diner-Tisch, Bedienung, Kerzenlicht, Salat- und Grill-Büffet sowie Feuerstelle.

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Es war nicht nur lecker, sondern auch spannend. Tatsächlich saß am Rande des kleinen Platzes ein zusätzlicher Guide mit einem Gewehr als Schutz für uns und die Küchencrew. Zwischendrin machten er und der Fahrer uns auf ein mehrfach wiederkehrendes lautes Geräusch aufmerksam. Sie sind einig, dass das ein rufender Leopard keinen Kilometer entfernt sei.
Nach Abschluss des Essens geht es zurück zum Camp, wobei wir in der Nähe eines kleinen Damms ein nicht ganz so kleines Krokodil erst neben und dann auf der Straße im Scheinwerferlicht sehen, bevor dieses sich leicht genervt ins Wasser gleiten lässt. Den Abschluss bildet dann noch eine African Civet (Zibetkatze*) im Scheinwerferlicht.

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Fazit: Ein Bush Braai sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn dies in einem der Camps angeboten wird. War ein toller Abend, der im Gedächtnis bleibt.

'Nochmal Danke an brisen für die Identifikation
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Eure Wildkatze halte ich eher für ein African Civet. Tolle Sichtung! 😎

Die schönen Eulen!!!!!
Ja und so ein Bush braai ist wirklich ein Erlebnis.
lG brisen SA: 2013 mit Tristan da Cunha und St. Helena, 2014, 2015, 2018, 2022 http://meine.flugstatistik.de/brisen01 https://mtp.travel/users/38408/checklists/locations/map/visited_remaining
zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2024
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13. Tag (20.09.2023) Baluleni Safari Lodge, Balule NR (Greater Kruger)

Die heutige Fahrt führt erst einmal 75 Kilometer nach Süden durch den Park, bevor wir diesen dann nach Westen verlassen wollen. Wir starten bewusst früh, um dann später einen Rastplatz fürs Frühstück anzusteuern.
Dort, am Fuß einer größeren Felsformation, treffen wir einen pensionierten südafrikanischen Deutschlehrer, der mit seinen erwachsenen Söhnen im Uralub ist. Während er Fan von Udo Jürgens ist, stehen seine beiden erwachsenen Söhne eher auf Rammstein. Zum Abschluss dann dir Info: „wir haben übrigens 5-6 Kilometer öst-lich vor einer Stunde Löwen liegen sehen.“ Waaaas?? Warum erzählen die das erst zum Abschied? Wir verkürzen das Frühstück und nichts wie hin. Tatsächlich finden wir nach wenigen Kilometern tatsächlich drei parkende Autos und etwa sechs schlafende Löwen. Einer gut zu fotografieren, die anderen zu flach unter einem Busch und zu weit weg. Auf jeden Fall ein schönes Abschiedsgeschenk vor dem Verlassen des Parks.

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Danach verlassen wir wie geplant den Kruger Park durch das Phalaborwa Gate nach Westen Richtung Baluleni, einer kleinen Lodge im 55.000 Hektar großen Grietje Nature Reserve direkt am Olifants River. Das Nature Reserve sit nicht eingezäunt und teil des Greater Kruger, so dass die Tiere frei zwischen dem Kruger und den benachbarten Reserves ziehen können. Außer bei der Fahrt zwischen Eingang und Unterkunft ist das Selbstfahren im Gebiet untersagt. Als Unterkünfte stehen sechs 2-Personen-Chalets und 2 Safari-Zelte zur Verfügung. Wir haben die Zelte gebucht.
Die Chalets von Baluleni und der kleine Pool liegen angeblich unmittelbar an einer "Elefantenstraße". Wollen wir hoffen, dass dieser Werbespruch sich in der Realität bewahrheitet. Gebucht haben wir hier 'Vollpension plus', also eine Rundumversor-gung inkl. zwei Safari-Fahrten am Tag. Nach Muweti am Anfang des Urlaubs also noch einmal Urlauber-Luxus.
Die Anfahrt ist etwas holprig, gestaltet sich aber sonst problemlos. Die Baluleni Lodge liegt nur 30 min vor dem Gate und glänzt tatsächlich mit einer tollen Lage. Wir lernen den netten Inhaber aus Fulda kennen und beziehen die beiden Safari-zelte, die jeweils auf einem Holzplateau aufgeständert stehen mit Blick direkt auf eine Freifläche auf der angeblich öfter die Tiere zum Fluss ziehen.

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Nach einer Miniabkühlung im Pool - es ist sehr warm - geht es zum Game Drive von 15:30 bis 19:00 Uhr mit einem sehr sympathischen Guide und vielen ‚normalen‘ Sichtungen kehren wir zum Sonnenuntergang zur Abendes-senzeit ins Camp zurück. Per Funk kommt dann die Botschaft "Elefanten im Camp". Der Name Elefantenstraße ist also tatsächlich Programm. Wir steuern das Haupthaus von hinten an und werden von zwei Guides per Taschenlampe hinten ums Haus herum zum mannshoch eingezäunten Boma (Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten drumherum) geleitet. Mehrfach kann man tatsächlich Elefanten sehen, die zwischen Haupthaus, Pool und den Bungalows stehen und an den teilweise gepflanzten Büschen und Bäumen fressen. Insgesamt sich zwei Dutzend Tiere! Im Boma angekommen rücken uns die Tiere während und nach dem Essen dann noch deutlich näher.

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Wir können nicht zum Klo in die eine Richtung und nicht zum Zelthäuschen in die andere. Überall krachen Elefanten in den Büschen und Bäumen rund um uns herum. Die Guides leuchten die Elefanten direkt durch den Zaun aus zwei Meter Entfer-nung an. Die interessieren sich zwar nicht für uns, machen den Weg aber auch nicht frei.
Nach einer Stunde geht es für die anderen vier Gäste in eine Richtung bewacht raus. Wir starten dann noch 45 min später in einem weiten Bogen um die Elis herum hinter der Taschenlampe des Guides zu unseren Zelthäusern. Alle kommen sicher an, aber die Elefanten sind bis lange in die Nacht noch immer in verschiedene Richtungen zu hören, aber Zeltwände auf Holzpo-desten riechen und schmecken nicht. Wir müssen dringend schlafen, um 5:30 startet die Morgentour!
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14. Tag (21.09.2023) Baluleni Safari Lodge, Balule NR (Greater Kruger)

Der heutige Tag war als Ruhe- und Verwöhntag geplant – mit Vollverpflegung und zwei organisierten Gamedrives. Die Weck-zeit 5:15 Uhr war allerdings eine Herausforderung. Unser Fahrer und Guide Name holte uns aus Sicherheitsgründen direkt an den Zelthäusern ab, denn im hinteren Bereich des Camps hielten sich noch immer einige Elefanten auf. Die Fahrt in der erweiterten Umgebung der Lodge war besonders aufgrund der lebhaften Erläuterungen und Beispiele recht interessant. Die unterwegs angetroffenen Tiere waren abwechslungsreich, aber ohne besondere Höhepunkte. Auffällig war die große Anzahl an Giraffen, denen wir begegnet sind.



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Natürlich wieder vieeele Elefanten
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Nach der Rückkehr gegen 9:15 Uhr gab es ein leckeres Frühstück mit Omelette, Orangensaft etc. und danach ein bisschen Faulenzen. Für 13:00 Uhr war der Start zum nächsten Drive geplant. Vorher gab es noch einen kleinen Snack. Wir hatten uns entschieden, den Gamedrive mit einer Bootsfahrt auf dem Olifants River Staudamm upzugraden. Nach einer Stunde Anfahrt kamen wir an der größeren Lodge am Staudamm an, die über eine eigene Bootsanlegestelle verfügt. Das zweistöckige Boot startete nach einer kurzen Wartezeit. Außer uns fünf – der Guide kam mit aufs Boot – war nur noch ein italienisches Pärchen mit ihrer Übersetzerin und Führerin dabei .
Wir schipperten dann etwa 2 ½ Stunde den Staudamm mehr oder weniger rundherum entlang, immer den Blick auf das Ufer gerichtet, um dort vor allem verschiedene Wasservögel vom Kranich bis zur Ente, aber auch ein par Krokodile zu beobachten. Unsere täglichen Begleiter, die Elefanten, waren natürlich auch wieder zu sehen, diesmal in einer neuen Perspektive von der Wasserseite. Die Bootsfahrt wurde extra bis zum Sonnenuntergang um halb Sechs hinausgezogen, so dass es noch einige schöne Fotomotive mit dem untergehenden Lichtball über der Wasseroberfläche gab.

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Nach einer weiteren einstündigen Fahrt waren wir in Baluleni zurück, wo wir direkt vom Safariwagen zum Abendessen ins Boma wechselten. Und Überraschung: es gab heute tatsächlich KEINE Elefanten im Camp.
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15. Tag (22.09.2023) Baluleni Safari Lodge, Balule NR (Greater Kruger)

Der Morning Drive in Baluleni hatte dann noch mal eine Überraschung parat. Wir hatten den Eindruck, unser Guide war ein bisschen zerknirscht, uns keine besonderen Sichtungen geboten zu haben, was wir allerdings gar nicht so empfunden haben. Er war lustig, gesprächig und informativ, mehr wollten wir gar nicht. Während er gerade etwas zu einem Kudu-Pärchen am rechten Wegesrand berichtete, schaute er mehr zufällig in die entgegengesetzte Richtung und ergänzte den angefangenen Satz mit "und übrigens ist da gegenüber eine Gruppe Löwen". Waaas?
Tatsächlich, vielleicht zwanzig Meter vom Weg lag eine größere Löwenfamilie im Licht der aufgehenden Sonne mit mehreren Kleinen! Und wir kamen gerade, als sich die komplette Gruppe nach und nach von der sonniger werdenden Fläche in den Schatten verlagerten. Es gab diverse Fotogelegenheiten vom Aufstehen, Laufen, Räkeln, neuen Schatten-Platz suchen, wie-der Hinlegen, Kuscheln etc. Phantastisch!

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Als dann nach etwa 20 Minuten das nächste Safari-Fahrzeug zu uns dazukam (unser Guide hatte alle per Funk informiert), war die Gruppe komplett am neuen Schattenplatz angekommen. Der Guide war stolz wie Oskar, dass er das Rudel entdeckt hatte und bekam per Funk von mehreren Fahrzeugen ein vielstimmiges Dankeschön für die Ortsbeschreibung. Als dann das dritte Fahrzeug hinzukam, machten wir Platz. Vermutlich haben die anderen Gäste letztlich nur noch einen schlafenden Löwen-Haufen an dem neuen Standort besichtigen können. Die Aktivitätsphase hatten wir vorher für uns allein.
Zurück in der Lodge gab es das letzte Frühstück und dann ging's wieder los. Baluleni hat unsere Erwartungen voll erfüllt.

15. Tag (22.09.2023) Talamati Bushveld Camp, Kruger National Park

Nachdem wir vor zwei Tagen den eigentlichen Kruger Nationalpark verlassen hatten, fahren wir heute wieder über das Phalaborwa Gate in den Park zurück. Bei der Planung haben wir hier ein bisschen jongliert, welcher Weg am sinnvollsten ist. Die Hauptstrecke für uns besteht darin, den kompletten Kruger NP in acht Tagen von Nord nach Süd zu durchfahren. Von der Streckenführung sind dann zwei 'Exkursionen' jeweils nach Westen aus dem Park 'raus und wieder 'rein hinzugekommen. Zwei Tage Baluleni liegen jetzt hinter uns, drei Tage Graskop und Panorama Route kommen dann übermorgen. Dazwischen liegen aber heute und morgen zwei komplette Kruger-Tage. Vorgegeben ist erst einmal nur das Ziel Talamati Bushveld Camp etwa 100 km südlich, die Strecke können wir frei wählen und fahren ein bisschen im Zickzack durch den Park Richtung Talamati. Wir fahren bewusst möglichst nicht die asphaltierte Hauptstraße sondern immer die etwas längere und natürlich deutlich längeren Schotter- und Sand-Nebenstraßen, die oft an Trockenflüssen entlangführen. Die Erwartung weniger Verkehr, mehr Tiere wird voll erfüllt.
Hier die gesammelten Eindrücke 'vom Wegesrand':
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Gegen Mittag kommen wir am Letaba Restcamp vorbei, besichtigen die dortige Elephant Hall, ein Museum, dass insbesondere die großen alten Tusker der letzten Jahre ehrt, aber auch jede Menge informative Darstellungen zu den afrikanischen Elefanten präsentiert. Das Camp ist überfüllt mit ganzen „Herden“ farblich einheitlich angezogener Kindergruppen. Es ist Nationalparkwoche und diverse Kindergärten und Grundschule den umgebenen Communities haben ihre Kids per Bus in den Park gebracht. Beachtlich, wie die Erzieherinnen diese großen Gruppen im Griff haben.
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Unser Tagesziel, Talamati ist eines der kleinen sog. Bushveld Camps im Kruger NP und verfügt nur über ein gutes Dutzend Bungalows, hier 'guest cottages' genannt, die meisten davon mit zwei Schlafzimmern für 4 Personen.
"Talamati" heißt angeblich "viel Wasser" und auch wenn der Fluss zur Zeit völlig trocken wirkt, ist im Flusslauf unterirdisch noch Wasser vorhanden, das die Vegetation grüner hält als in der Umgebung.
Die kleinen eher 'einfacheren' Camps passen deutlich besser zu unser Vorstellung von einem perfekten Afrika-Safari-Tag als die voll ausgestatteten Groß-Camps oder die Luxus-Lodges. Für die afrikanische nicht mehr nur weiße Mittel- und Oberschicht - eine zunehmen interessante Besucher-Zielgruppe für die Nationalparks - ist dies wohl anders. Neu gebaut werden eher luxuriöse Lodges mit eigenem Pool, Restaurant, Freizeitangeboten und exklusiven Safarifahrten. Selbst zu fahren und erst recht selbst zu kochen entspricht nicht den Urlaubsvorstellungen und -ansprüchen dieser Kundengruppe.
Für uns gehört das Selberfahren, Selbermachen, Selberverpflegen zumindest an manchen Tagen auch mit zum Urlaubsfeeling.
Beim Grillen gab es dann noch ein passendes Highlight: Eine Genet = Ginsterkatze an der Terrasse. Trotz des Namens ist die Genet keine Katze, sondern eine große Vertreterin der Mangustenfamilie. Diese gehört hier wohl fast schon zu den Bungalows und wird recht häufig gesehen. Sie nähert sich der Terrasse, bleibt aber sonst scheu. Gefüttert haben wir sie ganz bewusst nicht.

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16. Tag (23.09.2023) Talamati Bushveld Camp, Kruger National Park

Für den heutigen Tag haben wir uns ein paar Pisten und Straßen in der Umgebung unseres Camps herausgesucht, die wir in einer kürzeren Morgentour vor dem Frühstück und einer etwas längeren Nachmittagsrunde erkunden.
Mal wieder das Prob16. Tag (23.09.2023) Talamati Bushveld Camp, Kruger National Park
Für den heutigen Tag haben wir uns ein paar Pisten und Straßen in der Umgebung unseres Camps herausgesucht, die wir in einer kürzeren Morgentour vor dem Frühstück und einer etwas längeren Nachmittagsrunde erkunden.
Mal wieder das Problem: Die vielen Fotos müssen von den vier Kameras auf den Laptop (plus noch einmal extra auf die klei-ne externe Festplatte zur Sicherung). Und danach fehlt die Zeit fürs sorgfältige Sichten, Aussuchen und im Blog Posten.
Dominierend heute schon wieder: Elefanten! Badende und tauchende, große Gruppen neben und auf der Straße oder am Fluss und zuletzt eine Familie direkt vor dem Camptor, die uns 15 min abgehalten haben, zu den Bungalows zurückzukom-men.
Hier noch einmal der Hinweis, dass in diesem Skript die Fotos nicht enthalten sind, sondern in der eigenständigen Galerie anzuschauen sind.

Dominierend heute schon wieder: Elefanten! Badende und tauchende, große Gruppen neben und auf der Straße oder am Fluss und zuletzt eine Familie direkt vor dem Camptor, die uns 15 min abgehalten haben, zu den Bungalows zurückzukommen.


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17. Tag (24.09.2023) Rustique Guesthouse, Graskop

Von Talamati Bushveld Camp fahren wir heute weiter nach Süden durch den Park, wieder viele Nebenstraßen und Loops, um an bessere Sichtungspunkte zu kommen.
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Am Nachmittag geht's durch das Phabeni Gate ein weiteres Mal aus dem Kruger Nationalpark heraus. Diesmal, um die sog. Panorama Route mit dem Hauptort Graskop anzusteuern. Graskop liegt perfekt, um von dort die Panorama Route zu erkunden. dort haben wir Zimmer im Rustique Guesthouse für immerhin drei Tage eine chice Suite reserviert. Vor Ort angekommen erklärt uns der Gastgeber, dass in unserem Apartment der Wasserboiler explodiert ist und er große Schwierigkeiten hat am heutigen Sonntag Handwerker zu bekommen, zumal morgen Feiertag und damit für die Einheimischen ein langes Wochenende ist.

Er hat uns ersatzweise in einer befreundeten Unterkunft (Havana Nights) eine Querstraße weiter untergebracht, nicht ganz so chic und ohne großen Garten. Das Ganze sieht mehr nach einem größeren Mobilhome aus, ist aber sauber und gepflegt. Wir kommen damit klar.

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Die sehr nette Gastgeberin empfiehlt ein uriges Restaurant eine weitere Querstraße entlang, das uns super gefallen hat. Es gab Zebra, Krokodil, Gnu und Rind.
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18. Tag (25.09.2023) Graskop

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der sog. Panorama Route, an der sich die verschiedenen landschaftlichen Highlights aufgereiht sind: Pinnacle Rock, God's Window, Wonder View, Lisbon Falls, Berlin Falls, Bourke's Luck Potholes, Three Rondavels, Blyde River Canyon (angeblich der drittgrößte weltweit - wer’s glaubt). Einen genauen Zeitplan haben wir nicht, wir wollen uns einfach der Strecke entlang umschauen.

Der Start war aber in Harries Pancake House in der Stadt geplant, eine Empfehlung u..a hier aus dem Forum, die sich gelohnt hat.

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Der Tag ist einmal eine völlig neue Erfahrung: viel Forstwirtschaft und damit ein völlig anderer Landschaftseindruck, keine Nationalpark und damit kaum Tiere (außer einige Eidechsen) , dafür vergleichsweise viele Menschen an den Hotspots, die dann auch noch fast alle einen zu bezahlenden Parkplatz haben. Im Laufe des Tages wird es etwas diesig, das Fotolicht damit langsam schwächer. Hinzu kommt, dass man die Route eigentlich von der anderen Seite aus ansteuern müsste, um die Sonne z.B. an den Rondavels von hinten zu haben. Aber die Landkarte können wir uns nicht backen. Die Zahl der tollen Fotos ist letztlich also begrenzt, die Erinnerung trotzdem toll. Obwohl wir uns am Ende der Trockenzeit befinden, sind die Wasserfälle alle noch gefüllt und bieten sehr unterschiedliche Anblicke.
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Wir hatten als Tipp bekommen, in etwa in der Mitte der Panorama Route beim Imbiss „Chubby Pic“ anzuhalten. Ohne den Tipp, wären wir sicher diesem Schild ins Nichts nicht gefolgt, aber vor Ort tat sich dann ein toller Picknickspot auf. Das Chubby Pic besteht eigentlichen nur aus ein paar Blechcontainern und einer großen angebauten Holzterrasse. Diese liegt aber unter schattigen Bäumen und über einem schönen kleinen aufgestauten Flüsschen. Eine idyllische Oase, die man hier absolut nicht erwartet hätte.

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19. Tag (26.09.2023) Graskop

Der zweite vollständige Tag an der Panorama Route führte uns von Graskop nicht wie gestern nach Norden, sondern in den südlichen und westlichen Teil dieses beliebten Urlaubsgebiets.
Programmpunkte sind dabei u.a. die Mac Mac Falls und die Mac Mac Pools, also erneut ein größerer (Doppel-)Wasserfall sowie ein Picknickplatz an einem Fluss-Stück, an dem sich durch einige Felsen gleich mehrere kleiner Becken bzw. Gumpen aufgestaut haben. Baden soll oder darf man anscheinend nicht mehr, der größte natürliche Teich ist abgesperrt. Trotzdem war das Ganze ein super schöne grüne Oase, die wir fast ganz für uns hatten. Von der Infrastruktur könnten hier größere Menschenmengen verteilt an Picknicktischen und Grillplätzen Platz finden. Vielleicht ist hier am Wochenende mehr los.
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Ein weiteres Ziel war das östlich von Graskop gelegene Museumsdörfchen Pilgrims Rest. Hier sind noch entlang einer alten Allee etwa zwei Dutzend historische Holzhäuser erhalten, die heute entweder zu besichtigen sind oder als Souvenirladen oder Café genutzt werden. Historisch heißt, dass der Ort als Goldgräberstädtchen in den 1870er Jahren gegründet wurde und nur eine kurze Blütezeit erlebte. Für unseren Geschmack ist das Ganze ein bisschen zu kommerziell, aber einmal eine interessante Abwechslung für einen Safari-Urlaub.
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Den späten Nachmittag verbringen wir mit einer Pause vor unserer Unterkunft in Graskop. Wir erwarten ein sowohl im Radio als auch von unseren Gastgebern angekündigten angeblich sehr heftigen Gewitter. Allerdings tat sich bis zum Abend …. nichts.
Wir gingen im GlassHouse in der Stadt essen, ein super tolles und empfehlenswertes Restaurant mit einem phantastischen witzige und gut gelaunten Gastgeber. Unsere Coladosen wurden - genau wie bestellt – mit Filzschreiber beschriftet „a ckoe for daddy“, „one form me, too“ und „another one, please“.

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Auch der plötzliche Stromausfall – ein Stunde vor dem angekündigten Loadshedding-Termin – brachte das Personal nicht aus der Ruhe. Es fielen einige Gerichte von der Karte weg, für die der elektrische Ofen gebraucht worden wäre, aber der Kohle-Grill geht immer.
Das angekündigte Gewitter, ein allererster eigentlich zu früher Vorgeschmack auf die anstehende Regenzeit, kam dann in der Nacht, prasselte auf das Dach unserer Unterkunft und war erstaunlich ergiebig.
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20. Tag (27.09.2023) Lower Sabie Rest Camp, Kruger National Park

Regen bestimmte dann letztlich auch den kommenden Tag. Mehr oder weniger Niederschlag immer mal wieder bis etwa 14:00 Uhr - eine neue Afrikaerfahrung für uns.
Zum dritten (und letzten) Mal in diesem Urlaub führt uns unserer Route zurück in den Kruger Nationalpark. Wir fahren als von 'oben' aus Graskop wieder ins Lowfeld hinab. Am Entrance Gate zum Park haben wir inzwischen schon ein bisschen Routine. Die Strecke zur nächsten Unterkunft war dann recht Ereignis- und Tierlos. Es stehen nur immer wieder nass und unglücklich aussehende verschiedene Antilopen am Weg. Wir schieben das auf den Regen.
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Ziel ist das Lower Sabie Rest Camp. Die 2,5 Stunden Nettofahrzeit werden durch diverse Schleifen und Stops zu einer Halbtagesunternehmung. Das Lower Sabie Rest Camp ist eines der ältesten, großen und aufgrund seiner zentralen Lage sehr beliebten Nationalpark-Camps mit einer vollen Ausstattung (Tankstelle, Supermarkt, Souvenirshop, Muggs & Bean-Restaurant mit großer Terrasse). Das Camp liegt entlang des Sabie River, auf den man von verschiedenen Punkten einen guten Blick hat. Wir haben für zwei Nächte Bungalows (BD2U) reserviert. Die Größe des Camps, das eher ein kleines Dorf ist, fällt einem nicht besonders auf. Grund ist wohl insbesondere der große Baumbestand.
Auf dem Weg das Highlight: eine Hyäne, die irgendetwas direkt am Straßenrand beschnupperte und erst ins Gebüsch verschwand, als das Auto auf wenige Meter herangekommen war.
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Wir haben dann erst einmal unseren Doppelbungalow bezogen, es regnete immer noch. Besondners ärgerlich: der Aufbau auf dem Pickup war nicht wasserdicht. Irgendwo drang während der Fahrt Wasser in den Innenraum ein, so dass mehrere unserer Gepäckstücke auf der Unterseite nass geworden sind. Wir konnten den Schaden recht schnell beheben und die betroffenen Kleidungsstücke trocknen. Aber was, wenn man in der Regenzeit unterwegs ist und an mehreren Tagen hintereinander Regen hat. Ein Kofferraum muss definitiv wasserdicht dicht sein. Vielleicht hatten wir Pech mit einem Produktionsfehler, ärgerlich war es allemal.
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Am Nachmittag hörte es auf zu regnen und wir sind für einen eigenen Abend-Drive noch mal los. Und wenn man gar nichts erwartet, passiert es: Unser erster selbst entdeckter und fotografierter Leopard. Er kreuzt direkt vor uns die Straße, als wir zu dem Flussdamm neben dem Camp fuhren. Es gibt einen Schwung hektischer Bilder aus den drei, vier Minuten der Sichtung. Kein gutes Licht, keine ruhige Hand, aber eine Leopard! Der Tag ist nicht nur gerettet, er hat DIE bisher fehlende Sichtung der Big Five geliefert. Selbst gefunden!
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Zurück im Camp war es immer noch nass und empfindlich kühl, so dass wir das Grillen durch eine Besuch des Camp-Restaurant von „Mugg & Beans“ ersetzten.
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20. Tag (27.09.2023) Lower Sabie Rest Camp, Kruger National Park

Regen bestimmte dann letztlich auch den kommenden Tag. Mehr oder weniger Niederschlag immer mal wieder bis etwa 14:00 Uhr - eine neue Afrikaerfahrung für uns.
Zum dritten (und letzten) Mal in diesem Urlaub führt uns unserer Route zurück in den Kruger Nationalpark. Wir fahren als von 'oben' aus Graskop wieder ins Lowfeld hinab. Am Entrance Gate zum Park haben wir inzwischen schon ein bisschen Routine. Die Strecke zur nächsten Unterkunft war dann recht Ereignis- und Tierlos. Es stehen nur immer wieder nass und unglücklich aussehende verschiedene Antilopen am Weg. Wir schieben das auf den Regen.
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Ziel ist das Lower Sabie Rest Camp. Die 2,5 Stunden Nettofahrzeit werden durch diverse Schleifen und Stops zu einer Halbtagesunternehmung. Das Lower Sabie Rest Camp ist eines der ältesten, großen und aufgrund seiner zentralen Lage sehr beliebten Nationalpark-Camps mit einer vollen Ausstattung (Tankstelle, Supermarkt, Souvenirshop, Muggs & Bean-Restaurant mit großer Terrasse). Das Camp liegt entlang des Sabie River, auf den man von verschiedenen Punkten einen guten Blick hat. Wir haben für zwei Nächte Bungalows (BD2U) reserviert. Die Größe des Camps, das eher ein kleines Dorf ist, fällt einem nicht besonders auf. Grund ist wohl insbesondere der große Baumbestand.
Auf dem Weg das Highlight: eine Hyäne, die irgendetwas direkt am Straßenrand beschnupperte und erst ins Gebüsch verschwand, als das Auto auf wenige Meter herangekommen war.
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Wir haben dann erst einmal unseren Doppelbungalow bezogen, es regnete immer noch. Besnodners ärgerlich, der Aufbau auf dem Pickup war nicht wasserdicht. Irgendwo drang während der Fahrt Wasser in den Innenraum ein, so dass mehrere unserer Gepäckstücke auf der Unterseite nass geworden sind. Wir konnten den Schaden recht schnell beheben und die betroffenen Kleidungsstücke trocknen. Aber was, wenn man in der Regenzeit unterwegs ist und an mehreren Tagen hintereinander Regen hat. Ein Kofferraum muss definitiv wasserdicht dicht sein. Vielleicht hatten wir Pech mit einem Produktionsfehler, ärgerlich war es allemal.
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Am Nachmittag hörte es auf zu regnen und wir sind für einen eigenen Abend-Drive noch mal los. Und wenn man gar nichts erwartet, passiert es: Unser erster selbst entdeckter und fotografierter Leopard. Er kreuzt direkt vor uns die Straße, als wir zu dem Flussdamm neben dem Camp fuhren. Es gibt einen Schwung hektischer Bilder aus den drei, vier Minuten der Sichtung. Kein gutes Licht, keine ruhige Hand, aber eine Leopard! Der Tag ist nicht nur gerettet, er hat DIE bisher fehlende Sichtung der Big Five geliefert. Selbst gefunden!

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Zurück im Camp war es immer noch nass und empfindlich kühl, so dass wir das Grillen durch eine Besuch des Camp-Restaurant von „Mugg & Beans“ ersetzten.
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zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2024
770 Beiträge · seit 201727. Jan. 2024 ·
Hallo, was für ein schöner Bericht mit mega schönen Fotos! Unglaublich wie viele Tiere ihr gesehen habt. So toll! Ich freue mich auf die Fortsetzung!
Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter873 Beiträge · seit 201628. Jan. 2024 ·
21. Tag (28.09.2023) Lower Sabie Rest Camp, Kruger National Park

Heute erkunden wir die Umgebung des Lower Sabie Rest Camps, das in einer der tierreichsten Gegenden des Kruger Parks liegt - aber auch in einer der am meisten besuchten Parkteile. Der Regen hatte die Temperaturen deutlich sinken lassen. Heu-te Morgen ging‘s aber wieder mit der gewohnten Sonne los (und am späten Nachmittag hatten wir wieder 36 Grad!)
Die erste Besonderheit: Ein ca 1 m langer Waran spazierte in aller Ruhe vor unserem Bungalow am Grill entlang! Ein interessantes, aber auch etwas beunruhigendes Tier.
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Die nächste spannende Sichtung: Ein todmüder Löwe vor einem gerissenen Impala. Wir hatten allerdings abends an der gleichen Stelle erfahren, dass hier ein Leopard erfolgreich gejagt hatte, aber leider außer Sicht verschwunden war und seine Beute dann durch den Löwen übernommen worden war. Den Löwen wir natürlich auch gern gesehen. Später am Tag auf dem Rückweg sind wir dann noch einmal zu dieser Stelle gefahren. Es standen nun ein paar Autos hier und der Löwe hatte sich etwas weiter zurückgezogen. Allerdings war das Fotolicht besser.
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Eine weitere schöne Sichtung waren zwei Hyänen, die es sich sehr gut getarnt ebenfalls sehr nah neben der Straße gemütlich gemacht hatten. Entdeckt hatten wir die beiden nur, weil die aufgestanden, ein paar Meter herumgelaufen und dann ein paar Meter weiter wieder hingelegt hatte. Während dieser Aktion war sie gut zu beobachten und zu fotografieren, danach war sie wieder nahezu unsichtbar im Gras verschwunden.

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zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2024
Themenstarter873 Beiträge · seit 201628. Jan. 2024 ·
22. Tag (29.09.2023) Biyamiti Bushveld Camp, Kruger National Park

Das heutige Ziel, das Biyamiti Bushveld Camp Camp ist nur eineinhalb Stunden entfernt. Wir haben also heute viel Zeit, uns in diesem Teil des Parks ausführlich umzusehen.
Mit dem Biyamiti Bushveld Camp erreichen wir heute leider schon unsere letzte Unterkunft im Kruger NP. Das Camp ist sehr beliebt und aufgrund seiner geringen Größe schnell ausgebucht. Es besteht aus nur 15 entlang des Flusses aufgereihten Bungalows und verfügt als Bushveld Camp weder über ein Restaurant, noch über eine Tankstelle. Gebucht haben wir ein sog. Guest Cottage (NGC5).
Das Camp ist erreichbar über eine 20 Kilometer lange Zufahrt zumeist entlang des gleichnamigen Flusses, die nur von den wenigen Übernachtungsgästen befahren werden dürfen. Das ist entspricht damit fast einem privaten Game Drive ! Es war eine recht holprige Anfahrt, die aber durch eine schöne Landschaft führte. Wir vereinbarten noch einmal einen Gamedrive mit einem der örtlichen Guides aus dem Camp.
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23. Tag (30.09.2023) Byamiti Bushveld Camp, Kruger National Park

Es ging los zu einen längeren Schleife rund um Biyamiti. Es ist nett, sich noch einmal fahren zu lassen und ein bisschen erklärt und gezeigt zu bekommen. Neben den üblichen Verdächtigen, darunter mal wieder so einige Elefanten, sichteten wir eine faule Hyäne, die sich zum Aufwärmen direkt auf die Straße gelegt hatte.
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Eine Super Sichtung war für uns dieser Adler, der sich kurz zuvor einen Fisch geschnappt hatte und den nun in Stückchen zerriss und frass.

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Am Nachmittag sind wir dann noch eine eigene Runde durch die Straßen der Umgebung gefahren und haben dabei unser einziges Rhino im Kruger Park gesichtet – leider schlafend hinter einem größeren Busch und damit schlecht zu fotografieren.
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Abends beim Grillen kam Wehmut auf. Sind acht Tage Kruger plus 4 Tage Greater Kruger Region morgen wirklich schon vorbei? Irgendwie hat man das Gefühl, immer viel zu wenig Zeit zu haben.
Schluss mit der Wehmut. Der morgige Vormittag wird noch im Kruger verbracht, dann geht es Richtung Johannesberg.
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zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2024
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24. Tag (01.10.2023) noch: Byamiti Bushveld Camp, Kruger National Park

Heute geht es also aus dem Kruger Nationalpark 'raus und die halbe Strecke Richtung Johannesburg. Die Fahrtstrecke sind zwar nur etwa 170 km, aber Google Maps gibt 3,5 Stunden als Fahrtzeit an. Das liegt daran, dass wir die ersten 2 Stunden noch mit gerechnet 25 km/h durch den Park auf unbefestigten Pisten schleichen werden - unser letzter Gamedrive.
Und das mit gutem Erfolg. Noch einmal viele Impalas, Giraffen, Elefanten, dazu Kudu, Wasserbock, Buschbock, Warzenschwein, Zebra, Manguste, Hörnchen, Strauß, Gnu, zwei Löwen, und jede Menge Vögel.
Ein ganz normaler Tag !

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Die Ausfahrt aus dem Malelane Gate war ein kleiner Kultuschock. Wenige Kilometer innerhalb des Parks ist hier ein großer Rastplatz mit Restaurant, mehreren Grills etc. Der Parkplatz war randvoll mit Einheimischen Wochenendurlaubern, die hier mit ihren Familien den Tag verbringen beim Brai. Eine großer Rummel, ein lebendiges Durcheinander. Um so erstaunlicher, dass ein Warnschild am Rand, dass es hier auch Elefanten gäbe, sich tatsächlich bewahrheitet hat. Keine 30 Meter von den Picknickitischen entfernt fraß ein großes Elefant in aller Ruhe das dort stehende Schilfgras und Mensch und Elefant ließen sich gegenseitig in Frieden !

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24. Tag (01.10.2023) Twin Thorne Guestcamp - Saragossa Reserve

Das Gästehaus „Twin Thorns“ ist eine von zwei Unterkünften im Saragossa Reserve. Das Reserve wurde auf dem Gebiet einer alten 1.400 Hektar großen Farm im Eland River Valley eingerichtet. Es liegt perfekt verkehrsgünstig wenige Kilometer neben der Autobahn N4 von Mbombela nach Johannesburg. Wir erhoffen uns noch einen erholsamen Tag in einer landschaftlich schönen Umgebung als Urlaubsabschluss. Große Erwartungen an Tiersichtungen oder Safarifahrten haben wir nicht mehr, sondern lassen das Ganze gern auf uns zukommen.
Super klingt, dass die Unterkünfte in im Saragossa Reserve weitgehend aus eigenen Gebiet stammendes Obst, Gemüse und Fleisch servieren. Es wird also hoffentlich noch mal lecker.
Die Erwartungen werden nicht enttäuscht. Die Fahrt auf der Autobahn nach Westen verlief weitgehend ereignislos, störend waren nur die vielen Laster, die Kohle nach Mosambique fahren.
Das Guesthouse liegt umgeben von einem großen schön gepflegten Garten, die Verpflegung war tatsächlich hervorragend. Das Ganz war ein guter Abschluss zum Füße hochlegen und Koffer packen auf halber Strecke zwischen Kruger und dem Flughafen.

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zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2024
72 Beiträge · seit 200828. Jan. 2024 ·
Hallo Yoda,

Zuerst einmal vielen Dank für Deinen interessanten Bericht und die schönen Fotos!

Bei uns geht es im März wieder los: Eine ähnliche Tour wie Eure, nur dass wir nach Pilanesberg und Madikwe rüber fahren nach Botswana und dort hoch bis zum Chobe River. Danach geht es zurück via Tuli Block nach Mapungubwe und von Nord nach Süd durch den Krüger.
Gerne würde ich Dir noch ein paar Fragen zu Eurer Tour stellen. Ist es ok, wenn ich Dir in den nächsten Tagen eine PN schicke?

Viele Grüße aus Hamburg
Conny
Themenstarter873 Beiträge · seit 201628. Jan. 2024 ·
Enilorac65 schrieb:Hallo, was für ein schöner Bericht mit mega schönen Fotos! Unglaublich wie viele Tiere ihr gesehen habt. So toll! Ich freue mich auf die Fortsetzung!
Liebe Grüsse Caroline
Danke für das Lob.
Es ist aber eindeutig NICHT der Fotograf oder die Hightech-Fototechnik (wir nutzen nur Panasonic-Bridgekameras), es sind einfach die Motive, die die guten Fotos bestimmen.
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zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2024
Themenstarter873 Beiträge · seit 201628. Jan. 2024 ·
Cornelia schrieb:Hallo Yoda,

Zuerst einmal vielen Dank für Deinen interessanten Bericht und die schönen Fotos!

Bei uns geht es im März wieder los: Eine ähnliche Tour wie Eure, nur dass wir nach Pilanesberg und Madikwe rüber fahren nach Botswana und dort hoch bis zum Chobe River. Danach geht es zurück via Tuli Block nach Mapungubwe und von Nord nach Süd durch den Krüger.
Gerne würde ich Dir noch ein paar Fragen zu Eurer Tour stellen. Ist es ok, wenn ich Dir in den nächsten Tagen eine PN schicke?

Viele Grüße aus Hamburg
Conny
Klar. Immer her damit.
Es gibt von uns auch noch eine Blog zu der Resie, auis dem ich hier stückweise den Resiesbericht rüberschiebe. Im Blog steht noch eutlich mehr zur Palnung und zum Drumherum, nicht nur der eigentliche Reisebericht.

suedafrika2023-gelking.blogspot.com/
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