Tinochika1'651 Beiträge · seit 201417. Sept. 2023 · #61
Eulenmuckel schrieb:
@Ingrid und Hartwig: "Eulennest" ist ein wirklich schöner Name. Der passt gut zu unserem Auto. Euch dort einzunisten, nur um unseren Reisebericht zu lesen, könnte etwas langweilig weil langatmig werden. 😉
Hallo Ruth und Uwe,
wer Jahre im Kaokoveld an der roten Tonne verharrt, dem machen ein paar Wochen im Laubacher Eulennest nichts aus, zumal es dort ein rotes Kissen gibt.
Viele Grüße Ingrid und Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
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EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200617. Sept. 2023 · #62
Hallo Tinochikas,
wir haben eure multiplen Persönlichkeiten vergessen. Selbstverständlich macht euch das nichts aus. 😉
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200617. Sept. 2023 · #63
Tag 5 – Montag, 26. Juni – Weiter geht‘s
Meikes Gästehaus, Swakopmund
Heute standen wir schon um halb sieben auf. Wir mussten nämlich unseren Wagen wieder zur Werkstatt bringen, wo noch einige Dinge zu erledigen waren. Genau genommen waren das ziemlich viele, die Stefan und uns auf- und eingefallen waren und bei jedem Gespräch entstanden. So fuhren wir nach dem Duschen noch im Dunkeln zu Namib Campers und gingen die bis dahin bekannten Punkte durch. Zunächst wurde der Schreiner herbei telefoniert, um am Bett noch etwas zu sägen, ein paar Einlegebretter in den Schränken einzupassen und die Tischplatte auf die richtige Größe zu sägen. Dann kam der Polsterer Volker, der spontan Zeit hatte, um unsere Wünsche aufzunehmen: Zwei Abdeckungen für die Reserveräder inkl. Taschen für Grillrost und Abfall, eine Gardine zwischen Fahrerhaus und Kabine sowie gepolsterte Ablagen für die Fotoapparate. Während dessen bastelten die Elektriker bereits an der Wasserpumpe, um diese zum Schweigen zu bringen. Auf der Beifahrerseite montierte ein anderer Mitarbeiter Ruths neuen Sitz. Wir blieben recht lange und besprachen alles genau. Dann brachte uns Stefans Frau Alexandra wieder zurück ins Gästehaus. Obwohl wir viel zu spät für das Frühstück waren, hatten Meike und Klaus auf uns gewartet, und wir bekamen noch Brötchen, Aufschnitt, Müsli und alles andere. Anschließend begann die nächste Runde der Mammut-Einkaufstour, schließlich mussten wir ja die verschimmelten Dinge ersetzen. So erstanden wir bei Bushwhackers – die Mitarbeiter kannten uns inzwischen und grüßten gut gelaunt – einen neuen Potije mit separatem Dreibein, eine Grillzange und weiteres Gedöns. Der rote Teppich war gerade wieder eingerollt.
Dann nahmen wir Meikes Auto und fuhren weiter in die Stadt. Bei Cymot kauften wir ein bisschen Werkzeug und Vorhängeschlösser für die Ersatzräder. Später stellte Uwe fest, dass auch diese nicht passten. Bei Pick‘n Pay kauften wir ein paar Lebensmittel, bei Woermann Broek Hardware ein paar Haken, um uns später selbst einen Potije-Haken zu basteln. Bei Woolworth waren wir auch noch kurz, fanden jedoch nichts. Dann ging es zu Foodlovers, wo wir Obst, Gemüse und Fleisch sowie zwei Stücke Kuchen mitnahmen.
Dann noch schnell zwei Säcke Feuerholz eingeladen und am Superspar geparkt, Rauchfleisch im Namaqua Meat Market und weitere Lebensmittel im Spar eingekauft. Bis auf ein paar Gewürze und eine kleine Pfanne bekamen wir fast alles. Dann waren wir ziemlich platt und schleppten unsere Beute zurück in die Pension. Dort setzten wir uns ein wenig in die Sonne, kochten Kaffee und Tee und aßen die riesigen Stücke Käse- und Apfelkuchen.
Dann meldete sich Stefan, dass seine Frau uns nun wieder abholen käme. Er und sein Team hatten unglaublich viel geleistet. Neben den fertigen Arbeiten von Schreiner und Polsterer waren noch viele Details umgesetzt worden: Spiegelverbreiterungen, Unterfahrschutz, Hupe beim Verriegeln abgestellt, Reifendruck-Kontrollsystem, Feuerlöscher, Beifahrersitz, USB-Anschluss im Armaturenbrett, Silikonfugen zwischen Boden und Schränken, Bett-Aufhängung, schwenkbarer Tisch, lautlose Wasserpumpe, Befestigung im Staufach für Wagenheber, Unterstützungsfedern für Klappdach, Astabweiser vor Markise, Kabelführung für Kühlschrank. Es war erstaunlich, was hier an einem Tag vollbracht worden war und was man so alles an einem Auto herumbasteln kann. Wir freuten uns sehr. Überglücklich fuhren wir vom Hof, jedoch noch ohne uns zu verabschieden. Denn zwei Kleinigkeiten mussten auch morgen noch erledigt werden, wofür wir nochmal vorbeikommen werden. Bei Meike bereiteten wir unser Gepäck soweit vor, dass wir morgen den Rest ins Auto räumen und die Reisetaschen zurücklassen können. Dann setzten wir uns zu den beiden ins Wohnzimmer und aßen Abendbrot. Jeder brachte Brot, Wurst und Käse, und wir saßen bei wie immer guten Gesprächen beisammen. Morgen werden wir mit etwas Verspätung dann hoffentlich endlich aufbrechen. Die ersten Tage in Swakopmund waren sehr aufregend und sehr anstrengend und von permanentem Planen und Einkaufen geprägt. Wir freuten uns schon darauf, am Ende der Reise wieder hier zu sein und dann etwas mehr Qualitäts-Zeit zu haben.
Heute sollte es nun endlich auf Pad gehen. Wir standen früh gegen halb sieben auf, duschten und begannen, alle Sachen aus dem Zimmer in unseren Wagen zu räumen. Insbesondere für die Anziehsachen mussten passende Plätze gefunden werden. Alle Dinge, die wir während der Reise nicht benötigten, packten wir in die große Reisetasche, die wir bei Meike auf dem Garagenspeicher deponierten. Dann frühstückten wir nochmal gemütlich mit unseren lieben Gastgebern und liefen für letzte Besorgungen noch einmal in die Stadt. Bei Mr Price Home kauften wir eine zusätzlich Matratzenauflage, die, wie wir später merkten, natürlich zu klein war. Nach dem Bargeldziehen tauschten wir bei Cymot die zum zweiten Mal zu klein gekauften Vorhängeschlösser um und nahmen nun endlich das passende mit. Und schließlich kauften wir ein paar dicke Arbeitshandschuhe für das Handling mit dem Feuer, denn auch die waren ein Opfer des Schimmels geworden. Wir waren schon wieder ziemlich k.o., als wir kurz vor Mittag bei Meike und Klaus eintrafen. Nun war alles erledigt, und wir verabschiedeten uns fürs Erste von den beiden. Zum Glück kommen wir am Ende der Reise in vier Wochen wieder hier vorbei. Nun fuhren wir ein letztes Mal zu Stefans Werkstatt. Uwe hatte ihm nach unserem Ausflug in die Mondlandschaft ein paar Bilder des Autos geschickt, die er auf seine Facebook-Seite gestellt hatte. Zwischenzeitlich waren schon ein paar Kaufanfragen für den Wagen eingegangen. Lass uns kurz überlegen! NEIN! Es wurden die Gardine und die Radtaschen angebracht. Volker hatte sogar noch die Taschen für die Türinnenseite fertig bekommen. Bis alles montiert war, dauerte es doch wieder einige Zeit. Dann füllten wir noch den Wassertank auf und fuhren vom Hof.
Der letzte Stopp in Swakopmund war der Superspar, wo Ruth nochmal ein paar Kleinigkeiten kaufte. Dann verließen wir endgültig die Stadt auf der B2.
Es waren viele LKWs unterwegs, die wir überholen mussten. Da wir dem Verkehr entgehen wollten, fuhren wir nicht bis Usakos, sondern bogen bei der Spitzkoppe auf die D-Straße und legten die letzten 80 Kilometer auf Gravel zurück.
Es war wunderschön, im Nachmittagslicht durch die namibische Landschaft zu fahren. Natürlich zog sich die Strecke bis zur Erongo Rocks Campsite ein wenig.
Wir checkten ein und bekamen die Campsite Dik-Dik. Diese war sehr aufwendig und schön zwischen Felsen gebaut, mit Bad, Sitzgelegenheiten, Feuerstelle und sogar einem Gaskocher.
Wir richteten uns ein und machten uns mit unserem neuen Camper vertraut. Auch wenn noch nicht alle Handgriffe saßen, machte alles viel Spaß. Uwe startete ein großes Feuer, Ruth bereitete das Abendessen vor: Wildfleisch, Kartoffeln und Salat.
Dabei wurde es schon so empfindlich kalt, dass sämtliche Lagen an Kleidung übereinander gezogen wurden. Uwe spülte den neuen Potije aus, damit wir ihn später auskochen und einbrennen konnten. Die Kartoffeln kochten wir auf unserem Induktionskocher. Das klappte schon ganz gut. Insgesamt schmeckte das Essen hervorragend. Leider war es den ganzen Tag kühl bis kalt gewesen. Und nach Sonnenuntergang fiel die Temperatur zunehmend. Als wir ins Bett gingen, hatten wir nur noch 6,9 Grad. Wir kümmerten uns um den Potije, spülten mit warmem Wasser im Camper das Geschirr und freuten uns über den Sternenhimmel. Sehr lange blieben wir aufgrund der Kälte aber nicht draußen, sondern muckelten uns bald in die Schlafsäcke in unserem Eulennest. 😉
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201418. Sept. 2023 · #65
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Tinochika1'651 Beiträge · seit 201418. Sept. 2023 · #66
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Tinochika1'651 Beiträge · seit 201418. Sept. 2023 · #67
Eulenmuckel schrieb:
Hallo Tinochikas,
wir haben eure multiplen Persönlichkeiten vergessen. Selbstverständlich macht euch das nichts aus. 😉
Liebe Grüße Uwe
Wir haben kurz gegoogelt. Müssen wir uns jetzt Sorgen machen?
“Wie äußert sich eine multiple Persönlichkeit? Die Betroffenen haben zwei oder mehrere Identitäten und weisen Lücken in ihrer Erinnerung von alltäglichen Ereignissen, wichtigen persönlichen Informationen und traumatischen und belastenden Ereignissen auf. Außerdem haben sie viele andere Symptome, einschließlich Depressionen und Angststörungen.” 😄
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Tinochika1'651 Beiträge · seit 201418. Sept. 2023 · #68
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Champagner8'684 Beiträge · seit 201019. Sept. 2023 · #69
Eulenmuckel schrieb: Natürlich zog sich die Strecke bis zur Erongo Rocks Campsite ein wenig.
Warum wundert mich das jetzt nicht? 😐 😗 !
Toll, diese Bilder mit dem stahlblauen Himmel - aber ganz ehrlich, diese Kälte wäre nicht mein Ding! Habt Ihr wenigstens ne Standheizung in euer Muckelmobil einbauen lassen? 😎 .
Über eure Anspielungen über die Qualitytime am Ende der Reise in Swakopmund muss ich ja jetzt schon dauernd lachen 😛 !
Gebt mal bikkie Gas mit Schreiben, sonst wird der Bericht-Stau bei euch noch größer - sagt mein Zaunpfahl!
Topobär5'479 Beiträge · seit 200920. Sept. 2023 · #71
Ich gratuliere Euch zu diesem fantastischen Reisemobil, welches Ihr mit so viel Liebe zum Detail habt ausbauen lassen. Sieht super aus und wird Euch sicherlich viel Spaß bereiten. Wir beschäftigen uns gerade selbst intensiv mit der Planung für ein Reisemobil und wissen deshalb nur zu gut, welch ein Aufwand damit verbunden ist.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200620. Sept. 2023 · #72
@Hartwig und Ingrid (und alle anderen, die zu euch gehören, z. B. Hartwigs Zwillingsbrüder): Ich denke, ihr müsst euch keine Sorgen machen. Euch geht es doch gut. Ihr könnt gleichzeitig im Kaokoveld und z. B. im KTP sein. Das kann nicht jeder. 😉 Ich hoffe, die anderen negativen Symptome habt ihr nicht.
@Bele: Nein, eine Standheizung haben wir nicht. Wir sind doch schließlich im immer-heißen Afrika. 😉 Und es geht hier heute auch weiter.
@Martin: Welcome back aus Botswana. Ausrede akzeptiert.
@Thomas: Vielen Dank und euch ebenso viel Erfolg bei der Planung!
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200620. Sept. 2023 · #73
Tag 7 – Mittwoch, 28. Juni – Erster Gamedrive
Erongo Rocks Campsite – Okaukuejo, Etosha
Die Nacht war totenstill. Erst gegen Morgen hörten wir mehrmals einen Perlkauz rufen, dann stimmten die Frankoline ein und Bülbüls, Rosenköpfchen und Tauben machten das Morgenkonzert komplett. Wir blieben bis halb acht liegen, denn es war ziemlich frisch. Das Thermometer draußen zeigte gerade mal 1,9 Grad beim Aufstehen. Daher verzichteten wir auf das Frühstück und packten nach einer kurzen Katzenwäsche lieber schnell zusammen.
Rosenköpfchen
Maskenbülbül
Kapturteltaube
Die Campsite war wirklich schön und luxuriös, aber wir wollten das heute nicht richtig nutzen. Die Sonne schien zwar, aber die Luft war eisig. Wir kletterten noch etwas in den Felsen herum, aber dann war uns so kalt, dass wir froh waren, ins Auto zu steigen und die Heizung aufzudrehen.
Die Ausfahrt vom Stellplatz war ziemlich eng, und so wendeten wir das Auto lieber und fuhren auf dem gestrigen Weg zurück. Nachdem wir uns von der Camp-Managerin verabschiedet hatten, ging es nach Nordosten Richtung Omaruru.
Der Weg durch die Erongo-Berge war wunderschön und kurvig. In der Stadt gab es eine Polizeikontrolle. Gut, dass Uwe morgens noch seinen Führerschein parat gelegt hatte. Hinter Kalkveld bogen wir nach Norden auf die M63, eine sehr gute Schotterstraße. Eigentlich wollten wir dort irgendwo anhalten und frühstücken, fanden aber kein passendes Plätzchen. Außerdem war es immer noch sehr frisch. Ein Stück weiter kreisten zahlreiche Geier am stahlblauen Himmel. Die meisten von ihnen waren Weißrückengeier, es hatten sich aber auch einige Ohrengeier darunter gemischt.
Weißrückengeier
Und einer mit Ohren!
Als wir am Zaun vorüberfuhren, flogen sie auf und verteilten sich in den umliegenden Bäumen. Der Grund für das große Geiertreffen war schnell ausgemacht. Das arme Kudu wird wohl nicht mehr!
In Outjo tankten wir nochmal voll und hielten hinter der Stadt an einem Rastplatz. Nun war es bereits Mittag, und wir hatten großen Hunger. Es gab Marmeladen- und Käsebrote. Auf Kaffee und Tee verzichteten wir. Ruth hatte sich aus Protest gegen die immer noch sehr niedrigen Temperaturen sicherheitshalber während des Picknicks in eine Decke gehüllt.
Auf der Weiterfahrt piepste plötzlich die Reifendruck-Kontrolle. Im ersten Moment waren wir ein wenig erschrocken. Aber dann stellten wir fest, dass ein Vorderreifen zu viel Luft hatte. Durch die Erwärmung des Reifens war auch der Druck darin angestiegen, der ohnehin etwas hoch war. So ließen wir ein bisschen ab, und das Problem war behoben. Bis wir den Etosha erreichten, war es bereits 14:00 Uhr. Rasch hatten wir uns am Anderson’s Gate registriert. Über Ombika machten wir einen ersten kleinen Umweg Richtung Camp. Dort war mächtig was los. Hauptsächlich Zebras drängelten sich um die schmale Wasserrinne und löschten ihren Durst. Die ersten Oryx und Springböcke ließen sich auch schon blicken.
Gut gelaunt ging es weiter nach Okaukuejo. Gegen 15:00 Uhr erreichten wir das Camp, checkten ein und erhielten Campsite Nummer 7. Die war leider mittendrin gelegen und ziemlich klein, dafür war der Weg zur Toilette und zum Wasserloch aber nicht weit. Im Shop kauften wir die traditionelle Etosha-Karte und etwas Feuerholz. Während Ruth duschte, rief Uwe einen Kollegen zurück, der ein Problem mit einer Software analysieren musste. Kurz schauten wir noch beim Wasserloch vorbei. Nicht weniger als 40 Elefanten aller Altersstufen waren dort versammelt und tranken oder spielten. Die Kameras lagen noch im Auto, und wir hatten so gar keine Lust, sie zu holen. Erst mal gemütlich ankommen und genießen. Wir freuten uns sehr über diesen Anfang.
Erst als die Herden langsam abwanderten, beschlossen auch wir aufzubrechen und eine erste kleine Runde durch den Park zu drehen. Bei Nebrownii bot sich uns schon bald ein typisches Bild. Von Weitem kamen zwei Elefantenbullen zielstrebig über die Ebene zur Wasserstelle gelaufen. Die beiden tranken und tranken und drehten sich dabei für alle Zuschauer fotogen in jede Richtung.
Bei Gemsbokvlakte sahen wir keine Tiere, und auch bei Olifantsbad gab es nichts zu entdecken. Die große Party fand heute irgendwo anders ohne uns statt. Trotzdem waren wir nicht enttäuscht und freuten uns darüber, einfach wieder hier zu sein und auch über einige Oryx, Springböcke und Zebras entlang des Weges. Außerdem sahen wir viele Gackeltrappen.
Straußenweibchen
Weißbürzel-Singhabicht
Richtig spektakulär war der Gamedrive jedoch nicht. Zurück in Okaukuejo starteten wir das Feuer und schauten zum Sonnenuntergang am Wasserloch vorbei. Wieder waren einige Elefanten und Springböcke dort. Im Vergleich zu unserem letzten Besuch fiel uns positiv auf, dass sich hier alle Besucher sehr rücksichtsvoll benahmen. Es wurde nur flüsternd und sehr leise gesprochen, obwohl das Wasserloch gut besucht war.
Wir genossen es sehr, direkt vor Ort zu sein. In der letzten Zeit hatte Ruth vor lauter Sehnsucht manche Stunde parallel zur Webcam verbracht und tatsächlich ab und an Löwen oder Hyänen erblicken können.
Da das nun aber nicht der Fall war, verließen wir den Theaterplatz und machten uns daran, unser Abendessen vorzubereiten. Wir grillten eine Boerewors und kochten Blumenkohl und Brokkoli. Dazu gab es geröstetes Brot mit Butter und Knoblauch. Es war sehr lecker. Nach dem Abwasch setzten wir uns noch für eine halbe Stunde ans Wasserloch. Zwei Elefanten standen dort, und auch das ein oder andere Nashorn schaute vorbei. Uns wurde es aber schnell zu kalt, und so verzogen wir uns in unsere kleine Wohnung.
kalachee1'059 Beiträge · seit 200621. Sept. 2023 · #74
Hallo ihr Lieben
Das neue Eulennest macht sich echt gut auf den Bildern von auf Pad. 😎
Die Erongo Rocks Campsite schaut wirklich schön aus! Wir hatten sie auch auf dem Plan für die letzten beiden Übernachtungen auf dem Rückweg in Richtung Windhoek für kommenden Februar, sind dann aber trotzdem wieder auf Spitzkoppe umgeschwenkt. Nun «gluschtet» es mich aber doch irgendwie, mal noch eine neue Campsite auszuprobieren. Lohnt es sich? Könnte man auch Wandern oder Laufen (Trailrunning) in der Gegend/ auf dem Gelände?
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200621. Sept. 2023 · #75
Hallo Sam,
wir waren auch zum ersten mal bei Erongo Rocks. Das war eine Empfehlung von Claudia (Clax). Auch wenn wir nur recht kurz dort waren, hat es uns gut gefallen. Es gibt dort verschiedene Wanderwege, aber auch Trailrunning ist möglich. Infos findest du hier:
H.Badger1'823 Beiträge · seit 201622. Sept. 2023 · #76
Liebe Ruth, lieber Uwe, wow - was für ein tolles Gefährt! Ich freue mich total für euch und bin sicher, dass ihr mit diesem wunderbaren Vehikel ganz großartige Reisen durch eure Lieblingsregion erleben werdet! Falls eine ähnliche Entscheidung für uns in einigen Jahren aktuell werden sollte, weiß ich ja nun, an wen ich mich vertrauensvoll wenden kann. 😉 Herzliche Grüße von der anderen Rheinseite! Sascha
Malbec661 Beiträge · seit 201522. Sept. 2023 · #77
Liebe Muckels
Herzlichen Glückwunsch zu eurem fantastischen Eulennest. Total beneidenswert! Ich wünsche euch eine gute und unfallfreie Fahrt in die rollende Zukunft. Ihr macht alles richtig, denn man lebt nur einmal, und ihr lebt eure Träume. Liebs Grüessli Judith
Liebe Eulenmuckels, das Auto sieht echt super aus! Glückwunsch zu diesem tollen neuen - zeitweiligen - Zuhause! Gruß, NASA
Sadie1'835 Beiträge · seit 201522. Sept. 2023 · #79
Sehr cool, euer SafariMobil! Und macht sich bestens in euren Bildern. Ich gratuliere euch zu diesem neuen “Kind” und ich denke es hat schon einen Namen? Wenn nicht, dann hätten wir Formis sicher einige Ideen. Wear it in good health! Or in this case… drive it in good health. Ich wünsche euch viele großartige und pannenfreie Safari Tage mit eurem coolen Untersatz. Freue mich auf Etosha, waren wir doch auch dort anfangs August für zwei Wochen. (Ach die Straßenzustände 😈 ) Liebe Grüsse Von Katrin
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200622. Sept. 2023 · #80
@Sascha: Vielen Dank für deine Nachricht. Du kannst dich jederzeit an uns wenden. Ich hoffe, wir sehen uns auch bald mal wieder. Liebe Grüße zurück
@Judith und NASA: Auch euch vielen Dank für die guten Wünsche!
@Katrin: Nein, wie oben schon erwähnt, hat das Auto noch keinen Namen. Aber "Eulennest", wie von Ingrid und Hartwig vorgeschlagen, gefällt uns schon sehr gut.