Einfachste Orga Krueger NP?

32 Antworten · 3'029 Aufrufe · gestartet 25. Juli 2023 von Forist
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397 Beiträge · seit 202126. Juli 2023 · #21
Hallo Peter,

wir haben unsere Kruger Tour 2022 so organisiert:

Flug (komplett gebucht über LH) über FFM und JNB nach Kruger Mpumalanga International Airport (MQP). Die Buchung über LH hatte den Vorteil, dass wir den Aufenthalt in Joburg zeitlich knapp wählen konnten, da wir bei Verspätung der LH-Maschine automatisch auf eine spätere Maschine umgebucht worden wären. Der Flughafen MQP ist sehr angenehm und Geld kann man dort auch ziehen.

Mittelklasse-SUV über Europcar, Abholung direkt am Airport. Wir hatten reichlich negative Kritiken über Europcar im Netz gelesen, aber bei uns lief alles absolut korrekt und wir haben einen ziemlich neuen (nur gut 15.000 km gefahrenen) Haval bekommen. Die Sitzhöhe war angenehm hoch und der Platz für zwei Personen völlig ausreichend.

Haupteinkauf beim großen Spar-Markt in Malelane, kurz vor dem Gate. Dort gab es auch günstige Kühlboxen. Als Kühlakkus haben wir tiefgefrorene Wasserflaschen benutzt. Verderbliches konnten wir entspannt in den größeren Camps im Kruger nachkaufen.

Eine nächste „reine“ Kruger-Tour würden wir mit einer Ausnahme genauso wieder organisieren: wir hatten als erstes Camp Biyamiti, was zeitlich etwas knapp zu erreichen war. Das nächste Mal würden wir ein näher liegendes Camp auswählen.

Viel Spaß bei der weiteren Planung und viele Grüße
Elke
Themenstarter74 Beiträge · seit 201926. Juli 2023 · #22
Viiiielen Dank an Euch bis dahin. Das sind ja alles wertvollste Tipps.
So hatte ich es mir den Trip vorgestellt.
Aus privaten Gründen muss ich jetzt noch zwei Wochen warten, bevor ich konkret buchen kann. Aber ich freue mich jetzt schon tierisch.
Und gegen planen spricht ja nichts.
Themenstarter74 Beiträge · seit 201925. Aug. 2023 · #23
Hallo an alle,
aus beruflichen Gründen konnte ich erst jetzt buchen. Oh Mann, wenn ich daran denke, dass ich früher eunJahr vorher angefangen habe zu planen und zu buchen... ist mal was neues.

Die Camps für 14 Nächte konnte ich in einer vernünftigen Reihenfolge bekommen. Dieses Mal sollte es ja so einfach und schnell wie möglich sein, weshalb wir überwiegend Rondavels nahmen und jeweils drei bis vier Nächte bleiben. Ein Zelt und eine Hütte sind auch dabei.

So wird es:
- Skukuza
- Croc bridge
- Satara
- Letaba
- Skukuza Ende

Am zweiten Tag fahren wir dann mal zum Spar und gehen shoppen. Vielen Dank für die vielen hilfreichen Tipps. Bisher war ich immer nur mit vollausgestattentem 4x4 unterwegs. Da muss man über Kühlung usw. nicht nachdenken.
Themenstarter74 Beiträge · seit 201922. Okt. 2023 · #24
Sooooo, bald geht's los. Am Dienstag fliegen wir wie beschrieben für 14 Tage in den Kruger.

Eine Frage ist mir gerade noch gekommen:
Wie habt ihr denn check in im Kruger gemacht?
Weiter oben wird das schlechte Internet beschrieben.
Gibt es eine Taktik? Leute Nacht ist in Skukuza.

Grüße
Peter
2'167 Beiträge · seit 200922. Okt. 2023 · #25
Hallo Peter,
Druck dir das Indemnity Form aus (findest du auf der Sanparks Seite) und fuelle es aus, bevor du zum ersten Gate kommst, das spart eine Menge Zeit bei der Einfahrt!
Fuer den Check-in in den Camps brauchst du nur das Permit, das du am Gate bekommst, und deine Buchungsbestaetigung.
Wenn du zwischendurch "draussen" einkaufen gehst, einfach am Gate einen Pass-out verlangen.
Das finale Exit Permit bekommst du dann beim Check-in im letzten Camp.

Ich wuensche euch einen tollen Urlaub und viele schoene Tiersichtungen!

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
661 Beiträge · seit 201522. Okt. 2023 · #26
Hallo Peter
Falls ihr länger als 6 Tage im KNP seid kauft euch eine Wild Card…. auch online möglich.
Grüessli
Malbec
17 Beiträge · seit 202122. Okt. 2023 · #27
Du meinst vermutlich für euren Rückflug oder? Das ging im Cattle Baron ganz gut per Handy im Wlan - ohne Wlan ist es bei uns ständig abgebrochen.
Themenstarter74 Beiträge · seit 201923. Okt. 2023 · #28
Ja, ich meinte den Check in für den Flug. Man muss ja online einchecken. Hat was mit dem Tarif zu tun. Da dachte ich, was macht man, wenn das Internet so schlecht und kam ist?

Aber trotzdem ist der Tipp mit dem indemnity Form super. Im Park muss man ja auch einchecken.
Die wild card habe ich natürlich. Hat sich bei 14 Nächten definitiv gelohnt.

Ich freue mich sehr und kann es gar nicht glauben, dass es schon... Morgen Abend losgeht.
6'152 Beiträge · seit 200623. Okt. 2023 · #29
hallo Forist,
na dann mal einen guten Start ins Abenteuer das wünscht dir Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
2'167 Beiträge · seit 200923. Okt. 2023 · #30
Ach ja, klar! Entschuldige bitte, ich habe deine Frage komplett missverstanden. 😊
Ich hatte mich schon gewundert wieso internet fuer den check-in im Camp wichtig sein sollte,,,,
🤪 Silly me!

Gute Reise!!
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
Themenstarter74 Beiträge · seit 201911. Nov. 2023 · #31
Soooooooo, wieder zurück 🙁

Da ich es immer blöd finde, wenn ein Thread zwar angefangen wird, 1000 Fragen und Antworten drin stehen aber das Ende offen bleibt, weil sich der Frager nicht mehr meldet.

Bin gestern zurück gekommen und finde das richtig blöd, weil es sehr schön war.
Es gab natürlich auch schlechte Sachen, zu denen komme ich auch noch.

Die Tipps, die hier gegeben wurden, waren richtig gut und haben mir geholfen, alles easy zu organisieren. Und das war es am Endea auch - Easy!

Ich wäre wohl kaum auf die Idee gekommen, direkt in den Park zu fliegen und mir direkt dort das Auto zu nehmen. Klappte prima.
Da ich als ADAC-Mitglied das Auto mietete, hatte ich null Eigenanteil, Glas und Reifen versichert, freie Kilometer und ein weiterer Fahrer kostenlos. Und das für einen guten Preis, wenn man mal vergleicht. Bei der Abgabe auch alles easy - Abstellen und fertig. Ist ja eh alles versichert.

Die Lebensmittelversorgung im Park und auch außerhalb waren spitze. Sehr hohe Qualität zu sehr günstigen Preisen.
Ich war 2x im Spar in Komatispoort einkaufen, wo ich alles bekam, was ich wollte.
Auch die empfohlene Kühlbox für knapp 20,- Euro, die am Ende der Putzmann in Lower Sabi bekam 😉
Die Restaurants im Park waren allesamt OK, ich kochte überwiegend selbst wegen der Vielfalt und des leckeren Gemüses.

Wifi war in jedem Camp zu haben. Nich immer sehr schnell und stabil, aber für ein bisschen WhatsApp, E-mail oder mal was nachschauen völlig ausreichend.

Die Offlinekarte von Google Maps funktionierte einwandfrei. Wirklich navigieren musste ich allerdings nie. Die Wegweiser zeigen einem immer die richtige Richtung und zusammen mit der dort gekauften Karte (auch ne gute Empfehlung), hatte ich den vollen Überblick.
Nach ein paar Tagen weiß man ja auch selbst, wie lange es dauert, wenn man 50km mit Tempo 50 fährt. Plus Elefanten auf der Straße usw. 😄

Die Unterkünfte waren allesamt sauber, aber in unterschiedlich gutem Zustand. Das machte aber überhaupt nichts aus, denn das Leben findet draußen statt, rein ging es nur zum Schlafen.

Die Tiere waren nett, stellten sich mehr oder weniger professionell in Pose. Man merkte schnell, wer schon länger im Geschäft und wer noch neu war. Gerade die Giraffen brauchten häufiger Anweisungen aus der Regie, sich wieder umzudrehen. Dafür klappten die Zebras dieses Mal richtig gut. Die haben wohl geübt.

Das Wetter hatte Sun Parks nicht im Griff. Die ersten vier, fünf Tage knallte die Sonne, danach kühlte es ab (Minusrekord 5° am Morgen) und es regnete drei Tage. Ein Anruf bei der Parkverwaltung genügte. Die haben da wohl den falschen Knopf gedrückt. Dann knallte die Sonne bei 36° und es wurde noch heißer. Ist halt die Jahreszeit.
Von einem Tag auf den anderen waren alle Tiere verschwunden. Durch den Regen verzogen sie sich in den Busch und die letzten Tage war nichts mehr zu sehen. Schön sah es ja aus, dass alles grün wurde. Man konnte nur nicht mehr durch die Pflanzen hindurchsehen.

Negativpunkte gab es nur ein paar:

Der erste, der allgegenwärtig war: Das unfreundliche Personal. Anfangs dachte ich, es läge an mir, ich hätte was falsch gemacht. Nein, die waren alle so - zu jedem. Egal, wie man sich verhielt, es änderte nichts. Auch war es egal, wo sie arbeiteten, In den Shops oder in den Restaurants, an der Rezeption, am Gate... Auch die Höhe des Trinkgeldes beeinflusste die Lage nicht. Hm, komisch.

Dass man kaum heraumlaufen kann und fast nur im Auto sitzt, wurde mit der Zeit ätzend. Die Bewegung fehlte mir. Das ist z.B. in Namibia ja ganz anders.

Die nächsten zwei Punkte betrifft die Lufthansa. Meine Güte, was für ein Abstieg unser aller Airline. 😕
Da war kein Unterschied zu Ryanair mehr. Ich habe für 1500,-pP allerfeinsten Billigfliegerservice erhalten und war echt entsetzt.
Sau enge Sitze, kaputte Kopfhörerbuchsen und Monitore, verpeiltes Servicepersonal, die eine Stunde vor der Landung erst das Frühstück servierten. Wir aßen also während des Sinkfluges. Unfreundlich obendrauf.

Die Buchung der Anschlussflugens nach Skukuza ging um Glück auch über Lufti. Der Flieger hatte nämlich 45 Minuten Verspätung und ich brauchte einen neuen Airlinkflug. Bis ich den hatte, verging eine Stunde und viele Schritte durch den Flughafen Jo´burg. Wieviele von diesen unverschämten Hilfskräften mit orangenem Shirt musste ich eigentlich abwimmeln?
Selbst bei pünktlciher Landung wären diese Flugzeiten nicht einzuhalten. Sollte Lufti eigentlich wissen, wenn sie das verkaufen.
Ist ja nochmal gut gegangen 🙄
Da ich ja Holzklasse buchte, musste ich online einchecken. Der Hinflug war kein Problem, der Witz war, beim Rückflug ging es nicht.
"Melden Sie sich am Schalter Z4". Alter, ich sitze im Krüger, wo ist der Schalter Z4???
In Skukuza machte das dann Airlink für mich. Puh, ist ja erst mal aufregend, wenn man nicht weiß, ob das klappt. Und ich musste extra hinfahren, was mich Zeit kostete.

Das alles war nicht entscheidend für einen wunderbaren Urlaub. Ich bin sehr traurig, dass es schon vorbei ist und der nächste Urlaub wird jetzt gleich geplant. Dann wider Camping, Namibia, Botwana(?) und viel Freiheit.
444 Beiträge · seit 201111. Nov. 2023 · #32
Hallo Peter,
Danke für die Zusammenfassung deiner Erlebnisse im Kruger Park. Solche Rückmeldungen kommen ein bisschen selten. Wir waren selbst vom 25.09. bis 01.10. im Kruger Park und können nur die Beschreibung des "Personals" nicht so teilen. Wir haben sehr nette und hilfsbereite Angestellte kennengelernt.
Die Unterkünfte, naja, wenn ich so an einige Im Etosha denke...
Gruß NamiBilly
Themenstarter74 Beiträge · seit 201915. Nov. 2023 · #33
Hallo NamiBilly, es ist so schwer, gutes Personal zu finden 😄

Was meinst du denn mit den Unterkünften? Findest du die in Etosha besser? Jooaa, im Krüger waren die zum Teil schon antik. Aber immer sehr sauber.
In crocodile bridge hatten wir ein renoviertes Rondavel. Da sah man dann, wie es hätte sein können. Aber hey! Wen juckt es? Der Grill, auf dem kommt es an! 😄