Reifenwechsel und Freischaufeln

8 Antworten · 1'736 Aufrufe · gestartet 28. Feb. 2023 von Chris42
Antworten
ThemenstarterGast28. Feb. 2023 · #1
Hallo in die Runde,

nach 3 mal Namibia, immer Camping, geht es im Oktober zum ersten Mal nach Botswana, auch Camping, klar.

Mich würde mal interessieren, wieviele Reifenwechsel ihr denn so im Schnitt hattet und/oder wie oft Freischaufeln notwendig war - nur um zu wissen, was so auf mich zukommt 😎

Also bei mir waren es in insgesamt 12 Wochen Namibia 1 Reifenwechsel und 1 mal Schaufeln.

Bin gespannt, danke vorab

Chris
7'272 Beiträge · seit 200628. Feb. 2023 · #2
Hallo Chris

Bei mir sind es so alle drei, vier Touren mal ein Reifen der Luft verliert. Meistens sind die Reifen aber noch reparierbar.
Schaufeln müssen wir auf solchen "normalen" Touren eigentlich kaum. Die Fahrzeuge sind heute schon sehr gut. Einfach früh genug Luft ablassen und zur Not gibt es ja den Diff-Lock. Da kommst du an den meisten Orten selber raus. Einfach immer Rückwärts rausfahren.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
zuletzt bearbeitet 28. Feb. 2023
1'096 Beiträge · seit 200928. Feb. 2023 · #3
80.000 km im südlichen Afrika
1x Schaufeln in Nam (Tiefsand Hoarusib)
3 Reifenschäden in Nam (1x Totalschaden, 2x reparierbar)

1x Schaufeln in Bots (black cotton soil CKGR)

Liebe Grüsse
Guido
607 Beiträge · seit 201028. Feb. 2023 · #4
bei mir trifft es auch zu, so alle 3 bis 4 Touren mal einen Platten, aber alle repariert
Afrika > 100000 seit 1999
eigener LC seit 2018 60.000 KM 3 Reifen BOT und SA unterwegs, und ein neuer Satz Reifen
geschaufelt: Tansania (Selous-Mikumi), ZIM Gonerazhou Flussbett, Chobe(Nogatsaa)
Grüße Wolfgang
4'984 Beiträge · seit 201628. Feb. 2023 · #5
Hi Chris,

so wie es aussieht schaffe ich es nicht auf einen der besten 3 Plätze 😉
1x Reifenschaden am Naude's Nek Pass
1x erfolgloses, dafür andauerndes Schaufeln in der Leopard Pan/CKGR; wurden nach etwa 24 Std rausgezogen
1x erfolgreiches Rausfahren nach Steckenbleiben in einem Matschloch zwischen Xini und South Gate

Mein persönliches best of, war aber die Durchquerung des absolut trockenen, dafür umso tiefsandigeren Limpopo
bei Pont Drift. Nicht toll? Doch, denn wir fuhren einen Avanza! 🤢 😗

Also alles halb so wild; du schaffst das! 🙂
Gruß Gina
299 Beiträge · seit 201828. Feb. 2023 · #6
GinaChris schrieb:Hi Chris,
Also alles halb so wild; du schaffst das! 🙂
Gruß Gina
Genau 😉
obwohl unsere Bots Reise im Januar/Februar meine Statistik ziemlich verrissen hat 😗
3 x Reifen (Totalschaden) 1 x dazu mit Felge.
Nr. 1
Anfahrt zum Khutse, 14km vor dem Gate auf Gravel Reifenexplosion und Schlag auf die Felge mit ca. 80kmh
Nr. 2
In einem Wisch vom Khutse nach Ghanzi 70km vor Ghanzi mit 120kmh Reifenplatzer auf sehr heisser Teerstrasse.
Nr. 3
in SA kurz vor Johannesburg auf der Autobahn mit ca. 100kmh. Wohl zwischen Aldays und Vivo ein Schlagloch erwischt das sich später bemerkbar machte.
Aber alles lief gut nur brauchten wir in Ghanzi neue Ersatzreifen was sich dann als ein bisschen schwieriger herausstellte. 17 Zoll Felge war nicht aufzutreiben 17 Zoll Reifen fanden wir dann erst im vierten Shop war dann eher ein Strassenmodel mit +/- gleichem Umfang / dann haben wir als zweites Ersatzrad eine 16 Zoll Felge gekauft mit einem etwas grösseren Reifen damit der Umfang einigermassen gleich war.
In Johannesburg sind wir dann sozusagen direkt zum TigerWheels der uns ein Offerte zusamenstellt damit wir im November Lotti dann neue Schuhe aufziehen können 😉
Die Schuhe die sie hatte waren/sind schon ziemlich alt und ausgelatscht.

Bei allen dreien hat immer jemand gehalten und seine Hilfe angeboten. Welche ich nicht gebraucht hätte aber geteiltes Leid ist halbes Leid. Gab auch immer gleich lustige Gespräche 😎

Grüsse und eine tolle Reise wünschend wenn möglich ohne Plattfuss und Budelei
René
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
zuletzt bearbeitet 07. März 2023
ThemenstarterGast28. Feb. 2023 · #7
Hallo zusammen,
ich sage schon mal vielen herzlichen Dank für die ganzen hochinteressanten Erlebnisse. Dann werd ich meiner meiner Holden mal am Wochenende schippen beibringen 🙂 kann nicht schaden...
Liebe Grüße
Chris
796 Beiträge · seit 201501. März 2023 · #8
Hallo Chris,

unbedingt bei der Wagenübergabe auf eine gescheite Schaufel achten. Als ich mal eine gebraucht habe, ist das Schrottteil sofort auseinander gefallen. Die ist wichtig, auch wenn sie nur zum Spatengang herhalten muss.
Ca. 15.000km ohne Plattfuß und noch dazu durch die wildesten Gegenden, bzw. bei unserer ersten Reise nach 30km bei einem werksneuem Reifen ein scheinbarer Produktionsfehler. Der zählt nicht. Einmal auf einer Sanddüne festgefahren und freigeschaufelt, einmal in der Kuiseb-Mündung, kurz vor den Salzfeldern von Walvis Bay, die Karre so versenkt, da war an freischaufeln nicht zu denken, da haben wir unser Ersatzrad begraben um einen Ankerpunkte für die Winde zu bekommen, war alles vergebens und wir mussten von Profis rausgezogen werden.

Gruß
Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
ThemenstarterGast01. März 2023 · #9
Danke Markus, ja das mit der gescheiten Schaufel hab ich mir bereits notiert... kein Spaten.
Den hatte ich bei unserem bislang einzigen Festfahren. Ging, war aber nicht optimal. Dafür waren diese 1.5m langen Gummimatten mit Profil klasse. An die freigeschaufelten Reifen gelegt und schwupps draußen...
Chris