twenty4_upcyclingThemenstarter7 Beiträge · seit 202307. Feb. 2023 · #1Hallo zusammen,
Vielen herzlichen Dank für die Aufnahme in diese Gruppe. Wir machen im August das erste mal Urlaub in Namibia und ich habe hier schon fleißig die Berichte und Tipps gelesen.
Ursprünglich wollten wir in Namibia für zwei Wochen ein Auto (mit 2 Dachzelten) mieten und im Anschluss noch eine Woche Badeurlaub auf Mauritius machen.
Als unsere große Tochter von den Reiseplänen mitbekommen hat, wollte sie doch noch einmal mit uns in den Urlaub fahren. Also fällt Dachzelt aus, da wir jetzt 2 Erwachsene und 3 Kinder (12,16,18) sind. Zelt am Boden wollte ich nicht und mit zwei Autos zu fahren kam nicht in Frage.
Nach viel lesen haben wir uns auch gegen Mauritius entschieden und verlängern dafür Namibia.
Hier einmal unsere geplante Route mit Unterkünften (ein paar Lodges noch nicht fix)
6.8. Flug mit Qatar von MUC nach WDH (über Doha, Johannesburg)
7.8.+ 8.8. Windhoek
9.8. Mariental
10.8. Maltahöhe
11.8. Lüderitz
12.8. Duwisib
13.8. Sesriem
14.8. Rostock
15.8. + 16.8. Swakopmund
17.8. Uis
18.8. Kamanjab
19.8. + 20.8. Okaukuejo
21.8. Fort Namutoni
22.8. + 23.8. Otjiwarongo
24.8. Windhoek
25.8. Flug zurück WDH - MUC (über Kapstadt, Doha)
Vielleicht hat der jemand noch ein paar Änderungsvorschläge? Auch über Tipps für den ein oder anderen "Ausflug" wäre ich sehr dankbar.
Und dann habe ich noch eine Frage wegen der permits. Wo kaufe ich diese bzw wo brauche ich auf unserer Strecke welche?
Vielen Dank
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. Feb. 2023 · #2Hi twenty4_upcycling,
Vielleicht hat der jemand noch ein paar Änderungsvorschläge?
Mir wäre die Tour zu stressig. Ihr könnte aber das durchaus entzerren, in dem ihr z. B. nicht alle 100 km anhaltet (Mariental, Maltahöhe). Was wollt ihr für Ankommen-Abfahren in Lüderitz. Kennt ihr diesen Therad?
https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.htmlEs hat sich durchaus in den Jahrzehnten herausgestellt, dass mind 2. Nächte überall Sinn macht, damit man zumindest einen Tag vor Ort hat (z. B. in Lüderitz).
6.8. Flug mit Qatar von MUC nach WDH (über Doha, Johannesburg)
Komplizierter ging nicht? Warum nicht via FRA direkt oder via Doha direkt nach Windhoek?
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
boris1'816 Beiträge · seit 200807. Feb. 2023 · #3Hallo ,
Kennst du diesen Thread:
https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.htmlM.E. Hast du dir viel zu viel vorgenommen. Du hast fast nur Einzelübernachtungen, das bedeutet nachmittags ankommen und am nächsten Morgen wieder früh los. Die Aktivitäten der Lodge oder Sehenswertes in der Umgebung kannst du kaum bis gar nicht wahrnehmen.
Ich würde mich an der 14tägigen Route von Christian orientieren und die ein klein wenig ausbauen. Alles südlich von Sesriem weglassen und (fast) überall 2 N. einplanen.
Wenn ich es recht sehe, sind es 16 Nächte.
Etwa so:
1N. Windhoek
2 N. Sesriem
3 N. Swakopmund
2 N. Erongo oder Damaraland
2N. Etosha Süd
2.N. Etosha Ost
2 N. Richtung Windhoek ( Frans Indongo, Aloe Grove, das ehemalige Elegant Farmstead, wie das jetzt heißt, weiß ich grad nicht, findet man aber bei Google)
1N. Windhoek
Dann ist noch eine Nacht übrig, die du irgendwo einbauen kannst. Und ich würde auf jeden Fall die eine oder andere Gästefarm einbauen. Die sind echt eine Besonderheit und man erfährt so viel über Land und Leute.
Viel Spaß noch beim Planen
Gruß Boris
boris1'816 Beiträge · seit 200807. Feb. 2023 · #4Christian war mal wieder schneller 😉 😉
twenty4_upcyclingThemenstarter7 Beiträge · seit 202307. Feb. 2023 · #5TravelNAMIBIA
"Mir wäre die Tour zu stressig. Ihr könnte aber das durchaus entzerren, in dem ihr z. B. nicht alle 100 km anhaltet (Mariental, Maltahöhe)."
Ja, uns ist schon klar dass es durchaus stressig werden kann, fast jede Nacht woanders zu übernachten. (hatten wir aber bei unserer 10 tägigen Fahrrad Tour (an den Gardasee) auch und uns gefällt das durchaus. Für uns ist der Weg das Ziel. Außerdem finden wir es besser nicht täglich so lange im Auto zu sitzen.
"Flug mit Qatar von MUC nach WDH (über Doha, Johannesburg) Komplizierter ging nicht? Warum nicht via FRA direkt oder via Doha direkt nach Windhoek?"
Doch natürlich ginge es auch weniger kompliziert, aber das ist halt auch eine Frage des Preises 😉
twenty4_upcyclingThemenstarter7 Beiträge · seit 202307. Feb. 2023 · #6Boris:
"Und ich würde auf jeden Fall die eine oder andere Gästefarm einbauen. Die sind echt eine Besonderheit und man erfährt so viel über Land und Leute."
Danke, ja das werde ich versuchen. Wir sind halt einfach schon spät dran und vieles ist bereits ausgebucht.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. Feb. 2023 · #7Außerdem finden wir es besser nicht täglich so lange im Auto zu sitzen.
Dann ist Namibia das falsche Reiseziel. Und wenn ihr nicht viel im Auto sitzen wollt, warum versucht ihr dann das "ganze" Land in weniger als drei Wochen abzugrasen. Was versprecht Ihr Euch von Lüderitz für eine Nacht? Abends ankommen, morgens (die gleiche Strecke) wieder abfahren. Maltahöhe->Lüderitz und Lüderitz->Duwisib ist die gleiche Strecke. Übrigens sprechen wir da von mal locker je 5 Stunden Fahrtzeit. Passt irgendwie mit "täglich nicht so lange im Auto sitzen" zusammen. Ihr wollt für eine Nacht in den tiefern Süden, möchtet dann aber 2 Nächte in Otjiwarongo, einer Kleinstadt bleiben.
Es ist Euer "Urlaub", aber wie gesagt, Boris Vorschlag und die Standard-Ersttätertouren haben sich aus vielerlei Gründen bewährt. Ich kenne die Reisevorlieben Eurer Kinder nicht. In aller Regel ist aber das Freizeitangebot in Swakopmund z. B.w as für Kinder (Quadbiken, Kajak- und Bootstouren etc) was für Kinder. Da bieten sich dann schonmal 3 Nächte an.
Viele Grüße
Christian
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helen1'490 Beiträge · seit 200607. Feb. 2023 · #8Hallo twenty4 upcycling
Wie andere schon geschrieben haben, bin ich auch der Meinung, dass das viel zu viel ist. Aber letztendlich könnt nur ihr das für euch selbst entscheiden.
Was ich nicht verstehe, ist dieser "Schlenker":
13.8. Sesriem - Le Mirage Resort
14.8. Rostock - Stofpad Lodge
15.8. + 16.8. Swakopmund - Dolphin Beach
Wie passt da die Stofpad Lodge dazu? Oder bin ich irgendwie falsch?
Liebe Grüße
helen
earlybird711'111 Beiträge · seit 201607. Feb. 2023 · #9Hallo,
Da ihr an der Route ja anscheinend nicht wirklich etwas verändern wollt hier nur eine ganz kleine Idee, ihr habt ja drei Nächte in Windhoek geplant, das ist ja nicht wirklich notwendig. Vielleicht wollt ihr ja zu Beginn eine der beiden Nächte auf zB die Kalahari legen, um dort die tolle Landschaft zu genießen . Oder nach Lüderitz, um dort Zeit für Aktivitäten zu haben. Oder Swakopmund, gleicher Grund...
LG
Tanja
Namibia Oktober 2019 - Namibia April 2021! Schön war's
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binca751'567 Beiträge · seit 201507. Feb. 2023 · #10Moin,
ich weiß nicht, warum, aber eure Tour erinnert mich ein wenig an unsere erste Namibia-Reise, die wir über Thomas Cook als „fertige“ Selbstfahrer-Rundreise gebucht hatten. Damals dachte ich noch, Helmeringhausen sei eine „Ortschaft“, wie man sie hier so kennt… 😉
Mit Kindern und Jugendlichen solltet ihr unbedingt 3 Nächte in Swakopmund bleiben, um die Kayaktour mit den Robben (alternativ Katamaran) und die Living Desert-Tour machen zu können.
Der anschließendeTeil mit Übernachtungen in Uis und Kamanjab erschließt sich mir auch nicht so ganz. Ich würde entweder im Erongo ( mit Besuch des lebenden Museums der San) oder im Damaraland 2 Nächte verbringen.
Wie die anderen bereits erwähnten, bringt euch eineNacht in Lüderitz nichts. Ihr habt dort einfach keine Zeit - weder um Kolmanskuppe zu erkunden, noch für eine Bootstour oder ähnliches. Ich würde darauf verzichten.
Auf dem Rückweg nach Windhoek könnte man am Waterberg übernachten. Das fände ich interessanter als Otjiwarongo…
Gruß
Bianca
binca751'567 Beiträge · seit 201508. Feb. 2023 · #11twenty4_upcycling schrieb:TravelNAMIBIA
"Mir wäre die Tour zu stressig. Ihr könnte aber das durchaus entzerren, in dem ihr z. B. nicht alle 100 km anhaltet (Mariental, Maltahöhe)."
Ja, uns ist schon klar dass es durchaus stressig werden kann, fast jede Nacht woanders zu übernachten. (hatten wir aber bei unserer 10 tägigen Fahrrad Tour (an den Gardasee) auch und uns gefällt das durchaus. Für uns ist der Weg das Ziel. Außerdem finden wir es besser nicht täglich so lange im Auto zu sitzen.
"Flug mit Qatar von MUC nach WDH (über Doha, Johannesburg) Komplizierter ging nicht? Warum nicht via FRA direkt oder via Doha direkt nach Windhoek?"
Doch natürlich ginge es auch weniger kompliziert, aber das ist halt auch eine Frage des Preises 😉
Moin Boris,
ich habe jetzt nochmal von Anfang an gelesen und bin insbesondere über diesen Teil "gestolpert"... 😗
In meiner letzten Antwort hatte ich ja erwähnt, dass mich euer Reiseverlauf ein wenig an unsere erste Selbstfahrerrundreise erinnert. 2005 gab es dieses Forum noch nicht, mein jetziger Mann und ich hatten zur Vorbereitung wenig Zeit und so gingen wir in ein hiesiges Reisebüro und buchten dort unsere Namibiareise aus dem Katalog. Der Reiseverlauf tönte ähnlich. Wir waren jede Nacht woanders und starteten in Windhoek im "Safari Court"-Hotel (ein schrecklicher Kasten... 😗 ). Unter anderem waren wir auch in Outjo und in Solitaire zum Übernachten.
Kurzer Exkurs: Unsere Reise in den Osterferien an der spanischen Küste entlang plane ich gerade so: Ich schaue auf eine Karte, suche mir Orte heraus, die auf unserer Route liegen, und gebe diese dann bei Google ein, um nach Unterkünften zu suchen.
Um eine Namibiareise zu planen, würde ich nicht so vorgehen. Ich weiß nicht, ob eure Planung so gelaufen ist, aber ich kann mir vorstellen, dass es andere "Erstlinge" so machen. In Namibia ist es anders als in Spanien. Und auch eine "10-tägige Fahrradtour" am Gardasee lässt sich nur seeeehr bedingt mit einem Roadtrip durch Namibia vergleichen. Das beginnt schon bei den Straßenverhältnissen... 😗
Wie erwähnt hier immer ein FoMi so passend: "In Namibia ist Google-Maps nicht dein Freund...." oder so ähnlich...
So, jetzt muss ich arbeiten...
Gruß
Bianca
Hanne6'152 Beiträge · seit 200608. Feb. 2023 · #12twenty4_upcycling schrieb:TravelNAMIBIA
"Mir wäre die Tour zu stressig. Ihr könnte aber das durchaus entzerren, in dem ihr z. B. nicht alle 100 km anhaltet (Mariental, Maltahöhe)."
Ja, uns ist schon klar dass es durchaus stressig werden kann, fast jede Nacht woanders zu übernachten. (hatten wir aber bei unserer 10 tägigen Fahrrad Tour (an den Gardasee) auch und uns gefällt das durchaus. Für uns ist der Weg das Ziel. Außerdem finden wir es besser nicht täglich so lange im Auto zu sitzen.
"Flug mit Qatar von MUC nach WDH (über Doha, Johannesburg) Komplizierter ging nicht? Warum nicht via FRA direkt oder via Doha direkt nach Windhoek?"
Doch natürlich ginge es auch weniger kompliziert, aber das ist halt auch eine Frage des Preises 😉
hallo,
was mich immer wieder erstaunt, hier wird eine Route gepostet mit der Bitte um Änderungsvorschläge. Diese kommen dann, weil man bereits Erfahrungen gesammelt, diese gibt man gerne weiter..... aber erwünscht sind die Änderungswünsche garnicht, weill man ist ja von dem wie und was man geplant hat, völlig überzeugt. Früher habe ich mich immer aufgeregt und auch etwas wirsch reagiert, heute juckt mich das nicht mehr.... jeder soll seinen Urlaub so verbringen wie er es möchte ----ich schmunzele 😛 nur noch .
Beste Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
boris1'816 Beiträge · seit 200808. Feb. 2023 · #13Hallo Bianca,
Ich plane diese Route nicht 🤪 , vielmehr habe ich ne Menge Änderungen vorgeschlagen, die aber wie Hanne schreibt, nicht so erwünscht waren.
Gruß Boris
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200608. Feb. 2023 · #14twenty4_upcycling schrieb:TravelNAMIBIA
"Mir wäre die Tour zu stressig. Ihr könnte aber das durchaus entzerren, in dem ihr z. B. nicht alle 100 km anhaltet (Mariental, Maltahöhe)."
Ja, uns ist schon klar dass es durchaus stressig werden kann, fast jede Nacht woanders zu übernachten. (hatten wir aber bei unserer 10 tägigen Fahrrad Tour (an den Gardasee) auch und uns gefällt das durchaus. Für uns ist der Weg das Ziel. Außerdem finden wir es besser nicht täglich so lange im Auto zu sitzen.
Der Gedanke ist ja durchaus sinnvoll, aber Mariental und Maltahöhe sind nicht gerade Highlights. Ich würde Mariental streichen und die Nacht zusätzlich am Sossusvlei einplanen. Und Lüderitz würde ich auch weglassen oder eine zweite Nacht einplanen.
Ich habe in Maltahöhe und Mariental übernachtet, weil ich mit dem Fahrrad unterwegs war. Da gibt es unterwegs nichts Nennenswertes zu sehen und in den Ortschaften irgendwie auch nicht. In Maltahöhe könnte man sich evtl. aus geschichtlichen Gründen noch bisschen aufhalten, aber das ist bei eurer Gruppenzusammensetzung vermutlich kein Schwerpunkt.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Maecs572 Beiträge · seit 201308. Feb. 2023 · #15Hanne schrieb:
hallo,
was mich immer wieder erstaunt, hier wird eine Route gepostet mit der Bitte um Änderungsvorschläge. Diese kommen dann, weil man bereits Erfahrungen gesammelt, diese gibt man gerne weiter..... aber erwünscht sind die Änderungswünsche garnicht, weill man ist ja von dem wie und was man geplant hat, völlig überzeugt. Früher habe ich mich immer aufgeregt und auch etwas wirsch reagiert, heute juckt mich das nicht mehr.... jeder soll seinen Urlaub so verbringen wie er es möchte ----ich schmunzele 😛 nur noch .
Beste Grüsse Hanne
Du hast im Grunde schon Recht, aber man kann ja auch nicht jeden Änderungsvorschlag immer auch umsetzen. Da käme man ja aus dem Ändern gar nicht mehr raus, und plant bis in alle Ewigkeit.
Vielleicht gibt es ja diese Familie, die Freude am Autofahren auf Schotterpisten hat, und dies als Hauptgrund für Reise annimmt. Das kann ihnen doch niemand verbieten.
Und Gott sei Dank macht nicht jeder die "Einsteigertour", das wäre doch auch nichts, oder? Ein bisschen Individualität muß doch möglich sein!
Und: Es ist in 3 Wochen ohne Probleme mehr unterzubringen, als die Einsteigervariante. Es gibt halt auch Menschen, die können nicht jedes zweite Jahr für 3 Wochen nach Afrika fliegen, zumal mit 3 Kindern, und dann gemütlich jede Ecke für sich abklappern. Manchmal muß man eben etwas mehr sehen in kürzerer Zeit. Schau, die Asiaten bereisen ganz Europa in einer Woche. Das ist dann sportlich...
Aber, zur angefragten Route: Kann man machen, ich würde es nicht... zwei Nächte in WDH am Anfang würde ich z.B. nach Bagatelle verlegen, das ist aus meiner Erfahrung machbar. Lüderitz ist halt wegen Kolmannskoppe schon interessant, aber naja, würde ich u.U. auch weglassen ist halt ein weiter Weg. Lieber Richtung Sesriem (2 Nächte) und dann weiter Richtung Norden fahren...
LG Marcus
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200608. Feb. 2023 · #16Maecs schrieb:
Und Gott sei Dank macht nicht jeder die "Einsteigertour", das wäre doch auch nichts, oder? Ein bisschen Individualität muß doch möglich sein!
Vielen Dank für diesen Satz!
Ganz oft werden Reisen genau nach vorhergehenden geplant und jegliche Individualität geht verloren. Nennt sich hinterher "selbstgeplant", ist aber letztlich nur "kopiert". Es ist kaum mal jemand, der eine Unterkunft einplant, die nicht schon zigfach erwähnt wurde.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Hanne6'152 Beiträge · seit 200608. Feb. 2023 · #17hallo liebe Fomis,
möchte einfach mal was Persönliches zu diesem Thema schreiben. Ich bin schon über 20 Jahre in diesem Forum. Registriert 2006 wird angezeigt, war aber schon einige Jahre davor dabei durch einen blöden Umstand war alles gelöscht und Chrigu hat mich dann wieder neu angemeldet. 1996 sind wird das erste Mal nach Südafrika gereist und seither jedes Jahr u.a. Zimbabwe, Botswana , Südl. Afrika, Lesotho, Namibiba usw. irgendwann bin ich dann auf dieses Forum gestossen. In all den Jahren habe ich sehr viele Forumsmitglieder persönlich kennengelenrt, durch Treffen in Kronau und Büsnau - vielen Dank dafür. Mit einigen ist eine echte Freundschaft und auch eine sehr innige Bekanntschaft entstanden. All diese Fomis haben tolle Reisen gemacht und machen diese immer noch, aber toll finde ich, sie haben Erfahrungen aber trotzdem gibt es immer noch was, wo man nochmals nachhakt, z.B. wie hat es euch da gefallen, wie würdet ihr die Route fahren, lohnt sich der Umweg usw.usw. ich bekomme auch viele PN und werde um Tips gefragt, das freut mich immer und das schweisst auch zusammen, denn wir lieben Afrika und bei manchen geht das Virus nie weg, ich kann mit diesem Virus sehr gut leben.Danke möchte ich allen sagen, die unermüdlich ihre Ratschläge und Tips geben - allen voran Christian- und ein sehr grosses Danke an alle Reisebericht-Schreiber die sich die Zeit nehmen uns mit auf die Reise zu nehmen mit uns das Erlebte zu teilen, Eindrücke schildern, persönlich Erlebtes mitzuteilen, es ist für mich ein wahrer Genuss mitzufahren, oftmals werden sehr schöne Erinnerungen geweckt, dann wieder was Neues zu erleben, gerade was Camping und zelten anbelangt die einsam gelegenen Plätze , die Weite der Landschaft - auch die Pannen - alles gehört dazu. Für mich eine ganz grosse Bereicherung wenn ich in die Berichte eintauche , hat schon oft die Sehnsucht und das Heimweh gestillt. Heute war mir danach, dies euch liebe Fomis zu schreiben und sage tausendtank, dass es dieses Forum gibt . Ich wünsche Euch allen weiterhin tolle Reisen - egal wohin- kommt gesund wieder zurück. Ich bleibe weiterhin eine treue Leserin und freue mich auf weitere Forumstreffen, Telefonate, PN . usw.
Herzlichst Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Sanne2'462 Beiträge · seit 200608. Feb. 2023 · #18twenty4_upcycling schrieb:TravelNAMIBIA
"Mir wäre die Tour zu stressig. Ihr könnte aber das durchaus entzerren, in dem ihr z. B. nicht alle 100 km anhaltet (Mariental, Maltahöhe)."
Ja, uns ist schon klar dass es durchaus stressig werden kann, fast jede Nacht woanders zu übernachten. (hatten wir aber bei unserer 10 tägigen Fahrrad Tour (an den Gardasee) auch und uns gefällt das durchaus. Für uns ist der Weg das Ziel. Außerdem finden wir es besser nicht täglich so lange im Auto zu sitzen.
"Flug mit Qatar von MUC nach WDH (über Doha, Johannesburg) Komplizierter ging nicht? Warum nicht via FRA direkt oder via Doha direkt nach Windhoek?"
Doch natürlich ginge es auch weniger kompliziert, aber das ist halt auch eine Frage des Preises 😉
Ich gehöre ja zu denen im Forum, die beim Camping sehr oft one night stops haben. Man muss ja eh alles zusammenpacken, dann kann man auch weiterfahren.
Lüderitz würde ich streichen. Kolmanskoop ist sehr eindrucksvoll, aber nur deswegen würde ich bei der ersten Tour nach Namibia den Weg hin und zurück nicht machen. Etwaige Bootstouren kannst Du auch in Swakopmund haben, Lüderitz selbst gibt meiner Meinung nach nicht sonderlich viel her.
Dem Vorschlag mit Bagatelle würde ich mich anschließen, das ist schon sehr schön und mit mehreren Fahrern auch nach Ankunft machbar, sofern der Flieger nicht zu spät landet. Ansonsten halt die erste Nacht Windhoek mit Sightseeing, Einkauf und am nächsten Tag los. Windhoek würde ich auf das nötigste reduzieren, ein Tag reicht da völlig aus und Du hast alle "Sehenswürdigkeiten" mehrfach gesehen. Die Stadt ist nicht einmal so groß wie Hannover, da käme auch niemand auf die Idee, dort 3 Nächte zu bleiben. Ich darf das sagen, ich bin aus der Ecke. 😛
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Sanne2'462 Beiträge · seit 200608. Feb. 2023 · #19Maecs schrieb:
Und Gott sei Dank macht nicht jeder die "Einsteigertour", das wäre doch auch nichts, oder? Ein bisschen Individualität muß doch möglich sein!
Und: Es ist in 3 Wochen ohne Probleme mehr unterzubringen, als die Einsteigervariante. Es gibt halt auch Menschen, die können nicht jedes zweite Jahr für 3 Wochen nach Afrika fliegen, zumal mit 3 Kindern, und dann gemütlich jede Ecke für sich abklappern.
LG Marcus
Danke! Ich verstehe auch nicht, wieso immer davon ausgegangen wird, dass für jeden diese Art des Reisens sinnvoll ist.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200608. Feb. 2023 · #20Sanne schrieb:
Windhoek würde ich auf das nötigste reduzieren, ein Tag reicht da völlig aus und Du hast alle "Sehenswürdigkeiten" mehrfach gesehen. Die Stadt ist nicht einmal so groß wie Hannover, da käme auch niemand auf die Idee, dort 3 Nächte zu bleiben. Ich darf das sagen, ich bin aus der Ecke. 😛
Bei Hannover stimme ich Dir zu.
Ich weiß, das war jetzt böse, ist aber auch nicht ernstgemeint. 😉
Windhoek bietet je nach Interessenlage doch ein bisschen mehr. Für mich ist der Stadtteil Katutura ein absolutes Highlight, wenn man ein Stück afrikanisches Leben kennenlernen will. Nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß oder mit dem Rad. Das muss man aber nicht gerade am Beginn einer Reise machen, wenn man käsebleich aus Deutschland ankommt und sofort als Tourist auffällt.
Und das mag auch nicht jeder kennenlernen ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...