chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201416. Nov. 2021 ·
Nachdem unsere Family Reise nach Botswana 2020 coronabedingt ausfiel, war die Sehnsucht nach Afrika sehr groß. Unsere Kids waren in den Herbstferien anderweitig unterwegs. Somit konnten wir nach einigem hin und her knapp 3 Wochen vorher die Buchung vornehmen. KLM für €650 Frankfurt über Amsterdam 14 Stunden hin und 16 Stunden zurück ging einigermaßen.
Der Vorschlag unserer Agentur hatte fast 100% gepasst. Wir wollten nix mit Sansibar. Mafai haben wir auch wieder verworfen. Tiere satt statt Transfer und Strand. Auch einen langsamen Start haben wir verworfen. Coronabedingt aber auch zeitbedingt. Wir wollten keine Plantage besuchen oder Radfahren, wenn es Tiere zu sehen gibt. Allerdings wären wir schon auch mal gerne zwischen drinnen wandern gewesen, davon wurde uns aber abgeraten.
Die Vorbereitungen waren aber schon ziemlich stressig. Glücklicherweise hatten wir im August alle notwendigen Impfungen aufgefrischt, auch Gelbfieber. Aber drei Woche sind schon kurz, vor allem wenn man noch arbeiten muss und noch weitere Reisen (der Kids) organisieren und abwickeln muss. Malaria Tabletten + Nobite besorgen, imprägnieren, fehlende Klamotten kaufen, PCS Test organisieren, eVisum, Gesundheitszertifikate, einchecken, alles hochladen. Impfnachweise ausdrucken, Auswärtiges Amt anmelden usw. usw. usw. Hat aber letztendlich alles geklappt.
Wir mussten am Ende der Reise eine Nacht dranhängen, da die Flugzeiten am Tag früher nicht gepasst hatten. Es war zwar interessant, aber den Tag Arusha hätte man sich besser gespart. Sonst war die Einteilung für uns perfekt, auch im Nachhinein. Wir wollten langsam, aber in keiner Stadt, ankommen. Dafür 2 Nächte im Lake Manyara NP. Wir wollten nicht jeden Tag weiterreisen, deshalb meist 2-3 Tage. Wir wollten ne Chance auf Migration haben, deshalb Mara im Oktober, Wir wollten Ngorogoro sehen, aber nicht mehr, deshalb nur 1 Nacht Wir wollten etwas ausspannen, am Ende deshalb 3 Nächte Tarangiere im besten Camp als Steigerung.
Fokus war auf Unterkünfte im NP und Preis Leistung.
Wir waren ca. 1000 km unterwegs zwischen den Camps und weiter 1000 km auf Pirschfahrten. Wir hatten Flughafen Transfer, einen Fahrer/Führer mit Auto und die Unterkünfte inkl. NP Eintritte über die Agentur gebucht. Der Fahrer/ Führer sprach überraschenderweise sehr gutes Deutsch und war geimpft. Außerdem war er sehr motiviert und hatte sehr gute Kenntnisse der Tiere und auch selbst Interesse daran. Hat alles in allem sehr gut geklappt.
chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201416. Nov. 2021 ·
1. Unterkunft Kahawa Lodge außerhalb von Arusha
Der Flug mit KLM war ok, Ankunft gegen 20:15 Uhr pünktlich. Der Tipp, dass man auch ganz hinten sitzen kann und dann schnell rauskommt wegen dem Hinterausgang war sehr gut. Nach 45 Minuten waren wir aus dem Flughafen als zweite draussen. Den Fahrer und uns hat es gefreut. 1h bis zum Kahawa House. Außen wird gebaut, nur bei An und Abreise was mitbekommen. Die Lodge ist schön, großzügig, bauen eigenes Gemüse an. Perfekt für Ruhe für einen An- und Abreise Stop. Allerdings hatten wir Pech mit dem Gepäck. Beide Taschen waren durchnässt. In Amsterdamm hatte es stark geregnet und unsere Taschen waren wohl im Wasser gestenden. Glücklicherweise hatten wir Fön auf dem Zimmer und wir verbrachten 2,5 Stunden damit alles mit dem Fön nachts und nochmal morgens zu trocknen. Gut dass wir nicht gleich weiter sind, in nem Zelt wäre das noch blöder gewesen.
Am nächsten Morgen kam uns unser Fahrer Karim verkehrsbedingt um 08:00 Uhr abholen. Nach einem kurzem Briefing ging es los.
Die Orte auf dem Weg typisch afrikanisch, klein und wuselig. Kurzer Stop auf einem Markt und gegen Mittag Ankunft am Lake Manyara NP.
Hi Cheva Und schon geht´s los 😄 Supi!!!! Die Bilder kommen mir irgendwie bekannt vor.... 😕 woher nur? 😁 Freu mich, dass ich bei euch mitfahren darf! LG Zorni
chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201417. Nov. 2021 ·
Zorni schrieb:Hi Cheva Und schon geht´s los 😄 Supi!!!! Die Bilder kommen mir irgendwie bekannt vor.... 😕 woher nur? 😁 Freu mich, dass ich bei euch mitfahren darf! LG Zorni
tsja.. so geht es mir auch 🙂 . Deshalb gebe ich ja auch Gas. Aber einholen werde ich Dich nicht mehr... Teile sind ja wirklich fast gleich. Ist sehr schön die Eindrücke von anderen zu sehen, die es aber auch anders erleben. Ganz so ausführlich zu berichten wie Du schaffe ich es allerdings nicht
Sehr nett von Dir übrigens, dass Du den Baumlöwen im Manyara und dem Serval im Ngorogoro Bescheid gegeben hast, dass wir im Oktober kommen 😗
chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201417. Nov. 2021 ·
Im Lake Manyara NP kommen wir am späten Vormittag an. Karim kümmert sich fix um die Formalitäten und schon geht es rein. Kurz nach dem Eingang gleich die ersten Elefanten, dann zwei Nashornvögel, die wir lange beobachten, eine große Pavianfamilie. Das war erst sehr ungewohnt, da in SA, Namibia und Chobe die Affen teilweise ja sehr aggressiv sind. In Tansania haben wir das nur am großen Grzemick Rastplatz in der Serengeti erlebt, sonst nirgends. Lunch auf einem kleinen Rastplatz. Die Straße war ziemlich schlecht, da auf einer sehr langen Strecke Straßenarbeiten waren.
Am Nachmittag eine Büffelherde, Elefanten, eine große Eule und als Highlight einen Löwen im Baum. Allerdings ca. 50 Meter weg. Trotzdem sehr beeindruckend und ungewohnt. Die Löwen sind wohl im Baum wegen der Tse-Tse Fliegen. Die waren unangenehm, traten aber immer nur stellenweise auf, aber dann auch heftig. Ich wurde zum Glück fast nie gestochen, habe mich aber auch gut mit Spray, langer Kleidung und Kopfbedeckung geschützt.
Das Tortillis Camp liegt unterhalb des Grabenbruchs auf einer Anhöhe mit tollem Blick über den See. Die Zelte sind gut in Schuss, Für Warmwasser muss man Bescheid geben, da die Leitungen immer erst leergepumpt werden müssen. Es waren 3 Jungs, die das Camp geschmissen haben, es waren außer uns nur 1-2 weitere Zelte belegt von 12. Essen war lecker, das Personal freundlich und hilfsbereit. Man merkt sie freuen sich über jeden Touristen, der kommt.
Die Nacht war gut, inkl. Löwengebrüll und ein Hecheln direkt neben dem Zelt, war wohl ein Leopard oder Löwe. Lecker Frühstück alleine im Essenszelt und um 07:30 Uhr ging es los. Highlight am Morgen war eine Löwenjagd von einem Weibchen und einem Männchen, die Affen auf einen Baum am Wasser getrieben haben. Immer wenn die Löwen sich hingelegt hatten oder mal nicht aufmerksam waren, sind ein paar Affen runter, um in Sicherheit auf große Bäume weg von Wasser zu kommen. Wir hatten Zeit und so haben wir bestimmt zwei Stunden lang vier oder fünf Fluchten und erfolglose Jagden beobachtet. Mittagessen an den heißen Quellen, die aber nix besonderes sind. Heißes Wasser strömt aus einem Steinloch. Wir sind dann noch bis zum Beyond Camp und zum anderen Eingang gefahren, haben ein paar Flamingos, Hippos, Hornraben Sattelstorch, Buschbock, Dikdik, Meerkatze und andere kleine Antilopenarten gesehen. Highlight am Abend dann eine Herde Büffel und Giraffen und Zebras beim Trinken. Dazu die toten Bäume am Seerand, war schon ziemlich surreal. Lecker Abenendessen und todmüde ins Bett gefallen.
Am nächsten morgen Frühstück, packen für die Weiterfahrt. Um 08:00 Uhr ging es los. Die schlechte Straße wurde etwas besser. Einige Elefanten, Paviane, Eisvögel gesichtet und schon waren wir am Ausgang des Parks.
Uns hat der Park sehr gut gefallen. Der Park ist zwar schmal, aber bewaldet, und das unterscheidet ihn schon von anderen Parks. Für den Anfang war es genau richtig und genug Tiere haben wir auch gesehen.
chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201417. Nov. 2021 ·
Fahrtag Lake Manyara - Ngorogoro Conservation Area - Serengeti NP
Am späten Vormittag raus aus dem Lake Manyara NP, den Grabenbruch hoch, durchs Hochland inkl. Tankstop und Touristenstop. Im nachhinein war das aber eigentlich nur ein Abzock-Versuch und der einzige Punkt, der von unserer Agentur nicht ok war. Es wurde gesagt, alle Guides halten da und die Käufe kommen der örtlichen Bevölkerung zu Gute. Ist ja alles schön und gut. Es war der erste Souvenier-Stop und wir wollten auch ein paar Souveniere kaufen, aber die Preise kamen mir seltsam hoch vor, obwohl ich keinen Vergleich hatte. Da wir aber glücklicherweise noch den letzten Tag in Arusha zum shoppen hatten war der Druck auch nicht zu groß. Als erstes hatte es uns ein kleines Metall-Nashorn angetan, 7 USD schien vollkommen ok, bis wir bei anderen Preisen (Masai Decke 28 USD, ein einfaches Armband 15 USD) rausbekamen, dass für das Nashorn 70 USD fällig waren. Wir wollten dann gehen, aber auf massive Bitten haben wir uns dann ohne weitere Diskussionen auf 40% des aufgerufenen Preises "geeinigt". Das entsprach dann auch in etwa den Preisen in Arusha und anderen "normalen" Shops.
Am Eingang zur Ngorogoro Conservation Area hat Karim wieder fix die Formalitäten erledigt. Hoch zum Krateraussichtspunkt. Ist schon spektakulär, die Aussicht und 600 Meter tiefer die Gnuherden als Minipunkte zu sehen.
Weiter ziemlich zügig durch die Area zum Eingang der Serengeti. Etwas bewölkt und staubig. Ja, staubig war es da ohne Ende. Ein paar schöne Sichtungen auf dem Weg zum Camp. Löwen inkl. Babies, aber nur kurz, da wir weiter wollten zu Geparden, die wir dann noch von weitem gesehen hatten, zum Hippo-Pool, eng auf eng, bestimmt 60-80 Hippos. Es wurde schon dunkel, und weiter zu einem anderen Pool, wo gerade Krokodile an einem aufgedunsenen, totes Hippo gefressen haben.
Wer sich über unsere Ankunft fast bei Dunkelheit im Tortilles Camp am meisten gefreut hat, Staff oder Tse Tse Fliegen, war nicht auszumachen. Wir hatten aber gelernt, dass die Fliegen die Hitze des Autos lieben. Im Camp selbst war es einigermaßen ok.
Auch hier waren wir mit 1-2 Pärchen fast alleine im Camp. Ein kleiner Nachteil, wieder in einem Tortillis Camp zu sein, war, dass das Essen und die Lunchbox sehr ähnlich waren. Habe dann auch erfahren, dass die Agentur mit Tortillis irgendwie zusammenhängt. Trotzdem waren wir wieder sehr zufrieden mit dem Camp und der Lage.
chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201418. Nov. 2021 ·
Nach gutem Frühstück ging es bei leicht bewölktem Himmel um 07:30 los. Heute war Katzentag angekündigt. Die ersten zwei Stunden war aber außer der sehr beeindruckenden Weite nicht viel zu sehen.
Dann ging es aber los und wir haben fast alles gesehen, was wir uns gewünscht hatten, hier die Highlights:
Alles in allem war es ein sehr schöner, intensiver Tag
chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201418. Nov. 2021 ·
Am nächsten Morgen ging es früh los Richtung Mara. Da aber der Regen schon langsam im Norden ankam, hatte Karim entschieden, nicht die schlechte Straße innerhalb des Parks zu nehmen, sondern außenherum zu fahren.
Allerdings wollten wir nochmal nach ein paar Katzen schauen. Wir hatten Glück ,u.a. ein großes Rudel Löwen zu finden und einen Serval.
Mittagspause wieder am Parkeingang. Unterwegs an der Parkgrenze lang sahen wir schon ein paar Gnus und die Hoffnung, dass es mit den Crossings doch schon klappen könnte. Die Gnus waren wohl schon auf dem Rückweg von Kenia zurück nach Tansania. Und da ist nunmal der Mara Fluß dazwischen. Es wurde auch langsam grüner.
Karim hatte sich mit den Rangern vor Ort kurz geschlossen und erfahren, daß die Möglichkeit eines Crossings kurz bevor stand. Wir sind dann mit einem Höllentempo (natürlich nie schneller als die 50 km/h) Richtung Fluß gefahren, um es nicht zu verpassen...
Unterwegs immer wieder viele Gnus
Am Fluss angekommen standen bereits ca. 20-30 Autos ca. 500 Meter weg vom Ufer und gegenüber eine größere Herde. Die Autos warteten schon seit dem Morgen. Die Autos dürfen erst zum Ufer fahren, wenn die Tiere im Wasser und auf dem Weg zur gegenüberliegenden Seite sind.
Als es dann plötzlich so nach 30 Minuten los ging, war auf einmal Alarm!!! Alle Autos setzen sich mit Höllentempo in Bewegung, um am Ufer einen guten Platz zu ergattern. Wir waren zwar vorgewarnt und angeschnallt, trotzdem war es schon heftig. Wir waren als Drittes am Ufer, ein toller Platz und perfekt zum Beobachten. Das Crossing dauerte so ca. 10-15 Minuten. Adrenalin, lautes Geblöke, Staub, Fliegen und dann die Ruhe, als sie sich dann nach dem Crossing wieder gesammelt hatten. Ein "erfolgreiches" Krokodil schwamm am Schluss noch vorbei...
Mittlerweile hatte es sich auch zugezogen und ein Gewitter war im Anmarsch. Wir entschieden uns um 15:00 Uhr zum Camp zu fahren und uns mal ein paar Stunden Ruhe zu gönnen. Das Gewitter war aber nur kurz.
chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201418. Nov. 2021 ·
Das Camp ist nur für 3 Monate aufgebaut. Wir waren die einzigen Gäste für 2 Nächte. Staff war freundlich. Allerdings mussten wir das Zelt wechseln, da sich in den Pfützen hinter dem Zelt Frösche niedergelassen hatten. Keine Ahnung was das für welche waren. Sie waren aber unglaublich laut. Morgens, als wir das berichtet hatten, wurden wir noch belächelt, aber als wir abends wiederkamen sollten wir doch besser umziehen. Ein Tier hatte außerdem das Stromkabel durchgebissen, wir hatten kein Licht mehr, und das Kabel konnte auf die Schnelle nicht repariert werden. Man hörte sonst noch die Gnus um uns rum schnaufen und blöken, außerdem waren Hyienen und Löwen zu hören. Das Camp war ähnlich den Tortillis Camps mit gleichem Standart. Es war schön grün um uns rum mit einigen blühenden Pflanzen.
Beim Frühstück die Gnu Herden um das Zelt beobachtet, die da friedlich gegrast haben. Morgens um 07:30 ging es los Richtung Fluss. Eine Hyiene lag faul am Rand. Zwei Löwen direkt am Flussufer, die wohl hofften, dass die Gnus dort queren (obwohl die Löwen ziemlich vollgefuttert aussahen).
Wir mussten dann ungefähr 5 Stunden auf das erste Crossing des Tages warten, welches aber rießig war. Aber auch die Warterei war spannend, da die Tiere immer von links nach rechts, mal langsam, mal hektisch, gelaufen sind. Danach gab es nochmal 2 kleine Crossings der Nachzügler. Abends noch vergeblich einen gesichteten Leoparden gesucht, Hyienen beim Aufwachen zugeschaut und ein Löwenrudel beim Rumtollen im Sonnenuntergang beobachtet.
Einen Kill ...
War wieder ein sehr intensiver Tag!
chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201418. Nov. 2021 ·
Nach einem guten Frühstück haben wir zunächst einen Fesselballon beobachtet. Sah sehr schön aus im Morgenlicht.
Um 07:30 ging es los, Fahrttag zur Rhino Lodge / Ngorongoro.
Eine Hyäne war auch schon wach.
Wieder aus dem Park raus und außenherum. Beim Hippopool Lunch.
Keine spektakulären Sichtungen am Tag, War weniger anstrengend als gedacht. Die Rhino Loge ist nix besonderes aber sauber und zweckmäßig, Blick geht nicht in den Krater, aber es war eh schon fast dunkelals wir ankamen. Das Beste ist die Nähe zur Abfahrt in den Krater für den nächsten Morgen. War schon recht frisch, haben uns deshalb das Kaminfeuer im Zimmer anmachen lassen.
Nach einem guten Abendbuffet ging es auch früh ins Bettchen. Für 05:30 Uhr war Frühstück angesagt, um pünktlich um 06:00 beim Parkeingang zu sein, was wir auch fast geschafft hatten.
Kühl und bewölkt am Morgen. Schon toll die Abfahrt. Einige Elefanten und Büffel. Dann andere Autos, die auf Löwen aus waren. Und dann kamen auch schon die drei Löwenbrüder. Gingen auch zwischen den Autos durch die neue Strasse hoch, die noch gesperrt ist.
Dann weiter zum See, Flamingos, Hippos, viele Hyänen.
Und dann das Highlight für uns, der schon angekündigte Caracal:
Lunch am Rastplatz, ziemlich voll, außerdem waren die Vögel ziemlich agressiv auf die Lunchboxen aus. Haben im Auto gegessen und alles schön beobachtet.
Beim Rausfahren noch Kraniche gesehen und um 13:00 Uhr ging es raus zur letzten Station Trangiere NP.
chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201418. Nov. 2021 ·
Die Fahrt am Nachmittag zum Tarangire NP war um 17:00 Uhr geschafft. Am Eingang die Formalitäten, eine Herde Elefanten war durchs Tor zu sehen. Und Tse Tse Fliegen waren wieder da... Karim war aber nicht müde und wollte uns noch unbedingt Baumlöwen zeigen, die zwar in der anderen Richtung wie unser Camp avisiert waren ... aber egal.
Fast bei Dunkelheit kamen wir dann in unserem Camp an Honyguide. Wir waren bis auf eine Familie die einzigen Gäste. Das Camp war eine Kategorie besser als die bisherigen Camps. Die Zelte waren auf einem Holzpodest, Innen mit Holz ausgekleidet , Kaffe und Tee zum wecken, Frühstück mit Bedienung am Tisch, für uns richtig luxeriös. Am 2 Tag haben sie auch gegen Tse Tse Fliegen gesprüht, die die Oberhand gewonnen hatten.
Einmal sehr leckeres lunch
Abends der Tisch direkt am Feuer im Busch. Ein Masai hat die ganze Zeit aufgepasst.
chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201419. Nov. 2021 ·
Am nächsten Morgen ging es pünklich los. Die Tse Tse Fligen waren bei Abfahrt auch schon aufgewacht. Den Tag haben wir im Norden und und in der Mitte verbracht, unterbrochen durch ein sehr leckers Lunch im Camp. Am Abend saßen wir mit einem deutschen Pärchen gemütlich am Feuer zum Dinner.
Viele Baobabs, auch welche mit beginnendem Grün und Blüten. Elefanten, Löwen, Zebra`s, nichts mega spetakuläres aber einfach schön. Wir genießen die Tiere, die Zeit und den Aufenthalt im Camp.
chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201419. Nov. 2021 ·
Am nächsten Morgen ging es in den Süden zu den Sümpfen. Eine lange Fahrt, die letzte Stunde vor Ankunft war nix zu sehen. Es aber schon ein lohnenswerter Ausflug. Rote Erde, der große sumpfige See, viele Elefanten, Zebras und Gnus, die teilweise bis zum Rücken im sumpfigen Gras waren. Zur Mittagspause zwei Löwen beim erfolglosen Jagen beobachtet.
Auf dem Rückweg dann einen sehr erschöpften und verletzen Löwen neben seinem frisch gerissenen Zebra entdeckt. Ein Reißzahn hing aus dem entzündeten Mund. Sah nicht gut aus.
Dann das letzte Highlight, ein Leopard auf einem großen Baobab. Wir waren mit nur einem anderen Auto da und haben den Leoparden lange beobachtet, der nach dem Abstieg in unsere Richtung kam, zwischen den Autos durch ist und sich erfolglos an einen Buschbock rangepirscht hat. Es kamen dann aber natürlich noch mehr Autos und wir sind dann zurück gefahren.
Auf dem Rückweg hatten wir dann noch einen Elefanten Block. Es war etwas unübersichtlich nach einer Brücke. Die Mum wollte uns nicht vorbeilassen und so haben wir über 40 Minuten gewartet, bis die Straße frei wurde. Beim Warten ein Selbstfahrerpärchen kennengelernt, die aber sichtlich unter Stress standen, da sie noch aus dem Park raus mussten und einiges im Hellen organisieren wollten. Den Abend alleine im Camp verbracht mit wieder sehr leckerem Abendessen und frischem selbstgebackenem Brot.
War schon ein bisschen traurig, unsere letzte Nacht im Bush. Das Camp hatte dann nach uns auch mangels Gästen für 4 Wochen geschlossen.
Morgens nochmal eine Runde durch den nördllichen Park, wo wir als Highlight ein Löwen couple beobachtet konnten.
chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201419. Nov. 2021 ·
Den Nachmittag im Kahawa House bei Arusha verbracht mit Fotos sichten und Packen. Am nächsten Tag ging es nach Arusha. Erst in die Art Galery, die wirklich beeindruckend ist, mit vielen angeschlossen Souveniershops, dann durch die wuselige Stadt in einen Buchladen und über einen Markt. Nachmittags den Rest gepackt und um 18:oo Uhr ging es los zum Flughafen Kilimanjaro.
chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201430. Nov. 2021 ·
Hier endet der Reisebericht. Kann verschoben werden.
Danke für den kurzen Reisebericht! Tansania-Reiseberichte machen doch immer Spass...
cheva schrieb:Kann verschoben werden.
Aber den Satz versteh ich beim besten Willen nicht....wohin soll der denn verschoben werden, er ist ja im richtigen Unterforum....wohin soll der Reisebericht denn verschoben werden?
chevaThemenstarter88 Beiträge · seit 201401. Dez. 2021 ·
picco schrieb:Hoi Cheva
Danke für den kurzen Reisebericht! Tansania-Reiseberichte machen doch immer Spass...
cheva schrieb:Kann verschoben werden.
Aber den Satz versteh ich beim besten Willen nicht....wohin soll der denn verschoben werden, er ist ja im richtigen Unterforum....wohin soll der Reisebericht denn verschoben werden?
Hallo... der Bericht ist doch nicht kurz 🤪 Ihr solltet mal meine anderen Reisebreichte anachauen 😉
Ich dachte es gibt ein Unterfroum Reiseberichte... alles gut.
Die Planungen für Afrika 2023 liegen erstmal auf Eis. Macht überhaupt keinen Sinn wie früher ne langfristige Planung zu machen. Tsja die Zeiten haben sich geändert. Egla Hauptsache es klappt irgendwann wieder 🙂