SSStefan / SonjaThemenstarter8 Beiträge · seit 202118. Mai 2021 · #1Hi ihr,
wir planen gerade unsere Selbstfahrer Südafrika / Botswana Tour Jan. 2022 und hoffen hier im Forum Anregungen bzw. Unterstützung bei unserer Routen und Unterkunftsplanung zu erhalten.
Da wir im Jan. 2020 bereits Namibia mit dem Dachzelt bereist haben, soll es nun das nördliche Südafrika und Botswana werden.
Reisedauer 14Tage, Flughafen Johannesburg,
Mietwagen Nissan Dachzelt Britz (noch nicht bestellt).
Die Karten Track4Afrika Südafrika und Botswana sind bestellt und sollten die Tage ankommen.
Die Tourenplanung der Namibia Rundreise war nicht allzu schwer, da vieles im Internet beschrieben wurde.
Bei der jetzigen Tourenplanung sind wir uns nicht sicher, wie wir die 14 Tage (am besten Rundreise) gestalten, um schöne Eindrücke über die Natur und Tierwelt zu bekommen.
Auf dem ersten Blick sieht auch die Unterkunftsplanung (meistens Campingplätze) etwas schwieriger aus als in Namibia.
Wir freuen uns auf viele Anregungen, Vorschläge etc.
liebe Grüße Sonja und Stefan
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201618. Mai 2021 · #2Hi Sonja, Stefan,
ui,ui, so wird das hier nicht funktionieren, da braucht es mehr Infos!
14 Tage für eine Rundreise SA und BOTS klingt ja zunächst nach einem straffen Plan 😉
Wo soll es denn, zumindest grob, hingehen?
Gruß Gina
marimari2'240 Beiträge · seit 201118. Mai 2021 · #3GinaChris schrieb:Hi Sonja, Stefan,
ui,ui, so wird das hier nicht funktionieren, da braucht es mehr Infos!
...und Eigeninitiative - es gibt so viele Reiseberichte, welche man sich durchlesen kann.
Das Forum ist doch kein Reisebüro.
Gruss M.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200618. Mai 2021 · #4Hallo Sonja und Stefan,
da sich die Bestimmungen für den Grenzübertritt wegen Corona ja nach jedem Wimpernschlag ändern und ihr in 14 Tagen gleich zweimal die Grenze queren würdet, ist zu überlegen, ob man in Botswana dann irgendwas vorbuchen sollte, was man evtl. nicht erreichen kann.
Dann könnte man flexibel reagieren und die Zeit komplett in Südafrika verbringen. Panorama Route (Landschaft), Kruger-Park und Hluhluwe Park (Tiere) und den Golden Gate Park (Landschaft) an der Grenze zu Lesotho ließen sich auch gut zu einer Rundtour verbinden. Zumindest mal als Plan B, wenn das mit dem Grenzübertritt dann gerade mal schwierig wird.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
SSStefan / SonjaThemenstarter8 Beiträge · seit 202118. Mai 2021 · #5Hallo M.
Wir sind davon ausgegangen, dass ein Forum u. a. dazu da ist, Anregungen oder Tipps zu bekommen bzw. sich auszutauschen. Wenn ich eine komplette Reise buchen möchte, gehen wir in der Tat in ein Reisebüro. Wir hatten einfach nur mal höflich um Tipps gebeten. Es schwebt uns auch eine ungefähre Route vor, es ging mehr um weitere Anregungen oder vielleicht Dinge, die zu beachten sind.
Grüße Sonja und Stefan
SSStefan / SonjaThemenstarter8 Beiträge · seit 202118. Mai 2021 · #6Hallo Wolfgang,
Wir hoffen jetzt einfach mal, dass sich die Lage bis (Ende ) Januar entspannt hat, aber es wäre dann tatsächlich Plan B in Südafrika zu bleiben. Wie sieht es denn im „Normfall“ aus? Muss oder sollte man in Botswana die Stellplätze vorbuchen oder ist es im Januar / Februar eher entspannter?
Grüße Sonja und Stefan
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200618. Mai 2021 · #7Hallo Sonja und Stefan,
Stefan / Sonja schrieb:Wie sieht es denn im „Normfall“ aus? Muss oder sollte man in Botswana die Stellplätze vorbuchen oder ist es im Januar / Februar eher entspannter?
ich war ja schon in diversen afrikanischen Ländern unterwegs, aber für Botswana bin ich nicht der "Experte".
Es wäre aber für andere leichter, Tipps zu geben, wenn man ungefähr wüsste, was euch so vorschwebt. Dann könnte man auch sagen, bei Ziel X ist Vorbuchen nötig, bei Ziel Y geht's auch spontan und zwischen A und B ist vielleicht die Strecke zu lang.
Gruß
Wolfgang
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SESeyko1'096 Beiträge · seit 200918. Mai 2021 · #8Das ist viel zu krass für 14 Tage.
Ich würde Botswana aussen vor lassen, da Ihr einfach zu lange fahren müsst um spannende Reserves zu erreichen. Da geht zuviel Zeit der Gesamtreisezeit verloren.
Mein Vorschlag:
Krüger von Süd nach Nord
Über Beitbridge nach Simbabwe und dort in den Gonarezhou - Ihr werdet diesen Park lieben, versprochen
Auf dem Rückweg noch nach Mapungubwe und von da nach Joburg und nach Hause.
Ist immer noch ein sehr krasser Ritt und eigentlich eine gute 3 Wochen Tour.
Viele Grüsse
Guido
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201618. Mai 2021 · #9Südafrika mit Kruger und allem pipapo ergibt eine gute 14 Tage Reise, eher sogar 3 Wochen. Der Kruger ist so abwechlungsreich und drumrum gibt es so viel zu sehen, da würde ich Botswana weg lassen und in eine eigene Reise packen. Um es klar auszudrücken: Nur Südafrika wäre mein Plan A und nicht Plan B.
Yanjep
SSStefan / SonjaThemenstarter8 Beiträge · seit 202118. Mai 2021 · #10Hi Wolfgang,
unsere grobe Tour soll von
Johannesburg aus Richtung Norden über den
Marakele-Nationalpark oder das Grootwater Natur Reserve Gehen, (2 Tage Süd Afrika).
Anschließend soll es in mehreren Etappen in die Gegend des Chobe-Nationalparks gehen.
Streckenlängen ca. 150-300km, und da habe ich momentan noch keinen Überblick was geht und was sich lohnt (Regenzeit bzw.
Fahrbarkeit).
Danach müsse wir ja wieder zurück, nach Möglichkeit nicht die gleiche Strecke, wobei ein Abstecher in die Central Kalahari auch noch auf unserer Wunschliste steht.
Gruß
Stefan und Sonja
Mogambo566 Beiträge · seit 201318. Mai 2021 · #11Hallo Ihr Zwei,
via Marakele hoch zum Chobe ist sicherlich machbar. Allerdings liegt auf dem Weg nach oben nicht so wirklich Sehenswertes. Ihr könntet sicherlich in der Khama Rhino Sanctury stoppen, dann die A1 Richtung Francistown über Elephant Sands nach Kasane. Das wären dann schon gut 5 Tage (Marakele eingerechnet). Dann oben 2 Tage am Chobe, Abstecher nach Viv Falls und dann ist schon fast wieder Rückfahrt. Ob sich das nun lohnt sei mal dahingestellt.
Sicherlich liegen da noch die Magkadikgadi Pans/ Kubu Island auf dem Weg, auch ein Abstecher nach Savuti von Kasane aus wäre denkbar. Allerdings ist dabei die große Unwägbarkeit, wie das Wetter Ende Januar/ Februar ist. Moremi war beispielsweise in diesem Jahr von Mitte Februar bis Anfang April wegen Starkregen und Überflutung geschlossen. Chobe war sicherlich eine Schlammschlacht, in anderen Parks wird es ähnlich gewesen sein. Die Pans sind dann ebenso unbefahrbar. Das muss zumindest klar und einkalkuliert sein.
LG Mogambo 🙂
SSStefan / SonjaThemenstarter8 Beiträge · seit 202118. Mai 2021 · #12Seyko schrieb:Das ist viel zu krass für 14 Tage.
Ich würde Botswana aussen vor lassen, da Ihr einfach zu lange fahren müsst um spannende Reserves zu erreichen. Da geht zuviel Zeit der Gesamtreisezeit verloren.
Die Befürchtung haben wir auch ein wenig.
Mein Vorschlag:
Krüger von Süd nach Nord
Krüger NP stellten wir uns immer total überlaufen vor
Über Beitbridge nach Simbabwe und dort in den Gonarezhou - Ihr werdet diesen Park lieben, versprochen
Auf dem Rückweg noch nach Mapungubwe und von da nach Joburg und nach Hause.
Da werde wohl mal auf die Karte schauen müssen wo das alles liegt
Ist immer noch ein sehr krasser Ritt und eigentlich eine gute 3 Wochen Tour.
Viele Grüsse
Guido
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201618. Mai 2021 · #13Der Kruger NP ist von der Fläche her in etwa so groß wie das Bundesland Hessen. Bis der "total überlaufen" ist, muß schon einiges passieren. Und er ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Wir sind in vier Wochen, okay drei hätten auch gereicht, über die Panorama Route in den Kruger NP gefahren, sind dort für gut eine Woche in verschiedenen Camps untergekommen und haben danach den Golden Gate NP besucht und waren noch am Ozean und dort in zwei Nationalparks. Das war eine schöne runde Tour.
Yanjep
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200618. Mai 2021 · #14Stefan / Sonja schrieb:Seyko schrieb:
Mein Vorschlag:
Krüger von Süd nach Nord
Krüger NP stellten wir uns immer total überlaufen vor
… das dachte ich auch immer, war aber positiv überrascht.
Was allerdings im Vergleich zu z.B. Etosha anders ist, sind mehr Tourguides, die natürlich über Funk in Kontakt stehen. Sieht einer der Guides einen Löwen oder Leoparden, stehen schnell weitere Fahrzeuge dort. Ansonsten verlief sich das doch ziemlich.
Nur war ich auch mal in der Regenzeit dort. Da fielen -glaube ich- 110 mm Regen an einem Tag und viele Pisten waren am nächsten Tag gesperrt und Brücken überschwemmt. Dann sind die Möglichkeiten arg eingeschränkt, aber das ist in Botswana sicherlich deutlich krasser.
Der Hluhluwe ist für seine vielen Nashörner bekannt. Wenn man noch keine gesehen hat und welche sehen möchte … hier kann man es kaum vermeiden, behaupte ich. Ich habe in 1,5 Tagen über 30 Stück gesehen. Es ist zugleich durch die bergige Landschaft recht interessant dort.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
SESeyko1'096 Beiträge · seit 200919. Mai 2021 · #15Stefan / Sonja schrieb:Seyko schrieb:
Mein Vorschlag:
Krüger von Süd nach Nord
Krüger NP stellten wir uns immer total überlaufen vor
Nun ja, der Krüger ist in vielerlei Hinsicht nicht mit dem wilden Botswana, Simbabwe oder Sambia zu vergleichen. Alleine der Umstand, dass ein Netz an Asphaltstrassen durch den Park geht, sorgt dafür, dass du u.U. mehr PKWs mit Caravans antriffst als Geländewagen 😉
Dennoch bietet der Krüger dir viel, wenn du mit der Einschränkung leben kannst, dass du zur besten Fotozeit am Abend wieder ins Camp hetzen musst. Unbedingt vermeiden würde ich die vollkommen überlaufenen Grosscamps. Die sind wirklich ein Alptraum. Bspw. Skukuza. Für Camper gibt es aber tolle "Perlen" und wenn man seine Tour gut plant, kommt man fast vollständig mit diesen durch den Park. Das kleine Malelane Camp am gleichnamigen Tor im Süden war ein solches - oder das Tsendze Camp. Das sind Unterschiede wie Tag und Nacht im Vergleich zu den Grosscamps. Wenn Ihr zudem noch bei Toröffnung losfahrt und die Hauptstrassen meidet, wann immer es sinnvoll ist, habt Ihr schöne Erlebnisse ohne viel Trubel. Der Krüger ist eben ein Kompromiss. Man kann ihn sich "schön" gestalten und was die Sichtungen und die Vielfalt betrifft, so sind diese ebenbürtig zu anderen Destinationen und auf hohem Niveau.
Was Ihr einfach nicht unterschätzen dürft, sind die Kilometer, die Ihr in 14 Tagen abspulen müsst, wenn Ihr einen solchen Trip macht.
Regionen wie die Zentralkalahari würde ich zur Regenzeit nur empfehlen wenn du 1. Erfahrung hast und 2. Zeit. Die Bedingungen ändern sich da ganz schnell von "alles super" hin zu "Scheisse, wie kommen wir hier wieder raus?" Du musst da auch mit dem Risiko leben, dass du mal ein paar Tage festsitzt und warten musst, bis sich die Bedingungen bessern. Kannst du nicht, wenn du 14 Tage Zeit hast für die ganze Reise. Chobe River Front ist je nach Wetter auch nicht direkt am Fluss befahrbar. Die oberen Loops wären imho kein Grund, den weiten Weg auf sich zu nehmen. Botswana ist in der Regenzeit ein Traum - aber eben nicht in 14 Tagen mit Start in Johannesburg.
Viele Grüsse
Guido
Dillinger796 Beiträge · seit 201519. Mai 2021 · #16Moin,
was ich nicht so ganz verstehe, warum wollt Ihr in Johannesburg starten? Nur um schnellst möglich in den Norden Botswanas zu brettern?
Wäre da ein Start ab Windhoek und von da weiter mit einem Inlandflug bis in den Caprivi, nicht wesentlich sinnvoller??
Gruß
Markus
Burkhard486 Beiträge · seit 202019. Mai 2021 · #17ich werfe mal meinen Vorschlag hier mit rein, macht diese Tour "One-Way", starten würde ich in JoBurg mit dem Krugerpark.
Durch den Park von Süd nach Nord, über den Mapungubwe-Nationalpark und Nata/Botswana nach Kasane ist sicher ordentlich zu schaffen.
Da ist dann auch genug Spielraum, die Victoria-Falls einzubauen und/oder einen Park in Simbabwe.
Wir habe die gleiche Fahrt andersrum gemacht (Start in VicFalls mit den Fällen, Transfer nach Kasane, Übernahme des Autos und Fahrt bis nach Johannesburg durch den Krugerpark).
Nachteile sind erhebliche Zusatzkosten für die One-Way Anmietung des Fahrzeuges (geht aber problemlos) und die Kosten für den Flug ab Kasane oder Victoria Falls. Aufgrund der Zeitersparnis halte ich das aber für verschmerzbar.
Ich habe bei unserer Tour an sich nur 2 längere und nervigere Strecken in Erinnerung auf der Route, das war die An/Ab-Fahrt zum Krugerpark und die langen Teerstraßen in Botswana von der Grenze (durch das Flussbett über den Limpopo) bis Nata + Kasane.
Die waren sehr gut fahrbar, aber landschaftlich eher "langweilig".
Gebraucht haben wir damals 11 oder 12 Tage, wenn ich mich richtig erinnere.
kalachee1'059 Beiträge · seit 200619. Mai 2021 · #18Hallo zusammen
Macht euch nicht allzu viel draus - in solchen Angelegenheiten reagiert dieses Forum manchmal etwas empfindlich. 😉 Allerdings: es ist wirklich etwas schwierig, konkrete Tipps zu geben, wenn man so gar keine Anhaltspunkte hat und «sich austauschen» ist auch eher wenig zielführend, wenn man gar nicht weiss, worüber genau ihr euch gerne ausgetauscht hättet. Aber das habt ihr ja nun nachgeholt und einige tolle Tipps und Anregungen sind jetzt ja schon zusammen gekommen. 🙂
Zum Thema «überlaufen»: bezüglich Krüger kann ich das nicht beurteilen, aber die Chobe Riverfront ist nun auch nicht gerade das, was ich als Geheimtipp bezeichnen würde... In der Nebensaison im Januar/Februar schaut das sicherlich etwas anders aus, wobei wir aber dort beim letzten Mal zu dieser Jahreszeit auf einer der klassischen Sunset-Bootstouren auch ganz ordentlich Betrieb hatten. Also so richtig ruhig und beschaulich geht das dort definitiv auch nicht zu und her.
Aber natürlich: lohnen tut sich das schon, es ist ein grandioses Wildbeobachtungsgebiet mit sehr hoher Tierdichte und man hat natürlich halt auch gute Chancen, alle «Grossen» und viele Hippos und Krokodile und eine fantastisch reichhaltige Vogelwelt zu sichten.
Die anderen haben es ja auch schon in Frage gestellt, ob sich das für 14 Tage wirklich lohnt. Die Strecken sind weit, da würden ja etliche Tage praktisch als reine Fahrtage drauf gehen.
Jo'burg - Mapungubwe 1 Fahrtag (530km)
Mapungubwe 1 Tag
Mapungubwe - Kasane 2 Fahrtage (850km)
Kasane / Chobe Riverfront 2 Tage
Danach könntet ihr von Kasane nach Savuti und von dort dann in den Moremi nach Maun. Das setzt aber schon etwas Erfahrung voraus und könnte in der Regenzeit unter Umständen etwas schwierig sein (ist aber sicherlich nicht jedes Jahr so krass wie heuer).
Kasane - Savuti 1 Tag
Savuti 1 Tag
Savuti - Moremi North Gate 1 Tag
Moremi 3 - 4 Tage (minimum drei Tage empfohlen!)
Moremi - Maun 1 Tag, von Moremi South Gate Campsite (1300km ab hier bis Jo'burg) ginge auch bis Ghanzi in einem Tag
Maun/Ghanzi - Johannesburg 2 Fahrtage
Grosse Highlights, ganz unbestritten, in kurze Zeit gepackt und viel Fahrerei (in den Nationalparks selber verbringt man für die Pirschfahrten ja eigentlich auch mehr oder weniger den ganzen Tag im Auto). Machbar, ja, Bock darauf hätte ich persönlich nicht so sehr...
Es gibt auch Autovermieter in Kasane oder Maun. Vielleicht also wäre es noch eine prüfenswerte Alternative, von dort aus eine Rundtour zu machen. Bestimmt etwas teurer wegen dem Gabelflug und vermutlich auch teurerer Automiete - aber sicherlich viel, viel entspannter. Habe ich aber noch nie gemacht und daher natürlich auch nie recherchiert dazu.
Hoffe, ihr kommt mit diesen Überlegungen schon mal einen Schritt weiter. 🙂
Viel Spass bei den weiteren Planungen und viel Vorfreude wünscht,
Sam
Gromi1'415 Beiträge · seit 201419. Mai 2021 · #19Hallo Stephan/Sonja,
meiner unmassgeblichen Meinung nach, finde ich euren Reiseplan auch etwas sehr ambitioniert 😮
weil:
- wenn ihr Krüger Park "machen" wollt, dann nicht unter 7 Tage,
- wenn ihr dann auch noch Moremi/Chobe "geniessen" wollt, nicht unter 7 Tage
weil es sonst hinterher so viele "ach hätten wir doch"-Ausrufe geben wird 😵
Wir waren 2019 im KP, von Maun durchs Moremi/Chobe, Kasane, Kama Rhino, Stevensford, am Pafuri Gate hinein und am Paul Krüger Gate wieder raus und haben "nur" bis zum Pafuri Gate (mit 9 Zwischenstationen, welch man auch kürzen kann) 14 Tage investiert. UND! anschliessend 7 Tage im Park und hätten es noch gerne länger gehabt 😵
Wenn ihr nur eine begrenzte Ferienzeit habt, würde ich euch raten diese Reise zu halbieren und ein Jahr später noch mal, dann habt ihr mehr davon 😗
gibt euch die Gromi zu bedenken
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
ALM2'319 Beiträge · seit 201119. Mai 2021 · #20Moin Stephan/Sonja,
da möchte ich mich doch gleich an die Gromi anschießen...Teilt auf: Einen Trip, um ordentlich den Krüger NP und ggf. Marakele NP oder Mapungubwe zu erleben. Den zweiten Trip dann mit ausschließlichem Ziel Kasane/Chobe NP/Vic Falls von wo auch immer (JNB oder WDH) zu beginnen und wo auch immer zu beenden.
14 Tage für solch eine Tour, die Du anfänglich vorgestellt hast, zu haben, ist zweifelsohne nicht genug.
Weniger ist immer mehr. Von A nach B und weiter nach C zu düsen, nur weil man möglichst viel mitnehmen will, ist nicht ein zielführender Weg, um die Schön- und Besonderheiten Afrikas zu endecken, zu genießen, zu erleben und zu verstehen.
Ist ja schon gesagt worden... Der Krüger NP bietet ausgiebigst Raum, um dort locker und leicht 14 Tage mit Genuß verbringen zu können. Voll wird der KNP meines Erachtens nie, denn er hat so viele Ecken zu endecken, daß sich sogar die Massen der Südafrikaner während der Weihnachts- und Neujahresferien bestens verteilen. Wir haben z. Bsp. 2015/16 zu genau dieser Zeit eine ausschließliche KNP-Tour mit zehn Übernachtungen dort unternommen und es war einfach phantastisch und von humaner Völle keine Spur - außer den bereits genannten Hauptrestcamps (speziell Skukuza). Die große Besonderheit am KNP liegt u. a. an seiner enormen landschaftlichen Diversität von Nord nach Süd (im Gegensatz zum für unseren Geschmack landschaftlich-langweilig-eintönigen Etosha NP).
Und, um bei vollem Haus zu bleiben, die Chobe Riverfront ist in den letzten Jahren diesbezüglich ja vollkommen aus den Fugen geraten. Ob die dusselige Einbahnstraßenregelung zu den mit den menschlichen Massen einhergehenden Staus beigetragen hat, darüber darf lebhaft philosophiert werden.
Unserer Meinung nach war die Chobe Riverfront in 2011 und 2012 mit Möglichkeit des Befahrens der real riverfront noch akzeptabel; 2014 dann haben wir nach knapp zwei-dreistündigem Self-Drive dort vorzeitig die Segel gestrichen und sind von dort ausgebüxt. Furchtbar war das - mit einem so bleibenden negativen Eindruck, daß wir 2018, als wir wieder in der Gegend um Kasane waren, beschlossen, unsere Tage lieber entspannt im Senyati Restcamp zu verbringen. Dort verschwanden die Übernachtungsgäste frühzeitig am Morgen und wir hatten das Camp, das Wasserloch und den Bunker bis spätnachmittags gegen 17 Uhr quasi für uns alleine. Das war klasse. Lust auf auch nur einen kleinen Evening Drive an der Chobe Riverfront kam erst gar nicht auf. Das Höchste der Gefühle war, da wir eh von Kasane in den Caprivi rüber sind 2018, die Riverfront als Transit frühmorgens zu befahren. Aber auch auf dieses Unterfangen haben wir nach kurzem Überlegen verzichtet.
Liebe Grüße vom Alm