GabyBThemenstarter173 Beiträge · seit 201903. Juli 2020 · #1
Hallo liebe Fomis 🙂
wir mussten nun auch unsere gebuchte Reise für den August 2020 stornieren bzw. sind nun am ändern. Ursprünglich hatten wir 10 Tage eine geführte Tour mit Wilddogs von Windhoek über Okavangodelta-Caprivi-Chobe zu den Vic.fällen gebucht und nachdem wir unbedingt noch zum Waterberg wollten, 3 Tage als Mini-Selbstfahrer-Tour drangehängt. Das war vor einem Dreivierteljahr.
Wir - das bin ich 61, mein Lebenspartner 52 und mein Sohn 21, der, weil Namibia, doch nochmal mit uns Urlaub macht 🙂
Da die Flüge mit KLM gebucht waren, hoffen wir nun immer noch auf Erstattung, umbuchen wollen wir nicht, sondern lieber einen Direktflug ab Frankfurt buchen. Die geführte Tour mit Wilddogs konnten wir auf August 2021 ohne Probleme umbuchen. Da ich jetzt soviel über das so viel bessere Alleine-unterwegs-reisen gelesen habe, wollen wir unsere anschließende Selbstfahrer-Tour doch etwas mehr ausbauen. Ziel ist eigentlich Waterberg und Spitzkoppe, aber nachdem mein Sohn noch nie in Namibia war, soll er eigentlich auch noch den Etosha NP sehen - zum Vergleich zum Chobe für uns sicher auch sehr interessant. Deshalb wurden es jetzt immer mehr Tage. Etwas ruhiger soll es auch werden, da wir die 10 geführten Tage ganz schön viele km machen. Nachdem ich der Urlaubsplaner der Familie bin und meine Männer nur einfach sagen "egal, du machst das schon", wenn ich Meinungen brauche, hoffe ich jetzt einfach, dass ich hier im Forum die eine oder andere Antwort bekomme, vielen Dank schonmal.
Unsere Selbstfahrer-Tour sieht nun so aus (Start in Windhoek) - 9 Tage: 23.8. Windhoek-Waterberg 290 km 23.-25.8. Waterberg Valley Lodge (2 Ü) 25.-27.8. Waterberg-Etosha - ca. 250-280 km (hier haben wir noch nichts passendes gefunden - sollte Nähe Anderson Gate sein) 27.-28.8. Etosha-Brandberg-Gegend: Madisa Camp 240-270 km, je nachdem welche Strecke man fährt (da waren wir 2017 mit Wilddogs eine Nacht und begeistert) 28.-30.8. Madisa-Okambishi`s Rest bei Usakos 220 km (habe die Unterkunft über booking.com gefunden und die Besitzer sind super nett), kennt diese Unterkunft jemand? Von dort würden wir dann eine Wanderung im Spitzkoppe-Gebiet machen wollen und/oder die Ameib-Ranch besuchen. 30.-31.8. Okambishi-Düsternbrook Farm - darüber gehen ja die Meinungen auseinander, wir werden dann berichten 😉 - ca. 180 km? 31.8.-1.9. Düsternbrook-Windhoek Chameleon Guest House ca. 50 km 1.9. sehr früh zum Flughafen
Nach den momentanen Flugangeboten wird es wohl tagsüber nach Deutschland zurück gehen, deshalb noch die eine Übernachtung in Windhoek. Laut google maps sind die Strecken überwiegend max. 250-290 km, also müsste das doch gut machbar sein? Mein Sohn würde sicher auch gerne mal fahren, dann können wir uns zu dritt abwechseln. Er wird wohl eh der Routinierteste sein, was den Linksverkehr betrifft, da er mit 19 bereits fast ein ganzes Jahr in Australien herumgekurft ist 🙂
Mietwagen: über mietwagen-billiger haben wir einen Duster mit "Rundum-sorglos-Paket" von Tempest Car Hire gefunden, wahrscheinlich werden wir uns aber für SunnyCar entscheiden, wie ist da euere Einschätzung?
Die Tour ohne die Sicherheit des Flugs zu buchen stört mich, da aber ja nun alles auf ein Jahr später umgebucht wird, wird es im August 2021 wohl ziemlich voll in Namibia werden und in 2 Monaten die günstigeren Unterkünfte, oder die wir unbedingt wollen (Waterberg Valley Lodge), alle ausgebucht sein 😵 - deshalb sollten wir uns jetzt schnell entscheiden.
Ich danke allen schonmal, die sich die Zeit nehmen zu meinen Überlegungen etwas beizutragen,
Ursprünglich hatten wir 10 Tage eine geführte Tour mit Wilddogs von Windhoek über Okavangodelta-Caprivi-Chobe zu den Vic.fällen gebucht
gottseidank habt ihr das storniert. Das wäre was für 3 Wochen Urlaub... Plant ihr jetzt nur 9 Tage? Weil zuvor schreibst Du, dass es nun länger wird. Oder wollt ihr immer noch die 10-Tage-Wilddog-Hetze machen und dann die 9 Tage hinten dran? Ich halte von einer 3-Länder-Kombination, dann noch als Ersttäter und mit wenig Zeit, wenig. Hast Du Dir einfach mal die klassischen Ersttätertouren angeschaur? https://namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html
Wenn die 9 Tage, dann würde ich Swakopmund, Etosha und Waterberg machen und den "Rest" lassen. Dann hättet ihr 2 Nächte Swakop, 3 Nächte Etosha und 2 Nächte Waterberg.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
GabyBThemenstarter173 Beiträge · seit 201903. Juli 2020 · #3
Hallo Christian, nein, der 10-Tage-Run zu den Vic.fällen und zurück bleibt und ist nur umgebucht. Es werden dann dieses Mal ganze 3 Wochen Afrika 🙂 . Wir waren 2017 mit Wilddog Safari auf den klassischen Routen Nord und Süd in Namibia unterwegs, insgesamt 14 Tage und hatten in Swakop noch 2 Tage drangehängt. Für das erste Mal Namibia kennenlernen hatten wir halt viel Namibia in kurzer Zeit, aber da hast du schon recht, man rennt so durch. Deshalb planen wir auch noch ein übernächstes Mal (mindestens 😉 ) - wir wollen unbedingt nochmal in den Süden mit viel Zeit als Selbstfahrer. Mein Partner will jetzt unbedingt zum Waterberg (da waren wir noch nicht) und ich zur Spitzkoppe. Meine Überlegung war auch, dass wir sowieso die Malaria-Prophylaxe brauchen, dann hängen wir dieses Mal den Waterberg und Etosha dran und beim nächsten Mal in den Süden brauchen wir dann keine. So ist die Tour zustande gekommen, dass Swakopmund dabei rausfällt, gefällt mir eigentlich auch nicht, da würde ich am liebsten leben wollen 🙂 . Wenn es so wie jetzt angedacht nicht "entspannt" ist, dann sollten wir vielleicht nicht die Ecke mit dem Brandberg noch fahren? Ich habe die Strecke vom Etosha zum Madisa-Camp als recht schön in Erinnerung, aber wenn man nur mitfährt, ist es sicher noch anders. Wir mussten ja keine Wege suchen und konnten uns nur auf die Landschaft konzentrieren 🙂
sorry, mein Fehler. Ich las "Ersttäterin" und bezog es auf Namibia, Du meintest es aber in Bezug auf "Selbstfahrer". Malariaprophylaxe brauchst Du für Etosha und Waterberg eh nicht. Wie verläuft denn Wild Dog Tours? Von Windhoek über Gobabis nach Botswana und dann bis Vic Falls? Dann machen Waterberg und Etosha vielleicht danach Sinn. Ich würde dann vermutlich Damaraland/Kaokoveld, ganz durch Etosha und danach Waterberg machen.
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Ihr habt ein paar Selbstversorgerunterkünfte gebucht, wenn ich das richtig sehe. Wenn ihr da mit dem Duster fahren wollt, wird das mit den Lebensmitteln bissle schwierig. Getränke kann man gut in einer Kühltasche mit gefrorenen Halbliterflaschen kühlen, aber darüberhinaus wird es schwer, meine ich. Bei den Mietwagenbedingungen müsst ihr noch wegen eures Filius noch bedenken, ob für ihn wegen ein Obolus wegen seines Alters anfällt.
In der Nähe des Anderson Gates würde ich immer die Vreugde Guestfarm nehmen. 30 Minuten bis zum Gate.
Statt Düsternbrook könntet ihr auch in der Immanuel Wilderness Lodge übernachten.
Viel Spaß beim Planen
Gruß Boris
GabyBThemenstarter173 Beiträge · seit 201903. Juli 2020 · #6
Die Wilddog-Tour geht von Windhoek über Ghazi ins Delta, dann 2 Ü im Delta mit Mokoro-Tour, 1 Ü Caprivi Kwando-Campsite, 2 Ü bei Kasane, 2 Ü an den Vic.fällen und dann die 1.500 km an 2 Tagen über Rundu zurück 🤪 (das wird sicher anstrengend im Truck, aber von den Vic.fällen zurück fliegen ist uns zu teuer). Erst Selbstfahrer in Namibia, dann die Tour und von den Vic.fällen nach Hause haben wir uns auch überlegt, aber erst geführt, dann selbst ist die bessere Reihenfolge 🙂.
Die Selbstfahrertour über Spitzkoppe-Damaraland-Etosha-Waterberg war der erste Plan, aber die Waterberg Valley Lodge hat im August nur noch den 23.-25. zur Verfügung, also müssen wir die Tour anders herum fahren, wenn uns die Valley Lodge so wichtig ist (wir kommen am 22. von der Wilddog-Tour zurück).
Wir hatten uns letztes Jahr mal hier über die Einwegmiete des Mietwagens unterhalten. Für dieses Jahr war geplant, dass wir in Otjiwarongo aussteigen, da den Mietwagen in Empfang nehmen und von da zum Waterberg, dann hätten wir uns die 500 km (hin und zurück) auf der B1 gespart, aber die Einwegmiete ist echt teuer und so haben wir das nun für die neue Planung für nächstes Jahr verworfen und hängen lieber 3 Tage mehr dran 🙂
Uns hat die viele Fahrerei nicht wirklich gestört - wir fanden jede Landschaft in Namibia wunderschön und träumen immer noch davon. Die "African-Massage" im Truck teilweise im Süden, zusammen mit der robusten Fahrweise der Guides war manchmal schon eine Herausforderung für den Rücken, aber ist alles gut gegangen.
Wir hatten auch mega Glück mit der Gruppe - auf der Südtour waren wir nur 4 und die zwei Guides und auf der Nordtour dann zu 8 im 14-Personen-Truck. Wenn das Auto voll ist - wovon wir nun für nächstes Jahr wohl ausgehen müssen - dann wirds schon noch anders - ich werde berichten 🙂
GabyBThemenstarter173 Beiträge · seit 201903. Juli 2020 · #7
Hallo Boris,
vielen Dank für den Tipp mit der Vreugde Guestfarm, hab mir das angeschaut und klingt sehr gut und scheint auch noch für unsere 2 Tage etwas frei zu sein.
Ja und mit den Selbstversorger-Unterkünften haben wir auch überlegt wie wir das machen, da wir ja kein Camping-Equipment dabei haben. Auf Madisa kann man Frühstück und Abendessen mitbuchen und die Okambishi-Farm ist nur 3 km von Usakos entfernt, da müsste es doch eine Einkaufmöglichkeit geben. Dort müssen wir uns sicher selbst versorgen. Wenn wir es richtig verstanden haben, ist da aber eine Küche und man kann außen grillen. Wir haben nun gehört, dass es ziemlich nah an der Straße liegt - aber an einer D-Straße dürfte nicht viel Verkehr sein oder? Nicht mal im August 2021, wenn alle Umgebuchten auf einmal im Land sind 🤩
Also vielen Dank nochmal und liebe Grüße aus Nürnberg Gaby
Elchontherun1'250 Beiträge · seit 200904. Juli 2020 · #8
Hallo Gaby,
zu Okambishis Rest kann ich etwas "beisteuern". Wir sind schon zweimal dort gewesen (2017 und 2020). Brigitte und Jürgen sind sehr nette Gastgeber. Das Appartement ist sehr geräumig mit großer offener Küche, die gut ausgestattet ist. Schöne Terrasse mit Braai. Einkaufen kannst Du in Usakos, die Auswahl ist jedoch dort sehr begrenzt. Brigitte bietet auch Ausflüge an, darüber kannst Du im Internet nachlesen; ebenso auch über Kambishi, den wir 2017 noch kennengelernt haben.
Okambishis Rest liegt direkt am Khan-Rivier und auch an einer Straße, aber das ist eine ganz unbedeutende Nebenstraße, da ist nichts los! Du hast dort absolute Ruhe.
Einkaufen kannst Du in Usakos, die Auswahl ist jedoch dort sehr begrenzt.
seit Eröffnung des Woermann-Supermarkts ist die Auswahl in Usakos an Lebensmitteln sehr gut. Das nur zur Info am Rande.
Okambishis Rest ist prima und absolut zu empfehlen, auch wenn Jürgen gesundheitlich leider sehr angeschlagen ist. Er hat aber extrem viel zu erzählen (ist als Lufthansa-Pilot eben weit herumgekommen). Er wird übrigens auch eine Empfehlung, so wie Boris und ich, für Vreugde aussprechen; sind sehr gute Freunde von Danie & Elsie von Vreugde.
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
GabyBThemenstarter173 Beiträge · seit 201905. Juli 2020 · #10
Vielen lieben Dank an Euch, das hat mir jetzt alles sehr bei der Entscheidungsfindung geholfen! Wir haben nun die Vreugde-Farm gebucht und auf Okambishi`Rest freuen wir uns nun auch sehr (der Mailverkehr war ja schon super nett, hatten uns nur durch eine Aussage, dass die Farm an einer sehr befahrenen Straße liegen würde irritieren lassen). Jetzt fehlt nur noch das Auto und - was ja erst in ca. 2 Monaten möglich sein wird - der passende Flug. Das wird nun hoffentlich auch noch alles klappen und dass die Welt den blöden Corona-Virus bis nächsten Sommer im Griff hat auch. Wir sind zuversichtlich und träumen derweilen vom wunderschönen Namibia. Liebe Grüße Gaby
GabyBThemenstarter173 Beiträge · seit 201914. Sept. 2020 · #11
Hallo liebes Forum,
unsere Planung hat jetzt Formen angenommen und so manches ist nun ganz anders. Da Wild Dog Safaris leider dicht machen musste, fahren wir nun doch komplett selbst, aber bleiben ausschließlich in Namibia. Unsere Flüge sind bereits auch schon gebucht (Lufthansa) -wird schon alles gut gehen-. Wir werden vom 11.8. bis 3.9. in Namibia mit einem Hilux von Kalahari Car Hire mit Dachzelte und Campingausrüstung unterwegs sein. Durch die teilweisen Umbuchungen von diesem Jahr fahren wir nun nicht ganz nach den Vorschlägen einer "Ersttätertour", sondern eher eine "8". Ursprünglich wären wir ja nach 10 Tagen Wild Dog wieder in Windhoek angekommen und haben ab da weitergeplant (und gebucht). Stattdessen fahren wir die 10 Tage in den Süden (im Uhrzeigersinn) und über Windhoek zurück dann die Nordtour gegen den Uhrzeigersinn.
Meine Frage an euch: Da wir jetzt die komplette Zeit die Campingausrüstung dabei haben, brauchen wir natürlich nicht unbedingt in Windhoek in der Stadt übernachten. Wir kommen vom Sesriem und wollen zum Waterberg. Wir haben nun entweder an Daan Viljion gedacht oder an die Montechristo Farm. Da es ein Sonntag ist, könnte es vielleicht im Daan Viljion Camp ruhiger sein als auf der Montechristo Farm? Oder hat jemand noch einen besseren Vorschlag?
Und meine zweite Frage: Ich habe leider im Forum nichts über die Kappsvalley Lodge gelesen. Die habe ich gerade entdeckt und bin am überlegen, diese als letzte Übernachtung vor Abflug in Erwägung zu ziehen, statt in der Stadt zu übernachten. Wir geben am vorletzten Tag nachmittags den Wagen zurück, da unser Flug sehr früh geht.